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Yasmin, die Frau, die den kleinen Gemüsestand am Ende meiner Straße betreibt, sah mich eines Dienstags völlig verzweifelt vor einer Dose Kichererbsen stehen. Sie sagte kein Wort, griff nur hinter ihren Verkaufstisch und drückte mir eine Handvoll getrockneter Kichererbsen in die Hand. „Lass die Dose stehen”, meinte sie dann mit einem Augenzwinkern. „Am Samstag zeige ich dir, wie man das richtig macht.” Ich war mir nicht sicher, ob sie das ernst meinte – aber als ich am Samstag mit meiner verbeulten Schüssel vor ihrem Stand auftauchte, lachte sie nur. Drei Stunden später standen wir in ihrer winzigen Küche, umgeben von Petersilie, Knoblauch und dem Duft von frisch frittierten Falafel. Ich habe an dem Tag mehr über Kichererbsen gelernt als in all meinen Jahren als Hobbyköchin. Ihr Geheimnis? Eingeweichte, nicht gekochte Kichererbsen. Klingt simpel, oder? Ist es auch – aber der Unterschied ist himmlisch. Seitdem sind diese knusprigen Falafel-Bällchen mit cremigem Tahini-Dip mein absolutes Lieblingsgericht, wenn ich etwas Brauche, das nach mehr schmeckt, als es Arbeit macht. Vielleicht hast du ja auch schon mal vor einer Dose Kichererbsen gestanden und dich gefragt, warum deine Falafel nie so richtig knusprig werden – ich war genau da.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Diese Falafel sind nicht nur unglaublich knusprig – sie sind auch überraschend einfach zuzubereiten, sobald du den Dreh raus hast. Ich habe dieses Rezept über Jahre perfektioniert, nachdem ich unzählige Fehlschläge erlebt habe (zu trocken, zu matschig, in der Pfanne zerfallen). Jetzt ist es endlich da: die perfekte Balance aus einer goldbraunen Kruste und einem fluffigen, würzigen Inneren.
- Schnell & einfach: Nach der Einweichzeit (die quasi keine Arbeit ist) hast du die Bällchen in unter 30 Minuten fertig. Perfekt für ein schnelles Abendessen unter der Woche.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze, die du nur einmal benutzt. Alles bekommst du im Supermarkt um die Ecke – oder hast es vielleicht schon zu Hause.
- Perfekt für Meal Prep: Die Falafel lassen sich super vorbereiten und schmecken auch am nächsten Tag noch fantastisch. Ideal für die Mittagspause.
- Pflanzlich & proteinreich: Dieses Gericht ist vegan, glutenfrei (wenn du glutenfreies Mehl verwendest) und steckt voller pflanzlichem Eiweiß. Dein Körper wird es dir danken.
- Absoluter Publikumsliebling: Ich habe diese Falafel schon auf Grillpartys, bei Familienfeiern und sogar auf einem Kindergeburtstag serviert – sie werden immer verschlungen, von Fleischliebhabern und Veganern gleichermaßen.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus der richtigen Kichererbsen-Vorbereitung und einer geheimen Zutat in der Gewürzmischung, die ich dir natürlich verraten werde. Ehrlich, ich habe noch nie so aromatische Falafel gegessen – und ich habe wirklich viele probiert. Dieses Rezept ist nicht nur gut; es ist die Art von Essen, bei der du nach dem ersten Bissen die Augen schließt.
Zutaten, die du brauchst
Für dieses Rezept verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten, die zusammen eine explosive Geschmackskombination ergeben. Die meisten davon hast du wahrscheinlich schon im Vorratsschrank – bis auf vielleicht die getrockneten Kichererbsen, aber die sind die Mühe absolut wert.
Für die Falafel-Bällchen:
- 250 g getrocknete Kichererbsen (NICHT aus der Dose! Das ist der wichtigste Tipp. Eingeweicht über Nacht, ergeben sie eine viel bessere Konsistenz. Ich schwöre auf die von Rapunzel – sie sind besonders gleichmäßig).
