Love this? Save it for later!
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Petra war nicht dabei, uns zu beeindrucken. Ich war an einem ganz normalen Dienstag kurz vor Halloween bei ihr vorbeigeschneit, um mir eine Springform auszuleihen, und der Duft von frisch gebackenem Blätterteig und Würstchen traf mich, noch bevor ich überhaupt die Türklinke in der Hand hatte. Da stand sie in ihrer gemütlichen Küche, die Katz‘ um die Beine, und legte diese kleinen, eingewickelten Würstchen auf ein Blech. „Ach das,“ sagte sie achselzuckend, als ich fragend auf das Blech starrte, „das sind nur Mumien-Würstchen für die Kleinen morgen in der Schule.“ Nur Mumien-Würstchen! Dabei sahen sie aus wie das absolute Highlight jeder Halloween-Party – und rochen auch noch so. Sie war völlig nonchalant, während ich dastand und mich fragte, warum ich so etwas Einfaches und Geniales nicht schon längst selbst gemacht hatte. Dieses Rezept ist so unkompliziert, dass es fast schon peinlich ist. Aber genau diese Lässigkeit, diese „das-mach-ich-mal-schnell“-Mentalität, ist der Grund, warum ich es jetzt ständig mache. Es ist das perfekte Beispiel dafür, dass die besten Sachen im Leben oft die einfachsten sind – und die, die man bei einem ganz normalen Nachbarschaftsbesuch entdeckt. Vielleicht kennst du das ja, wenn man was richtig Leckeres isst und denkt: „Mensch, warum bin ich da nicht selbst drauf gekommen?“ Genau das war mein Gefühl. Und seitdem sind diese knusprigen Mumien-Würstchen aus unserer Familienküche nicht mehr wegzudenken – besonders, wenn das Budget etwas knapper ist und die Kinder trotzdem etwas Besonderes auf dem Teller haben sollen.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieses Rezept ist nicht nur niedlich – es ist eine echte Geheimwaffe für alle, die im hektischen Familienalltag schnell etwas Tolles auf den Tisch zaubern wollen. Ich habe es inzwischen Dutzende Male gemacht und es wird jedes Mal besser. Hier ist, warum es auch bei dir zu Hause ein Hit sein wird:
- Schnell & einfach: In weniger als 30 Minuten hast du ein Gericht, das aussieht, als hättest du stundenlang in der Küche gestanden. Perfekt für diese Tage, an denen die Kinder ungeduldig sind und du einfach keine Zeit für komplizierte Rezepte hast.
- Budgetfreundlich: Die Zutatenliste ist kurz und kostet fast nichts. Ein Paket Würstchen und eine Rolle Blätterteig – mehr brauchst du nicht. Das schont den Geldbeutel und die Kinder sind trotzdem glücklich.
- Der absolute Kinderliebling: Ob auf der Halloween-Party, als Grusel-Snack für den Kindergeburtstag oder einfach als lustiges Abendessen – diese Mumien-Würstchen bringen jedes Kind zum Strahlen. Und ehrlich? Auch die Erwachsenen können nicht widerstehen.
- Knusprig-perfekt: Der Trick ist, den Blätterteig schön dünn auszurollen und die Würstchen komplett einzuwickeln. So werden sie außen herrlich knusprig und bleiben innen saftig. Keine matschigen Stellen, versprochen!
- Unendlich variierbar: Du kannst sie mit Senf oder Ketchup füllen, mit Käse bestreuen oder sogar vegetarisch mit Käse-Würstchen zubereiten. Dieses Grundrezept ist eine Leinwand für deine Kreativität.
Was dieses Rezept von all den anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus absoluter Einfachheit und dem Wow-Effekt. Du brauchst keine speziellen Ausstechförmchen oder ausgefallene Zutaten. Nur ein bisschen Blätterteig, ein paar Würstchen und zwei kleine Zuckerperlen für die Augen. Das ist es. Und trotzdem sehen die Dinger aus, als kämen sie direkt aus einer professionellen Bäckerei. Ich habe schon so viele Versionen gesehen, die entweder zu trocken oder zu fettig waren – meine Methode sorgt für die perfekte goldbraune, knusprige Kruste, die einfach jeden umhaut. Es ist das Gericht, das dich wie eine Heldin aussehen lässt, obwohl du kaum etwas dafür getan hast.
