Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Saftige Apfel-Zimtschnecken mit cremiger Frischkäse-Glasur

Fertig in 2 Stunden 30 Minuten
Portionen 12 Stück
Schwierigkeitsgrad Mittel

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Es gibt diese Momente im Leben, die sich für immer in dein Gedächtnis brennen. Für mich war es ein verregneter Sonntag im Oktober vor drei Jahren. Ich war bei meiner Freundin Clara zum Kaffeetrinken eingeladen, und sie servierte diese Zimtschnecken – aber nicht irgendwelche. Sie waren gefüllt mit saftigen Apfelstückchen, der Zimtgeruch hing noch in der Luft, und obendrauf thronte eine cremige Frischkäseglasur, die langsam die Seiten herunterlief. Ich war sofort hin und weg. „Die muss ich haben!“, rief ich, und Clara lachte nur. „Die sind von der Bäckerei um die Ecke – die gibt es nicht mehr.“

Und genau da fing mein Albtraum an. Diese Bäckerei, ein kleiner, verwinkelter Laden in der Altstadt, hatte nach 40 Jahren zugemacht. Die Besitzerin war in Rente gegangen. Ich stand buchstäblich vor verschlossenen Türen – und vor einem riesigen Zimtschnecken-Loch in meinem Herzen. Also begann ich, wie besessen zu experimentieren. Ich habe bestimmt sieben oder acht Versionen gebacken, bis ich eines Abends um elf Uhr abends endlich den perfekten Bissen hatte. Der Teig war fluffig, die Äpfel genau richtig weich, und die Glasur – oh, diese Glasur! – war ein Gedicht.

Die Wahrheit ist, ich habe bei diesem Rezept viel gelernt. Der Schlüssel liegt in der Kombination aus saftigen Äpfeln, die nicht zu matschig werden, und einem Teig, der so zart ist, dass er auf der Zunge zergeht. Und die Frischkäseglasur? Die ist das i-Tüpfelchen, das den Unterschied zwischen einer guten und einer unvergesslichen Zimtschnecke ausmacht. Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn du etwas isst und sofort denkst: „Das muss ich unbedingt nachmachen.“ Genau das ist mir mit diesen Apfel-Zimtschnecken passiert. Und jetzt, nach unzähligen Versuchen, teile ich das Rezept mit dir. Es ist die Version, die mich jedes Mal aufs Neue glücklich macht – und die Claras Bäckerei-Schnecken würdig ist.

Warum du diese Apfel-Zimtschnecken lieben wirst

Ich könnte stundenlang über diese Schnecken schwärmen, aber lass mich dir die Highlights nennen. Sie sind nicht nur lecker – sie sind ein echtes Erlebnis. Und das Beste: Du musst kein Profi-Bäcker sein, um sie hinzubekommen. Ich habe das Rezept so oft getestet, dass ich jede mögliche Panne schon hinter mir habe.

  • Saftig und fluffig: Der Teig ist so weich, dass du ihn am liebsten direkt aus der Form essen würdest. Die Äpfel sorgen für extra Feuchtigkeit – kein trockenes Brötchen hier!
  • Einfache Zutaten: Alles, was du brauchst, hast du wahrscheinlich schon im Haus. Keine ausgefallenen Superfoods oder exotischen Gewürze. Nur ehrliche, gute Zutaten.
  • Perfekt für gemütliche Tage: Ob zum Sonntagsbrunch, zum Kaffeeklatsch mit Freundinnen oder einfach so an einem regnerischen Nachmittag – diese Schnecken sind immer eine gute Idee.
  • Ein echter Publikumsliebling: Ich habe sie schon zu Geburtstagen, Picknicks und sogar zur Arbeit mitgenommen. Jedes Mal waren sie ratzfatz weg. Kinder lieben sie, Erwachsene sowieso.
  • Die Glasur ist der absolute Hammer: Cremig, süß, aber nicht zu süß, mit einer leichten Säure, die perfekt mit dem Zimt harmoniert. Ich könnte sie pur löffeln. Ehrlich.

