Geschrieben von

Mariah Lyons

Veröffentlicht

Perfekte Kürbis-Ravioli mit brauner Butter und Salbei

Fertig in 90 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Medium

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Meine Nachbarin Renate hat sich nicht im Geringsten für den Duft interessiert, der mir durch ihre offene Küchentür entgegenschlug. Ich war eigentlich nur kurz vorbeigekommen, um mir eine Tasse Mehl für ein spontanes Backprojekt zu leihen – und dann traf mich dieser Geruch. Es roch nach nussiger, fast karamellisierter Butter, nach würzigem Salbei und irgendetwas Süßlich-Herbstlichem, das ich nicht sofort einordnen konnte. Renate stand da, in ihrer abgewetzten Schürze, und rührte völlig entspannt in einer Pfanne. „Ach, das sind nur ein paar Kürbis-Ravioli“, sagte sie achselzuckend. „Nichts Besonderes.“ Ich habe mich fast an ihrer Arbeitsplatte festhalten müssen. Nichts Besonderes? Dieser Duft war eine Umarmung für die Seele! Sie hatte nicht einmal bemerkt, dass sie etwas absolut Magisches gezaubert hatte. In dem Moment wusste ich: Dieses Gericht musste ich für mich haben. Und jetzt, nach unzähligen Versuchen und einigen verpatzten Teigausroll-Versuchen, kann ich sagen: Diese perfekten Kürbis-Ravioli mit brauner Butter und Salbei sind genau das, was du brauchst, um deine nächste Party zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen. Ehrlich, du wirst die Heldin oder der Held des Abends sein.

Warum du diese Kürbis-Ravioli lieben wirst

Ich habe dieses Rezept so oft gemacht, dass ich es im Schlaf könnte. Und jedes Mal ist es ein kleiner Triumph. Aber warum genau solltest du dir die Mühe machen, Ravioli selbst zu machen? Glaub mir, es lohnt sich.

  • Party-tauglich und vorbereitbar: Das ist der absolute Game-Changer. Du kannst die Ravioli einen Tag vorher zubereiten und sie dann einfach in kochendes Wasser werfen, wenn die Gäste da sind. Kein Stress, keine Hektik – nur pure Entspannung und der Duft von brauner Butter, der durch die Wohnung zieht.
  • Einfache Zutaten, großer Auftritt: Für die Füllung brauchst du nur einen Hokkaido-Kürbis, etwas Ricotta, Parmesan und Gewürze. Der Teig besteht aus Mehl, Eiern und ein bisschen Olivenöl. Das war’s. Keine exotischen Supermarkt-Suchaktionen. Und trotzdem sieht das Gericht aus wie aus einem Sternerestaurant.
  • Der Geschmack ist einfach umwerfend: Die Süße des Kürbisses trifft auf die nussige, leicht bittere Note der braunen Butter und das erdige Aroma des Salbeis. Das ist eine Kombination, die einfach perfekt funktioniert. Jeder Bissen ist ein kleiner Moment des Glücks.
  • Perfekt zum Angeben (ohne Stress): Wenn du diese Ravioli auf den Tisch stellst, wirst du mit Komplimenten überschüttet. Und das Beste daran? Du musst nicht verraten, wie einfach es eigentlich war. Ich meine, du hast sie schließlich selbst gemacht – das zählt!
  • Ein Gericht, das verbindet: Es gibt kaum etwas Schöneres, als mit Freunden und Familie an einem Tisch zu sitzen und gemeinsam etwas Selbstgemachtes zu genießen. Diese Ravioli sind wie eine kulinarische Umarmung. Sie schmecken nach Herbst, nach Gemütlichkeit und nach Liebe.

Welche Zutaten du brauchst

Keine Sorge, die Liste ist überschaubar. Aber jede Zutat spielt ihre Rolle, um dieses Geschmackserlebnis zu erschaffen. Ich verrate dir auch meine kleinen Geheimtipps für die besten Ergebnisse.

