Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Einfache Kokosmakronen ohne Ei: Das beste 3-Zutaten-Rezept

Fertig in 25 Minuten
Portionen 20-25 Stück
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Es war 22:15 Uhr an einem ganz normalen Dienstag im Dezember, und ich hatte eine dieser irrationalen, dringenden Gelüste nach Kokosmakronen. Ihr wisst schon, diese kleinen, goldenen Häufchen, die nach Weihnachten und Geborgenheit schmecken. Das Problem? Ich hatte keine Eier im Haus. Kein einziges. Und ehrlich gesagt, keine Lust mehr, um diese Uhrzeit nochmal in den Supermarkt zu gehen. Also stand ich da, in meiner Küche, mit einer Tüte Kokosraspeln in der Hand und einem leichten Gefühl von Verzweiflung. Ich dachte mir: “Irgendwas muss doch gehen.” Ich hatte Kondensmilch von einem vergessenen Backprojekt und Zucker. Das wars. Drei Zutaten. Und dann kam die Idee – was, wenn die Kondensmilch die Eier einfach ersetzt? Ein kleiner, verrückter Gedanke, der in der Stille der Nacht geboren wurde.

Ich muss zugeben, ich war skeptisch. Die Masse fühlte sich anders an – klebriger, fast schon zu feucht. Aber ich formte trotzdem kleine Häufchen, drückte sie mit dem Finger flach und schob das Blech in den Ofen. Zehn Minuten später roch die ganze Wohnung nach geröstetem Kokos und Karamell. Und als ich sie ansah, diese perfekt goldbraunen, leicht glänzenden Makronen, wusste ich: Ich hatte etwas Großartiges erschaffen. Der erste Biss war eine Offenbarung. Außen knusprig, innen weich und fast schon buttrig – ohne ein einziges Ei. Ehrlich, ich habe an diesem Abend mehr gegessen, als ich zugeben möchte. Seitdem sind diese einfachen Kokosmakronen ohne Ei mein Geheimtipp für alle, die schnell etwas Süßes brauchen, ohne viel Aufhebens. Vielleicht habt ihr ja auch schon mal abends in der Küche gestanden und gedacht: “Das klappt nie.” Glaubt mir, dieser Nacht-Snack war der beste Fehler, den ich je gemacht habe.

Warum ihr dieses Rezept lieben werdet

Dieses Rezept ist nicht nur einfach – es ist eine echte Entdeckung für alle, die gerne backen, aber keine komplizierten Zutatenlisten mögen. Ich habe es unzählige Male getestet, für Familienfeste, spontane Kaffeebesuche und sogar für den Weihnachtsmarktstand einer Freundin. Es funktioniert einfach immer.

  • Nur 3 Zutaten: Ihr braucht keine Eier, keine Butter und keinen aufwendigen Eischnee. Kokosraspeln, gezuckerte Kondensmilch und etwas Zucker – das wars. Das spart Zeit und Geld.
  • Perfekt für Familien mit kleinem Budget: Diese Makronen sind unglaublich günstig. Die Zutaten habt ihr vielleicht sogar schon im Vorratsschrank. Und sie schmecken nicht nur Kindern, sondern auch den Erwachsenen – ein echter Familienretter.
  • Schnell & unkompliziert: In unter 20 Minuten seid ihr fertig. Kein stundenlanges Kneten oder Warten. Perfekt für einen spontanen Heißhunger oder wenn die Kinder plötzlich Besuch anmelden.
  • Immer ein Erfolgserlebnis: Ich habe noch nie erlebt, dass jemand diese Makronen nicht mag. Sie sind ein garantierter Publikumsliebling, der immer für strahlende Gesichter sorgt.
  • Resteverwertung par excellence: Habt ihr noch eine angebrochene Dose Kondensmilch? Perfekt! Dieses Rezept rettet euch vor übrig gebliebenen Zutaten.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die unglaublich saftige und dennoch knusprige Textur. Die gezuckerte Kondensmilch karamellisiert beim Backen leicht und verleiht den Makronen eine fast schon buttrige Note, die man sonst nur von aufwendigeren Rezepten kennt. Es ist nicht einfach nur ein Ersatz – es ist eine Verbesserung. Diese Kokosmakronen sind der Beweis, dass weniger manchmal wirklich mehr ist. Sie sind das perfekte Mitbringsel, der ideale Snack zum Nachmittagstee oder einfach ein kleiner Glücksmoment für zwischendurch. Und das Beste? Sie passen perfekt in den Alltag einer vielbeschäftigten Familie. Kein Stress, kein Chaos, nur pure Freude.

