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Einleitung
Meine Nachbarin Frau Schmidt beobachtete mich an einem verregneten Novembernachmittag durch ihr Küchenfenster, wie ich verzweifelt versuchte, einen Zimtsternenteig auszurollen, der mir unter den Händen zerbröselte. Sie sagte nichts, kam einfach mit einer kleinen Tupperdose herüber und drückte sie mir in die Hand. „Probieren Sie das erstmal”, meinte sie mit einem Augenzwinkern. „Dann reden wir weiter.” In der Dose war ein Stück Torte – cremig, zimtig, mit einer leuchtend roten Schicht und einem Hauch von Weihnachtszauber. Ich war sofort hin und weg.
Diese Zimtsterne-Torte mit Mascarpone und Preiselbeeren ist seitdem mein absolutes Lieblingsrezept für die Adventszeit. Frau Schmidt hatte die Idee, die klassischen Weihnachtsplätzchen in eine cremige Torte zu verwandeln – und ehrlich gesagt, ich fand das genial. Die Torte vereint alles, was ich an der Weihnachtsbäckerei liebe: den unverwechselbaren Duft von Zimt, die buttrige Süße der Sterne und eine herrlich frische Säure von den Preiselbeeren. Dazu kommt eine himmlisch leichte Mascarpone-Creme, die diese Torte zu etwas ganz Besonderem macht. Sie ist nicht zu schwer, nicht zu süß, sondern einfach perfekt für gemütliche Nachmittage im Kerzenschein.
Ich habe das Rezept im Laufe der Jahre ein bisschen angepasst – ein Spritzer Zitrone hier, eine Prise mehr Zimt da –, aber die Seele der Torte ist die gleiche geblieben. Sie erinnert mich jedes Mal an Frau Schmidts Küche, an den Duft von gebrannten Mandeln und Tannennadeln. Vielleicht kennen Sie das ja: Man isst ein Stück Kuchen und wird für einen Moment in eine andere Zeit versetzt. Genau das passiert mir mit dieser Torte jedes Jahr aufs Neue. Und das Beste? Sie ist viel einfacher zuzubereiten, als man denkt. Versprochen!
Warum Sie diese Zimtsterne-Torte lieben werden
Diese Torte ist nicht einfach nur ein weiteres Weihnachtsrezept – sie ist eine kleine Offenbarung. Ich habe sie unzählige Male gebacken, für Familienfeiern, für den Adventskaffee mit Freundinnen und sogar für den Weihnachtsbrunch. Jedes Mal war sie ein voller Erfolg. Hier ist, warum ich denke, dass Sie sie auch lieben werden:
- Schnell & einfach: Im Gegensatz zu aufwendigen Etagentorten ist diese hier in etwa 30 Minuten vorbereitet. Die meiste Arbeit übernimmt der Kühlschrank beim Festwerden.
- Zutaten aus dem Vorrat: Keine exotischen Zutaten, die man nur in Spezialgeschäften findet. Mascarpone, Butter, Mehl, Zimt – das haben die meisten von uns zu Hause. Die Preiselbeeren aus dem Glas sind das ganze Jahr über verfügbar.
- Perfekt für die Weihnachtszeit: Ob als Dessert am Heiligabend, zum Kaffeeklatsch am Zweiten Weihnachtsfeiertag oder als Mitbringsel zur Einladung – diese Torte passt einfach immer.
- Ein echter Hingucker: Die leuchtend roten Preiselbeeren auf der weißen Mascarpone-Creme sehen einfach traumhaft aus. Dazu die goldbraunen Zimtsterne als Dekoration – ein Fest für die Augen.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus würzigem Zimt, cremiger Mascarpone und fruchtig-säuerlichen Preiselbeeren ist einfach himmlisch. Jeder Bissen schmeckt nach Weihnachten.
Was diese Torte von anderen unterscheidet, ist die besondere Textur. Der Boden aus Zimtsternen-Teig ist nicht knusprig, sondern angenehm mürbe und schmilzt fast auf der Zunge. Die Mascarpone-Creme ist luftig-leicht, aber dennoch schön sämig. Und die Preiselbeeren bringen genau die richtige Frische, um die Süße auszugleichen. Es ist eine dieser Torten, bei der man nach dem ersten Stück einfach nicht aufhören kann – und das ist auch gut so.
