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Eigentlich sollte es ein ganz anderer Kuchen werden. Da stand ich in meiner winzigen Küche, die Fenster beschlagen vom Dampf des Apfelkompotts, das ich gerade eingekocht hatte. Der Plan war ein eleganter französischer Apfeltarte – dünne, fast durchsichtige Scheiben, kunstvoll arrangiert auf einem hauchdünnen Mürbeteig. So etwas hatte ich auf Instagram gesehen und dachte: “Das krieg ich auch hin.”
Nun ja. Der Teig war eine Katastrophe. Zu weich, zu klebrig, und als ich ihn ausrollen wollte, klebte er an jeder erdenklichen Fläche außer dem Nudelholz. Ich fluchte leise vor mich hin, während der Hund neugierig um meine Füße strich. Irgendwann hatte ich so viel Mehl untergeknetet, dass der Teig eher an Pappe als an zartes Gebäck erinnerte. Und dann war da noch das Problem mit der Form – meine Tarteform hatte ich vor Wochen an eine Nachbarin verliehen, die damit einen Auflauf gemacht hatte. Sie war immer noch nicht zurück.
Also stand ich da: ein frustrierter Haufen Teig, ein Topf mit Apfelkompott und eine Springform, die nach etwas Rustikalerem schrie. Ich hab einfach drauflos gemacht. Den Teig in zwei Hälften geteilt, eine als Boden in die Form gedrückt (kein Ausrollen mehr, ich hatte aufgegeben), die Äpfel draufgeschichtet und die zweite Hälfte zu groben Streuseln mit Zimt verarbeitet. Reingeschoben in den Ofen, die Hände abgewischt und gewartet.
Was da nach 45 Minuten herauskam, war nichts wie geplant – aber ehrlich gesagt viel besser. Dieser saftige gedeckte Apfelkuchen mit Zimt-Streuseln wurde zu meinem geheimen Trumpf. Kein Geschmuse mit dünnen Apfelscheiben, kein Perfektionismus. Einfach nur richtig guter, ehrlicher Kuchen. Und genau deshalb backe ich ihn heute noch so, jedes Jahr im Herbst. Vielleicht kennen Sie das ja – wenn die besten Rezepte aus dem Chaos entstehen?
Warum Sie diesen saftigen gedeckten Apfelkuchen lieben werden
Dieser Kuchen ist kein weiteres Standard-Rezept, das Sie in jeder zweiten Backzeitschrift finden. Ich habe ihn in den letzten drei Jahren bestimmt fünfzehnmal gebacken, jedes Mal ein bisschen anders, und bin immer wieder überrascht, wie gut er funktioniert. Er ist das, was ich ein “No-Stress-Backprojekt” nenne.
- Saftig und aromatisch: Die Äpfel geben so viel Feuchtigkeit ab, dass der Kuchen tagelang weich bleibt. Kein trockener Krümel, versprochen.
- Einfach zuzubereiten: Kein Ausrollen, kein Blindbacken, keine komplizierten Techniken. Alles aus einer Schüssel, alles mit den Händen machbar.
- Perfekt für gemütliche Nachmittage: Ob zum Sonntagskaffee, zum Mitbringen zur Oma oder einfach so an einem verregneten Dienstag – dieser Kuchen passt immer.
- Unwiderstehliche Zimt-Streusel: Die goldbraune, knusprige Kruste ist der absolute Star. Ich könnte die Streusel pur essen (und tu das auch manchmal, bevor sie auf den Kuchen kommen).
- Aus einfachen Zutaten: Sie brauchen nichts Exotisches. Mehl, Butter, Zucker, Äpfel und Zimt – mehr ist es nicht. Das meiste haben Sie bestimmt zu Hause.
Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet, ist die Textur. Der Boden ist nicht knusprig, sondern eher weich und kuchenartig – er verschmilzt mit den Äpfeln. Die Streusel oben drauf bleiben dagegen schön knusprig. Dieser Kontrast macht ihn so besonders. Und der Duft, der sich in der Küche ausbreitet … der riecht nach Herbst, nach Geborgenheit, nach Sonntag.
Ich hab ihn schon für Freunde gebacken, die eigentlich keine Äpfel mögen, und selbst die haben sich Nachschlag geholt. Es ist einfach dieser unaufgeregte, ehrliche Geschmack, der an Kindheit erinnert, ohne altmodisch zu sein. Der Kuchen macht einfach glücklich.