Was diese Apfel-Zimtschnecken von anderen Rezepten unterscheidet, ist die Zubereitung. Ich lasse die Äpfel vor dem Einrollen kurz in Butter und Zucker karamellisieren. Das klingt nach einem Extra-Schritt, aber glaub mir, es lohnt sich. Die Äpfel werden so nicht matschig, sondern behalten einen leichten Biss und verteilen ihr Aroma gleichmäßig im ganzen Teig. Und die Frischkäseglasur? Die rühre ich mit einem Schuss Zitronensaft an, damit sie schön frisch schmeckt und nicht zu schwer ist.

Es ist dieses Rezept, das dich nach dem ersten Bissen die Augen schließen lässt. Es ist Comfort Food vom Feinsten – ein bisschen aufwendiger, aber mit einer Belohnung, die dich für jede Minute entschädigt. Und wenn du sie deinen Gästen servierst, wirst du so tun, als wären sie gar nicht so viel Arbeit gewesen. Versprochen!

Welche Zutaten du brauchst

Bevor wir loslegen, lass uns einen Blick auf die Zutaten werfen. Ich schwöre auf einfache, frische Dinge, die du in jedem Supermarkt findest. Keine Jagd nach exotischen Gewürzen – nur das, was eine gute Zimtschnecke ausmacht.

Für den Hefeteig

  • 500 g Mehl (Type 550 oder ein gutes Weizenmehl – ich nehme am liebsten das von der Marke „Rosenmehl“, es gibt dem Teig eine schöne Struktur)
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe
  • 250 ml lauwarme Milch (Vollmilch ist am besten, aber du kannst auch Hafermilch nehmen)
  • 80 g Zucker (ganz normaler Haushaltszucker)
  • 1 Ei (Größe M, am besten Zimmertemperatur)
  • 60 g weiche Butter (in Flöckchen, nicht geschmolzen)
  • 1 Prise Salz (das ist wichtig für den Geschmack!)

Für die Apfel-Zimt-Füllung

Saftige Apfel-Zimtschnecken mit cremiger Frischkäse-Glasur preparation steps

  • 3 mittelgroße Äpfel (ich empfehle eine säuerliche Sorte wie Boskop oder Elstar – sie werden schön weich, aber nicht matschig)
  • 50 g Butter (zum Karamellisieren)
  • 60 g brauner Zucker (das gibt dem Ganzen eine tolle Karamellnote)
  • 2 TL Zimt (guter Ceylon-Zimt, wenn du hast – er ist milder und aromatischer)
  • 1 Prise Muskat (optional, aber es hebt den Apfelgeschmack hervor)

Für die cremige Frischkäse-Glasur

  • 150 g Frischkäse (Doppelrahmstufe, Zimmertemperatur – das ist wichtig für eine glatte Glasur)
  • 50 g weiche Butter
  • 150 g Puderzucker (gesiebt, damit keine Klümpchen entstehen)
  • 1 EL Zitronensaft (frisch gepresst, nicht aus der Flasche)
  • 1 TL Vanilleextrakt (oder das Mark einer halben Vanilleschote)

Ein kleiner Tipp von mir: Wenn du die Äpfel schälst, heb die Schale auf. Du kannst sie trocknen und für einen Tee verwenden – so verschwendest du nichts. Und beim Frischkäse: Nimm unbedingt die Vollfettstufe. Der Light-Frischkäse macht die Glasur zu wässrig und sie läuft dir von den Schnecken. Glaub mir, ich hab den Fehler gemacht.

