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Ich bin nicht der Typ, der auf Partys in der Küche rumhängt. Aber bei Chloé – einer Bekannten aus dem Yoga-Kurs – war das anders. Sie hatte mich gebeten, ihre Katze zu hüten, während sie für ein paar Tage nach Lyon fuhr. Ich kam also an einem Dienstagabend vorbei, um den Schlüssel zu holen, und der Duft, der mir aus ihrer kleinen Pariser Wohnung entgegenströmte, ließ mich auf der Stelle stehen bleiben. Es war nicht aufdringlich, sondern warm, buttrig und irgendwie… nach Zuhause. Und da stand sie, ganz lässig in Jogginghose, und holte gerade eine Form aus dem Ofen. „Ach, der ist nur für morgen früh“, sagte sie achselzuckend, als ich fragte, was das denn sei. Dieser perfekte französische Apfelkuchen mit Mandelcreme. Sie hatte ihn in zehn Minuten zusammengerührt, während ich noch meine Jacke auszog. Kein Tamtam, keine große Show. Einfach nur ein Kuchen, der so aussah, als hätte er sich selbst gemacht.
Vielleicht kennen Sie das ja – wenn man etwas so Selbstverständliches sieht, dass man sich fragt, warum man es nicht längst selbst gemacht hat. Genau so ging es mir. Die Äpfel waren in gleichmäßigen, dünnen Scheiben auf einer samtigen Mandelcreme arrangiert, der Rand war goldbraun und leicht karamellisiert. Ich stand da, den Katzentransportkorb in der Hand, und starrte auf diesen Kuchen. Chloé wischte sich die Hände an ihrer Hose ab und meinte nur: „Probier mal ein Stück, sonst wird er morgen nur trocken.“ Also aß ich ihn noch warm, direkt aus der Form. Und ehrlich? Ich habe selten etwas so Einfaches und gleichzeitig so Raffiniertes gegessen. Die Kombination aus dem saftigen, leicht säuerlichen Apfel und der nussig-süßen, fast puddingartigen Mandelcreme war einfach perfekt. Seitdem backe ich diesen perfekten französischen Apfelkuchen mit Mandelcreme mindestens einmal im Monat. Es ist der Kuchen, der bleibt.
Warum Sie diesen Kuchen lieben werden
Dieser perfekte französische Apfelkuchen mit Mandelcreme ist nicht nur ein weiteres Apfelkuchen-Rezept. Er ist der Inbegriff von französischer Eleganz, ohne dabei kompliziert zu sein. Ich habe ihn in den letzten Jahren unzählige Male gebacken – für Geburtstage, als Mitbringsel zum Brunch oder einfach, weil ich Lust auf etwas Gutes hatte. Und jedes Mal ist er der Star. Hier ist, warum er auch Ihr neuer Lieblingskuchen wird:
- Einfach & Schnell: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Keine aufwendigen Techniken, keine stundenlange Kühlzeit. Perfekt für spontane Backanfälle.
- Zutaten aus dem Vorratsschrank: Mehl, Zucker, Eier, Butter, Mandeln und Äpfel. Das haben Sie doch fast immer zu Hause, oder? Keine ausgefallenen Importprodukte nötig.
- Der absolute Hingucker: Die dachziegelartig angeordneten Apfelscheiben sehen aus wie aus einer französischen Patisserie. Ihre Gäste werden denken, Sie hätten stundenlang gearbeitet.
- Unwiderstehliche Textur: Der Boden ist buttrig-mürbe, die Mandelcreme ist saftig und cremig, und die Äpfel werden beim Backen weich, aber nicht matschig. Ein Gedicht!
- Perfekt für jeden Anlass: Ob zum Sonntagskaffee, als Dessert nach einem leichten Abendessen oder einfach zum Naschen – dieser Kuchen macht immer eine gute Figur.