Ich liebe es, diese Torte zu servieren, wenn Gäste kommen. Sie sieht aus wie aus der Konditorei, aber ich kann sie ganz entspannt am Vorabend zubereiten. Das nimmt so viel Druck von der Weihnachtsvorbereitung, wissen Sie? Einfach machen, kaltstellen, und am nächsten Tag nur noch dekorieren. Perfekt für alle, die in der Adventszeit schon genug um die Ohren haben.
Was Sie an Zutaten brauchen
Für diese Zimtsterne-Torte mit Mascarpone und Preiselbeeren verwenden wir einfache, aber hochwertige Zutaten. Die meisten davon haben Sie bestimmt zu Hause – vielleicht mit Ausnahme der Mascarpone und der Preiselbeeren, aber die bekommen Sie inzwischen in jedem gut sortierten Supermarkt. Lassen Sie mich Ihnen die wichtigsten Zutaten vorstellen und erklären, worauf Sie achten sollten.
Für den Boden (Zimtsterne-Teig):

- 200 g gemahlene Mandeln (ohne Haut) – sie geben dem Teig die typische, leicht nussige Note. Achten Sie darauf, dass sie wirklich fein gemahlen sind, sonst wird der Teig bröselig.
- 150 g Puderzucker – gesiebt, damit keine Klümpchen entstehen. Ich verwende am liebsten Puderzucker mit Stärke, das macht den Teig geschmeidiger.
- 2 TL Zimt – hier lohnt es sich, einen guten Ceylon-Zimt zu nehmen. Er ist feiner im Geschmack und nicht so scharf wie Cassia-Zimt. Vertrauen Sie mir, der Unterschied ist riesig!
- 2 Eiweiß (Größe M) – sie binden den Teig und sorgen für die richtige Konsistenz. Das Eigelb heben Sie für die Creme auf.
- 1 Prise Salz – klingt unscheinbar, aber es hebt den Geschmack des Zimts und der Mandeln ungemein.
Für die Mascarpone-Creme:
- 500 g Mascarpone (Raumtemperatur) – das Herzstück der Creme. Nehmen Sie eine gute Marke, ich schwöre auf den von Galbani oder Mascarpone aus dem italienischen Feinkostladen. Er sollte schön cremig sein, nicht zu flüssig.
- 200 ml Sahne – kalt, zum Aufschlagen. Sie macht die Creme luftig und leicht.
- 80 g Puderzucker – gesiebt, für die Süße. Sie können auch Vanillezucker nehmen, aber dann den Puderzucker entsprechend reduzieren.
- 1 Päckchen Vanillezucker – oder das Mark einer halben Vanilleschote für ein intensiveres Aroma.
- 2 Eigelb – die übrig gebliebenen vom Boden. Sie geben der Creme eine schöne Bindung und eine seidige Textur.
- 1 EL Zitronensaft – frisch gepresst, für eine leichte Säure, die die Süße ausbalanciert.
Für die Preiselbeerschicht & Dekoration:
- 200 g Preiselbeeren aus dem Glas (abgetropft) – die fruchtige Säure ist der perfekte Kontrast zur süßen Creme. Achten Sie darauf, dass sie nicht zu stark gezuckert sind. Ich nehme am liebsten die von „Schwartau” oder „Bonne Maman”.
- 1 EL Speisestärke – zum Andicken der Preiselbeeren, damit sie nicht in die Creme einlaufen.
- Optional: Zimtsterne zum Dekorieren – gekauft oder selbst gemacht. Ich nehme manchmal auch ein paar frische Preiselbeeren und Minzblätter.
Substitutions-Tipp: Wer keine Mandeln mag oder eine Nussallergie hat, kann die gemahlenen Mandeln durch gemahlene Haselnüsse oder Sonnenblumenkerne ersetzen. Der Geschmack wird dann etwas anders, aber immer noch sehr lecker. Für eine glutenfreie Variante achten Sie darauf, dass der Puderzucker glutenfrei ist (manche Marken enthalten Weizenstärke). Und wenn Sie keine Preiselbeeren mögen, probieren Sie es mit Sauerkirschen oder Cranberries aus dem Glas – das funktioniert auch wunderbar!
