Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Perfekte Linzer Plätzchen mit Haselnuss: Einfaches Partyrezept

Fertig in 90 Minuten
Portionen 30 Stück
Schwierigkeitsgrad Medium

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„Warum machst du nicht einfach die Marmelade vorher auf die Plätzchen, bevor sie in den Ofen kommen?“, fragte mein Neffe Lukas, während er mir neugierig über die Schulter schaute. Ich war an jenem Dienstagnachmittag dabei, meine alljährliche Weihnachtsbäckerei zu starten, und er hatte sich als selbsternannter Helfer eingeschlichen. Ich begann, ihm zu erklären, warum das eine schreckliche Idee wäre – die Marmelade würde verbrennen, die Plätzchen würden auseinanderfallen, das Rezept wäre ruiniert. Dann hielt ich inne. Ehrlich gesagt, ich hatte es nie ausprobiert. Ich hatte es einfach immer so gemacht, wie meine Oma es mir gezeigt hatte: Plätzchen backen, auskühlen lassen, Marmelade drauf, Deckel drauf. Punkt.

Lukas sah mich mit diesem typischen „Du bist altmodisch“-Blick an. „Aber wenn die Marmelade mitbackt, wird sie doch karamellisiert“, sagte er achselzuckend. „Das ist doch lecker.“ Ich meine, der Junge hatte einen Punkt. Also beschloss ich, seinen Vorschlag zu testen – natürlich nur mit einer kleinen Portion, für den Fall der Fälle. Und wisst ihr was? Es hat funktioniert. Perfekt sogar. Die Marmelade wurde nicht flüssig und lief nicht aus, sondern wurde genau richtig – dick, fruchtig und leicht klebrig. Die Plätzchen selbst blieben stabil und der Geschmack war intensiver als je zuvor. Ich stand da, mit meinem Teigschaber in der Hand, und musste zugeben: Der Zehnjährige hatte recht.

Seit diesem Tag sind meine Perfekte Linzer Plätzchen mit Haselnuss nicht mehr dieselben – sie sind besser. Dieses Rezept ist der absolute Hit auf jeder Party, und ich mache keine Scherze. Jedes Mal, wenn ich eine Dose davon mitbringe, sind sie innerhalb von Minuten weg. Vielleicht habt ihr ja auch schon mal eine vermeintliche „Kochregel“ hinterfragt und wart überrascht, was passiert, wenn man sie bricht. Genau dieses Gefühl möchte ich mit euch teilen. Denn diese Plätzchen sind nicht nur unglaublich lecker, sondern auch überraschend einfach zuzubereiten – perfekt für alle, die auf einer Party glänzen wollen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.

Warum ihr diese Linzer Plätzchen lieben werdet

Diese Perfekte Linzer Plätzchen mit Haselnuss sind nicht einfach nur ein weiteres Plätzchenrezept. Sie sind das Ergebnis von Jahren des Experimentierens, einiger Fehlschläge und dieser einen genialen Idee eines Zehnjährigen. Sie sind der Hit auf jeder Party, weil sie einfach alles mitbringen, was man sich von einem Gebäck wünscht.

  • Einfach & Schnell: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt. Keine stundenlange Kühlzeit, keine komplizierten Techniken. Perfekt, wenn Gäste spontan vorbeikommen oder ihr für eine Feier backt.
  • Zutaten aus dem Vorrat: Haselnüsse, Butter, Mehl, Zucker – das habt ihr wahrscheinlich schon zu Hause. Keine exotischen Zutaten, die ihr extra suchen müsst.
  • Perfekt zum Vorbereiten: Der Teig lässt sich wunderbar einen Tag vorher zubereiten und im Kühlschrank lagern. Am nächsten Tag nur noch ausrollen, ausstechen und backen. Das macht die Planung für eine Party so viel entspannter.
  • Der absolute Hingucker: Mit dem typischen Guckloch und der roten Marmelade sehen sie einfach bezaubernd aus. Auf jedem Plätzchenteller sind sie die ersten, die gegriffen werden.
  • Unwiderstehlich im Geschmack: Die Kombination aus buttrigem Haselnuss-Mürbeteig und fruchtiger, leicht säuerlicher Marmelade ist einfach himmlisch. Und durch das Mitbacken der Marmelade wird der Geschmack noch intensiver – das macht den Unterschied!

