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„Die sind doch nichts Besonderes”, sagte meine Nachbarin Frau Schuster achselzuckend, als ich an einem Dienstagabend ihre Küche betrat. Ich war eigentlich nur vorbeigekommen, um mir eine Tasse Zucker zu leihen – meine war alle, und der Kaffee rief. Aber dann traf mich dieser Duft. Haselnüsse, die im Ofen rösten, vermischt mit etwas, das nach gebackenem Ei und Vanille roch. Es war dieser Geruch, der einen innehalten lässt, bevor man überhaupt weiß, warum. Sie schob mir ein Blech mit diesen kleinen, goldbraunen Häufchen entgegen. „Makronen. Die schnelle Version. Ohne Mehl, ohne viel Tamtam.”
Ich nahm eine, noch leicht warm, und tauchte sie in die Schokotunke, die sie nebenher stehen hatte. Ehrlich, ich war von den Socken. Das war nicht nur ein weiteres Plätzchen. Die Konsistenz war perfekt – außen knusprig, innen weich und fast schon ein bisschen zart. Der Haselnussgeschmack war intensiv, und die Schokolade rundete es einfach nur ab. Frau Schuster, eine rüstige Dame mit immer leicht mehligen Händen, winkte ab. „Ach, das ist kein Rezept. Ein bisschen dies, ein bisschen das. Die sind ratzfatz fertig, wenn mal unerwartet Besuch kommt.” Sie hatte sogar den Zucker vergessen, den ich holen wollte, weil sie so vertieft war in ihre Makronenproduktion.
Genau diese Nonchalance hat mich umgehauen. Sie hatte etwas Außergewöhnliches gezaubert, ohne auch nur eine Sekunde so zu tun, als wäre es eine große Sache. Vielleicht kennt ihr das ja – wenn man in einer fremden Küche steht und denkt: „Genau SO muss das schmecken.” Seitdem mache ich diese schnellen glutenfreien Haselnussmakronen mit Schokotunke andauernd. Sie sind mein Geheimtipp für spontanen Besuch, für den Heißhunger auf Süßes unter der Woche oder einfach, weil ich mir eine kleine Auszeit gönnen will. Und das Beste: Sie sind wirklich im Handumdrehen gemacht.
Warum ihr dieses Rezept lieben werdet
Dieses Rezept ist nicht einfach nur gut – es ist eine echte Entdeckung für alle, die wenig Zeit, aber große Lust auf etwas Selbstgemachtes haben. Ich habe es in den letzten Monaten unzählige Male gebacken, für Kollegen, für die Familie und einfach für mich. Jedes Mal bin ich aufs Neue begeistert, wie einfach und gleichzeitig perfekt das Ergebnis ist. Hier sind die Gründe, warum es auch bei euch zur neuen Lieblingsroutine werden wird:
- Schnell & einfach: Vom ersten Rühren bis zum Genießen vergehen keine 30 Minuten. Perfekt für den Feierabend oder wenn die Lust auf Süßes plötzlich zuschlägt.
- Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Supermarktbesuche nötig. Haselnüsse, Eier, Zucker und etwas Schokolade – das habt ihr wahrscheinlich schon zu Hause.
- Perfekt für spontane Gäste: Wenn unerwartet Besuch kommt, seid ihr mit diesen Makronen die Heldin oder der Held des Abends. Sie sehen aus wie vom Konditor, sind aber in Minuten gemacht.
- Glutenfrei ohne Kompromisse: Endlich ein Gebäck, das auch ohne Mehl fantastisch schmeckt und eine himmlische Konsistenz hat. Kein trockenes, bröseliges Zeug – versprochen!
