Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Saftiger Zwetschgenkuchen vom Blech – Einfaches Rezept für 20 Personen

Fertig in 90 Minuten
Portionen 20 Stücke
Schwierigkeitsgrad Medium

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Mein Schwager Jochen hatte sich jahrelang geweigert, Zwetschgenkuchen zu essen. Zwanzig Jahre, um genau zu sein. „Zu matschig”, sagte er immer. „Und der Teig wird nie richtig durch.” Dann, letzten September, stand ich in meiner völlig überfüllten Küche – fünf Bleche Kuchen für das jährliche Straßenfest, und Jochen war „nur kurz vorbeigekommen”, um seinen Grill zu holen. Ich erwischte ihn, wie er mit einem Stück meines saftigen Zwetschgenkuchens vom Blech in der Hand in der Speisekammer stand. Ganz allein. Mit geschlossenen Augen. „Das hier”, sagte er mit vollem Mund, „ist etwas völlig anderes.”

Ehrlich, ich war baff. Ich meine, ich wusste, dass dieser Kuchen besonders war – der Teig ist so schön buttrig und stabil, die Früchte versinken genau richtig darin, und diese dünne Zimt-Zucker-Kruste oben drauf? Unschlagbar. Aber dass er einen bekennenden Zwetschgenkuchen-Skeptiker bekehren würde? Das hatte ich nicht erwartet. Vielleicht kennen Sie das ja – wenn man ein Rezept so oft gebacken hat, dass man gar nicht mehr merkt, wie besonders es eigentlich ist. Genau so ging es mir mit diesem Blechkuchen.

Was diesen saftigen Zwetschgenkuchen vom Blech für 20 Personen so besonders macht, ist dieser Moment, wenn die Früchte beim Backen anfangen zu blubbern und ihren Saft mit dem Teig verbinden. Der Duft zieht durchs ganze Haus – und glauben Sie mir, wenn Sie den einmal in der Nase haben, gibt es kein Zurück mehr. Ich habe dieses Rezept über drei Sommer hinweg perfektioniert, mit genau der richtigen Menge an Butter im Teig und einem kleinen Trick, der verhindert, dass der Boden durchweicht.

Warum Sie diesen saftigen Zwetschgenkuchen vom Blech lieben werden

Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiteres Obstkuchen-Rezept. Er ist das Ergebnis von unzähligen Testdurchläufen, enttäuschten Gesichtern wegen durchgeweichter Böden und genau einer Erkenntnis: Der perfekte Zwetschgenkuchen braucht einen Teig, der die Feuchtigkeit der Früchte auffängt, ohne matschig zu werden. Und genau das habe ich für Sie gelöst.

Hier ist, warum dieser Kuchen Ihr neuer Liebling wird:

  • Perfekt für große Runden: Ein ganzes Blech reicht locker für 20 Personen – ideal für Straßenfeste, Geburtstage oder den großen Familientreff.
  • Einfach & unkompliziert: Keine komplizierten Techniken, kein stundenlanges Kneten. Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt.
  • Saftig, aber nicht matschig: Dank eines cleveren Tricks bleibt der Boden schön fest, während die Früchte ihre ganze Aromenpracht entfalten.
  • Mit einfachen Zutaten: Butter, Mehl, Eier, frische Zwetschgen – mehr brauchen Sie nicht. Keine ausgefallenen Superfoods oder teuren Importprodukte.
  • Der Duft allein ist es wert: Wenn der Kuchen im Ofen ist, werden Ihre Gäste ungeduldig – versprochen.

Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus einem buttrigen, leicht süßen Hefeteig oder Rührteig (je nach Ihrer Wahl) und der perfekten Balance zwischen süß und fruchtig-säuerlich. Die Zwetschgen werden nicht einfach nur oben drauf gelegt – sie werden sanft in den Teig gedrückt, sodass sie beim Backen leicht einsinken und jede Scheibe die perfekte Fruchtverteilung hat.

Ich habe diesen Kuchen schon auf drei Geburtstagen, zwei Straßenfesten und einem Familienessen serviert. Jedes Mal war er das Erste, was leer war. Und jedes Mal kam die Frage nach dem Rezept. Jetzt gebe ich es an Sie weiter – mit all meinen Tricks und Erfahrungen.

