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Es gab einmal eine kleine, versteckte Bäckerei in der Seitenstraße hinter dem Marktplatz in meiner Heimatstadt, die die besten Engelsaugen weit und breit backte. „Bäckerei Lehmann” hieß sie, und Frau Lehmann selbst stand jeden Morgen ab vier Uhr in der Backstube. Ihre Engelsaugen mit Johannisbeergelee – die waren nicht einfach nur Plätzchen. Die waren ein Erlebnis. Der Mürbteig war so zart, dass er einem auf der Zunge zerging, und das Gelee hatte diesen perfekten, leicht herb-süßen Kontrast. Als die Bäckerei vor drei Jahren schloss – Frau Lehmann ging in den wohlverdienten Ruhestand – war ich am Boden zerstört. Ich meine, wirklich. Ich hatte sogar ihr Rezept in einer alten Backzeitschrift gefunden, aber irgendetwas fehlte immer. Nach elf Versuchen – elf! – und einem ziemlichen Mehlchaos in meiner Küche an einem verregneten Novemberdienstag, habe ich es endlich geknackt. Der Trick lag in der Ruhezeit des Teigs und der richtigen Temperatur der Butter. Vielleicht kennen Sie das ja, wenn man etwas so sehr vermisst, dass man es einfach wiedererschaffen muss. Und jetzt, wo die Weihnachtszeit vor der Tür steht, ist genau die richtige Zeit, um diese zarten Engelsaugen mit Johannisbeergelee selbst zu backen. Glauben Sie mir, dieses Rezept wird Ihr neuer Liebling.
Warum Sie diese Engelsaugen lieben werden
Ich habe dieses Rezept so lange getestet, bis es nicht nur gut, sondern perfekt war. Und das möchte ich mit Ihnen teilen. Hier ist, warum dieses Rezept für Sie ein absoluter Gewinner wird:
- Zart wie Butter: Der Teig bricht beim Reinbeißen ein, aber nicht auseinander. Er schmilzt – und das ist kein Marketing-Geschwätz, das ist die pure Textur.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen nichts Exotisches. Mehl, Butter, Zucker, Eigelb, Vanille und Johannisbeergelee. Das haben Sie garantiert zu Hause, oder? Wenn nicht, ist der Einkauf an einem Nachmittag erledigt.
- Perfekt zur Weihnachtszeit: Diese Plätzchen sind wie gemacht für den Advent. Sie sehen auf dem Teller aus wie kleine Edelsteine, und der Geschmack passt einfach zu Glühwein, Tee und gemütlichen Abenden.
- Immer ein Hingucker: Das rote Gelee in der Mitte, umgeben vom hellen, zarten Teig – das ist einfach wunderschön. Ihre Gäste werden denken, Sie hätten stundenlang dekoriert.
- Familien- und Kindertauglich: Meine Nichte liebt es, die kleinen Mulden zu drücken und das Gelee hineinzugeben. Es ist ein tolles Backprojekt für einen Nachmittag mit Kindern.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen einem buttrigen, nicht zu süßen Teig und dem leicht säuerlichen Johannisbeergelee. Viele Rezepte sind entweder zu trocken oder der Teig ist zu fest. Meine Version ist so zart, dass Sie das Gefühl haben, eine Wolke zu essen. Und ehrlich? Nach dem ersten Bissen werden Sie die Augen schließen – versprochen.
Welche Zutaten Sie brauchen
Dieses Rezept lebt von der Qualität seiner einfachen Zutaten. Keine Sorge, es ist keine lange Liste. Hier kommt, was Sie für etwa 60 Stück brauchen:
Für den Mürbteig:
- 250 g Weizenmehl (Type 405) – Das ist die Basis. Ich schwöre auf Mehl von Ruf oder Bio-Vollkorn, aber jedes Standardmehl tut es.
- 150 g kalte Butter – In kleine Würfel geschnitten. Die Butter muss wirklich kalt sein, sonst wird der Teig nicht so zart. Am besten eine Stunde vorher in den Kühlschrank legen.
- 80 g Puderzucker – Puderzucker macht den Teig feiner als normaler Zucker. Sieben Sie ihn kurz, um Klümpchen zu vermeiden.
- 2 Eigelb (Größe M) – Nur das Eigelb, kein Eiweiß! Das sorgt für die Zartheit. Die Eier sollten Zimmertemperatur haben.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Oder das Mark einer halben Vanilleschote. Für mich ist Vanillezucker von Dr. Oetker der Klassiker.