Zutaten, die du brauchst
Dieses Rezept lebt von seiner Einfachheit. Du wirst überrascht sein, wie wenige Zutaten nötig sind, um diesen großen Effekt zu erzielen. Ich verwende am liebsten frische Zutaten, aber in der Not tun es auch welche aus dem Vorratsschrank.
- 1 Rolle (ca. 275 g) Kühlregal-Blätterteig: Das ist die Basis. Ich schwöre auf den Blätterteig von Blätterteig Meister oder der Eigenmarke von Lidl – beide sind butterig genug, um schön zu blättern, aber nicht zu fettig. Achte darauf, dass der Teig gut gekühlt ist, dann lässt er sich besser schneiden und wickeln. Wenn du Zeit hast, nimm einen Qualitäts-Blätterteig mit echter Butter – der Unterschied ist spürbar.
- 10-12 Wiener Würstchen oder kleine Bratwürstchen: Die Größe ist entscheidend. Am besten eignen sich die kleinen, dünnen Wiener Würstchen, die es in jeder Packung gibt. Sie passen perfekt auf die Teigstreifen und garen gleichmäßig durch. Ich kaufe meist die von Wiener Fein, aber jede Marke tut es. Für eine budgetfreundliche Variante greife zu den günstigeren Eigenmarken – die schmecken genauso gut, wenn sie schön knusprig sind.
- 1 Ei (zum Bestreichen): Das Eigelb verleiht den Mumien diese wunderschöne goldbraune Farbe. Wenn du kein Ei zur Hand hast, kannst du auch etwas Milch oder Sahne nehmen – der Glanz wird dann etwas matter, aber es funktioniert trotzdem. Ich verquirle das Ei immer mit einem Schuss Wasser, damit es sich leichter verstreichen lässt.
- Ca. 20-24 Zuckerperlen oder kleine runde Pfefferkörner (für die Augen): Das ist der lustigste Teil! Die kleinen Zuckerperlen (auch als „Streusel“ bekannt) geben den Mumien diesen niedlichen, gruseligen Ausdruck. Ich habe auch schon mal schwarze Sesamsamen genommen, die sehen fast genauso aus und sind etwas günstiger. Wichtig ist, dass sie klein genug sind, um nicht zu überladen zu wirken.
- Optional: 2 EL Senf oder Ketchup (zum Füllen): Ein kleiner Klecks Senf oder Ketchup unter dem „Kopf“ der Mumie sorgt für eine extra Geschmacksüberraschung. Ich persönlich liebe die Kombination aus würzigem Senf und süßem Blätterteig. Meine Kinder bevorzugen Ketchup – also mache ich oft eine Mischung aus beiden.
- Optional: 50 g geriebener Käse (z.B. Gouda oder Emmentaler): Wer es noch herzhafter mag, kann die Würstchen vor dem Einwickeln mit etwas Käse bestreuen. Der Käse schmilzt dann in den Teig ein und gibt eine wunderbar cremige Note. Ich nehme dafür immer den Rest vom Vorabend – perfekt, um den Kühlschrank zu leeren.
- Salz und Pfeffer (nach Geschmack): Eigentlich brauchen die Würstchen keine zusätzliche Würze, aber ein Hauch von schwarzem Pfeffer auf dem Teig vor dem Backen gibt eine leichte Schärfe, die ich mag. Streue es sparsam, sonst überdeckt es den Eigengeschmack.
Benötigte Küchengeräte
Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon zu Hause. Ich habe im Laufe der Zeit ein paar Tricks gelernt, die die Arbeit noch leichter machen.
- Ein scharfes Messer oder ein Pizzaschneider: Ein Pizzaschneider ist mein absoluter Favorit für diese Aufgabe. Damit bekommst du die dünnen Teigstreifen im Handumdrehen und vor allem gleichmäßig geschnitten. Ein normales Messer tut es aber auch – es sollte nur wirklich scharf sein, damit der Teig nicht zerquetscht wird.
