Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Saftiger Zwetschgenkuchen mit knusprigen Mandelstreuseln – das beste Rezept

Fertig in 90 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Medium

Love this? Save it for later!

Share the inspiration with your friends

„Kannst du nicht einfach die Hälfte der Butter weglassen und stattdessen Quark nehmen?“ Meine Freundin Lena stand in meiner Küche, die Hände in die Hüften gestemmt, und sah mich herausfordernd an. Ich wollte gerade mit einer ausführlichen Erklärung loslegen, warum das bei einem klassischen Streuselkuchen völlig daneben gehen würde. Dann hielt ich inne. Vielleicht hatte sie ja recht. Drei Wochen später stand ein saftiger Zwetschgenkuchen mit knusprigen Mandelstreuseln auf dem Tisch, der so butterzart und gleichzeitig so leicht war, dass ich meinen eigenen Augen nicht traute. Ich musste zugeben – ich hatte mich geirrt. Und zwar gründlich.

Ehrlich, ich bin nicht der Typ, der gerne zugibt, wenn er falsch liegt. Aber dieser Zwetschgenkuchen hat mich eines Besseren belehrt. Die Mischung aus der saftigen, fast schon puddingartigen Zwetschgenschicht und den knusprigen Mandelstreuseln – das ist einfach ein Gedicht. Ich habe das Rezept seitdem bestimmt ein Dutzend Mal gebacken, für Geburtstage, sonntägliche Kaffeetafeln und einfach so, weil die Zwetschgen am Markt so schön reif waren. Und jedes Mal denke ich an Lenas freche Frage zurück. Vielleicht ist das ja das Geheimnis der besten Rezepte: Sie entstehen oft dann, wenn man bereit ist, seine eigenen Regeln zu brechen.

Warum Sie diesen saftigen Zwetschgenkuchen mit knusprigen Mandelstreuseln lieben werden

Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiteres Obstkuchenrezept. Er ist das Ergebnis etlicher Backversuche, einiger grandioser Fehlschläge und genau einer richtig guten Idee. Lassen Sie mich Ihnen verraten, warum er auch in Ihrer Küche zur neuen Lieblingsroutine werden wird.

  • Saftig und doch stabil: Der Teig ist so feucht, dass er auf der Zunge zergeht, aber er läuft Ihnen nicht beim Anschneiden auseinander. Die Zwetschgen geben genau die richtige Menge Saft ab, ohne dass der Boden matschig wird.
  • Knusprige Mandelstreusel: Die Krönung! Diese Streusel sind nicht nur süß und buttrig, sie haben durch die gehobelten Mandeln einen unwiderstehlichen Crunch. Sie bleiben knusprig, selbst am zweiten Tag – ein kleines Wunder, wenn Sie mich fragen.
  • Perfekt für die Springform: Die Springform ist hier der absolute Game-Changer. Sie sorgt für gleichmäßige Hitze, einen perfekten Rand und macht das Lösen des Kuchens zum Kinderspiel. Kein Ankleben, keine zerbrochenen Böden mehr.
  • Einfache Zutaten, großartiges Ergebnis: Sie brauchen nichts Exotisches. Mehl, Butter, Zucker, Eier, Mandeln und natürlich frische Zwetschgen. Das meiste haben Sie bestimmt schon zu Hause.
  • Der Duft allein ist es wert: Wenn dieser Kuchen im Ofen ist, riecht Ihre ganze Wohnung nach Herbst, Geborgenheit und ganz viel Liebe. Diesen Duft kann man nicht kaufen.

Dieser Kuchen ist mein absoluter Favorit für die Zwetschgenzeit. Er vereint alles, was ich an der Herbstbäckerei liebe: die fruchtige Säure der Zwetschgen, die Süße des Mürbeteigs und dieses gewisse Extra an Crunch. Er schmeckt warm mit einem Klecks Sahne genauso gut wie kalt am nächsten Morgen zum Frühstück. Versprochen.

Was Sie für die Zutaten wissen müssen

Für diesen saftigen Zwetschgenkuchen mit knusprigen Mandelstreuseln brauchen Sie keine Zauberkünste, sondern nur gute, ehrliche Zutaten. Die meisten davon sind wahre Küchen-Alltagshelden. Hier kommt meine persönliche Einkaufsliste und ein paar Tipps, worauf Sie achten sollten.