Für den Nudelteig

  • 300 g Tipo 00 Mehl (oder italienisches Pizzamehl – das macht den Teig besonders geschmeidig. Alternativ geht auch normales Weizenmehl Type 405, aber Tipo 00 ist mein Favorit)
  • 3 große Eier (Größe M oder L), Zimmertemperatur – das ist wichtig, damit der Teig geschmeidig wird
  • 1 EL Olivenöl (ein gutes, fruchtiges Olivenöl, es gibt dem Teig Geschmack und Elastizität)
  • 1 Prise Salz

Für die Kürbis-Ricotta-Füllung

Kürbis-Ravioli mit brauner Butter und Salbei preparation steps

  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 600-800 g) – den musst du nicht schälen! Die Schale wird beim Backen weich und gibt der Füllung eine schöne Farbe und extra Ballaststoffe. Ein echter Lifehack.
  • 200 g Ricotta – am besten die festere Variante aus dem Becher, nicht zu flüssig. Wenn er zu wässrig ist, lass ihn vorher in einem Sieb abtropfen.
  • 50 g frisch geriebener Parmesan – bitte keinen abgepackten! Der Geschmack ist Welten besser.
  • 1 Eigelb – es bindet die Füllung und macht sie schön cremig.
  • 1/2 TL Muskatnuss, frisch gerieben – das ist das geheime Gewürz, das den Kürbis so richtig zum Leuchten bringt.
  • Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Eine Prise brauner Zucker – klingt ungewöhnlich, aber er hebt die natürliche Süße des Kürbisses hervor. Vertrau mir!

Für die braune Butter mit Salbei

  • 100 g Butter – am besten deutsche Markenbutter, sie hat einen höheren Fettgehalt und wird besser braun
  • 10-12 frische Salbeiblätter – nicht zu klein, sie schrumpfen beim Braten. Ich kaufe sie immer im Topf, dann habe ich immer welche da.
  • Eine Prise Salz und etwas schwarzer Pfeffer zum Abschmecken

Zum Servieren

  • Frisch geriebener Parmesan – großzügig!
  • Ein paar gehackte Walnüsse (optional, aber ich liebe den Crunch dazu)

Welche Küchengeräte du benötigst

Du brauchst keine Profi-Ausstattung, aber ein paar Dinge machen das Leben leichter. Ich habe alles schon mit einfachen Mitteln gemacht, also keine Sorge.

  • Nudelmaschine oder Nudelholz: Eine Nudelmaschine (auch eine günstige für 20 Euro) ist eine super Investition, wenn du öfter Pasta machst. Sie sorgt für gleichmäßige Dicke. Ein langes Nudelholz tut es aber auch – dann brauchst du etwas mehr Geduld und Armkraft.
  • Backblech und Backpapier: Zum Rösten des Kürbisses.
  • Eine große Pfanne: Für die braune Butter. Eine beschichtete Pfanne ist am besten, aber nicht zwingend nötig.
  • Ein großer Topf: Zum Kochen der Ravioli. Er sollte wirklich groß sein, damit die Ravioli Platz haben.
  • Schaumkelle: Zum Herausfischen der Ravioli aus dem Wasser.
  • Schüsseln und ein Schneebesen: Für den Teig und die Füllung.
  • Ein scharfes Messer oder ein Ausstecher: Zum Schneiden der Ravioli. Ich benutze oft ein einfaches Teigrad oder ein Glas.

Ein Tipp von mir: Wenn du keine Nudelmaschine hast, mach dir keinen Stress. Ich habe meine ersten Ravioli mit einem leeren Weinflasche als Nudelholz ausgerollt. Es hat funktioniert! Es war nicht perfekt, aber es hat geschmeckt.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Okay, jetzt geht es ans Eingemachte. Ich führe dich durch jeden Schritt, damit nichts schiefgehen kann. Atme tief durch – es ist einfacher, als du denkst!

1. Der Kürbis – das Herz der Füllung

Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und entferne die Kerne mit einem Löffel. Schneide ihn dann in grobe Spalten. Lege die Spalten auf ein mit Backpapier belegtes Blech, beträufle sie mit etwas Olivenöl und streue eine Prise Salz und den braunen Zucker darüber. Röste den Kürbis für 25-30 Minuten, bis er weich ist und die Ränder leicht bräunen. Lass ihn dann etwas abkühlen. Jetzt kommt der beste Teil: Du pürierst ihn einfach mit der Schale! Gib die abgekühlten Kürbisstücke in eine Schüssel und zerdrücke sie mit einer Gabel oder püriere sie mit einem Stabmixer. Die Schale macht die Füllung schön sämig.