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus gerösteten Haselnüssen, süßem Baiser und der zarten Schokotunke ist einfach unschlagbar. Ein richtiger Seelenwärmer.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Methode. Viele Makronenrezepte sind entweder zu trocken oder zu klebrig. Hier sorgen das richtige Verhältnis von Eiweiß zu Zucker und die kurze Ruhezeit für die perfekte, fast schon zarte Mitte. Es ist kein Rumgeeiere, keine stundenlange Kühlzeit – es ist einfach die beste, schnellste Version, die ich kenne. Und ganz ehrlich? Nach dem ersten Bissen werdet ihr verstehen, warum ich so begeistert bin. Es ist dieses Gefühl von purer, unkomplizierter Zufriedenheit.
Was ihr an Zutaten braucht
Die Liste ist kurz, aber jede Zutat spielt eine wichtige Rolle für das perfekte Ergebnis. Ich zeige euch, worauf ihr achten solltet und wie ihr sie ersetzen könnt, falls nötig.
- 200g gemahlene Haselnüsse: Die Basis unserer Makronen. Ich nehme am liebsten die von der Marke „Seeberger” oder „Alnatura”, weil sie ein besonders intensives Aroma haben. Achtet darauf, dass sie nicht zu fein gemahlen sind – ein bisschen Struktur ist gut. Wer Zeit hat, kann die Nüsse auch selbst mahlen. Dann werden sie noch aromatischer. Einfach die ganzen Haselnüsse kurz im Ofen rösten (dazu später mehr) und dann im Blitzhacker zerkleinern. Aber Vorsicht: Nicht zu lange mixen, sonst wird es Haselnussbutter!
- 3 Eiweiß (Größe M): Sie geben den Makronen die luftige Struktur. Die Eier sollten Zimmertemperatur haben, dann lassen sie sich besser steif schlagen. Trennt die Eier ganz vorsichtig – schon ein kleiner Tropfen Eigelb kann das Eiweiß ruinieren und es wird nicht fest. Wenn das passiert, einfach nochmal neu anfangen. Ein Tipp aus meiner Küche: Die Eier trennen, während sie noch kalt sind, und dann das Eiweiß 30 Minuten stehen lassen, bevor ihr es schlagt. Das macht es stabiler.
- 150g Zucker (feinster Backzucker): Süße und Stabilität. Ich verwende normalen Haushaltszucker, aber Puderzucker geht auch. Wenn ihr Puderzucker nehmt, wird der Teig etwas feiner und die Makronen werden noch zarter. Wer es weniger süß mag, kann 20g durch Xylit oder Erythrit ersetzen. Aber ganz ehrlich: Für das klassische Makronengefühl gehört der Zucker einfach dazu.
- 1 Prise Salz: Ein Muss! Sie hebt den Geschmack der Haselnüsse und balanciert die Süße perfekt aus. Das ist kein Geheimtipp, sondern pure Chemie. Ohne Salz schmecken die Makronen einfach nur süß – mit Salz werden sie rund und aromatisch.
- 1 TL Vanilleextrakt (oder Mark einer halben Vanilleschote): Für die feine, warme Note. Echter Vanilleextrakt ist besser als künstliches Aroma. Ich habe immer eine Flasche von „Nielsen-Massey” im Schrank, aber jedes gute Markenprodukt tut es. Wer eine Vanilleschote verwendet, sollte das Mark gut auskratzen und mit dem Zucker vermischen, damit es sich gleichmäßig verteilt.
- Für die Schokotunke: 150g Zartbitterkuvertüre (mind. 60% Kakao) und 1 EL Kokosöl: Das ist der Clou! Die Kuvertüre sorgt für den edlen Schokoladengeschmack, und das Kokosöl macht die Tunke schön flüssig und glänzend. Ich nehme gerne die Kuvertüre von „Callebaut”, aber jede gute Marke funktioniert. Wer es lieber mild mag, kann auch Vollmilchkuvertüre nehmen. Das Kokosöl ist wichtig, damit die Schokolade später nicht zu fest wird und schön von den Makronen läuft. Alternativ könnt ihr auch 2 EL Sahne verwenden, aber dann wird die Tunke etwas weicher und muss gekühlt werden.