- 1 große Zwiebel, grob gehackt (eine rote Zwiebel gibt eine leicht süßliche Note, eine gelbe ist neutraler).
- 4-5 Knoblauchzehen, frisch (Knoblauch aus dem Glas? Bitte nicht. Frischer Knoblauch ist hier entscheidend).
- 1 große Handvoll frische Petersilie (ca. 30 g) – glatte oder krause, beides geht. Die Petersilie gibt Frische.
- 1 große Handvoll frischer Koriander (ca. 20 g) – falls du Koriander nicht magst, ersetze ihn durch mehr Petersilie oder etwas Minze.
- 2 TL gemahlener Kreuzkümmel (das ist das Herz des Falafel-Geschmacks).
- 1 TL gemahlener Koriander.
- 1 TL Backpulver (macht die Falafel innen schön fluffig).
- 1 TL Salz (oder nach Geschmack).
- ½ TL schwarzer Pfeffer.
- ½ TL Cayennepfeffer oder Chiliflocken (optional, für eine leichte Schärfe).
- 3-4 EL Kichererbsenmehl oder normales Weizenmehl (zum Binden – die Menge variiert je nach Feuchtigkeit der Masse).
- Pflanzenöl zum Frittieren oder Backen (ich verwende gerne Rapsöl oder Sonnenblumenöl, da sie geschmacksneutral sind).
Für den cremigen Tahini-Dip:
- 100 g Tahini (Sesampaste) – achte darauf, dass sie gut durchgerührt ist. Die Marke Alnatura finde ich besonders cremig.
- 2-3 EL Zitronensaft (frisch gepresst, das macht einen Riesenunterschied).
- 1 kleine Knoblauchzehe, fein gerieben oder gepresst.
- 3-4 EL kaltes Wasser (nach und nach zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist).
- Salz nach Geschmack.
- Optional: 1 Prise Kreuzkümmel und etwas gehackte Petersilie zum Garnieren.
Wenn du keinen Tahini zur Hand hast, kannst du auch einen Joghurt-Dip machen (einfach Joghurt mit Knoblauch, Zitrone und Salz verrühren). Aber der Tahini-Dip ist einfach etwas Besonderes – cremig, nussig und die perfekte Ergänzung zu den knusprigen Falafel.
Benötigte Küchengeräte
Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in deiner Küche.
- Eine große Schüssel zum Einweichen der Kichererbsen.
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett.
- Eine Küchenmaschine oder ein starker Mixer (ich benutze meine alte KitchenAid mit dem Zerkleinerer-Aufsatz – aber ein einfacher Pürierstab im hohen Gefäß tut es auch, dauert nur etwas länger).
- Eine beschichtete Pfanne oder ein Topf zum Frittieren (ca. 10 cm hoch). Falls du backen möchtest, brauchst du ein Backblech mit Backpapier.
- Eine Schaumkelle zum Herausnehmen der Falafel aus dem Öl.
- Küchenpapier zum Abtropfen lassen.
- Eine kleine Schüssel für den Dip.
Ein Tipp von mir: Wenn du keine Küchenmaschine hast, kannst du die Kichererbsen auch mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Das gibt eine rustikalere Textur, schmeckt aber genauso gut. Ich hab das mal gemacht, als meine Maschine kaputt war – es hat funktioniert, war aber echt eine Armmuskelübung!
Zubereitung – Schritt für Schritt
Hier kommt der wichtigste Teil. Folge diesen Schritten genau, und du wirst mit den knusprigsten Falafel-Bällchen belohnt, die du je gegessen hast. Versprochen.
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Kichererbsen einweichen (am besten über Nacht): Gib die getrockneten Kichererbsen in eine große Schüssel und bedecke sie mit reichlich kaltem Wasser. Sie sollten mindestens 5 cm bedeckt sein, da sie stark aufquellen. Lass sie mindestens 12 Stunden, besser 24 Stunden, einweichen. Ich mache das immer am Abend vor dem Kochen. Am nächsten Tag die Kichererbsen abgießen und gut abtropfen lassen. Wichtig: Nicht kochen! Nur einweichen. Das ist der häufigste Fehler.