Welche Zutaten Sie brauchen

Für diesen saftigen Zwetschgenkuchen vom Blech für 20 Personen verwenden Sie am besten frische, reife Zwetschgen. Die Saison ist kurz, aber intensiv – und genau das macht diesen Kuchen so besonders. Die Zutaten sind bewusst einfach gehalten, damit der Fruchtgeschmack im Mittelpunkt steht.

Für den Teig:

  • 500 g Mehl (Type 405 oder 550 – ich nehme am liebsten Weizenmehl Type 550, es gibt dem Teig mehr Biss)
  • 200 g Zucker (feiner Kristallzucker – wer mag, kann 50 g durch braunen Zucker ersetzen für eine leicht karamellige Note)
  • 250 g weiche Butter (unbedingt weiche, nicht geschmolzene Butter – Zimmertemperatur ist entscheidend)
  • 4 Eier (Größe M, Zimmertemperatur – kalte Eier machen den Teig klumpig)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder das Mark einer halben Vanilleschote)
  • 1 Päckchen Backpulver (für den Rührteig – bei Hefeteig entfällt es)
  • 1 Prise Salz (das hebt den Geschmack ungemein)
  • Etwas Milch (ca. 3-4 EL, falls der Teig zu fest ist – aber Vorsicht, nicht zu flüssig machen)

Für den Belag:

  • 2 kg frische Zwetschgen (reif, aber noch fest – nicht überreif, sonst werden sie zu matschig)
  • 3 EL Zucker (zum Bestreuen der Früchte – je nach Süße der Zwetschgen anpassen)
  • 1 TL Zimt (gemahlen – das ist das Geheimnis für das typische Aroma)

Für den Guss (optional, aber empfehlenswert):

  • 200 ml Schlagsahne
  • 2 Eier
  • 2 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (oder 2 EL Speisestärke) – das ist mein Trick für die perfekte Konsistenz

Ein Tipp von mir: Achten Sie beim Kauf der Zwetschgen auf die sogenannten „Echten Zwetschgen” – sie sind länglicher, haben ein festes Fruchtfleisch und lassen sich leichter entsteinen als runde Pflaumen. Ich kaufe meine immer auf dem Wochenmarkt bei Frau Müller, die weiß genau, wann die Früchte perfekt sind. Wenn Sie keine frischen Zwetschgen bekommen, können Sie auch tiefgekühlte verwenden – lassen Sie sie vorher gut abtropfen und tupfen Sie sie trocken.

Für eine vegane Variante ersetzen Sie die Butter durch Margarine und die Eier durch Apfelmus (ca. 120 g pro Ei) oder Leinsamen-Eier. Die Sahne für den Guss können Sie durch eine pflanzliche Alternative ersetzen, aber der Geschmack wird etwas anders sein – ehrlich gesagt, ist die Sahne-Version einfach unschlagbar.

Welche Küchengeräte Sie benötigen

Die gute Nachricht: Sie brauchen keine ausgefallenen Geräte für diesen saftigen Zwetschgenkuchen vom Blech. Ein paar Basics reichen völlig aus.

  • Ein Backblech: Standardgröße (ca. 40 x 30 cm) – ich schwöre auf mein altes, dunkles Blech von meiner Oma, es leitet die Hitze einfach perfekt.
  • Eine große Rührschüssel: Nichts Spezielles, aber bitte keine zu kleine – der Teig geht auf und braucht Platz.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Für den Rührteig ist das Gold wert. Mit der Hand wird es mühsam, aber es geht auch.
  • Ein scharfes Messer: Zum Halbieren und Entsteinen der Zwetschgen – ein stumpfes Messer macht die Früchte kaputt.
  • Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt.
  • Ein Nudelholz: Nur wenn Sie den Teig ausrollen möchten – bei Rührteig entfällt das.

Ein Tipp aus meiner Küche: Investieren Sie in ein gutes Backblech mit Antihaftbeschichtung. Ich habe jahrelang mit billigen Blechen gekämpft, bis ich mir ein hochwertiges zugelegt habe. Der Unterschied ist enorm – der Kuchen backt gleichmäßiger und löst sich viel leichter.

