Geschrieben von

Mariah Lyons

Veröffentlicht

Selbstgemachte Pizza mit Büffelmozzarella: Das beste Familienrezept

Fertig in 2 Stunden
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Mittel

Love this? Save it for later!

Share the inspiration with your friends

Hand aufs Herz: Wer liebt sie nicht? Eine richtig gute Pizza, mit knusprigem Boden, fruchtiger Tomatensauce und diesem cremigen, milden Büffelmozzarella, der beim Reinbeißen so herrlich zieht. Aber eine Bestellung beim Italiener kann ganz schön ins Geld gehen, vor allem wenn der kleine Gourmet plötzlich nur noch Margherita mag und der Große auf Salami pocht. Ich habe lange nach dem perfekten Rezept gesucht – einem, das einfach ist, mit Zutaten aus dem Supermarkt auskommt und trotzdem schmeckt, als käme sie aus dem Steinofen. Und wisst ihr was? Ich habe es gefunden. Nicht in einem Sternerestaurant, sondern beim gemütlichen Sonntagsfernsehen, als ich zufällig in einer Doku einen Bäcker aus Neapel sah. Er sprach mit so einer Liebe und Selbstverständlichkeit über seinen Teig, dass ich sofort wusste: Das muss ich ausprobieren. Ehrlich, ich war skeptisch. Würde das klappen? In meiner normalen Küche? Ohne teuren Ofen? Ja, hat es! Und heute ist diese selbstgemachte Pizza mit Büffelmozzarella unser absoluter Familienliebling. Sie rettet verregnete Samstage, beschert uns sonnige Sonntagabende und lässt uns alle am Tisch glücklich und zufrieden zurück. Vielleicht habt ihr ja das gleiche Problem: Ihr wollt Pizza, aber die Qualität soll stimmen und der Geldbeutel soll es auch mitmachen. Dann seid ihr hier genau richtig. Lasst uns zusammen den perfekten Pizzateig zaubern!

Warum ihr dieses Rezept lieben werdet

Dieses Rezept ist nicht einfach nur ein weiteres Pizzarezept. Es ist das Ergebnis von unzähligen Testdurchgängen, verbrannten Böden und ein paar Tränen über zu weichem Teig. Aber jetzt habe ich es perfektioniert, und ich bin fest davon überzeugt, dass es auch bei euch zu Hause für Begeisterung sorgen wird. Es vereint alles, was eine gute Familienmahlzeit braucht: Es ist unkompliziert, günstig und einfach unglaublich lecker.

  • Schnell & einfach: Der Teig braucht zwar etwas Ruhezeit, aber die aktive Arbeitszeit beträgt nur etwa 20 Minuten. Perfekt für einen stressigen Wochentag, an dem trotzdem alle was Besonderes essen sollen.
  • Einfache Zutaten: Mehl, Hefe, Wasser, Olivenöl, Tomaten und Büffelmozzarella – das habt ihr garantiert zu Hause oder bekommt es im nächsten Supermarkt. Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten nötig.
  • Perfekt für den Familienabend: Jeder kann seine Pizza nach eigenem Geschmack belegen. Ob nur Käse, mit Salami oder extra viel Gemüse – hier ist für jeden etwas dabei. Das sorgt für Ruhe am Tisch und glückliche Gesichter.
  • Garantierter Publikumsliebling: Ich habe dieses Rezept schon bei Geburtstagen, Grillabenden und gemütlichen Abenden zu zweit serviert. Es kommt immer an. Der Büffelmozzarella macht den entscheidenden Unterschied und verleiht der Pizza eine Cremigkeit, die normaler Mozzarella einfach nicht hat.
  • Unglaublich lecker: Der Teig wird außen knusprig und innen schön luftig. Die Sauce ist fruchtig und würzig. Und der Büffelmozzarella schmilzt zu einer traumhaften, cremigen Schicht. Glaubt mir, nach dieser Pizza wollt ihr keine andere mehr.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die Kombination aus einem einfachen, aber perfekt ausbalancierten Teigrezept und der Verwendung von hochwertigem Büffelmozzarella. Keine Kompromisse, kein Fertigprodukt – nur pure, ehrliche Pizza, die von Herzen kommt. Sie ist nicht nur gut, sie ist die Art von Pizza, bei der ihr nach dem ersten Bissen die Augen schließt und einen Moment lang einfach nur genießt. Es ist Comfort Food neu interpretiert – gesünder, weil ihr wisst, was drin ist, schneller als der Lieferdienst und mit derselben seelenwärmenden Zufriedenheit.

