Geschrieben von

Riley Elliott

Veröffentlicht

Cremige Kürbis-Sushi-Rollen: Einfaches Herbst-Rezept für Genießer

Fertig in 45 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Medium

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Der Herbst war in vollem Gange und ich hatte mich mal wieder zu etwas überreden lassen, das ich eigentlich nicht wollte. Ein gemeinsames Sushi-Abendessen mit Freunden – jeder sollte etwas mitbringen. Klingt harmlos, oder? Nur dass meine Freundin Lena, die Gastgeberin, eine absolute Sushi-Perfektionistin ist. Ich rede von handgerollten Spezialitäten mit Blattgold und Trüffelöl. Ich hatte genau zwei Stunden Zeit und einen Kürbis aus dem Bioladen, der mir vom Wochenmarkt her noch traurig in der Küche lag. Kein Lachs, keine Avocado, nichts, was man für klassische Sushi-Rollen braucht. Die Panik war echt, Leute.

Also stand ich da, mit meinem Hokkaido-Kürbis und dachte: „Na gut, dann wird es eben eine herbstliche Kürbis-Sushi-Rolle.“ Ich meine, warum nicht? Kürbis ist süß, cremig und hat diese wunderbare Textur, die perfekt zu Reis passt. Also habe ich den Kürbis geröstet, während der Reis kochte, und irgendwie – ehrlich, ich hab’s selbst nicht geglaubt – entstanden diese wunderschönen, cremigen Kürbis-Sushi-Rollen. Und rate mal, was passiert ist? Lenas aufwendige Trüffel-Sushi waren fast komplett liegen geblieben, während meine Kürbis-Rollen im Nu weg waren. Ich stand da, leicht verschwitzt, aber mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Seitdem sind diese Rollen mein herbstlicher Geheimtipp. Vielleicht kennst du das ja, wenn man einfach das Beste aus dem macht, was da ist, und dabei etwas völlig Neues entdeckt.

Warum du diese Kürbis-Sushi-Rollen lieben wirst

Diese Kürbis-Sushi-Rollen sind mehr als nur ein weiteres Herbstrezept – sie sind eine echte Überraschung. Ich habe sie inzwischen unzählige Male getestet, für Freunde gekocht und sogar für meine skeptische Schwiegermutter, die Sushi normalerweise für „Fischzeug“ hält. Sie war begeistert! Und genau deshalb möchte ich dir zeigen, warum dieses Rezept ein absoluter Gewinner ist:

  • Schnell & einfach: In unter 45 Minuten hast du ein Gericht, das aussieht, als hättest du stundenlang in der Küche gestanden. Perfekt für einen gemütlichen Herbstabend oder wenn Gäste spontan vorbeischauen.
  • Einfache Zutaten: Keine exotischen Zutaten, die du in speziellen Läden suchen musst. Ein Hokkaido-Kürbis, Sushi-Reis und ein paar Basics aus dem Vorratsschrank reichen völlig aus.
  • Perfekt für den Herbst: Dieses Gericht fängt die Essenz des Herbstes ein – wärmend, cremig und mit diesem unverwechselbaren Kürbisgeschmack. Ob für ein Abendessen mit Freunden oder ein gemütliches Dinner zu zweit, es passt einfach immer.
  • Ein echter Publikumsliebling: Selbst eingefleischte Sushi-Fans, die sonst nur auf Rohfisch schwören, lieben diese vegetarische Variante. Sie ist leicht, aber trotzdem sättigend und unglaublich aromatisch.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus süßem, geröstetem Kürbis, würzigem Reis und der cremigen Frischkäse-Note ist einfach himmlisch. Jeder Bissen ist ein kleines Stück Herbstglück.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen süß und herzhaft. Der Kürbis wird nicht einfach nur gekocht, sondern im Ofen geröstet, was ihm eine intensive, fast karamellisierte Note verleiht. Und der Trick mit dem gerösteten Sesam – den habe ich von einer japanischen Köchin gelernt – verleiht den Rollen den letzten Schliff. Das ist nicht einfach nur eine Notlösung, das ist mein bestes Herbstrezept, das dich garantiert umhauen wird.

