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Das Herbstfest bei meiner Freundin Clara war in genau drei Stunden, und ich hatte es komplett vergessen. Jeder andere würde etwas mitbringen, das aussah, als hätte es ein Profikoch zubereitet – aufwendig geschichtete Pasteten, handgedrehte Pasta, kunstvoll verzierte Torten. Ich stand in meiner Küche und starrte auf das, was ich hatte: einen Korb mit runzligen Quitten, die ich vor einer Woche auf dem Markt gekauft hatte, ein paar Äpfel, die langsam weich wurden, und eine Stange Zimt, die schon seit Weihnachten im Schrank lag. Keine Zeit für einen Supermarkt, keine Zeit für ein kompliziertes Rezept. Ich musste improvisieren, und zwar schnell.
Ehrlich gesagt, ich war kurz davor, aufzugeben und einfach eine Flasche Wein mitzunehmen. Aber dann fiel mir ein, wie meine Oma früher aus genau solchen Zutaten etwas Magisches gezaubert hat. Also schnappte ich mir das Messer, schälte die Früchte und warf alles in einen Topf. Die Küche füllte sich mit diesem Duft – süß, würzig, irgendwie nach zu Hause. Ich rührte um, betete, dass es nicht anbrennen würde, und schüttete das Ganze in ein altes Einmachglas, das noch vom letzten Sommer übrig war. Keine Präsentation, keine Garnitur. Nur Kompott.
Und rate mal, was passiert ist? Dieses einfache, fast schon schäbige Kompott war der Star des Abends. Die Leute standen Schlange, um es über ihren Käsekuchen zu löffeln. Clara hat mich später um das Rezept gebeten – und ich musste zugeben, dass ich keins hatte. Ich hatte es einfach gemacht, aus Verzweiflung und ein bisschen Bauchgefühl. Seitdem ist dieses wohlige Quitten-Apfel-Kompott mit Zimt mein Geheimtipp für genau solche Momente. Es ist der Beweis, dass man nicht stundenlang in der Küche stehen muss, um etwas zu kreieren, das nach purem Herbst und Geborgenheit schmeckt.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieses Kompott ist mehr als nur ein Rezept – es ist eine Umarmung in einer Schüssel. Es vereint die herbe Süße der Quitten mit der vertrauten Frische der Äpfel, alles eingehüllt in die wärmende Note von Zimt. Perfekt für einen kühlen Herbstabend oder wenn das Leben einfach mal ein bisschen sanfter sein darf.
- Schnell & einfach: In weniger als 45 Minuten hast du ein dessertartiges Kompott, das aussieht und schmeckt, als hättest du den ganzen Tag gekocht. Perfekt für spontane Gelüste oder unerwartete Gäste.
- Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Supermarktbesuche nötig. Quitten, Äpfel, Zimt und etwas Süße – das ist alles. Du hast wahrscheinlich schon alles zu Hause.
- Perfekt für den Herbst: Dieses Kompott ist wie gemalt für die goldene Jahreszeit. Es passt zu Kuchen, Pfannkuchen, Joghurt oder einfach pur aus der Schüssel.
- Allround-Talent: Es wird von Omas bis zu Kleinkindern geliebt. Ich habe es noch nie erlebt, dass jemand nicht nochmal nachgegriffen hat.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus der leicht blumigen Quitte und dem säuerlichen Apfel, gepaart mit dem würzigen Zimt, ist einfach himmlisch. Es ist der Geschmack von Gemütlichkeit.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die Geduld beim Kochen. Viele Rezepte kochen die Früchte nur kurz, aber hier lassen wir sie richtig einköcheln, bis die Quitten ihre wunderschöne rosa Farbe annehmen und der Saft zu einem sirupartigen Genuss wird. Es ist nicht nur ein Kompott – es ist eine Erfahrung. Eine, die dich nach dem ersten Löffel die Augen schließen lässt.
Was du an Zutaten brauchst
Die Schönheit dieses Rezepts liegt in seiner Einfachheit. Du brauchst keine exotischen Gewürze oder teuren Zutaten. Nur ein paar Grundlagen, die in jeder gut sortierten Küche zu finden sind. Lass mich dir zeigen, was reinkommt und warum jede Zutat ihre Berechtigung hat.