Welche Zutaten ihr braucht

Dieses Rezept lebt von seinen einfachen, aber hochwertigen Zutaten. Jede Komponente spielt ihre Rolle, um am Ende eine Pizza zu kreieren, die nach Italien schmeckt, aber in eurer Küche entstanden ist. Keine Angst vor langen Listen – es ist alles ganz überschaubar.

Für den Pizzateig:

  • 500 g Weizenmehl Type 00 oder Type 405: Das Mehl ist die Basis. Type 00 ist ideal für Pizza, da es einen feineren Teig ergibt. Type 405 tut es aber auch hervorragend. Ich nehme meist das von Ruf oder Aurora, aber jedes gute Mehl funktioniert.
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe: Die Hefe sorgt für die Lockerung. Frische Hefe gibt ein etwas intensiveres Aroma, Trockenhefe ist praktischer und hält sich länger. Beides funktioniert gleich gut.
  • 325 ml lauwarmes Wasser: Die richtige Temperatur ist entscheidend. Das Wasser sollte nicht heißer als 40°C sein, sonst stirbt die Hefe. Lauwarm bedeutet: Es fühlt sich angenehm auf der Hand an.
  • 2 EL Olivenöl, extra vergine: Das Öl macht den Teig geschmeidiger und gibt ihm einen feinen Geschmack. Spart hier nicht am falschen Ende – ein gutes Olivenöl ist Gold wert.
  • 2 TL Salz: Salz ist nicht nur Geschmacksträger, es stärkt auch das Klebergerüst des Teigs. Ich verwende feines Meersalz.
  • 1 TL Zucker: Eine kleine Prise Zucker hilft der Hefe beim Aufgehen. Sie lieben ihn einfach.

Für die Tomatensauce:

  • 1 Dose geschälte Tomaten (400 g): Die beste Basis. Ich greife gerne zu Mutti oder La Selva – die haben ein intensives Aroma. Achtet auf gute Qualität, denn die Sauce lebt von den Tomaten.
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt: Knoblauch gibt der Sauce die nötige Würze. Frisch ist hier ein Muss.
  • 2 EL Olivenöl, extra vergine: Zum Andünsten des Knoblauchs und für den Geschmack.
  • 1 TL getrockneter Oregano: Oregano und Pizza – das gehört einfach zusammen. Ihr könnt auch frischen nehmen, aber getrockneter ist intensiver.
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack: Zum Abschmecken. Nicht zu viel, der Käse bringt auch noch Würze mit.
  • Eine Prise Zucker: Sie nimmt die Säure der Tomaten und rundet den Geschmack ab.

Für den Belag:

  • 2-3 Kugeln Büffelmozzarella (ca. 250-300 g): Das Herzstück dieser Pizza! Büffelmozzarella ist viel cremiger und milder als normaler Mozzarella. Er schmilzt wunderbar und hinterlässt diesen typischen, leicht säuerlichen Geschmack. Ich kaufe ihn immer frisch vom Markt oder aus dem Kühlregal. Achtet darauf, dass er in Milch eingelegt ist – das hält ihn saftig.
  • Optional: 100 g geriebener Parmesan oder Pecorino: Zum Bestreuen vor dem Backen. Das gibt eine extra Portion Umami und eine goldbraune Kruste.
  • Frisches Basilikum: Zum Garnieren nach dem Backen. Das Aroma ist einfach unschlagbar.

Tipp zur Auswahl: Wenn ihr keinen Büffelmozzarella bekommt, tut es auch ein guter, fester Mozzarella. Aber probiert es unbedingt mal mit Büffelmozzarella – der Unterschied ist enorm! Für eine vegane Variante könnt ihr auf eine pflanzliche Mozzarella-Alternative zurückgreifen, aber das ist dann natürlich nicht mehr ganz das Original.