Welche Zutaten du benötigst

Für diese cremigen Kürbis-Sushi-Rollen brauchst du keine ausgefallenen Zutaten. Die meisten Dinge hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Ich habe die Zutaten nach Funktionen gruppiert, damit du den Überblick behältst. Die Qualität der Zutaten macht hier wirklich den Unterschied, also greife ruhig zu einem schönen, reifen Hokkaido-Kürbis.

Für den Sushi-Reis

  • 300 g Sushi-Reis (oder Rundkornreis, ich bevorzuge die Marke „Miyako“ für die perfekte Klebrigkeit)
  • 360 ml Wasser
  • 4 EL Reisessig (wichtig für den typischen Sushi-Geschmack)
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Salz

Für die Kürbis-Füllung

Cremige Kürbis-Sushi-Rollen preparation steps

  • 400 g Hokkaido-Kürbis (muss nicht geschält werden, das spart Zeit und gibt Farbe!)
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Ahornsirup (oder Honig, für die Süße)
  • 1 EL Sesamöl (geröstet, für das nussige Aroma)
  • 1 Prise Chili-Flocken (optional, für eine leichte Schärfe)

Für die Rollen

  • 4-5 Nori-Blätter (getrocknete Algenblätter, unbedingt auf Frische achten)
  • 100 g Frischkäse (Raumtemperatur, für die Cremigkeit – ich nehme am liebsten den von „Philadelphia“)
  • 2 EL gerösteter Sesam (schwarz oder weiß, beides geht)
  • 1 Avocado (in dünne Streifen geschnitten, optional für Extra-Cremigkeit)
  • Einige Salatblätter (z.B. Babyspinat oder Rucola, für den Biss)

Zum Servieren

  • Sojasauce
  • Eingelegter Ingwer (Gari)
  • Wasabi (nach Geschmack)

Substitutionshinweise: Du kannst den Frischkäse durch eine vegane Alternative auf Cashew-Basis ersetzen, das funktioniert hervorragend. Für eine glutenfreie Variante achte darauf, dass deine Sojasauce glutenfrei ist (Tamari ist eine gute Wahl). Und wenn du keinen Hokkaido-Kürbis findest, nimm einen Butternuss-Kürbis, schäle ihn aber vorher. Die Zubereitung bleibt gleich.

Benötigte Küchengeräte

Keine Sorge, du brauchst keine Profi-Ausstattung für diese Rollen. Hier ist, was du wirklich benötigst:

  • Bambusmatte (Makisu): Das Herzstück der Sushi-Herstellung. Eine neue Matte solltest du vor dem ersten Gebrauch kurz mit heißem Wasser abspülen und trocknen lassen. Es gibt sie für unter 5 Euro im Asialaden oder online. Falls du keine hast, geht es auch mit einem sauberen Geschirrtuch und etwas Geduld.
  • Topf mit Deckel: Zum Kochen des Reises. Ein normaler Kochtopf reicht völlig, ein Reiskocher ist ein Luxus, den ich sehr schätze, aber nicht notwendig.
  • Backblech mit Backpapier: Zum Rösten des Kürbisses. Das Backpapier verhindert das Ankleben und erleichtert die Reinigung.
  • Scharfes Messer: Ein wirklich scharfes Messer ist das A und O, um die Rollen sauber zu schneiden, ohne sie zu zerquetschen. Ich benutze ein Santoku-Messer, aber ein großes Kochmesser tut es auch.
  • Schüssel und Schneebesen: Zum Anrühren der Reisessig-Mischung.
  • Kleine Schüssel mit Wasser: Zum Anfeuchten der Hände und des Messers, damit nichts kleben bleibt. Ein kleiner Trick, den mir meine japanische Freundin beigebracht hat.

Zubereitungsmethode

Jetzt geht es ans Eingemachte! Ich habe die Schritte so detailliert wie möglich beschrieben, damit dir die Rollen garantiert gelingen. Nimm dir Zeit und genieße den Prozess – Sushi machen ist fast so befriedigend wie Sushi essen.