2. Der Nudelteig – geschmeidig und elastisch

Während der Kürbis röstet, bereitest du den Teig vor. Häufe das Mehl auf deine Arbeitsfläche und drücke eine Mulde in die Mitte. Schlage die Eier in die Mulde, gib das Olivenöl und die Prise Salz dazu. Jetzt kommt der unordentliche Teil: Mit einer Gabel verquirlst du die Eier vorsichtig und ziehst dabei nach und nach das Mehl vom Rand der Mulde ein. Sobald die Masse anfängt, zusammenzuhalten, knetest du alles mit den Händen zu einem glatten Teig. Knete ihn für etwa 8-10 Minuten, bis er seidig glänzt und nicht mehr klebt. Wenn er zu trocken ist, gib einen Spritzer Wasser dazu. Ist er zu klebrig, etwas mehr Mehl. Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lass ihn 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen. Das ist wichtig, denn das Gluten entspannt sich und der Teig lässt sich besser ausrollen. Ich hab das einmal weggelassen – der Teig ist mir beim Ausrollen immer wieder zusammengezogen. Nie wieder!

3. Die Füllung – perfekt abgeschmeckt

Vermische das Kürbispüree mit dem Ricotta, dem geriebenen Parmesan, dem Eigelb und der frisch geriebenen Muskatnuss. Würze kräftig mit Salz und Pfeffer. Schmecke die Füllung ab – sie sollte würzig und leicht süßlich sein. Wenn du sie jetzt schon probierst, wirst du merken, wie gut sie ist. Aber Vorsicht: Sie ist noch roh, also nicht zu viel naschen!

4. Die Ravioli formen – Geduld ist eine Tugend

Bestäube deine Arbeitsfläche mit etwas Mehl. Rolle den Teig entweder mit der Nudelmaschine oder dem Nudelholz dünn aus. Er sollte fast durchscheinend sein, etwa 1-2 mm dick. Wenn du eine Maschine hast, rolle ihn bis zur zweitletzten Stufe aus. Lege nun ein langes Teigband vor dich hin. Setze mit einem Teelöffel kleine Häufchen der Füllung im Abstand von etwa 4-5 cm darauf. Bestreiche die Ränder um die Häufchen herum mit etwas Wasser (das ist der „Kleber“). Lege dann ein zweites Teigband darüber und drücke die Ränder um jede Füllung herum gut an. Achte darauf, dass keine Luftblasen eingeschlossen sind – die Ravioli könnten sonst beim Kochen platzen. Schneide die Ravioli mit einem Teigrad oder einem Messer aus. Lege sie auf ein mit Mehl bestäubtes Brett oder Backpapier. Schieb sie am besten für 30 Minuten in den Kühlschrank, dann werden sie etwas fester und kochen besser.

5. Die braune Butter – der Star der Show

Jetzt wird es magisch. Gib die Butter in eine große Pfanne und schmelze sie bei mittlerer Hitze. Rühre sie mit einem Schneebesen oder Holzlöffel um. Sie wird anfangen zu schäumen und dann langsam braun werden. Achtung: Das passiert schneller, als du denkst! Sobald die Butter eine goldbraune Farbe hat und nussig riecht (nach etwa 3-4 Minuten), gibst du die Salbeiblätter hinein. Sie brutzeln sofort und werden knusprig. Nimm die Pfanne sofort vom Herd, sonst wird die Butter bitter. Schmecke mit einer Prise Salz und Pfeffer ab.

6. Die Ravioli kochen – kurz und bündig

Bringe in einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen. Gib die Ravioli vorsichtig hinein. Sie sind in nur 2-3 Minuten gar, wenn sie an die Oberfläche steigen. Hebe sie mit einer Schaumkelle heraus und lass sie kurz abtropfen. Gib sie dann direkt in die Pfanne mit der braunen Butter und schwenke sie vorsichtig, damit sie mit der Sauce überzogen werden.

Tipps und Tricks für perfekte Ergebnisse

Ich hab so viele Fehler gemacht, damit du sie nicht machen musst. Hier sind meine besten Tipps aus unzähligen Ravioli-Sessions.