Für den Mürbeteigboden

  • 250 g Mehl (Type 405): Das klassische Weizenmehl sorgt für die perfekte Krümelstruktur. Sie können auch Dinkelmehl 630 verwenden, dann wird der Boden etwas nussiger im Geschmack.
  • 125 g kalte Butter: Die Butter muss wirklich schön kalt sein, am besten direkt aus dem Kühlschrank. In kleine Würfel geschnitten lässt sie sich leichter mit dem Mehl verkneten. Ich schwöre auf die Marke „Weihenstephan“ – sie hat einfach den besten Buttergeschmack.
  • 80 g Zucker: Feiner Haushaltszucker reicht völlig. Er süßt den Boden, ohne aufdringlich zu sein.
  • 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig und macht ihn geschmeidig. Achten Sie darauf, dass es Zimmertemperatur hat, dann verbindet es sich besser mit der Butter.
  • 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, ist aber unverzichtbar. Das Salz holt die Süße hervor und verhindert, dass der Kuchen langweilig schmeckt.
  • 1 TL Backpulver: Nur eine kleine Menge, damit der Boden nicht zu schwer wird. Nicht mit Natron verwechseln!

Für die Zwetschgenschicht

Saftiger Zwetschgenkuchen mit knusprigen Mandelstreuseln preparation steps

  • 1 kg frische Zwetschgen: Das Herzstück des Kuchens! Achten Sie darauf, dass die Zwetschgen reif, aber noch fest sind. Sie sollten sich leicht vom Stein lösen lassen. Pflaumen gehen auch, aber Zwetschgen sind weniger wässrig und haben ein intensiveres Aroma. Am liebsten mag ich die Sorte „Hauszwetschge“ – sie sind klein, dunkel und wahnsinnig aromatisch.
  • 2 EL Zucker: Zum Bestreuen der Zwetschgen. Je nach Süße der Früchte können Sie die Menge anpassen.
  • 1 TL Zimt: Der klassische Begleiter für Zwetschgen. Er wärmt von innen und passt perfekt in die Jahreszeit.

Für die knusprigen Mandelstreusel

  • 150 g Mehl (Type 405): Wieder das Allzweck-Mehl. Es bildet die Basis für die Streusel.
  • 100 g kalte Butter: Auch hier gilt: kalt ist besser. Die Butter wird in den Teig eingearbeitet, sodass kleine, krümelige Stücke entstehen.
  • 100 g Zucker: Für die nötige Süße und die Karamellisierung im Ofen.
  • 100 g gehobelte Mandeln: Das Geheimnis der Knusprigkeit! Die Mandeln werden im Ofen goldbraun und geben den Streuseln diesen wunderbaren Biss. Sie können auch gehackte Mandeln nehmen, aber die gehobelten sehen einfach schöner aus.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Für das feine Vanillearoma. Selbst gemachter Vanillezucker ist hier natürlich die Königsklasse.
  • 1 Prise Salz: Auch in den Streuseln – es balanciert die Süße perfekt aus.

Benötigte Küchengeräte

Sie brauchen keine ausgefallene Profi-Ausstattung, aber ein paar gute Helfer machen die Arbeit leichter. Hier ist, was ich empfehle:

  • Springform (26 cm Durchmesser): Das ist die wichtigste Anschaffung. Eine gute Springform mit Antihaftbeschichtung und einem auslaufsicheren Boden ist Gold wert. Ich habe meine von „Springform Pro“ und sie begleitet mich schon seit Jahren.
  • Küchenmaschine oder Handrührgerät mit Knethaken: Für den Mürbeteig und die Streusel. Sie können alles auch von Hand kneten, aber die Maschine spart Zeit und Nerven.
  • Große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas. Sie sollte groß genug sein, damit nichts daneben geht.
  • Entsteiner oder ein scharfes Messer: Zum Halbieren und Entsteinen der Zwetschgen. Ein guter Entsteiner ist eine lohnende Investition, wenn Sie viel Obstkuchen backen.
  • Backpapier: Zum Auslegen des Springformbodens. Das verhindert das Ankleben und erleichtert das Herauslösen.
  • Kuchengitter: Zum Auskühlen lassen. Ein Gitter sorgt dafür, dass der Boden nicht von unten durchfeuchtet.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für den perfekten Zwetschgenkuchen

Jetzt wird es ernst! Keine Sorge, das ist einfacher, als es klingt. Folgen Sie einfach meinen Schritten, und Ihr saftiger Zwetschgenkuchen mit knusprigen Mandelstreuseln wird ein voller Erfolg.

