Geschrieben von

Mariah Lyons

Veröffentlicht

Leichte Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter und Walnüssen: Einfaches Herbstrezept

Fertig in 45 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Medium

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Es gab einmal ein kleines, unscheinbares Café in der Münchner Amalienstraße, das die besten Kürbisgnocchi der Stadt servierte. “Café Herbstzeit” hieß es, und es war genau so kitschig, wie es sich anhört – mit getrockneten Hortensien auf den Tischen und einer Katze, die immer auf der Fensterbank schlief. Als der Besitzer in Rente ging und das Café von heute auf morgen verschwand, war ich am Boden zerstört. Ich meine, wirklich getroffen. Drei Jahre lang hatte ich jeden Oktober mindestens einmal die Woche dort gesessen und diese perfekten, leichten Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter gegessen. Nach etwa acht Versuchen – mit einer besonders misslungenen Charge, die eher an Kürbis-Kleister als an Gnocchi erinnerte – habe ich es endlich geknackt. Diese Gnocchi hier sind der Grund, warum ich immer noch nicht aufgebe, wenn etwas beim ersten Mal schiefgeht. Und glaub mir, wenn du sie einmal probierst, wirst du verstehen, warum ich so besessen davon war.

Es ist dieses besondere Herbstgericht, das sofort an kühle Abende, bunte Blätter und den ersten Duft von Glühwein denken lässt. Die Kombination aus süßlich-erdigem Kürbis, nussiger Salbeibutter und dem Crunch der Walnüsse ist einfach unwiderstehlich. Das Beste daran? Diese Gnocchi sind überraschend leicht – kein schweres Teiggefühl, sondern fluffige Kissen, die auf der Zunge zergehen. Du wirst sie lieben.

Warum du diese Leichten Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter und Walnüssen lieben wirst

Ich habe dieses Rezept so lange getestet, bis es perfekt war. Und zwar nicht nur für mich, sondern auch für meine Freundin Lisa, die eigentlich keine Kürbisse mag. Sie hat sich drei Portionen nachgenommen. Das sagt doch alles, oder?

  • Schnell & einfach: In unter 45 Minuten steht dieses Gericht auf dem Tisch. Perfekt für einen gemütlichen Feierabend, wenn du dir etwas Gutes tun willst, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
  • Zutaten aus dem Supermarkt: Keine exotischen Zutaten, die du nur in Spezialgeschäften findest. Alles bekommst du im normalen Supermarkt – Hokkaido-Kürbis, Mehl, Eier, Salbei und Walnüsse. Das war mir wichtig, denn ich hasse es, wenn ich für ein Rezept durch die halbe Stadt fahren muss.
  • Perfekt für den Herbst: Dieses Gericht ist der Inbegriff von Herbstkomfort. Es wärmt von innen, duftet unglaublich und macht einfach glücklich. Ob für ein romantisches Dinner oder ein gemütliches Abendessen mit Freunden – es passt immer.
  • Garantiert ein Publikumsliebling: Selbst eingefleischte Fleischfans werden von diesen Gnocchi überzeugt sein. Die Kombination aus der buttrigen Salbeisauce und den knusprigen Walnüssen ist einfach unwiderstehlich.
  • Überraschend leicht: Anders als viele Gnocchi-Rezepte sind diese hier federleicht. Das Geheimnis liegt im perfekten Verhältnis von Kürbis zu Mehl und der richtigen Zubereitung. Du wirst den Unterschied sofort schmecken.

Was diese Gnocchi von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die Liebe zum Detail. Ich habe unzählige Varianten ausprobiert – mit Kartoffeln, mit Ricotta, mit zu viel Mehl. Diese Version hier hat die perfekte Balance. Der Kürbis wird nicht gekocht, sondern im Ofen geröstet, was ihm eine intensivere Süße verleiht und überschüssige Flüssigkeit entzieht. Und die Salbeibutter? Ein Gedicht. Sie ist nicht nur Dekoration, sondern zieht in die Gnocchi ein und macht sie unwiderstehlich.