Welche Zutaten Sie brauchen
Für diesen saftigen gedeckten Apfelkuchen mit Zimt-Streuseln verwenden Sie am besten Grundzutaten, die in jeder gut sortierten Küche zu finden sind. Die Qualität der Äpfel macht den größten Unterschied – greifen Sie zu aromatischen Sorten.
Für den Teig und Boden
- 300 g Weizenmehl (Type 405) – am besten abgewogen, nicht geschöpft. Das Mehl gibt dem Teig Struktur, ohne ihn schwer zu machen.
- 150 g kalte Butter – in kleine Würfel geschnitten. Ich nehme meist die Marke Meggle, aber jede gute Butter tut es. Wichtig: Sie muss kalt sein, sonst wird der Teig fettig.
- 100 g Zucker – feiner Haushaltszucker reicht völlig. Für eine karamellige Note können Sie 50 g durch braunen Zucker ersetzen.
- 1 Ei (Größe M) – am besten Zimmertemperatur, dann verbindet sich der Teig besser.
- 1 Prise Salz – klingt seltsam in einem süßen Kuchen, aber Salz hebt den Geschmack ungemein.
- 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote – für das gewisse Extra. Ich schwöre auf selbst gemachten Vanillezucker.
Für die Apfelfüllung
- 1 kg Äpfel – am besten eine Mischung aus süßen und säuerlichen Sorten. Boskop ist ideal, weil er beim Backen schön zerfällt. Elstar oder Jonagold gehen auch. Ich persönlich mag eine Kombi aus Boskop und Cox Orange.
- 80 g Zucker – je nach Süße der Äpfel anpassen. Bei sehr süßen Äpfeln reichen 60 g.
- 2 TL Zimt – kein billiger Zimt, sondern echter Ceylon-Zimt, wenn möglich. Der Unterschied ist riesig.
- 2 EL Zitronensaft – verhindert das Braunwerden der Äpfel und gibt Frische.
- 1 EL Speisestärke – bindet den Saft, der aus den Äpfeln austritt. So wird die Füllung nicht zu flüssig.
- Optional: 50 g Rosinen oder gehackte Walnüsse – meine Oma hat immer Rosinen reingemacht. Ich mag sie nicht so, aber viele lieben es.
Für die Zimt-Streusel
- 150 g Mehl – wieder Type 405.
- 80 g Zucker – ich nehme hier gern braunen Zucker für eine intensivere Farbe und einen Hauch von Karamell.
- 100 g kalte Butter – in Stückchen.
- 1 ½ TL Zimt – nicht sparen! Die Streusel sollen richtig zimtig schmecken.
- Eine Prise Salz – rundet den Geschmack ab.
Tipp zur Auswahl der Äpfel: Wenn Sie feste, säuerliche Äpfel nehmen, werden die Stücke im Kuchen bissfest bleiben. Für eine weichere, fast musartige Füllung nehmen Sie Boskop oder Gravensteiner. Ich persönlich mag beides, aber für diesen Kuchen bevorzuge ich eine weichere Textur – sie passt besser zu den knusprigen Streuseln.
Benötigte Küchengeräte
Sie brauchen keine Spezialausrüstung für diesen Kuchen. Das meiste haben Sie sicher zu Hause:
- Eine Springform (26 cm Durchmesser) – die klassische Größe. Eine mit Antihaftbeschichtung ist praktisch, aber nicht zwingend.
- Backpapier – für den Boden der Form. Spart das Einfetten und der Kuchen lässt sich leichter lösen.
- Eine große Rührschüssel – für den Teig.
- Eine kleinere Schüssel – für die Streusel.
- Ein Nudelholz – eigentlich brauchen Sie es nicht, weil wir den Teig nicht ausrollen. Aber falls Sie doch die traditionelle Methode versuchen wollen, legen Sie es bereit.
- Ein scharfes Messer und ein Sparschäler – für die Äpfel.
- Eine Küchenwaage – Backen nach Gewicht ist einfach genauer als nach Tassen.
- Ein Backofen – klar. Aber ein Tipp: Stecken Sie ein Backofenthermometer hinein. Viele Öfen heizen falsch.
Budget-Tipp: Wenn Sie keine Springform haben, geht auch eine Auflaufform. Der Kuchen wird dann etwas flacher, backt aber genauso gut. Einfach die Backzeit um 5-10 Minuten verkürzen.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird es ernst. Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Ich zeige Ihnen, wie ich es mache – mit allen kleinen Tricks, die ich gelernt habe.