Welche Zutaten ihr braucht

Wie gesagt, dieses Rezept lebt von seiner Einfachheit. Die drei Hauptzutaten sind wahre Alleskönner und ergeben zusammen eine unschlagbare Kombination. Hier erkläre ich euch, worauf es bei jeder einzelnen ankommt, damit eure Kokosmakronen perfekt werden.

  • 200 g Kokosraspel (ca. 2 ½ Tassen): Das Herzstück des Rezepts. Ich empfehle feine Kokosraspel, da sie die Feuchtigkeit besser aufnehmen und eine gleichmäßigere Textur ergeben. Grobe Kokoschips sind weniger geeignet, da sie trockener bleiben. Achtet auf eine helle, frische Farbe – alte Kokosraspel können ranzig schmecken. Eine gute Marke, die ich immer wieder kaufe, ist “Rapunzel” aus dem Bioladen, aber die Eigenmarken von Discountern funktionieren genauso gut. Für eine glutenfreie Variante sind Kokosraspel ohnehin die perfekte Wahl.
  • 1 Dose (ca. 395 g) gezuckerte Kondensmilch: Das ist der geheime Star. Sie ersetzt nicht nur das Ei, sondern sorgt auch für die natürliche Süße und die unglaublich saftige, fast schon karamellige Konsistenz. Die Kondensmilch bindet die Kokosraspel perfekt, ohne dass die Makronen trocken werden. Bitte nehmt die gezuckerte Variante – ungezuckerte Kondensmilch oder Milchmädchen-Ersatzprodukte verändern das Ergebnis komplett. Die Marke “Milchmädchen” ist der Klassiker, aber auch hier tun es die günstigeren Alternativen. Ein Tipp: Wenn die Dose bereits angebrochen ist, rührt sie vor der Verwendung noch einmal gut durch.
  • 2 EL Zucker (ca. 30 g): Ja, die Kondensmilch ist schon süß, aber dieser zusätzliche Zucker sorgt für die perfekte Karamellisierung am Rand und gibt den Makronen diesen unwiderstehlichen Crunch. Ich verwende ganz normalen Haushaltszucker. Ihr könnt auch braunen Zucker nehmen, das verleiht ein leichtes Karamellaroma. Wenn ihr es etwas weniger süß mögt, könnt ihr den Zucker auch weglassen – dann werden die Makronen aber etwas weicher und weniger knusprig.
  • 1 Prise Salz (optional, aber empfohlen): Klingt komisch bei einem süßen Gebäck, aber eine winzige Prise Salz hebt den Geschmack der Kokosnuss und der Karamellnoten enorm hervor. Es ist der kleine Trick, der den Unterschied zwischen “gut” und “unvergesslich” ausmacht. Ich gebe es immer dazu.

Das ist wirklich alles! Keine Eier, keine Butter, kein Mehl. Diese Zutatenliste ist so kurz, dass ihr sie euch kaum merken könnt. Perfekt für spontane Backaktionen mit Kindern oder wenn der Besuch schon vor der Tür steht. Die Kokosraspel und die Kondensmilch sind übrigens auch super zum Vorrat anlegen – sie halten sich lange und ihr habt immer die Basis für ein schnelles Dessert parat.