Was diesen Kuchen von anderen Apfelkuchen unterscheidet? Es ist die Mandelcreme. Während viele Rezepte auf einem einfachen Rührteig basieren, sorgt die Mandelcreme (auch bekannt als Frangipane) für eine unglaubliche Saftigkeit und ein tiefes, nussiges Aroma. Sie ist nicht zu süß, sondern harmoniert perfekt mit der leichten Säure der Äpfel. Und das Beste: Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag fast noch besser, weil die Aromen durchziehen können. Wenn Sie also auf der Suche nach einem Rezept sind, das Ihnen das Gefühl gibt, einen Sommerabend in der Provence zu verbringen, dann sind Sie hier genau richtig. Dieser Kuchen ist nicht nur gebacken – er ist Erinnerung.
Zutaten, die Sie brauchen
Für diesen perfekten französischen Apfelkuchen mit Mandelcreme brauchen Sie keine Wunder. Es sind allesamt einfache, ehrliche Zutaten, die zusammen etwas Magisches erschaffen. Ich liste sie Ihnen nach Bestandteilen auf, damit Sie den Überblick behalten.
Für den Mürbeteigboden
- 200 g Mehl (Type 405): Das ganz normale Weizenmehl. Es sorgt für die perfekte, krümelige Textur.
- 100 g kalte Butter, in Würfeln: Die Butter muss wirklich kalt sein, sonst wird der Teig zäh. Ich nehme am liebsten deutsche Markenbutter, sie hat einfach den besten Geschmack.
- 50 g Puderzucker: Macht den Teig feiner und zarter als normaler Zucker.
- 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, ist aber der heimliche Held. Es balanciert die Süße aus.
- 1 Eigelb (Größe M): Bindet den Teig und gibt ihm eine schöne gelbe Farbe.
- 2-3 EL kaltes Wasser: Nur falls nötig, um den Teig zusammenzuhalten. Nicht auf einmal rein, sondern löffelweise.
Für die Mandelcreme (Frangipane)

- 100 g weiche Butter: Ja, noch mehr Butter. Aber glauben Sie mir, hier ist sie unverzichtbar für die cremige Konsistenz.
- 100 g Zucker: Ich verwende ganz normalen Haushaltszucker. Brauner Zucker würde den Geschmack zu sehr dominieren.
- 2 Eier (Größe M), Zimmertemperatur: Kalte Eier lassen die Creme ausflocken. Nehmen Sie sie einfach 15 Minuten vorher aus dem Kühlschrank.
- 100 g gemahlene Mandeln: Hier können Sie ruhig die etwas günstigeren, blanchieren Mandeln nehmen. Für ein intensiveres Aroma probieren Sie es mal mit ungeschälten, dunklen Mandeln.
- 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote: Vanille und Mandel – das ist ein Traumpaar. Bitte keinen künstlichen Vanillezucker, der schmeckt schnell nach nichts.
- 1 Prise Salz: Auch hier, nicht vergessen!
Für den Belag
- 3-4 mittelgroße Äpfel (ca. 500-600 g): Die Wahl der Sorte ist entscheidend. Ich schwöre auf Elstar oder Boskop. Sie sind saftig, haben eine schöne Säure und fallen beim Backen nicht auseinander. Golden Delicious sind mir oft zu mehlig. Jonagold geht auch.
- 2 EL Zitronensaft: Damit die Äpfel nicht braun werden und der Kuchen eine frische Note bekommt.
- 2 EL Aprikosenmarmelade (zum Glasieren): Für diesen unwiderstehlichen, glänzenden Überzug. Man kann sie auch durch hellen Gelee ersetzen.
Substitutionshinweise
Falls Sie keine Mandeln mögen oder eine Nussallergie haben: Ersetzen Sie die gemahlenen Mandeln durch die gleiche Menge gemahlene Haselnüsse oder Sonnenblumenkerne. Der Geschmack wird anders, aber immer noch lecker. Für eine glutenfreie Variante können Sie das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Achten Sie dann darauf, dass Sie eventuell etwas mehr Flüssigkeit brauchen.
Benötigte Küchengeräte
Sie müssen kein Profi sein, um diesen Kuchen zu backen. Die meisten Sachen haben Sie bestimmt schon in der Küche. Hier ist, was ich verwende:
- Eine Springform (26 cm Durchmesser): Die klassische Größe. Eine Tarteform mit herausnehmbarem Boden geht auch, aber die Springform ist einfacher zu handhaben.
- Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt.