So gelingt der saftige Zwetschgenkuchen vom Blech – Schritt für Schritt

saftiger Zwetschgenkuchen vom Blech preparation steps

Hier kommt der wichtigste Teil: die genaue Anleitung. Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Aber ein paar Details machen den Unterschied zwischen einem guten und einem unvergesslichen Kuchen.

Schritt 1: Die Zwetschgen vorbereiten (10 Minuten)

Waschen Sie die Zwetschgen gründlich unter kaltem Wasser. Halbieren Sie sie dann mit einem scharfen Messer und entfernen Sie die Steine. Ich mache das immer so: Die Zwetschge auf ein Brett legen, das Messer rundherum führen und die Hälften vorsichtig auseinanderdrehen. Den Stein einfach mit den Fingern herauslösen. Die Hälften sollten möglichst gleich groß sein, damit sie gleichmäßig garen. Lassen Sie die Früchte anschließend auf einem Küchentuch abtropfen – überschüssige Feuchtigkeit ist der Feind eines knusprigen Bodens.

Schritt 2: Den Teig zubereiten (15 Minuten)

Geben Sie die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Rühren Sie alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 3-4 Minuten lang, bis die Masse hell und cremig ist. Das ist wichtig – die Luft, die Sie jetzt unterrühren, macht den Teig später schön locker. Geben Sie dann die Eier einzeln dazu und rühren Sie jedes gut unter, bevor Sie das nächste hinzufügen.

Mischen Sie in einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz. Geben Sie die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Ei-Masse und rühren Sie nur so lange, bis sich alles verbunden hat. Nicht zu viel rühren, sonst wird der Teig zäh! Wenn der Teig zu fest ist, geben Sie einen Esslöffel Milch dazu. Er sollte weich und geschmeidig sein, aber nicht fließen.

Schritt 3: Den Teig auf dem Blech verteilen (5 Minuten)

Legen Sie Ihr Backblech mit Backpapier aus – das spart später viel Ärger beim Herauslösen. Geben Sie den Teig in die Mitte des Blechs und verteilen Sie ihn mit einem Teigschaber oder einer leicht bemehlten Hand gleichmäßig. Der Teig sollte etwa 1-1,5 cm dick sein. Keine Sorge, wenn er nicht perfekt glatt ist – die Früchte werden das später kaschieren.

Schritt 4: Die Zwetschgen verteilen (10 Minuten)

Jetzt kommt der schöne Teil: Legen Sie die Zwetschgenhälften mit der Schnittfläche nach oben dicht an dicht auf den Teig. Drücken Sie sie leicht an, sodass sie etwa zur Hälfte im Teig versinken. Ich lege sie immer in Reihen, wie kleine Soldaten – das sieht nicht nur schön aus, sondern sorgt auch für eine gleichmäßige Verteilung. Zwischen den Früchten sollten kaum Lücken sein, denn der Teig geht beim Backen noch auf und füllt die Zwischenräume.

Schritt 5: Den Zimt-Zucker darübersieben (2 Minuten)

Mischen Sie in einer kleinen Schüssel den restlichen Zucker mit dem Zimt. Sieben Sie diese Mischung gleichmäßig über die Zwetschgen. Das klingt vielleicht nach einer Kleinigkeit, aber glauben Sie mir – dieser Duft beim Backen ist unbeschreiblich.

Schritt 6: Der optionale Guss (5 Minuten + Backzeit)

Wenn Sie den Guss machen möchten (ich empfehle es sehr!), verrühren Sie Sahne, Eier, Zucker und Vanillepuddingpulver in einer Schüssel, bis eine glatte Masse entsteht. Gießen Sie diese Mischung vorsichtig über die Zwetschgen, nachdem der Kuchen etwa 20 Minuten gebacken hat. Das ist mein Geheimtipp – der Guss verbindet sich dann perfekt mit den Früchten und sorgt für eine cremige, puddingartige Schicht.

Schritt 7: Backen (40-50 Minuten)

Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) vor. Schieben Sie das Blech auf die mittlere Schiene und backen Sie den Kuchen 40-50 Minuten. Der Kuchen ist fertig, wenn der Rand goldbraun ist und die Zwetschgen weich sind. Machen Sie die Stäbchenprobe: Stechen Sie in den Teigrand – wenn kein Teig mehr kleben bleibt, ist er perfekt. Lassen Sie den Kuchen nach dem Backen mindestens 20 Minuten auf einem Kuchengitter auskühlen, bevor Sie ihn anschneiden. Sonst bricht er auseinander.