Benötigte Küchengeräte

Ihr müsst keine Profiküche haben, um diese selbstgemachte Pizza mit Büffelmozzarella zu zaubern. Die meisten Werkzeuge habt ihr bestimmt schon zu Hause. Hier ist, was ihr braucht:

  • Große Rührschüssel: Zum Ansetzen des Teigs. Eine einfache Edelstahlschüssel tut es völlig.
  • Küchenmaschine mit Knethaken (optional): Ich knete meinen Teig am liebsten mit der Hand, aber eine Maschine macht die Arbeit leichter. Wenn ihr eine habt, nehmt sie – aber es geht auch ohne!
  • Backblech oder Pizzastein: Ein Pizzastein wird im Ofen extrem heiß und sorgt für einen knusprigen Boden. Aber ein normales Backblech, das ihr vorheizt, funktioniert auch super. Ich habe beides ausprobiert und das Blech ist völlig ausreichend.
  • Nudelholz: Zum Ausrollen des Teigs. Geht auch mit den Händen, aber ein Nudelholz ist einfacher.
  • Küchenwaage und Messbecher: Für genaue Mengenangaben. Gerade beim Mehl ist das wichtig.
  • Pfanne: Zum Andünsten des Knoblauchs für die Sauce.
  • Pinsel: Zum Bestreichen des Teigrands mit Olivenöl (optional, gibt eine schöne Farbe).
  • Backpapier: Damit die Pizza nicht kleben bleibt.

Budget-Tipp: Ein Pizzastein ist toll, aber nicht nötig. Ein umgedrehtes Backblech, das ihr im Ofen aufheizt, tut es auch. Probiert es einfach aus!

Zubereitung: Schritt für Schritt zur perfekten Pizza

Selbstgemachte Pizza mit Büffelmozzarella preparation steps

Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, es ist einfacher, als ihr denkt. Folgt einfach diesen Schritten, und ihr werdet mit einer Pizza belohnt, die euch umhaut.

  1. Der Teig – das Herz der Pizza: Zuerst löst ihr die Hefe im lauwarmen Wasser zusammen mit dem Zucker auf. Rührt um, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Lasst das Ganze etwa 5 Minuten stehen – es sollte anfangen zu schäumen. Das zeigt, dass die Hefe aktiv ist. In einer großen Schüssel vermischt ihr das Mehl mit dem Salz. Gebt die Hefe-Wasser-Mischung und das Olivenöl dazu. Vermengt alles mit den Händen oder einem Kochlöffel, bis sich die Zutaten verbinden. Dann knetet ihr den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche für etwa 8-10 Minuten. Der Teig sollte glatt und elastisch sein und nicht mehr kleben. Wenn er zu klebrig ist, gebt noch etwas Mehl dazu, aber nicht zu viel! Formt den Teig zu einer Kugel und gebt ihn in eine leicht geölte Schüssel. Deckt die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort (z.B. in der Nähe der Heizung) für mindestens 1 Stunde gehen, bis er sich verdoppelt hat. Geduld ist hier der Schlüssel!
  2. Die Sauce – fruchtig und würzig: Während der Teig geht, bereitet ihr die Sauce zu. Dazu erhitzt ihr das Olivenöl in einer kleinen Pfanne. Gebt den gehackten Knoblauch hinein und dünstet ihn bei mittlerer Hitze für etwa 1 Minute an, bis er duftet – aber nicht braun wird! Dann gebt ihr die geschälten Tomaten aus der Dose dazu. Zerdrückt sie mit einem Löffel oder einer Gabel, so dass eine stückige Sauce entsteht. Fügt den Oregano, eine Prise Zucker, Salz und Pfeffer hinzu. Lasst die Sauce bei offenem Deckel für etwa 10-15 Minuten köcheln, bis sie etwas eingedickt ist. Schmeckt sie ab und stellt sie beiseite. Sie sollte nicht zu flüssig sein, sonst wird der Pizzaboden matschig.
  3. Den Ofen vorheizen – heiß, heißer, am heißesten: Jetzt kommt der wichtigste Schritt für eine knusprige Pizza: Der Ofen muss richtig heiß sein! Heizt euren Backofen auf die höchstmögliche Stufe vor – meistens 250°C Ober-/Unterhitze oder 275°C Umluft. Legt ein Backblech oder den Pizzastein auf die unterste Schiene und lasst ihn mindestens 30 Minuten vorheizen. Je heißer, desto besser!
  4. Die Pizzen formen – eure Kreation: Wenn der Teig aufgegangen ist, teilt ihr ihn in zwei oder drei gleich große Stücke (je nachdem, wie groß eure Pizzen sein sollen). Formt jedes Stück zu einer Kugel und lasst sie noch einmal 10 Minuten ruhen. Dann rollt ihr jede Kugel auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz zu einem runden Fladen aus. Der Rand sollte etwas dicker bleiben, damit die typische Pizzakruste entsteht. Keine Sorge, wenn die Form nicht perfekt rund ist – das macht sie authentisch!
  5. Belegen – weniger ist mehr: Jetzt kommt der schönste Teil. Bestreicht den ausgerollten Teig großzügig mit der Tomatensauce – aber nicht bis zum Rand, lasst etwa 1-2 cm frei. Dann zerreißt ihr den Büffelmozzarella in kleine Stücke und verteilt sie gleichmäßig auf der Sauce. Der Mozzarella sollte nicht zu nass sein, sonst wird die Pizza wässrig. Tupft ihn vorher mit Küchenpapier trocken. Wenn ihr mögt, streut ihr noch etwas geriebenen Parmesan oder Pecorino darüber. Das gibt eine extra Käsekruste. Zum Schluss noch einen Hauch von Oregano und etwas Olivenöl über die Pizza träufeln.
  6. Backen – der Moment der Wahrheit: Zieht das heiße Backblech vorsichtig aus dem Ofen (Achtung, heiß!) und legt ein Blatt Backpapier darauf. Schiebt die belegte Pizza auf das heiße Blech oder den Pizzastein. Backt die Pizza für etwa 8-12 Minuten, bis der Rand goldbraun und knusprig ist und der Käse geschmolzen ist und leicht blubbert. Die genaue Zeit hängt von eurem Ofen ab. Behaltet sie im Auge!
  7. Servieren – der krönende Abschluss: Holt die fertige Pizza aus dem Ofen und lasst sie kurz abkühlen. Dann garniert ihr sie mit frischen Basilikumblättern. Schneidet sie in Stücke und serviert sie sofort. Am besten schmeckt sie noch warm, wenn der Käse schön zieht. Guten Appetit!