Schritt 1: Den Kürbis vorbereiten und rösten

Heize den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, da du die Schale mitisst. Halbiere ihn, entferne die Kerne (die kannst du übrigens separat rösten und als Snack essen) und schneide das Fruchtfleisch in etwa 1 cm breite Spalten. In einer Schüssel vermischst du 2 EL Sojasauce, 1 EL Ahornsirup, 1 EL Sesamöl und eine Prise Chili-Flocken. Gib die Kürbisspalten dazu und vermenge alles gut, sodass jede Spalte bedeckt ist. Verteile sie auf dem Backblech und röste sie für 20-25 Minuten, bis sie weich sind und leicht karamellisieren. Die Ränder sollten goldbraun sein. Nimm sie heraus und lass sie etwas abkühlen. Der Duft in der Küche ist jetzt schon unglaublich!

Schritt 2: Den Sushi-Reis kochen

Spüle den Sushi-Reis in einem feinen Sieb unter kaltem Wasser ab, bis das Wasser klar abläuft. Das ist wichtig, um überschüssige Stärke zu entfernen. Gib den Reis zusammen mit 360 ml Wasser in einen Topf. Bringe ihn bei mittlerer Hitze zum Kochen, reduziere dann die Hitze auf die niedrigste Stufe, decke den Topf ab und lasse ihn 15 Minuten köcheln. Schalte den Herd aus und lass den Reis weitere 10 Minuten zugedeckt ruhen – nicht den Deckel anheben! Während der Reis ruht, vermischst du in einer kleinen Schüssel 4 EL Reisessig, 2 EL Zucker und 1 TL Salz, bis sich alles aufgelöst hat. Hebe diese Mischung vorsichtig unter den heißen Reis und fächere ihm etwas Luft zu, damit er abkühlt. Der Reis sollte glänzen und leicht kleben. Lass ihn auf Raumtemperatur abkühlen.

Schritt 3: Die Zutaten vorbereiten

Schneide den gerösteten Kürbis in längliche Streifen, die etwa so dick sind wie dein kleiner Finger. Schneide die Avocado (falls du sie verwendest) in ähnliche Streifen. Stelle den Frischkäse bereit, er sollte schön streichzart sein. Lege die Nori-Blätter mit der glänzenden Seite nach unten auf deine Arbeitsfläche. Fülle eine kleine Schüssel mit Wasser und etwas Reisessig – das verhindert, dass der Reis an deinen Fingern klebt.

Schritt 4: Die Rollen formen – die Magie beginnt

Lege ein Nori-Blatt auf die Bambusmatte. Feuchte deine Hände mit dem Essigwasser an. Nimm eine Handvoll Reis (etwa 80-100 g) und verteile ihn gleichmäßig auf dem Nori-Blatt. Lasse am oberen Rand einen etwa 2 cm breiten Streifen frei – das ist die Klebekante. Drücke den Reis sanft an, aber nicht zu fest. Bestreiche die Mitte des Reises mit einem dünnen Streifen Frischkäse. Lege dann ein paar Kürbisstreifen, Avocado und ein Salatblatt darauf. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Hebe die Bambusmatte am unteren Rand an und rolle das Nori-Blatt vorsichtig über die Füllung. Ziehe die Matte leicht zurück und rolle weiter, bis du am Ende angekommen bist. Drücke die Rolle sanft an, damit sie sich schließt. Die freie Kante des Nori-Blattes kannst du mit etwas Wasser befeuchten, um sie zu versiegeln. Wiederhole den Vorgang mit den restlichen Blättern. Mach dir keine Sorgen, wenn die erste Rolle nicht perfekt aussieht – meine erste sah aus wie ein kleiner, unförmiger Kürbisball. Übung macht den Meister!

