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Der Adventskaffee stand vor der Tür, und ich hatte mal wieder völlig vergessen, dass ich etwas zum Kuchenbuffet beisteuern sollte. Es war Donnerstagabend, der Kühlschrank leer bis auf eine Packung Datteln, die ich für einen Smoothie gekauft hatte, und etwas Mandelmehl vom letzten Backprojekt. Alle anderen in der Straße brachten aufwendige Schichtdesserts und Butterplätzchen mit – ich stand da mit meinem Blech voller Dattel-Plätzchen, die nicht mal Zucker enthielten. Ehrlich gesagt, ich war kurz davor, einfach eine Packung Kekse aus dem Supermarkt aufzureißen. Aber dann dachte ich: Ach, was soll’s, probieren wir es. Und wissen Sie was? Diese kleinen Dinger waren als erstes weg. Kein Witz. Eine Nachbarin fragte mich nach dem Rezept, eine andere meinte, sie hätte noch nie so saftige Plätzchen gegessen. Ich stand da, leicht verlegen, und dachte mir: Das Leben schreibt die besten Geschichten, oder? Seitdem backe ich diese Dattel-Plätzchen ohne Zucker jedes Jahr – sie sind einfach zu gut, um sie nur einmal zu machen.
Dattel-Plätzchen ohne Zucker sind nicht nur eine tolle Alternative für alle, die auf raffinierten Zucker verzichten möchten, sondern sie schmecken auch noch unglaublich aromatisch und saftig. Die natürliche Süße der Datteln macht sie perfekt für die Adventszeit, wenn man es sich gemütlich machen und etwas Gutes tun möchte. Vielleicht kennst du das ja – dieses Gefühl, wenn man nach einem langen Tag einfach nur eine Tasse Tee und ein Plätzchen will, ohne schlechtes Gewissen. Genau dafür sind diese Dattel-Plätzchen gemacht. Sie sind schnell zubereitet, brauchen nur wenige Zutaten und verbreiten diesen wunderbaren Duft nach Orangen und Zimt in der ganzen Wohnung.
Warum du diese Dattel-Plätzchen ohne Zucker lieben wirst
Ich hab diese Plätzchen in den letzten Jahren bestimmt ein Dutzend Mal gebacken, und jedes Mal bin ich wieder überrascht, wie gut sie funktionieren. Sie sind nicht nur zuckerfrei, sondern auch unglaublich einfach – perfekt für die hektische Vorweihnachtszeit, wenn man eigentlich keine Zeit zum Backen hat, es aber trotzdem machen will.
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten hast du den Teig fertig, und die Plätzchen sind nach etwa 12 Minuten im Ofen fertig. Kein stundenlanges Kneten oder Kühlen.
- Natürlich gesüßt: Die Datteln bringen von Haus aus so viel Süße mit, dass du keinen einzigen Löffel Zucker brauchst. Das spart Kalorien und ist besser für den Blutzuckerspiegel.
- Perfekt für die Adventszeit: Ob beim Adventskaffee, auf dem Weihnachtsmarkt zu Hause oder als Mitbringsel für Freunde – diese Plätzchen passen einfach immer.
- Ein echter Publikumsliebling: Ich hab sie schon Kindern, Kollegen und strengen Verwandten serviert – alle waren begeistert. Keiner hat vermisst, dass sie ohne Zucker sind.
- Unwiderstehlich saftig: Der Trick liegt in den Datteln. Sie machen den Teig so schön feucht, dass die Plätzchen tagelang frisch bleiben. Keine trockenen Krümel hier!
Was diese Dattel-Plätzchen von anderen Rezepten unterscheidet, ist die Kombination aus fein gemahlenen Mandeln und der fruchtigen Süße der Datteln. Ich habe lange experimentiert, bis die perfekte Balance gefunden war – nicht zu süß, nicht zu trocken, genau richtig. Und weil ich weiß, dass nicht jeder die gleichen Vorlieben hat, zeige ich dir heute gleich drei Varianten: klassisch mit Orangenaroma, schokoladig mit Kakao und nussig mit Walnüssen. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese Dattel-Plätzchen ohne Zucker verwendest du einfache, natürliche Zutaten, die du vielleicht schon zu Hause hast. Die Datteln sind der Star – sie sorgen für Süße, Saftigkeit und eine tolle Konsistenz. Hier kommt die vollständige Liste:
Für den Grundteig (für alle Varianten)
- 200 g Medjoul-Datteln, entsteint (Ich empfehle Medjoul, weil sie besonders weich und süß sind. Wenn du andere Datteln nimmst, weiche sie vorher 10 Minuten in warmem Wasser ein.)