- Eine Küchenwaage: Backen ist eine Wissenschaft. Bitte nicht mit Tassen und Löffeln schätzen – das geht meist schief.
- Eine große Schüssel und eine mittlere Schüssel: Für den Teig und die Creme.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Für die Mandelcreme. Mit der Hand wird es mühsam, aber es geht natürlich auch.
- Ein scharfes Messer oder eine Mandoline: Für die gleichmäßigen Apfelscheiben. Die Mandoline ist schneller, aber Vorsicht an den Fingern!
- Ein Nudelholz: Zum Ausrollen des Mürbeteigs.
- Ein Backpinsel: Für die Marmeladenglasur.
Ich habe mir vor Jahren eine günstige Springform von Kaiser gekauft, die tut ihren Dienst immer noch bestens. Sie müssen also nicht viel Geld ausgeben. Ein Tipp: Fetten Sie die Form immer gut ein, auch wenn Sie Backpapier verwenden. Das gibt zusätzliche Sicherheit.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird es ernst! Keine Sorge, ich führe Sie durch jeden Schritt. Nehmen Sie sich Zeit, der Kuchen ist die Mühe wert.
Schritt 1: Der Mürbeteigboden
- Mehl, Puderzucker und Salz in eine Schüssel geben. Die kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben.
- Mit den Fingerspitzen oder einem Teigmischer die Butter unter das Mehl reiben, bis die Mischung wie feiner Sand aussieht. Ein paar kleine Butterstückchen dürfen ruhig übrig bleiben – das macht den Teig später mürbe.
- Das Eigelb und 2 EL kaltes Wasser hinzufügen. Alles schnell zu einem glatten Teig zusammenfügen. Nicht kneten, nur drücken und falten! Wenn der Teig zu trocken ist, noch einen Spritzer Wasser dazugeben.
- Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Das ist wichtig, damit er später nicht zusammenfällt.
Schritt 2: Die Mandelcreme
- Während der Teig kühlt, die weiche Butter mit dem Zucker und einer Prise Salz in einer mittleren Schüssel schaumig schlagen. Das dauert etwa 2-3 Minuten mit dem Handrührer.
- Die Eier einzeln unterrühren. Jedes Ei gut einarbeiten, bevor das nächste dazukommt. Am Anfang sieht die Masse vielleicht etwas aus wie geronnen – kein Problem, das gibt sich.
- Die gemahlenen Mandeln und den Vanilleextrakt unterheben. Die Creme sollte jetzt cremig und dickflüssig sein. Stellen Sie sie beiseite.
Schritt 3: Die Äpfel vorbereiten
- Die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Dann die Viertel in dünne, gleichmäßige Scheiben schneiden (ca. 3-4 mm dick). Eine Mandoline ist hier Gold wert.
- Die Apfelscheiben sofort mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Schwenken Sie sie gut durch.
Schritt 4: Den Kuchen zusammensetzen
- Den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen (den Rand nicht vergessen!).
- Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Fläche kreisrund ausrollen (ca. 28 cm Durchmesser).
- Den Teig vorsichtig in die Form legen und einen etwa 3 cm hohen Rand hochdrücken. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen – das verhindert Blasenbildung.
- Die Mandelcreme gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen. Sie ist noch roh, das ist in Ordnung.
- Jetzt kommen die Äpfel. Ordnen Sie die Scheiben dachziegelartig, in konzentrischen Kreisen, auf der Mandelcreme an. Fangen Sie außen an und arbeiten Sie sich nach innen. Die Mitte können Sie mit einer kleinen Rosette aus Apfelscheiben dekorieren.
Schritt 5: Backen
- Den Kuchen auf der mittleren Schiene für etwa 40-45 Minuten backen. Die Mandelcreme sollte fest und goldbraun sein, die Äpfel weich und leicht gebräunt.
- Nach 30 Minuten eventuell mit Alufolie abdecken, wenn die Äpfel zu dunkel werden.
- Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Das dauert etwa 2 Stunden. Geduld!
Schritt 6: Die Glasur
- Die Aprikosenmarmelade in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle erwärmen, bis sie flüssig ist. Durch ein feines Sieb streichen, um Fruchtstücke zu entfernen.