  • Der Teig muss ruhen: Das ist kein Mythos. Wenn du den Teig nicht ruhen lässt, wird er beim Ausrollen immer wieder zurückfedern. Gib ihm die 30 Minuten – deine Arme werden es dir danken.
  • Nicht zu viel Füllung: Es ist verlockend, die Ravioli prall zu füllen, aber dann platzen sie beim Kochen auf. Ein Teelöffel voll pro Ravioli ist perfekt. Lieber etwas weniger als zu viel.
  • Die Butter im Auge behalten: Braune Butter ist eine Wissenschaft für sich. Sobald sie anfängt, Farbe zu bekommen, wird sie schnell dunkel. Nimm die Pfanne vom Herd, sobald sie goldbraun ist und du den nussigen Duft riechst. Wenn sie schwarz wird, ist sie bitter und du musst von vorne anfangen. Das ist mir schon zweimal passiert – einmal sogar bei einem Dinner mit Gästen. Ich hab einfach gelacht und gesagt, das sei ein „experimentelles Aroma“.
  • Ravioli vorbereiten: Du kannst die Ravioli problemlos einen Tag vorher zubereiten. Lege sie auf ein mit Mehl bestäubtes Brett und decke sie mit Frischhaltefolie ab. Im Kühlschrank halten sie sich perfekt. Du kannst sie auch einfrieren! Dazu legst du sie auf ein Backblech, frierst sie einzeln vor und gibst sie dann in einen Gefrierbeutel. Dann hast du immer ein Party-Gericht in der Hinterhand.
  • Das Kochwasser: Es muss richtig salzig sein – wie Meerwasser! Die Ravioli nehmen das Salz auf, und das ist entscheidend für den Geschmack. Ein sparsamer Umgang mit Salz im Kochwasser ist der häufigste Fehler, den ich sehe.

Variationen und Anpassungen

Ein Rezept lebt von seiner Vielseitigkeit. Hier sind ein paar Ideen, wie du diese Ravioli abwandeln kannst.

  • Für Veganer: Ersetze die Eier im Teig durch 3 EL Wasser und 3 EL Olivenöl. Für die Füllung nimmst du Seidentofu oder vegane Ricotta-Alternative und lässt den Parmesan weg (oder nimmst vegane Streukäse). Die braune Butter wird durch vegane Butter oder gutes Olivenöl ersetzt. Schmeckt anders, aber auch fantastisch!
  • Andere Kürbissorten: Statt Hokkaido kannst du auch Butternut-Kürbis oder Muskatkürbis verwenden. Butternut musst du schälen, dafür ist er noch süßer. Probier es aus!
  • Mit Pilzen: Gib 150 g gehackte Champignons oder Pfifferlinge in die Füllung. Brate sie vorher kurz an, damit sie nicht zu viel Flüssigkeit abgeben. Das gibt eine erdige Note, die perfekt zum Herbst passt.
  • Würzigere Variante: Füge der Füllung eine Prise Cayennepfeffer oder Chiliflocken hinzu. Der kleine Schärfe-Kick harmoniert wunderbar mit der süßen braunen Butter.
  • Andere Kräuter: Salbei ist der Klassiker, aber du kannst auch frische Thymian- oder Rosmarinzweige in der Butter braten. Das gibt eine ganz andere, aber auch sehr leckere Note.

Servieren und Aufbewahren

Hier kommt der Moment der Wahrheit: Der Auftritt auf der Party!

Servieren: Die Ravioli sollten heiß serviert werden. Gib sie auf eine große, vorgewärmte Platte oder direkt auf die Teller. Verteile die braune Butter mit den knusprigen Salbeiblättern großzügig darüber. Streue reichlich frisch geriebenen Parmesan und die gehackten Walnüsse darüber. Ein kleiner Tipp: Sieh zu, dass die Gäste das Gericht sehen, bevor du es verteilst – der Anblick ist einfach umwerfend! Dazu passt ein grüner Salat mit einem leichten Balsamico-Dressing oder ein Glas trockener Weißwein, wie ein Sauvignon Blanc oder ein Pinot Grigio. Wenn du es herbstlich magst, serviere einen warmen Kürbis-Ingwer-Suppe als Vorspeise – das ist ein echtes Dream-Team.

