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Einführung
“Drei Samstage hintereinander habe ich diese Schupfnudeln zubereitet”, gestand mein Nachbar Herr Krüger lachend, als ich ihn im Hausflur traf. Dabei hatte ich ihn nie wirklich als Kochtypen eingeschätzt. Aber ehrlich, diese knusprigen Schupfnudeln mit Speck und Sauerkraut sind eine ganz andere Liga – und die Geschichte, wie ich zu diesem Rezept kam, ist ziemlich lustig.
Es war ein verregneter Nachmittag im Oktober, und ich wollte eigentlich nur ein schnelles Abendessen zaubern. Stattdessen warf ich aus Versehen die Kartoffeln zu grob in den Teig, und der Speck war fast zu dunkel – ein kleiner Küchenchaos-Moment. Doch das Ergebnis? Einfach genial! Die Kombination aus knusprigen, goldbraunen Schupfnudeln, würzigem Speck und dem leicht säuerlichen Sauerkraut war so gut, dass Herr Krüger mich bat, das Rezept zu teilen.
Vielleicht hast du auch schon das Gefühl gehabt, dass ein einfaches Gericht mehr kann, als man denkt. Dieses Rezept ist genau so eines – es bringt Komfort und Herzhaftigkeit auf den Teller, ohne viel Aufwand. Ich meine, wer liebt nicht den Duft von Speck, der in der Pfanne brutzelt, während draußen der Herbstwind pfeift? Dieses Gericht hat sich bei mir fest eingefressen, weil es so unkompliziert ist und doch wie ein kleines Fest schmeckt. Lass mich dir zeigen, wie du das auch hinkriegst.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Knusprige Schupfnudeln mit Speck und Sauerkraut sind einfach das perfekte Herbstessen. Nach unzähligen Versuchen in meiner kleinen Küche kann ich dir sagen: Dieses Rezept ist kein gewöhnliches Schupfnudelgericht.
- Schnell & Einfach: In etwa 30 Minuten auf dem Tisch, ideal für stressige Tage, wenn du trotzdem etwas Herzhaftes willst.
- Alltagszutaten: Du brauchst keine exotischen Zutaten – Kartoffeln, Speck, Sauerkraut und ein paar Gewürze, die jeder zu Hause hat.
- Perfekt für gemütliche Abende: Ob alleine oder mit Freunden – das Gericht passt zu jeder Gelegenheit, bei der es deftig und wohlig sein soll.
- Ein echter Publikumsliebling: Schon oft habe ich gehört, dass auch Kinder und skeptische Esser begeistert waren.
- Unvergleichlicher Geschmack: Die perfekte Balance zwischen knuspriger Textur, rauchigem Speck und der säuerlichen Frische vom Sauerkraut macht den Unterschied.
Was dieses Rezept besonders macht? Die Schupfnudeln werden erst gekocht, dann in der Pfanne mit Speck richtig knusprig gebraten – das ist mein kleiner Trick für eine unwiderstehliche Kruste. Und das Sauerkraut wird nicht einfach nur dazugegeben, sondern mit Zwiebeln und Kümmel sanft geschmort, sodass es eine samtige Begleitung wird.
Ich habe dieses Rezept schon oft bei Freunden serviert, und es sorgt immer für strahlende Gesichter. Vielleicht hast du ja auch schon mal klassische Käsespätzle ausprobiert – diese Schupfnudeln sind eine herzhafte, rustikale Alternative, die du nicht verpassen solltest.
Welche Zutaten brauchst du?
Dieses Rezept verwendet einfache und bodenständige Zutaten, die zusammen ein geschmackliches Highlight ergeben. Viele davon sind wahre Küchenklassiker und meistens als Vorrat zu Hause.
