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Es gab eine kleine, unscheinbare Bäckerei in der Nürnberger Altstadt, gleich hinter der Sebalduskirche, die die besten Elisenlebkuchen weit und breit backte. „Lebkuchen-Schmidt” hieß der Laden, und wer einmal dort war, vergaß den Duft von Orangen, Nelken und Zimt nie wieder. Als der Laden vor drei Jahren nach einer Insolvenz schloss, stand ich eines Novembernachmittags davor und fühlte mich, als hätte ich einen alten Freund verloren. Ich schwöre dir, ich habe in den darauffolgenden Monaten bestimmt acht verschiedene Rezepte ausprobiert – mal waren sie zu trocken, mal zu mehlig, und einmal habe ich die ganze Charge weggeworfen, weil sie wie Pappe schmeckten. Dann, nach dem neunten Versuch – und einem ziemlich chaotischen Abend, an dem ich die Hälfte der Gewürze auf der Arbeitsplatte verschüttete – hielt ich endlich das perfekte Stück in der Hand. Genau dieser Moment, als der erste Bissen auf der Zunge zerging, war wie nach Hause kommen. Dieses Rezept hier ist das Ergebnis dieser Obsession – saftig, würzig und genau richtig für deine Weihnachtsbäckerei. Vielleicht kennst du das ja, wenn ein bestimmter Geschmack dich sofort in eine andere Zeit katapultiert? Genau das passiert mir jedes Mal, wenn ich diese Lebkuchen backe.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Diese Elisenlebkuchen sind nicht einfach nur Plätzchen – sie sind der Star auf jedem Weihnachtsteller. Und das aus guten Gründen:
- Saftig wie kein anderer Lebkuchen: Das Geheimnis liegt in der hohen Menge an Nüssen und dem Verzicht auf Mehl. Das macht sie unglaublich zart und saftig, fast wie ein kleines Stück Kuchen.
- Perfekt für deine Weihnachtsfeier: Du suchst ein Gebäck, das auf dem Buffet einfach alle Blicke auf sich zieht? Diese Lebkuchen sehen nicht nur fantastisch aus, sie schmecken auch noch tagelang frisch. Ideal zum Vorbereiten für die Feiertage.
- Einfach zuzubereiten: Keine komplizierten Techniken, keine stundenlange Kneterei. Der Teig ist in 15 Minuten fertig, und dann übernimmt der Ofen die Arbeit. Auch für Backanfänger bestens geeignet.
- Ein echtes Geschmackserlebnis: Die Kombination aus feinen Gewürzen, saftigen Nüssen und süßer Schokolade ist einfach unwiderstehlich. Jeder Bissen schmeckt nach Weihnachten, nach Gemütlichkeit und nach etwas ganz Besonderem.
- Lange haltbar und reisefreundlich: Anders als viele andere Weihnachtsplätzchen werden diese Lebkuchen mit der Zeit sogar besser. Du kannst sie problemlos eine Woche vor Weihnachten backen und sie schmecken am Festtag perfekt.
Was dieses Rezept von den unzähligen anderen unterscheidet? Ganz klar die Liebe zum Detail. Ich habe die Gewürzmischung so abgestimmt, dass kein einzelnes Aroma dominiert, sondern alles harmonisch zusammenwirkt. Und der Tipp mit dem Rum? Der macht den Unterschied zwischen einem guten und einem unvergesslichen Lebkuchen aus. Vertrau mir – deine Gäste werden nach dem Rezept fragen.