- 500 g Quitten (ca. 2 mittelgroße): Quitten sind die heimlichen Stars des Herbstes. Sie sind hart, herb und voller Pektin, was dem Kompott eine natürliche, samtige Textur verleiht. Achte darauf, dass sie fest sind und keine Druckstellen haben. Der Flaum auf der Schale ist völlig normal – einfach abwaschen und abreiben. (Tipp: Wenn du sehr harte Quitten hast, lass sie beim Kochen einfach etwas länger köcheln.)
- 500 g Äpfel (ca. 3 mittelgroße, z.B. Boskop oder Elstar): Die Äpfel bringen die nötige Frische und Säure, die die Süße der Quitten perfekt ausbalanciert. Boskop-Äpfel zerfallen schön und geben eine fast musartige Konsistenz, während Elstar etwas bissfester bleibt. Ich persönlich mag eine Mischung aus beidem. (Ich kaufe meine Äpfel immer auf dem Wochenmarkt – die schmecken einfach intensiver.)
- 100 g brauner Zucker (oder alternativ Honig/Ahornsirup): Der Zucker hilft nicht nur beim Süßen, sondern auch beim Karamellisieren der Früchte. Brauner Zucker gibt eine leicht malzige Note, die wunderbar mit dem Zimt harmoniert. Du kannst auch Kokosblütenzucker verwenden, wenn du eine raffiniertere Süße magst.
- 200 ml Apfelsaft (oder Wasser mit einem Spritzer Zitrone): Die Flüssigkeit verhindert, dass die Früchte anbrennen, während sie weich werden. Apfelsaft verstärkt das Aroma, aber klares Wasser tut es auch – dann gib einfach einen Spritzer Zitronensaft dazu, um die Farbe der Quitten zu bewahren.
- 1 Stange Zimt (oder 1 TL gemahlener Zimt): Der Star des Gerichts! Eine ganze Zimtstange gibt ein sanfteres, aromatischeres Aroma, das sich beim Kochen langsam entfaltet. Gemahlener Zimt ist intensiver und verteilt sich gleichmäßiger. Ich bevorzuge die Stange, weil ich sie am Ende leicht herausfischen kann und das Kompott eine klarere Optik behält.
- 1 Prise Salz: Klingt komisch, oder? Aber eine winzige Prise Salz hebt die Süße der Früchte hervor und balanciert die Aromen aus. Vertrau mir – du wirst den Unterschied schmecken.
- Optional: 1 EL Zitronensaft: Dies ist nicht nur für den Geschmack, sondern auch für die Farbe. Quitten oxidieren schnell und werden braun. Ein Spritzer Zitronensaft bewahrt ihre schöne, helle Farbe und sorgt für einen frischen Akzent.
Welche Küchengeräte du brauchst
Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für dieses Rezept. Einfache Dinge, die du wahrscheinlich schon besitzt, reichen völlig aus.
- Ein schwerer Topf (ca. 3-4 Liter): Ein Topf mit dickem Boden ist ideal, weil er die Hitze gleichmäßig verteilt und ein Anbrennen verhindert. Ich verwende einen gusseisernen Topf, aber ein Edelstahltopf tut es auch. (Ich habe meinen auf einem Flohmarkt für 5 Euro gekauft – er ist mein liebster Küchenhelfer.)
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Quitten sind hart! Ein scharfes Messer ist hier Gold wert, um sie sicher und sauber zu schneiden. Ein stumpfes Messer ist eine Gefahr – glaub mir, ich habe die Narbe am Finger.
- Ein Sparschäler: Die Schale von Quitten und Äpfeln lässt sich am besten mit einem Sparschäler entfernen. Es geht auch mit dem Messer, aber der Sparschäler ist schneller und du verlierst weniger Fruchtfleisch.
- Ein Holzlöffel oder ein Silikonspatel: Zum Rühren und Wenden der Früchte. Holzlöffel sind robust und kratzen den Topf nicht.
- Ein verschließbares Glas oder eine Schüssel: Zum Aufbewahren des fertigen Kompotts. Einmachgläser mit Schraubdeckel sind perfekt, aber eine einfache Schüssel mit Frischhaltefolie tut es auch.