Welche Küchengeräte Sie benötigen
Für diese Zimtsterne-Torte brauchen Sie keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in Ihrer Küche. Hier ist, was Sie bereitlegen sollten:
- Eine Springform (20-22 cm Durchmesser): Ich verwende am liebsten eine mit Antihaftbeschichtung. Wenn Sie eine ältere Form haben, legen Sie den Boden mit Backpapier aus – das erspart späteres Ankleben.
- Eine Küchenmaschine oder ein Handrührgerät: Für den Teig und die Creme. Mit der Hand geht es auch, aber es wird mühsam. Ich habe mir vor Jahren eine günstige Küchenmaschine von „Kenwood” gekauft und bereue es keine Sekunde.
- Eine große Schüssel: Aus Edelstahl oder Glas. Vermeiden Sie Plastikschüsseln, sie nehmen manchmal Gerüche an.
- Ein feines Sieb: Zum Sieben des Puderzuckers. Keine Klümpchen sind das A und O für eine glatte Creme.
- Ein Teigschaber: Aus Silikon – mein absolutes Lieblingswerkzeug. Damit bekommt man jede Creme restlos aus der Schüssel.
- Backpapier: Für den Boden der Form und zum Ausrollen des Teigs.
- Ein Nudelholz: Falls Sie den Teig ausrollen möchten (ich drücke ihn meistens direkt in die Form – das ist einfacher).
- Ein scharfes Messer: Zum Schneiden der Torte. Ein Sägemesser eignet sich am besten, damit die Creme nicht verschmiert.
Mein Tipp: Wenn Sie keine Springform haben, können Sie auch eine Auflaufform verwenden und die Torte später in Stücke schneiden. Sie wird dann etwas flacher, schmeckt aber genauso gut. Und falls Sie keinen Handrührer besitzen, können Sie die Sahne auch mit einem Schneebesen steif schlagen – das ist zwar anstrengender, aber ein gutes Armtraining!
So bereiten Sie die Zimtsterne-Torte zu
Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, die Zubereitung ist einfacher, als Sie vielleicht denken. Ich habe die Schritte für Sie so detailliert wie möglich beschrieben. Folgen Sie einfach meiner Anleitung, und Sie werden eine traumhafte Torte zaubern.
Schritt 1: Den Zimtsterne-Teig zubereiten (ca. 15 Minuten)
Heizen Sie den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze (140 °C Umluft) vor. In einer großen Schüssel die gemahlenen Mandeln, den gesiebten Puderzucker und den Zimt vermischen. Geben Sie eine Prise Salz hinzu. In einer separaten Schüssel die beiden Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen – sie sollten so fest sein, dass Sie die Schüssel umdrehen können, ohne dass etwas herausfällt. Das ist der Moment, in dem ich immer kurz innehalte und staune, wie aus klarem Eiweiß auf einmal diese feste, glänzende Masse wird. Zauberei, oder?
Heben Sie den Eischnee vorsichtig unter die Mandel-Zimt-Mischung. Arbeiten Sie langsam und geduldig, bis ein homogener, etwas klebriger Teig entsteht. Drücken Sie den Teig dann direkt in die mit Backpapier ausgelegte Springform. Achten Sie darauf, dass er gleichmäßig dick ist – etwa 1 cm. Ich drücke ihn immer mit den Fingern flach, das geht am besten. Backen Sie den Boden für etwa 12-15 Minuten, bis er goldbraun ist und herrlich nach Zimt duftet. Lassen Sie ihn dann vollständig in der Form abkühlen. Geduld, das ist wichtig!
Schritt 2: Die Preiselbeerschicht vorbereiten (ca. 5 Minuten)
Während der Boden abkühlt, kümmern wir uns um die Preiselbeeren. Geben Sie die abgetropften Preiselbeeren in einen kleinen Topf. Verrühren Sie die Speisestärke mit 2 EL kaltem Wasser, bis sie sich aufgelöst hat, und geben Sie sie zu den Preiselbeeren. Erhitzen Sie alles unter Rühren, bis die Masse eindickt und blubbert. Das dauert nur etwa 2 Minuten. Nehmen Sie den Topf vom Herd und lassen Sie die Preiselbeermasse ebenfalls abkühlen. Sie sollte nicht mehr heiß sein, wenn Sie sie auf den Boden geben, sonst wird die Creme später wässrig.