  1. Den Ofen vorheizen: Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie den Boden einer 26-cm-Springform mit Backpapier aus und fetten Sie den Rand leicht ein.
  2. Den Mürbeteig zubereiten: Geben Sie 250 g Mehl, 80 g Zucker, 1 TL Backpulver und 1 Prise Salz in eine große Schüssel. Vermischen Sie alles kurz. Geben Sie dann 125 g kalte Butterwürfel und 1 Ei hinzu. Mit den Knethaken Ihrer Küchenmaschine oder Ihres Handrührgeräts alles zu einem glatten Teig verkneten. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Der Teig sollte sich zu einer Kugel formen lassen, ohne zu kleben. Wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. Tipp aus meiner Küche: Wenn der Teig zu trocken ist, geben Sie einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Ist er zu klebrig, etwas mehr Mehl.
  3. Die Zwetschgen vorbereiten: Während der Teig kühlt, waschen Sie die 1 kg Zwetschgen, halbieren Sie sie und entfernen Sie die Steine. Halbieren Sie die Hälften je nach Größe noch einmal längs. Vermischen Sie die Zwetschgenstücke mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt. Lassen Sie sie kurz ziehen, damit sie etwas Saft ziehen. Achtung: Den Saft nicht wegschütten! Er wird später auf dem Kuchen verteilt.
  4. Den Boden formen: Nehmen Sie den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank. Rollen Sie ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis aus, der etwas größer ist als der Springformboden. Heben Sie den Teig vorsichtig mit dem Nudelholz auf und legen Sie ihn in die Form. Drücken Sie ihn gleichmäßig am Boden fest und ziehen Sie einen etwa 3 cm hohen Rand hoch. Stechen Sie den Boden mehrmals mit einer Gabel ein, damit er beim Backen keine Blasen wirft.
  5. Die Zwetschgen schichten: Verteilen Sie die vorbereiteten Zwetschgen gleichmäßig auf dem Teigboden. Gießen Sie den ausgetretenen Saft ebenfalls darüber. Das sorgt für extra Saftigkeit.
  6. Die knusprigen Mandelstreusel zubereiten: Geben Sie 150 g Mehl, 100 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und 1 Prise Salz in eine Schüssel. Fügen Sie 100 g kalte Butterwürfel und 100 g gehobelte Mandeln hinzu. Verkneten Sie alles mit den Händen oder den Knethaken zu krümeligen Streuseln. Wichtig: Nicht zu lange kneten, sonst wird die Butter zu warm und die Streusel werden zu einer Paste. Es sollten kleine, unregelmäßige Krümel entstehen.
  7. Den Kuchen belegen und backen: Verteilen Sie die Mandelstreusel gleichmäßig über den Zwetschgen. Drücken Sie sie nicht fest, sondern lassen Sie sie locker liegen. Backen Sie den Kuchen auf der mittleren Schiene für etwa 45-50 Minuten. Der Kuchen ist fertig, wenn die Streusel goldbraun sind und der Teigrand sich leicht vom Formrand löst. Mein Geheimtipp: Machen Sie die Stäbchenprobe! Stechen Sie mit einem Holzstäbchen in den Teigrand. Bleibt kein Teig kleben, ist der Kuchen durch.
  8. Abkühlen lassen: Nehmen Sie den Kuchen aus dem Ofen und lassen Sie ihn in der Form auf einem Kuchengitter für etwa 15 Minuten abkühlen. Lösen Sie dann vorsichtig den Springformrand. Lassen Sie den Kuchen vollständig auskühlen, bevor Sie ihn anschneiden. Das ist die schwerste Geduldsprobe, aber es lohnt sich!

Kochtipps und Techniken für den besten Zwetschgenkuchen

Ich habe in den Jahren so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihr Kuchen jedes Mal gelingt.