Benötigte Küchenutensilien

Für diese einfachen Kokosmakronen braucht ihr wirklich keine ausgefallene Küchenausstattung. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus, und ich wette, ihr habt sie alle zu Hause.

  • Eine große Rührschüssel: Nichts Besonderes, eine einfache Schüssel reicht. Ich benutze meine alte, etwas verbeulte Edelstahlschüssel – sie hat schon tausende Makronen gesehen.
  • Ein Backblech: Ein normales Blech, das in euren Ofen passt.
  • Backpapier: Unbedingt verwenden! Die Makronen kleben sonst fest. Ich schwöre auf die beschichteten Papiere, die sich leichter lösen lassen.
  • Zwei Teelöffel oder ein kleiner Eisportionierer: Damit formt ihr die Häufchen. Ein Eisportionierer ist ideal für gleichmäßige Größen, aber zwei Teelöffel tun es auch. Taucht sie zwischendurch in kaltes Wasser, damit die Masse nicht klebt.
  • Ein Backpinsel (optional): Nicht zwingend nötig, aber praktisch, wenn ihr die Makronen vor dem Backen mit etwas Milch oder Wasser bestreichen wollt, für extra Glanz.

Falls ihr keinen Eisportionierer habt, macht das gar nichts. Ich forme die Häufchen oft einfach mit den Händen – das geht schnell und macht sogar Spaß. Feuchtet eure Hände leicht an, dann klebt die Masse nicht. Ein Tipp zur Pflege: Backpapier ist ein Wegwerfartikel, aber ich hebe es manchmal auf und verwende es für ein zweites Blech, wenn es nicht zu sehr verschmutzt ist. Spart Geld und Müll!

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung

Einfache Kokosmakronen ohne Ei preparation steps

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich kinderleicht. Ich zeige euch genau, wie ihr vorgeht, damit die Makronen jedes Mal perfekt gelingen. Die Zubereitung dauert nur etwa 10 Minuten, plus 12-15 Minuten Backzeit.

  1. Den Ofen vorheizen und das Blech vorbereiten: Heizt den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze (140 °C Umluft) vor. Das ist wichtig, damit die Makronen gleichmäßig backen. Legt ein Backblech mit Backpapier aus. Wenn ihr zwei Bleche gleichzeitig backen wollt, wechselt die Position nach der Hälfte der Zeit.
  2. Die trockenen Zutaten vermischen: Gebt die 200 g Kokosraspel, die 2 EL Zucker und die Prise Salz in eine große Rührschüssel. Vermischt alles kurz mit einem Löffel, damit sich der Zucker gleichmäßig verteilt. Riecht kurz daran – der Duft von Kokos ist schon jetzt himmlisch.
  3. Die Kondensmilch hinzufügen: Öffnet die Dose gezuckerte Kondensmilch und gebt sie zu den trockenen Zutaten. Ich kratze die Dose immer schön aus – das ist die beste Belohnung für den, der den Löffel ablecken darf! Nun rührt ihr alles mit einem Holzlöffel oder einem stabilen Teigschaber kräftig um, bis eine gleichmäßige, klebrige Masse entsteht. Es dauert ein paar Minuten, bis die Kokosraspel die Flüssigkeit aufgesaugt haben. Die Masse sollte nicht zu flüssig sein, sondern sich gut formen lassen. Wenn sie zu trocken wirkt (was selten vorkommt), gebt einen Esslöffel Milch oder Wasser dazu. Wenn sie zu feucht ist, gebt einen Esslöffel mehr Kokosraspel hinzu.
  4. Die Makronen formen: Nun kommt der schönste Teil. Mit zwei Teelöffeln oder einem kleinen Eisportionierer formt ihr kleine Häufchen. Taucht die Löffel gelegentlich in kaltes Wasser, damit nichts klebt. Setzt die Häufchen mit etwas Abstand auf das Backblech – sie laufen kaum auseinander, aber ein kleiner Abstand sorgt für eine schöne Bräunung. Ich drücke die Spitzen jedes Häufchens mit einem feuchten Finger leicht flach, damit sie eine schöne, gleichmäßige Form bekommen. Aus der Menge werden etwa 20-25 Makronen, je nach Größe.
  5. Backen: Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene). Backt die Kokosmakronen für 12-15 Minuten. Achtet genau auf die Farbe! Sie sollten goldbraun sein, besonders an den Rändern und an der Unterseite. Der Geruch, der sich jetzt in der Küche ausbreitet, ist unbeschreiblich – nach geröstetem Kokos und Karamell. Wenn die Spitzen anfangen, braun zu werden, sind sie perfekt. Aber Vorsicht: Sie verbrennen schnell! Lieber eine Minute früher rausnehmen, wenn ihr unsicher seid.
  6. Abkühlen lassen: Das ist der schwerste Teil – die Geduldsprobe. Lasst die Makronen für mindestens 10 Minuten auf dem Blech abkühlen. Sie sind direkt aus dem Ofen noch sehr weich und zerfallen leicht. Erst beim Abkühlen werden sie fest und bekommen ihre typische, knusprige Außenschicht. Nach dem Abkühlen könnt ihr sie vorsichtig mit einem Spatel vom Papier lösen. Widersteht der Versuchung, sie sofort zu essen – auch wenn es schwerfällt!