Schritt 3: Die Mascarpone-Creme zubereiten (ca. 10 Minuten)
Jetzt kommt der beste Teil: die Creme! Geben Sie die Mascarpone (Raumtemperatur!) in eine große Schüssel. Schlagen Sie sie mit dem Handrührer kurz glatt. Fügen Sie den gesiebten Puderzucker, den Vanillezucker, die beiden Eigelb und den Zitronensaft hinzu. Verrühren Sie alles zu einer glatten, cremigen Masse. In einer separaten Schüssel schlagen Sie die kalte Sahne steif. Heben Sie die Sahne dann vorsichtig unter die Mascarpone-Masse – am besten mit einem Teigschaber und in zwei Portionen. Nicht zu lange rühren, sonst wird die Creme zu fest. Sie sollte schön luftig und cremig sein. Probieren Sie ruhig mal einen Löffel – ich mache das immer, zur Qualitätskontrolle natürlich!
Schritt 4: Die Torte schichten (ca. 10 Minuten)
Der Boden ist jetzt abgekühlt. Verteilen Sie die abgekühlte Preiselbeermasse gleichmäßig auf dem Boden. Lassen Sie dabei einen kleinen Rand frei, damit die Creme später nicht mit den Preiselbeeren vermischt wird. Geben Sie dann die Mascarpone-Creme darauf und streichen Sie sie glatt. Ich verwende dafür einen Teigschaber oder eine Palette – das geht am einfachsten. Decken Sie die Torte mit Frischhaltefolie ab und stellen Sie sie für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank. Die Creme muss richtig fest werden, sonst fällt die Torte beim Anschneiden auseinander. Ich weiß, das Warten ist schwer, aber es lohnt sich!
Schritt 5: Dekorieren und Servieren (ca. 10 Minuten)
Vor dem Servieren nehmen Sie die Torte aus dem Kühlschrank. Lösen Sie vorsichtig den Rand der Springform. Jetzt kommt der schönste Teil: das Dekorieren! Bestreuen Sie die Torte mit Puderzucker (durch ein Sieb, für eine gleichmäßige Schicht). Setzen Sie die Zimtsterne nach Belieben darauf. Ich arrangiere sie manchmal kreisförmig am Rand, manchmal chaotisch in der Mitte – je nach Laune. Ein paar frische Preiselbeeren und Minzblätter machen sich auch gut. Servieren Sie die Torte gut gekühlt. Sie schmeckt am besten, wenn sie noch schön kalt ist.
Tipps und Tricks für die perfekte Zimtsterne-Torte
Im Laufe der Jahre habe ich so einige Erfahrungen mit dieser Torte gesammelt – nicht alle waren erfolgreich, aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihnen die Torte garantiert gelingt:
- Der Teig ist zu klebrig? Kein Problem! Befeuchten Sie Ihre Hände leicht mit Wasser, dann lässt er sich besser verarbeiten. Wenn er zu trocken ist, geben Sie einen Esslöffel kaltes Wasser dazu.
- Die Creme wird zu flüssig? Das passiert manchmal, wenn die Mascarpone zu kalt ist oder die Sahne nicht steif genug geschlagen wurde. Ein Trick: Geben Sie einen Esslöffel Speisestärke unter die Creme und schlagen Sie sie nochmal kurz auf. Das rettet fast jede Creme.
- Die Torte lässt sich schwer schneiden? Verwenden Sie ein scharfes, dünnes Messer und tauchen Sie es vor jedem Schnitt in heißes Wasser. Wischen Sie es dann trocken – so schneiden Sie saubere Stücke, ohne die Creme zu verschmieren. Ich habe das von einer Konditorin gelernt und es funktioniert wirklich!
- Multitasking leicht gemacht: Bereiten Sie die Preiselbeermasse vor, während der Boden backt. Und die Creme können Sie zubereiten, während die Preiselbeeren abkühlen. So sparen Sie viel Zeit.
- Der häufigste Fehler: Zu wenig Kühlzeit! Ich weiß, Sie wollen die Torte sofort essen. Aber glauben Sie mir, nach 4 Stunden im Kühlschrank schmeckt sie einfach besser. Die Aromen verbinden sich, die Creme wird fest – das ist der Schlüssel zum Erfolg.
