Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Saftige Apfel-Zimt-Muffins mit Knusperstreuseln: einfaches Rezept

Fertig in 45 Minuten
Portionen 12 Muffins
Schwierigkeitsgrad Easy

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Ich stand an einem verregneten Dienstagmorgen in der Schlange beim Bäcker, als der Klempner, der vor mir wartete, anfing, über Muffins zu reden. Nicht irgendwelche Muffins – nein, er beschrieb mit einer solchen Hingabe saftige Apfel-Zimt-Muffins mit Knusperstreuseln, dass ich kurz dachte, ich hätte den falschen Beruf gewählt. „Das Geheimnis”, sagte er, während er sein Brötchen bezahlte, „sind die Äpfel. Nicht zu fein reiben, und sie müssen säuerlich sein. Sonst wird es nur süßer Matsch.” Ich stand da mit offenem Mund, völlig überrumpelt. Von einem Klempner. Der aussah, als würde er am liebsten Bratwurst essen. Aber ehrlich, er hatte so eine Überzeugung in der Stimme, dass ich ihm glaubte. Ich kritzelte seine Anweisungen auf eine Einkaufsliste, die ich zufällig in der Tasche hatte – zwischen „Milch” und „Zahnpasta”. Das Rezept, das ich daraus entwickelt habe, backe ich jetzt seit drei Jahren. Und jedes Mal, wenn ich diese goldbraunen Muffins aus dem Ofen hole, muss ich an diesen regnerischen Morgen und den unerwarteten Küchenphilosophen denken. Vielleicht war es genau das, was dieses Rezept so besonders macht – es kam von einem Ort, von dem man es nie erwartet hätte. Und jetzt gebe ich es an dich weiter.

Warum du diese saftigen Apfel-Zimt-Muffins lieben wirst

Lass mich dir sagen, warum dieses Rezept bei mir und jedem, der es probiert hat, sofort zum Favoriten wurde. Es vereint alles, was man sich von einem Herbstgebäck wünscht – ohne stundenlang in der Küche zu stehen.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Perfekt für spontanen Besuch oder wenn die Lust auf etwas Süßes plötzlich zuschlägt.
  • Einfache Zutaten: Du hast wahrscheinlich schon alles zu Hause. Keine exotischen Gewürze oder Spezialmehle – nur das, was in jeder gut sortierten Küche steht.
  • Perfekt für gemütliche Herbsttage: Diese Muffins schmecken nach kuscheligen Decken, heißem Tee und dem Duft von Zimt, der durch die Wohnung zieht.
  • Garantierter Publikumsliebling: Kinder lieben die süßen Streusel, Erwachsene die saftige Konsistenz. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand nur einen gegessen hat.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus saftigen Apfelstückchen, warmem Zimt und dem buttrigen Crunch der Streusel ist einfach himmlisch.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist der Trick mit den säuerlichen Äpfeln und der speziellen Mischtechnik, die den Teig extrem saftig macht, ohne dass er matschig wird. Und die Streusel – oh, die Streusel! – bleiben knusprig, selbst am nächsten Tag. Das ist kein Standardrezept. Das ist das Ergebnis von vielen, vielen Test-Back-Aktionen und der Weisheit eines Klempners, der wusste, wovon er spricht. Diese Muffins sind genau das Richtige, wenn du etwas Besonderes backen willst, ohne dich zu verausgaben. Sie schmecken nach Geborgenheit, aber ohne das schlechte Gewissen – denn wir verwenden weniger Zucker als üblich und setzen auf die natürliche Süße der Äpfel.

Welche Zutaten du für die saftigen Apfel-Zimt-Muffins brauchst

Für dieses Rezept verwendest du ganz alltägliche Zutaten, die zusammen ein außergewöhnliches Ergebnis liefern. Ich habe hier bewusst auf komplizierte Sachen verzichtet, denn manchmal ist weniger einfach mehr.