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Die Zutaten vorbereiten: Die Zwiebel grob hacken, den Knoblauch schälen und die Kräuter waschen und trocken schütteln. Achte darauf, dass die Kräuter wirklich trocken sind – zu viel Wasser macht die Masse matschig.
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Die Masse herstellen: Gib die eingeweichten und abgetropften Kichererbsen, die gehackte Zwiebel, den Knoblauch, die Petersilie und den Koriander in die Küchenmaschine. Pulse die Mischung in kurzen Intervallen, bis eine grobe, krümelige Masse entsteht. Sie sollte nicht zu einem glatten Püree werden – kleine Stückchen sind erwünscht! Das dauert etwa 30-45 Sekunden, je nach Gerät. Schabe zwischendurch die Seiten der Schüssel ab.
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Würzen und binden: Gib den Kreuzkümmel, gemahlenen Koriander, Backpulver, Salz, Pfeffer und optional den Cayennepfeffer zur Masse. Füge 3 EL Mehl hinzu und pulse noch 2-3 Mal, bis alles gut vermischt ist. Jetzt die Konsistenz prüfen: Nimm eine kleine Portion und forme eine Kugel. Wenn sie zusammenhält, ist die Masse perfekt. Zerfällt sie, gib noch 1 EL Mehl dazu und wiederhole den Test. Die Masse sollte sich feucht, aber nicht nass anfühlen.
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Die Falafel formen: Befeuchte deine Hände leicht mit Wasser (damit nichts kleben bleibt). Nimm etwa 1,5 EL der Masse und rolle sie zu einer festen Kugel oder forme sie zu einer kleinen flachen Scheibe. Lege die geformten Falafel auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Aus dieser Menge bekommst du etwa 20-25 Bällchen.
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Das Öl erhitzen: Gieße das Öl in einen Topf oder eine hohe Pfanne – es sollte etwa 5 cm hoch stehen. Erhitze das Öl auf mittlerer Hitze. Die ideale Temperatur liegt bei 170-180°C. Wenn du kein Thermometer hast, kannst du einen Holzlöffelstiel ins Öl halten: Steigen kleine Bläschen auf, ist es heiß genug. Achtung: Das Öl darf nicht rauchen! Das wäre zu heiß und die Falafel würden außen verbrennen, bevor sie innen gar sind.
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Die Falafel frittieren: Gib die Falafel vorsichtig in das heiße Öl – nicht zu viele auf einmal, sonst sinkt die Temperatur zu stark. Ich frittiere immer 4-5 Stück gleichzeitig. Brate sie 3-4 Minuten, bis sie auf einer Seite goldbraun sind. Dann wende sie vorsichtig mit der Schaumkelle und brate sie weitere 2-3 Minuten, bis sie rundherum knusprig und tief goldbraun sind. Nimm sie mit der Schaumkelle heraus und lasse sie auf Küchenpapier abtropfen. Wiederhole den Vorgang mit den restlichen Falafel.
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Den Tahini-Dip zubereiten (während die Falafel frittieren): Gib den Tahini, den Zitronensaft, den geriebenen Knoblauch und eine Prise Salz in eine kleine Schüssel. Verrühre alles mit einem Schneebesen. Füge nach und nach das kalte Wasser hinzu und rühre, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht. Sie sollte dickflüssig, aber gießbar sein. Schmecke ab und füge bei Bedarf mehr Zitrone oder Salz hinzu. Stelle den Dip bis zum Servieren in den Kühlschrank.
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Servieren: Die knusprigen Falafel-Bällchen auf einer Platte anrichten, den Tahini-Dip in einer separaten Schüssel danebenstellen. Mit etwas gehackter Petersilie und einer Prise Kreuzkümmel bestreuen. Dazu passen Fladenbrot, frische Salatblätter, Tomaten und Gurken – aber ehrlich, sie schmecken auch pur einfach himmlisch.