Welche Küchengeräte du brauchst

Keine Sorge, du brauchst keine Profi-Ausstattung. Ich backe in meiner kleinen Küche mit einfachen Dingen, und es klappt immer. Hier ist, was du parat haben solltest:

  • Eine große Rührschüssel (am besten aus Edelstahl oder Glas – Plastik riecht manchmal nach dem Spülen)
  • Ein Nudelholz (wenn du keins hast, nimm eine saubere Glasflasche, das funktioniert auch)
  • Eine Auflaufform (ca. 20×30 cm oder eine runde Springform – ich mag die eckige Form, weil die Schnecken dann alle gleich groß sind)
  • Ein scharfes Messer (oder Zahnseide – ja, wirklich! Damit schneidest du die Rolle in perfekte Scheiben, ohne den Teig zu quetschen)
  • Ein Backpapier (spart dir das Einfetten der Form und die Reinigung hinterher)
  • Ein Handrührgerät mit Knethaken (oder starke Arme, wenn du von Hand kneten willst – ich bin ehrlich, ich nehme die Maschine)

Ich hab mir mal teure Silikon-Backmatten gekauft, aber ehrlich? Ein bemehltes Brett tut es auch. Und wenn du keine Auflaufform hast, back die Schnecken einfach in Muffinförmchen. Die sehen dann aus wie kleine Rosen – total niedlich und perfekt zum Mitnehmen.

So gelingen dir die perfekten Apfel-Zimtschnecken – Schritt für Schritt

Jetzt wird es ernst! Ich führe dich durch jeden Schritt, damit nichts schiefgeht. Atme tief durch, mach dir einen Kaffee (oder Tee) und leg los. Du schaffst das!

Schritt 1: Der Hefeteig – die Basis für fluffige Schnecken

Erwärme die Milch in einem kleinen Topf, bis sie lauwarm ist – sie sollte sich auf der Innenseite deines Handgelenks angenehm anfühlen, nicht heiß. Bröckle die frische Hefe in eine Schüssel, gib einen Teelöffel Zucker dazu und rühre sie mit der Milch glatt. Lass die Mischung 10 Minuten stehen, bis sie schäumt. Wenn nichts passiert, ist die Hefe vielleicht alt – dann lieber neu kaufen. In einer großen Schüssel mischst du das Mehl mit dem restlichen Zucker und dem Salz. Gib die Hefemilch, das Ei und die weiche Butter dazu. Knete alles mit dem Handrührer (Knethaken) für etwa 8 Minuten, bis der Teig geschmeidig ist und sich vom Schüsselrand löst. Er sollte nicht mehr kleben – wenn doch, gib einen Esslöffel Mehl dazu. Forme eine Kugel, leg sie zurück in die Schüssel, deck sie mit einem sauberen Geschirrtuch ab und lass sie an einem warmen Ort 1 Stunde gehen. Ich stelle sie immer in die Nähe der Heizung oder in den ausgeschalteten Backofen mit eingeschalteter Lampe. Der Teig sollte sich verdoppeln – das ist ein gutes Zeichen.

Schritt 2: Die Apfel-Füllung – der Star der Show

Während der Teig geht, kümmern wir uns um die Äpfel. Schäle sie, entkerne sie und schneide sie in kleine Würfel – etwa 1 cm groß. Nicht zu klein, sonst werden sie zu Matsch. In einer Pfanne schmilzt du die Butter bei mittlerer Hitze. Gib die Apfelwürfel dazu und brate sie 2 Minuten an. Streue den braunen Zucker und den Zimt darüber – und die Prise Muskat, wenn du magst. Rühre alles gut um und lass es 3 Minuten köcheln, bis die Äpfel weich sind und der Zucker anfängt zu karamellisieren. Nimm die Pfanne vom Herd und lass die Füllung komplett abkühlen. Das ist wichtig: Wenn du die heißen Äpfel auf den Teig gibst, wird er matschig und geht nicht richtig auf. Ich hab das einmal gemacht – das Ergebnis war eine klebrige Katastrophe. Also: Geduld!

