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Der Sonntagnachmittag war noch keine zwei Stunden alt und ich stand in meiner Küche, umgeben von drei überreifen Bananen, die mich fast vorwurfsvoll von der Arbeitsplatte aus anstarrten. Mein Mitbewohner hatte für den nächsten Tag einen spontanen „Gesunde-Kuchen-Nachmittag“ im Büro angekündigt – und ich hatte zugesagt, etwas mitzubringen, bevor ich überhaupt nachgedacht hatte. Kennst du das? Dieses Gefühl, wenn der Enthusiasmus schneller ist als der Verstand? Ich war also dabei, ein saftiges Bananenbrot mit Erdnussbutter und Honig zu backen – zuckerfrei und glutenfrei, ganz nebenbei. Alle anderen würden wahrscheinlich aufwendige Torten oder mehrstöckige Kuchen mitbringen, und ich hatte genau… diese drei Bananen und eine angebrochene Packung Mandelmehl. Ehrlich gesagt, ich war kurz davor, einfach Muffins zu backen, aber dann fiel mir ein altes Glas cremiger Erdnussbutter in die Hand. Und plötzlich hatte ich eine Idee.
Das Bananenbrot, das an diesem Nachmittag entstand, war nicht nur eine Notlösung. Es war eine Offenbarung. Ich meine, es roch so unglaublich gut, dass mein Mitbewohner aus seinem Zimmer kam und fragte, ob ich einen neuen Duftkerzenladen aufgemacht hätte. Als ich am nächsten Tag die letzte Scheibe aus der Dose nahm, war sie immer noch so saftig wie am Vortag. Und rate mal, was passierte? Es gewann den inoffiziellen „Besten Kuchen“-Preis der Büroetage. Die Kollegin mit der veganen Schokoladentorte war nicht begeistert, aber das ist eine andere Geschichte.
Dieses Rezept für saftiges Bananenbrot mit Erdnussbutter und Honig ist seitdem mein absoluter Geheimtipp. Es ist nicht nur zuckerfrei und glutenfrei, sondern auch so einfach, dass man es mit geschlossenen Augen hinbekommt. Und es beweist, dass man für etwas wirklich Leckeres keine raffinierten Zutaten braucht. Manchmal sind es die einfachsten Kombinationen, die am Ende die größte Wirkung haben.
Warum Du Dieses Rezept Lieben Wirst
Ich habe dieses Bananenbrot in den letzten Monaten unzählige Male gebacken – für Frühstücksgäste, als Snack für unterwegs und sogar einmal als improvisierte Geburtstagstorte für einen Freund, der sich low-carb ernährt. Jedes Mal war es ein Erfolg. Hier sind die Gründe, warum ich glaube, dass es auch dein neues Lieblingsrezept wird:
- Schnell & Einfach: In weniger als einer Stunde hast du ein fertiges Brot auf dem Tisch. Keine aufwendige Technik, kein stundenlanges Warten auf Gehzeiten.
- Zuckerfrei & Glutenfrei: Kein raffinierter Zucker, kein Weizenmehl. Die Süße kommt allein von den reifen Bananen und einem Hauch Honig. Das macht es perfekt für alle, die auf ihre Ernährung achten oder Unverträglichkeiten haben.
- Perfekt für jeden Anlass: Ob als gesundes Frühstück, schneller Snack am Nachmittag oder als Mitbringsel zur nächsten Einladung – dieses Brot passt einfach immer.
- Ein echter Publikumsliebling: Selbst eingefleischte „Ich-esse-nichts-Gesundes“-Fans waren überrascht, wie gut es schmeckt. Die Kombination aus saftiger Banane, nussiger Erdnussbutter und süßem Honig ist einfach unwiderstehlich.
- Unglaublich saftig: Das Geheimnis liegt in der Kombination aus Erdnussbutter und den Bananen. Sie machen das Brot so feucht und zart, dass du nie glauben wirst, dass es kein Mehl oder Butter enthält.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die perfekte Balance der Aromen. Die Erdnussbutter sorgt für eine cremige Tiefe, der Honig für eine dezente Süße und die Bananen für die natürliche Feuchtigkeit. Es ist nicht nur eine weitere Version von Bananenbrot – es ist die beste Version, die ich kenne. Und es fühlt sich einfach richtig gut an, etwas zu essen, das sowohl köstlich als auch nahrhaft ist. Es ist der Beweis, dass gesundes Backen nicht langweilig sein muss.