Wichtiger Hinweis: Wenn ihr die Pizza auf einem Pizzastein backt, schiebt ihr sie direkt auf den heißen Stein. Das Backpapier ist dann nicht nötig, aber es erleichtert das Einschießen.

Tipps & Tricks für die perfekte Pizza

Ich habe bei meinen ersten Versuchen so einige Fehler gemacht. Der Teig war zu dick, die Sauce zu wässrig oder der Käse verbrannt. Aber aus Fehlern lernt man! Hier sind meine besten Tipps, damit eure selbstgemachte Pizza mit Büffelmozzarella jedes Mal gelingt.

  • Der Teig darf nicht zu kalt sein: Holt den Teig rechtzeitig aus dem Kühlschrank, falls ihr ihn dort gehen lasst. Kalter Teig lässt sich schlechter ausrollen und geht nicht so schön auf. Er sollte Raumtemperatur haben.
  • Nicht zu viel Sauce: Ich weiß, es ist verlockend, die Pizza großzügig mit Sauce zu bedecken. Aber zu viel Sauce macht den Boden matschig. Ein dünner, gleichmäßiger Film reicht völlig aus. Denkt daran: Weniger ist mehr!
  • Den Mozzarella abtupfen: Büffelmozzarella enthält viel Flüssigkeit. Wenn ihr ihn direkt auf die Pizza legt, ohne ihn vorher abzutupfen, wird die Pizza wässrig und der Boden weicht durch. Nehmt ein Stück Küchenpapier und tupft die Kugeln vorsichtig trocken, bevor ihr sie zerreißt.
  • Den Ofen richtig vorheizen: Das ist der wichtigste Tipp überhaupt! Ein kalter Ofen ist der Feind einer knusprigen Pizza. Heizt den Ofen auf die höchste Stufe vor und lasst das Blech oder den Stein mindestens 30 Minuten aufheizen. So wird der Boden schön knusprig.
  • Die richtige Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Die ersten paar Male solltet ihr die Pizza im Auge behalten. Sie ist fertig, wenn der Rand goldbraun ist und der Käse schön blubbert. Wenn der Boden noch nicht knusprig ist, lasst sie noch 1-2 Minuten länger drin.
  • Multitasking ist alles: Während der Teig geht, könnt ihr die Sauce vorbereiten und den Ofen vorheizen. So spart ihr Zeit und habt am Ende alles parat. Plant etwa 2 Stunden für das gesamte Projekt ein (inklusive Gehzeit), aber die aktive Arbeit beträgt nur etwa 20 Minuten.