Meine besten Tipps für den perfekten Zwetschgenkuchen

Im Laufe der Jahre habe ich so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse, damit Ihnen dieser saftige Zwetschgenkuchen vom Blech auf Anhieb gelingt.

Der Boden bleibt matschig – was tun?

Das ist der Klassiker-Fehler. Die Lösung: Bestreuen Sie den Teig vor dem Belegen mit den Zwetschgen mit einer dünnen Schicht Semmelbrösel oder gemahlenen Mandeln. Sie saugen die überschüssige Feuchtigkeit auf und halten den Boden trocken. Klingt einfach, funktioniert aber perfekt.

Die Zwetschgen sind zu sauer

Kein Problem! Passen Sie einfach die Zuckermenge an. Ich streue manchmal noch einen Esslöffel mehr Zucker über die Früchte, bevor der Kuchen in den Ofen kommt. Ein Spritzer Zitronensaft kann die Säure sogar noch angenehmer machen.

Der Teig klebt beim Verteilen

Befeuchten Sie Ihre Hände leicht mit Wasser oder ölen Sie sie ein. Dann lässt sich der Teig viel leichter auf dem Blech verteilen, ohne dass alles an den Fingern klebt. Ich habe das einmal vergessen und hatte Teig in den Haaren – glauben Sie mir, das will keiner.

Timing ist alles

Bereiten Sie die Zwetschgen vor, während der Ofen vorheizt. Dann haben Sie alles parat, wenn der Teig fertig ist. So vermeiden Sie Hektik und der Teig muss nicht warten.

Die perfekte Konsistenz prüfen

Der Kuchen ist fertig, wenn er sich leicht vom Blechrand löst. Ein Zahnstocher in der Mitte sollte sauber herauskommen – aber nur im Teig, nicht in den Früchten, die natürlich feucht sind.

Variationen für jeden Geschmack

Dieser saftige Zwetschgenkuchen vom Blech ist wunderbar wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.

Mit Streuseln: Mischen Sie 150 g Mehl, 100 g Zucker, 100 g kalte Butter und 1 TL Zimt zu Streuseln. Verteilen Sie sie in den letzten 10 Backminuten über den Kuchen. Das gibt eine herrlich knusprige Kruste.

Vegan: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine, die Eier durch Apfelmus (120 g pro Ei) und die Sahne durch Hafer- oder Sojasahne. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber immer noch lecker.

Mit anderen Früchten: Im Sommer probiere ich gerne eine Mischung aus Zwetschgen und Mirabellen oder Aprikosen. Die Süße der Aprikosen harmoniert wunderbar mit der Säure der Zwetschgen. Im Herbst funktionieren auch Birnen oder Äpfel.

Mit Nüssen: Streuen Sie vor dem Backen gehackte Walnüsse oder Mandelblättchen über den Kuchen. Das gibt einen tollen Crunch und passt perfekt zum fruchtigen Aroma.

Schokoladig: Für alle Schokoholics: Geben Sie 100 g geschmolzene Zartbitterschokolade unter den Teig. Klingt ungewöhnlich, schmeckt aber fantastisch – die Bitterkeit der Schokolade bricht die Süße des Kuchens.

Servieren und Aufbewahren

Dieser saftige Zwetschgenkuchen vom Blech schmeckt am besten lauwarm – dann sind die Aromen am intensivsten und der Teig ist noch schön weich. Servieren Sie ihn einfach pur oder mit einem Klecks Schlagsahne. Ein Klecks Vanilleeis oder eine Kugel Zimteis machen daraus eine echte Dessert-Sensation.

Dazu passt hervorragend eine Tasse Kaffee oder ein Glas Milch. Im Herbst liebe ich einen heißen Apfelpunsch oder einen Glühwein dazu – das ist der perfekte Abschluss eines Spaziergangs durchs bunte Laub.