- Für die Schupfnudeln:
- 600 g Kartoffeln (vorzugsweise mehligkochend, für eine fluffige Konsistenz)
- 150 g Mehl (Typ 405 oder 550, für die perfekte Teigbindung)
- 1 Ei (Größe M, sorgt für Stabilität im Teig)
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer (nach Geschmack)
- Muskatnuss, frisch gerieben (ein Hauch für die feine Würze)
- Für die Speck-Sauerkraut-Pfanne:
- 150 g durchwachsener Speck, gewürfelt (ich bevorzuge Bio-Speck von Schwarzwaldhof für den rauchigen Geschmack)
- 1 große Zwiebel, fein gehackt
- 400 g Sauerkraut (am besten frisch oder aus dem Glas, abgetropft)
- 1 EL Pflanzenöl (z.B. Rapsöl, neutral im Geschmack)
- 1 TL Kümmel (ganz oder gemahlen, verleiht eine traditionelle Note)
- Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Zum Anrichten:
- Frische Petersilie, gehackt (für die Farbe und Frische)
Wenn du möchtest, kannst du das Sauerkraut auch mit einem Schuss Apfelsaft oder Weißwein verfeinern – das macht es etwas milder. Für eine glutenfreie Variante nutze einfach Kartoffelmehl statt Weizenmehl. Und falls du keinen Speck magst, ist knuspriger Räuchertofu eine geniale vegetarische Alternative.
Benötigte Ausrüstung
- Großer Topf zum Kartoffelkochen – ein stabiler Topf mit Deckel reicht vollkommen.
- Große Schüssel für den Teig – ich nutze gern eine Schüssel aus Keramik, da sie den Teig gut hält.
- Rührlöffel oder Kartoffelstampfer – zum Pürieren der Kartoffeln. Ein Kartoffelstampfer funktioniert hervorragend, um die richtige Konsistenz zu erreichen.
- Große beschichtete Pfanne – damit die Schupfnudeln richtig knusprig werden, ist eine gute Antihaft-Pfanne super wichtig. Ich habe auch gute Erfahrungen mit Gusseisenpfannen gemacht, die geben den besten Röstaromen.
- Sieb zum Abtropfen der Schupfnudeln nach dem Kochen.
- Schneidebrett und scharfes Messer für Zwiebeln und Speck.
Falls du keine große Pfanne hast, kannst du die Schupfnudeln auch in zwei Portionen braten. Für die Reinigung empfehle ich, die Pfanne sofort mit warmem Wasser auszuspülen, damit der Speckgeschmack erhalten bleibt und nichts anbrennt.
Zubereitungsschritte
- Kartoffeln kochen: Die Kartoffeln in einem großen Topf mit Salzwasser etwa 20-25 Minuten weich kochen. Sie sollten sich leicht mit einer Gabel durchstechen lassen. Danach abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch heiß schälen.
- Teig herstellen: Die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken oder mit einem Stampfer fein zerdrücken. In eine Schüssel geben, Mehl, Ei, Salz, Pfeffer und Muskatnuss hinzufügen. Mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten. Falls der Teig zu klebrig ist, etwas mehr Mehl einarbeiten.
- Schupfnudeln formen: Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu langen Rollen formen (etwa 2-3 cm Durchmesser). Davon etwa 2 cm lange Stücke abschneiden und diese zwischen den Handflächen zu spitz zulaufenden kleinen Nudeln rollen.
- Schupfnudeln vorgaren: In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Die Schupfnudeln portionsweise hineingeben. Sobald sie an die Oberfläche steigen, etwa 2 Minuten noch ziehen lassen und dann mit einem Schaumlöffel herausnehmen. Auf einem sauberen Küchentuch abtropfen lassen.
- Speck und Zwiebeln anbraten: In der großen Pfanne das Öl erhitzen. Den Speck darin auslassen, bis er knusprig ist. Die Zwiebeln hinzufügen und glasig dünsten.
- Sauerkraut dazugeben: Das Sauerkraut und den Kümmel in die Pfanne geben, alles bei mittlerer Hitze etwa 5-7 Minuten unter gelegentlichem Rühren schmoren lassen. Mit Pfeffer abschmecken.
- Schupfnudeln braten: In einer zweiten großen Pfanne oder nach dem Sauerkraut anbraten die Schupfnudeln in etwas Öl goldbraun und knusprig braten. Dabei vorsichtig wenden, damit sie nicht zerfallen.
- Servieren: Die knusprigen Schupfnudeln auf Tellern anrichten, das Speck-Sauerkraut darüber geben und mit frischer Petersilie bestreuen. Sofort genießen!
Kochtipps & Techniken
Beim Formen der Schupfnudeln gilt: Nicht zu fest drücken, sonst werden sie zäh. Ich habe gelernt, den Teig lieber etwas lockerer zu halten – die Konsistenz macht den Unterschied. Wenn die Schupfnudeln beim Kochen auseinanderfallen, hast du entweder zu viel Mehl verwendet oder sie wurden zu stark geformt.