- 1 Prise Salz – Klingt komisch in süßem Gebäck, aber Salz hebt den Geschmack enorm.
Zum Füllen und Bestäuben:
- Ca. 100 g Johannisbeergelee – Am besten ein hochwertiges Gelee mit Fruchtstückchen. Ich mag das von Schwartau oder selbstgemachtes von Oma. Die roten Johannisbeeren geben diese schöne, leicht säuerliche Note.
- Puderzucker zum Bestäuben – Zum Schluss für den letzten Schliff.
Substitutionen, die funktionieren:
- Für eine glutenfreie Variante: Ersetzen Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (z. B. von Schaer). Der Teig wird etwas bröseliger, aber immer noch lecker.
- Statt Johannisbeergelee geht auch Himbeergelee oder Preiselbeermarmelade. Aber ehrlich? Das Original mit Johannisbeere ist einfach unschlagbar.
- Vegane Option: Butter durch Margarine ersetzen und das Eigelb durch 2 EL pflanzliche Milch + 1 EL Stärke. Nicht perfekt, aber eine gute Alternative.
Welche Ausrüstung Sie brauchen
Sie brauchen keine teure Profi-Ausstattung. Aber ein paar Dinge machen das Leben leichter:
- Eine Küchenmaschine (wie eine KitchenAid oder Bosch MUM) oder einfach ein Handrührgerät mit Knethaken. Ich habe meine erste Charge mit der Hand geknetet – das geht auch, aber die Arme werden müde.
- Eine Backrolle – Zum gleichmäßigen Ausrollen des Teigs. Ein Nudelholz tut es auch.
- Ausstechförmchen – Runde mit ca. 3-4 cm Durchmesser. Ich habe mir letztes Jahr ein Set mit Wellenrand gekauft, das sieht besonders hübsch aus.
- Ein kleiner Löffel oder ein Fingerhut – Zum Drücken der Mulde in der Mitte. Ein Fingerhut ist perfekt, weil er nicht klebt.
- Backpapier – Für die Bleche. Spart Zeit und Nerven.
- Ein Spritzbeutel oder ein kleiner Teelöffel – Zum Füllen des Gelees. Ich verwende einfach einen Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke – Budget-Tipp!
Mein bester Tipp: Investieren Sie in gute Backbleche. Meine alten waren verzogen, und die Plätzchen backten ungleichmäßig. Seit ich neue von Springform habe, ist alles besser.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird es ernst. Keine Sorge, ich führe Sie durch jeden Schritt. Versprochen, am Ende haben Sie die zartesten Engelsaugen der Welt.
Schritt 1: Der Teig (15 Minuten Arbeit, 1 Stunde Ruhe)
Geben Sie das Mehl, den Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Schüssel. Mischen Sie alles kurz mit einem Löffel. Dann geben Sie die kalten Butterwürfel dazu. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Arbeiten Sie die Butter mit den Fingerspitzen oder der Küchenmaschine in das Mehl ein, bis eine krümelige Masse entsteht. Es sollte aussehen wie feuchter Sand. Keine großen Butterstücke mehr! Dann geben Sie die beiden Eigelbe dazu und kneten alles schnell zu einem glatten Teig. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh. Der Teig sollte sich zu einer Kugel formen lassen, ohne zu kleben. Falls er klebt, geben Sie einen Esslöffel Mehl dazu. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. Ich weiß, das ist schwer, aber der Teig muss ruhen. Sonst läuft er beim Backen auseinander, und Ihre Engelsaugen sehen aus wie flache Kekse. Vertrauen Sie mir – ich habe diesen Fehler gemacht.
Schritt 2: Vorbereiten zum Backen (10 Minuten)
Heizen Sie den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor (160 °C Umluft). Legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus. Holen Sie den Teig aus dem Kühlschrank und lassen Sie ihn 5 Minuten bei Raumtemperatur stehen – dann lässt er sich besser ausrollen. Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rollen Sie den Teig auf etwa 5 mm Dicke aus. Nicht dünner, sonst werden die Plätzchen zu knusprig und nicht zart. Stechen Sie mit Ihrem Ausstecher runde Plätzchen aus und setzen Sie sie mit etwas Abstand auf das Blech. Sammeln Sie die Teigreste, kneten Sie sie kurz zusammen und rollen Sie sie erneut aus – bis der ganze Teig verbraucht ist.