  • Die Butter muss kalt sein: Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Für den Mürbeteig und die Streusel muss die Butter kalt sein, sonst wird der Teig klebrig und die Streusel verlieren ihre krümelige Struktur. Arbeiten Sie zügig.
  • Nicht zu viel kneten: Mürbeteig wird zäh, wenn Sie ihn zu lange kneten. Hören Sie auf, sobald sich die Zutaten gerade so verbunden haben. Ein paar kleine Butterstücke sind sogar erwünscht – sie machen den Teig besonders mürbe.
  • Die Zwetschgen richtig vorbereiten: Wenn Ihre Zwetschgen sehr saftig sind, können Sie sie nach dem Zuckern kurz abtropfen lassen und den Saft separat auffangen. Gießen Sie den Saft dann erst kurz vor dem Backen über die Früchte. So verhindern Sie, dass der Boden zu sehr durchweicht.
  • Der Rand muss hoch genug sein: Der Teigrand sollte mindestens 3 cm hoch sein, damit die Zwetschgen und die Streusel während des Backens nicht überlaufen. Drücken Sie den Rand gut an den Formrand.
  • Die Stäbchenprobe nicht vergessen: Jeder Ofen ist anders. Meine Oma sagte immer: „Der Kuchen ist fertig, wenn die Küche duftet und die Stäbchenprobe sauber ist.“ Verlassen Sie sich nicht nur auf die Backzeit.
  • Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, es ist schwer, aber schneiden Sie den Kuchen erst an, wenn er vollständig ausgekühlt ist. Warme Zwetschgen sind sehr weich und der Kuchen kann auseinanderfallen. Glauben Sie mir, ich habe diesen Fehler schon gemacht.

Variationen und Anpassungen

Dieses Grundrezept ist wunderbar wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie Ihren saftigen Zwetschgenkuchen mit knusprigen Mandelstreuseln abwandeln können.

  • Glutenfreie Variante: Ersetzen Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär). Geben Sie einen halben Teelöffel Xanthan hinzu, um die Bindung zu verbessern. Die Streusel werden etwas bröseliger, schmecken aber genauso gut.
  • Vegane Variante: Tauschen Sie die Butter durch vegane Margarine (z.B. Alsan) und das Ei durch 2 EL Apfelmus oder einen Leinsamen-Ei-Ersatz (1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser) aus. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber immer noch sehr lecker.
  • Anderes Obst: Dieses Rezept funktioniert auch hervorragend mit anderen Früchten. Probieren Sie es im Sommer mit reifen Aprikosen, Pfirsichen oder Nektarinen. Im Herbst passen Birnen oder Äpfel wunderbar. Bei sehr wässrigen Früchten wie Erdbeeren empfehle ich, sie vorher kurz anzudünsten oder mit etwas Speisestärke zu mischen.
  • Mit Pudding: Für eine besonders cremige Variante können Sie eine Schicht Vanillepudding auf den Teigboden streichen, bevor Sie die Zwetschgen daraufgeben. Dafür einfach einen halben Liter Milchpudding nach Packungsanweisung kochen, etwas abkühlen lassen und auf dem Boden verteilen.
  • Gewürzvariation: Neben Zimt passen auch andere Gewürze hervorragend zu Zwetschgen. Versuchen Sie es einmal mit einer Prise Kardamom, Nelkenpulver oder etwas geriebener Orangenschale. Das gibt dem Kuchen eine ganz besondere Note.

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Ein guter Kuchen will auch richtig genossen werden. Hier ist, wie ich meinen Zwetschgenkuchen am liebsten serviere und wie er am besten haltbar bleibt.

Servieren: Der Kuchen schmeckt am besten bei Zimmertemperatur. Ein großer Klecks geschlagene Sahne oder eine Kugel Vanilleeis dazu – das ist der Himmel auf Erden! Für eine herbstliche Note können Sie auch etwas warme Vanillesauce darüber geben. In Bayern isst man ihn traditionell mit einer Tasse starkem Kaffee. Ich persönlich liebe ihn auch am nächsten Morgen zum Frühstück – ein Stück Kuchen zum Kaffee, das ist doch ein perfekter Start in den Tag.