Schritt 3: Den Teig ausrollen und füllen

Bestäube deine Arbeitsfläche mit Mehl. Rolle den gegangenen Teig zu einem großen Rechteck aus – etwa 40×30 cm und 1 cm dick. Versuch, die Ecken gerade zu bekommen, damit die Rolle später gleichmäßig wird. Verteile die abgekühlten Äpfel gleichmäßig auf dem Teig, lass dabei einen Rand von 2 cm an einer der langen Seiten frei. Drück die Äpfel leicht an, damit sie nicht überall herumrollen. Jetzt rollst du den Teig von der langen Seite her fest auf – wie eine Biskuitrolle. Die freie Kante bestreichst du mit etwas Wasser und drückst sie gut an, damit die Rolle nicht aufgeht.

Schritt 4: Schneiden und gehen lassen

Schneide die Rolle mit einem scharfen Messer in 12 gleich dicke Scheiben – etwa 3 cm breit. Mein Trick: Ich lege die Rolle auf ein Backpapier und markiere mit einem Messer die Schnittstellen, bevor ich durchschneide. Oder noch besser: Nimm ein Stück Zahnseide, schieb sie unter die Rolle, kreuz die Enden über der Rolle und zieh sie auseinander – so gibt es keine gequetschten Schnecken. Leg die Schnecken mit etwas Abstand in die gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Auflaufform. Deck sie wieder mit dem Tuch ab und lass sie weitere 30 Minuten gehen. Sie sollten sich fast berühren – das sorgt später für die fluffigen, weichen Seiten.

Schritt 5: Backen – der Duft, der alles verrät

Heize den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor (Umluft 160 Grad). Backe die Apfel-Zimtschnecken auf der mittleren Schiene für 20 bis 25 Minuten. Sie sollten goldbraun sein und der Duft wird deine ganze Wohnung erfüllen – ein untrügliches Zeichen, dass gleich etwas Wunderbares passiert. Mach die Probe: Stich mit einem Holzstäbchen in eine Schnecke – wenn kein roher Teig mehr kleben bleibt, sind sie fertig. Lass sie in der Form 10 Minuten abkühlen, bevor du die Glasur draufgibst. Sonst schmilzt sie dir weg.

Schritt 6: Die Glasur – der krönende Abschluss

In einer kleinen Schüssel verrührst du den Frischkäse mit der weichen Butter, bis eine glatte Creme entsteht. Siebe den Puderzucker darüber – wirklich, sieben ist wichtig, sonst hast du Klümpchen – und rühre ihn unter. Gib den Zitronensaft und den Vanilleextrakt dazu. Die Glasur sollte dickflüssig sein, aber noch vom Löffel fallen. Wenn sie zu fest ist, gib einen Teelöffel Milch dazu. Verteil sie großzügig auf den noch leicht warmen Schnecken. Die Glasur wird langsam verlaufen und in die Zwischenräume sickern – genau so soll es sein. Warte 5 Minuten, bis sie ein bisschen fest ist, und dann: Genießen!

Meine besten Tipps für perfekte Zimtschnecken

Ich hab so viele Fehler gemacht, dass ich dir jetzt eine Menge Ärger ersparen kann. Hier kommen meine wichtigsten Learnings aus unzähligen Backstunden.

  • Der Teig darf nicht zu trocken sein: Wenn er nach dem Kneten noch klebt, ist das okay. Besser zu weich als zu fest. Ein trockener Teig ergibt bröselige Schnecken. Lieber einen Esslöffel Milch mehr als einen zu wenig.
  • Nicht zu viel Mehl beim Ausrollen: Ja, du brauchst etwas, damit der Teig nicht klebt. Aber zu viel Mehl macht den Teig schwer. Ich bestäube die Fläche nur leicht und wische überschüssiges Mehl vor dem Rollen ab.
  • Die Äpfel müssen kalt sein: Ich habs schon gesagt, aber es ist so wichtig: Die abgekühlten Äpfel nicht heiß auf den Teig geben. Sonst wird der Teig klebrig und geht nicht richtig auf. Ich stelle die Pfanne manchmal sogar für 10 Minuten in den Kühlschrank.
  • Die richtige Backform: Eine zu große Form lässt die Schnecken auseinanderfallen, eine zu kleine drückt sie zusammen. Meine 20×30 cm Form ist perfekt für 12 Stück. Wenn du eine runde Form nimmst, leg sie kreisförmig hinein – das sieht auch hübsch aus.
  • Glasur nicht zu früh: Ich weiß, es ist verlockend, die Glasur sofort draufzugeben. Aber wenn die Schnecken noch zu heiß sind, wird die Glasur flüssig und läuft runter. 10 Minuten Abkühlen sind das Mindeste. Und dann: großzügig sein!