Und so wird’s gemacht: Die Zubereitung

Okay, lass uns loslegen! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst im Handumdrehen ein himmlisches Kompott haben.
- Vorbereitung der Früchte (10 Minuten): Wasche die Quitten und Äpfel gründlich unter kaltem Wasser. Reibe den Flaum von den Quitten ab. Schäle beide Früchte mit einem Sparschäler. Halbiere die Quitten und entferne das Kerngehäuse mit einem kleinen Messer oder einem Apfelausstecher. Achtung: Quitten sind sehr hart! Schneide sie in etwa 2 cm große Würfel. Wiederhole den Vorgang mit den Äpfeln. (Ich lasse die Schale manchmal an einem Apfel dran – das gibt dem Kompott eine schöne, rustikale Note und mehr Farbe.)
- Anköcheln der Aromen (5 Minuten): Gib den braunen Zucker zusammen mit dem Apfelsaft in den Topf. Erhitze die Mischung bei mittlerer Hitze, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Füge die Zimtstange und die Prise Salz hinzu. Rühre kurz um, damit sich alles verbindet.
- Die Früchte garen (25-30 Minuten): Gib die gewürfelten Quitten und Äpfel in den Topf. Rühre alles gut um, sodass die Früchte mit der Flüssigkeit bedeckt sind. Bringe die Mischung zum Kochen, reduziere dann die Hitze auf niedrige Stufe und decke den Topf ab. Lass das Kompott nun 25-30 Minuten sanft köcheln. Rühre gelegentlich um, besonders in den letzten 10 Minuten, damit nichts am Boden ansetzt. (Mein erster Versuch ist angebrannt, weil ich zu viel Hitze hatte und wegging – lerne aus meinen Fehlern und bleib in der Nähe!)
- Die Konsistenz prüfen: Nach 25 Minuten sollten die Quitten weich sein und eine leicht durchscheinende, rosa Farbe angenommen haben. Die Äpfel sind meist schon zerfallen. Nimm eine Gabel und drücke eine Quittenwürfel – sie sollte sich leicht zerdrücken lassen. Wenn nicht, lass es noch 5 Minuten köcheln. Wenn du ein dickeres Kompott magst, nimm den Deckel ab und lass die überschüssige Flüssigkeit bei offenem Topf einreduzieren. (Ich mag es, wenn der Saft fast sirupartig ist – das gibt so ein schönes Mundgefühl.)
- Abschmecken und verfeinern: Nimm die Zimtstange aus dem Topf. Schmecke das Kompott ab. Ist es süß genug? Braucht es mehr Zimt? Gib bei Bedarf etwas gemahlenen Zimt oder einen Spritzer Zitronensaft hinzu. Rühre noch einmal gut um.
- Abfüllen und genießen: Lass das Kompott etwas abkühlen, bevor du es in ein sauberes, trockenes Glas füllst. Verschließe das Glas und lass es vollständig auskühlen. Dann ab in den Kühlschrank! (Oder lass es gleich auf deinen Joghurt löffeln – ich mache das immer, ich kann nicht widerstehen.)
Meine besten Tipps & Tricks für das perfekte Kompott
Ich habe dieses Rezept inzwischen bestimmt ein Dutzend Mal gemacht, und jedes Mal lerne ich etwas Neues dazu. Hier sind meine besten Erkenntnisse, damit dein Kompott garantiert gelingt.
- Geduld mit den Quitten: Quitten sind störrische Früchte. Sie brauchen Zeit, um weich zu werden. Widerstehe der Versuchung, die Hitze hochzudrehen. Ein sanftes Köcheln ist der Schlüssel. Wenn du sie zu schnell kochst, werden sie außen matschig und innen bleiben sie hart. Lass sie einfach in Ruhe köcheln.
- Die Farbe im Auge behalten: Quitten neigen dazu, beim Kochen ihre Farbe zu verlieren und grau zu werden. Der Zitronensaft hilft, aber auch die Kochdauer spielt eine Rolle. Je länger du sie kochst, desto rosiger werden sie. Es ist ein bisschen wie ein kleines Wunder – aus dem blassen Fruchtfleisch wird ein wunderschönes Korallenrosa.