Tipps & Tricks für perfekte Falafel
Ich habe bei diesem Rezept so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Damit du nicht die gleichen Umwege gehen musst, hier meine besten Tipps aus jahrelanger Erfahrung.
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Der häufigste Fehler: Dosen-Kichererbsen. Ich weiß, sie sind praktisch. Aber Dosen-Kichererbsen sind bereits gegart und enthalten zu viel Feuchtigkeit. Deine Falafel werden damit fast garantiert matschig und zerfallen im Öl. Nimm dir die Zeit für getrocknete Kichererbsen – der Unterschied ist wirklich immens.
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Die Masse nicht zu fein pürieren. Die Falafel-Masse sollte eine krümelige Textur haben, nicht wie Hummus sein. Kleine Kichererbsenstücke sorgen für die perfekte Knusprigkeit und eine schöne Bissfestigkeit. Pulse lieber zu wenig als zu viel.
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Die richtige Öltemperatur. Wenn das Öl zu kalt ist, saugen sich die Falafel voll und werden fettig. Ist es zu heiß, verbrennen sie außen und bleiben innen roh. Investiere in ein Küchenthermometer – es kostet nicht viel und nimmt die ganze Raterei weg.
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Nicht zu viele auf einmal frittieren. Gib immer nur so viele Falafel ins Öl, dass sie sich nicht berühren. Die Temperatur des Öls sinkt sonst zu stark, und du bekommst keine knusprige Kruste. Geduld ist hier der Schlüssel.
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Die Falafel vor dem Frittieren kühlen. Wenn du die geformten Falafel für 15-20 Minuten in den Kühlschrank legst, halten sie beim Frittieren noch besser zusammen. Das ist ein kleiner Extra-Schritt, der sich lohnt.
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Alternative: Backen statt Frittieren. Wenn du Kalorien sparen möchtest, kannst du die Falafel auch im Ofen backen. Heize den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor, lege die Falafel auf ein mit Backpapier belegtes Blech und beträufle sie mit etwas Öl. Backe sie 15-20 Minuten, wende sie nach der Hälfte der Zeit. Sie werden nicht ganz so knusprig wie frittierte, sind aber trotzdem sehr lecker.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist schon fantastisch, aber manchmal hat man ja Lust auf Abwechslung. Hier sind ein paar meiner liebsten Variationen, die ich im Laufe der Jahre ausprobiert habe.
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Falafel mit Kürbis: Im Herbst ersetze ich 100 g der Kichererbsen durch gerösteten, pürierten Hokkaido-Kürbis. Das gibt den Falafel eine wunderbar süßliche Note und eine leuchtend orange Farbe. Einfach den Kürbis vorher im Ofen garen, bis er weich ist, und dann mit den anderen Zutaten verarbeiten. Eventuell etwas mehr Mehl zum Binden verwenden.
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Schärfere Falafel: Für alle, die es gerne feurig mögen: Füge eine gehackte rote Chilischote (oder zwei) zusammen mit den Kräutern hinzu. Oder gib 1 TL Harissa-Paste in die Masse. Das gibt einen tollen nordafrikanischen Twist.
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Glutenfreie Variante: Ersetze das Weizenmehl durch Kichererbsenmehl, Reismehl oder Maisstärke. Das funktioniert einwandfrei und die Falafel bleiben trotzdem knusprig. Achte nur darauf, dass das Mehl gut eingearbeitet ist.
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Falafel-Bowl: Statt der Bällchen forme ich die Masse manchmal zu flachen Patties und brate sie in der Pfanne. Dann serviere ich sie über einem Bett aus Quinoa, mit geröstetem Gemüse, Avocado und natürlich dem Tahini-Dip. Das ist mein absolutes Lieblings-Mittagessen zum Mitnehmen.
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Kräuter-Variation: Wenn du keinen Koriander magst, ersetze ihn einfach durch mehr Petersilie oder füge frische Minze hinzu. Minze gibt den Falafel eine erfrischende Note, die besonders gut im Sommer schmeckt. Auch Dill passt überraschend gut!
