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Mein Schwager hat sich jahrelang geweigert, Tomaten zu essen. “Zu wässrig”, “schmecken nach nichts”, “dieses eklige Zeug in Burgern”. Ein ganzes Jahrzehnt lang. Dann habe ich auf einer Sommerparty diese einfachen Caprese-Spieße mit Basilikum-Pesto gemacht – nur für mich, ehrlich gesagt. Ich dachte, die anderen greifen eh zu den Würstchen. Und dann habe ich ihn erwischt. Mit vollem Mund, am Tisch stehend, den zweiten Spieß in der Hand, während er so tat, als würde er mit jemandem diskutieren. “Die sind okay”, murmelte er. Okay. Seitdem bestellt er jedes Mal, wenn wir grillen, dass ich diese Spieße mache. Letzten Sommer hat er sogar selbst welche mitgebracht – mit seinen eigenen Tomaten aus dem Garten. Vielleicht hast du ja auch so jemanden in der Familie, der Tomaten angeblich nicht mag. Oder du suchst einfach den perfekten Party-Snack, der in fünf Minuten fertig ist und trotzdem nach mehr aussieht. Diese Caprese-Spieße sind genau das. Sie sind der Grund, warum ich manch abendliche Zusammenkunft überhaupt erst überlebe – weil sie so einfach sind, dass ich sie mit einem Glas Wein in der Hand zubereiten kann, und so lecker, dass die Gäste vergessen, dass ich sonst nichts auf die Beine gestellt habe. Honest.
Warum du diese einfachen Caprese-Spieße lieben wirst
Ich habe in den letzten Jahren unzählige Versionen von Caprese-Spießen probiert – mit Balsamico-Reduktion, mit getrockneten Tomaten, sogar gegrillt. Aber diese Variante mit selbstgemachtem Basilikum-Pesto? Die ist einfach die Beste. Und hier ist, warum du sie auch lieben wirst:
- Schnell & einfach: In unter 10 Minuten hast du einen Hingucker auf dem Tisch. Kein Kochen, kein Aufwand – nur Schichten und Fertig.
- Einfache Zutaten: Du brauchst nur vier Hauptzutaten, die du wahrscheinlich schon im Kühlschrank und Vorratsschrank hast. Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten.
- Perfekt für jede Party: Ob Grillabend, Geburtstag, Weihnachtsfeier oder spontaner Filmabend – diese Spieße passen immer. Sie sind Fingerfood vom Feinsten.
- Garantierter Publikumsliebling: Selbst eingefleischte Tomaten-Muffel (ja, mein Schwager) werden schwach. Sie sehen einfach zu verführerisch aus.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus cremigem Mozzarella, süßen Tomaten, würzigem Pesto und frischem Basilikum ist einfach zeitlos. Jeder Bissen ist wie ein kleiner Urlaub in Italien.
Was diese Caprese-Spieße von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist das Pesto. Die meisten Rezepte nehmen einfach fertiges Pesto aus dem Glas. Aber ich zeige dir, wie du in zwei Minuten ein Basilikum-Pesto machst, das so intensiv und frisch schmeckt, dass du es nie wieder kaufen willst. Und der Trick mit dem Zahnstocher? Der sorgt dafür, dass die Spieße perfekt aussehen und sich trotzdem leicht essen lassen. Das ist kein Standard-Rezept – das ist meine persönliche, zehnmal getestete Version. Und sie ist der Grund, warum ich auf keiner Party mehr ohne diese Spieße erscheine.
Welche Zutaten du für Caprese-Spieße mit Pesto brauchst
Wie gesagt – die Zutatenliste ist kurz, aber jede Komponente spielt eine entscheidende Rolle. Nimm dir ruhig Zeit bei der Auswahl, denn die Qualität macht hier den Unterschied. Frische Tomaten und guter Mozzarella sind das A und O.