Schritt 5: Rollen schneiden und anrichten

Feuchte ein scharfes Messer mit Wasser an (das verhindert, dass der Reis klebt). Schneide jede Rolle in der Mitte durch, dann jede Hälfte noch einmal in zwei oder drei Stücke – so erhältst du 6 bis 8 mundgerechte Stücke pro Rolle. Wische das Messer nach jedem Schnitt mit einem feuchten Tuch ab. Das ist der Trick für saubere Schnitte. Lege die Stücke mit der Schnittfläche nach oben auf einen Teller. Bestreue sie mit geröstetem Sesam. Serviere sie mit Sojasauce, eingelegtem Ingwer und Wasabi.

Kochtipps & Techniken

Ich habe bei meinen ersten Sushi-Versuchen so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Lass mich dir ein paar meiner Learnings mitgeben, damit es dir besser ergeht.

Der Reis ist das A und O. Ich habe einmal versucht, normalen Langkornreis zu verwenden – das war eine Katastrophe. Die Rollen sind einfach auseinandergefallen. Nimm unbedingt Sushi-Reis oder einen anderen Rundkornreis. Die Stärke ist entscheidend für die Klebrigkeit. Und koche ihn nicht zu weich! Der Reis sollte noch Biss haben, aber trotzdem zusammenkleben.

Das Geheimnis des gerösteten Kürbisses. Röste den Kürbis lieber etwas länger als zu kurz. Er sollte richtig weich sein und an den Rändern fast schwarz werden. Das karamellisiert den Zucker und gibt ein intensiveres Aroma. Ich habe ihn einmal nur 15 Minuten geröstet, und er war noch zu fest – die Rollen waren dann nicht so cremig, wie ich es wollte.

Multitasking ist alles. Während der Kürbis im Ofen ist, kannst du den Reis kochen. Und während der Reis ruht, bereitest du die anderen Zutaten vor. So sparst du Zeit und alles ist gleichzeitig fertig. Aber pass auf, dass du den Reis nicht zu lange stehen lässt – er sollte lauwarm sein, wenn du die Rollen formst, denn kalter Reis wird bröckelig.

Nicht zu viel Füllung! Das ist der häufigste Fehler, den ich sehe. Weniger ist mehr. Wenn du zu viel Kürbis oder Avocado auf den Reis legst, wird die Rolle zu dick und reißt beim Rollen. Zwei bis drei Streifen pro Rolle sind völlig ausreichend. Glaub mir, ich habe schon Rollen gehabt, die aussahen wie explodierte Kürbisse.

Die Bambusmatte richtig nutzen. Wickele die Bambusmatte nicht in Frischhaltefolie ein, wie manche es empfehlen. Einfach trocken lassen und nach Gebrauch mit einem feuchten Tuch abwischen. Wenn du sie in Folie wickelst, wird sie rutschig, und das macht das Rollen schwerer. Außerdem kann sie dann schimmeln. Ein einfacher, sauberer Zustand reicht völlig aus.

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist wunderbar wandelbar. Ich habe im Laufe der Jahre einige Variationen ausprobiert, und hier sind meine liebsten:

Vegane Variante: Ersetze den Frischkäse durch eine vegane Alternative auf Cashew-Basis oder durch eine dünne Schicht Avocado-Creme. Einfach eine reife Avocado mit etwas Zitronensaft und Salz pürieren – das gibt eine herrlich cremige Basis. Ich habe das für einen veganen Freund gemacht, und er war total begeistert.

Würzige Variante: Füge etwas Sriracha-Mayo (eine Mischung aus Sriracha und veganer Mayonnaise) zu der Rolle hinzu. Oder mische unter den Frischkäse etwas Chilipaste. Das gibt einen schönen Schärfekick, der perfekt mit der Süße des Kürbisses harmoniert. Einmal habe ich sogar eingelegte Jalapeños mit hineingerollt – das war ein Volltreffer!

Saisonale Variation: Im Herbst kannst du den Kürbis durch geröstete Süßkartoffeln ersetzen. Schneide sie in ähnliche Streifen und röste sie mit etwas Ahornsirup und Zimt. Das ergibt eine noch süßere, fast dessertartige Note. Im Sommer probiere ich gerne gegrillte Zucchini oder Paprika – auch das ist fantastisch.