Was du an Zutaten brauchst
Für diese saftigen Elisenlebkuchen verwendest du ausschließlich Zutaten, die du leicht im Supermarkt bekommst. Die Qualität macht hier den Unterschied, also greife ruhig zu den etwas besseren Nüssen und der guten Schokolade. Hier ist die vollständige Liste:
Für den Teig
- 250 g gemahlene Haselnüsse (ungeschält für mehr Aroma)
- 150 g gemahlene Mandeln (blanchiert)
- 200 g brauner Zucker (alternativ: 150 g Honig + 50 g Zucker – das gibt eine andere, aber auch tolle Süße)
- 3 große Eier (Größe M oder L, Zimmertemperatur)
- 100 g Orangeat (fein gehackt, ich nehme am liebsten das von der Marke „Seeberger”)
- 100 g Zitronat (ebenfalls fein gehackt)
- 2 EL Lebkuchengewürz (selbst gemischt oder gekauft – Achte auf eine gute Qualität)
- 1 TL Zimt (Ceylon-Zimt, wenn du magst, der ist milder und feiner)
- 1 Prise Nelkenpulver (nicht zu viel, sonst dominiert es)
- 1 Prise Kardamom (optional, aber ich liebe die exotische Note)
- 1 EL Rum (alternativ: 1 TL Rum-Aroma oder weglassen – dann etwas mehr Orangensaft)
- 1 Prise Salz
- 80 g flüssiger Honig (Akazienhonig ist mild, Waldhonig kräftiger)
Für die Deko
- 200 g Zartbitterschokolade (70 % Kakao, ich verwende gerne „Lindt” oder „Ritter Sport”)
- 50 g Vollmilchschokolade (für eine mildere Note)
- 2 EL Kokosfett (optional, macht die Schokolade glänzender)
- Ganze Haselnüsse oder Mandeln zum Verzieren (optional)
- Oblaten (Durchmesser 6 cm oder 7 cm – unbedingt welche kaufen, die sind die Basis)
Ein Tipp von mir: Die Nüsse solltest du möglichst frisch kaufen. Alte Nüsse schmecken schnell ranzig und verderben dir den ganzen Lebkuchen. Ich mahle meine Nüsse oft selbst – dann weiß ich genau, was drin ist. Und beim Orangeat und Zitronat: Nimm die Stücke, nicht die gewürfelte Variante aus der Tüte. Die sind aromatischer und geben mehr Biss.
Substitutionen: Du kannst die Haselnüsse komplett durch Mandeln ersetzen, wenn du keine Haselnüsse magst. Für eine glutenfreie Variante achtest du einfach darauf, dass dein Lebkuchengewürz glutenfrei ist – die Oblaten sind es in der Regel auch. Wer auf Alkohol verzichten möchte, ersetzt den Rum durch 1 EL Orangensaft.
Was du an Küchengeräten brauchst
Keine Sorge, du brauchst keine teure Spezialausrüstung. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon zu Hause:
- Eine große Rührschüssel: Nimm eine aus Edelstahl oder Glas, die groß genug ist, dass nichts daneben fliegt.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Ein einfacher Handmixer mit Rührbesen reicht völlig. Ich benutze meinen alten „Bosch” seit Jahren.
- Backblech mit Backpapier: Normale Bleche tun es, aber ich mag diese antihaftbeschichteten – die Lebkaken lösen sich besser.
- Backpinsel: Zum Bestreichen der Lebkuchen mit Eiweiß oder Honigwasser (optional).
- Kleiner Topf oder Wasserbad: Zum Schmelzen der Schokolade. Ein Wasserbad ist perfekt, aber in der Mikrowelle geht es auch – nur aufpassen, dass die Schokolade nicht verbrennt.
- Backgitter: Zum Abkühlen der Lebkuchen nach dem Backen. Ohne Gitter werden sie unten feucht.
- Oblaten: Die runden Backoblaten sind das Fundament – ohne sie geht es nicht. Ich kaufe sie immer in der Weihnachtsabteilung oder online.
Budget-Tipp: Ein gutes Backgitter bekommst du schon für unter 10 Euro. Lohnt sich aber, denn es verbessert die Textur der Lebkuchen enorm. Und falls du keine Oblaten findest – in manchen Reformhäusern oder türkischen Läden gibt es sie auch außerhalb der Weihnachtszeit.
So gelingt dir der perfekte Elisenlebkuchen
Jetzt geht es ans Eingemachte. Folge diesen Schritten genau, und du wirst staunen, wie einfach es ist. Ich habe alle Zeiten und Temperaturen für dich getestet – versprochen!