Dieses Gericht ist der Beweis, dass gesundes Essen nicht langweilig sein muss. Es ist Herbstkomfort pur – leicht, aber sättigend, und mit genau der richtigen Portion Genuss.

Welche Zutaten du für die Kürbis-Gnocchi brauchst

Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallenen Zutaten. Die meisten hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Ich zeige dir, worauf du achten solltest, damit die Gnocchi perfekt gelingen.

Für die Gnocchi

  • 600 g Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kleiner Kürbis): Ich schwöre auf Hokkaido, weil du die Schale mitessen kannst. Das spart Zeit und bringt zusätzliche Nährstoffe. Achte darauf, dass der Kürbis fest und unbeschädigt ist. Je reifer, desto süßer und aromatischer wird er.
  • 200 g mehligkochende Kartoffeln (optional): Ich gebe gerne eine Kartoffel dazu, weil sie den Gnocchi mehr Bindung gibt und sie noch fluffiger macht. Du kannst sie aber auch weglassen, wenn du rein vegane Gnocchi möchtest – dann nimm einfach etwas mehr Mehl.
  • 1 Ei (Größe M): Das Ei sorgt für die Bindung. Wenn du vegane Gnocchi machen willst, kannst du es durch 1 EL Leinsamenmehl + 3 EL Wasser ersetzen. Ich habe es selbst getestet – es funktioniert, aber die Konsistenz wird etwas fester.
  • 250-300 g Mehl (Type 405 oder 00): Fange mit 250 g an und füge bei Bedarf mehr hinzu. Der Teig sollte geschmeidig sein, aber nicht kleben. Ich verwende am liebsten italienisches Tipo-00-Mehl, aber normales Weizenmehl funktioniert genauso gut.
  • 1/2 TL Salz: Nicht zu wenig – der Teig braucht ordentlich Salz, sonst schmecken die Gnocchi fade.
  • 1/4 TL Muskatnuss, frisch gerieben: Das ist mein Geheimtipp. Frische Muskatnuss macht den Unterschied. Sie unterstreicht das Kürbisaroma und gibt den Gnocchi eine warme, herbstliche Note.
  • 1 Prise Pfeffer: Für die feine Schärfe.

Für die Salbeibutter

Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter preparation steps

  • 80 g Butter: Verwende gute Butter – am besten deutsche Markenbutter mit mindestens 82 % Fett. Sie schäumt weniger und wird nicht so schnell schwarz. Für eine vegane Variante nimmst du einfach eine pflanzliche Butteralternative.
  • 12-15 frische Salbeiblätter: Bitte, bitte nimm frische Salbeiblätter. Getrockneter Salbei verbrennt in der Butter und schmeckt bitter. Ich kaufe meinen Salbei immer auf dem Wochenmarkt – er ist aromatischer und hält länger.
  • 60 g Walnüsse, grob gehackt: Die Walnüsse röste ich vorher kurz in der Pfanne an. Das bringt ihr Aroma erst richtig zur Geltung. Du kannst sie auch durch Pekannüsse oder Pinienkerne ersetzen, aber Walnüsse passen einfach am besten zum Kürbis.

Zum Servieren

  • Frisch geriebener Parmesan oder Pecorino (optional): Ich liebe den salzigen Kontrast zum süßlichen Kürbis. Für eine vegane Variante nimmst du Hefeflocken – die schmecken auch überraschend gut.
  • Einige ganze Salbeiblätter zum Garnieren: Sieht nicht nur hübsch aus, sondern gibt auch nochmal einen frischen Salbeigeschmack.

Meine Einkaufstipps: Ich kaufe meinen Hokkaido-Kürbis am liebsten im Herbst auf dem Wochenmarkt. Da sind sie oft günstiger und schmecken intensiver. Die Walnüsse hole ich in der Nussabteilung – ganze Walnüsse sind oft frischer als bereits gehackte. Und beim Salbei: Je größer die Blätter, desto besser. Sie lassen sich leichter in der Butter anbraten, ohne zu verbrennen.

Welche Küchengeräte du brauchst

Für diese leichten Kürbis-Gnocchi brauchst du keine spezielle Ausrüstung. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in der Küche. Ich zeige dir, was wirklich nötig ist und wo du sparen kannst.