Für die Spieße
- 200 g frische Mozzarella-Kugeln (am besten kleine Perlen oder Mini-Mozzarella, sogenannte “Bocconcini” – die sind perfekt für Spieße. Lass sie vorher abtropfen und tupfe sie trocken, sonst wird alles zu wässrig)
- 200 g Cocktailtomaten (oder kleine Datteltomaten. Die sind süßer und haben weniger Kerne. Ich nehme am liebsten bunte – rote, gelbe und orangefarbene – das sieht auf dem Teller einfach fröhlicher aus)
- Frische Basilikumblätter (mittelgroße, schöne Blätter. Keine ganz kleinen oder welken – die sehen auf dem Spieß nicht so hübsch aus. Ich zupfe sie direkt vor dem Zusammenstecken ab, damit sie nicht welken)
- Holz-Zahnstocher oder kleine Spieße (ca. 8-10 cm lang. Ich weiche sie vorher 10 Minuten in kaltem Wasser ein – dann brennen sie auf dem Grill nicht an, falls du sie später noch grillen willst)
Für das Basilikum-Pesto
- 1 Bund frisches Basilikum (ca. 30-40 g. Nur die Blätter, keine Stiele. Die Stiele machen das Pesto bitter. Ich wasche das Basilikum und schleudere es richtig trocken – nasse Blätter verwässern das Pesto)
- 50 g Pinienkerne (ich röste sie kurz in einer trockenen Pfanne an – das gibt dem Pesto ein nussiges Aroma. Aber pass auf, sie verbrennen schnell! Nur 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze)
- 50 g Parmesan (frisch gerieben, am Stück. Der aus der Tüte schmilzt nicht so gut und hat weniger Geschmack. Ich nehme einen guten Parmesan – Grana Padano geht auch, ist etwas milder)
- 1 Knoblauchzehe (klein gehackt. Wenn du Knoblauch nicht so magst, nimm nur eine halbe Zehe. Oder lass sie ganz weg – dann wird das Pesto milder)
- 80-100 ml natives Olivenöl extra (gute Qualität ist hier wichtig. Das Öl trägt den Geschmack. Ich nehme ein mildes, fruchtiges Olivenöl, das das Basilikum nicht überdeckt)
- 1 Prise Salz (und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer. Ich salze erst am Ende, nach dem Abschmecken – der Parmesan ist ja schon salzig)
Substitutions-Tipp: Keine Pinienkerne da? Walnüsse oder Mandeln funktionieren auch super. Und für eine vegane Variante nimmst du einfach Hefeflocken statt Parmesan und einen veganen Mozzarella. Das Pesto mit Hefeflocken ist übrigens auch richtig lecker – ich mache das manchmal für meine Freundin, die keine Milchprodukte isst. Und wenn du keine Cocktailtomaten hast, schneide einfach große Tomaten in Würfel. Sieht dann anders aus, schmeckt aber genauso gut.
Welche Küchengeräte du brauchst
Die gute Nachricht: Du brauchst kaum Equipment. Das ist ja das Schöne an diesem Rezept. Aber ein paar Dinge erleichtern dir die Arbeit ungemein:
- Ein scharfes Messer: Zum Schneiden der Tomaten und des Mozzarellas. Ein stumpfes Messer zerdrückt die Tomaten nur – und das will keiner.
- Ein Schneidebrett: Am besten eines mit Saftrille, damit die Tomatenflüssigkeit nicht überall hinläuft.
- Ein kleiner Mixer oder Pürierstab: Für das Pesto. Ich benutze meinen Pürierstab mit einem schmalen Becher – das funktioniert perfekt. Ein Mörser geht natürlich auch, aber das dauert länger und ist echt anstrengend für die Arme.
- Eine Pfanne: Zum Anrösten der Pinienkerne. Eine beschichtete Pfanne ist ideal, aber jede andere tut es auch.
- Eine Schüssel: Zum Mischen des Pestos, falls du es von Hand machst.
- Zahnstocher oder Spieße: Wie gesagt – ich weiche sie vorher ein, wenn ich sie auf dem Grill verwende.
Budget-Tipp: Du brauchst keinen teuren Mixer. Ein einfacher Pürierstab für 15 Euro tut es völlig. Ich habe meinen seit fünf Jahren und er macht immer noch ein super Pesto. Und wenn du gar keinen Mixer hast, hacke einfach alles mit dem Messer ganz fein und mische es mit dem Öl – das ist dann ein “Pesto alla Genovese” im traditionellen Stil. Dauert etwas länger, schmeckt aber auch fantastisch.
So machst du die perfekten Caprese-Spieße mit Pesto
Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge – es ist wirklich einfach. Aber ein paar kleine Tricks machen den Unterschied zwischen “ganz okay” und “Wow, die muss ich unbedingt wieder machen”. Los geht’s!