Für den Muffinteig:

  • 250 g Weizenmehl (Type 405) – Für eine luftige Krume. Du kannst auch Dinkelmehl 630 verwenden, dann werden die Muffins etwas nussiger im Geschmack.
  • 150 g Zucker – Ich nehme gerne feinen Backzucker. Brauner Zucker gibt ein leicht karamelliges Aroma.
  • 2 TL Backpulver – Für den perfekten Aufgang. Achte darauf, dass es frisch ist, sonst werden die Muffins flach.
  • 1 TL Zimt – Die Hauptgewürznote. Ich empfehle Ceylon-Zimt, der ist milder und aromatischer als Cassia-Zimt.
  • 1 Prise Salz – Klingt komisch in süßem Gebäck, aber es hebt den Geschmack enorm.
  • 2 große Eier (Zimmertemperatur) – Kalte Eier machen den Teig klumpig. Nimm sie einfach 15 Minuten vorher aus dem Kühlschrank.
  • 120 ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl) – Öl macht die Muffins saftiger als Butter. Ich verwende geschmacksneutrales Öl, damit der Apfel-Zimt-Geschmack dominiert.
  • 150 g Naturjoghurt (3,5% Fett) – Das ist mein Geheimnis für extra Saftigkeit. Du kannst auch Buttermilch oder vegane Alternativen wie Sojajoghurt nehmen.
  • 1 TL Vanilleextrakt – Oder das Mark einer halben Vanilleschote. Es rundet das Aroma perfekt ab.
  • 2 mittelgroße säuerliche Äpfel (ca. 250 g, z.B. Boskop oder Granny Smith) – Säuerliche Äpfel behalten ihre Form und geben einen schönen Kontrast zur Süße. Süße Äpfel wie Gala werden beim Backen zu Mus – das willst du nicht.

Für die Knusperstreusel:

Saftige Apfel-Zimt-Muffins preparation steps

  • 80 g kalte Butter – Je kälter, desto knuspriger die Streusel. Ich schneide sie in kleine Würfel, bevor ich sie unter das Mehl reibe.
  • 100 g Mehl – Einfach Weizenmehl, wie für den Teig.
  • 60 g Zucker – Ich mische oft braunen und weißen Zucker für eine schönere Farbe und mehr Aroma.
  • 1/2 TL Zimt – Für die extra Würze.
  • Eine Prise Salz – Auch hier, nicht vergessen!

Substitutionshinweise:

Für eine vegane Version: Ersetze die Eier durch 2 EL gemahlene Leinsamen mit 6 EL Wasser (10 Minuten quellen lassen) und nimm veganen Joghurt. Die Butter in den Streuseln lässt sich gut durch vegane Margarine ersetzen. Für eine glutenfreie Variante funktioniert eine glutenfreie Mehlmischung 1:1, aber die Streusel werden dann etwas bröseliger – trotzdem lecker!

Benötigte Küchenausstattung

Du brauchst keine ausgefallenen Geräte, um diese saftigen Apfel-Zimt-Muffins zu backen. Hier ist, was ich verwende:

  • Muffinblech für 12 Muffins – Ich habe ein antihaftbeschichtetes Blech, aber jedes Standardblech tut es. Wenn du nur 6 Mulden hast, backe in zwei Durchgängen.
  • 12 Papierförmchen – Oder du fettest das Blech gut ein. Ich mag Papierförmchen, weil die Muffins dann nicht kleben und hübscher aussehen.
  • Zwei Rührschüsseln – Eine für die trockenen, eine für die feuchten Zutaten. Nicht kombinieren, bevor alles bereit ist!
  • Schneebesen oder Handrührgerät – Ein Schneebesen reicht völlig, aber ein Handrührgerät macht die Arbeit leichter. Ich benutze oft den Schneebesen, weil ich dann weniger abwaschen muss.
  • Gemüsehobel oder Reibe – Für die Äpfel. Ich mag eine grobe Reibe, damit die Stückchen noch Biss haben. Eine Küchenmaschine geht auch, aber sei vorsichtig, dass du die Äpfel nicht zu Mus verarbeitest.
  • Messbecher und Waage – Backen nach Gewicht ist genauer. Ich habe eine einfache digitale Waage für etwa 15 Euro – die beste Investition fürs Backen.
  • Kuchengitter – Zum Auskühlen der Muffins. Ohne Gitter werden sie unten feucht. Ein einfaches Metallgitter reicht.

Zubereitung: Schritt für Schritt zu perfekten Apfel-Zimt-Muffins

Jetzt wird es praktisch. Folge diesen Schritten, und du wirst im Handumdrehen duftende, saftige Muffins auf dem Tisch haben. Ich habe hier alle meine Erfahrungen eingebaut, damit bei dir garantiert nichts schiefgeht.