Mein persönlicher Fail: Ich habe einmal vergessen, den Ofen vorzuheizen. Die Pizza war nach 15 Minuten immer noch blass und der Teig war zäh wie eine Sohle. Seitdem stelle ich einen Timer, sobald der Teig geht. Lern aus meinem Fehler!

Variationen & Abwandlungen

Das Schöne an einer selbstgemachten Pizza ist, dass ihr sie nach Lust und Laune anpassen könnt. Hier sind ein paar Ideen, wie ihr das Grundrezept abwandeln könnt:

  • Vegetarische Variante: Belegt die Pizza nach der Tomatensauce und dem Büffelmozzarella mit gegrillten Zucchini, Paprika, Champignons und roten Zwiebeln. Das gibt eine farbenfrohe und leckere Mahlzeit.
  • Fleischliebhaber-Pizza: Für alle, die es deftig mögen: Gebt nach dem Käse noch Salami, gekochten Schinken oder italienische Salsiccia (Bratwurst) auf die Pizza. Einfach vorher anbraten, dann ist sie nicht zu fettig.
  • Pizza mit Rucola und Parmaschinken: Eine meiner Lieblingsvarianten! Backt die Pizza nur mit Tomatensauce und Büffelmozzarella. Nach dem Backen belegt ihr sie mit frischem Rucola und dünnen Scheiben Parmaschinken. Ein Hauch von Balsamico-Creme darüber – himmlisch!
  • Glutenfreie Option: Verwendet einfach eine glutenfreie Mehlmischung für den Teig. Die Konsistenz wird etwas anders sein, aber es schmeckt trotzdem hervorragend. Ich habe gute Erfahrungen mit der glutenfreien Mehlmischung von Schär gemacht.
  • Saisonale Variante: Im Herbst könnt ihr die Pizza mit Kürbisstücken und Salbei belegen. Im Sommer passen frische Tomaten und Basilikum perfekt. Lasst eurer Kreativität freien Lauf!

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Die Pizza schmeckt am besten, wenn sie frisch aus dem Ofen kommt. Aber auch am nächsten Tag ist sie noch ein Genuss – wenn ihr sie richtig aufbewahrt.

  • Servieren: Serviert die Pizza sofort nach dem Backen, solange der Käse noch schön zieht. Ein frischer grüner Salat mit einem einfachen Dressing aus Olivenöl und Zitronensaft ist die perfekte Beilage. Dazu ein kühles Bier oder ein Glas Rotwein – perfekt!
  • Präsentation: Schneidet die Pizza in Stücke und arrangiert sie auf einem großen Holzbrett oder einer Platte. Das sieht nicht nur toll aus, sondern erleichtert auch das Zugreifen. Ein paar Basilikumblätter darüber geben den letzten Schliff.
  • Aufbewahren: Übrig gebliebene Pizza könnt ihr im Kühlschrank aufbewahren. Wickelt sie dafür in Frischhaltefolie oder legt sie in eine luftdichte Dose. Sie hält sich so 2-3 Tage.
  • Wiederaufwärmen: Der beste Weg, Pizza wieder aufzuwärmen, ist in der Pfanne oder im Ofen. Einfach in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze für ein paar Minuten erwärmen, bis der Käse wieder schmilzt und der Boden knusprig wird. Die Mikrowelle ist nicht zu empfehlen, da wird die Pizza matschig.
  • Geschmacksentwicklung: Ehrlich gesagt, schmeckt die Pizza am nächsten Tag fast noch besser! Die Aromen haben Zeit, sich zu verbinden. Ich esse sie oft kalt zum Frühstück – ein Geheimtipp!

Nährwertinformationen & gesundheitliche Vorteile

Dieses Rezept ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorteile zu bieten. Hier eine grobe Einschätzung pro Stück (bei 8 Stücken pro Pizza):

  • Kalorien: Ca. 250-300 kcal pro Stück (je nach Belag).
  • Eiweiß: Ca. 12-15 g – der Büffelmozzarella und der Parmesan liefern hochwertiges Protein.
  • Fett: Ca. 10-15 g – hauptsächlich aus dem Olivenöl und dem Käse, also überwiegend ungesättigte Fettsäuren.
  • Kohlenhydrate: Ca. 25-30 g – aus dem Mehl, das Energie liefert.