Das war’s schon! Keine versteckten Zutaten, keine exotischen Gewürze. Einfach nur gute, ehrliche Zutaten, die zusammen etwas Magisches ergeben.
Benötigte Küchengeräte
Ihr braucht keine Profi-Ausstattung, um diese Makronen zu zaubern. Meistens habt ihr alles schon in der Küche. Hier ist, was ihr bereitstellen solltet:
- Eine große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas. Sie sollte fettfrei sein, sonst wird das Eiweiß nicht steif. Ein kurzer Spritzer Zitronensaft und ein sauberes Abtrocknen helfen.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Für das Eiweiß. Ein Schneebesen geht theoretisch auch, aber dann bekommt ihr Muskelkater. Nehmt den Rührbesen, nicht die Knethaken.
- Backblech und Backpapier: Einfach und effektiv. Das Backpapier verhindert das Ankleben und erleichtert die Reinigung ungemein. Ich schwöre auf die beschichtete Variante von „Back-Trend”.
- Zwei Teelöffel oder einen Spritzbeutel: Zum Formen der Makronen. Mit zwei Teelöffeln könnt ihr kleine Häufchen abstechen und setzen. Das sieht rustikal und charmant aus. Wer es perfekt gleichmäßig mag, nimmt einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle (ca. 12mm).
- Einen kleinen Topf oder eine Metallschüssel für das Wasserbad: Zum Schmelzen der Schokolade. Ein Wasserbad ist sanfter als die Mikrowelle und verhindert, dass die Schokolade anbrennt. Wer es eilig hat, kann die Kuvertüre auch in 30-Sekunden-Intervallen in der Mikrowelle schmelzen, aber dabei immer umrühren.
- Ein Gitterrost zum Abkühlen: Wichtig, damit die Makronen von unten nicht durchweichen. Ein einfacher Kuchenrost tut es völlig.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird’s praktisch! Keine Sorge, es ist wirklich einfacher, als ihr denkt. Ich führe euch durch jeden Schritt, und am Ende haltet ihr ein Blech voller himmlischer Makronen in den Händen.
- Ofen vorheizen und Nüsse rösten (optional, aber empfehlenswert): Heizt den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vor. Verteilt die gemahlenen Haselnüsse auf einem mit Backpapier belegten Blech und röstet sie für 5-7 Minuten. Sie sollen duften, aber nicht braun werden. Achtung, sie verbrennen schnell! Nach dem Rösten komplett abkühlen lassen. Dieser Schritt bringt so viel mehr Aroma – ich lasse ihn nie aus. Wenn ihr es ganz eilig habt, könnt ihr die Nüsse auch ungeröstet verwenden, aber dann verpasst ihr etwas.
- Eiweiß steif schlagen: Gebt das Eiweiß und die Prise Salz in die fettfreie Rührschüssel. Schlagt es mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe, bis es anfängt, weiß zu werden und weiche Spitzen bildet. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Dann den Zucker langsam einrieseln lassen, während ihr weiterschlagt. Schlagt das Eiweiß, bis es glänzt und so fest ist, dass ihr die Schüssel auf den Kopf stellen könnt, ohne dass etwas herausfällt. Das ist der „Gratestrich”-Test – die Masse darf nicht mehr verrutschen. Gebt den Vanilleextrakt dazu und hebt ihn kurz unter.
- Haselnüsse unterheben: Jetzt kommt der wichtigste Teil. Gebt die abgekühlten, gemahlenen Haselnüsse auf das steife Eiweiß. Nehmt einen Teigschaber oder einen großen Löffel und hebt die Nüsse vorsichtig unter. Das ist kein Rühren! Ihr schneidet mit dem Schaber durch die Masse, klappt sie von unten nach oben und dreht die Schüssel dabei. Macht so lange weiter, bis keine weißen Schlieren mehr zu sehen sind. Aber übertreibt es nicht – sonst wird der Teig zu flüssig und die Makronen verlieren ihre Form. Ein paar kleine Eischneereste sind okay.