Variationen und Anpassungen
Diese Zimtsterne-Torte ist unglaublich wandelbar. Ich habe sie schon in den unterschiedlichsten Versionen ausprobiert, und jede war auf ihre Art köstlich. Hier sind ein paar Ideen für Sie:
- Schokoladige Variante: Geben Sie 2 EL Kakaopulver unter den Teig. Das gibt eine herrlich schokoladige Note, die wunderbar mit dem Zimt harmoniert. Für die Creme können Sie 100 g geschmolzene Zartbitterschokolade unterheben – ein Traum!
- Vegane Variante: Ersetzen Sie die Mascarpone durch eine pflanzliche Alternative auf Kokosbasis (gibt es im Reformhaus). Die Sahne können Sie durch Kokossahne ersetzen. Für den Boden verwenden Sie Aquafaba (Kichererbsenwasser) anstelle von Eiweiß. Das funktioniert wirklich gut, auch wenn der Teig etwas anders wird.
- Fruchtige Variante: Statt Preiselbeeren können Sie auch Sauerkirschen, Himbeeren oder eine Mischung aus Beeren verwenden. Im Sommer mache ich die Torte gerne mit frischen Erdbeeren – dann schmeckt sie fast wie ein fruchtiger Käsekuchen.
- Nussfreie Variante: Wie schon erwähnt, ersetzen Sie die Mandeln durch gemahlene Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne. Der Geschmack wird nussiger, aber nicht weniger lecker. Für Allergiker eine tolle Alternative.
- Meine persönliche Lieblingsvariation: Ich gebe manchmal einen Schuss Amaretto in die Mascarpone-Creme. Das verleiht der Torte eine wunderbar weihnachtliche Note und harmoniert perfekt mit dem Zimt. Aber Vorsicht: nicht zu viel, sonst wird die Creme zu flüssig. Ein Esslöffel reicht völlig.
Servieren und Aufbewahren
Die Zimtsterne-Torte schmeckt am besten gut gekühlt – direkt aus dem Kühlschrank. Die Creme ist dann schön fest und der Boden angenehm mürbe. Ich serviere sie gerne mit einer Tasse heißen Glühwein oder einem aromatischen Gewürztee. Auch ein Espresso passt wunderbar dazu, besonders nach einem üppigen Weihnachtsessen.
Zum Anrichten: Stellen Sie die Torte auf eine schöne Kuchenplatte. Ein paar frische Preiselbeeren und Minzblätter machen sich gut als Dekoration. Sie können auch etwas Puderzucker durch ein Sieb darüber stäuben – das sieht aus wie frischer Schnee. Wenn Sie die Torte für eine Feier vorbereiten, schneiden Sie sie am besten erst kurz vor dem Servieren an. So bleiben die Stücke schön sauber.
Aufbewahrung: Die Torte hält sich im Kühlschrank, gut abgedeckt, etwa 3-4 Tage. Sie schmeckt sogar am zweiten Tag oft noch besser, weil die Aromen dann richtig durchgezogen sind. Einfrieren würde ich sie nicht empfehlen, da die Creme beim Auftauen wässrig werden kann. Aber ehrlich gesagt – bei uns ist sie meistens am ersten Abend aufgegessen!
Reheat-Tipp: Wenn Sie die Torte aus dem Kühlschrank nehmen, lassen Sie sie etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen. Dann ist sie nicht mehr ganz so kalt und die Aromen kommen besser zur Geltung. Aber nicht länger warten, sonst wird die Creme zu weich.
Nährwerte und gesundheitliche Aspekte
Ich möchte hier nicht mit Kalorienangaben um mich werfen, denn Weihnachten ist schließlich die Zeit des Genusses. Aber ein paar Informationen für die, die darauf achten möchten:
Ein Stück dieser Torte (bei 12 Stücken) enthält etwa 350-400 Kalorien, 25 g Fett, 30 g Kohlenhydrate und 8 g Eiweiß. Die genauen Werte variieren je nach verwendeten Zutaten. Die Mandeln im Boden liefern wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Magnesium. Mascarpone ist reich an Calcium, aber auch an gesättigten Fettsäuren – also in Maßen genießen. Die Preiselbeeren stecken voller Antioxidantien und Vitamin C, das ist doch ein kleiner Trost für das schlechte Gewissen, oder?