Welche Zutaten Du Brauchst
Die Zutatenliste für dieses saftige Bananenbrot ist angenehm kurz und besteht hauptsächlich aus Dingen, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast. Ich mag Rezepte, die keinen extra Einkauf erfordern – und das hier ist definitiv eines davon.
- 3 sehr reife Bananen (ca. 300 g): Das sind die Stars des Gerichts. Je reifer, desto süßer und aromatischer wird dein Brot. Bananen mit braunen Flecken sind perfekt – sie lassen sich leichter zerdrücken und geben die meiste Süße. Wenn deine Bananen noch nicht reif genug sind, lege sie für 10 Minuten bei 180°C in den Ofen, bis die Schale schwarz wird.
- 3 große Eier, Zimmertemperatur: Sie binden den Teig und sorgen für eine schöne, lockere Textur. Wenn du vegane Alternative suchst, kannst du 3 Leinsamen-Eier (3 EL Leinsamenmehl + 9 EL Wasser) verwenden.
- 3 EL cremige Erdnussbutter (ohne Zuckerzusatz): Ich empfehle eine Marke, die nur aus Erdnüssen und vielleicht etwas Salz besteht. Die Erdnussbutter gibt dem Brot nicht nur Geschmack, sondern auch eine unglaubliche Saftigkeit. Ich persönlich mag die von „Alnatura“ oder „Rapunzel“ sehr gerne.
- 2 EL Honig (flüssig): Für die extra Süße. Du kannst auch Ahornsirup oder Agavendicksaft verwenden, wenn du vegan backen möchtest. Der Honig ist optional, wenn deine Bananen sehr reif sind – dann reicht ihre natürliche Süße völlig aus.
- 100 g Mandelmehl (entölt): Das ist die glutenfreie Basis. Mandelmehl ist feiner als gemahlene Mandeln und sorgt für eine zarte, saftige Krume. Du findest es in gut sortierten Supermärkten oder online.
- 50 g Kokosmehl: Kokosmehl saugt viel Flüssigkeit auf und gibt dem Brot eine angenehme, leicht süßliche Note. Es ist wichtig, es genau abzuwiegen, da zu viel davon das Brot trocken machen kann.
- 1 TL Backpulver (glutenfrei): Für die Lockerheit. Achte darauf, dass es glutenfrei deklariert ist, wenn du das Rezept strikt glutenfrei halten möchtest.
- 1/2 TL Natron: Hilft dem Brot beim Aufgehen und neutralisiert die Säure der Bananen.
- 1 Prise Salz: Es hebt die Aromen hervor und balanciert die Süße aus. Ich verwende gerne Meersalz oder Fleur de Sel.
- Optional: 1 TL Zimt: Für eine warme, würzige Note, die perfekt zu Banane und Erdnussbutter passt. Wenn du es etwas exotischer magst, kannst du auch eine Prise Muskatnuss oder Kardamom hinzufügen.
- Optional: 50 g gehackte Nüsse (Walnüsse oder Pekannüsse): Für den Crunch. Ich gebe sie gerne nach dem Backen als Topping darüber, damit sie schön knusprig bleiben.
Benötigte Küchengeräte
Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für dieses Rezept. Ein paar einfache Küchenhelfer reichen völlig aus, um ein perfektes Bananenbrot zu backen.
- Eine Kastenform (ca. 20 x 10 cm): Ich verwende eine aus Keramik oder Silikon. Wenn du eine Metallform nimmst, lege sie mit Backpapier aus, damit nichts kleben bleibt.
- Eine große Rührschüssel: Aus Glas, Edelstahl oder Keramik – alles funktioniert.
- Eine Gabel oder ein Kartoffelstampfer: Zum Zerdrücken der Bananen. Ich persönlich mag die Gabel, weil ich die Stückchen noch ein bisschen spüren kann.
- Ein Schneebesen oder eine Küchenmaschine: Ein einfacher Schneebesen reicht für diesen Teig völlig aus. Eine Küchenmaschine ist nicht nötig, da der Teig nur kurz verrührt wird.
- Ein Messbecher und ein Esslöffel: Zum genauen Abmessen der Zutaten. Backen ist eine Wissenschaft, auch wenn es sich manchmal wie Zauberei anfühlt.
- Ein Teigschaber: Damit du den gesamten Teig aus der Schüssel bekommst – keine Verschwendung!