  • Backblech mit Backpapier: Zum Rösten des Kürbisses. Ein normales Blech reicht völlig.
  • Gabel oder Kartoffelpresse: Zum Zerdrücken des Kürbisses. Eine Gabel tut es auch, aber eine Presse macht den Teig feiner und gleichmäßiger. Ich habe mir vor Jahren eine günstige Presse für 10 Euro gekauft – die ist Gold wert.
  • Große Schüssel: Zum Vermengen der Zutaten. Nimm eine, die groß genug ist, damit du nicht den ganzen Teig auf der Arbeitsfläche verteilst.
  • Großer Topf: Zum Kochen der Gnocchi. Er sollte mindestens 4 Liter fassen, damit die Gnocchi genug Platz haben.
  • Schaumlöffel: Zum Herausfischen der Gnocchi aus dem Wasser. Ein Muss!
  • Große Pfanne: Zum Anbraten der Gnocchi in der Salbeibutter. Eine beschichtete Pfanne ist ideal, weil nichts kleben bleibt.
  • Gnocchi-Brett oder Gabel: Zum Formen der typischen Rillen. Ein Gnocchi-Brett kostet nicht viel und macht die Sache einfacher. Aber eine einfache Gabel funktioniert auch – ich hab’s selbst oft so gemacht.

Mein Tipp: Wenn du kein Gnocchi-Brett hast, mach dir keinen Stress. Die Rillen sind nur für die Optik und damit die Sauce besser haftet. Ohne Rillen schmecken die Gnocchi genauso gut. Ich habe meine ersten Gnocchi ohne Brett gemacht – und sie waren trotzdem himmlisch.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für die perfekten Kürbis-Gnocchi

Jetzt wird’s konkret. Keine Sorge, ich führe dich durch jeden Schritt. Am Ende wirst du stolz auf deine selbst gemachten Gnocchi sein – versprochen!

Schritt 1: Den Kürbis rösten (20-25 Minuten)

Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und entferne die Kerne mit einem Löffel. Schneide ihn dann in grobe Stücke – etwa 3-4 cm groß. Die Schale bleibt dran, kein Problem! Verteile die Stücke auf einem mit Backpapier belegten Blech, beträufle sie mit etwas Olivenöl und streue eine Prise Salz darüber. Röste den Kürbis für 20-25 Minuten, bis er weich ist und die Ränder leicht bräunen. Zwischendurch einmal wenden. Der Duft, der sich dabei in der Küche verbreitet – einfach herrlich!

Mein Tipp: Wenn du wenig Zeit hast, kannst du den Kürbis auch in der Mikrowelle garen. Aber ehrlich? Der Ofen gibt ihm so viel mehr Geschmack. Die Röstnoten sind es wert, die extra 15 Minuten zu warten.

Schritt 2: Den Teig zubereiten (10 Minuten)

Nimm den Kürbis aus dem Ofen und lass ihn kurz abkühlen – aber nur so lange, dass du ihn anfassen kannst. Zerdrücke ihn dann mit einer Gabel oder einer Kartoffelpresse in einer großen Schüssel. Wenn du Kartoffeln verwendest, koche sie weich, pelle sie und presse sie ebenfalls dazu. Jetzt kommt das Ei, das Salz, die Muskatnuss und der Pfeffer dazu. Vermische alles gut. Dann gibst du nach und nach das Mehl dazu – fang mit 250 g an. Knete den Teig mit den Händen, bis er geschmeidig ist. Er sollte nicht mehr kleben, aber auch nicht bröselig sein. Wenn er zu klebrig ist, gib noch etwas Mehl dazu. Wenn er zu trocken ist, einen Spritzer Wasser.

Achtung: Knete den Teig nicht zu lange, sonst werden die Gnocchi zäh. Sobald alles gut vermischt ist, hör auf. Ich habe diesen Fehler selbst gemacht – einmal zu lange geknetet, und die Gnocchi waren wie Kaugummi. Nie wieder!