- Ein Backblech mit Backpapier: Das Backpapier verhindert, dass die Mumien festkleben und erleichtert die Reinigung enorm. Ich lege immer ein neues Blatt auf, auch wenn das Blech noch sauber aussieht – sonst kann der Zucker aus den Augen anbrennen.
- Ein kleiner Pinsel (zum Bestreichen): Ein Silikonpinsel ist ideal, weil er keine Borsten verliert und sich leicht reinigen lässt. Wenn du keinen hast, kannst du das Ei auch mit einem Teelöffel vorsichtig auf dem Teig verteilen – das wird dann etwas ungleichmäßiger, aber immer noch gut.
- Optional: Eine Küchenwaage: Für die genaue Menge an Blätterteig und Würstchen ist eine Waage hilfreich, aber nicht zwingend notwendig. Die Packungen sind meist standardisiert.
- Eine kleine Schüssel (für das Ei): Zum Verquirlen des Eies. Ich nehme dafür immer eine kleine Porzellanschüssel, die ich schon seit Jahren habe. Sie ist genau richtig für ein Ei.
Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfacher, als es aussieht. Ich zeige dir jeden Schritt, damit deine Mumien genauso knusprig und niedlich werden wie meine. Nimm dir Zeit – das Wickeln macht richtig Spaß!
Schritt 1: Backofen vorheizen und Teig vorbereiten
Heize deinen Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze (oder 180°C Umluft) vor. Während der Ofen heiß wird, rollst du den Blätterteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche vorsichtig aus. Ich rolle ihn immer nur ganz leicht aus, damit er nicht zu dünn wird – etwa 3 mm Dicke sind perfekt. Dann schneidest du den Teig mit einem scharfen Messer oder Pizzaschneider in etwa 1 cm breite, lange Streifen. Aus einer Standardrolle bekommst du so etwa 20-24 Streifen. Das sieht vielleicht etwas unordentlich aus, aber das ist völlig in Ordnung – die Mumien werden später trotzdem großartig aussehen.
Schritt 2: Würstchen vorbereiten
Nimm die Würstchen aus der Verpackung und tupfe sie mit einem Küchenpapier trocken. Das ist wichtig, damit der Teig nicht durchweicht und schön knusprig wird. Wenn du möchtest, kannst du die Würstchen jetzt halbieren – für kleinere Mumien oder wenn du mehr Portionen brauchst. Ich lasse sie meist ganz, weil meine Kinder sie so lieber mögen. Lege jedes Würstchen bereit, bevor du mit dem Wickeln beginnst. So geht alles viel schneller.
Schritt 3: Die Mumien wickeln – der kreative Teil
Jetzt kommt der spaßige Teil. Nimm einen Teigstreifen und wickele ihn spiralförmig um ein Würstchen. Beginne am oberen Ende und arbeite dich nach unten vor. Lass oben etwa 1 cm des Würstchens frei – das wird später der „Kopf“ der Mumie. Die Streifen sollten sich leicht überlappen, aber nicht zu fest anliegen, damit der Teig schön aufgehen kann. Drücke die Enden der Streifen leicht an, damit sie sich nicht lösen. Wiederhole das mit allen Würstchen. Am Anfang braucht man vielleicht etwas Übung, aber nach dem dritten oder vierten Stück hast du den Dreh raus. Ich mache das immer, während die Kinder schon am Tisch sitzen und ungeduldig warten – es ist ein schönes Ritual geworden.
Schritt 4: Die Augen setzen und bestreichen
Lege die gewickelten Würstchen mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech. Jetzt gibst du jedem Mumien-Monster seine Augen. Drücke zwei Zuckerperlen vorsichtig in den Teig am „Kopf“-Bereich. Sie sollten gut haften, damit sie beim Backen nicht verrutschen. Verquirle das Ei in der kleinen Schüssel und bestreiche die Mumien mit einem Pinsel großzügig mit der Eimasse. Das sorgt für den goldenen Glanz. Achte darauf, dass du auch die Seiten erwischst, damit alles gleichmäßig braun wird. Wenn du Senf oder Ketchup verwenden möchtest, gib jetzt einen kleinen Klecks unter den Kopf der Mumie – das sieht aus wie ein kleiner Mund oder eine Grusel-Narbe.