Und das war es schon! Seht ihr, wie einfach das ist? Kein Eischnee schlagen, kein kompliziertes Falten. Einfach mischen, formen, backen. Ich habe bei meinem ersten Versuch die Makronen zu früh aus dem Ofen genommen, weil ich dachte, sie wären noch zu weich. Aber nach dem Abkühlen waren sie perfekt. Vertraut also dem Prozess!

Tipps & Tricks für die perfekten Kokosmakronen

Nachdem ich diese Makronen bestimmt schon dreißig Mal gebacken habe, habe ich ein paar Tricks gesammelt, die den Unterschied ausmachen. Hier sind meine besten Tipps, damit auch eure erste Ladung ein voller Erfolg wird.

  • Die richtige Konsistenz der Masse: Die Masse sollte feucht und klebrig sein, aber nicht flüssig. Wenn ihr einen Löffel hineinstellt, sollte er stehen bleiben. Wenn die Masse zu trocken ist, gebt einen Schuss Milch oder Wasser dazu. Wenn sie zu feucht ist, einfach einen Esslöffel mehr Kokosraspel unterrühren. Keine Panik, das ist kein Hexenwerk.
  • Nicht zu lange backen: Das ist der häufigste Fehler. Die Makronen sind fertig, wenn die Ränder und die Unterseite goldbraun sind. Die Oberseite sollte noch hell sein. Wenn die gesamte Makrone braun ist, sind sie leider verbrannt. Lieber eine Minute früher rausnehmen – sie werden beim Abkühlen noch fester.
  • Die Abkühlzeit einhalten: Ich weiß, es ist schwer, aber lasst sie wirklich auskühlen. Heiße Makronen sind extrem zerbrechlich. Wenn ihr sie zu früh anhebt, brechen sie auseinander. Nach 10 Minuten auf dem Blech sind sie fest genug, um sie auf ein Kuchengitter zu setzen, wo sie vollständig auskühlen können.
  • Für extra Glanz: Bestreicht die Makronen vor dem Backen mit etwas Milch oder Wasser. Das gibt ihnen eine schöne, glänzende Oberfläche. Ich habe es einmal mit Eigelb probiert (obwohl das Rezept ohne Ei ist) – das war ein Fehler, es wurde viel zu dunkel. Also lieber bei Milch bleiben.
  • Gleichmäßige Größe: Verwendet einen Eisportionierer oder formt die Häufchen mit zwei Löffeln. So werden alle Makronen gleich groß und backen gleichmäßig. Das sieht nicht nur schöner aus, sondern sorgt auch dafür, dass alle zur gleichen Zeit fertig sind.