Schritt 1: Den Teig vorbereiten (10 Minuten)
Geben Sie das Mehl, den Zucker und die Prise Salz in eine große Schüssel. Verteilen Sie die kalten Butterwürfel darauf. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Reiben Sie die Butter mit den Fingerspitzen ins Mehl, bis die Mischung wie feiner Sand aussieht. Keine Küchenmaschine, keine Gabel – nur Ihre Hände. Die Wärme Ihrer Finger ist genau richtig, um die Butter weich werden zu lassen, aber nicht zu schmelzen.
Wenn die Mischung sandig ist, geben Sie das Ei und den Vanilleextrakt dazu. Mit einer Gabel kurz verrühren, dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Nicht zu lange kneten – nur bis alles zusammenhält. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. Wichtig: Nicht länger als eine Stunde, sonst wird er zu hart und bröselig.
Schritt 2: Die Äpfel vorbereiten (15 Minuten)
Während der Teig kühlt, kümmern Sie sich um die Äpfel. Schälen Sie sie, vierteln Sie sie und entfernen Sie das Kerngehäuse. Dann schneiden Sie die Viertel in etwa 1 cm große Stücke. Nicht zu klein – die Stücke sollen im Kuchen noch zu erkennen sein. Ich schneide sie meist in mundgerechte Happen.
Geben Sie die Apfelstücke in eine Schüssel und mischen Sie sie sofort mit dem Zitronensaft, damit sie nicht braun werden. Dann Zucker, Zimt und Speisestärke dazugeben und alles gut vermengen. Lassen Sie die Mischung 10 Minuten ziehen – die Äpfel geben dann schon etwas Saft ab, den die Stärke später bindet.
Schritt 3: Die Streusel zubereiten (5 Minuten)
In einer zweiten Schüssel vermischen Sie Mehl, Zucker, Zimt und Salz für die Streusel. Die kalte Butter in Stückchen dazugeben und wieder mit den Fingerspitzen verreiben, bis sich grobe Krümel bilden. Nicht zu fein – es sollen richtige Streusel sein, keine Mehl-Butter-Pampe. Ein paar größere Butterstückchen sind okay, die machen die Streusel besonders knusprig.
Stellen Sie die Streusel bis zum Gebrauch in den Kühlschrank. Kalte Streusel bröseln weniger beim Backen.
Schritt 4: Den Kuchen zusammensetzen (10 Minuten)
Heizen Sie den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 160 Grad) vor. Fetten Sie die Springform leicht ein und legen Sie den Boden mit Backpapier aus.
Nehmen Sie den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank. Teilen Sie ihn in zwei Hälften – eine etwas größere für den Boden, eine kleinere für den Rand. Drücken Sie die größere Hälfte gleichmäßig in die Form. Am besten mit den Fingern – drücken Sie den Teig flach und ziehen Sie ihn einen etwa 3 cm hohen Rand hoch. Der Teig ist weich und lässt sich gut formen. Kein Ausrollen nötig! Das ist der Trick, der diesen Kuchen so einfach macht.
Jetzt verteilen Sie die Apfelfüllung gleichmäßig auf dem Teigboden. Drücken Sie die Äpfel leicht an, damit sie eine glatte Schicht bilden. Verteilen Sie dann die Streusel großzügig darüber. Es darf ruhig eine dicke Schicht sein – die Streusel sinken beim Backen etwas ein.
Schritt 5: Backen (45-55 Minuten)
Schieben Sie die Form in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Backen Sie den Kuchen für 45 Minuten. Dann machen Sie die Stäbchenprobe: Stechen Sie mit einem Holzspieß in die Mitte – wenn kein flüssiger Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig. Die Streusel sollten goldbraun sein.
Wenn die Streusel nach 40 Minuten schon sehr dunkel aussehen, legen Sie locker ein Stück Alufolie darüber. Das verhindert, dass sie verbrennen, während der Teig noch durchbackt.
Lassen Sie den Kuchen nach dem Backen mindestens 30 Minuten in der Form auskühlen. Dann erst lösen Sie den Rand. Der Kuchen ist anfangs sehr weich und könnte auseinanderfallen, wenn Sie ihn zu früh anfassen.