Aufbewahren: Der Kuchen hält sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur 2-3 Tage. Im Kühlschrank bleibt er bis zu 5 Tage frisch – aber decken Sie ihn gut ab, sonst nimmt er Kühlschrankgerüche an. Ein Tipp: Legen Sie ein Stück Küchenpapier mit in die Dose, das absorbiert überschüssige Feuchtigkeit.

Einfrieren: Sie können den Kuchen hervorragend einfrieren. Schneiden Sie ihn in Stücke, wickeln Sie jedes Stück in Frischhaltefolie und legen Sie sie in einen Gefrierbeutel. So hält er sich 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf einem Kuchengitter liegen lassen – das dauert etwa 2 Stunden.

Reheating: Für den frisch-gebackenen Geschmack erwärmen Sie ein Stück im Backofen bei 150 °C für 5-7 Minuten. Die Mikrowelle geht auch, aber der Teig wird dann weicher – nicht meins, aber manche mögen es so.

Nährwerte und gesundheitliche Aspekte

Ein Stück dieses saftigen Zwetschgenkuchens vom Blech (bei 20 Stücken) enthält ungefähr:

  • Kalorien: ca. 280-320 kcal
  • Fett: ca. 15 g
  • Kohlenhydrate: ca. 35 g
  • Eiweiß: ca. 5 g
  • Ballaststoffe: ca. 3 g

Die Zwetschgen sind die heimlichen Stars – sie stecken voller Vitamine (vor allem Vitamin K und C) und Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Außerdem enthalten sie Antioxidantien, die entzündungshemmend wirken. Klar, der Kuchen ist kein Diätgericht, aber in Maßen genossen – und mit frischen Früchten – ist er ein Stück Lebensfreude.

Für Diabetiker: Sie können den Zucker durch Erythrit oder Xylit ersetzen (Achtung, Xylit ist für Hunde giftig!). Der Kuchen wird dann etwas weniger saftig, aber immer noch lecker.

Allergene: Enthält Gluten, Milchprodukte, Eier und Nüsse (je nach Variante). Für eine glutenfreie Version verwenden Sie glutenfreies Mehl und passen Sie die Flüssigkeit an.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Kuchen auch mit Hefeteig machen?

Ja, absolut! Der Rührteig ist schneller, aber ein Hefeteig gibt dem Kuchen eine ganz andere, luftigere Textur. Verwenden Sie dann 500 g Mehl, 1 Würfel Hefe, 250 ml lauwarme Milch, 80 g Zucker, 80 g Butter und 1 Ei. Lassen Sie den Teig 30 Minuten gehen, bevor Sie die Zwetschgen darauflegen.

Warum werden meine Zwetschgen im Kuchen so matschig?

Das liegt meist an überreifen Früchten oder zu viel Feuchtigkeit. Verwenden Sie feste, reife Zwetschgen und tupfen Sie sie nach dem Waschen gut trocken. Der Trick mit den Semmelbröseln hilft auch.

Kann ich den Kuchen am Vortag backen?

Unbedingt! Viele sagen sogar, dass er am nächsten Tag noch besser schmeckt, weil die Aromen durchgezogen sind. Bewahren Sie ihn einfach abgedeckt bei Raumtemperatur auf. Vor dem Servieren kurz im Ofen erwärmen – das bringt die Frische zurück.

Wie bekomme ich die Zwetschgenkerne am einfachsten raus?

Mit einem speziellen Zwetschgenentsteiner geht es am schnellsten – das ist ein kleines Gerät, das den Stein mit einer Zange herausdrückt. Alternativ: Die Zwetschge mit einem scharfen Messer rundherum einschneiden und die Hälften auseinanderdrehen. Der Stein lässt sich dann meist leicht mit den Fingern lösen.

Kann ich den Kuchen auch ohne Backpapier backen?

Das würde ich nicht empfehlen – der Kuchen klebt sonst schnell am Blech fest. Wenn Sie kein Backpapier haben, fetten Sie das Blech sehr gut ein und bestäuben Sie es mit Mehl. Aber Backpapier ist einfach die sicherere und sauberere Lösung.