- Den Backofen vorheizen: Heize deinen Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 140 °C). Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus und bereite die Oblaten bereit.
- Trockene Zutaten mischen: Gib die gemahlenen Haselnüsse, die gemahlenen Mandeln, den braunen Zucker, das Lebkuchengewürz, Zimt, Nelkenpulver, Kardamom und das Salz in eine große Schüssel. Vermische alles gut mit einem Löffel. Ich mache das immer mit der Hand, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen.
- Die feuchten Zutaten vorbereiten: In einer zweiten Schüssel verquirlst du die Eier mit dem Honig und dem Rum, bis eine homogene Masse entsteht. Der Honig sollte flüssig sein – wenn er fest ist, erwärme ihn kurz in der Mikrowelle (10 Sekunden reichen).
- Alles zusammenfügen: Gieße die Eier-Honig-Mischung zu den trockenen Zutaten und rühre alles mit einem Holzlöffel oder dem Knethaken deiner Küchenmaschine zu einem glatten Teig. Jetzt kommen auch das fein gehackte Orangeat und Zitronat dazu. Der Teig wird recht weich und klebrig sein – das ist genau richtig! Keine Sorge, wenn er nicht wie ein klassischer Plätzchenteig aussieht.
- Den Teig ruhen lassen: Decke die Schüssel mit Frischhaltefolie ab und lasse den Teig für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen. Ich lasse ihn oft über Nacht stehen – das intensiviert den Geschmack enorm. In dieser Zeit verbinden sich die Aromen und der Teig wird leichter zu verarbeiten.
- Die Lebkuchen formen: Nimm den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank. Mit einem Teelöffel oder einem kleinen Eisportionierer nimmst du etwa walnussgroße Portionen ab. Drücke jede Portion vorsichtig flach und setze sie auf eine Oblate. Die Oberseite sollte glatt sein – du kannst sie mit einem feuchten Finger etwas glatt streichen. Achte darauf, dass der Teig nicht über den Rand der Oblate quillt.
- Backen: Lege die Lebkuchen mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Backbleche. Backe sie für 12–15 Minuten. Sie sollen nicht braun werden, sondern nur leicht Farbe annehmen. Die Oberfläche sollte noch weich sein, wenn du sie aus dem Ofen nimmst – sie härten beim Abkühlen nach. Ein kleiner Tipp: Wenn du unsicher bist, backe einen Probielebkuchen und schneide ihn an – er sollte innen nicht mehr klebrig sein.
- Abkühlen lassen: Nimm die Lebkuchen sofort vom Blech und lasse sie auf einem Backgitter vollständig auskühlen. Das dauert etwa 30 Minuten. Währenddessen ziehen die Aromen noch einmal richtig ein.
- Die Schokolade schmelzen: Hacke die Zartbitterschokolade grob und schmelze sie im Wasserbad oder in der Mikrowelle (in 30-Sekunden-Intervallen, zwischendurch umrühren). Wenn du möchtest, gib 1 EL Kokosfett dazu – das macht die Schokolade schön glänzend und leichter zu verarbeiten.
- Die Lebkuchen verzieren: Tauche die ausgekühlten Lebkuchen mit der Unterseite (der Oblate) in die geschmolzene Schokolade oder streiche die Schokolade mit einem Löffel darüber. Ich tauche sie immer komplett ein – das sieht einfach am besten aus. Lege sie dann auf Backpapier und dekoriere sie nach Belieben mit einer ganzen Haselnuss oder Mandel. Lasse die Schokolade bei Raumtemperatur fest werden.
Wichtiger Hinweis: Die Lebkuchen schmecken am besten, wenn sie 2–3 Tage durchgezogen sind. Packe sie in eine Blechdose und bewahre sie kühl und trocken auf – dann werden sie noch saftiger und aromatischer.