Schritt 3: Die Mulde formen (5 Minuten pro Blech)
Jetzt kommt der Teil, der die Engelsaugen ausmacht. Drücken Sie mit Ihrem Fingerhut oder dem Ende eines Holzkochlöffels eine kleine Mulde in die Mitte jedes Plätzchens. Drücken Sie nicht zu tief – etwa bis zur Hälfte der Dicke. Der Boden sollte noch intakt sein, sonst läuft das Gelee später aus. Wenn der Fingerhut klebt, tauchen Sie ihn kurz in Mehl.
Schritt 4: Backen (10–12 Minuten)
Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie die Engelsaugen auf der mittleren Schiene. Sie sind fertig, wenn die Ränder ganz leicht goldbraun sind – die Mitte sollte hell bleiben. Das dauert bei mir exakt 11 Minuten. Achtung: Die Plätzchen sehen nach dem Backen noch weich aus, aber sie härten beim Abkühlen nach. Lassen Sie sie 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann setzen Sie sie auf ein Kuchengitter zum vollständigen Auskühlen.
Schritt 5: Füllen (15 Minuten)
Erst wenn die Plätzchen komplett kalt sind, füllen Sie das Gelee ein. Sonst wird es flüssig und läuft aus. Erwärmen Sie das Johannisbeergelee in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle (15 Sekunden bei 600 Watt), bis es flüssig ist. Geben Sie es in Ihren Spritzbeutel oder den Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke. Füllen Sie vorsichtig eine kleine Menge in jede Mulde – nicht bis zum Rand, das Gelee läuft sonst beim Lagern heraus. Lassen Sie das Gelee auf den Plätzchen fest werden – das dauert etwa 30 Minuten. Dann bestäuben Sie die Engelsaugen rund um das Gelee mit Puderzucker. Nicht auf das Gelee selbst, sonst wird es trüb.
Tipps & Tricks für perfekte Engelsaugen
Nach elf Versuchen habe ich einiges gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit es bei Ihnen gleich beim ersten Mal klappt:
- Butter nicht zu weich werden lassen: Ich habe einmal die Butter vergessen und sie bei Zimmertemperatur stehen lassen – der Teig wurde eine klebrige Katastrophe. Kalte Butter ist das A und O.
- Nicht zu viel kneten: Sobald der Teig zusammenhält, aufhören! Je mehr Sie kneten, desto mehr Gluten entwickelt sich, und die Plätzchen werden hart. Das ist der häufigste Fehler.
- Die Mulde erst nach dem Backen füllen: Klingt logisch, aber ich habe es einmal versucht, die Mulde vor dem Backen mit Gelee zu füllen – es ist alles herausgelaufen und auf dem Blech verbrannt. Nie wieder!
- Geduld beim Abkühlen: Die Plätzchen sind direkt aus dem Ofen noch weich. Lassen Sie sie wirklich vollständig auskühlen, bevor Sie sie anfassen. Sonst brechen sie auseinander. Ich habe mir dabei mal die Finger verbrannt – nicht empfehlenswert.
- Gelee nicht zu heiß einfüllen: Wenn Sie das Gelee zu stark erhitzen, wird es zu dünn und läuft über den Rand. Nur leicht erwärmen, bis es flüssig ist.
Ein weiterer Fehler, den ich gemacht habe: Ich habe die Plätzchen zu dicht auf das Blech gesetzt. Beim Backen gehen sie etwas auseinander, und wenn sie sich berühren, kleben sie fest. Lassen Sie etwa 2 cm Abstand.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist so vielseitig! Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Schoko-Engelsaugen: Ersetzen Sie 30 g Mehl durch 30 g Backkakao. Der Teig wird schokoladig und passt hervorragend zu Himbeergelee. Meine Schwester liebt diese Version.
- Zitronen-Engelsaugen: Geben Sie den Abrieb einer halben Bio-Zitrone in den Teig. Das verleiht eine frische Note, die perfekt zur Weihnachtszeit ist. Dazu passt Aprikosenmarmelade.
- Nuss-Engelsaugen: Fügen Sie 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse zum Teig hinzu. Reduzieren Sie dafür das Mehl um 30 g. Der Teig wird etwas bröseliger, aber der Geschmack ist unglaublich nussig.
- Vegane Variante: Wie oben erwähnt: Butter durch Margarine ersetzen und das Eigelb durch 2 EL pflanzliche Milch + 1 EL Stärke. Der Teig wird etwas fester, also rollen Sie ihn etwas dünner aus. Es funktioniert, aber der Originalteig ist einfach zarter.