Schritt 5: Backen – Geduld, sie werden knusprig!
Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe die Mumien-Würstchen für 12-15 Minuten, bis der Blätterteig goldbraun und knusprig ist. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab – ich checke immer nach 12 Minuten, ob sie schon die richtige Farbe haben. Sie sollten nicht zu dunkel werden, sonst werden die Zuckerperlen bitter. Ein Tipp aus meiner Küche: Wenn die Mumien nach 10 Minuten noch zu blass aussehen, schalte für die letzten 2 Minuten die Grillfunktion ein – aber pass auf, dass sie nicht verbrennen! Der Duft, der sich dann in der Küche ausbreitet, ist einfach himmlisch.
Schritt 6: Abkühlen lassen und servieren
Nimm das Blech aus dem Ofen und lass die Mumien-Würstchen für etwa 5 Minuten auf dem Blech abkühlen. Sie sind direkt aus dem Ofen extrem heiß – also Vorsicht beim Anbeißen! Die Zuckerperlen werden auch noch mal weicher, wenn sie abkühlen. Serviere sie am besten lauwarm, dann sind sie am knusprigsten. Ich lege sie immer auf eine große Platte und stelle sie in die Mitte des Tisches – und innerhalb von Minuten sind sie verschwunden. Ein kleiner Tipp: Wenn du sie für eine Party vorbereitest, kannst du sie nach dem Abkühlen auch bei 100°C im Ofen warm halten, bis alle Gäste da sind. Aber ehrlich? Sie werden so schnell gegessen, dass du das kaum brauchst.
Tipps & Tricks für die perfekten Mumien-Würstchen
Ich habe in den letzten Jahren einige Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine besten Tipps, die aus guten Mumien-Würstchen richtig großartige machen.
- Der Teig muss kalt sein: Wenn der Blätterteig zu warm wird, klebt er und reißt leicht. Arbeite deshalb zügig und lege die Teigstreifen bei Bedarf kurz in den Kühlschrank, wenn sie zu weich werden. Ich rolle immer nur so viele Streifen aus, wie ich gerade verarbeite.
- Nicht zu fest wickeln: Die Mumien sehen zwar aus wie eingewickelt, aber der Teig braucht etwas Platz zum Aufgehen. Wenn du zu fest wickelst, wird der Teig matschig und nicht knusprig. Lass ruhig kleine Lücken zwischen den Streifen – das sieht später auch gruseliger aus!
- Die richtige Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Behalte die Mumien in den letzten Minuten im Auge. Sie sind fertig, wenn der Teig goldbraun ist und sich leicht vom Blech lösen lässt. Ein Zahnstocher, der in den Teig gestochen wird, sollte sauber herauskommen.
- Variante für den Airfryer: Ja, das geht auch! Heize den Airfryer auf 180°C vor und backe die Mumien für 8-10 Minuten. Sie werden noch knuspriger als im Ofen, weil die heiße Luft direkt zirkuliert. Perfekt, wenn du nur eine kleine Menge machen willst.
- Einfrieren für später: Du kannst die ungebackenen Mumien-Würstchen wunderbar einfrieren. Lege sie dazu auf ein Blech mit Backpapier und friere sie für 2 Stunden ein. Dann packst du sie in einen Gefrierbeutel. Bei Bedarf backst du sie direkt aus dem Gefrierfach – einfach 2-3 Minuten länger backen. Das ist mein Geheimtipp für stressige Tage!
Ein kleiner Fehler, der mir einmal passiert ist: Ich habe die Würstchen nicht trocken getupft, und der Teig ist total durchgeweicht. Die Mumien sahen aus wie traurige, nasse Lappen. Seitdem trockne ich sie immer gründlich ab – das macht den entscheidenden Unterschied. Auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, sie sorgt für den perfekten Crunch.