Protein-Boost: Für eine sättigendere Variante kannst du marinierten Tofu oder Tempeh in die Rollen geben. Einfach in Streifen schneiden und in Sojasauce und Sesamöl anbraten. Das passt hervorragend zum Kürbis und macht die Rollen zu einer vollwertigen Mahlzeit.

Servier- & Aufbewahrungshinweise

Die Kürbis-Sushi-Rollen schmecken am besten frisch zubereitet. Aber ich weiß, dass das nicht immer möglich ist. Hier sind meine Tipps für die perfekte Präsentation und Lagerung:

Servieren: Serviere die Rollen bei Raumtemperatur. Kalt aus dem Kühlschrank schmecken sie nicht so gut, da der Reis dann hart wird. Lege sie auf eine schöne Platte, garniere sie mit etwas Kresse oder Schnittlauch und streue nochmal etwas Sesam darüber. Dazu passen hervorragend ein grüner Tee oder ein leichter, trockener Weißwein. Für ein komplettes Menü kannst du sie mit einer Miso-Suppe oder einem eingelegten Gurkensalat kombinieren – meine cremigen Kürbis-Sushi-Rollen harmonieren perfekt mit einem leichten asiatischen Salat.

Aufbewahrung: Sollten Reste übrig bleiben (was selten vorkommt!), wickele jede Rolle einzeln in Frischhaltefolie ein. Lege sie dann in einen luftdichten Behälter und stelle sie in den Kühlschrank. So halten sie sich etwa 24 Stunden. Aber Vorsicht: Der Reis wird mit der Zeit fester, und die Rollen verlieren an Cremigkeit. Ich würde sie nicht länger als einen Tag aufbewahren.

Einfrieren: Sushi einfrieren ist nicht ideal, aber es geht. Lege die ungeschnittenen Rollen auf ein Backblech und friere sie für 2 Stunden ein. Dann wickele sie in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. Zum Auftauen lasse sie langsam im Kühlschrank auftauen. Die Textur wird nicht mehr so perfekt sein, aber für einen schnellen Snack reicht es. Ich persönlich friere sie nicht ein, weil mir der frische Geschmack einfach besser gefällt.

Aufwärmen: Bitte nicht in der Mikrowelle aufwärmen! Der Reis wird dadurch matschig und die Nori-Blätter werden weich und gummiartig. Wenn du die Rollen wieder genießen möchtest, lass sie einfach 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen. Oder du isst sie kalt – viele mögen kalte Sushi-Rollen sogar lieber.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Diese Kürbis-Sushi-Rollen sind nicht nur lecker, sondern auch überraschend gesund. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (ca. 8 Stücke, je nach Größe):

  • Kalorien: ca. 380 kcal
  • Eiweiß: 8 g
  • Fett: 12 g
  • Kohlenhydrate: 58 g
  • Ballaststoffe: 6 g

Der Hokkaido-Kürbis ist ein wahres Superfood. Er ist reich an Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird und gut für die Augen und die Haut ist. Außerdem enthält er viele Antioxidantien, die das Immunsystem stärken – perfekt für die kalte Jahreszeit. Der Sushi-Reis liefert langanhaltende Energie, und die Avocado gesunde Fette, die gut für das Herz sind. Die Nori-Blätter sind eine hervorragende Quelle für Jod und Vitamin B12, was besonders für Vegetarier und Veganer interessant ist. Also, genieße diese Rollen ohne schlechtes Gewissen – sie sind eine runde Sache für Körper und Seele.

Beachte, dass die Nährwerte je nach verwendeten Zutaten variieren können. Wenn du auf eine glutenfreie Ernährung achtest, verwende Tamari statt Sojasauce. Und für eine Low-Carb-Variante kannst du den Reis durch Blumenkohlreis ersetzen – dann sinken die Kohlenhydrate deutlich.