- 150 g gemahlene Mandeln (Am besten blanchiert, für eine feinere Textur. Du kannst auch Mandelmehl verwenden.)
- 50 g Kokosmehl (Oder 70 g mehr gemahlene Mandeln, wenn du kein Kokosmehl hast. Achtung: Kokosmehl saugt mehr Flüssigkeit auf!)
- 1 Ei (Für eine vegane Version: 1 Leinsamen-Ei aus 1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser)
- 1 TL Backpulver (Für eine lockere Konsistenz)
- 1 Prise Salz (Hebt die Süße hervor)
- 1 TL Zimt (Für das weihnachtliche Aroma)
- Abrieb einer halben Bio-Orange (Macht die Plätzchen frisch und aromatisch. Unbedingt Bio, weil du die Schale mitisst.)
Für die klassische Variante (Orangen-Mandel)

- 2 EL Orangensaft (Frisch gepresst, aus derselben Orange wie der Abrieb)
- 1 EL Mandelblättchen (Zum Bestreuen, optional)
Für die schokoladige Variante (Kakao-Dattel)
- 2 EL Backkakao (Ich nehme am liebsten den von Rapunzel, der ist besonders aromatisch)
- 1 EL Kokosöl, geschmolzen (Macht den Teig geschmeidiger)
- 30 g gehackte Zartbitterschokolade (Ohne Zucker, falls du ganz streng sein willst. Normale geht auch.)
Für die nussige Variante (Walnuss-Dattel)
- 50 g Walnüsse, grob gehackt (Du kannst sie vorher kurz in der Pfanne anrösten, das gibt mehr Aroma)
- 1 EL Ahornsirup oder Dattelsirup (Optional, für etwas mehr Süße – die Walnüsse machen den Teig etwas herber)
Ein Tipp zur Auswahl der Datteln: Achte darauf, dass die Datteln schön weich und saftig sind. Wenn sie schon etwas trocken wirken, leg sie für 10 Minuten in warmes Wasser. Das macht einen riesigen Unterschied! Ich hab das einmal vergessen, und der Teig wurde bröckelig – war trotzdem lecker, aber nicht so schön saftig.
Welche Küchengeräte du benötigst
Du brauchst keine teure Spezialausrüstung für diese Dattel-Plätzchen ohne Zucker. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in der Küche. Hier ist, was ich verwende:
- Eine Küchenmaschine oder einen leistungsstarken Mixer: Die Datteln müssen richtig fein püriert werden. Ein Pürierstab geht auch, ist aber etwas mühsamer. Ich hab früher immer meinen Standmixer genommen, funktioniert super.
- Eine mittelgroße Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas, nichts Spezielles.
- Ein Backblech mit Backpapier: Das Backpapier spar ich mir nicht – die Plätzchen kleben sonst fest, auch wenn der Teig wenig Fett enthält.
- Zwei Teelöffel oder einen kleinen Cookie-Scoop: Zum Formen der Plätzchen. Ich nehme einfach zwei Teelöffel, das klappt wunderbar.
- Ein Backpinsel: Für die Variante mit Mandelblättchen, um sie mit etwas Wasser zu bestreichen, damit sie haften.
Falls du keine Küchenmaschine hast, kein Problem! Hack die Datteln einfach sehr fein mit einem Messer und knete den Teig dann mit den Händen. Es dauert etwas länger, aber das Ergebnis ist genauso gut. Ich hab das mal gemacht, als meine Maschine kaputt war – es hat funktioniert, und die Plätzchen waren trotzdem ein Hit.
So bereitest du die Dattel-Plätzchen ohne Zucker zu
Jetzt geht’s ans Eingemachte! Ich zeig dir Schritt für Schritt, wie du die perfekten Dattel-Plätzchen backst. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Und wenn mal was schiefgeht – das ist halb so wild. Mir ist schon mal der Teig zerbröselt, und ich hab einfach etwas mehr Dattelsaft reingeknetet. Geschmeckt hat’s trotzdem.