Tipps und Tricks für perfekte Lebkuchen
Nach unzähligen Versuchen habe ich einige Dinge gelernt, die ich dir nicht vorenthalten möchte. Hier kommen meine besten Tipps:
- Die richtige Konsistenz des Teigs: Der Teig sollte nach dem Kühlen fest genug sein, um geformt zu werden, aber nicht trocken. Wenn er zu klebrig ist, gib einen Esslöffel mehr gemahlene Nüsse dazu. Ist er zu fest, einen Schuss Milch oder Orangensaft.
- Nicht zu lange backen: Das ist der häufigste Fehler. Lebkuchen backen schnell aus und werden dann trocken. Nimm sie heraus, sobald sie an den Rändern leicht Farbe annehmen, aber in der Mitte noch weich sind. Sie backen auf dem heißen Blech nach.
- Die Ruhezeit nutzen: Plane die Ruhezeit unbedingt ein. Der Teig muss mindestens 2 Stunden kalt stehen, sonst werden die Lebkuchen nicht saftig. Ich bereite den Teig oft am Vorabend zu – das spart Zeit am Backtag.
- Mit der Schokolade experimentieren: Ich mag Zartbitterschokolade, aber Vollmilchschokolade oder sogar weiße Schokolade passen auch super. Für einen besonderen Look kannst du die Lebkuchen nur zur Hälfte in Schokolade tauchen und mit Puderzucker bestäuben.
- Mein persönlicher Fehler: Einmal habe ich vergessen, den Rum hinzuzufügen. Die Lebkuchen waren trotzdem gut, aber irgendwie fehlte das „Etwas”. Also: nicht vergessen! Und falls du keinen Rum hast – ein Schuss Orangensaft mit etwas Vanilleextrakt ist ein guter Ersatz.
Variationen und Abwandlungen
Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind meine liebsten Variationen:
- Vegane Elisenlebkuchen: Ersetze die Eier durch 3 EL Leinsamenmehl (mit 9 EL Wasser verrührt) und verwende Ahornsirup statt Honig. Die Schokolade sollte natürlich vegan sein. Der Teig wird etwas fester, aber das Ergebnis ist überraschend gut.
- Mit getrockneten Früchten: Statt Orangeat und Zitronat kannst du fein gehackte getrocknete Aprikosen, Feigen oder Datteln verwenden. Das gibt eine ganz andere, fruchtige Süße. Ich habe es letztes Jahr mit Datteln probiert – fantastisch!
- Schokoladen-Lebkuchen: Füge 2 EL Kakaopulver zum Teig hinzu und reduziere die Nüsse um 20 g. Das gibt einen intensiven Schokoladengeschmack, der perfekt zu den Gewürzen passt.
- Ohne Oblaten: Wenn du keine Oblaten hast, forme den Teig zu kleinen Kugeln und backe sie direkt auf dem Backpapier. Sie werden etwas flacher, aber genauso lecker. Du musst die Backzeit um 2–3 Minuten verkürzen.
- Würziger: Für alle, die es kräftiger mögen: Gib 1/2 TL gemahlenen Sternanis und eine Prise weißen Pfeffer in die Gewürzmischung. Das klingt ungewöhnlich, aber der Pfeffer bringt eine angenehme Schärfe, die perfekt mit der Schokolade harmoniert.
Servieren und Aufbewahren
Diese Lebkuchen sind echte Allrounder. Ob auf dem Weihnachtsteller, als Mitbringsel zur Party oder einfach zum Naschen zwischendurch – sie machen immer eine gute Figur.
Servier-Tipps: Ich serviere die Lebkuchen am liebsten bei Zimmertemperatur, dann entfalten sie ihr volles Aroma. Lege sie auf eine schöne Platte oder in eine dekorative Dose. Ein Klecks Schlagsahne oder ein Klecks Crème fraîche dazu? Klingt verrückt, aber probier es mal – der Kontrast zwischen der süßen Schokolade und der leicht säuerlichen Sahne ist traumhaft. Dazu passt ein Glas Glühwein, ein festlicher Punsch oder ein kräftiger Kaffee.