- Makronen formen: Legt das Backblech mit frischem Backpapier aus. Jetzt habt ihr zwei Möglichkeiten: Entweder ihr gebt den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle und spritzt kleine Häufchen (ca. 3-4 cm Durchmesser) mit etwas Abstand auf das Blech. Oder ihr nehmt zwei Teelöffel: Mit dem einen etwas Teig abstechen, mit dem anderen vom Löffel schieben. Das geht erstaunlich gut und sieht schön rustikal aus. Die Makronen gehen nicht stark auseinander, aber etwas Platz zwischen ihnen ist gut.
- Ruhen lassen (optional, aber wichtig!): Lasst die geformten Makronen für 15-20 Minuten bei Raumtemperatur stehen. Das ist der Trick für die perfekte, leicht glänzende Oberfläche und die typische „Füßchen”-Bildung. In dieser Zeit bildet sich eine dünne Haut auf der Oberfläche. Wenn ihr keine Zeit habt, könnt ihr sie auch direkt backen, aber die Optik wird nicht ganz so schön.
- Backen: Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen (160°C Ober-/Unterhitze) und backt die Makronen für 12-15 Minuten. Sie sollten goldbraun sein, sich aber noch weich anfühlen, wenn ihr leicht auf die Oberseite drückt. Sie härten beim Abkühlen noch etwas nach. Wichtig: Nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken und brüchig. Die Unterseite sollte leicht gebräunt sein – das sind die „Füßchen”.
- Abkühlen lassen: Holt das Blech aus dem Ofen und lasst die Makronen für 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann vorsichtig mit einem Pfannenwender oder Spatel vom Backpapier lösen und auf einem Kuchenrost komplett auskühlen lassen. Sie sind jetzt noch sehr weich, werden aber beim Auskühlen fester.
- Schokotunke zubereiten: Während die Makronen abkühlen, kümmert ihr euch um die Schokolade. Hackt die Kuvertüre klein und gebt sie zusammen mit dem Kokosöl in eine kleine Metallschüssel. Stellt die Schüssel auf einen Topf mit leicht köchelndem Wasser (das Wasser darf die Schüssel nicht berühren). Lasst die Schokolade langsam schmelzen und rührt gelegentlich um, bis sie glatt und glänzend ist. Alternativ: Kuvertüre und Öl in eine mikrowellengeeignete Schüssel geben und bei 600 Watt in 30-Sekunden-Intervallen schmelzen, zwischendurch umrühren.
- Makronen tunken: Taucht die Unterseite der ausgekühlten Makronen in die flüssige Schokolade oder gebt einen Klecks Schokolade auf die Oberseite und verstreicht ihn leicht. Setzt die getunkten Makronen zurück auf das Backpapier oder den Rost. Wer mag, kann noch ein paar gehackte Haselnüsse oder Meersalzflocken auf die noch feuchte Schokolade streuen. Lasst die Schokolade fest werden – entweder bei Raumtemperatur oder für 10 Minuten im Kühlschrank.
Und das war’s! Seht ihr? Einfach, schnell und das Ergebnis ist einfach nur wow.
Tipps & Tricks für perfekte Makronen
Ich hab in den letzten Monaten so einige Fehler gemacht, damit ihr sie nicht wiederholen müsst. Hier sind meine besten Tipps für euch:
- Der Feuchtigkeitsfaktor: Makronen mögen es nicht zu feucht. Wenn die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist (z.B. an Regentagen), kann es passieren, dass die Makronen nicht richtig trocknen oder die Oberfläche stumpf bleibt. An solchen Tagen lasse ich die Makronen lieber etwas länger im Ofen bei leicht geöffneter Tür (einen Holzlöffel in die Tür klemmen) oder backe sie an einem trockenen Tag.