- Ein Zahnstocher oder Holzspieß: Für die Stäbchenprobe, um zu prüfen, ob das Brot durchgebacken ist.
Ein Tipp von mir: Investiere in eine gute, antihaftbeschichtete Kastenform. Ich hatte früher eine billige, bei der immer alles kleben blieb. Seit ich eine mit Keramikbeschichtung habe, ist das Aus der Form ein Kinderspiel.
Zubereitungsmethode
Die Zubereitung ist wirklich unkompliziert. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du zu einem saftigen, aromatischen Bananenbrot kommst. Keine Sorge, wenn du noch nie glutenfrei gebacken hast – das hier ist idiotensicher.
- Ofen vorheizen und Form vorbereiten: Heize deinen Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vor. Lege deine Kastenform mit Backpapier aus oder fette sie leicht mit etwas Kokosöl ein. Das erleichtert später das Herauslösen.
- Bananen zerdrücken: Schäle die drei überreifen Bananen und gib sie in eine große Rührschüssel. Zerdrücke sie mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer, bis eine cremige, aber noch leicht stückige Masse entsteht. Ich mag es, wenn später noch kleine Bananenstückchen im Brot sind – das gibt eine schöne Textur.
- Feuchte Zutaten vermischen: Füge die Eier, die Erdnussbutter und den Honig zu den zerdrückten Bananen hinzu. Verrühre alles mit einem Schneebesen, bis eine homogene, hellbraune Masse entsteht. Sie sollte cremig und gut vermischt sein. Riechst du schon den Duft? Herrlich!
- Trockene Zutaten mischen: In einer separaten kleinen Schüssel vermischst du das Mandelmehl, das Kokosmehl, das Backpulver, das Natron und die Prise Salz. Wenn du Zimt verwendest, kommt er jetzt dazu. Vermische alles gut mit einem Löffel, damit sich die Backtriebmittel gleichmäßig verteilen.
- Trockene zu feuchten Zutaten geben: Gib die Mehlmischung nach und nach zu den feuchten Zutaten. Rühre nur so lange, bis alles gerade so verbunden ist. Nicht zu viel rühren! Bei glutenfreiem Mehl entsteht sonst ein zähes Brot. Ein paar kleine Mehlflecken sind in Ordnung – die verschwinden beim Backen.
- Teig in die Form füllen: Gieße den Teig in die vorbereitete Kastenform und streiche die Oberfläche mit einem Teigschaber glatt. Wenn du gehackte Nüsse als Topping verwenden möchtest, streue sie jetzt gleichmäßig darüber und drücke sie leicht an.
- Backen: Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe das Bananenbrot für 45–55 Minuten. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen und der Form ab. Nach 40 Minuten solltest du die Stäbchenprobe machen: Steche einen Zahnstocher in die Mitte des Brotes. Wenn er sauber herauskommt oder nur ein paar feuchte Krümel daran haften, ist es fertig. Wenn noch flüssiger Teig dran ist, braucht es noch 5–10 Minuten.
- Abkühlen lassen: Nimm die Form aus dem Ofen und lasse das Brot für 10 Minuten in der Form abkühlen. Dann hebst du es vorsichtig mit dem Backpapier heraus und lässt es auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Das ist wichtig, denn beim Abkühlen setzt sich die Textur und das Brot wird noch saftiger.
Ein wichtiger Hinweis: Glutenfreies Gebäck ist direkt nach dem Backen oft noch etwas feucht. Keine Sorge – das gibt sich beim Abkühlen. Wenn du es am nächsten Tag isst, schmeckt es sogar noch besser, weil sich die Aromen richtig verbunden haben.
Tipps & Tricks für das Perfekte Bananenbrot
Ich habe bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dein Bananenbrot jedes Mal gelingt.
- Die Bananen müssen wirklich reif sein: Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Grüne oder gelbe Bananen ohne Flecken geben nicht genug Süße und Feuchtigkeit. Deine Bananen sollten so braun sein, dass du sie fast wegwerfen würdest. Das ist der Moment, in dem sie ihr volles Aroma entfalten.
- Zutaten auf Zimmertemperatur: Nimm die Eier und die Erdnussbutter rechtzeitig aus dem Kühlschrank. Kalte Zutaten verbinden sich nicht so gut und können den Teig klumpig machen. Ein einfacher Trick: Lege die Eier für 5 Minuten in eine Schüssel mit warmem Wasser.