Schritt 1: Vorbereitungen treffen (5 Minuten)

Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege das Muffinblech mit Papierförmchen aus oder fette es gut ein. Ich mache das immer als Erstes, damit der Ofen schön heiß ist, wenn der Teig fertig ist. Wasche die Äpfel, aber schäle sie nicht – die Schale gibt Farbe und Ballaststoffe. Entferne nur das Kerngehäuse.

Schritt 2: Die Streusel zubereiten (5 Minuten)

In einer kleinen Schüssel vermengst du Mehl, Zucker, Zimt und Salz für die Streusel. Gib die kalte Butter in kleinen Würfeln dazu. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Arbeite die Butter mit den Fingerspitzen in die Mehlmischung ein, bis krümelige Streusel entstehen. Drücke nicht zu fest – du willst kleine, lockere Brösel, keine festen Klumpen. Wenn die Butter zu warm wird, stell die Schüssel kurz in den Kühlschrank. Ich habe schon oft Streusel gemacht, die zu fest waren, weil ich zu lange geknetet habe. Also: kurz und locker arbeiten. Stelle die fertigen Streusel bis zur Verwendung kalt.

Schritt 3: Die trockenen Zutaten mischen (3 Minuten)

In einer großen Schüssel vermischst du Mehl, Zucker, Backpulver, Zimt und Salz. Verquirle alles kurz mit einem Schneebesen, damit sich die Zutaten gleichmäßig verteilen. Das verhindert später Klumpen im Teig. Ich mache das immer, auch wenn es einfach aussieht – es macht einen Unterschied.

Schritt 4: Die feuchten Zutaten verrühren (5 Minuten)

In einer zweiten Schüssel verquirlst du die Eier mit dem Öl, dem Joghurt und dem Vanilleextrakt, bis eine glatte, cremige Masse entsteht. Die Eier sollten Zimmertemperatur haben, sonst flockt der Joghurt aus. Keine Panik, wenn es etwas klumpig aussieht – das gibt sich später. Rühre nicht zu lange, sonst wird der Teig zäh.

Schritt 5: Die Äpfel vorbereiten (5 Minuten)

Jetzt kommen die Äpfel dran. Reibe sie grob – ich benutze die große Seite einer Kastenreibe. Die Stücke sollten etwa erbsengroß sein. Zu fein geriebene Äpfel werden zu Mus und machen den Teig matschig. Drücke die geriebenen Äpfel leicht mit den Händen aus, damit überschüssige Flüssigkeit abtropft. Das ist der Tipp des Klempners! Ich habe es einmal weggelassen, und die Muffins waren innen wie nasser Kuchen. Also: unbedingt ausdrücken, aber nicht zu fest – etwas Saft darf bleiben.

Schritt 6: Teig zusammenfügen (3 Minuten)

Gib die feuchten Zutaten zu den trockenen Zutaten und rühre mit einem Holzlöffel oder Spatel nur so lange, bis alles gerade eben feucht ist. Es dürfen ruhig noch ein paar Mehlflecken zu sehen sein – die verschwinden beim Backen. Jetzt hebst du die geriebenen Äpfel vorsichtig unter. Nicht zu viel rühren, sonst werden die Muffins zäh. Der Teig ist jetzt dickflüssig und riecht schon unglaublich gut!

Schritt 7: Muffinformen befüllen (5 Minuten)

Verteile den Teig gleichmäßig auf die 12 Mulden. Ich benutze zwei Esslöffel – einen zum Schöpfen, einen zum Abstreifen. Fülle jede Mulde etwa zu 3/4, nicht ganz voll, sonst läuft der Teig über. Streue dann großzügig die kalten Streusel über jeden Muffin. Drücke sie nicht an, sondern lass sie locker liegen – so werden sie schön knusprig.

Schritt 8: Backen (20-25 Minuten)

Schiebe das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Backe die Muffins 20-25 Minuten, bis sie goldbraun sind und ein Zahnstocher, den du in die Mitte steckst, sauber herauskommt. Wenn die Streusel zu dunkel werden, decke die Muffins in den letzten 5 Minuten locker mit Alufolie ab. Lass sie dann 5 Minuten im Blech abkühlen, bevor du sie auf ein Kuchengitter setzt. Sonst werden sie unten feucht.

Backtipps & Techniken für die perfekten Muffins

Ich habe über die Jahre einiges gelernt – oft durch Fehler, die ich gerne mit dir teile, damit du sie vermeiden kannst.