- Nicht zu viel Flüssigkeit: Du denkst vielleicht, dass 200 ml Apfelsaft wenig ist, aber die Früchte geben selbst noch viel Saft ab. Wenn du zu viel Flüssigkeit nimmst, wird das Kompott wässrig. Starte lieber mit weniger und gib bei Bedarf mehr dazu. (Ich habe einmal die doppelte Menge Saft genommen und dann ewig reduziert – das war ein Geduldsspiel.)
- Der Zimt-Faktor: Eine ganze Zimtstange gibt ein dezentes Aroma. Wenn du einen intensiveren Zimtgeschmack magst, brich die Stange in der Mitte oder gib zusätzlich einen halben Teelöffel gemahlenen Zimt hinzu. Sei aber vorsichtig – Zimt kann schnell überhandnehmen und alles andere überdecken.
- Rühren nicht vergessen: Das ist der häufigste Fehler! Besonders gegen Ende der Kochzeit, wenn die Flüssigkeit reduziert ist, setzt sich gerne etwas am Topfboden ab. Stelle einen Timer auf 5 Minuten und rühre dann jedes Mal kurz um. Deine Nase wird es dir danken – angebranntes Kompott riecht nicht gut.
Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack
Dieses Grundrezept ist eine wunderbare Basis, um kreativ zu werden. Ich habe schon viele Abwandlungen ausprobiert, und hier sind meine liebsten.
- Mit anderen Früchten: Ersetze die Hälfte der Äpfel durch Birnen. Birnen werden schneller weich, also gib sie erst nach 15 Minuten Kochzeit dazu. Das ergibt ein noch süßeres, zarteres Kompott. Oder probiere es mit einer Handvoll Preiselbeeren oder Cranberries – die Säure passt fantastisch!
- Gewürzvariationen: Neben Zimt passen auch eine ausgekratzte Vanilleschote, ein Stück Sternanis oder eine Prise Kardamom wunderbar. Für eine orientalische Note gib eine Messerspitze gemahlenen Ingwer und eine Prise Nelkenpulver dazu.
- Weniger Zucker: Wenn du auf Zucker verzichten möchtest, lass den braunen Zucker einfach weg. Die natürliche Süße der Früchte ist oft ausreichend, besonders wenn du reife, saisonale Äpfel verwendest. Du kannst auch mit einem Schuss Apfelpektin oder Flohsamenschalen nachhelfen, um die Konsistenz zu binden.
- Low-Carb / Keto-Freundlich: Ersetze den Zucker durch Erythrit oder Xylit (Birkenzucker). Achte darauf, dass die Früchte selbst noch Kohlenhydrate enthalten, aber in Maßen ist es eine tolle Option für eine kohlenhydratarme Ernährung.
- Meine persönliche Lieblingsvariante: Ich gebe manchmal einen Schuss Calvados (Apfelbrand) oder einen guten Schluck Rum dazu, wenn das Kompott fertig ist. Das gibt eine wunderbar erwachsene Note, die perfekt zu einem Käsegang oder einer Crème brûlée passt.
So servierst und lagerst du das Kompott am besten
Dieses Kompott ist ein wahres Multitalent. Es passt zu so vielen Gerichten, dass du gar nicht weißt, wo du anfangen sollst.
Servieren: Am besten schmeckt es lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Es ist der ideale Begleiter zu:
- Joghurt oder Quark: Einfach einen Klecks darüber geben – ein perfektes Frühstück oder ein schneller Snack.
- Pfannkuchen, Waffeln oder French Toast: Statt Ahornsirup – das Kompott ist viel aromatischer und macht jedes Frühstück zu etwas Besonderem.
- Käsekuchen oder Käseplatte: Ein Klecks Kompott auf einem Stück Brie oder Camembert ist der absolute Wahnsinn. Die Süße und die Würze harmonieren perfekt mit dem cremigen Käse.
- Eiscreme oder Vanillepudding: Ein warmes Kompott auf kaltem Eis – das ist der pure Herbstgenuss.
- Einfach pur: An einem kühlen Abend löffele ich es manchmal direkt aus dem Glas. Kein Urteil, nur Genuss.