Schritt 3: Die Gnocchi formen (15 Minuten)

Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Teile den Teig in vier gleich große Portionen. Rolle jede Portion zu einer langen Rolle – etwa 2 cm dick. Schneide mit einem Messer oder einem Teigschaber kleine Stücke von etwa 2 cm Länge ab. Jetzt kommt der schöne Teil: Rolle jedes Stück über die Zinken einer Gabel oder über ein Gnocchi-Brett. Drücke leicht mit dem Daumen, während du rollst – so entstehen die typischen Rillen. Lege die geformten Gnocchi auf ein mit Mehl bestäubtes Brett oder Backpapier. Sie sollten sich nicht berühren, sonst kleben sie fest.

Mein persönlicher Tipp: Mach dir keinen Druck, wenn die ersten Gnocchi nicht perfekt aussehen. Meine ersten sahen aus wie kleine, unförmige Kartoffelklumpen. Mit der Übung werden sie besser – und sie schmecken trotzdem fantastisch!

Schritt 4: Die Gnocchi kochen (3-4 Minuten)

Bringe einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen. Ja, richtig – das Wasser sollte so salzig sein wie das Meer. Das ist wichtig, damit die Gnocchi von innen gewürzt werden. Gib die Gnocchi portionsweise ins kochende Wasser. Sie sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen – das dauert nur 2-3 Minuten. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und abtropfen lassen. Nicht alle auf einmal ins Wasser geben, sonst kühlt das Wasser zu stark ab und die Gnocchi kleben zusammen.

Schritt 5: Die Salbeibutter zubereiten (5 Minuten)

Während die Gnocchi kochen, bereitest du die Salbeibutter zu. Gib die Butter in eine große Pfanne und lass sie bei mittlerer Hitze schmelzen. Sobald sie schäumt, gibst du die Salbeiblätter dazu. Lass sie für 1-2 Minuten brutzeln, bis sie knusprig werden – aber pass auf, dass sie nicht verbrennen! Dann kommen die gehackten Walnüsse dazu. Rühre alles kurz um und lass es für eine weitere Minute köcheln. Die Butter bekommt ein wunderbares, nussiges Aroma.

Wichtig: Die Hitze nicht zu hoch stellen, sonst verbrennt der Salbei. Ich hab’s selbst erlebt – einmal zu spät reagiert, und die Butter war schwarz. Der Geruch war grauenhaft. Also: Bei mittlerer Hitze bleiben und aufpassen!

Schritt 6: Die Gnocchi anbraten (3-4 Minuten)

Jetzt kommt der finale Schritt: Gib die gekochten Gnocchi direkt in die Pfanne mit der Salbeibutter. Schwenke sie vorsichtig, damit sie von allen Seiten mit der Butter überzogen werden. Lass sie für 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Nicht zu viel rühren, sonst zerfallen sie. Einmal wenden reicht.

Tipps & Tricks für die perfekten Kürbis-Gnocchi

Nach all den Fehlversuchen habe ich einiges gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit deine Gnocchi jedes Mal perfekt werden.

  • Der Kürbis muss trocken sein: Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Wenn der Kürbis zu viel Wasser enthält, musst du zu viel Mehl verwenden, und die Gnocchi werden schwer. Deshalb röste ich den Kürbis lieber, statt ihn zu kochen. Das entzieht ihm Feuchtigkeit und konzentriert den Geschmack.
  • Nicht zu viel Mehl: Ich weiß, es ist verlockend, einfach mehr Mehl dazuzugeben, wenn der Teig klebt. Aber weniger ist mehr. Die Gnocchi sollen leicht und fluffig sein, nicht mehlig und schwer. Vertraue dem Prozess – der Teig wird beim Kochen fester.
  • Die richtige Wassertemperatur: Das Wasser sollte sprudelnd kochen, bevor du die Gnocchi hineingibst. Aber nicht zu wild – sonst zerfallen die zarten Kürbisgnocchi. Ein sanftes Köcheln ist ideal.
  • Nicht zu viele auf einmal: Gib immer nur so viele Gnocchi ins Wasser, wie bequem nebeneinander Platz haben. Sie brauchen Platz zum Garen, sonst kleben sie zusammen und werden matschig.
  • Die Salbeibutter nicht verbrennen: Salbei verbrennt schnell und wird dann bitter. Ich lasse die Blätter nur so lange in der Butter, bis sie knusprig sind – das dauert keine zwei Minuten. Wenn sie anfangen, dunkel zu werden, sofort die Pfanne vom Herd nehmen.
  • Walnüsse vorher rösten: Das bringt ihr Aroma richtig zur Geltung. Gib sie einfach für 2-3 Minuten in eine trockene Pfanne, bis sie duften. Aber pass auf – sie verbrennen schnell!