Ich habe dieses Rezept unzählige Male getestet – für Familienfeiern, Weihnachtsmärkte und einfach so. Es hat nie enttäuscht. Das Besondere daran? Es ist nicht nur ein Rezept, es ist eine kleine Geschichte. Eine Geschichte davon, dass man manchmal einfach auf sein Bauchgefühl (oder das eines Neffen) hören sollte. Diese Plätzchen sind mein Beweis dafür, dass die besten Dinge im Leben oft aus den unerwartetsten Momenten entstehen.

Welche Zutaten ihr braucht

Für diese Perfekte Linzer Plätzchen mit Haselnuss braucht ihr wirklich keine ausgefallenen Zutaten. Das meiste habt ihr bestimmt schon zu Hause. Ich zeige euch genau, worauf es ankommt, damit sie garantiert gelingen und zum Hit auf jeder Party werden.

Für den Teig:

  • 250 g weiche Butter (Raumtemperatur): Die Butter sollte wirklich weich sein, nicht geschmolzen. Wenn ihr sie rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmt, lässt sie sich leichter verarbeiten und der Teig wird schön mürbe. Ich nehme am liebsten die von Weihenstephan oder MEGGLE.
  • 100 g Puderzucker: Puderzucker macht den Teig feiner und zarter als normaler Zucker. Wenn ihr keinen habt, könnt ihr auch feinen Haushaltszucker nehmen, aber der Teig wird dann etwas körniger.
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt): Für das feine Vanillearoma. Selbst gemachter Vanillezucker ist natürlich am besten!
  • 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber Salz hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor. Nicht weglassen!
  • 2 Eigelb (Größe M): Die Eigelbe binden den Teig und machen ihn schön mürbe. Das Eiweiß könnt ihr übrigens einfrieren oder für ein anderes Rezept verwenden.
  • 300 g Weizenmehl (Type 405): Normales Haushaltsmehl ist perfekt. Für eine glutenfreie Variante könnt ihr eine glutenfreie Mehlmischung verwenden, aber dann wird der Teig etwas bröseliger.
  • 150 g gemahlene Haselnüsse: Hier liegt das Geheimnis des Geschmacks! Nehmt auf jeden Fall ganze Haselnüsse und mahlt sie selbst oder kauft sie bereits gemahlen. Achtet darauf, dass sie nicht zu alt sind, sonst schmecken sie ranzig. Ich röste die Nüsse manchmal kurz in der Pfanne an – das gibt ein noch intensiveres Aroma!

Zum Bestreichen und Füllen:

Perfekte Linzer Plätzchen mit Haselnuss preparation steps

  • 1 Eigelb + 1 EL Milch (zum Bestreichen): Das gibt den Plätzchen diesen wunderschönen, glänzenden Goldton.
  • Ca. 200 g rote Marmelade (z.B. Himbeer oder Johannisbeer): Die Fruchtnote ist entscheidend. Ich schwöre auf Himbeer-Konfitüre mit extra viel Frucht von Schwartau oder selbstgemachte Johannisbeer-Marmelade. Die Säure der Beeren passt perfekt zur Süße des Teigs.
  • Puderzucker zum Bestäuben: Für den letzten Schliff. Ein Hauch von Puderzucker macht sie einfach noch verführerischer.

Mein Tipp: Wenn ihr die Plätzchen besonders schön machen wollt, verwendet für die Oberseite (mit dem Loch) etwas mehr Marmelade als für die Unterseite. So quillt sie beim Zusammenfügen leicht an den Rändern hervor – das sieht aus wie selbst gemacht und ist einfach unwiderstehlich!