Aufbewahren: Gekochte Ravioli halten sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter für etwa 2 Tage. Aber ehrlich gesagt: Sie schmecken frisch am besten. Wenn du sie aufwärmen willst, gib sie am besten kurz in eine heiße Pfanne mit etwas Butter. Nicht in der Mikrowelle – das macht sie matschig. Ungekochte Ravioli kannst du, wie schon erwähnt, einfrieren. Dann einfach gefroren ins kochende Wasser geben – die Garzeit verlängert sich um etwa eine Minute.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Ich will dir nichts vormachen: Das ist kein Diätgericht. Aber es hat auch seine guten Seiten! Eine Portion (ca. 6-8 Ravioli) enthält ungefähr:

  • Kalorien: ca. 550-650 kcal
  • Fett: ca. 35 g (davon 20 g gesättigte Fettsäuren)
  • Kohlenhydrate: ca. 50 g
  • Eiweiß: ca. 18 g
  • Ballaststoffe: ca. 6 g

Der Kürbis ist reich an Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird und gut für die Augen und das Immunsystem ist. Die Walnüsse liefern gesunde Omega-3-Fettsäuren. Und der Salbei wirkt entzündungshemmend und verdauungsfördernd. Also, genieße es mit gutem Gewissen! Es ist ein Festmahl für die Sinne und den Körper.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich die Ravioli auch ohne Nudelmaschine machen?

Ja, absolut! Ein langes Nudelholz tut es auch. Es erfordert etwas mehr Geduld und Kraft, aber es funktioniert. Rolle den Teig so dünn wie möglich aus, bis du fast hindurchsehen kannst. Übung macht den Meister!

Kann ich den Kürbis auch kochen statt rösten?

Du kannst, aber ich empfehle das Rösten. Beim Rösten karamellisiert der Zucker im Kürbis, was der Füllung eine tiefere, süßere Note gibt. Gekochter Kürbis schmeckt eher wässrig und fade. Der kleine Extra-Aufwand lohnt sich wirklich.

Die Ravioli sind beim Kochen aufgeplatzt. Was habe ich falsch gemacht?

Das passiert, wenn die Ravioli nicht gut verschlossen sind oder zu viel Füllung enthalten. Achte darauf, dass die Ränder richtig festgedrückt sind und keine Luft eingeschlossen ist. Weniger Füllung ist mehr. Außerdem sollten die Ravioli nicht zu lange kochen – 2-3 Minuten reichen völlig.

Kann ich die braune Butter durch normale Butter ersetzen?

Du kannst, aber dann verpasst du das ganze Aroma. Die braune Butter ist der heimliche Star dieses Gerichts. Sie verleiht den Ravioli diese unglaublich nussige, fast toffee-artige Note, die einfach perfekt zum Kürbis passt. Bitte probiere es zumindest einmal mit brauner Butter – du wirst den Unterschied schmecken!

Wie kann ich die Ravioli für eine große Party vorbereiten?

Das ist der beste Teil! Du kannst die Ravioli bis zu 24 Stunden im Voraus zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Oder du frierst sie ein. Am Tag der Party holst du sie einfach aus dem Kühlschrank oder Gefrierschrank und kochst sie in wenigen Minuten. Die braune Butter machst du dann frisch, während die Ravioli kochen. So hast du fast keine Arbeit, während die Gäste da sind.

Fazit – Warum du dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltest

Diese Kürbis-Ravioli mit brauner Butter und Salbei sind mehr als nur ein Gericht. Sie sind ein Statement. Sie sagen: „Ich habe mir Mühe gegeben, und ich liebe es, meine Gäste zu verwöhnen.“ Und das Beste daran? Dieses Statement kommt ganz ohne Stress und Hektik daher. Du kannst die Ravioli vorbereiten, dich zurücklehnen und den Abend genießen, während der Duft von brauner Butter und Salbei deine Gäste in die Küche lockt. Ich liebe dieses Rezept, weil es so wandelbar ist – ob für ein gemütliches Abendessen zu zweit oder eine ausgelassene Party mit Freunden, es passt einfach immer. Also, trau dich! Nimm dir die Zeit, den Teig zu kneten, die Ravioli zu formen und die Butter zu beobachten. Es wird sich lohnen. Versprochen. Und wenn du deine eigene Variante ausprobierst, lass es mich wissen – ich bin schon gespannt auf deine Kreationen! Teile deine Fotos und Gedanken in den Kommentaren – ich freue mich darauf, von dir zu hören. Jetzt ran an die Töpfe und viel Spaß beim Kochen!