Servier- und Aufbewahrungstipps
Die Falafel schmecken am besten frisch und knusprig – aber sie sind auch am nächsten Tag noch ein Genuss, wenn du sie richtig aufbewahrst.
Servieren: Die Falafel sollten warm serviert werden, direkt nach dem Frittieren. Lege sie auf eine Platte mit etwas Küchenpapier, um überschüssiges Öl aufzusaugen. Dazu passen:
- Warmes Fladenbrot oder Pita
- Frischer Salat (Eisberg, Rucola, Tomaten, Gurken, rote Zwiebeln)
- Eingelegte Gurken oder eingelegte Rüben
- Hummus oder Baba Ghanoush
- Zitronenspalten zum Beträufeln
Ich persönlich liebe es, die Falafel in ein warmes Pita-Brot zu stecken, mit viel Salat und einem großzügigen Klecks Tahini-Dip. Das ist pures Glück auf einem Teller.
Aufbewahrung: Übrig gebliebene Falafel (falls es welche gibt!) kannst du in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank 3-4 Tage aufbewahren. Lege sie am besten in einer einzigen Schicht hinein, damit sie nicht zerquetscht werden. Der Tahini-Dip hält sich im Kühlschrank sogar 5-7 Tage – einfach vor dem Servieren gut umrühren, da er sich etwas absetzen kann.
Einfrieren: Falafel lassen sich hervorragend einfrieren! Lege die abgekühlten, frittierten Falafel auf ein Blech und stelle sie für 1-2 Stunden ins Gefrierfach, bis sie fest sind. Dann gib sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose. So halten sie sich 3 Monate. Zum Aufwärmen: Im Ofen bei 180°C für 10-12 Minuten aufbacken – sie werden fast wieder so knusprig wie frisch. Du kannst auch die ungebratenen Falafel einfrieren: Forme die Bällchen, lege sie auf ein Blech und friere sie ein. Dann kannst du sie direkt aus dem Gefrierfach ins heiße Öl geben – die Frittierzeit verlängert sich dann um 1-2 Minuten.
Aufwärmen: Die Mikrowelle ist leider der Tod der Knusprigkeit. Besser: Im Ofen oder in der Heißluftfritteuse bei 180°C für 5-7 Minuten aufwärmen. In der Pfanne mit etwas Öl geht es auch – einfach bei mittlerer Hitze von allen Seiten kurz anbraten.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Diese Falafel sind nicht nur ein Fest für die Geschmacksnerven, sondern auch richtig gut für dich. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (ca. 5 Falafel mit Dip):
| Nährwert | Menge pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 380 kcal |
| Protein | 16 g |
| Kohlenhydrate | 32 g |
| davon Ballaststoffe | 10 g |
| Fett | 22 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 3 g |
| Natrium | 450 mg |
Die gesundheitlichen Vorteile liegen auf der Hand: Kichererbsen sind eine fantastische Quelle für pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe, die lange satt machen und den Blutzuckerspiegel stabil halten. Tahini (Sesampaste) ist reich an gesunden Fetten, Kalzium und Magnesium – gut für Knochen und Herz. Die frischen Kräuter liefern jede Menge Antioxidantien und Vitamine. Dieses Gericht ist von Natur aus vegan, laktosefrei und kann leicht glutenfrei zubereitet werden. Ein rundum gesundes Wohlfühlessen, das du ohne schlechtes Gewissen genießen kannst.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich getrocknete Kichererbsen durch Dosen-Kichererbsen ersetzen?
Technisch gesehen ja, aber ich rate dir dringend davon ab. Dosen-Kichererbsen sind bereits gegart und enthalten viel Feuchtigkeit. Deine Falafel werden damit matschig und zerfallen beim Frittieren. Wenn du es trotzdem versuchen möchtest, musst du die Kichererbsen sehr gut abtropfen lassen und eventuell etwas mehr Mehl verwenden. Aber glaub mir: Der Aufwand mit getrockneten Kichererbsen lohnt sich zu 100%.
Warum zerfallen meine Falafel beim Frittieren?