- Die richtige Konsistenz des Teigs: Der Teig sollte nach dem Unterheben der Nüsse „bandförmig” sein. Das heißt, wenn ihr den Schaber anhebt, sollte der Teig langsam und gleichmäßig in dicken Bändern herunterfallen. Ist er zu fest, sind die Makronen später zu trocken. Ist er zu flüssig, verlaufen sie. Wenn der Teig zu fest ist, einfach ein ganz kleines bisschen (1 TL) vom übrig gebliebenen Eigelb unterheben. Wenn er zu flüssig ist, kurz in den Kühlschrank stellen, damit er fester wird.
- Multitasking ist alles: Während die Makronen im Ofen sind, könnt ihr schon die Schokolade vorbereiten und die Küche aufräumen. So habt ihr nach dem Backen kaum noch Arbeit. Das spart Zeit und Nerven – gerade an einem hektischen Wochentag.
- Nicht zu viel Schokolade: Weniger ist hier mehr. Ein dünner Film Schokolade auf der Unterseite reicht völlig. Zu viel Schokolade überdeckt den feinen Haselnussgeschmack. Ich tunke die Makronen nur etwa 3-4 mm tief ein – das gibt den perfekten Kontrast.
- Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, es ist schwer, aber widersteht der Versuchung, die Makronen zu essen, solange sie noch warm sind! Sie sind dann noch sehr weich und die Schokolade ist noch flüssig. Gebt ihnen mindestens 30 Minuten Zeit, um vollständig auszukühlen und fest zu werden. Der Geschmack wird es euch danken.
Ein kleiner Fehler, der mir mal passiert ist: Ich habe vergessen, die Nüsse abkühlen zu lassen, bevor ich sie unter den Eischnee gehoben habe. Die warmen Nüsse haben das Eiweiß zusammenfallen lassen, und die Makronen waren am Ende flach und zäh. Also: Immer schön abkühlen lassen! Aus Fehlern wird man klug, oder?
Variationen und Abwandlungen
Dieses Grundrezept ist so vielseitig! Ich habe schon einige Versionen ausprobiert, und jede hat ihren eigenen Charme. Hier sind ein paar Ideen, wie ihr die Makronen an euren Geschmack anpassen könnt:
- Nüsse tauschen: Statt Haselnüssen könnt ihr auch gemahlene Mandeln, Walnüsse oder Pekannüsse verwenden. Jede Nusssorte gibt ein anderes Aroma. Mandeln machen die Makronen etwas milder, Walnüsse geben eine leicht bittere Note, die super zur Schokolade passt. Probiert es einfach aus!
- Gewürz-Variante: Gebt einen halben Teelöffel Zimt, eine Prise Kardamom oder etwas abgeriebene Orangenschale zum Teig. Das passt besonders gut in der Weihnachtszeit oder an kuscheligen Herbstabenden. Eine Prise Cayennepfeffer in der Schokotunke gibt einen überraschenden, feurigen Kick – wer mutig ist, probiert es!
- Vegane Option: Das ist etwas kniffliger, weil Eiweiß schwer zu ersetzen ist. Aber es geht! Verwendet Aquafaba (das Kichererbsenwasser aus der Dose) als Eiweiß-Ersatz. Schlagt 100 ml Aquafaba mit einer Prise Salz steif – das dauert etwas länger als bei Eiweiß, aber es funktioniert. Der Rest des Rezepts bleibt gleich. Die Konsistenz wird etwas weicher, aber der Geschmack ist fantastisch. Ein Tipp: Das Aquafaba vorher etwas reduzieren (einkochen), damit es konzentrierter ist.
- Schoko-Variationen: Statt der klassischen Zartbittertunke könnt ihr weiße Schokolade oder Vollmilchschokolade verwenden. Oder ihr lasst die Schokolade ganz weg und bestreut die Makronen vor dem Backen mit gehackten Nüssen oder Hagelzucker. Auch ein Klecks Marmelade auf der Oberseite vor dem Backen ist eine tolle Idee! Ich habe mal eine Variante mit Himbeermarmelade gemacht – ein Traum!
