Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Himmlische Engelsaugen: Einfaches Rezept für perfekte Weihnachtsplätzchen

Fertig in 60 Minuten
Portionen 25 Stück
Schwierigkeitsgrad Medium

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Die Weihnachtsfeier im Büro war in genau zwei Tagen und ich hatte es völlig vergessen. Jeder würde etwas mitbringen – die Kollegin aus der Buchhaltung backt seit Wochen ihre berühmten Vanillekipferl, der Chefkoch im Ruhestand aus dem dritten Stock bringt seine gefüllten Datteln im Speckmantel. Und ich? Ich stand in der Küche und hatte genau drei Zutaten im Haus: Mehl, Butter und ein Glas Marillenmarmelade vom letzten Sommer. Ehrlich, ich hab echt kurz überlegt, ob ich einfach Chips kaufen soll.

Aber dann fiel mir ein Rezept ein, das meine Tante ein einziges Mal gemacht hatte – Engelsaugen. Diese kleinen, buttrigen Plätzchen mit dem roten Marmeladenherz in der Mitte. Ich meine, wie schwer konnte das schon sein? Ich hatte ja nicht mal Zeit, einen Probedurchgang zu machen. Also hab ich einfach losgelegt, die Hände voller Teig und die Küche sah aus wie ein Schlachtfeld. Der Teig war zuerst zu bröselig, dann zu klebrig – ihr kennt das vielleicht, wenn man in Eile ist und alles schiefgeht.

Irgendwie hab ich es dann doch geschafft. Die ersten zwanzig Stück sahen aus wie von einem Kleinkind geformt, aber die nächsten wurden besser. Und als ich sie am nächsten Tag mit auf die Feier nahm – na ja, sagen wir so: Die Vanillekipferl hatten plötzlich Konkurrenz. Drei Leute haben mich nach dem Rezept gefragt, und einer meinte sogar, das sei das Beste, was er dieses Jahr gegessen hätte. Dabei war es nur ein Notfall-Rezept aus purer Verzweiflung. Seitdem backe ich diese Engelsaugen jedes Jahr – nicht mehr aus Panik, sondern weil sie wirklich unwiderstehlich sind. Vielleicht habt ihr ja auch schon mal in so einer Situation gesteckt?

Warum ihr dieses Rezept lieben werdet

Diese Engelsaugen sind nicht einfach nur Plätzchen. Sie sind der heimliche Star auf jedem Weihnachtsteller, der die Gäste immer wieder überrascht. Ich habe das Rezept über die Jahre perfektioniert – nachdem ich bei meinem ersten Versuch fast verzweifelt bin, weiß ich jetzt genau, worauf es ankommt.

  • Schnell & einfach: In unter 30 Minuten habt ihr den Teig fertig und die Plätzchen sind in 12 Minuten gebacken. Perfekt für Last-Minute-Bescherung oder wenn unerwartet Gäste kommen.
  • Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder Spezialprodukte. Mehl, Butter, Zucker, Eigelb und Marmelade – das habt ihr wahrscheinlich schon im Haus.
  • Perfekt zum Verschenken: Diese Plätzchen sehen aus wie kleine Kunstwerke und machen sich wunderbar in einer Geschenkdose. Die rote Mitte leuchtet richtig schön.
  • Garantierter Publikumsliebling: Weder Kinder noch Erwachsene können widerstehen. Die buttrige Konsistenz und die fruchtige Füllung – einfach himmlisch.
  • Unwiderstehlich lecker: Der Mürbeteig zergeht auf der Zunge und die Marmelade gibt genau die richtige Süße. Es ist dieses Gefühl, wenn man die Augen schließt und einfach nur genießt.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Ich habe gelernt, dass die richtige Knetzeit entscheidend ist. Zu wenig und der Teig bröselt beim Formen, zu viel und er wird zäh. Außerdem verwende ich einen Trick mit dem Eigelb, der die Plätzchen besonders zart macht. Das ist kein x-beliebiges Rezept – es ist meine erprobte Version, die jedes Mal gelingt.

Diese Engelsaugen sind perfekt für eure Weihnachtsfeier oder den gemütlichen Nachmittag mit Freunden. Sie schmecken nach Kindheit, nach Geborgenheit und nach genau dem richtigen Moment, um einfach mal inne zu halten. Und das Beste? Ihr könnt sie problemlos einen Tag vorher backen – dann sind sie sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen können.