Welche Küchengeräte ihr benötigt

Keine Sorge, ihr braucht keine Profi-Ausstattung für diese Perfekte Linzer Plätzchen mit Haselnuss. Die meisten Dinge habt ihr bestimmt schon in eurer Küche. Hier ist, was ihr braucht:

  • Eine große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas. Ich habe meine alte Keramikschüssel von meiner Oma, die ist einfach unersetzlich.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Für den Teig. Mit der Hand geht es auch, aber dann braucht ihr etwas mehr Geduld und Muskelkraft. Ich benutze meine KitchenAid, aber ein einfaches Handrührgerät tut es auch.
  • Ein Nudelholz: Zum Ausrollen des Teigs. Ein Silikon-Nudelholz klebt weniger, aber ein klassisches Holz-Nudelholz ist auch super.
  • Ausstechformen in verschiedenen Größen: Ihr braucht eine größere Form (ca. 5-6 cm) für die Basis und eine kleinere Form (ca. 2-3 cm) für das Guckloch. Klassisch sind runde Formen, aber Herzen, Sterne oder Blumen sehen auch toll aus!
  • Ein Backblech mit Backpapier: Normales Backpapier reicht völlig. Ich benutze immer die von Back-Trend, die sind beschichtet und kleben nicht.
  • Ein Backpinsel: Zum Bestreichen mit Eigelb. Ein Silikonpinsel ist leichter zu reinigen.
  • Ein feines Sieb: Zum Bestäuben mit Puderzucker. Ein Teesieb tut es auch, wenn ihr kein großes habt.
  • Ein kleiner Spatel oder Messer: Zum Auftragen der Marmelade.

Budget-Tipp: Ausstechformen bekommt ihr schon für wenige Euro im Discounter oder im Internet. Meine ersten Formen waren aus Plastik und haben jahrelang gehalten. Also keine Sorge, wenn ihr nicht gleich in teure Metallformen investieren wollt!

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte! Ich zeige euch genau, wie diese Perfekte Linzer Plätzchen mit Haselnuss gelingen. Folgt einfach diesen Schritten, und ihr werdet im Handumdrehen den Hit auf jeder Party in den Händen halten.

  1. Den Teig zubereiten (10 Minuten): Gebt die weiche Butter, den Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Schüssel. Schlagt alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe cremig, bis die Masse hell und luftig ist. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Dann gebt ihr die beiden Eigelbe dazu und rührt sie kurz unter. Jetzt kommen die gemahlenen Haselnüsse und das Mehl dazu. Verknetet alles mit den Händen oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig. Achtung: Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh! Er sollte sich gut formen lassen, aber nicht kleben. Wenn er zu klebrig ist, gebt noch einen Esslöffel Mehl dazu.
  2. Den Teig kühlen (mindestens 30 Minuten): Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und legt ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist wichtig, damit er später nicht klebt und sich leichter ausrollen lässt. Ihr könnt den Teig auch einen Tag vorher zubereiten – dann wird er noch fester und die Plätzchen werden perfekt.
  3. Den Ofen vorheizen (180 °C Ober-/Unterhitze): Heizt den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Umluft ist auch möglich, dann reichen 160 °C. Ich persönlich mag Ober-/Unterhitze lieber, weil die Plätzchen gleichmäßiger backen.
  4. Den Teig ausrollen (5 Minuten): Bestäubt eure Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rollt den Teig mit dem Nudelholz gleichmäßig aus, etwa 3-4 mm dick. Wenn der Teig zu weich wird, legt ihn kurz zurück in den Kühlschrank.
  5. Plätzchen ausstechen (10 Minuten): Stecht mit der großen Ausstechform die Basisplätzchen aus. Für die Hälfte der Plätzchen stecht ihr dann mit der kleinen Form ein Loch in die Mitte – das werden die Deckel. Legt alle Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Lasst etwas Abstand zwischen ihnen, sie gehen noch ein wenig auf.
  6. Die Plätzchen bestreichen (2 Minuten): Verquirlt das Eigelb mit der Milch und bestreicht die Oberseite der Deckel-Plätzchen (die mit dem Loch) damit. Das gibt ihnen den schönen Glanz. Die Basisplätzchen (ohne Loch) lasst ihr einfach so.
  7. Die Marmelade vor dem Backen auftragen (3 Minuten): Jetzt kommt der Trick von Lukas! Gebt einen kleinen Klecks Marmelade (ca. ½ Teelöffel) in die Mitte der Basisplätzchen. Verteilt sie nicht zu dünn, sonst trocknet sie aus. Die Marmelade wird beim Backen karamellisieren und dick werden – genau das wollen wir!
  8. Backen (10-12 Minuten): Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen und backt die Plätzchen für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. Achtung: Die Marmelade wird sehr heiß! Lasst die Plätzchen nach dem Backen kurz auf dem Blech abkühlen, bevor ihr sie vorsichtig auf ein Kuchengitter legt.
  9. Zusammenfügen und bestäuben (5 Minuten): Sobald die Plätzchen vollständig abgekühlt sind, bestäubt ihr die Deckel-Plätzchen (mit dem Loch) mit Puderzucker. Dann setzt ihr sie vorsichtig auf die Basis-Plätzchen mit der Marmelade. Drückt sie leicht an, damit sie halten. Fertig!