Backtipps & Techniken
Ich hab bei diesem Kuchen schon so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Hier sind meine wertvollsten Erkenntnisse:
- Die Butter muss kalt sein. Wenn sie zu weich ist, wird der Teig fettig und die Streusel verlaufen zu einer einzigen Masse. Ich lege die Butter manchmal für 10 Minuten ins Gefrierfach, bevor ich sie verarbeite.
- Nicht zu viel kneten. Der Teig für den Boden soll zusammenhängen, aber nicht glatt und elastisch sein. Sonst wird er zäh. Lieber ein paar kleine Risse in Kauf nehmen – die verschwinden beim Backen.
- Die Äpfel nicht zu fein schneiden. Ich hab einmal versucht, sie in hauchdünne Scheiben zu hobeln. Das Ergebnis war eine matschige Pampe. Grobe Stücke sind besser – sie geben Saft ab, bleiben aber strukturiert.
- Geduld beim Abkühlen. Ich weiß, es riecht verführerisch. Aber wenn Sie den Kuchen warm anschneiden, läuft die Füllung aus und der Boden bricht. Warten Sie mindestens eine Stunde, besser zwei. Der Kuchen schmeckt übrigens am nächsten Tag noch besser – die Aromen haben sich dann richtig verbunden.
- Backofentür nicht zu oft öffnen. Ich bin da selbst schuldig – ich muss immer gucken. Aber jeder Temperatursturz kann den Kuchen zusammenfallen lassen. Ein kurzer Blick nach 30 Minuten reicht.
Mein größter Fail: Einmal hab ich vergessen, die Stärke unter die Äpfel zu mischen. Der Kuchen war eine einzige Saftlache. Er hat trotzdem gut geschmeckt, aber die Optik war … bescheiden. Seitdem schreibe ich mir die Zutaten auf.
Variationen & Anpassungen
Dieser saftige gedeckte Apfelkuchen mit Zimt-Streuseln ist unglaublich wandelbar. Hier sind meine liebsten Abwandlungen:
- Mit Nüssen: Geben Sie 80 g gehackte Walnüsse oder Mandeln zu den Streuseln. Das gibt einen herrlichen Crunch. Ich hab auch schon Pekannüsse probiert – fantastisch.
- Mit Marzipan: Rollen Sie 100 g Marzipan dünn aus und legen Sie es zwischen Teigboden und Äpfel. Das verleiht dem Kuchen eine edle Note. Perfekt für Weihnachten.
- Vegan: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine (fest, nicht streichzart) und das Ei durch 2 EL Apfelmus oder einen Leinsamen-Ei-Ersatz. Funktioniert überraschend gut – der Kuchen wird sogar noch saftiger.
- Glutenfrei: Tauschen Sie das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 austauschbar). Die Streusel werden etwas bröseliger, aber der Geschmack leidet nicht.
- Mit anderen Früchten: Im Sommer ersetze ich die Hälfte der Äpfel durch frische Birnen oder Zwetschgen. Auch Rhabarber im Frühling ist toll – dann aber mehr Zucker nehmen.
- Gewürzvariante: Statt nur Zimt können Sie 1 TL Lebkuchengewürz oder eine Prise Kardamom in die Streusel geben. Das gibt eine weihnachtliche Note.
Ich selbst bin ein großer Fan der Variante mit gerösteten Haselnüssen in den Streuseln. Die röste ich vorher kurz in der Pfanne an – das bringt ein nussiges Aroma, das perfekt mit den Äpfeln harmoniert. Probieren Sie es mal!
Servieren & Aufbewahren
Dieser Kuchen schmeckt bei Zimmertemperatur am besten. Er sollte also vollständig ausgekühlt sein, bevor Sie ihn anschneiden. Servieren Sie ihn pur oder mit einem Klecks Sahne – beides ist hervorragend.
Serviervorschläge:
- Mit einem Klecks Schlagsahne (ungesüßt, damit der Kuchen nicht zu süß wird)
- Mit einer Kugel Vanilleeis – der Temperaturkontrast ist himmlisch
- Mit warmer Vanillesoße – das ist die klassische Kombination meiner Kindheit
- Einfach so, mit einer Tasse Kaffee oder Tee
Aufbewahrung:
- Im Kühlschrank: In einer luftdichten Dose hält sich der Kuchen 4-5 Tage. Er wird mit der Zeit sogar noch saftiger – die Aromen ziehen richtig durch.