Das hat meistens zwei Gründe: Entweder war die Masse zu feucht (weil du Dosen-Kichererbsen verwendet hast oder die Kräuter nicht trocken genug waren) oder du hast sie nicht lange genug verarbeitet, damit die Zutaten gut binden. Ein weiterer Tipp: Die geformten Falafel vor dem Frittieren 15-20 Minuten kühl stellen. Das hilft enorm.
Kann ich die Falafel auch im Ofen oder in der Heißluftfritteuse zubereiten?
Ja, absolut! Für den Ofen: Bei 200°C Ober-/Unterhitze 15-20 Minuten backen, nach der Hälfte der Zeit wenden. Für die Heißluftfritteuse: Bei 180°C für 10-12 Minuten, zwischendurch einmal schütteln. Sie werden nicht ganz so knusprig wie frittierte, sind aber eine tolle, fettärmere Alternative.
Wie lange halten sich die Falafel im Kühlschrank?
In einem luftdichten Behälter halten sich die fertig frittierten Falafel 3-4 Tage im Kühlschrank. Der Tahini-Dip ist sogar 5-7 Tage haltbar. Zum Aufwärmen am besten im Ofen oder in der Heißluftfritteuse, damit sie wieder knusprig werden.
Kann ich die Falafel einfrieren?
Ja, das ist sogar eine meiner Lieblingsmethoden für die Meal Prep. Friere sie entweder roh (unfrittiert) oder fertig frittiert ein. Im Gefrierfach halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach im Ofen oder in der Heißluftfritteuse aufbacken – sie schmecken dann fast wie frisch zubereitet.
Fazit
Diese knusprigen Falafel-Bällchen mit cremigem Tahini-Dip sind mehr als nur ein Rezept – sie sind ein kleines Stück Küchenmagie, das ich mit dir teilen darf. Sie erinnern mich jedes Mal an Yasmin und ihre winzige Küche, an den Duft von frischen Kräutern und an die Freude, etwas wirklich Gutes zu kochen. Dieses Gericht beweist, dass die einfachsten Zutaten – getrocknete Kichererbsen, ein paar Gewürze, frische Kräuter – zu etwas absolut Außergewöhnlichem werden können, wenn man ihnen die richtige Behandlung zukommen lässt.
Ich lade dich ein, dieses Rezept zu deinem eigenen zu machen. Probiere es genau so aus, wie ich es beschrieben habe, und dann – ja, dann experimentiere ruhig. Füge mehr Chili hinzu, wenn du es scharf magst. Ersetze den Koriander durch Minze, wenn du ihn nicht magst. Backe sie im Ofen, wenn du Kalorien sparen willst. Dieses Rezept ist ein Fundament, auf dem du deine eigene Falafel-Geschichte bauen kannst.
Hast du sie ausprobiert? Dann lass es mich wissen! Schreib mir in die Kommentare, wie sie dir geschmeckt haben oder welche Variation du ausprobiert hast. Ich bin schon total gespannt auf deine Kreationen. Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es doch mit deinen Freunden – denn gutes Essen ist dazu da, geteilt zu werden. Also, ran an die Kichererbsen! Du wirst sehen, es lohnt sich.