Aufbewahrung: In einer gut verschlossenen Blechdose halten sich die Lebkuchen bei Raumtemperatur problemlos 3–4 Wochen. Wichtig: Lege sie nicht in den Kühlschrank, da sie dort austrocknen. Wenn du sie länger aufbewahren möchtest, kannst du sie auch einfrieren. Wickele sie einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur stehen lassen – sie schmecken wie frisch gebacken.
Ein Geheimnis: Die Lebkuchen werden mit der Zeit sogar besser. Nach etwa einer Woche sind sie am saftigsten und die Gewürze haben sich perfekt entfaltet. Also backe sie ruhig ein paar Tage vor Weihnachten – deine Gäste werden es dir danken.
Nährwerte und gesundheitliche Aspekte
Natürlich sind Lebkuchen kein Diätgebäck, aber sie haben durchaus ihre guten Seiten. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Lebkuchen (bei 20 Stücken):
| Nährwert | Pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 180 kcal |
| Fett | 12 g |
| Kohlenhydrate | 16 g |
| davon Zucker | 12 g |
| Eiweiß | 4 g |
| Ballaststoffe | 2 g |
Die guten Seiten: Nüsse sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Vitamin E und Magnesium. Sie unterstützen die Herzgesundheit und liefern langanhaltende Energie. Die Gewürze wie Zimt, Nelken und Kardamom haben entzündungshemmende Eigenschaften und können sogar den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen. Honig ist ein natürliches Süßungsmittel mit antibakteriellen Eigenschaften. Natürlich solltest du Lebkuchen in Maßen genießen – aber ein oder zwei Stücke am Tag sind absolut in Ordnung und machen glücklich!
Allergene: Dieses Rezept enthält Nüsse (Haselnüsse, Mandeln), Gluten (in den Oblaten) und Eier. Wenn du Allergien hast, findest du oben die entsprechenden Substitutionen.
Fazit: Dein neues Lieblingsrezept für die Weihnachtszeit
Diese saftigen Nürnberger Elisenlebkuchen sind mehr als nur ein Rezept – sie sind ein Stück Weihnachtstradition, das du jetzt in deiner eigenen Küche zum Leben erwecken kannst. Sie sind einfach zuzubereiten, unglaublich aromatisch und werden garantiert alle begeistern, die sie probieren. Ob für die große Familienfeier, als Geschenk aus der Küche oder einfach für dich selbst – diese Lebkuchen sind immer eine gute Idee.
Ich liebe es, wie der Duft von Zimt und Orangen durch die Wohnung zieht, wenn ich sie backe. Es ist dieser eine Moment im Jahr, in dem alles perfekt ist. Und genau dieses Gefühl wünsche ich dir auch.
Probiere das Rezept aus und lass mich wissen, wie es dir gelungen ist! Hinterlasse gerne einen Kommentar oder teile deine eigenen Variationen – ich bin gespannt auf deine Kreationen. Und vergiss nicht: Der wichtigste Tipp ist, mit Liebe zu backen. Dann kann nichts schiefgehen.
Frohe Weihnachten und viel Freude beim Backen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Lebkuchen auch ohne Oblaten backen?
Ja, das ist möglich. Forme den Teig einfach zu kleinen Kugeln und backe sie direkt auf dem Backpapier. Sie werden etwas flacher und die Backzeit verkürzt sich um 2–3 Minuten. Der Geschmack bleibt aber genauso gut.
Wie lange muss der Teig ruhen?
Mindestens 2 Stunden im Kühlschrank, besser über Nacht. Die Ruhezeit ist wichtig, damit die Aromen sich verbinden und der Teig fester wird. Ohne Ruhezeit werden die Lebkuchen nicht so saftig.
Kann ich die Lebkuchen einfrieren?
Ja, das funktioniert hervorragend. Wickele sie einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur stehen lassen – sie schmecken wie frisch gebacken.
Warum sind meine Lebkuchen trocken geworden?
Das passiert meistens, wenn sie zu lange gebacken werden. Nimm sie aus dem Ofen, sobald sie an den Rändern leicht Farbe annehmen, aber in der Mitte noch weich sind. Auch zu wenig Nüsse oder zu viel Zucker können zu Trockenheit führen.