Für Menschen mit Laktoseintoleranz gibt es laktosefreie Mascarpone und Sahne. Achten Sie bei der Wahl der Preiselbeeren auf zuckerreduzierte Varianten, wenn Sie auf den Zuckergehalt achten möchten. Und natürlich ist die Torte mit Mandeln nicht für Menschen mit Nussallergien geeignet – aber dafür habe ich ja die nussfreie Variante im Angebot.
Ich persönlich sehe das so: Weihnachten ist die Zeit, in der man sich etwas gönnen darf. Ein Stück dieser Torte am Nachmittag, dazu eine Tasse Tee und ein gemütliches Beisammensein – das ist für mich der wahre Luxus. Und wenn ich dann am nächsten Tag eine Runde spazieren gehe, ist das auch wieder ausgeglichen. Alles in Maßen, nicht in Massen!
Fazit – Warum Sie diese Torte unbedingt backen sollten
Diese Zimtsterne-Torte mit Mascarpone und Preiselbeeren ist für mich der Inbegriff der Weihnachtsbäckerei. Sie vereint alles, was ich an dieser Jahreszeit liebe: den Duft von Zimt, die Wärme der Familie, die Freude am Teilen. Sie ist nicht zu kompliziert, nicht zu aufwendig, aber sie sieht aus wie aus dem Bilderbuch. Und sie schmeckt einfach himmlisch.
Ich lade Sie herzlich ein, dieses Rezept auszuprobieren. Machen Sie es zu Ihrem eigenen – variieren Sie die Früchte, passen Sie die Süße an, dekorieren Sie nach Ihrem Geschmack. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es Fehler verzeiht und Raum für Kreativität lässt. Und wenn Sie es einmal gemacht haben, werden Sie verstehen, warum ich jedes Jahr aufs Neue darauf zurückkomme.
Haben Sie die Torte ausprobiert? Dann schreiben Sie mir doch einen Kommentar! Ich bin gespannt, wie sie Ihnen gelungen ist und welche Variationen Sie ausprobiert haben. Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit mir und der Community – das ist es, was das Backen für mich so besonders macht. Wir lernen voneinander, inspirieren uns gegenseitig und verbreiten ein bisschen Weihnachtszauber.
In diesem Sinne: Frohe Weihnachten, eine besinnliche Adventszeit und ganz viel Freude beim Backen! Genießen Sie jeden Bissen – Sie haben es sich verdient.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Torte auch ohne Backen zubereiten?
Ja, das ist möglich! Sie können einen Boden aus zerbröselten Zimtsternen und Butter verwenden, ähnlich wie bei einem Käsekuchen. Einfach 200 g Zimtsterne zerbröseln, mit 80 g geschmolzener Butter vermischen und in die Form drücken. Dann 15 Minuten kaltstellen und wie gewohnt weitermachen. Der Boden wird dann etwas knuspriger, aber auch sehr lecker.
Kann ich frische Preiselbeeren verwenden?
Unbedingt! Frische Preiselbeeren sind eine tolle Alternative. Sie müssen sie vorher mit etwas Zucker und Wasser einkochen, bis sie weich sind und eindicken. Das dauert etwa 10 Minuten. Schmecken Sie sie ab – frische Preiselbeeren sind oft säuerlicher als eingemachte, also etwas mehr Zucker dazugeben.
Wie bekomme ich die Torte aus der Form, ohne dass sie bricht?
Das ist eine gute Frage! Mein Tipp: Legen Sie den Boden der Springform mit einem Streifen Backpapier aus, der an zwei Seiten übersteht. Dann können Sie die Torte später an den Papierstreifen hochziehen. Und lassen Sie die Torte vor dem Lösen aus der Form mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, kaltstellen. Dann ist sie fest genug.
Kann ich die Torte auch glutenfrei zubereiten?
Ja, das ist ganz einfach! Der Boden besteht ja bereits aus Mandeln und Puderzucker – achten Sie nur darauf, dass der Puderzucker glutenfrei ist (manche Marken enthalten Weizenstärke). Die Preiselbeeren und die Mascarpone sind von Natur aus glutenfrei. Fertig ist die glutenfreie Weihnachtstorte!