Für den perfekten Crunch ist es wichtig, die Schupfnudeln erst zu kochen und dann separat in der Pfanne zu braten. Manchmal springt das eine oder andere Stück auf – das macht nichts, schmeckt trotzdem gut (ich spreche aus Erfahrung, als ich beim ersten Mal fast die Hälfte im Kochtopf versenkt habe!).
Beim Braten des Specks solltest du nicht zu hoch erhitzen, sonst wird er schnell bitter. Mittlere Hitze und Geduld sind hier dein Freund. Das Sauerkraut kannst du gerne mit etwas Apfelsaft ablöschen, dann verliert es die allzu kräftige Säure – ein kleiner Geheimtipp von mir.
Variationen & Anpassungen
- Vegetarische Variante: Statt Speck in Würfeln nussige Räuchertofuwürfel anbraten. Das Sauerkraut kannst du mit etwas Gemüsebrühe verfeinern.
- Mit Pilzen: Für eine herbstliche Note kannst du Champignons oder Pfifferlinge separat anbraten und zum Sauerkraut mischen.
- Würziger Twist: Füge dem Sauerkraut am Ende einen Schuss scharfen Senf hinzu, das gibt einen tollen Kick.
- Low-Carb Version: Ersetze die Kartoffeln durch Blumenkohlpüree – das erfordert etwas Übung, aber das Ergebnis schmeckt überraschend gut.
Ich habe auch schon probiert, die Schupfnudeln mit Kürbispüree zu mischen – das gibt eine süßliche Note, die wunderbar mit dem Sauerkraut kontrastiert. Ganz ehrlich, probier einfach herum, bis du deine Lieblingskombination gefunden hast.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Am besten schmecken die knusprigen Schupfnudeln direkt frisch aus der Pfanne, wenn die Kruste noch warm und knusprig ist. Serviere sie mit einem frischen grünen Salat oder einem Glas kräftigen Apfelwein, um das deftige Aroma zu ergänzen.
Reste kannst du im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter bis zu zwei Tage lagern. Zum Aufwärmen die Schupfnudeln am besten in einer Pfanne mit etwas Öl erneut knusprig braten – in der Mikrowelle werden sie leider oft matschig.
Wenn du mehr vorbereiten möchtest, lassen sich die rohen Schupfnudeln auch gut einfrieren. Einfach auf einem Blech vorfrosten und dann in Gefrierbeutel umfüllen. So hast du jederzeit eine schnelle Mahlzeit parat.
Nährwert & Gesundheit
Dieses Gericht bringt eine ordentliche Portion Kohlenhydrate aus den Kartoffeln, kombiniert mit Proteinen und Fett aus dem Speck. Sauerkraut ist eine tolle Quelle für probiotische Kulturen, die deine Verdauung unterstützen können – ein Pluspunkt für die Gesundheit.
Das Rezept ist natürlich nicht kalorienarm, aber ehrlich gesagt, das erwartet man auch nicht bei so einem Klassiker. Für eine leichtere Variante kannst du den Speck reduzieren oder durch mageren Schinken ersetzen. Die Kombination aus Kartoffeln und Sauerkraut sorgt für eine gute Sättigung und viele Ballaststoffe.
Fazit
Knusprige Schupfnudeln mit Speck und Sauerkraut sind genau das richtige Essen, wenn du Lust auf ein herzhaftes, gemütliches Gericht hast, das einfach zuzubereiten ist. Ich liebe diesen Klassiker, weil er mich immer wieder an windige Herbsttage erinnert, an denen man einfach etwas Warmes und Bodenständiges braucht.
Probier das Rezept doch mal aus und passe es an deine Vorlieben an – vielleicht magst du es etwas würziger oder lieber milder. Ich freue mich immer, wenn du mir deine Erfahrungen oder Variationen verrätst. Und hey, wenn du Lust hast, kannst du nebenbei auch noch hausgemachte Käsespätzle ausprobieren, die passen wunderbar als Alternative zu den Schupfnudeln!
Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!
FAQs
Wie verhindere ich, dass die Schupfnudeln beim Kochen auseinanderfallen?