Welche Zutaten ihr braucht

Für dieses Rezept verwendet ihr ganz einfache, aber hochwertige Zutaten. Der Teig lebt von der Butter – nehmt hier ruhig eine gute Markenbutter, das schmeckt man später raus. Die Marmelade sollte fruchtig und nicht zu flüssig sein, sonst läuft sie beim Backen aus.

Für den Mürbeteig

  • 250 g Mehl (Type 405 oder 550, ich nehme am liebsten Weizenmehl von Ruf oder Aurora)
  • 125 g kalte Butter (in kleine Würfel geschnitten, je kälter desto besser für die Konsistenz)
  • 80 g Puderzucker (gesiebt, damit keine Klümpchen entstehen)
  • 1 Eigelb (Größe M, Zimmertemperatur – das macht den Teig geschmeidiger)
  • 1 Prise Salz (ein kleiner Geheimtipp, der den Geschmack abrundet)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (selbst gemachter schmeckt noch intensiver, aber gekaufter tut es auch)

Für die Füllung und Dekoration

Engelsaugen Rezept preparation steps

  • Ca. 100 g rote Marmelade (Marille, Himbeere oder Johannisbeere – ich bevorzuge Marille, weil sie nicht so süß ist und schön rot leuchtet)
  • Puderzucker zum Bestäuben (etwa 2-3 Esslöffel, nach dem Backen)

Welche Marmelade ist die beste?

Hier habe ich einiges ausprobiert. Himbeermarmelade mit Kernen sieht hübsch aus, aber manche Gäste stören sich daran. Johannisbeergelee ist sehr fest und läuft nicht aus, schmeckt aber etwas säuerlicher. Meine absolute Lieblingsvariante ist Marillenmarmelade – sie ist fruchtig, schön rot und hat genau die richtige Konsistenz. Achtet darauf, dass die Marmelade nicht zu flüssig ist. Wenn sie zu dünn ist, könnt ihr sie kurz mit etwas Speisestärke eindicken oder einfach eine festere Sorte kaufen.

Substitutions-Tipps

Für eine glutenfreie Variante könnt ihr das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Ich habe gute Erfahrungen mit der Schaer Mix C gemacht. Die Butter lässt sich durch pflanzliche Margarine austauschen, aber dann wird der Teig etwas weicher – kühlt ihn dann länger. Wenn ihr keinen Puderzucker habt, könnt ihr normalen Zucker fein mahlen, aber Vorsicht: Er löst sich nicht so gut auf.

Welche Ausrüstung ihr braucht

Für diese Engelsaugen braucht ihr keine spezielle Bäckerei-Ausrüstung. Die meisten Dinge habt ihr bestimmt schon in der Küche. Falls nicht, gibt es günstige Alternativen.

  • Rührschüssel (eine große Schüssel aus Edelstahl oder Glas, nichts zu Kleines)
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine (ich benutze meine KitchenAid mit dem Flachrührer, aber ein Handrührgerät mit Knethaken tut es auch – ich hab jahrelang mit einem einfachen Mixer gearbeitet)
  • Backblech (am besten mit Backpapier ausgelegt, dann klebt nichts fest)
  • Kleine Kugelform (optional, aber praktisch – ich forme die Kugeln einfach mit den Händen, das geht genauso gut)
  • Holzstäbchen oder Finger (zum Eindrücken der Mulde – ein Kochlöffelstiel oder der Finger reicht völlig)
  • Spritzbeutel oder kleiner Löffel (zum Füllen der Marmelade – ein kleiner Teelöffel ist perfekt)
  • Feines Sieb (zum Bestäuben mit Puderzucker)

Ein Tipp zur Reinigung: Wenn die Marmelade an den Fingern klebt, einfach mit warmem Wasser und etwas Spülmittel abwaschen. Der Teig lässt sich am besten mit kaltem Wasser von den Händen lösen. Und falls ihr keine Küchenmaschine habt – macht den Teig mit der Hand! Das ist sogar besser, weil ihr ein Gefühl für die Konsistenz bekommt. Einfach die Butter mit den Fingerspitzen in das Mehl einarbeiten, bis es wie Streusel aussieht, dann den Rest dazugeben.

Zubereitung: Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte. Ich zeige euch genau, wie ihr diese Engelsaugen hinbekommt – mit allen Tricks, die ich über die Jahre gelernt habe. Keine Sorge, es ist einfacher, als es aussieht.