- Datteln vorbereiten (5 Minuten): Entsteine die Datteln, falls sie noch Kerne haben. Gib sie in eine kleine Schüssel und übergieß sie mit heißem Wasser. Lass sie 10 Minuten ziehen, bis sie richtig weich sind. Gieß das Wasser ab, aber behalt etwa 2-3 EL davon auf – das brauchst du vielleicht später, falls der Teig zu trocken wird.
- Datteln pürieren (2 Minuten): Gib die eingeweichten Datteln in deine Küchenmaschine oder einen hohen Mixbecher. Püriere sie zu einer glatten, fast cremigen Paste. Es dürfen ruhig noch kleine Stückchen sein, aber je feiner, desto gleichmäßiger wird der Teig. An dieser Stelle riecht es schon himmlisch nach Karamell!
- Trockene Zutaten mischen (3 Minuten): In einer großen Schüssel vermischst du die gemahlenen Mandeln, das Kokosmehl, das Backpulver, den Zimt und das Salz. Wenn du die Schokoladen-Variante machst, kommt jetzt auch der Kakao dazu. Verquirle alles gut mit einem Schneebesen, damit keine Klumpen entstehen.
- Teig zusammenfügen (5 Minuten): Gib die Dattelpaste, das Ei (oder Leinsamen-Ei) und den Orangenabrieb zu den trockenen Zutaten. Für die klassische Variante kommt jetzt auch der Orangensaft dazu. Für die anderen Varianten fügst du nun die jeweiligen Extras hinzu (Kokosöl und Schokolade für die Schoko-Variante, Walnüsse und Ahornsirup für die Nuss-Variante).
- Teig kneten (3 Minuten): Verrühre alles mit einem Kochlöffel, bis sich die Zutaten verbinden. Dann knete den Teig kurz mit den Händen durch. Er sollte geschmeidig sein und nicht bröckeln. Wenn er zu trocken ist, gib einen Esslöffel vom aufbewahrten Dattelwasser oder Orangensaft dazu. Ist er zu klebrig, streu etwas mehr Mandelmehl ein. Keine Panik – das ist normal!
- Plätzchen formen (10 Minuten): Heize den Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 155 Grad). Nimm mit zwei Teelöffeln kleine Portionen des Teigs ab und rolle sie zu Kugeln. Die Kugeln sollten etwa walnussgroß sein. Setz sie mit etwas Abstand auf das mit Backpapier belegte Blech. Drück sie mit der Gabel leicht flach – das gibt das typische Plätzchenmuster und sorgt dafür, dass sie gleichmäßig backen.
- Verzieren (optional, 2 Minuten): Wenn du die klassische Variante machst, bestreich die Plätzchen jetzt mit etwas Wasser und streu ein paar Mandelblättchen drauf. Für die Schoko-Variante kannst du vor dem Backen ein paar grobe Meersalzflocken auflegen – das gibt einen tollen Kontrast!
- Backen (10-12 Minuten): Schieb das Blech in den vorgeheizten Ofen. Die Plätzchen sind fertig, wenn sie goldbraun werden und leicht aufgehen. Sie sind direkt nach dem Backen noch sehr weich – lass sie unbedingt 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor du sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter setzt. Sonst zerfallen sie dir!
- Auskühlen lassen (20 Minuten): Lass die Plätzchen vollständig abkühlen. Erst dann werden sie richtig fest und bekommen diese perfekte Konsistenz – außen leicht knusprig, innen herrlich saftig. Ich weiß, das Warten ist schwer, aber es lohnt sich!
Meine besten Tipps für perfekte Dattel-Plätzchen
Nachdem ich diese Plätzchen bestimmt schon 20 Mal gebacken habe, hab ich ein paar Tricks gelernt, die ich dir nicht vorenthalten will. Manche davon hab ich durch Fehler gelernt – ja, auch mir fällt mal ein Ei auf den Boden oder ich vergesse den Orangenabrieb.
- Die Datteln machen den Unterschied: Wie gesagt, Medjoul-Datteln sind ideal. Aber wenn du nur normale Datteln hast, weich sie unbedingt länger ein – mindestens 20 Minuten. Ich hab einmal normale Datteln ohne Einweichen verwendet, und der Teig war so trocken, dass ich ihn kaum formen konnte. Aus dem Fehler lernt man!
- Nicht zu lange backen: Die Plätzchen sehen nach 10 Minuten noch sehr weich aus, aber nimm sie trotzdem raus. Sie backen auf dem heißen Blech nach. Wenn du wartest, bis sie fest sind, sind sie innen trocken. Vertrau mir, ich hab das schon gemacht – und es waren eher Kekse als Plätzchen.