- Glutenfrei: Ich habe es mit einer glutenfreien Mehlmischung von Schaer getestet. Der Teig ist bröseliger, also arbeiten Sie vorsichtig. Aber der Geschmack ist überraschend gut!
Meine persönliche Lieblingsvariation? Die Zitronen-Engelsaugen mit Johannisbeergelee. Die Säure der Zitrone und die Süße des Gelees – ein Traum!
Servieren & Aufbewahren
Diese Engelsaugen schmecken am besten, wenn sie ein bis zwei Tage durchgezogen sind. Die Aromen verbinden sich, und der Teig wird noch zarter. Aber ehrlich? Direkt nach dem Füllen sind sie auch schon himmlisch.
Servieren: Legen Sie die Plätzchen auf eine schöne Platte oder in eine Keksdose. Sie sind der Star auf jedem Weihnachtsteller. Dazu passt ein Glas Glühwein, ein Weihnachtstee oder eine heiße Schokolade. Ich serviere sie gerne mit einer Tasse Zimtsternen – das ist die perfekte Kombination für einen gemütlichen Advent.
Aufbewahren: In einer luftdichten Dose halten sich die Engelsaugen bei Raumtemperatur etwa 2-3 Wochen. Aber so lange werden sie bei uns nie – nach einer Woche ist alles weg. Wichtig: Lagern Sie sie nicht im Kühlschrank, da werden sie hart. Ein kühler, trockener Ort ist ideal. Sie können die Plätzchen auch einfrieren (ohne Gelee und ohne Puderzucker). Einfach in Gefrierbeutel packen und bis zu 3 Monate einfrieren. Zum Auftauen bei Raumtemperatur etwa 2 Stunden stehen lassen, dann füllen und bestäuben.
Reheating: Wenn Sie sie nach ein paar Tagen etwas weicher machen möchten, legen Sie ein Stück Apfelschale in die Dose – das gibt Feuchtigkeit zurück. Aber nur für einen Tag, sonst werden sie zu weich.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Okay, wir sind ehrlich: Engelsaugen sind kein Diätgebäck. Aber das ist auch nicht der Punkt. Es geht um Genuss und um die Weihnachtszeit. Hier die ungefähren Werte pro Stück (bei 60 Stück):
- Kalorien: ca. 65 kcal
- Kohlenhydrate: 8 g
- Fett: 3,5 g
- Eiweiß: 1 g
- Zucker: 4 g
Die Johannisbeeren im Gelee liefern Vitamin C und Antioxidantien – ein kleiner Pluspunkt. Und die Butter? Nun, Butter ist nicht böse, wenn man sie in Maßen genießt. Ich sehe diese Plätzchen als etwas Besonderes für die Adventszeit. Sie sind ein Stück Kindheitserinnerung und Gemütlichkeit. Und wenn Sie sie mit Liebe backen, sind sie auch gut für die Seele – das zählt doch mehr als Kalorien, oder?
Für Allergiker: Dieses Rezept enthält Gluten (Weizenmehl), Laktose (Butter) und Eier. Die Alternativen habe ich oben beschrieben.
Fazit – Warum Sie diese Engelsaugen backen sollten
Ich könnte noch stundenlang von diesen Plätzchen schwärmen, aber ich fasse es kurz: Dieses Rezept ist der Beweis, dass einfache Zutaten zu etwas Wundervollem werden können. Die zarten Engelsaugen mit Johannisbeergelee sind nicht nur ein Weihnachtsklassiker – sie sind ein Stück Erinnerung, ein kleines Glück auf dem Teller. Nach all meinen gescheiterten Versuchen (elf, falls Sie mitgezählt haben) bin ich so stolz auf dieses Rezept. Es ist das, was Frau Lehmann in ihrer kleinen Bäckerei gebacken hätte – und das ist das größte Kompliment, das ich machen kann.
Probieren Sie es aus! Ändern Sie die Füllung, variieren Sie den Teig, machen Sie es zu Ihrem eigenen Rezept. Aber vor allem: Genießen Sie es. Backen Sie gemeinsam mit Ihrer Familie, lassen Sie die Kinder die Mulden drücken, und machen Sie es sich mit einer Tasse Tee gemütlich. Denn darum geht es in der Weihnachtszeit – um die Momente, die wir teilen.
Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie Ihre Engelsaugen geworden sind! Welche Füllung haben Sie gewählt? Gab es eine kleine Panne? Teilen Sie es mit mir – und vergessen Sie nicht, das Rezept zu teilen, wenn es Ihnen gefallen hat. Frohe Weihnachten und viel Freude beim Backen!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Warum wird mein Teig bröselig und lässt sich nicht ausrollen?
Das passiert oft, wenn der Teig zu trocken ist. Geben Sie einen Esslöffel kaltes Wasser oder einen zusätzlichen Eigelb hinzu und kneten Sie kurz durch. Auch zu wenig Butter kann die Ursache sein – achten Sie auf die genauen Mengen.
Kann ich die Engelsaugen auch ohne Johannisbeergelee füllen?
Ja, absolut! Himbeergelee, Aprikosenmarmelade oder sogar Nutella sind tolle Alternativen. Aber das Johannisbeergelee gibt den klassischen, leicht säuerlichen Kontrast, der die Plätzchen so besonders macht.
Meine Engelsaugen sind nach dem Backen zu hart. Was habe ich falsch gemacht?
Wahrscheinlich haben Sie den Teig zu lange geknetet oder zu heiß gebacken. Kneten Sie den Teig nur so lange, bis er zusammenhält, und backen Sie bei 180 °C Ober-/Unterhitze nicht länger als 12 Minuten. Die Plätzchen sollten noch hell sein, wenn Sie sie aus dem Ofen holen.
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, das ist sogar ideal! Wickeln Sie den Teig gut in Frischhaltefolie und lagern Sie ihn über Nacht im Kühlschrank. Lassen Sie ihn vor dem Ausrollen 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen, dann lässt er sich besser verarbeiten.
Wie bekomme ich das Gelee sauber in die Mulde, ohne dass es überläuft?
Verwenden Sie einen Spritzbeutel oder einen Gefrierbeutel mit einer ganz kleinen abgeschnittenen Ecke. Füllen Sie nur so viel Gelee ein, dass die Mulde knapp gefüllt ist – nicht bis zum Rand. Wenn das Gelee beim Erwärmen zu dünn ist, lassen Sie es kurz abkühlen, bis es etwas dicker wird.
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Zarte Engelsaugen mit Johannisbeergelee
Diese zarten Engelsaugen mit Johannisbeergelee sind ein Weihnachtsklassiker, der auf der Zunge zergeht. Der buttrige Mürbteig und das leicht säuerliche Gelee ergeben eine perfekte Balance – ein Rezept, das nach elf Versuchen endlich perfekt gelungen ist.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 42 Minuten (inkl. 1 Stunde Ruhezeit)
- Yield: 60 Stück 1x
- Category: Weihnachtsgebäck
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 150 g kalte Butter, in kleine Würfel geschnitten
- 80 g Puderzucker
- 2 Eigelb (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- Ca. 100 g Johannisbeergelee
- Puderzucker zum Bestäuben
Instructions
- Mehl, Puderzucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel mischen. Kalte Butterwürfel dazugeben und mit den Fingerspitzen oder einer Küchenmaschine zu einer krümeligen Masse verarbeiten.
- Eigelbe dazugeben und schnell zu einem glatten Teig kneten. Nicht zu lange kneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde kühl stellen.
- Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Teig auf einer bemehlten Fläche ca. 5 mm dick ausrollen. Runde Plätzchen (ca. 3-4 cm Durchmesser) ausstechen und mit Abstand auf die Bleche setzen.
- Mit einem Fingerhut oder dem Ende eines Kochlöffels eine Mulde in die Mitte jedes Plätzchens drücken (nicht zu tief).
- Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Die Mitte sollte hell bleiben.
- Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.
- Johannisbeergelee leicht erwärmen (ca. 15 Sekunden in der Mikrowelle bei 600 Watt), bis es flüssig ist. In einen Spritzbeutel oder Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke füllen.
- Vorsichtig eine kleine Menge Gelee in jede Mulde füllen (nicht bis zum Rand). Gelee ca. 30 Minuten fest werden lassen.
- Die Engelsaugen rund um das Gelee mit Puderzucker bestäuben (nicht auf das Gelee selbst).
Notes
Butter muss kalt sein, sonst wird der Teig klebrig. Teig nicht zu lange kneten, sonst werden die Plätzchen hart. Mulde erst nach dem Backen füllen, sonst läuft das Gelee aus. Plätzchen vor dem Füllen vollständig auskühlen lassen. Gelee nicht zu heiß einfüllen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 65
- Sugar: 4
- Sodium: 20
- Fat: 35
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 8
- Fiber: 3
- Protein: 1
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