- Kokos-Makronen: Ersetzt 50g der gemahlenen Haselnüsse durch Kokosraspel. Das gibt eine tropische Note und eine leicht andere Textur. Die Kokosraspel vor dem Unterheben nicht rösten, sonst werden sie zu trocken.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit Orangenschale und einem Hauch Zimt. Dazu eine Dunkle Schokolade mit 70% Kakao – das ist einfach der pure Genuss an einem gemütlichen Abend.
Servieren und Aufbewahren
Die Makronen schmecken am besten am Tag des Backens, aber sie lassen sich auch wunderbar aufbewahren. Hier sind meine Empfehlungen:
- Servieren: Die Makronen bei Raumtemperatur servieren. Sie sind dann am aromatischsten und die Schokolade hat die perfekte Konsistenz – knackig, aber nicht zu hart. Sie sehen auf einer hübschen Platte oder einem Kuchenständer einfach wunderschön aus. Dazu passt ein frischer Espresso, ein Glas Milch oder – für die Erwachsenen – ein kleiner Likör wie Amaretto oder Haselnussgeist.
- Aufbewahrung im Kühlschrank: In einer luftdichten Dose halten sich die Makronen im Kühlschrank bis zu einer Woche. Legt sie am besten in einer einzigen Schicht oder trennt die Lagen mit Backpapier, damit sie nicht aneinanderkleben. Vor dem Servieren einfach 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, damit sie ihr volles Aroma entfalten.
- Einfrieren: Ja, das geht! Die ungetunktem Makronen lassen sich hervorragend einfrieren. Einfach in einem Gefrierbeutel oder einer Dose für bis zu 3 Monate einfrieren. Zum Auftauen bei Raumtemperatur auf einem Rost legen – das dauert nur etwa 30 Minuten. Erst nach dem Auftauen mit der Schokolade überziehen, da die Schokolade sonst beim Auftauen unschön wird. Die getunktem Makronen könnt ihr auch einfrieren, aber dann wird die Schokolade etwas stumpf. Schmecken tun sie trotzdem!
- Reheating: Wenn die Makronen nach ein paar Tagen etwas weich geworden sind, könnt ihr sie für 3-4 Minuten bei 150°C im Ofen aufbacken. Das macht sie wieder knusprig. Aber aufgepasst: Die Schokolade wird dabei weich – also lieber vor dem Aufbacken die Schokolade entfernen und nach dem Abkühlen neu auftragen.
Ehrlich, ich finde, die Makronen schmecken am zweiten Tag sogar noch einen Tick besser, weil sich die Aromen so schön verbunden haben. Aber so lange halten sie bei mir eigentlich nie – sie sind einfach zu lecker!
Nährwertangaben und gesundheitliche Aspekte
Ja, es sind Makronen – also kein Diätgebäck. Aber sie haben durchaus ihre positiven Seiten. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Makrone (bei 20 Stück):
- Kalorien: ca. 120 kcal
- Fett: ca. 8g (davon gesättigte Fettsäuren: 2g)
- Kohlenhydrate: ca. 9g (davon Zucker: 8g)
- Eiweiß: ca. 3g
- Ballaststoffe: ca. 1g
Haselnüsse sind echte Powerpakete! Sie stecken voller ungesättigter Fettsäuren, die gut fürs Herz sind, sowie Vitamin E, B-Vitamine und Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium. Die enthaltenen Ballaststoffe fördern die Verdauung und sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Klar, der Zucker ist nicht zu vernachlässigen, aber in Maßen genossen sind diese Makronen ein durchaus vertretbarer Genuss – vor allem, weil sie ohne Mehl und ohne künstliche Zusätze auskommen.
Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit sind sie eine tolle Alternative zu klassischen Plätzchen. Auch Laktose ist kaum enthalten (nur Spuren in der Schokolade, je nach Sorte). Wer auf Nüsse allergisch ist, sollte natürlich die Finger davon lassen. Aber für alle anderen: Gönnt euch ruhig eine kleine Auszeit mit diesen kleinen Köstlichkeiten. Das Leben ist zu kurz für schlechte Plätzchen!
Fazit
Diese schnellen glutenfreien Haselnussmakronen mit Schokotunke sind für mich der Beweis, dass die besten Rezepte oft die einfachsten sind. Sie sind nicht nur unglaublich lecker und im Handumdrehen zubereitet, sondern sie bringen auch dieses besondere Gefühl von Geborgenheit und Genuss in den Alltag. Genau das, was man an einem stressigen Wochentag braucht.
Ich liebe es, wie wandelbar sie sind – ob mit verschiedenen Nüssen, Gewürzen oder einer anderen Schokoladensorte. Ihr könnt sie ganz nach eurem Geschmack gestalten und immer wieder neu entdecken. Probiert es aus! Ich bin mir sicher, dass auch ihr eure Lieblingsvariante finden werdet. Vielleicht ja die mit Orangenschale und Zimt? Oder die vegane Version mit Aquafaba? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Habt ihr das Rezept ausprobiert? Oder habt ihr eine eigene, geniale Variante? Dann lasst es mich unbedingt in den Kommentaren wissen! Ich bin schon total gespannt auf eure Kreationen. Und wenn euch der Beitrag gefallen hat, teilt ihn gerne mit euren Freunden und eurer Familie – denn gutes Essen verdient es, geteilt zu werden.
Bis zum nächsten Mal und happy baking!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich statt gemahlener Haselnüsse auch Haselnussmehl verwenden?
Ja, das geht. Haselnussmehl ist meist feiner gemahlen als gemahlene Haselnüsse. Das Ergebnis wird etwas zarter und die Makronen werden gleichmäßiger. Achtet aber darauf, dass ihr nicht zu viel verwendet, da Mehl mehr Flüssigkeit bindet. Startet mit 180g und gebt bei Bedarf etwas mehr dazu.
Meine Makronen sind nach dem Backen zäh und trocken. Was habe ich falsch gemacht?
Das passiert meist, wenn der Teig zu fest war (zu lange gerührt oder zu viele Nüsse) oder wenn die Makronen zu lange im Ofen waren. Backt sie beim nächsten Mal 2-3 Minuten kürzer und achtet darauf, dass der Teig noch leicht glänzt und sich weich anfühlt, wenn ihr ihn vom Löffel fallen lasst. Auch eine zu hohe Ofentemperatur kann die Makronen austrocknen.
Kann ich die Makronen auch ohne Schokolade servieren?
Absolut! Die Makronen schmecken auch pur fantastisch. Die Schokotunke ist nur das i-Tüpfelchen, aber kein Muss. Ihr könnt sie auch mit Puderzucker bestäuben, in geschmolzene weiße Schokolade tunken oder sie einfach so genießen. Probiert auch mal einen Klecks Marmelade oder eine dünne Schicht Nutella auf der Unterseite – auch sehr lecker!
Wie bekomme ich die Makronen schön gleichmäßig hin?
Ein Spritzbeutel mit einer großen Lochtülle (ca. 12-14mm) ist der beste Freund für gleichmäßige Makronen. Füllt den Teig ein und spritzt kleine, runde Häufchen. Wenn ihr keinen Spritzbeutel habt, könnt ihr auch einen Gefrierbeutel nehmen und eine Ecke abschneiden. Oder ihr verwendet zwei Esslöffel: Mit dem einen den Teig abstechen, mit dem anderen vom Löffel schieben. Das gibt zwar rustikalere Formen, aber das sieht auch charmant aus!
Kann ich die Makronen auch mit anderen Nüssen zubereiten?