Einmal habe ich vergessen, die Hefe vorher aufzulösen – ich hab sie einfach ins Mehl geworft. Die Schnecken wurden so flach wie Pfannkuchen. Seitdem nehme ich mir die Zeit für den Vorteig. Und wehe, du lässt die Schnecken beim zweiten Gehen zu kurz stehen! Dann werden sie kompakt und schwer. Gib ihnen die volle halbe Stunde – deine Geduld wird belohnt.

Variationen, die du ausprobieren solltest

Dieses Grundrezept ist schon fantastisch, aber manchmal will man etwas Neues. Hier sind meine liebsten Abwandlungen, die ich selbst getestet habe.

  • Herbstliche Variante mit Nüssen: Gib 50 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse zu den Äpfeln. Sie rösten im Ofen mit und geben einen tollen Crunch. Ich streue sie einfach über die Äpfel, bevor ich den Teig rolle.
  • Veganer Genuss: Ersetze die Butter durch vegane Margarine, die Milch durch Hafermilch und das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl mit 3 EL Wasser. Für die Glasur nimmst du veganen Frischkäse auf Basis von Cashewnüssen. Funktioniert einwandfrei – ich hab es für meine Freundin Lea gemacht, und sie hat nichts gemerkt.
  • Schokoladenträume: Streue 50 g dunkle Schokoladenraspeln über die Apfelfüllung, bevor du den Teig rollst. Die Schokolade schmilzt im Ofen und verteilt sich in den Schnecken. Einfach göttlich – perfekt für alle, die es süßer mögen.
  • Weniger Zucker, mehr Frucht: Reduziere den Zucker in der Füllung auf 30 g und gib stattdessen 2 EL Apfelmark dazu. Das spart Kalorien, ohne dass es langweilig schmeckt. Ich mache das, wenn ich sie für mich allein backe.
  • Herzhafte Note: Ja, du hast richtig gelesen! Lass den Zucker in der Füllung weg und würze die Äpfel stattdessen mit Thymian und einer Prise Salz. Dazu passt ein Klecks Crème fraîche auf der Glasur. Klingt verrückt, ist aber ein toller Kontrast zu einem herbstlichen Brunch.

Ich hab letztens eine Version mit Birnen und Ingwer gemacht – auch lecker! Aber die klassische Apfel-Zimt-Kombination bleibt mein Favorit. Probier einfach, was dir schmeckt. Rezepte sind zum Spielen da.

Servieren und Aufbewahren – damit die Schnecken lange frisch bleiben

Die besten Apfel-Zimtschnecken sind lauwarm, wenn die Glasur noch ein bisschen weich ist. Serviere sie am besten direkt aus der Form – stell sie einfach auf den Tisch und lass alle zugreifen. Dazu passt ein großer Becher Kaffee, ein Glas kalte Milch oder im Herbst ein heißer Apfelpunsch. Wenn du Gäste hast, kannst du die Schnecken auf einer schönen Platte anrichten und mit ein paar Apfelscheiben und Zimtstangen dekorieren. Das sieht aus wie aus einer Zeitschrift!

Zum Aufbewahren: Leg die Schnecken in eine luftdichte Dose – aber warte, bis sie komplett ausgekühlt sind, sonst schwitzen sie. Im Kühlschrank halten sie sich 3 bis 4 Tage. Die Glasur bleibt dabei schön cremig. Wenn du sie länger aufbewahren willst, frier sie ein. Und zwar am besten ohne Glasur: Wickel jede Schnecke einzeln in Frischhaltefolie und pack sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich 3 Monate. Zum Auftauen nimmst du sie einfach über Nacht in den Kühlschrank und erwärmst sie kurz im Ofen bei 150 Grad für 5 Minuten. Dann die Glasur drauf – und sie schmecken wie frisch gebacken.