- Den ausgekühlten Kuchen mit der warmen Marmelade bestreichen. Das gibt ihm diesen typisch französischen, glänzenden Look und sorgt für eine zusätzliche süße Schicht.
Und das war’s! Klingt viel, ist aber ganz einfach. Der Kuchen duftet unglaublich, wenn er aus dem Ofen kommt. Versuchen Sie, nicht alles auf einmal zu essen (mir gelingt das auch selten).
Backtipps & Techniken
Ich habe bei diesem Kuchen schon so einige Fehler gemacht. Einmal habe ich die Butter für den Teig nicht kalt genug gehabt – das Ergebnis war eine zähe, schrumpelige Angelegenheit. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihnen das nicht passiert:
- Die kalte Butter ist König: Für den Mürbeteig muss die Butter wirklich kalt sein. Wenn Sie warme Hände haben, waschen Sie sie zwischendurch mit kaltem Wasser. Der Teig darf nicht warm werden.
- Nicht zu viel kneten: Mürbeteig wird zäh, wenn Sie ihn zu lange bearbeiten. Sobald er zusammenhält, ist Schluss. Lieber einmal zu wenig als zu viel.
- Die Eier auf Zimmertemperatur: Kalte Eier in der Mandelcreme führen zu einer klumpigen, geronnenen Masse. Legen Sie die Eier einfach 15 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
- Die richtige Apfelsorte: Wie gesagt, Elstar oder Boskop sind ideal. Mehligen Äpfeln fehlt die Struktur, sie werden zu Mus. Säuerliche Äpfel geben dem Kuchen den nötigen Biss.
- Gleichmäßige Scheiben: Die Apfelscheiben sollten alle etwa gleich dick sein, damit sie gleichmäßig garen. Eine Mandoline ist hier die beste Freundin des Bäckers.
- Der Stäbchentest: Wenn Sie unsicher sind, ob der Kuchen durch ist, stechen Sie mit einem Holzstäbchen in die Mitte. Bleibt kein Teig mehr kleben, ist er fertig. Aber Vorsicht – die Mandelcreme bleibt etwas feucht, das ist normal.
Einmal habe ich vergessen, den Teig vor dem Backen mit einer Gabel einzustechen. Der Boden hat sich wie ein Hefekuchen aufgewölbt. Aus Fehlern lernt man! Seitdem ist das Einstechen ein fester Bestandteil meines Rituals.
Variationen & Abwandlungen
Das Schöne an diesem Kuchen ist, dass er sich wunderbar anpassen lässt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Mit Birnen: Ersetzen Sie die Äpfel einfach durch feste, reife Birnen (z.B. Williams Christ). Der Geschmack ist milder, aber sehr elegant.
- Mit einem Hauch von Gewürzen: Geben Sie einen Teelöffel Zimt oder eine Prise Kardamom in die Mandelcreme. Das passt besonders gut in der Herbst- und Winterzeit.
- Mit Schokolade: Streuen Sie 50 g gehackte Zartbitterschokolade über die Mandelcreme, bevor Sie die Äpfel darauflegen. Ein Traum für Schokoladenliebhaber!
- Vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine und die Eier durch je 1 EL Leinsamenmehl + 3 EL Wasser pro Ei. Die Konsistenz wird etwas anders, aber immer noch lecker.
- Ohne Gluten: Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung für den Teig. Die Mandelcreme ist ja bereits glutenfrei.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit einem Schuss Rum in der Mandelcreme. Einfach einen Esslöffel dunklen Rum unterrühren – das gibt eine wunderbare, leicht alkoholische Note, die perfekt zu den Äpfeln passt. Aber Vorsicht, nicht für Kinder geeignet!
Servier- & Aufbewahrungshinweise
Der perfekte französische Apfelkuchen mit Mandelcreme schmeckt am besten bei Zimmertemperatur. Er kann aber auch leicht erwärmt serviert werden, besonders mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks geschlagener Sahne. Das ist der pure Genuss!