Gesundheitliche Vorteile: Büffelmozzarella ist reich an Kalzium, das wichtig für starke Knochen und Zähne ist. Das Olivenöl enthält Antioxidantien und gesunde Fettsäuren, die gut für das Herz sind. Die Tomaten in der Sauce sind eine hervorragende Quelle für Lycopin, ein starkes Antioxidans. Wenn ihr Vollkornmehl verwendet, erhöht ihr den Ballaststoffgehalt. Natürlich ist Pizza kein Diätgericht, aber in Maßen genossen, kann sie Teil einer ausgewogenen Ernährung sein.

Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl) und Laktose (Mozzarella, Parmesan). Für Menschen mit Unverträglichkeiten gibt es, wie oben beschrieben, glutenfreie und laktosefreie Alternativen.

Fazit – Warum ihr dieses Rezept ausprobieren müsst

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Rezept für die selbstgemachte Pizza mit Büffelmozzarella anstecken. Es ist mehr als nur ein Rezept – es ist eine Einladung, gemeinsam zu kochen, zu lachen und zu genießen. Es ist die Art von Essen, die Erinnerungen schafft. Ich liebe es, wie der Duft von frischer Pizza durch die Wohnung zieht und alle an den Tisch lockt. Es ist einfach, ehrlich und macht glücklich. Und das Beste daran: Ihr habt die Kontrolle über die Zutaten und könnt sie genau auf euren Geschmack anpassen. Probiert es aus! Ändert den Belag, experimentiert mit dem Teig und macht dieses Rezept zu eurem eigenen. Ich bin mir sicher, dass es auch bei euch zu Hause zum neuen Lieblingsgericht wird. Wenn ihr es ausprobiert habt, freue ich mich riesig über eure Kommentare und Fotos! Teilt eure Kreationen und erzählt mir, wie es gelaufen ist. Habt keine Angst vor Fehlern – jeder Bäcker hat mal eine schiefe Pizza gebacken. Das Wichtigste ist, dass es Freude macht. Also, ran an den Teig und lasst es euch schmecken!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?

Ja, absolut! Das ist sogar eine tolle Zeitersparnis. Bereitet den Teig wie beschrieben zu, lasst ihn eine Stunde gehen und stellt ihn dann abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag nehmt ihr ihn eine Stunde vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank, damit er Zimmertemperatur annimmt. Der Teig wird durch die lange Ruhezeit noch aromatischer und bekömmlicher.

Was mache ich, wenn der Teig zu klebrig ist?

Kein Problem! Das passiert manchmal, je nach Mehl und Luftfeuchtigkeit. Gebt einfach nach und nach etwas mehr Mehl auf die Arbeitsfläche und knetet es unter, bis der Teig geschmeidig ist und nicht mehr an den Händen klebt. Aber gebt nicht zu viel auf einmal, sonst wird der Teig trocken.

Kann ich die Pizza auch auf dem Grill zubereiten?

Ja, das ist eine fantastische Idee! Heizt den Grill auf hohe Hitze vor (ca. 250-300°C). Rollt den Teig aus und belegt ihn. Legt die Pizza dann direkt auf den heißen Grillrost (ohne Backpapier) und grillt sie mit geschlossenem Deckel für etwa 5-8 Minuten, bis der Boden knusprig und der Käse geschmolzen ist. Das gibt ein wunderbar rauchiges Aroma!

Warum wird mein Pizzaboden nicht knusprig?

Das liegt meistens daran, dass der Ofen nicht heiß genug ist oder das Blech nicht vorgeheizt wurde. Stellt sicher, dass der Ofen auf die höchste Stufe vorgeheizt ist und das Backblech oder der Pizzastein mindestens 30 Minuten im Ofen war. Auch zu viel Sauce oder zu nasser Käse können den Boden matschig machen. Weniger ist hier oft mehr.

Kann ich die Pizza einfrieren?