- Einfrieren: Der Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Wickeln Sie ihn gut in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. So hält er bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen.
- Aufwärmen: Einzelne Stücke können Sie kurz in der Mikrowelle (20 Sekunden) oder im Ofen (5 Minuten bei 150 Grad) erwärmen. Dann schmeckt er fast wie frisch gebacken.
Tipp: Der Kuchen schmeckt am zweiten oder dritten Tag oft noch besser als am ersten. Die Aromen haben dann Zeit, sich zu verbinden. Wenn Sie also Gäste erwarten, backen Sie ihn einen Tag vorher – das spart Stress und schmeckt besser.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ein Stück dieses Kuchens (ca. 1/12 des Kuchens) enthält ungefähr:
| Nährwert | Menge pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 320 kcal |
| Fett | 15 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 9 g |
| Kohlenhydrate | 44 g |
| davon Zucker | 26 g |
| Ballaststoffe | 3 g |
| Eiweiß | 4 g |
Die Werte sind natürlich Schätzungen und variieren je nach Apfelsorte und Zuckermenge. Aber so grob liegen Sie richtig.
Gesundheitliche Aspekte: Äpfel sind reich an Pektin, einem löslichen Ballaststoff, der die Verdauung fördert. Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Natürlich ist der Kuchen kein Diätgericht, aber als gelegentlicher Genuss völlig in Ordnung. Ich persönlich finde, dass ein Stück selbst gebackener Kuchen mit echten Zutaten immer besser ist als industrielle Fertigprodukte – da wissen Sie, was drin ist.
Allergene: Enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Für vegane oder glutenfreie Varianten siehe die Anpassungen oben.
Fazit
Dieser saftige gedeckte Apfelkuchen mit Zimt-Streuseln ist für mich der Inbegriff von Seelenfutter. Er ist nicht perfekt – und genau das macht ihn so liebenswert. Die rustikalen Streusel, die weichen Äpfel, der buttrige Teig – alles fügt sich zu einem Ganzen, das einfach glücklich macht.
Ich liebe es, wie der Duft von Zimt und Äpfeln durch die Wohnung zieht, wenn dieser Kuchen im Ofen backt. Es riecht nach Herbst, nach Geborgenheit, nach Zuhause. Und wenn ich dann ein Stück davon esse – vielleicht mit einer Tasse Kaffee und einem guten Buch – dann ist die Welt für einen Moment in Ordnung.
Probieren Sie es aus! Passen Sie das Rezept nach Ihrem Geschmack an – mehr Zimt, weniger Zucker, andere Nüsse. Backen ist keine Wissenschaft, sondern ein kreativer Prozess. Und wenn etwas schiefgeht? Dann haben Sie eine Geschichte zu erzählen. So wie ich mit meinem ersten, gescheiterten Tarte-Versuch.
Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie Ihr Kuchen geworden ist. Welche Äpfel haben Sie genommen? Haben Sie die Streusel extra knusprig bekommen? Oder haben Sie eine eigene Variante entwickelt? Teilen Sie es mit mir – ich bin gespannt!
Und jetzt: Ran an die Äpfel! Der Herbst wartet nicht.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Kuchen auch mit fertigem Mürbeteig machen?
Ja, das geht. Aber ehrlich gesagt ist der selbst gemachte Teig so einfach und schmeckt viel besser. Fertigteig aus dem Kühlregal ist oft zu süß und enthält Konservierungsstoffe. Nehmen Sie sich die 10 Minuten für den eigenen Teig – es lohnt sich.
Warum wird mein Kuchen matschig?
Das passiert meist, wenn die Äpfel zu viel Saft abgeben. Zwei Dinge helfen: 1) Verwenden Sie Speisestärke (sie bindet den Saft). 2) Lassen Sie die Äpfel nach dem Mischen mit Zucker und Stärke 10 Minuten ziehen und gießen Sie überschüssigen Saft ab, bevor Sie die Füllung in die Form geben.
Kann ich den Kuchen einfrieren?
Ja, sehr gut sogar. Wickeln Sie ihn komplett ausgekühlt in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank lassen oder bei Zimmertemperatur. Nicht in der Mikrowelle auftauen – das macht die Streusel weich.
Welche Äpfel sind am besten?