Die häufigsten Fehler und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Der Teig wird zu lange gerührt. Ich war auch einmal zu eifrig und habe den Teig glatt gerührt – das Ergebnis waren zähe, flache Muffins. Rühre nur so lange, bis keine trockenen Mehlstellen mehr zu sehen sind. Klumpen sind okay, wirklich!

Fehler 2: Zu viele Äpfel. Mehr Äpfel klingt nach mehr Saftigkeit, aber es macht den Teig schwer und matschig. Halte dich an die Mengenangabe. Die Äpfel sind eine Beigabe, nicht die Hauptzutat.

Fehler 3: Ofen nicht vorgeheizt. Wenn du den Teig in einen kalten Ofen schiebst, gehen die Muffins nicht richtig auf und werden flach. Warte geduldig, bis der Ofen die richtige Temperatur hat.

Fehler 4: Streusel zu warm. Ich habe einmal die Streusel bei Zimmertemperatur stehen lassen – sie wurden zu einer einzigen Kruste. Streusel müssen kalt sein, damit sie knusprig werden. Stelle sie bis zur Verwendung kühl.

Mein persönlicher Timing-Tipp

Ich bereite immer zuerst die Streusel zu und stelle sie kalt. Während der Ofen vorheizt, mische ich die trockenen Zutaten. Dann die feuchten Zutaten und zuletzt die Äpfel. So ist der Teig im Handumdrehen fertig, und die Streusel sind schön kalt. Multitasking ist beim Backen oft der Schlüssel zum Erfolg.

Variationen & Anpassungen für deine Apfel-Zimt-Muffins

Dieses Grundrezept ist wunderbar wandelbar. Hier sind einige meiner liebsten Abwandlungen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Herbstliche Nuss-Variante: Füge 50 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse zum Teig hinzu. Sie geben einen tollen Crunch und passen perfekt zu Apfel und Zimt. Ich habe das letzte Weihnachten gemacht – ein voller Erfolg.
  • Vegane Version: Ersetze die Eier durch 2 EL gemahlene Leinsamen mit 6 EL Wasser (10 Minuten quellen lassen). Nimm veganen Joghurt und vegane Margarine für die Streusel. Die Muffins werden etwas kompakter, aber genauso lecker.
  • Glutenfreie Option: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung 1:1. Die Streusel werden dann etwas bröseliger, aber der Geschmack bleibt. Achte darauf, dass das Backpulver glutenfrei ist.
  • Weniger Zucker: Reduziere den Zucker im Teig auf 100 g und in den Streuseln auf 40 g. Die Äpfel geben genug Süße. Ich mache das oft, wenn ich die Muffins zum Frühstück essen will.
  • Extra Schokolade: Hebe 80 g dunkle Schokoladenchips unter den Teig. Die Kombination aus Apfel, Zimt und Schokolade ist einfach unwiderstehlich – perfekt für Kindergeburtstage.
  • Andere Früchte: Im Sommer ersetze ich die Äpfel durch 200 g frische Heidelbeeren oder in Stücke geschnittene Pfirsiche. Dann lasse ich den Zimt weg und gebe etwas Vanille dazu. Ein völlig anderer, aber genauso leckerer Muffin!

Servier- & Aufbewahrungshinweise

Die Muffins schmecken am besten, wenn sie noch lauwarm sind – der Zimtduft ist dann einfach überwältigend. Aber auch kalt sind sie ein Genuss.

Serviervorschläge:

Serviere die Muffins pur oder mit einem Klecks Schlagsahne, Vanillesoße oder einem Apfelmus. Für einen besonderen Genuss bestäube sie mit Puderzucker. Sie passen wunderbar zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Milch. Ich liebe sie auch zum Frühstück – zusammen mit einem Joghurt und etwas frischem Obst.

Aufbewahrung:

Bewahre die Muffins in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur auf. So bleiben sie 2-3 Tage saftig und die Streusel knusprig. Lege ein Stück Küchenpapier mit in die Dose, das überschüssige Feuchtigkeit aufnimmt. Nicht in den Kühlschrank legen – da werden sie trocken.

Einfrieren & Auftauen:

Die Muffins lassen sich hervorragend einfrieren. Wickele sie einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur 1-2 Stunden stehen lassen oder für 10 Minuten bei 150 °C im Ofen aufwärmen. Ich friere immer eine Portion ein, dann habe ich immer einen Vorrat für spontane Besuche.