Schritt 1: Den Teig zubereiten

Gebt das Mehl, den gesiebten Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Rührschüssel. Mischt alles kurz mit einem Löffel durch. Dann die kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben und das Eigelb. Jetzt kommt der wichtige Teil: Knetet alles mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder mit den Händen zu einem glatten Teig. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Der Teig sollte geschmeidig sein und nicht mehr an den Fingern kleben. Wenn er zu trocken ist, gebt einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Wenn er zu klebrig ist, noch etwas Mehl.

Mein Tipp: Knetet nicht zu lange! Sobald der Teig zusammenhält, ist es gut. Sonst wird er zäh und die Plätzchen werden hart. Ich hab das einmal gemacht und die Dinger waren wie Stein – nicht lecker.

Schritt 2: Den Teig kühlen

Formt den Teig zu einer flachen Scheibe, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Ja, das ist wichtig! Der Teig muss ruhen, damit die Butter fest wird und die Plätzchen später nicht verlaufen. Wenn ihr es eilig habt, reichen auch 15 Minuten im Tiefkühler – aber passt auf, dass er nicht gefriert.

Schritt 3: Kugeln formen

Heizt den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (oder 160 Grad Umluft) vor. Holt den Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn zu einer etwa 2 cm dicken Rolle. Schneidet dann gleich große Stücke ab – ich nehme immer etwa 15-20 Gramm pro Stück. Formt mit den Händen kleine Kugeln. Sie müssen nicht perfekt rund sein, das gleicht sich beim Backen aus. Legt die Kugeln mit etwas Abstand auf das mit Backpapier ausgelegte Blech.

Wichtig: Die Kugeln nicht zu fest drücken! Sie sollen locker bleiben. Wenn ihr wollt, könnt ihr sie vor dem Backen nochmal kurz kalt stellen, damit sie ihre Form besser halten.

Schritt 4: Die Mulde formen

Jetzt kommt der typische Engelsaugen-Look. Drückt mit einem Finger oder dem Ende eines Kochlöffels eine Mulde in jede Kugel. Macht sie nicht zu flach – etwa 1 cm tief ist ideal. Die Mulde sollte rund sein und einen kleinen Rand haben, damit die Marmelade später nicht rausläuft. Wenn der Teig an eurem Finger klebt, taucht ihn kurz in Mehl.

Schritt 5: Backen

Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backt die Plätzchen für 10-12 Minuten. Sie sollten hell bleiben und nur ganz leicht goldbraun werden – nicht zu dunkel, sonst sind sie trocken. Die Unterseite darf etwas Farbe haben. Nach der Hälfte der Zeit das Blech einmal drehen, damit sie gleichmäßig backen.

Sensorischer Hinweis: Die Küche duftet jetzt himmlisch nach Butter und Vanille. Die Plätzchen fühlen sich noch weich an, werden aber beim Abkühlen fester. Lasst sie 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann werden sie perfekt.

Schritt 6: Die Mulde nachdrücken

Das ist ein wichtiger Schritt! Gleich nach dem Backen, wenn die Plätzchen noch warm sind, drückt die Mulde noch einmal mit dem Finger oder einem Löffelstiel nach. Beim Backen verschwindet die Mulde nämlich ein bisschen. Wenn ihr das vergesst, habt ihr später kaum Platz für die Marmelade. Ich hab das einmal verpasst und die Marmelade ist einfach runtergelaufen – sah nicht schön aus.

Schritt 7: Füllen und bestäuben

Lasst die Plätzchen vollständig abkühlen. Erwärmt die Marmelade in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle, bis sie flüssig ist. Füllt sie dann vorsichtig mit einem kleinen Löffel oder einem Spritzbeutel in die Mulden. Nicht zu viel – die Mulde sollte nur knapp gefüllt sein. Lasst die Marmelade dann fest werden (dauert etwa 30 Minuten). Zum Schluss bestäubt ihr die Engelsaugen mit Puderzucker – am besten durch ein feines Sieb, damit es gleichmäßig wird.

Tipps & Tricks für perfekte Engelsaugen

Nach einigen Jahren Backerfahrung habe ich ein paar Dinge gelernt, die den Unterschied machen. Hier sind meine besten Tipps:

Der Teig darf nicht zu warm werden

Das ist der häufigste Fehler. Wenn die Butter zu weich wird, verlaufen die Plätzchen im Ofen und sehen aus wie flache Kekse. Arbeitet also schnell und kühlt den Teig zwischendurch immer wieder. Wenn die Küche warm ist, legt die geformten Kugeln nochmal für 10 Minuten in den Kühlschrank.