Zum Aufbewahren: Wickeln Sie den Kuchen in Frischhaltefolie oder bewahren Sie ihn in einer luftdichten Kuchenbox auf. Im Kühlschrank hält er sich problemlos 3-4 Tage. Allerdings verliert er im Kühlschrank etwas an Saftigkeit, also nehmen Sie ihn mindestens 30 Minuten vor dem Servieren wieder heraus.
Einfrieren? Ja, das geht! Wickeln Sie den Kuchen (ohne Glasur) fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank lassen und dann mit der Marmelade glasieren. Die Textur bleibt erstaunlich gut erhalten. Ich friere oft einzelne Stücke ein – so habe ich immer ein Stück französischen Luxus auf Vorrat.
Übrigens: Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag oft noch besser, weil die Aromen von Mandelcreme und Apfel noch tiefer miteinander verschmelzen. Planen Sie also ruhig einen Tag Vorlauf ein, wenn Sie Gäste erwarten.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ja, dieser Kuchen ist ein Genussmittel. Aber er hat auch ein paar gute Seiten! Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 12 Stücken):
| Nährwert | Pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 320 kcal |
| Fett | ca. 20 g |
| Kohlenhydrate | ca. 30 g |
| Eiweiß | ca. 6 g |
| Ballaststoffe | ca. 3 g |
Die Mandeln in der Creme sind eine hervorragende Quelle für Vitamin E, Magnesium und gesunde ungesättigte Fettsäuren. Sie fördern die Herzgesundheit und können den Cholesterinspiegel senken. Die Äpfel liefern Ballaststoffe und Vitamin C. Und die Butter? Na ja, sie ist einfach lecker. Alles in Maßen, nicht in Massen.
Falls Sie auf eine zuckerreduzierte Ernährung achten, können Sie den Zucker in der Mandelcreme durch Erythrit oder Xylit ersetzen. Der Kuchen wird dann etwas weniger süß, aber immer noch aromatisch.
Fazit
Dieser perfekte französische Apfelkuchen mit Mandelcreme ist mehr als nur ein Rezept. Er ist ein Stück französische Lebensart, das Sie in Ihre eigene Küche holen. Er ist einfach genug für einen entspannten Sonntagnachmittag, aber elegant genug, um Ihre Gäste zu beeindrucken. Die Kombination aus dem buttrigen Mürbeteig, der saftigen Mandelcreme und den zarten Äpfeln ist einfach unschlagbar.
Ich liebe es, wie dieser Kuchen riecht, wenn er im Ofen backt. Und ich liebe es, wie er schmeckt – warm, mit einer Tasse Kaffee oder einem Glas Milch. Es ist der Kuchen, den ich immer wieder backe, und der nie langweilig wird. Probieren Sie es aus! Passen Sie die Gewürze an, variieren Sie das Obst, machen Sie ihn zu Ihrem eigenen. Und wenn Sie ihn gebacken haben, schreiben Sie mir doch einen Kommentar. Ich bin gespannt, wie er Ihnen gelungen ist!
In diesem Sinne: Backen Sie mit Liebe, essen Sie mit Genuss. Und teilen Sie ein Stück mit jemandem, den Sie mögen. Das ist das wahre Geheimnis der französischen Küche.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Kuchen auch ohne Springform backen?
Ja, Sie können eine Tarteform mit herausnehmbarem Boden verwenden. Der Teig lässt sich dann leichter ausrollen und der Rand wird schöner. Achten Sie darauf, die Form gut einzufetten.
Warum wird mein Mürbeteig bröselig?
Das passiert oft, wenn der Teig zu trocken ist. Geben Sie einfach noch einen Esslöffel kaltes Wasser dazu und arbeiten Sie ihn kurz ein. Auch zu wenig Fett kann die Ursache sein. Achten Sie auf die genauen Mengen.
Kann ich den Kuchen auch mit anderem Obst machen?
Absolut! Birnen, Pfirsiche, Nektarinen oder sogar Pflaumen eignen sich hervorragend. Passen Sie die Backzeit leicht an, da weicheres Obst schneller gar ist.
Wie bekomme ich die Apfelscheiben so schön glänzend?
Die Glasur aus Aprikosenmarmelade ist der Schlüssel. Streichen Sie sie dünn und gleichmäßig auf den noch warmen Kuchen. Das gibt nicht nur Glanz, sondern auch eine zusätzliche süße Schicht und schützt die Äpfel vor dem Austrocknen.