Aufbewahren: Bewahren Sie den Kuchen in einer luftdichten Kuchenbox oder unter einer Kuchenglocke auf. So bleibt er bis zu 3 Tage saftig und die Streusel bleiben knusprig. Wichtig: Stellen Sie ihn nicht in den Kühlschrank, da wird er schneller trocken. Bei Zimmertemperatur hält er sich am besten.

Einfrieren: Dieser Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Wickeln Sie ihn dafür gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank lassen und dann bei Zimmertemperatur aufwärmen. Sie können ihn auch portionsweise einfrieren – perfekt für den spontanen Kuchenhunger!

Reheating: Wenn Sie den Kuchen warm genießen möchten, legen Sie ein Stück für etwa 5-10 Minuten bei 150 °C in den Ofen. In der Mikrowelle werden die Streusel leider weich, also besser den Ofen nehmen.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Klar, ein Zwetschgenkuchen ist kein Diätgericht, aber er hat durchaus seine guten Seiten. Hier ein Überblick über die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):

Nährwert Pro Stück
Kalorien ca. 320 kcal
Fett 18 g
Kohlenhydrate 38 g
davon Zucker 22 g
Eiweiß 5 g
Ballaststoffe 3 g

Die Zwetschgen sind die heimlichen Stars in Sachen Gesundheit. Sie stecken voller Antioxidantien, die das Immunsystem stärken. Außerdem enthalten sie viel Vitamin K und Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Die Mandeln in den Streuseln liefern gesunde Fette, Vitamin E und Magnesium. Also, genießen Sie ruhig ein zweites Stück – es ist ja fast schon gesund!

Aus meiner Sicht ist ein Stück selbst gebackener Kuchen immer besser als jeder industriell gefertigte Snack. Sie wissen genau, was drin ist, und können die Zuckermenge selbst bestimmen. Für mich ist das ein Stück Lebensqualität.

Fazit

Warum sollten Sie genau diesen saftigen Zwetschgenkuchen mit knusprigen Mandelstreuseln backen? Weil er einfach alles hat, was ein guter Herbstkuchen braucht: die fruchtige Säure der Zwetschgen, den buttrigen Mürbeteig und diesen unwiderstehlichen Crunch der Mandelstreusel. Er ist nicht zu süß, nicht zu trocken, sondern genau richtig. Und er schmeckt nach mehr.

Ich lade Sie ein, dieses Rezept zu Ihrer eigenen Version zu machen. Vielleicht mit etwas mehr Zimt, mit einer Prise Kardamom oder mit einer Schicht Pudding. Probieren Sie es aus und finden Sie heraus, was Ihnen am besten schmeckt. Das ist das Schöne am Backen – es gibt kein Richtig oder Falsch, nur unendlich viele köstliche Möglichkeiten.

Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie Ihr Kuchen gelungen ist. Welche Variation haben Sie ausprobiert? Gab es einen kleinen Missgeschick, der am Ende doch noch gut wurde? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit mir und der Community. Und wenn Ihnen das Rezept gefällt, teilen Sie es gerne mit Ihren Freunden und Ihrer Familie. Denn gutes Essen ist doch am schönsten, wenn man es teilt.

In diesem Sinne: Ran an die Zwetschgen und viel Spaß beim Backen!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch gefrorene Zwetschgen verwenden?

Ja, das funktioniert. Tauen Sie die Zwetschgen vorher auf und lassen Sie sie gut abtropfen. Fangen Sie den Saft auf und verwenden Sie ihn wie beschrieben. Gefrorene Zwetschgen geben oft mehr Saft ab, also seien Sie hier besonders vorsichtig, dass der Boden nicht durchweicht.

Warum werden meine Streusel nicht knusprig?

Das kann zwei Gründe haben: Entweder war die Butter zu warm, sodass die Streusel zu einer Paste verknetet wurden, oder der Kuchen war noch nicht lange genug im Ofen. Achten Sie darauf, dass die Butter schön kalt ist und die Streusel goldbraun gebacken werden. Manchmal hilft es, die Streusel in den letzten 10 Minuten der Backzeit mit etwas Hagelzucker zu bestreuen.

Kann ich den Kuchen auch ohne Springform backen?