Ein kleiner Fail von mir: Ich habe einmal vergessen, das Backpapier aufzulegen. Die Makronen klebten so fest auf dem Blech, dass ich sie nur mit einem Spachtel und viel Geduld lösen konnte. Die Hälfte ist dabei zerbrochen. Seitdem kontrolliere ich immer doppelt, ob das Papier drauf ist. Also, lernt aus meinen Fehlern!

Variationen und Anpassungen

Das Grundrezept ist schon perfekt, aber manchmal hat man Lust auf etwas Neues. Hier sind ein paar Ideen, wie ihr die Kokosmakronen ganz einfach abwandeln könnt. Ich liebe es, mit verschiedenen Geschmacksrichtungen zu experimentieren.

  • Schoko-Kokosmakronen: Gebt 1-2 EL Kakaopulver (ungesüßt) zur Kokosmasse. Das ergibt eine wunderbar schokoladige Version. Ich habe das für den Geburtstag meiner Nichte gemacht – die Kinder waren begeistert! Ihr könnt auch ein paar Schokotropfen unterheben, aber achtet darauf, dass sie nicht zu sehr schmelzen.
  • Zitronen-Kokosmakronen: Für eine frische, sommerliche Note reibt die Schale einer Bio-Zitrone ab und gebt sie zur Masse. Ein Spritzer Zitronensaft (etwa 1 EL) rundet den Geschmack ab. Diese Variante ist perfekt für den Frühling oder wenn ihr eine leichte Alternative zu den schweren Weihnachtsplätzchen sucht.
  • Vegan & ohne Zuckerzusatz: Ja, das geht auch! Ersetzt die gezuckerte Kondensmilch durch eine vegane Version (gibt es im Reformhaus oder Bioladen) und verwendet Kokosblütenzucker oder Erythrit anstelle des Haushaltszuckers. Die Konsistenz wird etwas anders, aber sie schmecken trotzdem fantastisch. Mein Schwager, der sich vegan ernährt, war begeistert von dieser Version.
  • Mit gehackten Nüssen: Hebt 50 g gehackte Mandeln, Walnüsse oder Haselnüsse unter die Masse. Das gibt einen tollen Crunch und macht die Makronen noch gehaltvoller. Ich habe es mit Pistazien probiert – ein Traum!
  • Gewürzvariante: Gebt einen Teelöffel Zimt, eine Prise Kardamom oder etwas Lebkuchengewürz zur Masse. Das macht die Makronen perfekt für die Weihnachtszeit. Ein Freund von mir schwört auf eine Prise Chili – klingt verrückt, schmeckt aber unglaublich spannend.

Meine persönliche Lieblingsvariante ist die mit Zitrone. Sie erinnert mich an den Sommerurlaub in Italien, wo wir immer frische Kokosmakronen vom Markt geholt haben. Probiert einfach aus, was euch schmeckt – es gibt kein Richtig oder Falsch.

Servier- und Aufbewahrungstipps

Diese Kokosmakronen schmecken am besten, wenn sie vollständig abgekühlt sind. Aber wie bewahrt man sie auf, damit sie knusprig bleiben? Und womit serviert man sie am besten? Hier sind meine Erfahrungen.

Servieren: Die Makronen sind pur schon ein Genuss, aber sie machen sich auch hervorragend auf einem Plätzchenteller oder als Teil eines Dessertbuffets. Ich serviere sie gerne mit einer Tasse Kaffee oder einem Glas Milch. Für Kinder sind sie der perfekte Snack für unterwegs oder für die Lunchbox. Ein Tipp: Stellt sie nicht in den Kühlschrank, da sie dort Feuchtigkeit ziehen und weich werden. Bei Zimmertemperatur in einer Dose bleiben sie am besten.