Kann ich das Lebkuchengewürz selbst mischen?
Unbedingt! Eine einfache Mischung ist: 2 EL Zimt, 1 TL Nelkenpulver, 1 TL Kardamom, 1 TL gemahlener Ingwer, 1/2 TL Muskat und 1 Prise Piment. Das schmeckt noch intensiver als gekauftes Gewürz und du kannst es nach deinem Geschmack anpassen.
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Saftige Nürnberger Elisenlebkuchen – Das beste Rezept für deine Weihnachtsbäckerei
Diese saftigen Elisenlebkuchen sind der Star auf jedem Weihnachtsteller. Mit einer perfekten Gewürzmischung und viel Liebe zum Detail gelingt dir ein unvergessliches Geschmackserlebnis.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 2 Stunden 30 Minuten (inkl. Ruhezeit)
- Yield: 20 Stück 1x
- Category: Weihnachtsgebäck
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g gemahlene Haselnüsse (ungeschält)
- 150 g gemahlene Mandeln (blanchiert)
- 200 g brauner Zucker
- 3 große Eier (Zimmertemperatur)
- 100 g Orangeat (fein gehackt)
- 100 g Zitronat (fein gehackt)
- 2 EL Lebkuchengewürz
- 1 TL Zimt (Ceylon-Zimt)
- 1 Prise Nelkenpulver
- 1 Prise Kardamom (optional)
- 1 EL Rum
- 1 Prise Salz
- 80 g flüssiger Honig
- 200 g Zartbitterschokolade (70 % Kakao)
- 50 g Vollmilchschokolade
- 2 EL Kokosfett (optional)
- Ganze Haselnüsse oder Mandeln zum Verzieren (optional)
- Oblaten (Durchmesser 6 cm oder 7 cm)
Instructions
- Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 140 °C) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und die Oblaten bereitlegen.
- In einer großen Schüssel die gemahlenen Haselnüsse, gemahlenen Mandeln, braunen Zucker, Lebkuchengewürz, Zimt, Nelkenpulver, Kardamom und Salz vermischen.
- In einer zweiten Schüssel die Eier mit dem Honig und dem Rum verquirlen, bis eine homogene Masse entsteht.
- Die Eier-Honig-Mischung zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Holzlöffel oder Knethaken zu einem glatten Teig verrühren. Das fein gehackte Orangeat und Zitronat unterheben. Der Teig wird weich und klebrig.
- Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und den Teig mindestens 2 Stunden (besser über Nacht) im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Mit einem Teelöffel walnussgroße Portionen abnehmen, flach drücken und auf eine Oblate setzen. Die Oberseite glatt streichen, der Teig sollte nicht über den Oblatenrand quellen.
- Die Lebkuchen mit etwas Abstand auf die Backbleche legen und 12–15 Minuten backen. Sie sollen nicht braun werden, sondern nur leicht Farbe annehmen. Die Oberfläche sollte noch weich sein.
- Die Lebkuchen sofort vom Blech nehmen und auf einem Backgitter vollständig auskühlen lassen (ca. 30 Minuten).
- Die Zartbitterschokolade grob hacken und im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Optional 1 EL Kokosfett hinzufügen.
- Die ausgekühlten Lebkuchen mit der Unterseite in die geschmolzene Schokolade tauchen oder die Schokolade darüber streichen. Nach Belieben mit einer ganzen Haselnuss oder Mandel dekorieren. Die Schokolade bei Raumtemperatur fest werden lassen.
Notes
Die Lebkuchen schmecken am besten, wenn sie 2–3 Tage durchgezogen sind. In einer Blechdose kühl und trocken aufbewahren – dann werden sie noch saftiger und aromatischer. Der Teig sollte mindestens 2 Stunden ruhen, sonst werden die Lebkuchen nicht saftig. Nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken.
Nutrition
- Serving Size: 1 Lebkuchen
- Calories: 180
- Sugar: 12
- Fat: 12
- Carbohydrates: 16
- Fiber: 2
- Protein: 4
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