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Perfekte Kürbis-Ravioli mit brauner Butter und Salbei

Diese hausgemachten Kürbis-Ravioli mit brauner Butter und Salbei sind ein herbstliches Festmahl. Die süße Kürbis-Ricotta-Füllung trifft auf nussige braune Butter und knusprigen Salbei – ein Gericht, das Gäste beeindruckt und sich wunderbar vorbereiten lässt.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 45 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 15 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Italienisch

Ingredients

Scale
  • 300 g Tipo 00 Mehl (oder Type 405)
  • 3 große Eier (Größe M oder L), Zimmertemperatur
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 600-800 g)
  • 200 g Ricotta (festere Sorte)
  • 50 g frisch geriebener Parmesan
  • 1 Eigelb
  • 1/2 TL frisch geriebene Muskatnuss
  • Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Prise brauner Zucker
  • 100 g Butter (deutsche Markenbutter)
  • 1012 frische Salbeiblätter
  • Frisch geriebener Parmesan zum Servieren
  • Ein paar gehackte Walnüsse (optional)

Instructions

  1. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren, Kerne entfernen und in grobe Spalten schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit Olivenöl beträufeln, Salz und braunen Zucker darüberstreuen. 25-30 Minuten rösten, bis weich und leicht gebräunt. Abkühlen lassen, dann mit Schale pürieren oder mit einer Gabel zerdrücken.
  2. Während der Kürbis röstet, Mehl auf die Arbeitsfläche häufen und eine Mulde formen. Eier, Olivenöl und Salz in die Mulde geben. Mit einer Gabel die Eier verquirlen und nach und nach Mehl vom Rand einarbeiten. Sobald die Masse zusammenhält, 8-10 Minuten zu einem glatten, seidigen Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  3. Kürbispüree mit Ricotta, Parmesan, Eigelb, Muskatnuss, Salz und Pfeffer vermischen. Abschmecken – die Füllung sollte würzig und leicht süßlich sein.
  4. Arbeitsfläche bemehlen. Teig dünn ausrollen (ca. 1-2 mm dick, fast durchscheinend). Ein langes Teigband auslegen. Mit einem Teelöffel kleine Häufchen Füllung im Abstand von 4-5 cm darauf setzen. Ränder um die Häufchen mit Wasser bestreichen. Zweites Teigband darüberlegen und die Ränder gut andrücken, Luftblasen vermeiden. Ravioli mit Teigrad oder Messer ausschneiden. Auf bemehltem Brett oder Backpapier legen und 30 Minuten kühl stellen.
  5. Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Mit Schneebesen umrühren, bis sie schäumt und goldbraun wird (ca. 3-4 Minuten). Salbeiblätter zugeben, kurz brutzeln lassen. Pfanne sofort vom Herd nehmen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Reichlich Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Ravioli vorsichtig hineingeben. 2-3 Minuten kochen, bis sie an die Oberfläche steigen. Mit Schaumkelle herausheben, abtropfen lassen und in die Pfanne mit brauner Butter geben. Vorsichtig schwenken, bis die Ravioli mit der Sauce überzogen sind.
  7. Ravioli auf vorgewärmten Tellern anrichten. Mit brauner Butter, knusprigen Salbeiblättern, Parmesan und gehackten Walnüssen servieren.

Notes

Teig muss 30 Minuten ruhen, sonst federt er zurück. Nicht zu viel Füllung verwenden (ca. 1 TL pro Ravioli). Braune Butter im Auge behalten – sobald sie goldbraun ist und nussig riecht, vom Herd nehmen. Ravioli lassen sich einen Tag im Voraus zubereiten oder einfrieren. Kochwasser muss stark gesalzen sein (wie Meerwasser).

Nutrition

  • Serving Size: 6-8 Ravioli pro Port
  • Calories: 550650
  • Sugar: 8
  • Sodium: 800
  • Fat: 35
  • Saturated Fat: 20
  • Carbohydrates: 50
  • Fiber: 6
  • Protein: 18

Keywords: Kürbis-Ravioli, braune Butter, Salbei, hausgemachte Pasta, Herbstgericht, Partyrezept, vegetarisch

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