Achte darauf, den Teig nicht zu feucht zu machen und die Schupfnudeln sanft zu formen. Außerdem hilft es, sie erst zu kochen und dann zu braten, um die Struktur zu festigen.
Kann ich die Schupfnudeln auch ohne Ei zubereiten?
Ja, das Ei sorgt zwar für die Bindung, aber du kannst es durch ein pflanzliches Bindemittel wie Apfelmus oder Leinsamen-Ei ersetzen, wenn du möchtest.
Wie mache ich die Schupfnudeln besonders knusprig?
Brate sie in einer gut erhitzten Pfanne mit etwas Öl und wende sie vorsichtig, bis sie rundum goldbraun sind. Eine beschichtete Pfanne erleichtert das Braten.
Kann ich das Sauerkraut auch selbst machen?
Absolut! Selbstgemachtes Sauerkraut hat oft eine frischere Note. Es braucht jedoch einige Tage Fermentation. Für schnelle Gerichte empfehle ich das gekaufte Sauerkraut.
Wie lange halten sich die gekochten Schupfnudeln im Kühlschrank?
Im luftdichten Behälter halten sie sich etwa zwei Tage. Zum Wiederaufwärmen am besten in der Pfanne knusprig anbraten.
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Knusprige Schupfnudeln mit Speck und Sauerkraut einfach selber machen – Deftiges Rezept für den Herbst
Knusprige Schupfnudeln mit würzigem Speck und sanft geschmortem Sauerkraut – ein herzhaftes Herbstgericht, das schnell und einfach zubereitet ist und mit seiner knusprigen Textur begeistert.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 40 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 600 g Kartoffeln (vorzugsweise mehligkochend)
- 150 g Mehl (Typ 405 oder 550)
- 1 Ei (Größe M)
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack
- Muskatnuss, frisch gerieben
- 150 g durchwachsener Speck, gewürfelt
- 1 große Zwiebel, fein gehackt
- 400 g Sauerkraut, abgetropft
- 1 EL Pflanzenöl (z.B. Rapsöl)
- 1 TL Kümmel (ganz oder gemahlen)
- Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Frische Petersilie, gehackt
Instructions
- Kartoffeln in einem großen Topf mit Salzwasser 20-25 Minuten weich kochen, abgießen, ausdampfen lassen und noch heiß schälen.
- Kartoffeln durch eine Presse drücken oder mit einem Stampfer fein zerdrücken. In eine Schüssel geben, Mehl, Ei, Salz, Pfeffer und Muskatnuss hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten. Bei Bedarf mehr Mehl einarbeiten.
- Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu Rollen (2-3 cm Durchmesser) formen, in ca. 2 cm lange Stücke schneiden und zu spitz zulaufenden kleinen Nudeln rollen.
- Schupfnudeln portionsweise in kochendes Salzwasser geben, sobald sie an die Oberfläche steigen ca. 2 Minuten ziehen lassen, mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
- In einer großen Pfanne Öl erhitzen, Speck auslassen bis knusprig, Zwiebeln hinzufügen und glasig dünsten.
- Sauerkraut und Kümmel in die Pfanne geben, bei mittlerer Hitze 5-7 Minuten schmoren lassen, mit Pfeffer abschmecken.
- Schupfnudeln in einer zweiten großen Pfanne mit etwas Öl goldbraun und knusprig braten, vorsichtig wenden.
- Schupfnudeln auf Tellern anrichten, Speck-Sauerkraut darüber geben und mit frischer Petersilie bestreuen. Sofort servieren.
Notes
Schupfnudeln erst kochen, dann separat in der Pfanne braten für perfekte Knusprigkeit. Beim Braten des Specks mittlere Hitze verwenden, um Bitterkeit zu vermeiden. Sauerkraut kann mit Apfelsaft oder Weißwein verfeinert werden. Für glutenfreie Variante Kartoffelmehl statt Weizenmehl verwenden. Vegetarische Alternative: Räuchertofu statt Speck.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ca. 1/4 d
- Calories: 0.45
- Sugar: 4
- Sodium: 700
- Fat: 20
- Saturated Fat: 7
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 5
- Protein: 15
Keywords: Schupfnudeln, Speck, Sauerkraut, Herbstgericht, knusprig, einfach, deftig, Kartoffeln, traditionell