Fazit: Ein Kuchen für die Ewigkeit

Dieser saftige Zwetschgenkuchen vom Blech ist mehr als nur ein Rezept – er ist ein Stück Herbstglück, das man teilen kann. Die Kombination aus buttrigem Teig, saftigen Früchten und einer Prise Zimt ist einfach unschlagbar. Und das Beste: Er gelingt auch Anfängern, solange man die einfachen Tricks beachtet.

Ich liebe es, wie dieser Kuchen Menschen zusammenbringt. Ob beim Straßenfest, im Familienkreis oder einfach an einem verregneten Sonntagnachmittag – er zaubert immer ein Lächeln auf die Gesichter. Mein Schwager Jochen isst inzwischen übrigens regelmäßig Zwetschgenkuchen. Aber nur meinen. Und das ist vielleicht das größte Kompliment, das ein Rezept bekommen kann.

Probieren Sie es aus! Passen Sie die Zuckermenge nach Ihrem Geschmack an, experimentieren Sie mit den Variationen und machen Sie den Kuchen zu Ihrem eigenen. Ich bin gespannt, wie er Ihnen schmeckt – schreiben Sie mir gerne einen Kommentar oder teilen Sie Ihre Version auf Pinterest. Vergessen Sie nicht, mich zu markieren, damit ich Ihre Kreation sehen kann!

In diesem Sinne: Ran an die Zwetschgen und viel Spaß beim Backen!

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saftiger Zwetschgenkuchen vom Blech recipe

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Saftiger Zwetschgenkuchen vom Blech – Einfaches Rezept für 20 Personen

Dieser saftige Zwetschgenkuchen vom Blech ist perfekt für große Runden und gelingt mit einem cleveren Trick, der den Boden schön fest hält. Ein buttriger Teig, frische Zwetschgen und eine dünne Zimt-Zucker-Kruste machen ihn unwiderstehlich.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 45 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde
  • Yield: 20 Portionen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500 g Mehl (Type 405 oder 550)
  • 200 g Zucker (feiner Kristallzucker)
  • 250 g weiche Butter
  • 4 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 34 EL Milch (falls nötig)
  • 2 kg frische Zwetschgen (reif, aber noch fest)
  • 3 EL Zucker (zum Bestreuen der Früchte)
  • 1 TL Zimt (gemahlen)
  • 200 ml Schlagsahne (für den optionalen Guss)
  • 2 Eier (für den optionalen Guss)
  • 2 EL Zucker (für den optionalen Guss)
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (oder 2 EL Speisestärke, für den optionalen Guss)

Instructions

  1. Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
  2. Butter, Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät 3-4 Minuten hell und cremig schlagen. Eier einzeln unterrühren.
  3. Mehl mit Backpulver und Salz mischen, nach und nach zur Butter-Ei-Masse geben und nur kurz verrühren. Bei Bedarf 1 EL Milch zugeben, bis der Teig weich und geschmeidig ist.
  4. Backblech mit Backpapier auslegen. Teig gleichmäßig darauf verteilen (ca. 1-1,5 cm dick).
  5. Zwetschgenhälften mit der Schnittfläche nach oben dicht an dicht auf den Teig legen und leicht andrücken.
  6. Zucker und Zimt mischen und gleichmäßig über die Zwetschgen sieben.
  7. Für den optionalen Guss: Sahne, Eier, Zucker und Vanillepuddingpulver glatt rühren. Nach 20 Minuten Backzeit vorsichtig über die Zwetschgen gießen.
  8. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) vorheizen. Kuchen auf der mittleren Schiene 40-50 Minuten backen, bis der Rand goldbraun ist und die Stäbchenprobe im Teig gelingt.
  9. Kuchen mindestens 20 Minuten auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, bevor er angeschnitten wird.

Notes

Für einen knusprigen Boden den Teig vor dem Belegen mit Semmelbröseln oder gemahlenen Mandeln bestreuen. Bei zu sauren Zwetschgen die Zuckermenge erhöhen. Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag oft noch besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück (bei 20 Stüc
  • Calories: 300
  • Sugar: 20
  • Sodium: 0.2
  • Fat: 15
  • Saturated Fat: 9
  • Carbohydrates: 35
  • Fiber: 3
  • Protein: 5

Keywords: Zwetschgenkuchen, Blechkuchen, saftiger Kuchen, einfaches Rezept, Herbstkuchen, Obstkuchen, für viele Personen

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