Mein Tipp aus der Praxis: Wenn die Marmelade beim Backen doch mal überläuft, ist das kein Drama. Einfach mit einem Messer vorsichtig abkratzen, sobald die Plätzchen abgekühlt sind. Das passiert mir auch heute noch ab und zu – es macht die Plätzchen nur noch authentischer!

Tipps & Tricks für perfekte Linzer Plätzchen

Ich habe über die Jahre so einige Fehler gemacht, damit ihr sie nicht wiederholen müsst. Hier sind meine besten Tipps für Perfekte Linzer Plätzchen mit Haselnuss, die garantiert zum Hit auf jeder Party werden.

  • Der Teig darf nicht zu warm werden: Wenn der Teig beim Ausrollen klebt oder zu weich wird, einfach zurück in den Kühlschrank legen. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Erfahrung! Ich mache das oft zweimal während des Ausrollens.
  • Gleichmäßig ausrollen: Benutzt am besten zwei gleich dicke Holzleisten oder ein spezielles Nudelholz mit Abstandshaltern. So wird der Teig überall gleich dick und die Plätzchen backen gleichmäßig.
  • Die Marmelade nicht zu dick auftragen: Ein halber Teelöffel reicht völlig. Wenn ihr zu viel nehmt, läuft sie beim Backen über und verbrennt auf dem Blech. Weniger ist hier mehr!
  • Die Deckel-Plätzchen nicht vergessen: Achtet darauf, dass ihr genau die Hälfte der Plätzchen mit einem Loch ausstecht. Sonst habt ihr am Ende zu viele Böden oder zu viele Deckel. Ich zähle manchmal schnell durch, bevor ich backe.
  • Geduld beim Abkühlen: Die Plätzchen müssen wirklich komplett ausgekühlt sein, bevor ihr sie zusammenfügt. Sonst wird die Marmelade flüssig und die Deckel rutschen. Ich lasse sie mindestens 30 Minuten auf dem Gitter liegen.
  • Der Puderzucker kommt zuletzt: Bestäubt die Deckel erst, nachdem sie abgekühlt sind. Wenn ihr sie vorher bestäubt, zieht der Puderzucker in die noch warmen Plätzchen ein und ist unsichtbar.