Kann ich den Teig auch einen Tag vorher zubereiten?
Ja, das ist sogar eine gute Idee! Wickeln Sie den Teig gut in Frischhaltefolie und lagern Sie ihn im Kühlschrank. Lassen Sie ihn vor dem Ausrollen etwa 10 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen, damit er nicht bricht. So sparen Sie am Backtag Zeit.
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Perfekter Französischer Apfelkuchen mit Mandelcreme – Einfach & Unwiderstehlich
Dieser perfekte französische Apfelkuchen mit Mandelcreme ist der Inbegriff von französischer Eleganz, ohne dabei kompliziert zu sein. Die Kombination aus buttrigem Mürbeteig, saftiger Mandelcreme und zarten Äpfeln ist einfach unschlagbar.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 40-45 Minuten
- Total Time: 2 Stunden 30 Minuten (inkl. Kühlzeit und Abkühlen)
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Französisch
Ingredients
- 200 g Mehl (Type 405)
- 100 g kalte Butter, in Würfeln
- 50 g Puderzucker
- 1 Prise Salz
- 1 Eigelb (Größe M)
- 2–3 EL kaltes Wasser
- 100 g weiche Butter
- 100 g Zucker
- 2 Eier (Größe M), Zimmertemperatur
- 100 g gemahlene Mandeln
- 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote
- 1 Prise Salz
- 3–4 mittelgroße Äpfel (ca. 500–600 g), z.B. Elstar oder Boskop
- 2 EL Zitronensaft
- 2 EL Aprikosenmarmelade (zum Glasieren)
Instructions
- Mehl, Puderzucker und Salz in eine Schüssel geben. Die kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben.
- Mit den Fingerspitzen oder einem Teigmischer die Butter unter das Mehl reiben, bis die Mischung wie feiner Sand aussieht.
- Das Eigelb und 2 EL kaltes Wasser hinzufügen. Alles schnell zu einem glatten Teig zusammenfügen. Nicht kneten, nur drücken und falten!
- Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
- Während der Teig kühlt, die weiche Butter mit dem Zucker und einer Prise Salz in einer mittleren Schüssel schaumig schlagen (ca. 2-3 Minuten).
- Die Eier einzeln unterrühren. Jedes Ei gut einarbeiten, bevor das nächste dazukommt.
- Die gemahlenen Mandeln und den Vanilleextrakt unterheben. Die Creme sollte jetzt cremig und dickflüssig sein.
- Die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Dann die Viertel in dünne, gleichmäßige Scheiben schneiden (ca. 3-4 mm dick).
- Die Apfelscheiben sofort mit Zitronensaft beträufeln und gut durchschwenken.
- Den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen.
- Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Fläche kreisrund ausrollen (ca. 28 cm Durchmesser).
- Den Teig vorsichtig in die Form legen und einen etwa 3 cm hohen Rand hochdrücken. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
- Die Mandelcreme gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen.
- Die Apfelscheiben dachziegelartig, in konzentrischen Kreisen, auf der Mandelcreme anordnen. Außen anfangen und nach innen arbeiten.
- Den Kuchen auf der mittleren Schiene für etwa 40-45 Minuten backen. Nach 30 Minuten eventuell mit Alufolie abdecken, wenn die Äpfel zu dunkel werden.
- Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen (ca. 2 Stunden).
- Die Aprikosenmarmelade in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle erwärmen, bis sie flüssig ist. Durch ein feines Sieb streichen.
- Den ausgekühlten Kuchen mit der warmen Marmelade bestreichen.
Notes
Die Butter für den Mürbeteig muss wirklich kalt sein. Nicht zu viel kneten. Die Eier für die Mandelcreme auf Zimmertemperatur bringen. Elstar oder Boskop sind ideale Apfelsorten. Den Teig vor dem Backen mit einer Gabel einstechen, um Blasenbildung zu vermeiden. Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag oft noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 320
- Sugar: 18
- Sodium: 0.2
- Fat: 20
- Saturated Fat: 10
- Carbohydrates: 30
- Fiber: 3
- Protein: 6
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