Fazit

Diese cremigen Kürbis-Sushi-Rollen sind für mich der Inbegriff des Herbstes auf dem Teller. Sie sind einfach zuzubereiten, unglaublich lecker und bringen eine wunderbare Abwechslung auf den Esstisch. Ob für ein gemütliches Abendessen zu zweit, eine herbstliche Party oder einfach, weil du Lust auf etwas Besonderes hast – dieses Rezept ist immer eine gute Idee. Ich liebe es, wie die süße Note des Kürbisses mit der Würze des Reises und der Cremigkeit des Frischkäses verschmilzt. Es ist ein Gericht, das Geschichten erzählt – von verregneten Herbsttagen, von spontanen Kochabenden und von der Freude, etwas Neues zu entdecken.

Ich ermutige dich, dieses Rezept nachzukochen und es nach deinem eigenen Geschmack anzupassen. Vielleicht magst du es ja etwas schärfer oder mit mehr Avocado? Probiere es aus und lass mich wissen, wie es dir ergangen ist! Ich bin schon gespannt auf deine Kreationen. Hinterlasse gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag oder teile deine Fotos auf Pinterest mit dem Hashtag #KürbisSushi. Ich freue mich darauf, deine Version zu sehen!

Also, ran an die Bambusmatte und los geht’s. Glaub mir, du wirst es nicht bereuen. Und falls deine erste Rolle nicht perfekt aussieht – das ist völlig okay. Sushi ist wie das Leben: Es wird mit der Übung besser, und die kleinen Unvollkommenheiten machen den Charme aus. Viel Spaß beim Rollen und Genießen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch andere Kürbissorten verwenden?

Ja, absolut! Butternuss-Kürbis ist eine gute Alternative, aber du musst ihn vor der Verwendung schälen. Muskatkürbis oder sogar normale Speisekürbisse (wie der Hokkaido) eignen sich hervorragend. Achte nur darauf, dass das Fruchtfleisch fest und nicht zu wässrig ist.

Muss der Reis unbedingt Sushi-Reis sein?

Ja, das empfehle ich sehr. Sushi-Reis hat eine besondere Klebrigkeit, die für die Rollen notwendig ist. Wenn du keinen hast, kannst du auch Risotto-Reis (Arborio) verwenden, der ist auch sehr stärkehaltig. Aber normaler Langkornreis wird nicht kleben und die Rollen fallen auseinander.

Kann ich die Rollen auch ohne Bambusmatte machen?

Ja, das geht. Lege das Nori-Blatt auf ein sauberes Geschirrtuch und rolle es damit ein. Das ist etwas kniffliger, aber es funktioniert. Wichtig ist, dass das Tuch nicht zu dick ist, sonst bekommst du die Rolle nicht fest genug. Ein Tipp: Feuchte das Tuch leicht an, damit es nicht verrutscht.

Wie verhindere ich, dass die Rollen beim Schneiden auseinanderfallen?

Das passiert oft, wenn das Messer nicht scharf genug ist oder der Reis zu trocken ist. Feuchte das Messer nach jedem Schnitt mit Wasser an. Schneide mit einer sanften Säge- oder Druckbewegung – nicht zu fest drücken. Und wichtig: Die Rollen sollten nicht zu kalt sein, sonst wird der Reis brüchig.

Kann ich die Kürbis-Sushi-Rollen auch kalt essen?

Ja, viele mögen sie sogar lieber kalt. Die Aromen ziehen dann noch etwas durch. Aber achte darauf, dass die Rollen nicht länger als 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen, besonders wenn sie Frischkäse enthalten. Im Kühlschrank aufbewahrt, sind sie bis zu 24 Stunden genießbar.

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Cremige Kürbis-Sushi-Rollen recipe

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Cremige Kürbis-Sushi-Rollen: Einfaches Herbst-Rezept für Genießer

Diese cremigen Kürbis-Sushi-Rollen sind eine herbstliche Überraschung: gerösteter Hokkaido-Kürbis trifft auf würzigen Sushi-Reis und cremigen Frischkäse. Einfach zuzubereiten und ein echter Publikumsliebling.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 25 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen (ca. 32 Stücke) 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Japanisch