Aufbewahrung: Bewahrt die Kokosmakronen in einer luftdichten Keksdose oder einem verschließbaren Behälter auf. An einem kühlen, trockenen Ort halten sie sich so etwa 1-2 Wochen. Allerdings – ehrlich gesagt – sind sie bei mir meistens nach zwei Tagen aufgegessen. Sie sind einfach zu lecker! Wenn ihr sie länger aufbewahren wollt, könnt ihr sie auch einfrieren.

Einfrieren: Ja, das geht wunderbar! Legt die abgekühlten Makronen in einen Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur für etwa 30 Minuten stehen lassen. Sie schmecken dann fast wie frisch gebacken. Ich friere immer eine Portion ein, damit ich für spontanen Besuch gewappnet bin.

Reheating: Falls die Makronen nach ein paar Tagen etwas weich geworden sind (was bei hoher Luftfeuchtigkeit passieren kann), könnt ihr sie für 2-3 Minuten bei 150 °C im Ofen aufbacken. Das macht sie wieder knusprig. Aber aufgepasst: Nicht zu lange, sonst verbrennen sie!

Die Aromen entwickeln sich übrigens mit der Zeit. Am zweiten oder dritten Tag schmecken sie oft noch intensiver nach Kokos und Karamell. Aber so weit kommt es bei uns selten – sie sind einfach zu schnell weg.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich weiß, dass viele von euch gerne wissen, was in ihrem Essen steckt. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Makrone (bei 20 Stück). Bitte beachtet, dass dies nur Schätzwerte sind, je nach verwendeten Marken variieren können.

Nährwert Pro Makrone (ca.)
Kalorien 85-100 kcal
Fett 5-7 g
davon gesättigte Fettsäuren 4-5 g
Kohlenhydrate 9-11 g
davon Zucker 8-10 g
Eiweiß 1-2 g
Ballaststoffe 1-2 g

Kokosnuss ist übrigens eine tolle Zutat! Sie enthält gesunde mittelkettige Triglyceride (MCTs), die vom Körper schnell in Energie umgewandelt werden. Außerdem liefert sie Ballaststoffe, die die Verdauung unterstützen. Die Makronen sind von Natur aus glutenfrei – perfekt für alle mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit. Allerdings enthalten sie Milchprodukte (Kondensmilch) und sind natürlich recht zuckerhaltig, also genießt sie in Maßen. Für mich sind sie der perfekte kleine Genussmoment, der mich nicht mit schlechtem Gewissen zurücklässt, wenn ich ihn mir ab und zu gönne.

Fazit

Ich hoffe, ich konnte euch zeigen, dass diese einfachen Kokosmakronen ohne Ei mehr sind als nur ein Notfall-Rezept. Sie sind eine kleine Offenbarung – der Beweis, dass man mit nur drei Zutaten und ein bisschen Kreativität etwas wirklich Großartiges zaubern kann. Sie sind schnell, günstig, und sie schmecken einfach jedem. Ob für die Weihnachtsbäckerei, den spontanen Kaffeebesuch oder einfach als süßer Snack für zwischendurch – diese Makronen sind mein absoluter Geheimtipp.

Ich liebe es, wie vielseitig sie sind. Ihr könnt sie nach Lust und Laune anpassen, mit Schokolade, Zitrone oder Nüssen. Und das Beste? Sie gelingen garantiert, auch wenn ihr kein Backprofi seid. Also traut euch und probiert es aus! Ich bin mir sicher, dass auch ihr bald zu den Fans dieses Rezepts gehören werdet. Lasst mich in den Kommentaren wissen, wie sie euch gelungen sind und welche Variation ihr am liebsten mögt. Ich bin schon gespannt auf eure Kreationen!

Also, ran an die Kokosraspel und losgebacken! Es lohnt sich – versprochen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch ungezuckerte Kondensmilch verwenden?

Nein, das würde das Rezept komplett verändern. Die gezuckerte Kondensmilch sorgt nicht nur für die Süße, sondern auch für die Bindung und die karamellige Konsistenz. Ungezuckerte Kondensmilch ist zu dünnflüssig und die Makronen würden nicht fest werden.