Mein größter Fehler: Ich habe einmal vergessen, das Ei in den Teig zu geben. Die Gnocchi sind im Wasser komplett zerfallen. Es war eine einzige Kürbissuppe im Topf. Seitdem schreibe ich mir die Zutaten vorher auf einen Zettel. Aus Fehlern lernt man, oder?

Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack

Dieses Rezept ist ein toller Ausgangspunkt, aber du kannst es ganz leicht an deine Vorlieben anpassen. Ich habe einige Variationen ausprobiert – hier sind meine Favoriten.

Vegane Kürbis-Gnocchi

Einfach das Ei durch 1 EL Leinsamenmehl + 3 EL Wasser ersetzen und die Butter durch eine pflanzliche Alternative. Die Gnocchi werden etwas fester, aber immer noch lecker. Ich habe diese Variante für meine vegane Freundin Sarah gemacht – sie war begeistert.

Glutenfreie Kürbis-Gnocchi

Ersetze das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung. Ich verwende am liebsten eine Mischung aus Reismehl und Kartoffelstärke (Verhältnis 2:1). Die Gnocchi werden etwas brüchiger, also vorsichtig beim Kochen. Aber der Geschmack ist fantastisch.

Mit gerösteten Kürbiskernen

Statt Walnüssen kannst du auch geröstete Kürbiskerne verwenden. Sie passen thematisch perfekt zum Kürbis und geben einen zusätzlichen Crunch. Ich streue sie oft über die fertigen Gnocchi – das sieht auch hübsch aus.

Schärfere Variante

Füge eine Prise Chiliflocken zur Salbeibutter hinzu. Die Schärfe harmoniert überraschend gut mit der Süße des Kürbisses. Ich mag es gerne etwas pikant – ein kleiner Kick, der das Gericht aufpeppt.

Mit gebratenen Pilzen

Im Herbst liebe ich es, gebratene Champignons oder Pfifferlinge zu den Gnocchi zu servieren. Einfach die Pilze in etwas Butter anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen und unter die Gnocchi mischen. Das gibt dem Gericht eine erdige Note, die perfekt zum Kürbis passt.

Servier- und Aufbewahrungstipps

Die Kürbis-Gnocchi schmecken am besten frisch, aber du kannst sie auch wunderbar vorbereiten oder aufbewahren. Hier sind meine besten Tipps.

Servieren

Serviere die Gnocchi sofort nach der Zubereitung, solange sie noch warm und knusprig sind. Ich gebe sie auf vorgewärmte Teller – das hält sie länger heiß. Ein großzügiger Klecks frisch geriebener Parmesan und ein paar ganze Salbeiblätter als Garnitur machen das Gericht perfekt. Dazu passt ein grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing – der frische Kontrast tut gut.

Aufbewahrung

Gekochte, aber nicht angebratene Gnocchi kannst du im Kühlschrank aufbewahren. Lege sie in einer Schicht auf ein mit Backpapier belegtes Blech und decke sie mit Frischhaltefolie ab. So halten sie sich 2-3 Tage. Zum Aufwärmen einfach in einer Pfanne mit etwas Butter anbraten – das macht sie wieder knusprig.

Einfrieren

Rohe Gnocchi lassen sich hervorragend einfrieren. Lege sie auf ein mit Mehl bestäubtes Blech und stelle sie für 2 Stunden ins Gefrierfach. Dann kannst du sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. So sind sie bis zu 3 Monate haltbar. Zum Kochen einfach die gefrorenen Gnocchi direkt ins kochende Wasser geben – die Kochzeit verlängert sich um etwa 1 Minute.