Die richtige Konsistenz der Marmelade

Ich hab schon Marmelade verwendet, die zu flüssig war – das Ergebnis war eine klebrige Sauerei auf dem Blech. Wenn eure Marmelade zu dünn ist, kocht sie kurz mit etwas Speisestärke ein (1 Teelöffel auf 100 g Marmelade). Oder verwendet ein festes Gelee. Die Marmelade sollte nach dem Abkühlen fest sein, aber beim Reinbeißen noch schön saftig.

Gleichmäßige Größe

Damit alle Plätzchen gleichzeitig fertig sind, sollten sie etwa gleich groß sein. Wiegt die Portionen am besten ab – ich mache immer 18-20 Gramm pro Stück. So sehen sie auch auf dem Teller schön aus.

Backzeit anpassen

Jeder Ofen ist anders. Behaltet die Plätzchen im Auge – sie sollten hell bleiben. Wenn sie nach 10 Minuten noch zu weich sind, lasst sie noch 2 Minuten länger. Aber Vorsicht: Sie härten beim Abkühlen nach. Lieber etwas früher rausnehmen als zu spät.

Mein größtes Missgeschick

Einmal hab ich vergessen, die Mulde nach dem Backen nachzudrücken. Die Marmelade ist dann einfach auf den Teig gelaufen und hat alles verschmiert. Sie sahen aus wie kleine Monster – aber geschmeckt haben sie trotzdem! Seitdem mach ich das immer direkt nach dem Backen.

Variationen & Abwandlungen

Das Grundrezept ist schon perfekt, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst getestet habe:

Schoko-Engelsaugen

Ersetzt 30 g Mehl durch 30 g Kakaopulver. Der Teig wird dunkel und schokoladig. Dazu passt Himbeermarmelade oder Orangenmarmelade – ein Traum! Meine Nichte liebt diese Version und sagt, sie schmecken wie kleine Schokoküsse.

Vegane Engelsaugen

Ersetzt die Butter durch vegane Margarine (z.B. Alsan) und das Eigelb durch 1 Esslöffel Apfelmus oder 1 Esslöffel Sojamehl mit 2 Esslöffel Wasser verrührt. Der Teig wird etwas weicher, also kühlt ihn länger. Die Marmelade sollte ohne Gelatine sein – die meisten Fruchtaufstriche sind vegan.

Zitronen-Engelsaugen

Gebt den Abrieb einer halben Bio-Zitrone in den Teig. Das gibt eine frische, fruchtige Note. Dazu passt Aprikosenmarmelade oder sogar Limettengelee. Perfekt für den Sommer oder wenn ihr eine Abwechslung zum klassischen Weihnachtsgeschmack wollt.

Nuss-Engelsaugen

Ersetzt 50 g Mehl durch 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse. Der Teig wird nussiger und hat eine leicht andere Konsistenz. Ich mag die Variante mit Mandeln am liebsten – sie erinnert ein bisschen an Marzipan. Dazu passt Preiselbeermarmelade oder Brombeergelee.

Glutenfreie Variante

Verwendet eine glutenfreie Mehlmischung (ich empfehle Schaer Mix C oder Doves Farm). Der Teig wird etwas bröseliger, also knetet ihn vorsichtig und kühlt ihn gut. Die Mulde vorsichtig formen, damit sie nicht einreißt. Schmeckt fast wie das Original!

Servieren & Aufbewahren

Diese Engelsaugen schmecken am besten, wenn sie einen Tag durchgezogen sind. Die Aromen verbinden sich, und die Marmelade wird schön fest, bleibt aber saftig. Aber natürlich könnt ihr sie auch direkt essen – ich schaffe das nie, bis zum nächsten Tag zu warten.

Serviertemperatur

Am besten schmecken sie bei Zimmertemperatur. Holt sie etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus der Dose. Sie sollten nicht kalt sein, sonst ist der Teig zu fest. Auf einem schönen Teller oder einer Platte angerichtet, sehen sie mit dem Puderzucker wie kleine Schneeflocken aus.