Schritt 1: Das Pesto zubereiten (5 Minuten)
Röste die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze. Schüttle die Pfanne regelmäßig, damit sie nicht anbrennen. Nach etwa 2-3 Minuten sollten sie goldbraun duften – dann sofort vom Herd nehmen. Lass sie kurz abkühlen. Währenddessen wäschst du das Basilikum und zupfst die Blätter ab. Trockne sie gut – nasse Blätter machen das Pesto wässrig. Gib die abgekühlten Pinienkerne, die Basilikumblätter, den gehackten Knoblauch und den geriebenen Parmesan in den Mixer. Schütte das Olivenöl dazu – aber nicht alles auf einmal. Starte mit 80 ml und mixe kurz. Wenn das Pesto zu dick ist, gib den Rest Öl dazu. Es sollte cremig sein, aber nicht flüssig. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Fertig! (Ich habe am Anfang immer zu viel Öl genommen – dann wird das Pesto eine Suppe. Lieber vorsichtig dosieren.)
Schritt 2: Die Zutaten vorbereiten (5 Minuten)
Wasche die Cocktailtomaten und halbiere sie. Wenn du große Tomaten hast, viertelst du sie. Der Mozzarella sollte abgetropft sein – tupfe ihn vorsichtig mit Küchenpapier trocken. Große Mozzarella-Kugeln schneidest du in mundgerechte Stücke. Die Basilikumblätter sollten schön und trocken sein. Lege alles bereit – das macht das Zusammenstecken viel schneller. Ich lege mir die Zutaten immer in einer Reihe hin: Tomaten, Mozzarella, Basilikum. Wie am Fließband.
Schritt 3: Die Spieße zusammenstecken (5 Minuten)
Jetzt kommt der kreative Teil. Nimm einen Zahnstocher und fädle die Zutaten in dieser Reihenfolge auf: Tomatenhälfte (mit der Schnittfläche nach innen), ein Basilikumblatt, ein Mozzarella-Stück, eine weitere Tomatenhälfte. Drücke alles leicht zusammen, damit es hält. Das Basilikumblatt sollte zwischen Tomate und Mozzarella liegen – so bleibt es frisch und wird nicht matschig. Wiederhole das, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Aus den Mengen bekommst du etwa 20-25 Spieße. (Ich habe einmal versucht, die Spieße mit einem Gurkenscheibchen zu verlängern – sah lustig aus, war aber zu schwer und ist auseinandergefallen. Also lieber bei der klassischen Kombination bleiben.)
Schritt 4: Anrichten und servieren (2 Minuten)
Arrangiere die Spieße auf einer schönen Platte. Ich lege sie fächerförmig an – das sieht immer elegant aus. Gib das Pesto in eine kleine Schüssel und stelle sie in die Mitte der Platte. Oder du träufelst das Pesto direkt über die Spieße – das sieht auch toll aus. Ein paar frische Basilikumblätter als Dekoration und fertig! Die Spieße sollten nicht zu lange stehen, sonst werden sie matschig. Am besten bereitest du sie kurz vor dem Servieren zu. (Wenn du sie vorbereiten willst: Stecke sie zusammen, aber gib das Pesto erst kurz vor dem Servieren dazu. Dann bleiben sie frisch.)
Tipps und Tricks für die besten Caprese-Spieße
Ich habe in den letzten Jahren so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Damit du das nicht auch durchmachen musst, hier meine besten Tipps:
- Mozzarella richtig vorbereiten: Der Mozzarella muss richtig abtropfen. Wenn er zu nass ist, werden die Spieße wässrig und das Brot (falls du es dazu servierst) wird durchweicht. Ich lasse ihn mindestens 15 Minuten in einem Sieb abtropfen und tupfe ihn dann nochmal mit Küchenpapier ab.
- Tomaten richtig wählen: Cocktailtomaten sind ideal, aber Datteltomaten sind noch süßer. Wenn du normale Tomaten nimmst, entferne die Kerne – sonst läuft der Saft aus. Ich habe das einmal nicht gemacht und die ganze Platte war eine Tomatensuppe. Nicht schön.
- Basilikum schützen: Das Basilikumblatt sollte zwischen Tomate und Mozzarella liegen, nicht außen. So bleibt es frisch und wird nicht braun. Und es kommt direkt mit dem Pesto in Kontakt – das gibt extra Geschmack.