Variationen & Abwandlungen
Dieses Grundrezept ist so vielseitig, dass du es immer wieder neu erfinden kannst. Hier sind ein paar meiner liebsten Abwandlungen, die ich im Laufe der Zeit ausprobiert habe. Sei kreativ und probier dich einfach aus!
- Vegetarische Mumien: Ersetze die Wiener Würstchen durch vegetarische Würstchen auf Basis von Tofu oder Seitan. Die meisten schmecken überraschend gut und werden genauso knusprig. Ich habe auch schon mal dünne Karottenstreifen verwendet – die sehen zwar nicht aus wie Würstchen, aber die Kinder fanden sie trotzdem lustig.
- Käse-Mumien: Vor dem Einwickeln ein Stückchen Käse (z.B. Mozzarella oder Gouda) auf das Würstchen legen. Der Käse schmilzt dann in den Teig ein und gibt eine wunderbar cremige Füllung. Das ist besonders bei Erwachsenen beliebt, die es etwas herzhafter mögen.
- Süße Mumien: Ja, das geht auch! Ersetze die Würstchen durch Bananenstücke oder Datteln und wickele sie in den Teig. Statt Senf oder Ketchup nimmst du etwas Nutella oder Marmelade als „Blut“. Die Kinder lieben diese süße Version – und ich gestehe, ich auch.
- Gewürz-Mumien: Bestreue den Teig vor dem Backen mit etwas Paprikapulver, Knoblauchpulver oder getrockneten Kräutern. Das gibt den Mumien eine rauchige Note und macht sie noch aromatischer. Ich mag besonders eine Mischung aus Paprika und etwas Cayennepfeffer – das gibt eine leichte Schärfe.
- Mini-Mumien für den Snack: Halbiere die Würstchen und verwende schmalere Teigstreifen. So bekommst du kleine Häppchen, die perfekt für Buffets oder als Fingerfood auf Partys sind. Sie sind auch ideal für Kindergeburtstage, weil sie so handlich sind.
Ich habe letztens eine Version mit BBQ-Soße gemacht – einfach die Würstchen vor dem Wickeln mit etwas Soße bestreichen. Das war ein voller Erfolg! Der rauchige Geschmack der Soße kombiniert mit dem buttrigen Blätterteig – einfach himmlisch. Probier es aus und finde deine Lieblingsvariante!
Servieren & Aufbewahren
Die Mumien-Würstchen schmecken am besten, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen und noch lauwarm sind. Aber auch kalt sind sie ein Genuss – perfekt für die Brotdose oder als Snack für unterwegs.
Servieren: Lege die Mumien auf eine große Platte und garniere sie mit etwas Ketchup oder Senf in der Mitte, das wie „Blut“ aussieht. Dazu passen hervorragend ein frischer Salat oder ein Dip aus Joghurt und Kräutern. Für eine Halloween-Party kannst du sie auch auf einem Bett aus grünem Salat anrichten – das sieht aus wie ein Grusel-Friedhof. Die Kinder lieben es, wenn die Mumien mit einem Zahnstocher serviert werden, der oben ein kleines Fähnchen hat.
Aufbewahren: Übrig gebliebene Mumien-Würstchen (falls es welche gibt!) kannst du in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank für 2-3 Tage aufbewahren. Sie werden dann etwas weicher, aber schmecken immer noch gut. Zum Aufwärmen lege ich sie für 5 Minuten bei 180°C in den Ofen oder für 2 Minuten in den Airfryer – dann werden sie wieder schön knusprig. Die Mikrowelle ist nicht zu empfehlen, weil der Teig darin matschig wird. Einfrieren, wie oben beschrieben, ist auch eine gute Option – dann hast du immer einen Vorrat für den nächsten Grusel-Abend.
Mein persönlicher Tipp: Die Mumien schmecken am nächsten Tag kalt fast noch besser, weil sich die Aromen etwas setzen. Ich packe sie oft in die Brotdose meiner Kinder – zusammen mit ein paar Gurkenscheiben und einem kleinen Dip. Das ist der Hit in der Schule!
Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile
Natürlich sind Mumien-Würstchen nicht das gesündeste Gericht der Welt – aber sie sind ein toller Snack für besondere Anlässe. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (bei 12 Mumien, je nach Größe):
| Nährwert | Pro Portion (ca. 2 Mumien) |
|---|---|
| Kalorien | 280-320 kcal |
| Fett | 18-22 g |
| Kohlenhydrate | 22-26 g |
| Eiweiß | 8-10 g |
| Ballaststoffe | 1-2 g |
Die Würstchen liefern eine ordentliche Portion Eiweiß, das für den Muskelaufbau wichtig ist. Der Blätterteig enthält zwar Fett, aber in Maßen genossen ist das völlig in Ordnung. Wenn du auf eine gesündere Variante achtest, kannst du Vollkorn-Blätterteig verwenden und die Würstchen durch eine fettärmere Sorte ersetzen. Auch die Zugabe von Gemüse (z.B. Paprikastreifen) in den Teig ist eine gute Möglichkeit, mehr Vitamine unterzubringen. Ich persönlich sehe dieses Gericht als etwas Besonderes – es ist ein Genuss, den man nicht jeden Tag isst, aber der die Kindheit versüßt. Und das ist doch auch etwas wert, oder?
Fazit – Warum du dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltest
Diese knusprigen Mumien-Würstchen sind mehr als nur ein weiteres Halloween-Rezept. Sie sind eine Erinnerung daran, dass die besten Momente oft aus den einfachsten Dingen entstehen. Wenn ich Petra an diesem Dienstag in ihrer Küche sehe, wie sie diese kleinen Kunstwerke mit einer Selbstverständlichkeit zubereitet, die mich immer noch staunen lässt, dann weiß ich: Das ist es, was Kochen ausmacht. Es geht nicht um Perfektion oder um teure Zutaten. Es geht darum, Freude zu teilen – und manchmal auch ein bisschen Grusel. Also, trau dich! Nimm dir die Zeit, wickele die Würstchen in den Teig, setze ihnen kleine Zuckerperlen-Augen und genieße das Strahlen in den Gesichtern deiner Liebsten. Dieses Rezept ist für dich – für die Momente, in denen du zeigen willst, dass du an sie denkst, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Ich bin mir sicher, dass es auch bei dir zu Hause zum Lieblingsrezept wird. Probiere es aus und lass mich wissen, wie es gelaufen ist! Ich freue mich auf deine Kommentare und Fotos – und vielleicht entdeckst du ja deine eigene, ganz persönliche Variante. Bis dahin: Viel Spaß beim Mumien-Wickeln und einen schaurig-schönen Appetit!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Mumien-Würstchen auch ohne Ei bestreichen?
Ja, absolut! Wenn du kein Ei zur Hand hast oder eine vegane Variante suchst, kannst du den Teig mit etwas Milch, Sahne oder sogar Olivenöl bestreichen. Der Glanz wird dann etwas matter, aber die Mumien werden trotzdem schön goldbraun. Ich habe auch schon mal pflanzliche Milch verwendet – das funktioniert einwandfrei.
Kann ich die Mumien-Würstchen im Voraus zubereiten?
Ja, das ist sogar eine meiner Lieblingsmethoden! Du kannst die ungebackenen Mumien-Würstchen vorbereiten und im Kühlschrank für bis zu 24 Stunden lagern. Wickele sie einfach wie beschrieben, lege sie auf ein Blech und decke sie mit Frischhaltefolie ab. Kurz vor dem Servieren backst du sie dann frisch auf. Noch besser: Friere sie ein, wie oben beschrieben, und backe sie bei Bedarf direkt aus dem Gefrierfach.
Welche Würstchen eignen sich am besten?
Am besten eignen sich dünne Wiener Würstchen oder kleine Bratwürstchen. Sie sind lang genug, um gut gewickelt zu werden, und haben eine gleichmäßige Form. Ich persönlich bevorzuge die klassischen Wiener Würstchen, weil sie nicht zu fettig sind. Aber auch Geflügel-Würstchen oder vegetarische Alternativen funktionieren hervorragend. Wichtig ist nur, dass sie nicht zu dick sind, sonst wird der Teig drumherum zu dünn.