Ja, auf jeden Fall! Mandeln, Walnüsse, Pecannüsse oder eine Mischung aus verschiedenen Nüssen schmecken ebenfalls hervorragend. Bedenkt nur, dass verschiedene Nüsse unterschiedlich viel Fett enthalten, was die Konsistenz des Teigs beeinflussen kann. Bei sehr öligen Nüssen (wie Walnüssen) könnt ihr die Menge etwas reduzieren (ca. 180g) oder sie vor dem Mahlen leicht anrösten, um das Aroma zu intensivieren.
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Schnelle glutenfreie Haselnussmakronen mit Schokotunke
Diese schnellen glutenfreien Haselnussmakronen mit Schokotunke sind der Beweis, dass die besten Rezepte oft die einfachsten sind. Sie sind unglaublich lecker, im Handumdrehen zubereitet und bringen ein besonderes Gefühl von Geborgenheit und Genuss in den Alltag.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 20 Makronen 1x
- Category: Dessert, Gebäck
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g gemahlene Haselnüsse (ca. 1 2/3 Tassen)
- 3 Eiweiß (Größe M)
- 150 g Zucker (feinster Backzucker, ca. 3/4 Tasse)
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanilleextrakt (oder Mark einer halben Vanilleschote)
- 150 g Zartbitterkuvertüre (mind. 60% Kakao, ca. 1 Tasse gehackt)
- 1 EL Kokosöl
Instructions
- Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die gemahlenen Haselnüsse auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und 5-7 Minuten rösten, bis sie duften. Komplett abkühlen lassen.
- Eiweiß und Salz in einer fettfreien Rührschüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe steif schlagen, bis weiche Spitzen entstehen (ca. 2-3 Minuten). Den Zucker langsam einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Masse glänzt und fest ist (Gratestrich-Test). Vanilleextrakt kurz unterheben.
- Die abgekühlten gemahlenen Haselnüsse auf das steife Eiweiß geben und vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben, bis keine weißen Schlieren mehr zu sehen sind. Der Teig sollte bandförmig sein.
- Backblech mit frischem Backpapier auslegen. Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle (ca. 12 mm) füllen und kleine Häufchen (ca. 3-4 cm Durchmesser) mit etwas Abstand auf das Blech spritzen. Alternativ mit zwei Teelöffeln formen.
- Die geformten Makronen 15-20 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen, damit sich eine dünne Haut auf der Oberfläche bildet.
- Im vorgeheizten Ofen bei 160°C Ober-/Unterhitze 12-15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind, sich aber noch weich anfühlen. Nicht zu lange backen.
- Makronen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig lösen und auf einem Kuchenrost komplett auskühlen lassen.
- Für die Schokotunke die Kuvertüre klein hacken und mit dem Kokosöl in einer Metallschüssel über einem Wasserbad langsam schmelzen lassen, bis sie glatt und glänzend ist. Alternativ in der Mikrowelle in 30-Sekunden-Intervallen schmelzen.
- Die Unterseite der ausgekühlten Makronen in die flüssige Schokolade tauchen (ca. 3-4 mm tief) oder einen Klecks auf die Oberseite geben. Auf Backpapier oder Rost setzen und die Schokolade bei Raumtemperatur oder für 10 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen.
Notes
Die Makronen schmecken am besten am Tag des Backens. Im Kühlschrank in einer luftdichten Dose bis zu einer Woche haltbar. Vor dem Servieren 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen. Ungetunkte Makronen können bis zu 3 Monate eingefroren werden. Bei hoher Luftfeuchtigkeit die Makronen etwas länger im Ofen bei leicht geöffneter Tür backen. Die Nüsse vor dem Unterheben immer komplett abkühlen lassen, sonst fällt das Eiweiß zusammen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Makrone
- Calories: 120
- Sugar: 8
- Sodium: 20
- Fat: 8
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 9
- Fiber: 1
- Protein: 3
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