- Nicht zu lange rühren: Sobald die trockenen Zutaten eingearbeitet sind, hör auf zu rühren. Bei glutenfreiem Mehl entsteht sonst eine gummiartige Textur. Ein paar Klümpchen sind völlig in Ordnung.
- Die Stäbchenprobe ist dein Freund: Jeder Ofen backt anders. Verlasse dich nicht blind auf die Zeit, sondern mache die Probe. Ein Zahnstocher, der sauber herauskommt, ist das sicherste Zeichen dafür, dass dein Brot fertig ist.
- Abkühlen nicht überspringen: Ich weiß, es ist schwer zu widerstehen, aber schneide das Brot erst an, wenn es vollständig abgekühlt ist. Sonst zerfällt es und die Textur ist nicht optimal. Geduld zahlt sich aus!
- Mehl richtig abwiegen: Kokosmehl ist sehr saugfähig. Verwende unbedingt eine Küchenwaage, anstatt es zu schätzen. Ein Gramm zu viel kann das Brot trocken machen.
Ein persönlicher Fail von mir: Ich habe einmal vergessen, das Backpulver hinzuzufügen. Das Ergebnis war eine flache, dichte, fast steinige Masse. Es hat noch geschmeckt, aber die Textur war eine Katastrophe. Seitdem überprüfe ich meine Zutaten immer doppelt, bevor ich den Teig in den Ofen schiebe.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist unglaublich vielseitig. Ich habe schon viele Varianten ausprobiert und jede hatte ihren eigenen Charme. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst.
- Schokoladen-Variante: Für alle Schokoholics: Gib 2 EL Kakaopulver (ungesüßt) zu den trockenen Zutaten und falte 50 g zuckerfreie Schokoladenchips unter den Teig. Das gibt ein intensiv schokoladiges Bananenbrot, das fast wie ein Dessert schmeckt.
- Vegane Version: Ersetze die Eier durch 3 Leinsamen-Eier (3 EL Leinsamenmehl + 9 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen) und verwende Ahornsirup statt Honig. Die Textur wird etwas dichter, aber genauso lecker.
- Nussfreie Alternative: Wenn du keine Nüsse essen kannst oder magst, ersetze die Erdnussbutter durch Sonnenblumenkernbutter oder Mandelmus (dann aber nicht mehr nussfrei). Für das Mandelmehl kannst du feines Hafermehl (glutenfrei) oder Kichererbsenmehl verwenden.
- Fruchtige Note: Füge 100 g frische oder gefrorene Heidelbeeren oder Himbeeren hinzu. Die Beeren geben dem Brot eine fruchtige Säure, die wunderbar mit der Süße der Bananen harmoniert. Vorsicht: Gefrorene Beeren vorher nicht auftauen, sonst färben sie den Teig ein.
- Gewürz-Variation: Statt Zimt kannst du auch eine Mischung aus Ingwer, Kardamom und einer Prise Nelkenpulver verwenden. Das gibt dem Brot eine orientalische Note, die besonders in der Weihnachtszeit gut ankommt.
Ich persönlich liebe die Kombination mit Heidelbeeren. Letzten Sommer habe ich eine Handvoll frische Beeren aus dem Garten meiner Nachbarin untergehoben – das war der absolute Hammer. Die kleinen sauren Explosionen im süßen Teig sind einfach perfekt.
Servier- & Aufbewahrungsvorschläge
Dieses Bananenbrot schmeckt zu jeder Tageszeit. Hier sind meine liebsten Arten, es zu genießen, und Tipps, wie du es länger frisch hältst.
- Serviertemperatur: Am besten schmeckt es bei Zimmertemperatur. Du kannst es aber auch leicht erwärmen – dann wird es besonders weich und die Aromen entfalten sich noch intensiver.
- Belag-Ideen: Einfach pur ist es schon köstlich. Aber ein Klecks cremige Erdnussbutter oder ein Hauch Honig obendrauf macht es noch besser. Für eine besondere Note probiere es mit frischen Beeren und einem Klecks griechischem Joghurt.
- Passende Getränke: Ein heißer Kaffee oder ein cremiger Chai-Latte sind die perfekten Begleiter. Auch ein Glas kalte Mandelmilch passt wunderbar.
- Aufbewahrung im Kühlschrank: Wickele das abgekühlte Brot fest in Frischhaltefolie oder lege es in eine luftdichte Dose. Im Kühlschrank hält es sich so bis zu 5 Tage. Die Kälte macht es sogar noch saftiger.