Was dazu passt

Diese Plätzchen sind der Star auf jedem Weihnachtsteller. Dazu passen andere Klassiker wie Vanillekipferl, Zimtsterne oder Spritzgebäck mit Schokolade. Als Getränk empfehle ich einen heißen Kakao, Glühwein oder einen milden Kaffee. Für Kinder natürlich Milch oder Kinderpunsch.

Aufbewahrung

In einer luftdichten Dose halten sich die Engelsaugen bei Zimmertemperatur etwa 2-3 Wochen. Allerdings werden sie mit der Zeit etwas weicher – was viele ja sogar mögen! Wichtig: Die Dose nicht im Kühlschrank aufbewahren, sonst werden sie trocken. Wenn ihr sie länger aufbewahren wollt, könnt ihr sie auch einfrieren.

Einfrieren

Die ungefüllten und unbestäubten Plätzchen lassen sich hervorragend einfrieren. Legt sie in einer Lage in einen Gefrierbeutel und drückt die Luft raus. So halten sie bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur liegen lassen, dann füllen und bestäuben. Die gefüllten Plätzchen könnt ihr auch einfrieren, aber die Marmelade kann etwas wässrig werden – lieber erst nach dem Auftauen füllen.

Reisetipps

Wenn ihr die Engelsaugen verschenken oder mit zur Arbeit nehmen wollt, packt sie vorsichtig in eine Dose mit etwas Abstand. Legt zwischen die Lagen ein Stück Backpapier, damit sie nicht aneinanderkleben. Und stellt die Dose nicht auf die Heizung – sonst schmilzt der Puderzucker.

Nährwerte & Gesundheit

Ja, Weihnachtsplätzchen sind nicht gerade Diätkost – aber das ist auch nicht der Sinn der Sache! Trotzdem ein kleiner Überblick, was in diesen Engelsaugen steckt. Die Angaben beziehen sich auf ein Plätzchen (bei etwa 25 Stück pro Portion).

Nährwert Pro Stück
Kalorien ca. 85 kcal
Fett 5 g
Kohlenhydrate 9 g
davon Zucker 4 g
Eiweiß 1 g
Ballaststoffe 0,3 g

Die Butter liefert wertvolle Vitamine wie A, D und E, und die Marmelade bringt etwas Fruchtzucker und Antioxidantien mit. Wer auf den Zuckergehalt achten möchte, kann die Marmelade durch eine zuckerreduzierte Variante ersetzen. Aber ehrlich – zu Weihnachten darf man auch mal genießen! Ein Plätzchen hier und da macht den Unterschied nicht.

Für Allergiker: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter) und Eier (Eigelb). Die vegane Variante ist frei von tierischen Produkten, aber achtet bei der Margarine auf Spuren von Milch. Die glutenfreie Version ist für Zöliakie-Betroffene geeignet, wenn ihr zertifizierte Mehle verwendet.

Fazit: Darum solltet ihr diese Engelsaugen backen

Diese Engelsaugen sind mehr als nur ein Plätzchenrezept. Sie sind eine kleine Rettung in der Not, ein Garant für Komplimente und einfach verdammt lecker. Ich backe sie jetzt jedes Jahr – nicht mehr aus Panik, sondern weil sie einfach dazugehören. Der buttrige Teig, die fruchtige Mitte und der süße Puderzucker – das ist Weihnachten pur.

Probiert es aus! Ändert die Marmelade nach eurem Geschmack, experimentiert mit den Variationen oder bleibt beim Klassiker. Hauptsache, ihr habt Spaß dabei und genießt die Zeit in der Küche. Und wenn die Plätzchen nicht perfekt aussehen – das macht nichts. Sie schmecken trotzdem himmlisch.

Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren erzählt, wie eure Engelsaugen gelungen sind. Welche Marmelade habt ihr verwendet? Gab es besondere Momente beim Backen? Oder habt ihr eine eigene Variante entwickelt? Teilt eure Erfahrungen – ich bin gespannt!

In diesem Sinne: Frohes Backen und eine wundervolle Weihnachtszeit!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?

Ja, absolut! Der Teig lässt sich wunderbar vorbereiten. Wickelt ihn gut in Frischhaltefolie und lagert ihn im Kühlschrank. Holt ihn etwa 10 Minuten vor dem Verarbeiten raus, damit er etwas weicher wird. So könnt ihr die Plätzchen stressfrei am nächsten Tag backen.