Hinweis zur Haltbarkeit:

Die Muffins schmecken am ersten Tag am besten. Ab dem zweiten Tag werden die Streusel etwas weicher, aber der Geschmack bleibt. Wenn du sie länger aufbewahren willst, friere sie besser ein.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ich will hier nicht mit Kalorienangaben um mich werfen, denn Essen soll ja auch Freude machen. Aber ein paar Informationen sind hilfreich, besonders wenn du auf deine Ernährung achtest.

Pro Muffin (bei 12 Stück, ohne Dekoration):

  • Kalorien: ca. 280 kcal
  • Fett: 12 g
  • Kohlenhydrate: 38 g
  • Eiweiß: 5 g
  • Ballaststoffe: 2 g

Gesundheitliche Aspekte: Die Muffins enthalten durch die Äpfel wertvolle Ballaststoffe und Vitamine. Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen. Ich verwende weniger Zucker als in vielen Rezepten üblich und setze auf die natürliche Süße der Früchte. Das macht sie zu einem vertretbaren Genuss – auch für den Alltag.

Allergene: Enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Die vegane Variante ist frei von tierischen Produkten. Für eine glutenfreie Version bitte die entsprechende Mehlmischung verwenden.

Fazit: Warum du diese Muffins unbedingt backen solltest

Ich backe diese saftigen Apfel-Zimt-Muffins jetzt seit Jahren, und sie haben mich noch nie enttäuscht. Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken fantastisch und machen jedes Mal die Küche zum gemütlichsten Ort der Welt. Ob für den Sonntagskaffee, als Mitbringsel zur Einladung oder einfach so – dieses Rezept ist ein echter Allrounder. Ich liebe es, wie der Duft von Zimt und Äpfeln durch die Wohnung zieht und alle anlockt. Und ich liebe es, wie die Streusel auf der Zunge zergehen. Probier es aus! Ich bin mir sicher, dass auch du dieses Rezept in dein Herz schließen wirst. Wenn du es nachbackst, lass es mich wissen – hinterlasse gerne einen Kommentar, wie es dir gelungen ist oder welche Variation du ausprobiert hast. Ich freue mich immer über deine Erfahrungen. Also, ran an die Schüsseln – deine Küche wartet auf diesen wunderbaren Duft!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch andere Äpfel als Boskop oder Granny Smith verwenden?

Ja, du kannst auch andere säuerliche Sorten wie Elstar oder Jonagold nehmen. Vermeide aber sehr süße Äpfel wie Gala oder Fuji, da sie zu viel Saft abgeben und die Muffins matschig werden können. Wenn du nur süße Äpfel hast, drücke sie nach dem Reiben besonders gut aus.

Die Streusel werden bei mir immer zu weich. Was mache ich falsch?

Das passiert oft, wenn die Butter zu warm ist oder die Streusel zu lange geknetet werden. Achte darauf, dass die Butter wirklich kalt ist – am besten direkt aus dem Kühlschrank. Arbeite die Streusel nur so lange, bis krümelige Brösel entstehen, und stelle sie bis zur Verwendung kalt. Wenn die Streusel im Ofen trotzdem weich werden, backe die Muffins 5 Minuten länger und decke sie mit Alufolie ab, damit sie nicht verbrennen.

Kann ich den Teig auch ohne Joghurt zubereiten?

Ja, du kannst den Joghurt durch Buttermilch, saure Sahne oder sogar durch 120 ml Milch mit 1 EL Zitronensaft ersetzen. Der Joghurt sorgt für die Saftigkeit, aber Buttermilch oder saure Sahne funktionieren ähnlich gut. Wenn du Milch nimmst, wird der Teig etwas flüssiger und die Muffins werden nicht ganz so saftig.

Die Muffins gehen nicht richtig auf. Woran liegt das?

Das kann mehrere Ursachen haben: Der Ofen war nicht heiß genug (immer gut vorheizen!), das Backpulver ist zu alt (maximal 6 Monate haltbar), oder der Teig wurde zu lange gerührt. Achte auch darauf, dass die Mulden nur zu 3/4 gefüllt sind – zu viel Teig kann den Aufgang behindern. Ein weiterer Tipp: Lass die Muffins nach dem Befüllen 10 Minuten ruhen, bevor du sie in den Ofen schiebst – das hilft dem Backpulver, aktiv zu werden.