Ja, sowohl der rohe Teig als auch die fertig gebackene Pizza lassen sich einfrieren. Für den rohen Teig: Formt den Teig nach dem Gehen zu Kugeln, wickelt sie in Frischhaltefolie und friert sie ein. Vor dem Verarbeiten im Kühlschrank auftauen. Für die fertige Pizza: Backt sie wie beschrieben, lasst sie vollständig abkühlen und friert sie dann in einem Gefrierbeutel ein. Zum Aufwärmen einfach im Ofen oder in der Pfanne erwärmen.

Pin This Recipe!

Selbstgemachte Pizza mit Büffelmozzarella recipe

Print

Selbstgemachte Pizza mit Büffelmozzarella: Das beste Familienrezept

Ein einfaches und köstliches Rezept für selbstgemachte Pizza mit knusprigem Boden, fruchtiger Tomatensauce und cremigem Büffelmozzarella. Perfekt für den Familienabend und mit einfachen Zutaten aus dem Supermarkt zubereitet.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 10 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 30 Minuten (inkl. Gehzeit)
  • Yield: 8 Stücke (bei 2 Pizzen) 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Italienisch

Ingredients

Scale
  • 500 g Weizenmehl Type 00 oder Type 405 (ca. 4 Tassen)
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe (ca. 14 g)
  • 325 ml lauwarmes Wasser (ca. 1 1/3 Tassen)
  • 2 EL Olivenöl, extra vergine
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 Dose geschälte Tomaten (400 g, ca. 14 oz)
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 EL Olivenöl, extra vergine (für die Sauce)
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Eine Prise Zucker (für die Sauce)
  • 23 Kugeln Büffelmozzarella (ca. 250300 g, ca. 910 oz)
  • Optional: 100 g geriebener Parmesan oder Pecorino (ca. 1 Tasse)
  • Frisches Basilikum zum Garnieren

Instructions

  1. Hefe im lauwarmen Wasser mit Zucker auflösen und 5 Minuten stehen lassen, bis es schäumt.
  2. Mehl mit Salz in einer großen Schüssel vermischen. Hefe-Wasser-Mischung und 2 EL Olivenöl dazugeben und zu einem Teig verkneten.
  3. Teig auf bemehlter Arbeitsfläche 8-10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. Zu einer Kugel formen, in eine geölte Schüssel legen, abdecken und 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
  4. Während der Teig geht, die Sauce zubereiten: Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch 1 Minute andünsten. Geschälte Tomaten dazugeben, zerdrücken, mit Oregano, Zucker, Salz und Pfeffer würzen und 10-15 Minuten köcheln lassen, bis sie eingedickt ist.
  5. Ofen auf höchste Stufe vorheizen (250°C Ober-/Unterhitze oder 275°C Umluft). Backblech oder Pizzastein auf unterster Schiene mindestens 30 Minuten vorheizen.
  6. Teig in 2-3 Stücke teilen, zu Kugeln formen und 10 Minuten ruhen lassen. Jede Kugel auf bemehlter Fläche zu einem runden Fladen ausrollen, Rand etwas dicker lassen.
  7. Teigfladen mit Tomatensauce bestreichen (1-2 cm Rand frei lassen). Büffelmozzarella in Stücke reißen, trocken tupfen und auf der Sauce verteilen. Optional Parmesan oder Pecorino darüberstreuen. Mit etwas Oregano und Olivenöl beträufeln.
  8. Pizza auf das heiße Backblech (mit Backpapier) oder den Pizzastein legen und 8-12 Minuten backen, bis der Rand goldbraun und der Käse geschmolzen ist.
  9. Pizza aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, mit frischem Basilikum garnieren, in Stücke schneiden und sofort servieren.

Notes

Den Mozzarella vor dem Belegen gut abtupfen, damit die Pizza nicht wässrig wird. Den Ofen rechtzeitig vorheizen für einen knusprigen Boden. Der Teig kann auch am Vortag zubereitet und über Nacht im Kühlschrank gelagert werden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück (bei 8 Stück
  • Calories: 250300
  • Sugar: 35
  • Sodium: 400500
  • Fat: 1015
  • Saturated Fat: 57
  • Carbohydrates: 2530
  • Fiber: 23
  • Protein: 1215

Keywords: Pizza, Büffelmozzarella, selbstgemacht, Familienrezept, italienisch, einfach

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

Diese Rezepte könntest du auch lieben

Leave a Comment

Recipe rating