Mein Tipp: Ich mache immer eine doppelte Portion und friere die Hälfte ein. An stressigen Tagen habe ich so im Handumdrehen ein leckeres Abendessen. Einfach aus dem Gefrierfach holen, ins kochende Wasser geben und mit Salbeibutter anbraten – fertig!

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Diese Kürbis-Gnocchi sind nicht nur lecker, sondern auch überraschend gesund. Hier eine grobe Nährwertangabe pro Portion (ca. 250 g, ohne Parmesan):

Nährwert Menge
Kalorien ca. 380 kcal
Eiweiß 8 g
Fett 18 g
Kohlenhydrate 45 g
Ballaststoffe 6 g

Der Hokkaido-Kürbis ist ein echtes Superfood. Er steckt voller Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – gut für die Augen und das Immunsystem. Außerdem liefert er reichlich Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe. Die Walnüsse sind eine tolle Quelle für Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken und gut fürs Herz sind. Und der Salbei? Er gilt als Heilpflanze und soll beruhigend auf den Magen wirken. Dieses Gericht ist also nicht nur ein Genuss, sondern auch eine Wohltat für den Körper.

Allergenhinweis: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter, optional Parmesan) und Schalenfrüchte (Walnüsse). Für eine vegane und glutenfreie Variante siehe die Anpassungen oben.

Fazit: Warum du diese Kürbis-Gnocchi unbedingt probieren solltest

Diese leichten Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter und Walnüssen sind für mich der Inbegriff des Herbstes. Sie erinnern mich an das Café in der Amalienstraße, an gemütliche Abende mit Freunden und daran, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss. Jedes Mal, wenn ich sie mache, bin ich ein bisschen stolz – weil ich es endlich geschafft habe, dieses Gefühl von damals einzufangen.

Du musst kein Profi sein, um dieses Gericht zuzubereiten. Vertraue einfach auf den Prozess, hab Spaß dabei und scheu dich nicht, Fehler zu machen. Vielleicht werden deine ersten Gnocchi nicht perfekt – aber sie werden garantiert köstlich sein. Und mit jedem Mal wirst du besser. Probier es aus, und lass mich wissen, wie es dir ergangen ist! Ich bin gespannt auf deine Kreationen.

Also, ran an den Kürbis! Deine Küche wird es dir danken.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch Butternut-Kürbis verwenden?

Ja, das funktioniert auch. Butternut-Kürbis hat ein ähnlich süßliches Aroma. Du musst ihn aber vorher schälen, da die Schale nicht essbar ist. Der Teig wird etwas feuchter, also gib eventuell etwas mehr Mehl dazu.

Warum zerfallen meine Gnocchi im Wasser?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu wenig Mehl oder zu viel Feuchtigkeit enthält. Achte darauf, den Kürbis gut abtropfen zu lassen und nicht zu viel Wasser zu verwenden. Auch zu langes Kochen kann die Gnocchi zerfallen lassen – nimm sie sofort heraus, wenn sie an die Oberfläche steigen.

Kann ich die Gnocchi auch ohne Ei machen?

Ja, absolut! Ersetze das Ei durch 1 EL Leinsamenmehl + 3 EL Wasser. Lass die Mischung 5 Minuten quellen, bevor du sie zum Teig gibst. Die Gnocchi werden etwas fester, aber sie halten trotzdem gut zusammen.

Wie bekomme ich die Gnocchi schön knusprig?

Der Trick ist, sie nach dem Kochen in der Salbeibutter bei mittlerer Hitze anzubraten. Lass sie für 2-3 Minuten in der Pfanne, ohne sie zu viel zu bewegen. So bekommen sie eine schöne goldbraune Kruste. Wichtig: Die Pfanne nicht überfüllen – sonst dämpfen sie nur.

Kann ich das Rezept auch im Voraus zubereiten?