- Teig kühlen, wenn nötig: Wenn der Teig zu klebrig ist, stell ihn für 15 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn fester und leichter zu formen. Besonders bei der Schoko-Variante mit dem Kokosöl kann das helfen.
- Doppelte Menge lohnt sich: Diese Plätzchen sind so schnell weg – ich backe immer gleich die doppelte Menge. Sie lassen sich auch super einfrieren. Einfach nach dem Abkühlen in eine Dose packen und ab in den Gefrierschrank. Bei Bedarf kurz bei 100 Grad im Ofen aufbacken, und sie schmecken wie frisch gebacken.
- Experimentier mit Gewürzen: Zimt ist toll, aber probier mal eine Prise Kardamom oder Nelkenpulver dazu. Das gibt den Plätzchen eine orientalische Note, die wunderbar zu den Datteln passt. Ich hab das mal für eine Weihnachtsfeier gemacht und alle waren begeistert.
Variationen und kreative Abwandlungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es ganz leicht an deine Vorlieben anpassen kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die wirklich gut funktionieren:
- Vegane Variante: Ersetze das Ei einfach durch ein Leinsamen-Ei (1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen). Die Plätzchen werden etwas fester, aber genauso lecker. Ich hab das für eine Freundin gemacht, die vegan lebt, und sie war total begeistert.
- Glutenfreie Variante: Dieses Rezept ist ohnehin glutenfrei, weil wir Mandel- und Kokosmehl verwenden. Aber achte darauf, dass dein Backpulver auch glutenfrei ist – manche Marken verwenden Weizenstärke. Ich nehme das von Bauckhof, das ist garantiert glutenfrei.
- Fruchtige Variante: Statt Orangenabrieb kannst du auch den Abrieb einer Zitrone oder Limette verwenden. Oder gib getrocknete Cranberries oder gehackte getrocknete Aprikosen in den Teig. Das gibt eine fruchtige Note, die besonders gut zur Schoko-Variante passt.
- Low-Carb Variante: Für eine kohlenhydratarme Version ersetze die Datteln durch Dattelsaft oder Flüssigsüße und erhöhe den Anteil an Mandelmehl. Aber ehrlich gesagt – die Datteln sind ja das Besondere an diesem Rezept. Ich würde sie nicht weglassen, sondern einfach weniger Plätzchen essen. 😉
- Gefüllte Plätzchen: Drück in die Mitte jeder Kugel vor dem Backen ein kleines Stück Zartbitterschokolade oder eine halbe Walnuss. Das gibt eine schöne Überraschung beim Reinbeißen. Ich mach das gerne für besondere Anlässe.
So servierst du die Plätzchen richtig
Die Dattel-Plätzchen ohne Zucker schmecken am besten bei Zimmertemperatur, aber ehrlich gesagt, ich esse sie auch gern direkt aus dem Kühlschrank – dann sind sie etwas fester und haben einen intensiveren Geschmack. Hier sind ein paar Ideen, wie du sie servieren kannst:
Serviertemperatur: Die Plätzchen sind direkt nach dem Abkühlen perfekt. Wenn du sie vor dem Servieren nochmal kurz bei 100 Grad im Ofen aufwärmst, werden sie wieder weich und duften wie frisch gebacken. Das ist besonders schön, wenn du Gäste erwartest.
Dazu passen: Ein Glas kalte Milch, ein cremiger Kakao oder eine Tasse Glühwein – aber auch Kaffee oder Tee sind wunderbar. Ich persönlich liebe sie zu einem frisch aufgebrühten Pfefferminztee in der Adventszeit. Die Kombination aus süß und frisch ist einfach perfekt.
Aufbewahrung: Bewahre die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf. So bleiben sie bis zu zwei Wochen frisch – wenn sie nicht vorher aufgegessen werden! Leg ein Stück Apfel oder eine Scheibe Brot mit in die Dose, das hält sie noch saftiger. Aber wechsle das Obst alle zwei Tage aus, sonst schimmelt es.
Einfrieren: Die Plätzchen lassen sich super einfrieren. Pack sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose und frier sie bis zu drei Monate ein. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen oder kurz im Ofen aufbacken. Ich hab immer einen Vorrat im Gefrierfach für unerwarteten Besuch.