Kann ich die Zuckerperlen durch etwas anderes ersetzen?
Ja, auf jeden Fall! Wenn du keine Zuckerperlen hast, kannst du auch schwarze Sesamsamen, kleine Pfefferkörner oder sogar Rosinen verwenden. Ich habe auch schon mal kleine Stückchen von dunkler Schokolade genommen – die schmelzen dann im Ofen und sehen aus wie gruselige Augen. Für eine herzhafte Variante eignen sich auch Senfkörner. Sei kreativ!
Wie verhindere ich, dass der Teig matschig wird?
Der häufigste Fehler ist, dass die Würstchen zu feucht sind. Tupfe sie deshalb immer gründlich mit einem Küchenpapier trocken, bevor du sie wickelst. Auch der Teig sollte nicht zu warm sein – wenn er klebt, lege ihn kurz in den Kühlschrank. Und backe die Mumien nicht zu kurz: Sie müssen goldbraun sein, damit sie richtig knusprig werden. Wenn sie nach 12 Minuten noch blass aussehen, lass sie ruhig noch 2-3 Minuten länger im Ofen.
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Beste knusprige Mumien-Würstchen – einfaches & günstiges Rezept
Diese knusprigen Mumien-Würstchen sind ein einfaches und günstiges Rezept, das in weniger als 30 Minuten zubereitet ist. Perfekt für Halloween, Kindergeburtstage oder als lustiger Snack für die ganze Familie.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 4 Portionen (ca. 12 Mumien) 1x
- Category: Snack, Hauptgericht
- Cuisine: Deutsch, International
Ingredients
- 1 Rolle (ca. 275 g) Kühlregal-Blätterteig
- 10–12 Wiener Würstchen oder kleine Bratwürstchen
- 1 Ei (zum Bestreichen)
- Ca. 20-24 Zuckerperlen oder kleine runde Pfefferkörner (für die Augen)
- Optional: 2 EL Senf oder Ketchup (zum Füllen)
- Optional: 50 g geriebener Käse (z.B. Gouda oder Emmentaler)
- Salz und Pfeffer (nach Geschmack)
Instructions
- Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze (180°C Umluft) vorheizen. Blätterteig auf bemehlter Arbeitsfläche vorsichtig auf ca. 3 mm Dicke ausrollen. Mit scharfem Messer oder Pizzaschneider in ca. 1 cm breite, lange Streifen schneiden (ca. 20-24 Streifen).
- Würstchen aus der Verpackung nehmen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Nach Wunsch halbieren.
- Einen Teigstreifen spiralförmig um ein Würstchen wickeln, dabei oben ca. 1 cm des Würstchens frei lassen (Kopf). Streifen leicht überlappen lassen, aber nicht zu fest anziehen. Enden leicht andrücken. Mit allen Würstchen wiederholen.
- Gewickelte Würstchen mit Abstand auf mit Backpapier belegtes Blech legen. Je zwei Zuckerperlen als Augen vorsichtig in den Teig am Kopf drücken. Ei verquirlen und Mumien großzügig damit bestreichen. Optional Senf oder Ketchup unter den Kopf geben.
- Blech auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und 12-15 Minuten backen, bis der Blätterteig goldbraun und knusprig ist. Nach 12 Minuten Farbe prüfen.
- Mumien-Würstchen ca. 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann lauwarm servieren.
Notes
Tipp: Würstchen vor dem Wickeln gut trocken tupfen, damit der Teig nicht durchweicht. Teig kalt verarbeiten, damit er nicht klebt. Nicht zu fest wickeln, damit der Teig aufgehen kann. Für den Airfryer: 180°C, 8-10 Minuten. Ungebackene Mumien lassen sich einfrieren: 2 Stunden auf Blech einfrieren, dann in Gefrierbeutel umfüllen. Direkt aus dem Gefrierfach backen, 2-3 Minuten länger.
Nutrition
- Serving Size: 2 Mumien
- Calories: 300
- Sugar: 3
- Sodium: 600
- Fat: 20
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 24
- Fiber: 1.5
- Protein: 9
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