Ja, du kannst die Gnocchi bis zum Kochen vorbereiten. Forme sie, lege sie auf ein bemehltes Brett und decke sie mit einem Tuch ab. Im Kühlschrank halten sie sich so für 2-3 Stunden. Du kannst sie auch einfrieren – siehe die Tipps oben. Das Anbraten in der Salbeibutter machst du dann am besten frisch, damit sie schön knusprig werden.

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Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter recipe

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Leichte Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter und Walnüssen: Einfaches Herbstrezept

Diese leichten Kürbis-Gnocchi mit Salbeibutter und Walnüssen sind der Inbegriff des Herbstes. Sie sind schnell zubereitet, überraschend leicht und ein echter Publikumsliebling.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Italienisch

Ingredients

Scale
  • 600 g Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kleiner Kürbis)
  • 200 g mehligkochende Kartoffeln (optional)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 250–300 g Mehl (Type 405 oder 00)
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Muskatnuss, frisch gerieben
  • 1 Prise Pfeffer
  • 80 g Butter
  • 12–15 frische Salbeiblätter
  • 60 g Walnüsse, grob gehackt
  • Frisch geriebener Parmesan oder Pecorino (optional)
  • Einige ganze Salbeiblätter zum Garnieren

Instructions

  1. Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und entferne die Kerne. Schneide ihn in grobe Stücke (ca. 3-4 cm). Verteile die Stücke auf einem mit Backpapier belegten Blech, beträufle sie mit Olivenöl und streue eine Prise Salz darüber. Röste den Kürbis für 20-25 Minuten, bis er weich ist und die Ränder leicht bräunen.
  2. Nimm den Kürbis aus dem Ofen und lass ihn kurz abkühlen. Zerdrücke ihn mit einer Gabel oder Kartoffelpresse in einer großen Schüssel. Wenn du Kartoffeln verwendest, koche sie weich, pelle sie und presse sie ebenfalls dazu. Gib das Ei, Salz, Muskatnuss und Pfeffer hinzu und vermische alles gut. Gib nach und nach das Mehl dazu (beginne mit 250 g) und knete den Teig mit den Händen, bis er geschmeidig ist. Er sollte nicht mehr kleben, aber auch nicht bröselig sein.
  3. Bestäube die Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Teile den Teig in vier Portionen und rolle jede zu einer langen Rolle (ca. 2 cm dick). Schneide kleine Stücke von ca. 2 cm Länge ab. Rolle jedes Stück über die Zinken einer Gabel oder ein Gnocchi-Brett, um die typischen Rillen zu formen. Lege die geformten Gnocchi auf ein mit Mehl bestäubtes Brett oder Backpapier.
  4. Bringe einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen. Gib die Gnocchi portionsweise ins kochende Wasser. Sie sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen (ca. 2-3 Minuten). Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und abtropfen lassen.
  5. Gib die Butter in eine große Pfanne und lass sie bei mittlerer Hitze schmelzen. Sobald sie schäumt, gib die Salbeiblätter dazu und lass sie 1-2 Minuten brutzeln, bis sie knusprig sind. Füge die gehackten Walnüsse hinzu und rühre kurz um. Lass alles für eine weitere Minute köcheln.
  6. Gib die gekochten Gnocchi direkt in die Pfanne mit der Salbeibutter. Schwenke sie vorsichtig, damit sie von allen Seiten mit der Butter überzogen werden. Lass sie 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Einmal wenden reicht.
  7. Serviere die Gnocchi sofort, garniert mit frisch geriebenem Parmesan und einigen ganzen Salbeiblättern.

Notes

Der Kürbis sollte gut abgetropft sein, damit die Gnocchi nicht zu feucht werden. Nicht zu lange kneten, sonst werden die Gnocchi zäh. Die Salbeibutter bei mittlerer Hitze zubereiten, damit der Salbei nicht verbrennt.

Nutrition

  • Serving Size: ca. 250 g
  • Calories: 380
  • Sugar: 5
  • Sodium: 400
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 45
  • Fiber: 6
  • Protein: 8

Keywords: Kürbis-Gnocchi, Salbeibutter, Walnüsse, Herbstrezept, einfach, vegetarisch

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