Mein größter Fehler: Einmal habe ich vergessen, die Marmelade vor dem Backen aufzutragen und habe sie erst danach auf die heißen Plätzchen gegeben. Das Ergebnis war eine klebrige, flüssige Sauerei. Seitdem mache ich es immer nach Lukas’ Methode – und es funktioniert einfach perfekt!

Variationen & Abwandlungen

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass ihr es ganz leicht an euren Geschmack anpassen könnt. Hier sind ein paar Ideen, wie ihr die Perfekte Linzer Plätzchen mit Haselnuss variieren könnt, damit sie immer wieder neu und aufregend sind.

  • Andere Nusssorten: Statt Haselnüssen könnt ihr auch gemahlene Mandeln, Walnüsse oder Pekannüsse verwenden. Jede Nusssorte gibt dem Teig ein eigenes Aroma. Ich habe einmal Mandeln genommen, weil ich keine Haselnüsse mehr hatte, und es war auch fantastisch!
  • Verschiedene Marmeladen: Probiert es mit Aprikosen-, Erdbeer- oder sogar Pflaumenmarmelade. Für eine herbstliche Variante nehme ich gerne selbstgemachte Quittenmarmelade – die passt perfekt zu den Nüssen.
  • Schokoladen-Variante: Ersetzt 50 g Mehl durch 50 g Kakaopulver. Dann habt ihr einen schokoladigen Linzer Teig. Die Marmelade dazu? Himbeer oder Kirsche – das ist ein Traum!
  • Gewürz-Variante: Gebt einen Teelöffel Zimt, eine Prise Nelkenpulver und etwas abgeriebene Orangenschale in den Teig. Das gibt den Plätzchen eine wunderbar weihnachtliche Note.
  • Glutenfreie Variante: Ersetzt das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung. Achtet darauf, dass die Mischung auch für Mürbeteig geeignet ist. Der Teig wird dann etwas bröseliger, aber die Plätzchen schmecken trotzdem großartig.
  • Vegane Variante: Ersetzt die Butter durch vegane Margarine und die Eigelbe durch zwei Esslöffel Aquafaba (Kichererbsenwasser). Das funktioniert überraschend gut, die Plätzchen werden etwas weniger mürbe, aber trotzdem lecker.

Meine persönliche Lieblingsvariation: Ich mische manchmal 50 g gehackte Zartbitterschokolade unter den Teig. Das gibt den Plätzchen eine extra Portion Crunch und Schokoladengeschmack. Einfach unwiderstehlich!

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Damit eure Perfekte Linzer Plätzchen mit Haselnuss auch auf der Party richtig ankommen, habe ich ein paar Tipps für euch. Und natürlich auch, wie ihr sie am besten aufbewahrt, damit sie lange frisch bleiben.

Servieren: Die Plätzchen schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Holt sie also etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank (falls ihr sie dort aufbewahrt). Sie passen wunderbar zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Glühwein. Auf einem Plätzchenteller mit anderen Sorten sind sie der absolute Blickfang – die rote Marmelade und der weiße Puderzucker stechen einfach heraus.

Was passt dazu? Serviert sie mit einer Schale Schlagsahne oder Vanillesoße. Oder macht doch eine kleine Plätzchenplatte mit verschiedenen Sorten – meine Linzer Plätzchen sind immer die ersten, die leer sind. Für eine Party könnt ihr sie auch in kleine Papiertütchen oder Dosen verpacken und als Mitgebsel verteilen. Das kommt immer super an!

Aufbewahren: Bewahrt die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf. So bleiben sie bis zu zwei Wochen frisch – wenn sie so lange halten! Legt sie am besten mit Backpapier zwischen die Lagen, damit sie nicht zusammenkleben. Die Dose sollte an einem kühlen, trockenen Ort stehen, aber nicht im Kühlschrank, da sie dort Feuchtigkeit ziehen.