- Pesto aufbewahren: Wenn du Pesto übrig hast (was selten vorkommt), fülle es in ein Glas und bedecke es mit einer dünnen Schicht Olivenöl. So hält es sich im Kühlschrank eine Woche. Ich mache oft die doppelte Menge Pesto – es schmeckt auch super zu Nudeln oder auf Bruschetta.
- Multitasking: Während du die Pinienkerne röstest, kannst du schon die Tomaten waschen. So sparst du Zeit. Ich mache immer zuerst das Pesto, dann die Vorbereitung – das ist der effizienteste Weg.
Mein größter Fail: Einmal habe ich die Spieße zu früh gemacht – zwei Stunden vor der Party. Die Tomaten haben Saft gezogen, das Basilikum war welk, und die Spieße sahen aus wie ein nasser Salat. Seitdem mache ich sie maximal 30 Minuten vor dem Servieren. Oder noch besser: Ich stecke sie zusammen, aber das Pesto und die Dekoration kommen erst direkt vor dem Servieren dazu.
Variationen und Anpassungen für deine Caprese-Spieße
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es unendlich variieren kannst. Hier sind meine liebsten Abwandlungen:
- Gegrillte Caprese-Spieße: Lege die fertigen Spieße für 2-3 Minuten auf den Grill (oder in eine Grillpfanne). Der Mozzarella wird leicht weich und die Tomaten bekommen ein rauchiges Aroma. Das ist perfekt für den Sommer! (Aber denk dran: Die Zahnstocher vorher einweichen, sonst brennen sie an.)
- Mediterrane Variante: Füge zwischen Tomate und Mozzarella eine eingelegte Artischocke oder eine Olive ein. Das gibt eine extra Geschmacksdimension. Ich liebe die Kombination mit grünen Oliven – herrlich!
- Vegane Version: Ersetze den Mozzarella durch eine vegane Alternative auf Cashew-Basis. Das Pesto machst du mit Hefeflocken statt Parmesan. Schmeckt anders, aber auch richtig gut. Meine vegane Freundin ist jedes Mal begeistert.
- Low-Carb-Variante: Statt Mozzarella nimmst du Büffelmozzarella (der hat weniger Kohlenhydrate) und lässt das Pesto weg – oder machst ein Pesto aus Rucola statt Basilikum. Das ist auch lecker und hat weniger Kalorien.
- Fruchtige Note: Füge ein kleines Stück Pfirsich oder Mango zwischen die Tomaten. Das süß-fruchtige Aroma passt überraschend gut zu Mozzarella und Pesto. Ein Freund von mir schwört auf diese Variante – er nennt sie “Sommer-Spieße”.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Die Spieße schmecken am besten frisch zubereitet – das ist kein Geheimnis. Aber manchmal bleibt ja doch was übrig (selten, aber es kommt vor). Hier ist, was du beachten solltest:
Servieren: Die Spieße sollten Zimmertemperatur haben – nimm sie also 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Sie schmecken lauwarm oder bei Raumtemperatur am besten. Kalt aus dem Kühlschrank sind sie nicht so aromatisch. Ich serviere sie auf einer großen Platte, die ich mit Rucola oder Feldsalat auslege – das sieht nicht nur schön aus, sondern der Salat kann auch mit dem Pesto gegessen werden. Dazu passt knuspriges Baguette oder Ciabatta. Und ein Glas Wein? Natürlich! Ein leichter Pinot Grigio oder ein Vermentino sind perfekt.
Aufbewahrung: Übrige Spieße (ohne Pesto) halten sich im Kühlschrank in einer luftdichten Dose etwa einen Tag. Aber Vorsicht: Die Tomaten werden weicher und das Basilikum kann welken. Ich persönlich mache lieber genau so viele, wie wir essen. Wenn doch was übrig bleibt, zupfe ich alles auseinander und mache einen kleinen Tomaten-Mozzarella-Salat daraus – mit dem Pesto als Dressing. Das ist fast noch besser!
Einfrieren: Ich würde die Spieße nicht einfrieren. Der Mozzarella wird beim Auftauen wässrig und die Tomaten matschig. Das Pesto hingegen kannst du super einfrieren – fülle es in Eiswürfelformen und hab immer eine Portion parat. Das mache ich im Sommer, wenn das Basilikum im Garten wächst.