Die Creme ist mir zu süß. Kann ich den Zucker reduzieren?
Absolut! Ich habe die Torte schon mit 60 g Puderzucker in der Creme gemacht, und sie hat immer noch gut geschmeckt. Die Süße kommt ja auch von den Preiselbeeren und dem Boden. Probieren Sie einfach, was Ihnen am besten schmeckt. Ich mag es persönlich lieber etwas weniger süß, damit der Zimt und die Preiselbeeren besser zur Geltung kommen.
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Zimtsterne-Torte zubereiten: Einfaches Weihnachtsrezept mit Mascarpone
Eine cremige, zimtige Torte mit Mascarpone und Preiselbeeren, die klassische Weihnachtsplätzchen in eine festliche Torte verwandelt. Sie ist schnell zubereitet, sieht aus wie aus der Konditorei und schmeckt nach Weihnachten.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 4 Stunden 45 Minuten (inkl. Kühlzeit)
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g gemahlene Mandeln (ohne Haut)
- 150 g Puderzucker (gesiebt)
- 2 TL Zimt (Ceylon-Zimt empfohlen)
- 2 Eiweiß (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 500 g Mascarpone (Raumtemperatur)
- 200 ml Sahne (kalt)
- 80 g Puderzucker (gesiebt)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 2 Eigelb
- 1 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
- 200 g Preiselbeeren aus dem Glas (abgetropft)
- 1 EL Speisestärke
- Optional: Zimtsterne zum Dekorieren
- Optional: frische Preiselbeeren und Minzblätter
Instructions
- Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze (140 °C Umluft) vorheizen. In einer großen Schüssel die gemahlenen Mandeln, den gesiebten Puderzucker und den Zimt vermischen. Eine Prise Salz hinzufügen.
- In einer separaten Schüssel die beiden Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen, bis sie fest sind.
- Den Eischnee vorsichtig unter die Mandel-Zimt-Mischung heben, bis ein homogener, etwas klebriger Teig entsteht.
- Den Teig direkt in die mit Backpapier ausgelegte Springform (20-22 cm Durchmesser) drücken, etwa 1 cm dick. Den Boden 12-15 Minuten backen, bis er goldbraun ist. Vollständig in der Form abkühlen lassen.
- Während der Boden abkühlt, die Preiselbeeren in einen kleinen Topf geben. Die Speisestärke mit 2 EL kaltem Wasser verrühren und zu den Preiselbeeren geben. Unter Rühren erhitzen, bis die Masse eindickt und blubbert (ca. 2 Minuten). Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
- Für die Mascarpone-Creme die Mascarpone (Raumtemperatur) in eine große Schüssel geben und kurz glatt schlagen. Den gesiebten Puderzucker, Vanillezucker, die beiden Eigelb und den Zitronensaft hinzufügen und zu einer glatten, cremigen Masse verrühren.
- In einer separaten Schüssel die kalte Sahne steif schlagen. Die Sahne vorsichtig in zwei Portionen unter die Mascarpone-Masse heben, bis eine luftige Creme entsteht.
- Die abgekühlte Preiselbeermasse gleichmäßig auf dem abgekühlten Boden verteilen, dabei einen kleinen Rand frei lassen. Die Mascarpone-Creme darauf geben und glatt streichen.
- Die Torte mit Frischhaltefolie abdecken und für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen.
- Vor dem Servieren die Torte aus dem Kühlschrank nehmen, vorsichtig den Rand der Springform lösen. Mit Puderzucker bestäuben und nach Belieben mit Zimtsternen, frischen Preiselbeeren und Minzblättern dekorieren. Gut gekühlt servieren.
Notes
Der Teig kann klebrig sein – Hände leicht befeuchten. Die Creme wird zu flüssig? Einen Esslöffel Speisestärke unterrühren. Die Torte lässt sich am besten mit einem in heißes Wasser getauchten Messer schneiden. Mindestens 4 Stunden Kühlzeit einplanen, besser über Nacht.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (bei 12 Stüc
- Calories: 375
- Sugar: 22
- Sodium: 80
- Fat: 25
- Saturated Fat: 14
- Carbohydrates: 30
- Fiber: 2
- Protein: 8
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