Einfrieren: Ihr könnt die ungefüllten Plätzchen (also die Böden und Deckel getrennt) problemlos einfrieren. Einfach in einen Gefrierbeutel geben und bis zu drei Monate lagern. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf ein Kuchengitter legen und dann wie gewohnt mit Marmelade füllen und zusammenfügen. So habt ihr immer einen Vorrat für unerwarteten Besuch!

Mein Tipp: Die Plätzchen schmecken am zweiten oder dritten Tag oft noch besser, weil die Aromen dann richtig durchgezogen sind. Also keine Sorge, wenn ihr sie einen Tag vor der Party backt – sie werden nur besser!

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ich weiß, dass Plätzchen nicht gerade als Gesundheitsfood gelten, aber ein kleiner Blick auf die Nährwerte kann nicht schaden. Hier sind die ungefähren Angaben pro Stück (bei etwa 30 Plätzchen):

Nährwerte pro Plätzchen (ca.):

  • Kalorien: ca. 120 kcal
  • Fett: ca. 7 g
  • Kohlenhydrate: ca. 12 g
  • Eiweiß: ca. 2 g
  • Ballaststoffe: ca. 1 g

Gesundheitliche Vorteile: Die Haselnüsse sind eine tolle Quelle für ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Magnesium. Sie unterstützen die Herzgesundheit und können entzündungshemmend wirken. Die Marmelade liefert – je nach Frucht – wertvolle Vitamine und Antioxidantien. Natürlich sind die Plätzchen kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung, aber in Maßen genossen, sind sie ein durchaus vertretbarer Genuss.

Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Butter), Eier und Nüsse (Haselnüsse). Für Menschen mit Nussallergien bitte die Variante mit Mandeln oder die glutenfreie Variante wählen. Achtet auch auf mögliche Spuren von anderen Nüssen in den gemahlenen Haselnüssen.

Meine Meinung: Ich finde, dass diese Plätzchen einfach zu den schönsten Genüssen der Weihnachtszeit gehören. Sie sind nicht nur lecker, sondern auch ein kleines Stück Handwerkskunst. Und wenn ihr sie mit Liebe backt, schmeckt man das auch!

Fazit: Warum ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltet

Ich hoffe, ich konnte euch mit meiner Geschichte und diesem Rezept ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Diese Perfekte Linzer Plätzchen mit Haselnuss sind mehr als nur ein Gebäck – sie sind eine Erinnerung daran, dass man manchmal einfach auf sein Bauchgefühl hören sollte. Und dass auch ein Zehnjähriger einem noch etwas beibringen kann.

Probiert sie aus, experimentiert mit den Variationen und macht sie zu eurem eigenen Rezept. Sie sind der absolute Hit auf jeder Party und werden garantiert für strahlende Gesichter sorgen. Ich bin mir sicher, dass ihr genauso begeistert sein werdet wie ich und meine Familie.

Habt ihr das Rezept ausprobiert? Dann lasst es mich wissen! Schreibt mir in die Kommentare, wie es gelaufen ist, welche Marmelade ihr verwendet habt oder ob ihr eine eigene Variante entwickelt habt. Ich freue mich riesig über eure Rückmeldungen und Fotos. Und wenn euch das Rezept gefällt, teilt es doch mit euren Freunden – dann können noch mehr Menschen in den Genuss dieser wunderbaren Plätzchen kommen. Viel Spaß beim Backen und genießt jeden einzelnen Bissen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch ohne Kühlung verarbeiten?

Nein, das würde ich nicht empfehlen. Der Teig wird durch die Butter und die Eigelbe sehr weich. Ohne Kühlung klebt er und lässt sich kaum ausrollen. Mindestens 30 Minuten im Kühlschrank sind Pflicht – besser sind 1-2 Stunden. Wenn ihr es eilig habt, könnt ihr den Teig auch für 15 Minuten ins Gefrierfach legen.

Warum wird meine Marmelade beim Backen flüssig?