Vorbereiten für die Party: Du kannst die Spieße am Morgen zusammenstecken und im Kühlschrank lagern. Aber gib das Pesto erst kurz vor dem Servieren dazu. Und decke die Spieße mit Frischhaltefolie ab, damit sie nicht austrocknen. So hast du am Abend weniger Stress und kannst dich auf deine Gäste konzentrieren.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Diese Caprese-Spieße sind nicht nur lecker, sondern auch überraschend gesund. Hier eine grobe Nährwertangabe pro Spieß (bei 20 Spießen):
- Kalorien: ca. 80-100 kcal
- Protein: ca. 5 g (dank Mozzarella und Parmesan)
- Fett: ca. 7 g (hauptsächlich gesunde Fette aus Olivenöl und Pinienkernen)
- Kohlenhydrate: ca. 2 g (sehr low-carb-freundlich!)
- Ballaststoffe: ca. 1 g (durch die Tomaten)
Die Tomaten liefern Lycopin, ein starkes Antioxidans, das entzündungshemmend wirkt. Das Basilikum ist reich an Vitamin K und ätherischen Ölen, die verdauungsfördernd sind. Und das Olivenöl im Pesto ist eine Quelle für gesunde ungesättigte Fettsäuren – gut für Herz und Kreislauf. Also: Genieße ohne schlechtes Gewissen! (Ich mache diese Spieße oft, wenn ich etwas Leichtes zum Abendessen will – sie machen satt, ohne zu beschweren.)
Allergenhinweis: Dieses Rezept enthält Milchprodukte (Mozzarella, Parmesan) und Nüsse (Pinienkerne). Für eine vegane oder laktosefreie Variante siehe die Variationen oben.
Fazit – Warum du diese Caprese-Spieße unbedingt ausprobieren solltest
Ich mache diese Spieße jetzt seit über fünf Jahren, und sie haben mich noch nie im Stich gelassen. Sie sind der Beweis, dass die einfachsten Rezepte oft die besten sind. Kein stundenlanges Kochen, keine komplizierten Techniken – nur frische, gute Zutaten, die zusammen ein Geschmackserlebnis ergeben, das größer ist als die Summe seiner Teile. Und das Beste: Sie machen jeden glücklich. Den Tomaten-Fan, den Mozzarella-Liebhaber, den Pesto-Junkie – und sogar meinen Schwager, der Tomaten angeblich nicht mag.
Probier sie aus! Vielleicht mit deinem eigenen Twist – einer anderen Pesto-Variante, einem zusätzlichen Gemüse oder einer fruchtigen Note. Ich bin gespannt, was dir einfällt. Und wenn du sie gemacht hast, schreib mir in die Kommentare, wie sie angekommen sind. Oder teile ein Foto auf Pinterest – ich würde mich riesig freuen! (Und ja, ich werde sie auch weiterhin auf jede Party mitbringen. Sie sind einfach zu gut, um sie nicht zu teilen.)
In diesem Sinne: Guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Caprese-Spieße auch mit Büffelmozzarella machen?
Ja, auf jeden Fall! Büffelmozzarella ist sogar noch cremiger und aromatischer als normaler Mozzarella. Er ist aber auch weicher, also sei vorsichtig beim Aufspießen. Ich schneide ihn in etwas größere Stücke und lasse ihn gut abtropfen. Der Geschmack ist fantastisch – besonders, wenn du ihn mit einem guten Olivenöl kombinierst.
Wie lange halten sich die Spieße im Kühlschrank?
Am besten schmecken sie frisch zubereitet. Wenn du sie vorbereiten musst, stecke sie ohne Pesto zusammen und lagere sie maximal 24 Stunden im Kühlschrank. Das Pesto gibst du erst kurz vor dem Servieren dazu. Aber ehrlich: Nach einem Tag werden die Tomaten weich und das Basilikum welk. Also mach lieber genau so viele, wie du brauchst.
Kann ich das Pesto auch mit anderen Nüssen machen?
Ja, unbedingt! Walnüsse, Mandeln, Cashewkerne oder sogar Sonnenblumenkerne funktionieren alle. Ich habe schon alle Varianten ausprobiert. Walnüsse geben ein erdiges Aroma, Mandeln sind etwas süßer, Cashewkerne machen das Pesto besonders cremig. Einfach ausprobieren und schauen, was dir am besten schmeckt.