Ein Geheimtipp: Die Schnecken schmecken am zweiten Tag fast noch besser. Die Aromen haben sich dann richtig verbunden, und der Teig ist noch saftiger. Ich backe sie oft am Vorabend und genieße sie dann zum Frühstück. Einfach kurz in der Mikrowelle erwärmen – aber nur 20 Sekunden, sonst werden sie zäh.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Okay, lass uns ehrlich sein: Das hier ist kein Diätrezept. Aber es hat auch seine guten Seiten! Hier eine ungefähre Angabe pro Zimtschnecke (bei 12 Stück):

Nährwert Menge
Kalorien ca. 320 kcal
Kohlenhydrate 45 g
davon Zucker 22 g
Fett 14 g
Eiweiß 5 g
Ballaststoffe 2 g

Die Äpfel liefern dir immerhin Ballaststoffe und Vitamin C. Zimt ist bekannt dafür, den Blutzuckerspiegel zu regulieren – ein kleiner Ausgleich für den Zucker. Und der Frischkäse in der Glasur bringt etwas Calcium und Eiweiß. Also: Genieße sie mit gutem Gewissen als das, was sie sind – ein Stück Glück für die Seele. Wenn du sie dir mit einer Tasse ungesüßtem Tee gönnst, hast du schon einen Ausgleich geschaffen.

Warum du dieses Rezept sofort ausprobieren solltest

Ich könnte noch stundenlang über diese Apfel-Zimtschnecken reden, aber jetzt liegt es an dir. Sie sind der Beweis, dass ein bisschen Mühe in der Küche sich unendlich lohnt. Der Duft, der durch deine Wohnung zieht, die Vorfreude beim Anschneiden, der erste Bissen in die fluffige, apfelsaftige Fülle – das ist pure Magie. Und du hast sie selbst gemacht!

Dieses Rezept ist nicht in Stein gemeißelt. Wenn du weniger Zucker magst, lass ihn weg. Wenn du mehr Zimt willst, hau rein. Ich liebe es, wenn Leute meine Rezepte zu ihren eigenen machen. Schreib mir in die Kommentare, wie deine Schnecken geworden sind – und ob du auch fast die ganze Glasur vorher aufgegessen hast. Ich gestehe: Ich mach das jedes Mal.

Ich wünsch dir ganz viel Freude beim Backen. Vergiss nicht, dir eine Tasse Kaffee zu machen, die Musik laut zu drehen und den Moment zu genießen. Denn genau darum geht es doch: Kleine Auszeiten vom Alltag, die einfach glücklich machen. Und diese Apfel-Zimtschnecken sind so eine Auszeit. Versprochen.

Häufig gestellte Fragen zu Apfel-Zimtschnecken

Kann ich den Teig auch am Vorabend zubereiten?

Ja, das geht super! Bereite den Teig zu, lass ihn einmal gehen, rolle ihn aus und fülle ihn. Wickle die Rolle in Frischhaltefolie und leg sie über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen schneidest du die Schnecken, legst sie in die Form und lässt sie 45 Minuten gehen, bevor du sie backst. So hast du morgens frische Schnecken ohne Stress.

Warum sind meine Zimtschnecken trocken geworden?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu lange gebacken wird oder zu viel Mehl verwendet wurde. Back sie nicht länger als 25 Minuten – sie sollten goldbraun sein, aber nicht dunkel. Und achte darauf, dass der Teig schön weich ist, bevor du ihn ausrollst. Ein trockener Teig bleibt trocken.

Kann ich auch andere Früchte verwenden?

Klar! Birnen, Pfirsiche oder sogar Zwetschgen eignen sich hervorragend. Bei weichen Früchten wie Pfirsichen lass sie vorher etwas abtropfen, damit der Teig nicht zu nass wird. Und pass die Zuckermenge an: Süße Früchte brauchen weniger Zucker, säuerliche mehr.