Haltbarkeit: Die Plätzchen werden mit der Zeit sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen. Nach zwei Tagen schmecken sie am intensivsten. Also back sie ruhig ein paar Tage vor dem Adventskaffee vor!
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Diese Dattel-Plätzchen ohne Zucker sind nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier eine grobe Nährwertangabe pro Plätzchen (bei 20 Stück, klassische Variante):
- Kalorien: ca. 85 kcal
- Kohlenhydrate: 9 g (davon 7 g Zucker aus den Datteln)
- Fett: 5 g (davon 1 g gesättigt)
- Eiweiß: 2,5 g
- Ballaststoffe: 2 g
Die Datteln liefern nicht nur natürliche Süße, sondern auch viele Ballaststoffe, Kalium und Magnesium. Mandeln sind reich an Vitamin E und gesunden Fetten. Kokosmehl enthält viel Eiweiß und Ballaststoffe. Kurz gesagt: Du kannst diese Plätzchen ohne schlechtes Gewissen genießen!
Für Menschen mit Diabetes sind diese Plätzchen eine gute Alternative zu zuckerhaltigen Weihnachtsplätzchen, weil die Datteln den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lassen. Aber natürlich solltest du auch hier nicht zu viel essen – die Datteln haben ja auch Kalorien. Ich esse meistens 3-4 Stück, dann bin ich zufrieden.
Allergene: Das Rezept enthält Nüsse (Mandeln, Walnüsse) und Ei. Für eine nussfreie Variante ersetze die Mandeln durch Sonnenblumenkerne, die du fein mahlst. Das funktioniert überraschend gut! Für eine eifreie Variante nimm das Leinsamen-Ei.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Datteln durch etwas anderes ersetzen?
Ja, du kannst auch getrocknete Feigen oder Aprikosen verwenden. Die Feigen geben eine ähnlich süße, karamellige Note, während Aprikosen etwas fruchtiger sind. Weiche sie vorher genauso ein wie die Datteln. Ich hab das mal mit Feigen gemacht – war auch sehr lecker!
Warum werden meine Plätzchen bröckelig?
Das passiert, wenn der Teig zu trocken ist. Entweder hast du zu wenig Dattelwasser verwendet oder die Datteln waren nicht weich genug. Gib einfach einen Esslöffel Wasser oder Orangensaft dazu und knete den Teig nochmal durch. Wenn er dann immer noch bröckelt, lass ihn 10 Minuten ruhen – das Mehl quillt auf und bindet die Feuchtigkeit.
Kann ich den Teig vorbereiten?
Ja, du kannst den Teig einen Tag vorher zubereiten und im Kühlschrank lagern. Wickel ihn gut in Frischhaltefolie, damit er nicht austrocknet. Vor dem Formen lass ihn kurz bei Zimmertemperatur weich werden. Das ist perfekt, wenn du am Backtag wenig Zeit hast.
Wie viele Plätzchen bekomme ich aus diesem Rezept?
Aus dem Grundrezept bekommst du etwa 20-25 Plätzchen, je nach Größe. Ich mach sie immer walnussgroß, dann sind es genau 20. Wenn du kleinere machst, werden es mehr – aber die sind dann auch schneller gebacken und gegessen!
Kann ich die Plätzchen auch ohne Backpulver machen?
Ja, das geht. Die Plätzchen werden dann etwas fester und kompakter, aber immer noch lecker. Du kannst das Backpulver einfach weglassen oder durch 1/2 TL Natron ersetzen. Ich hab das mal ausprobiert, als mir das Backpulver ausgegangen war – sie waren etwas dichter, aber keiner hat gemeckert.
Jetzt bist du dran
Ich hoffe, ich konnte dich mit meiner Geschichte und den vielen Tipps überzeugen, dass diese Dattel-Plätzchen ohne Zucker genau das Richtige für deine Adventszeit sind. Sie sind einfach, gesund und schmecken einfach himmlisch. Und das Beste: Du kannst sie ganz nach deinem Geschmack anpassen.
Probier sie doch mal aus – vielleicht ja gleich in zwei Varianten, damit du sie vergleichen kannst. Ich bin gespannt, welche dir am besten schmeckt! Und wenn du eine eigene Kreation entwickelst, lass es mich wissen. Ich liebe es, von anderen zu hören, wie sie Rezepte abwandeln.