Welches Brot passt am besten zu den Spießen?
Knuspriges Baguette oder Ciabatta sind perfekt. Ich röste das Baguette kurz im Ofen oder in der Pfanne – dann wird es schön knusprig. Auch Focaccia oder einfach nur ein gutes Bauernbrot passen hervorragend. Das Brot kannst du dann in das übrige Pesto tunken – das ist fast das Beste daran!
Kann ich die Spieße auch auf dem Grill machen?
Ja, das ist eine meiner liebsten Varianten! Lege die fertigen Spieße für 2-3 Minuten auf den heißen Grill (oder in eine Grillpfanne). Der Mozzarella wird leicht weich und bekommt ein rauchiges Aroma, die Tomaten werden warm und süßer. Aber denk dran: Die Zahnstocher vorher 10 Minuten in Wasser einweichen, sonst brennen sie an. Und sei vorsichtig beim Wenden – die Spieße sind dann etwas empfindlicher.
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Einfache Caprese-Spieße mit Basilikum-Pesto – Bestes Party-Snack Rezept
Diese einfachen Caprese-Spieße mit selbstgemachtem Basilikum-Pesto sind der perfekte Party-Snack. In unter 10 Minuten zubereitet, mit nur vier Hauptzutaten und unwiderstehlich lecker – selbst eingefleischte Tomaten-Muffel werden schwach.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 5 Minuten
- Total Time: 15 Minuten
- Yield: 20-25 Spieße (ca. 4-6 Portionen) 1x
- Category: Vorspeise / Snack
- Cuisine: Italienisch
Ingredients
- 200 g frische Mozzarella-Kugeln (am besten kleine Perlen oder Mini-Mozzarella, sogenannte ‘Bocconcini’)
- 200 g Cocktailtomaten (oder kleine Datteltomaten, bunt gemischt)
- Frische Basilikumblätter (mittelgroße, schöne Blätter)
- Holz-Zahnstocher oder kleine Spieße (ca. 8-10 cm lang)
- 1 Bund frisches Basilikum (ca. 30–40 g, nur die Blätter)
- 50 g Pinienkerne
- 50 g Parmesan (frisch gerieben)
- 1 Knoblauchzehe (klein gehackt)
- 80–100 ml natives Olivenöl extra
- 1 Prise Salz
- Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Instructions
- Röste die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten, bis sie goldbraun duften. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
- Wasche das Basilikum, zupfe die Blätter ab und trockne sie gut.
- Gib die abgekühlten Pinienkerne, Basilikumblätter, gehackten Knoblauch und geriebenen Parmesan in einen Mixer. Füge 80 ml Olivenöl hinzu und mixe kurz. Wenn das Pesto zu dick ist, gib den Rest Öl dazu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Wasche die Cocktailtomaten und halbiere sie. Große Tomaten vierteln.
- Lasse den Mozzarella abtropfen und tupfe ihn vorsichtig mit Küchenpapier trocken. Große Mozzarella-Kugeln in mundgerechte Stücke schneiden.
- Nimm einen Zahnstocher und fädle die Zutaten in dieser Reihenfolge auf: Tomatenhälfte (mit der Schnittfläche nach innen), ein Basilikumblatt, ein Mozzarella-Stück, eine weitere Tomatenhälfte. Drücke alles leicht zusammen.
- Wiederhole das, bis alle Zutaten aufgebraucht sind (ergibt etwa 20-25 Spieße).
- Arrangiere die Spieße auf einer Platte. Gib das Pesto in eine kleine Schüssel und stelle sie in die Mitte, oder träufle das Pesto direkt über die Spieße. Mit frischen Basilikumblättern dekorieren.
Notes
Die Spieße sollten maximal 30 Minuten vor dem Servieren zubereitet werden, damit sie frisch bleiben. Wenn du sie vorbereiten willst, stecke sie zusammen, aber gib das Pesto erst kurz vor dem Servieren dazu. Für gegrillte Caprese-Spieße die Zahnstocher vorher 10 Minuten in Wasser einweichen, dann 2-3 Minuten auf den Grill legen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Spieß
- Calories: 90
- Sugar: 1
- Sodium: 120
- Fat: 7
- Saturated Fat: 2.5
- Carbohydrates: 2
- Fiber: 1
- Protein: 5
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