Kann ich die Muffins auch in einer Kastenform backen?

Ja, das geht! Fette eine Kastenform (ca. 25 cm) gut ein und fülle den Teig hinein. Backe den Kuchen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für 45-55 Minuten. Die Streusel kannst du wie gewohnt darüberstreuen. Der Kuchen wird etwas höher und braucht länger, aber er schmeckt genauso lecker. Teste mit einem Zahnstocher, ob er durchgebacken ist.

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Saftige Apfel-Zimt-Muffins recipe

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Saftige Apfel-Zimt-Muffins mit Knusperstreuseln

Diese saftigen Apfel-Zimt-Muffins mit knusprigen Streuseln sind schnell zubereitet, verwenden einfache Zutaten und schmecken nach gemütlichen Herbsttagen. Das Geheimnis liegt in säuerlichen Äpfeln und einer speziellen Mischtechnik.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 25 Minuten
  • Total Time: 40 Minuten
  • Yield: 12 Muffins 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl (Type 405) (ca. 2 Tassen)
  • 150 g Zucker (ca. 3/4 Tasse)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 2 große Eier (Zimmertemperatur)
  • 120 ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl) (ca. 1/2 Tasse)
  • 150 g Naturjoghurt (3,5% Fett) (ca. 2/3 Tasse)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 mittelgroße säuerliche Äpfel (ca. 250 g, z.B. Boskop oder Granny Smith)
  • 80 g kalte Butter (ca. 1/3 Tasse)
  • 100 g Mehl (ca. 3/4 Tasse)
  • 60 g Zucker (ca. 1/4 Tasse)
  • 1/2 TL Zimt
  • Eine Prise Salz

Instructions

  1. Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege das Muffinblech mit Papierförmchen aus oder fette es gut ein. Wasche die Äpfel, schäle sie nicht, entferne nur das Kerngehäuse.
  2. In einer kleinen Schüssel vermengst du Mehl, Zucker, Zimt und Salz für die Streusel. Gib die kalte Butter in kleinen Würfeln dazu. Arbeite die Butter mit den Fingerspitzen in die Mehlmischung ein, bis krümelige Streusel entstehen. Stelle die fertigen Streusel bis zur Verwendung kalt.
  3. In einer großen Schüssel vermischst du Mehl, Zucker, Backpulver, Zimt und Salz. Verquirle alles kurz mit einem Schneebesen.
  4. In einer zweiten Schüssel verquirlst du die Eier mit dem Öl, dem Joghurt und dem Vanilleextrakt, bis eine glatte, cremige Masse entsteht.
  5. Reibe die Äpfel grob (etwa erbsengroße Stücke). Drücke die geriebenen Äpfel leicht mit den Händen aus, damit überschüssige Flüssigkeit abtropft.
  6. Gib die feuchten Zutaten zu den trockenen Zutaten und rühre mit einem Holzlöffel oder Spatel nur so lange, bis alles gerade eben feucht ist. Hebe die geriebenen Äpfel vorsichtig unter.
  7. Verteile den Teig gleichmäßig auf die 12 Mulden (jede Mulde etwa zu 3/4 füllen). Streue großzügig die kalten Streusel über jeden Muffin.
  8. Backe die Muffins 20-25 Minuten, bis sie goldbraun sind und ein Zahnstocher, den du in die Mitte steckst, sauber herauskommt. Lass sie 5 Minuten im Blech abkühlen, bevor du sie auf ein Kuchengitter setzt.

Notes

Die Muffins schmecken am besten lauwarm. Für vegane Version: Eier durch 2 EL gemahlene Leinsamen mit 6 EL Wasser ersetzen, veganen Joghurt und vegane Margarine verwenden. Für glutenfreie Version: glutenfreie Mehlmischung 1:1 verwenden. Streusel müssen kalt sein, damit sie knusprig werden. Äpfel nach dem Reiben leicht ausdrücken, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Muffin
  • Calories: 280
  • Sugar: 20
  • Sodium: 150
  • Fat: 12
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 38
  • Fiber: 2
  • Protein: 5

Keywords: Apfel-Zimt-Muffins, saftige Muffins, Knusperstreusel, einfaches Rezept, Herbstgebäck, Apfelrezept, Muffinrezept

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