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Knusprige Falafel-Bällchen mit cremigem Tahini-Dip – Bestes Rezept
Diese knusprigen Falafel-Bällchen mit cremigem Tahini-Dip sind unglaublich aromatisch und überraschend einfach zuzubereiten. Perfekt für ein schnelles Abendessen unter der Woche oder als Meal-Prep-Gericht.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 12 Stunden 35 Minuten (inkl. Einweichzeit)
- Yield: 4 Portionen (ca. 20-25 Falafel-Bällchen) 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Orientalisch
Ingredients
- 250 g getrocknete Kichererbsen (NICHT aus der Dose)
- 1 große Zwiebel, grob gehackt
- 4–5 Knoblauchzehen, frisch
- 1 große Handvoll frische Petersilie (ca. 30 g)
- 1 große Handvoll frischer Koriander (ca. 20 g)
- 2 TL gemahlener Kreuzkümmel
- 1 TL gemahlener Koriander
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Salz
- ½ TL schwarzer Pfeffer
- ½ TL Cayennepfeffer oder Chiliflocken (optional)
- 3–4 EL Kichererbsenmehl oder normales Weizenmehl
- Pflanzenöl zum Frittieren oder Backen
- 100 g Tahini (Sesampaste)
- 2–3 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
- 1 kleine Knoblauchzehe, fein gerieben oder gepresst
- 3–4 EL kaltes Wasser
- Salz nach Geschmack
- Optional: 1 Prise Kreuzkümmel und etwas gehackte Petersilie zum Garnieren
Instructions
- Kichererbsen einweichen: Die getrockneten Kichererbsen in eine große Schüssel geben und mit reichlich kaltem Wasser bedecken (mindestens 5 cm über den Kichererbsen). Mindestens 12 Stunden, besser 24 Stunden einweichen lassen. Danach abgießen und gut abtropfen lassen. Nicht kochen!
- Zutaten vorbereiten: Zwiebel grob hacken, Knoblauch schälen, Kräuter waschen und trocken schütteln.
- Masse herstellen: Eingeweichte Kichererbsen, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie und Koriander in die Küchenmaschine geben. In kurzen Intervallen pulsen, bis eine grobe, krümelige Masse entsteht (ca. 30-45 Sekunden). Nicht zu fein pürieren.
- Würzen und binden: Kreuzkümmel, gemahlenen Koriander, Backpulver, Salz, Pfeffer, optional Cayennepfeffer und 3 EL Mehl hinzufügen. 2-3 Mal pulsen, bis alles vermischt ist. Konsistenz prüfen: Eine kleine Kugel formen – hält sie zusammen, ist es perfekt. Zerfällt sie, 1 EL Mehl mehr zugeben.
- Falafel formen: Hände leicht befeuchten. Etwa 1,5 EL der Masse zu festen Kugeln oder flachen Scheiben formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Ergibt ca. 20-25 Bällchen.
- Öl erhitzen: Öl in einen Topf oder eine hohe Pfanne geben (ca. 5 cm hoch). Auf mittlerer Hitze auf 170-180°C erhitzen. Das Öl darf nicht rauchen.
- Falafel frittieren: 4-5 Falafel gleichzeitig vorsichtig ins heiße Öl geben. 3-4 Minuten goldbraun braten, dann wenden und weitere 2-3 Minuten braten, bis sie rundherum knusprig sind. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Mit den restlichen Falafel wiederholen.
- Tahini-Dip zubereiten: Tahini, Zitronensaft, geriebenen Knoblauch und eine Prise Salz in eine kleine Schüssel geben. Mit einem Schneebesen verrühren. Nach und nach kaltes Wasser hinzufügen, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht. Abschmecken und bei Bedarf mehr Zitrone oder Salz hinzufügen. Bis zum Servieren kühl stellen.
- Servieren: Falafel auf einer Platte anrichten, Tahini-Dip separat danebenstellen. Mit gehackter Petersilie und einer Prise Kreuzkümmel bestreuen. Dazu passen Fladenbrot, Salat, Tomaten und Gurken.
Notes
Der wichtigste Tipp: Verwende getrocknete, eingeweichte Kichererbsen, keine aus der Dose. Die Masse sollte nicht zu fein püriert werden – kleine Stückchen sorgen für Knusprigkeit. Die geformten Falafel vor dem Frittieren 15-20 Minuten kühlen, damit sie besser zusammenhalten. Für eine fettärmere Variante im Ofen backen: 200°C Ober-/Unterhitze, 15-20 Minuten.
Nutrition
- Serving Size: 5 Falafel-Bällchen m
- Calories: 380
- Sugar: 4
- Sodium: 450
- Fat: 22
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 32
- Fiber: 10
- Protein: 16
Keywords: Falafel, Tahini-Dip, vegan, glutenfrei, Kichererbsen, orientalisch, Meal Prep