Lagern: Das Kompott hält sich im Kühlschrank in einem luftdicht verschlossenen Glas für etwa 1-2 Wochen. Die Aromen werden mit der Zeit sogar noch intensiver! Du kannst es auch problemlos einfrieren. Fülle es dafür in Gefrierbeutel oder -dosen. Es hält sich im Tiefkühler für bis zu 6 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen oder bei niedriger Hitze im Topf erwärmen. (Einmal eingefroren, wird die Konsistenz etwas weicher, aber der Geschmack bleibt fantastisch.)
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Dieses Kompott ist nicht nur lecker, sondern auch überraschend gesund. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (ca. 150g, ohne Zuckerersatz):
| Nährwert | Menge pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 120 kcal |
| Kohlenhydrate | 30 g |
| davon Zucker | 25 g (natürlicher Fruchtzucker) |
| Ballaststoffe | 4 g |
| Vitamin C | 15% des Tagesbedarfs |
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Wohliger Quitten-Apfel-Kompott mit Zimt
Ein einfaches und schnelles Kompott aus Quitten und Äpfeln mit Zimt, perfekt für den Herbst. Es ist eine Umarmung in einer Schüssel und schmeckt zu Kuchen, Joghurt oder pur.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 40 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 500 g Quitten (ca. 2 mittelgroße)
- 500 g Äpfel (ca. 3 mittelgroße, z.B. Boskop oder Elstar)
- 100 g brauner Zucker (oder alternativ Honig/Ahornsirup)
- 200 ml Apfelsaft (oder Wasser mit einem Spritzer Zitrone)
- 1 Stange Zimt (oder 1 TL gemahlener Zimt)
- 1 Prise Salz
- Optional: 1 EL Zitronensaft
Instructions
- Wasche die Quitten und Äpfel gründlich unter kaltem Wasser. Reibe den Flaum von den Quitten ab. Schäle beide Früchte mit einem Sparschäler. Halbiere die Quitten und entferne das Kerngehäuse mit einem kleinen Messer oder einem Apfelausstecher. Schneide sie in etwa 2 cm große Würfel. Wiederhole den Vorgang mit den Äpfeln.
- Gib den braunen Zucker zusammen mit dem Apfelsaft in den Topf. Erhitze die Mischung bei mittlerer Hitze, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Füge die Zimtstange und die Prise Salz hinzu. Rühre kurz um.
- Gib die gewürfelten Quitten und Äpfel in den Topf. Rühre alles gut um, sodass die Früchte mit der Flüssigkeit bedeckt sind. Bringe die Mischung zum Kochen, reduziere dann die Hitze auf niedrige Stufe und decke den Topf ab. Lass das Kompott nun 25-30 Minuten sanft köcheln. Rühre gelegentlich um, besonders in den letzten 10 Minuten.
- Nach 25 Minuten sollten die Quitten weich sein und eine leicht durchscheinende, rosa Farbe angenommen haben. Die Äpfel sind meist schon zerfallen. Nimm eine Gabel und drücke eine Quittenwürfel – sie sollte sich leicht zerdrücken lassen. Wenn nicht, lass es noch 5 Minuten köcheln. Wenn du ein dickeres Kompott magst, nimm den Deckel ab und lass die überschüssige Flüssigkeit bei offenem Topf einreduzieren.
- Nimm die Zimtstange aus dem Topf. Schmecke das Kompott ab. Ist es süß genug? Braucht es mehr Zimt? Gib bei Bedarf etwas gemahlenen Zimt oder einen Spritzer Zitronensaft hinzu. Rühre noch einmal gut um.
- Lass das Kompott etwas abkühlen, bevor du es in ein sauberes, trockenes Glas füllst. Verschließe das Glas und lass es vollständig auskühlen. Dann ab in den Kühlschrank!
Notes
Quitten brauchen Zeit, um weich zu werden. Sanftes Köcheln ist der Schlüssel. Zitronensaft hilft, die Farbe der Quitten zu bewahren. Nicht zu viel Flüssigkeit verwenden, da die Früchte selbst Saft abgeben. Rühren nicht vergessen, besonders gegen Ende der Kochzeit.
Nutrition
- Serving Size: 150 g
- Calories: 120
- Sugar: 25
- Carbohydrates: 30
- Fiber: 4
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