Warum werden meine Plätzchen hart?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu lange geknetet wurde oder wenn die Backzeit zu lang war. Die Plätzchen sollten hell bleiben und nur leicht goldbraun werden. Auch zu viel Mehl kann sie trocken machen. Messt die Zutaten genau ab und backt lieber eine Minute kürzer.

Kann ich auch andere Marmeladen verwenden?

Na klar! Das Schöne an diesem Rezept ist die Vielfalt. Probiert es mit Erdbeer-, Kirsch- oder sogar Orangenmarmelade. Für eine herbstliche Note passt Kürbismarmelade oder Quittengelee. Nur zu flüssige Marmeladen solltet ihr vermeiden oder vorher eindicken.

Wie bekomme ich die Mulde schön rund?

Der einfachste Trick: Taucht euren Finger oder das Ende eines Kochlöffels vor dem Eindrücken in Mehl. Dann klebt der Teig nicht. Drückt die Mulde gleichmäßig und nicht zu tief. Und vergesst nicht, sie nach dem Backen nochmal nachzudrücken – das ist der wichtigste Schritt!

Kann ich die Engelsaugen auch ohne Ei backen?

Ja, das funktioniert. Ersetzt das Eigelb durch 1 Esslöffel Apfelmus oder eine Mischung aus 1 Esslöffel Sojamehl und 2 Esslöffel Wasser. Der Teig wird etwas weicher, also kühlt ihn länger und arbeitet vorsichtig. Die vegane Variante schmeckt fast genauso gut!

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Engelsaugen Rezept recipe

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Himmlische Engelsaugen: Einfaches Rezept für perfekte Weihnachtsplätzchen

Diese buttrigen Plätzchen mit fruchtiger Marmeladenfüllung sind der heimliche Star auf jedem Weihnachtsteller. Ein einfaches Rezept, das in unter 30 Minuten zubereitet ist und garantiert gelingt.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 32 Minuten (zzgl. Kühlzeit)
  • Yield: 25 Stück 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Mehl (Type 405 oder 550)
  • 125 g kalte Butter (in kleine Würfel geschnitten)
  • 80 g Puderzucker (gesiebt)
  • 1 Eigelb (Größe M, Zimmertemperatur)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Ca. 100 g rote Marmelade (Marille, Himbeere oder Johannisbeere)
  • Puderzucker zum Bestäuben (etwa 2-3 Esslöffel)

Instructions

  1. Mehl, gesiebten Puderzucker, Vanillezucker und Salz in eine große Rührschüssel geben und kurz vermischen.
  2. Kalte Butter in kleinen Würfeln und das Eigelb dazugeben. Mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder den Händen zu einem glatten Teig kneten (ca. 3-4 Minuten). Der Teig sollte geschmeidig sein und nicht mehr kleben.
  3. Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  4. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.
  5. Teig aus dem Kühlschrank nehmen, zu einer etwa 2 cm dicken Rolle formen und in gleich große Stücke (ca. 15-20 g pro Stück) schneiden.
  6. Mit den Händen kleine Kugeln formen und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
  7. Mit einem Finger oder dem Ende eines Kochlöffels eine Mulde (ca. 1 cm tief) in jede Kugel drücken.
  8. Blech auf die mittlere Schiene schieben und 10-12 Minuten backen, bis die Plätzchen hell und leicht goldbraun sind.
  9. Gleich nach dem Backen die Mulde noch einmal mit dem Finger oder einem Löffelstiel nachdrücken.
  10. Plätzchen vollständig abkühlen lassen.
  11. Marmelade in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle erwärmen, bis sie flüssig ist.
  12. Marmelade vorsichtig mit einem kleinen Löffel oder Spritzbeutel in die Mulden füllen (nur knapp füllen).
  13. Marmelade fest werden lassen (ca. 30 Minuten).
  14. Zum Schluss die Engelsaugen mit Puderzucker bestäuben (durch ein feines Sieb).

Notes

Der Teig darf nicht zu warm werden, sonst verlaufen die Plätzchen. Die Mulde nach dem Backen sofort nachdrücken, damit genug Platz für die Marmelade bleibt. Die Plätzchen schmecken am besten, wenn sie einen Tag durchgezogen sind.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 85
  • Sugar: 4
  • Sodium: 1
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 9
  • Fiber: 3
  • Protein: 1

Keywords: Engelsaugen, Weihnachtsplätzchen, Mürbeteig, Marmeladenplätzchen, einfaches Rezept, Weihnachtsbäckerei

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