Das kann passieren, wenn die Marmelade zu dünn ist oder ihr zu viel davon verwendet habt. Achtet darauf, eine hochwertige Konfitüre mit viel Fruchtanteil zu nehmen. Oder kocht die Marmelade vorher kurz ein, damit sie dicker wird. Mein Tipp: Ein halber Teelöffel pro Plätzchen reicht völlig.

Kann ich die Plätzchen auch ohne Haselnüsse backen?

Ja, natürlich! Ersetzt die gemahlenen Haselnüsse einfach durch die gleiche Menge gemahlene Mandeln, Walnüsse oder sogar Kokosraspeln. Der Teig wird dann etwas anders, schmeckt aber auch fantastisch. Für eine nussfreie Variante könnt ihr die Nüsse durch 150 g Mehl ersetzen – dann werden die Plätzchen etwas fester.

Wie lange halten die Linzer Plätzchen?

In einer luftdichten Dose aufbewahrt, halten sie sich etwa 2-3 Wochen. Allerdings werden sie mit der Zeit etwas weicher. Am besten schmecken sie in den ersten 5-7 Tagen. Wenn ihr sie länger aufbewahren wollt, friert die ungefüllten Plätzchen ein und fügt sie erst kurz vor dem Servieren zusammen.

Kann ich die Plätzchen auch mit anderen Ausstechformen machen?

Unbedingt! Das ist ja das Schöne an diesem Rezept. Ihr könnt Herzen, Sterne, Blumen, Tannenbäume oder jede andere Form verwenden. Achtet nur darauf, dass die Formen nicht zu filigran sind, sonst brechen die Plätzchen leicht. Und denkt daran, für die Deckel eine kleinere Form zu verwenden, die in die große Form passt.

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Perfekte Linzer Plätzchen mit Haselnuss recipe

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Perfekte Linzer Plätzchen mit Haselnuss: Einfaches Partyrezept

Diese Linzer Plätzchen mit Haselnuss sind der absolute Hit auf jeder Party. Der Teig ist schnell zubereitet und die Marmelade wird vor dem Backen aufgetragen, was sie besonders aromatisch macht.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 57 Minuten
  • Yield: 30 Plätzchen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (Raumtemperatur)
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt)
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eigelb (Größe M)
  • 300 g Weizenmehl (Type 405)
  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 Eigelb + 1 EL Milch (zum Bestreichen)
  • Ca. 200 g rote Marmelade (z.B. Himbeer oder Johannisbeer)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Instructions

  1. Den Teig zubereiten: Butter, Puderzucker, Vanillezucker und Salz cremig schlagen. Eigelbe unterrühren. Haselnüsse und Mehl dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Den Teig kühlen: In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kühl stellen.
  3. Den Ofen vorheizen: Auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.
  4. Den Teig ausrollen: Arbeitsfläche leicht bemehlen, Teig 3-4 mm dick ausrollen.
  5. Plätzchen ausstechen: Mit großer Form Basisplätzchen ausstechen. Bei der Hälfte ein kleines Loch in die Mitte stechen (Deckel). Auf Backblech legen.
  6. Die Plätzchen bestreichen: Deckel-Plätzchen mit Eigelb-Milch-Mischung bestreichen.
  7. Die Marmelade vor dem Backen auftragen: Einen halben Teelöffel Marmelade auf die Basisplätzchen geben.
  8. Backen: 10-12 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind. Abkühlen lassen.
  9. Zusammenfügen und bestäuben: Deckel mit Puderzucker bestäuben, dann auf die Basisplätzchen setzen und leicht andrücken.

Notes

Die Marmelade vor dem Backen auftragen, damit sie karamellisiert und dick wird. Den Teig nicht zu lange kneten, sonst wird er zäh. Plätzchen vor dem Zusammenfügen vollständig abkühlen lassen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 120
  • Sugar: 6
  • Sodium: 50
  • Fat: 7
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 12
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Linzer Plätzchen, Haselnuss, Weihnachtsplätzchen, Partyrezept, einfach

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