Ingredients

Scale
  • 300 g Sushi-Reis (oder Rundkornreis, z.B. Marke Miyako)
  • 360 ml Wasser
  • 4 EL Reisessig
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 400 g Hokkaido-Kürbis (muss nicht geschält werden)
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Ahornsirup (oder Honig)
  • 1 EL Sesamöl (geröstet)
  • 1 Prise Chili-Flocken (optional)
  • 45 Nori-Blätter (getrocknete Algenblätter)
  • 100 g Frischkäse (Raumtemperatur, z.B. Philadelphia)
  • 2 EL gerösteter Sesam (schwarz oder weiß)
  • 1 Avocado (in dünne Streifen geschnitten, optional)
  • Einige Salatblätter (z.B. Babyspinat oder Rucola)
  • Sojasauce (zum Servieren)
  • Eingelegter Ingwer (Gari, zum Servieren)
  • Wasabi (nach Geschmack, zum Servieren)

Instructions

  1. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Hokkaido-Kürbis gründlich waschen, halbieren, Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in etwa 1 cm breite Spalten schneiden.
  2. In einer Schüssel 2 EL Sojasauce, 1 EL Ahornsirup, 1 EL Sesamöl und eine Prise Chili-Flocken vermischen. Die Kürbisspalten dazugeben und gut vermengen.
  3. Die Kürbisspalten auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und 20-25 Minuten rösten, bis sie weich sind und leicht karamellisieren. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.
  4. Den Sushi-Reis in einem feinen Sieb unter kaltem Wasser abspülen, bis das Wasser klar abläuft. Reis mit 360 ml Wasser in einen Topf geben, bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen, dann Hitze reduzieren, abdecken und 15 Minuten köcheln lassen. Herd ausschalten und 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
  5. In einer kleinen Schüssel 4 EL Reisessig, 2 EL Zucker und 1 TL Salz verrühren, bis sich alles aufgelöst hat. Die Mischung vorsichtig unter den heißen Reis heben und etwas Luft zufächeln, damit er abkühlt. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
  6. Den gerösteten Kürbis in längliche Streifen schneiden (etwa fingerdick). Die Avocado (falls verwendet) in ähnliche Streifen schneiden. Den Frischkäse bereitstellen.
  7. Ein Nori-Blatt mit der glänzenden Seite nach unten auf die Bambusmatte legen. Die Hände mit einer Mischung aus Wasser und etwas Reisessig anfeuchten.
  8. Etwa 80-100 g Reis gleichmäßig auf dem Nori-Blatt verteilen, am oberen Rand einen 2 cm breiten Streifen frei lassen. Den Reis sanft andrücken.
  9. Die Mitte des Reises mit einem dünnen Streifen Frischkäse bestreichen. Einige Kürbisstreifen, Avocado und ein Salatblatt darauflegen.
  10. Die Bambusmatte am unteren Rand anheben und das Nori-Blatt vorsichtig über die Füllung rollen. Die Matte leicht zurückziehen und weiterrollen, bis die Rolle geschlossen ist. Die freie Kante des Nori-Blattes mit etwas Wasser befeuchten, um sie zu versiegeln. Mit den restlichen Zutaten wiederholen.
  11. Ein scharfes Messer mit Wasser anfeuchten. Jede Rolle in der Mitte durchschneiden, dann jede Hälfte in 2-3 Stücke schneiden (6-8 Stücke pro Rolle). Das Messer nach jedem Schnitt mit einem feuchten Tuch abwischen.
  12. Die Stücke mit der Schnittfläche nach oben auf einen Teller legen, mit geröstetem Sesam bestreuen und mit Sojasauce, eingelegtem Ingwer und Wasabi servieren.

Notes

Der Reis ist entscheidend: Sushi-Reis oder Rundkornreis verwenden. Den Kürbis nicht zu kurz rösten, damit er schön karamellisiert. Nicht zu viel Füllung verwenden, sonst reißen die Rollen. Das Messer nach jedem Schnitt anfeuchten für saubere Schnitte. Die Rollen schmecken am besten frisch bei Raumtemperatur.

Nutrition

  • Serving Size: 8 Stücke pro Portion
  • Calories: 380
  • Sugar: 8
  • Sodium: 600
  • Fat: 12
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 58
  • Fiber: 6
  • Protein: 8

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