Im Prinzip ja, aber ich rate davon ab. Eine Springform erleichtert das Herauslösen des Kuchens enorm, da der hohe Rand sonst abbrechen könnte. Wenn Sie keine Springform haben, können Sie eine große Auflaufform verwenden und den Kuchen darin servieren. Achten Sie dann auf eine kürzere Backzeit.

Wie verhindere ich, dass der Boden matschig wird?

Das ist die häufigste Frage! Der Schlüssel liegt in der Vorbereitung der Zwetschgen. Lassen Sie die gezuckerten Früchte kurz ziehen und gießen Sie den Saft erst kurz vor dem Backen darüber. Außerdem hilft es, den Teigboden vor dem Belegen mit einer dünnen Schicht gemahlener Mandeln oder Semmelbrösel zu bestreuen. Das saugt überschüssige Flüssigkeit auf.

Kann ich den Kuchen am Vortag zubereiten?

Ja, unbedingt! Viele sagen sogar, dass ein Zwetschgenkuchen über Nacht durchzieht und am nächsten Tag noch besser schmeckt. Bewahren Sie ihn einfach gut abgedeckt bei Zimmertemperatur auf. Die Streusel bleiben erstaunlich knusprig, wenn Sie den Kuchen nicht in einer Plastikdose, sondern in einer Kuchenbox mit Luftzirkulation aufbewahren.

Pin This Recipe!

Saftiger Zwetschgenkuchen mit knusprigen Mandelstreuseln recipe

Print

Saftiger Zwetschgenkuchen mit knusprigen Mandelstreuseln – das beste Rezept

Ein saftiger Zwetschgenkuchen mit knusprigen Mandelstreuseln, der durch eine besondere Teigzubereitung besonders butterzart und leicht wird. Perfekt für die Zwetschgenzeit.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 45-50 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 20 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Mehl (Type 405)
  • 125 g kalte Butter
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1 kg frische Zwetschgen
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 150 g Mehl (Type 405)
  • 100 g kalte Butter
  • 100 g Zucker
  • 100 g gehobelte Mandeln
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Instructions

  1. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Den Boden einer 26-cm-Springform mit Backpapier auslegen und den Rand leicht einfetten.
  2. Für den Mürbeteig: 250 g Mehl, 80 g Zucker, 1 TL Backpulver und 1 Prise Salz in eine große Schüssel geben und kurz vermischen. 125 g kalte Butterwürfel und 1 Ei hinzufügen. Mit den Knethaken zu einem glatten Teig verkneten (ca. 2-3 Minuten). Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühl stellen.
  3. Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Die Hälften je nach Größe längs halbieren. Mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt vermischen und kurz ziehen lassen.
  4. Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis ausrollen, der etwas größer als der Springformboden ist. In die Form legen, am Boden festdrücken und einen etwa 3 cm hohen Rand hochziehen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
  5. Die vorbereiteten Zwetschgen gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen. Den ausgetretenen Saft ebenfalls darübergießen.
  6. Für die Streusel: 150 g Mehl, 100 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und 1 Prise Salz in eine Schüssel geben. 100 g kalte Butterwürfel und 100 g gehobelte Mandeln hinzufügen. Mit den Händen oder Knethaken zu krümeligen Streuseln verkneten.
  7. Die Mandelstreusel gleichmäßig über den Zwetschgen verteilen, nicht festdrücken. Den Kuchen auf der mittleren Schiene 45-50 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind und der Teigrand sich leicht vom Formrand löst.
  8. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form auf einem Kuchengitter 15 Minuten abkühlen lassen. Dann den Springformrand lösen und den Kuchen vollständig auskühlen lassen.

Notes

Die Butter muss kalt sein. Nicht zu lange kneten. Die Zwetschgen nach dem Zuckern kurz ziehen lassen, den Saft erst kurz vor dem Backen darübergießen. Den Teigrand mindestens 3 cm hoch ziehen. Die Stäbchenprobe nicht vergessen. Den Kuchen erst nach vollständigem Auskühlen anschneiden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 320
  • Sugar: 22
  • Sodium: 0.2
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 38
  • Fiber: 3
  • Protein: 5

Keywords: Zwetschgenkuchen, Mandelstreusel, saftiger Kuchen, Herbstkuchen, Streuselkuchen, Zwetschgen, Mandeln

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

Diese Rezepte könntest du auch lieben

Leave a Comment

Recipe rating