Wie bekomme ich eine glatte, klumpenfreie Glasur?

Der Trick ist, den Frischkäse und die Butter wirklich weich werden zu lassen – Zimmertemperatur ist ein Muss. Und den Puderzucker musst du sieben! Ich weiß, es ist nervig, aber es macht den Unterschied. Rühre alles langsam mit einem Schneebesen, nicht zu schnell, sonst wird die Glasur zu flüssig.

Kann ich die Apfel-Zimtschnecken einfrieren?

Ja, und zwar am besten ungebacken! Forme die Schnecken, leg sie auf ein Blech und frier sie ein. Sobald sie fest sind, packst du sie in einen Gefrierbeutel. Zum Backen taust du sie über Nacht im Kühlschrank auf und lässt sie dann 30 Minuten gehen, bevor du sie backst. So hast du jederzeit frische Schnecken parat.

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Saftige Apfel-Zimtschnecken mit cremiger Frischkäse-Glasur recipe

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Saftige Apfel-Zimtschnecken mit cremiger Frischkäse-Glasur

Diese fluffigen Apfel-Zimtschnecken mit karamellisierten Äpfeln und einer cremigen Frischkäseglasur sind der perfekte Comfort Food für gemütliche Tage. Ein einfaches Rezept, das garantiert gelingt.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 25 Minuten
  • Total Time: 2 Stunden 25 Minuten (inkl. Gehzeiten)
  • Yield: 12 Stück 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500 g Mehl (Type 550)
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 60 g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • 3 mittelgroße Äpfel (z.B. Boskop oder Elstar)
  • 50 g Butter (zum Karamellisieren)
  • 60 g brauner Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 1 Prise Muskat (optional)
  • 150 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 50 g weiche Butter (für die Glasur)
  • 150 g Puderzucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Vanilleextrakt

Instructions

  1. Milch lauwarm erwärmen. Hefe mit 1 TL Zucker in der Milch auflösen und 10 Minuten stehen lassen, bis es schäumt.
  2. Mehl, restlichen Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Hefemilch, Ei und weiche Butter zugeben. Mit Knethaken 8 Minuten kneten, bis der Teig geschmeidig ist. Zugedeckt 1 Stunde gehen lassen.
  3. Äpfel schälen, entkernen und in 1 cm große Würfel schneiden. Butter in einer Pfanne schmelzen, Äpfel 2 Minuten anbraten. Braunen Zucker, Zimt und Muskat zugeben, 3 Minuten köcheln lassen. Abkühlen lassen.
  4. Teig auf bemehlter Fläche zu einem Rechteck (40×30 cm) ausrollen. Abgekühlte Äpfel gleichmäßig darauf verteilen, einen Rand von 2 cm an einer langen Seite frei lassen. Von der langen Seite her fest aufrollen, die freie Kante mit Wasser bestreichen und andrücken.
  5. Rolle in 12 gleich dicke Scheiben (ca. 3 cm) schneiden. In eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Auflaufform (20×30 cm) legen. Zugedeckt 30 Minuten gehen lassen.
  6. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Schnecken 20-25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen.
  7. Frischkäse und weiche Butter glatt rühren. Puderzucker sieben und unterrühren. Zitronensaft und Vanilleextrakt zugeben. Glasur auf den noch warmen Schnecken verteilen.

Notes

Die Äpfel müssen vor dem Einrollen vollständig abkühlen, sonst wird der Teig matschig. Die Glasur erst nach 10 Minuten Abkühlen auftragen. Am zweiten Tag schmecken die Schnecken oft noch besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Zimtschnecke
  • Calories: 320
  • Sugar: 22
  • Sodium: 0.2
  • Fat: 14
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 45
  • Fiber: 2
  • Protein: 5

Keywords: Apfel-Zimtschnecken, Zimtschnecken, Hefeteig, Frischkäseglasur, Apfelrezept, Herbstbacken, Comfort Food

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