Boskop ist meine erste Wahl – er zerfällt beim Backen schön und gibt viel Aroma ab. Elstar und Jonagold sind auch gut, bleiben aber etwas fester. Eine Mischung aus säuerlichen und süßen Äpfeln ist ideal. Vermeiden Sie rote Sorten wie Red Delicious – sie werden beim Backen mehlig und geschmacklos.
Kann ich den Zucker reduzieren?
Ja, Sie können den Zucker um etwa 20-30% reduzieren, ohne dass der Kuchen leidet. Besonders bei sehr süßen Äpfeln reicht weniger Zucker. Ich persönlich nehme immer etwas weniger als angegeben – die natürliche Süße der Äpfel reicht oft aus. Nur bei den Streuseln würde ich nicht zu stark reduzieren, da sie sonst nicht knusprig werden.
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Saftiger gedeckter Apfelkuchen mit Zimt-Streuseln – Bestes Rezept
Ein rustikaler, saftiger Apfelkuchen mit buttrigem Teigboden und knusprigen Zimt-Streuseln. Perfekt für gemütliche Herbstnachmittage – einfach zuzubereiten und unwiderstehlich aromatisch.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 45-55 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 15 Minuten bis 1 Stunde 25 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 300 g Weizenmehl (Type 405) (ca. 2 1/2 Tassen)
- 150 g kalte Butter, in kleine Würfel geschnitten (ca. 2/3 Tasse)
- 100 g Zucker (ca. 1/2 Tasse)
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanilleextrakt oder Mark einer halben Vanilleschote
- 1 kg Äpfel, gemischt süß und säuerlich (z. B. Boskop, Elstar) (ca. 2 Pfund)
- 80 g Zucker (ca. 1/3 Tasse plus 1 EL)
- 2 TL Zimt
- 2 EL Zitronensaft
- 1 EL Speisestärke
- 50 g Rosinen oder gehackte Walnüsse (optional)
- 150 g Mehl (Type 405) (ca. 1 1/4 Tassen)
- 80 g brauner Zucker (ca. 1/3 Tasse plus 1 EL)
- 100 g kalte Butter, in Stückchen (ca. 1/2 Tasse)
- 1 1/2 TL Zimt
- 1 Prise Salz
Instructions
- Den Teig vorbereiten: Mehl, Zucker und Salz in eine große Schüssel geben. Kalte Butterwürfel darauf verteilen und mit den Fingerspitzen zu einer sandigen Mischung verreiben. Ei und Vanilleextrakt dazugeben, kurz mit einer Gabel verrühren, dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühl stellen.
- Die Äpfel vorbereiten: Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Mit Zitronensaft mischen, dann Zucker, Zimt und Speisestärke dazugeben und gut vermengen. 10 Minuten ziehen lassen.
- Die Streusel zubereiten: In einer zweiten Schüssel Mehl, Zucker, Zimt und Salz vermischen. Kalte Butterstückchen dazugeben und mit den Fingerspitzen zu groben Krümeln verreiben. Kühl stellen.
- Den Kuchen zusammensetzen: Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) vorheizen. Springform (26 cm) leicht einfetten und Boden mit Backpapier auslegen. Teig in zwei Hälften teilen (eine etwas größer). Die größere Hälfte mit den Fingern gleichmäßig in die Form drücken und einen ca. 3 cm hohen Rand formen. Apfelfüllung darauf verteilen und leicht andrücken. Streusel großzügig darüber streuen.
- Backen: Kuchen in die Mitte des Ofens schieben und 45–55 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind und die Stäbchenprobe sauber ist. Falls die Streusel zu dunkel werden, nach 40 Minuten locker mit Alufolie abdecken.
- Abkühlen lassen: Kuchen mindestens 30 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann erst den Rand lösen. Vor dem Anschneiden vollständig auskühlen lassen (mindestens 1–2 Stunden).
Notes
Die Butter muss kalt sein, damit der Teig nicht fettig wird. Nicht zu lange kneten – der Teig soll nur zusammenhängen. Äpfel nicht zu fein schneiden, sonst wird die Füllung matschig. Geduld beim Abkühlen – der Kuchen schmeckt am nächsten Tag noch besser. Für eine vegane Variante Butter durch vegane Margarine und Ei durch 2 EL Apfelmus ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (ca. 1/12 de
- Calories: 320
- Sugar: 26
- Sodium: 0.1
- Fat: 15
- Saturated Fat: 9
- Carbohydrates: 44
- Fiber: 3
- Protein: 4
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