Hinterlass gern einen Kommentar unter dem Rezept und erzähl mir, wie deine Plätzchen geworden sind. Oder teile das Rezept mit deinen Freunden – je mehr Menschen diese leckeren, zuckerfreien Plätzchen entdecken, desto besser. Ich wünsch dir eine wunderschöne, besinnliche Adventszeit voller duftender Plätzchen und gemütlicher Stunden. Und denk dran: Perfektion ist überbewertet – Hauptsache, es schmeckt!
Bis zum nächsten Mal und frohes Backen!
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Saftige Dattel-Plätzchen ohne Zucker – 3 einfache Rezepte für Adventszeit
Diese Dattel-Plätzchen ohne Zucker sind eine tolle Alternative für alle, die auf raffinierten Zucker verzichten möchten. Sie schmecken unglaublich aromatisch und saftig, sind schnell zubereitet und perfekt für die Adventszeit.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 32 Minuten
- Yield: 20-25 Plätzchen 1x
- Category: Weihnachtsgebäck
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g Medjoul-Datteln, entsteint
- 150 g gemahlene Mandeln
- 50 g Kokosmehl
- 1 Ei
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 1 TL Zimt
- Abrieb einer halben Bio-Orange
- 2 EL Orangensaft (für klassische Variante)
- 1 EL Mandelblättchen (für klassische Variante, optional)
- 2 EL Backkakao (für schokoladige Variante)
- 1 EL Kokosöl, geschmolzen (für schokoladige Variante)
- 30 g gehackte Zartbitterschokolade (für schokoladige Variante)
- 50 g Walnüsse, grob gehackt (für nussige Variante)
- 1 EL Ahornsirup oder Dattelsirup (für nussige Variante, optional)
Instructions
- Datteln vorbereiten: Entsteine die Datteln, falls nötig. Gib sie in eine kleine Schüssel und übergieße sie mit heißem Wasser. Lasse sie 10 Minuten ziehen, bis sie weich sind. Gieße das Wasser ab, behalte aber 2-3 EL davon auf.
- Datteln pürieren: Gib die eingeweichten Datteln in eine Küchenmaschine oder einen Mixer und püriere sie zu einer glatten Paste.
- Trockene Zutaten mischen: Vermische in einer großen Schüssel die gemahlenen Mandeln, das Kokosmehl, das Backpulver, den Zimt und das Salz. Für die schokoladige Variante füge auch den Kakao hinzu.
- Teig zusammenfügen: Gib die Dattelpaste, das Ei (oder Leinsamen-Ei) und den Orangenabrieb zu den trockenen Zutaten. Für die klassische Variante füge den Orangensaft hinzu. Für die anderen Varianten füge die jeweiligen Extras hinzu (Kokosöl und Schokolade für die Schoko-Variante, Walnüsse und Ahornsirup für die Nuss-Variante).
- Teig kneten: Verrühre alles mit einem Kochlöffel, bis sich die Zutaten verbinden. Knete den Teig kurz mit den Händen. Er sollte geschmeidig sein und nicht bröckeln. Falls nötig, füge etwas Dattelwasser oder Orangensaft hinzu.
- Plätzchen formen: Heize den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (155 °C Umluft) vor. Nimm mit zwei Teelöffeln kleine Portionen des Teigs ab und rolle sie zu walnussgroßen Kugeln. Setze sie mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech und drücke sie mit einer Gabel leicht flach.
- Verzieren (optional): Für die klassische Variante bestreiche die Plätzchen mit Wasser und streue Mandelblättchen darauf. Für die Schoko-Variante kannst du grobe Meersalzflocken auflegen.
- Backen: Backe die Plätzchen 10-12 Minuten, bis sie goldbraun sind. Lasse sie 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor du sie auf ein Kuchengitter setzt.
- Auskühlen lassen: Lasse die Plätzchen vollständig abkühlen, damit sie fest werden.
Notes
Medjoul-Datteln sind ideal, da sie besonders weich und süß sind. Wenn du andere Datteln verwendest, weiche sie vorher 20 Minuten in warmem Wasser ein. Die Plätzchen nicht zu lange backen, da sie auf dem heißen Blech nachgaren. Teig bei Bedarf 15 Minuten kühlen, wenn er zu klebrig ist. Die Plätzchen lassen sich gut einfrieren und bis zu zwei Wochen in einer luftdichten Dose aufbewahren.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 85
- Sugar: 7
- Fat: 5
- Saturated Fat: 1
- Carbohydrates: 9
- Fiber: 2
- Protein: 2.5
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