- Einfrieren: Dieses Brot lässt sich hervorragend einfrieren. Schneide es in Scheiben, lege sie nebeneinander auf ein Tablett und friere sie für 2 Stunden vor. Dann kannst du die Scheiben in einen Gefrierbeutel umfüllen. So hast du immer eine Portion parat, ohne das ganze Brot auftauen zu müssen.
- Aufwärmen: Nimm eine gefrorene Scheibe und toast sie im Toaster oder backe sie für 5 Minuten bei 150°C im Ofen. Sie schmeckt dann fast wie frisch gebacken.
Ein Tipp aus meiner Küche: Die Aromen entwickeln sich über Nacht. Wenn du das Brot am Vorabend backst und über Nacht im Kühlschrank lagerst, schmeckt es am nächsten Tag noch besser. Die Erdnussbutter und die Bananen haben dann Zeit, sich richtig zu verbinden.
Nährwertinformationen & Gesundheitliche Vorteile
Dieses Bananenbrot ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gut für dich. Hier ein Überblick über die ungefähren Nährwerte pro Scheibe (bei 12 Scheiben) und die gesundheitlichen Vorteile der Hauptzutaten.
Ungefähre Nährwerte pro Scheibe:
- Kalorien: ca. 180 kcal
- Fett: ca. 12 g (davon gesättigt: 2 g)
- Kohlenhydrate: ca. 15 g (davon Zucker: 8 g, natürlicher Zucker aus Bananen und Honig)
- Ballaststoffe: ca. 4 g
- Eiweiß: ca. 7 g
Gesundheitliche Vorteile:
- Bananen: Reich an Kalium, das gut für den Blutdruck ist, und an Vitamin B6, das das Immunsystem unterstützt. Sie liefern natürliche Energie ohne Blutzuckerspitzen.
- Erdnussbutter: Enthält gesunde ungesättigte Fettsäuren und Eiweiß, das lange satt macht. Achte auf eine Qualität ohne Zuckerzusatz und gehärtete Fette.
- Mandelmehl: Liefert Vitamin E, Magnesium und gesunde Fette. Es ist von Natur aus glutenfrei und hat einen niedrigen glykämischen Index, was bedeutet, dass es den Blutzucker nur langsam ansteigen lässt.
- Honig: Enthält Antioxidantien und wirkt antibakteriell. In Maßen genossen, ist er eine bessere Alternative zu raffiniertem Zucker.
Aus meiner Sicht ist dieses Brot der perfekte Snack für alle, die sich gesund ernähren wollen, ohne auf Genuss zu verzichten. Es ist frei von raffiniertem Zucker, glutenfrei und liefert dir langanhaltende Energie. Perfekt für ein gesundes Frühstück oder einen Snack vor dem Sport.
Fazit
Dieses saftige Bananenbrot mit Erdnussbutter und Honig ist mehr als nur ein Rezept – es ist ein kleiner Beweis dafür, dass gesundes Backen nicht kompliziert sein muss. Es ist die Rettung in letzter Minute, der Gewinner auf jedem Bürotisch und der Beweis, dass drei überreife Bananen und ein Glas Erdnussbutter wahre Wunder wirken können. Ich liebe es, wie die Aromen miteinander verschmelzen, wie saftig es ist und wie gut es sich anfühlt, etwas zu essen, das sowohl den Gaumen als auch den Körper verwöhnt.
Ich ermutige dich, dieses Rezept als Basis zu nehmen und es nach deinem Geschmack zu gestalten. Ob mit Schokolade, Beeren oder einer Prise exotischer Gewürze – mach es zu deinem eigenen. Und wenn du es ausprobierst, lass es mich wissen! Schreib mir in den Kommentaren, wie es dir gelungen ist oder welche Variation du ausprobiert hast. Ich bin schon gespannt auf deine Kreationen.
Also, ran an die Bananen und losgebacken! Du wirst sehen: Dieses Brot wird dich nicht enttäuschen. Und vielleicht rettest du damit auch deinen nächsten Sonntagnachmittag.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich normales Weizenmehl statt Mandel- und Kokosmehl verwenden?
Ja, das ist möglich. Ersetze das Mandelmehl und das Kokosmehl durch 150 g glutenfreies Mehl oder Dinkelmehl. Beachte aber, dass die Textur dann etwas anders wird – weniger saftig und etwas fester. Die Backzeit kann sich auch um 5–10 Minuten verkürzen.