Kann ich die Kokosmakronen auch ohne Zucker machen?

Ja, ihr könnt den zusätzlichen Zucker weglassen. Die Makronen werden dann aber weniger knusprig und etwas weniger süß. Die Kondensmilch allein sorgt schon für eine gute Süße. Probiert es einfach aus!

Warum sind meine Makronen nach dem Backen so weich?

Das ist völlig normal! Sie sind direkt aus dem Ofen noch sehr weich und zerfallen leicht. Lasst sie unbedingt für mindestens 10 Minuten auf dem Blech abkühlen. Erst dann werden sie fest und bekommen ihre typische, knusprige Außenschicht.

Kann ich die Makronen auch mit einem anderen Süßungsmittel backen?

Ja, ihr könnt den Zucker durch Kokosblütenzucker, Erythrit oder Xylit ersetzen. Bedenkt aber, dass sich das Backverhalten leicht ändern kann. Erythrit zum Beispiel karamellisiert nicht so gut. Am besten bleibt ihr beim ersten Mal beim Originalrezept.

Wie lange halten sich die Kokosmakronen?

In einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur halten sie sich etwa 1-2 Wochen. Sie schmecken aber am besten in den ersten Tagen. Ihr könnt sie auch einfrieren, dann halten sie sich bis zu 3 Monate.

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Einfache Kokosmakronen ohne Ei recipe

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Einfache Kokosmakronen ohne Ei: Das beste 3-Zutaten-Rezept

Diese einfachen Kokosmakronen ohne Ei sind der Beweis, dass man mit nur drei Zutaten und ein bisschen Kreativität etwas wirklich Großartiges zaubern kann. Sie sind schnell, günstig und schmecken einfach jedem.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 12-15 Minuten
  • Total Time: 22-25 Minuten
  • Yield: 20-25 Makronen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 200 g Kokosraspel (ca. 2 ½ Tassen)
  • 1 Dose (ca. 395 g) gezuckerte Kondensmilch
  • 2 EL Zucker (ca. 30 g)
  • 1 Prise Salz (optional, aber empfohlen)

Instructions

  1. Den Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze (140 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Die trockenen Zutaten vermischen: 200 g Kokosraspel, 2 EL Zucker und die Prise Salz in eine große Rührschüssel geben und kurz vermischen.
  3. Die Kondensmilch hinzufügen: Die Dose gezuckerte Kondensmilch öffnen und zu den trockenen Zutaten geben. Alles mit einem Holzlöffel oder Teigschaber kräftig umrühren, bis eine gleichmäßige, klebrige Masse entsteht.
  4. Die Makronen formen: Mit zwei Teelöffeln oder einem kleinen Eisportionierer kleine Häufchen formen. Die Löffel gelegentlich in kaltes Wasser tauchen, damit nichts klebt. Die Häufchen mit etwas Abstand auf das Backblech setzen. Die Spitzen mit einem feuchten Finger leicht flach drücken.
  5. Backen: Das Blech in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) schieben und die Kokosmakronen 12-15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind, besonders an den Rändern und an der Unterseite.
  6. Abkühlen lassen: Die Makronen mindestens 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann vorsichtig mit einem Spatel vom Papier lösen.

Notes

Die Makronen sind direkt aus dem Ofen noch sehr weich und zerfallen leicht. Erst beim Abkühlen werden sie fest. Für extra Glanz vor dem Backen mit etwas Milch oder Wasser bestreichen. Die Masse sollte feucht und klebrig sein, aber nicht flüssig.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Makrone
  • Calories: 85100
  • Sugar: 810
  • Fat: 57
  • Saturated Fat: 45
  • Carbohydrates: 911
  • Fiber: 12
  • Protein: 12

Keywords: Kokosmakronen, ohne Ei, 3 Zutaten, einfach, schnell, Weihnachten, glutenfrei

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