Das Brot ist mir zu süß. Kann ich den Honig weglassen?
Absolut! Wenn deine Bananen sehr reif sind, reicht ihre natürliche Süße völlig aus. Lass den Honig einfach weg oder reduziere ihn auf 1 EL. Du kannst auch einen Esslöffel Zitronensaft hinzufügen, um die Süße zu balancieren.
Warum ist mein Bananenbrot innen noch feucht, obwohl es lange gebacken hat?
Das kann passieren, wenn die Bananen sehr groß waren oder der Ofen zu heiß eingestellt ist. Glutenfreies Gebäck braucht oft etwas länger. Backe es bei 170°C Ober-/Unterhitze (150°C Umluft) für 50–60 Minuten. Die Stäbchenprobe ist entscheidend. Lasse es außerdem vollständig auskühlen – die Feuchtigkeit verteilt sich dann.
Kann ich dieses Rezept auch als Muffins backen?
Ja, das funktioniert perfekt! Fülle den Teig in ein Muffinblech mit Papierförmchen und backe sie bei 180°C für 18–22 Minuten. Die Backzeit ist kürzer, also mach ab 15 Minuten die Stäbchenprobe. Du bekommst etwa 10–12 Muffins.
Wie erkenne ich, ob meine Erdnussbutter ohne Zuckerzusatz ist?
Ein Blick auf die Zutatenliste verrät es dir. Gute Erdnussbutter enthält nur Erdnüsse und vielleicht etwas Salz. Wenn Zucker, Palmöl oder andere Zusätze aufgeführt sind, ist es keine reine Erdnussbutter. Ich empfehle, sie im Reformhaus oder Biomarkt zu kaufen – dort gibt es oft die besten Qualitäten.
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Saftiges zuckerfreies Bananenbrot mit Erdnussbutter & Honig
Ein saftiges, zuckerfreies und glutenfreies Bananenbrot mit Erdnussbutter und Honig, das in weniger als einer Stunde fertig ist und perfekt als gesundes Frühstück oder Snack für unterwegs geeignet ist.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 50 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 5 Minuten
- Yield: 12 Scheiben 1x
- Category: Frühstück / Snack
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 3 sehr reife Bananen (ca. 300 g)
- 3 große Eier, Zimmertemperatur
- 3 EL cremige Erdnussbutter (ohne Zuckerzusatz)
- 2 EL Honig (flüssig)
- 100 g Mandelmehl (entölt)
- 50 g Kokosmehl
- 1 TL Backpulver (glutenfrei)
- 1/2 TL Natron
- 1 Prise Salz
- Optional: 1 TL Zimt
- Optional: 50 g gehackte Nüsse (Walnüsse oder Pekannüsse)
Instructions
- Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Kastenform (ca. 20 x 10 cm) mit Backpapier auslegen oder leicht mit Kokosöl einfetten.
- Bananen schälen und in einer großen Rührschüssel mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken, bis eine cremige, aber noch leicht stückige Masse entsteht.
- Eier, Erdnussbutter und Honig zu den zerdrückten Bananen geben und mit einem Schneebesen verrühren, bis eine homogene, hellbraune Masse entsteht.
- In einer separaten kleinen Schüssel Mandelmehl, Kokosmehl, Backpulver, Natron und Salz vermischen. Optional Zimt hinzufügen.
- Die Mehlmischung nach und nach zu den feuchten Zutaten geben und nur so lange rühren, bis alles gerade so verbunden ist. Nicht zu viel rühren.
- Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und die Oberfläche glatt streichen. Optional gehackte Nüsse als Topping darüber streuen und leicht andrücken.
- Auf der mittleren Schiene 45–55 Minuten backen. Nach 40 Minuten Stäbchenprobe machen: Zahnstocher in die Mitte stechen; wenn er sauber herauskommt oder nur feuchte Krümel daran haften, ist das Brot fertig.
- Form aus dem Ofen nehmen und das Brot 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann vorsichtig mit dem Backpapier herausheben und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Notes
Glutenfreies Gebäck ist direkt nach dem Backen oft noch etwas feucht – das gibt sich beim Abkühlen. Am nächsten Tag schmeckt es noch besser, da sich die Aromen verbinden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Scheibe
- Calories: 180
- Sugar: 8
- Sodium: 120
- Fat: 12
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 15
- Fiber: 4
- Protein: 7
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