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„Kannst du nicht einfach die Orangensauce schon vor dem Anbraten dazugeben? Dann spart man sich das ständige Rühren hinterher”, fragte meine Freundin Lena, während wir die Zutaten für mein geplantes Festmenü sortierten. Ich, die ich schon unzählige Entenbrust-Rezepte entwickelt hatte, begann, eine Erklärung darüber zu formulieren, warum das die Kruste ruinieren und die Sauce bitter machen würde. Dann hielt ich inne. Warum eigentlich? Ein kleiner Teil von mir – der Teil, der manchmal zu sehr auf Regeln pocht – flüsterte: „Lass sie einfach mal machen.” Also zuckte ich mit den Schultern und sagte: „Weißt du was? Versuchen wir es.” Drei Stunden später, als die Gäste sich die Finger nach dem letzten Stück Ente leckten, musste ich zugeben: Sie hatte vollkommen recht gehabt. Die Sauce war samtiger, die Kruste knuspriger, und ich hatte eine neue, viel entspanntere Methode entdeckt. Genau diese Geschichte steckt in diesem Rezept – eine Lektion in Demut für den Koch und eine Offenbarung für alle, die Gäste bewirten wollen, ohne in der Küche zu verzweifeln. Vielleicht kennst du das ja – dieses Gefühl, wenn man denkt, man wüsste alles, und dann kommt jemand mit einer simplen Idee um die Ecke, die alles verändert. Dieses Rezept für perfekte Entenbrust aus dem Backofen mit Orangensauce ist genau so entstanden: aus dem Mut, etwas anders zu machen, und der Freude, damit am Ende alle glücklich zu machen. Es ist der Party-Klassiker, der deine Gäste staunen lässt – ohne dass du den ganzen Abend in der Küche stehst.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Lass mich dir sagen, warum diese Entenbrust aus dem Backofen mit Orangensauce mein absoluter Geheimtipp für jedes Festessen ist. Nach unzähligen Testdurchläufen – und einigen verbrannten Fingern – habe ich eine Methode gefunden, die einfach funktioniert, selbst wenn der Stresspegel steigt.
- Perfekt für Gäste: Du bereitest alles vor, schiebst die Ente in den Ofen und hast dann Zeit, dich um deine Freunde zu kümmern. Kein hektisches Anbraten in letzter Minute.
- Knusprige Haut, zartes Fleisch: Die Kombination aus niedriger Temperatur und kurzer Schlusshitze macht die Haut unwiderstehlich knusprig, während das Fleisch butterzart bleibt. Versprochen.
- Die Orangensauce – ein Gedicht: Sie ist nicht zu süß, nicht zu sauer, sondern genau richtig. Mit einem Hauch von Sternanis und einer Prise Salz wird sie zum Star auf dem Teller.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder teuren Spirituosen. Alles bekommst du im Supermarkt – und das meiste hast du wahrscheinlich schon zu Hause.
- Unkomplizierte Zubereitung: Selbst wenn du noch nie Ente gemacht hast, wirst du mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung Erfolg haben. Ich habe alle Fehler für dich gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst.
Ehrlich? Dieses Rezept ist wie ein kleiner Zaubertrick für deine Dinnerparty. Die Gäste denken, du hättest stundenlang in der Küche gestanden – dabei hast du den Großteil der Zeit einfach nur entspannt mit ihnen geplaudert. Und wenn du dann die Entenbrust aufschneidest und dieser Duft von Orange und gebratener Haut durch den Raum zieht, wirst du sehen, wie alle Augen leuchten. Das ist der Moment, für den wir kochen, oder?
Welche Zutaten du brauchst
Für dieses Rezept verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten, die zusammen ein unvergessliches Geschmackserlebnis schaffen. Ich zeige dir genau, worauf du achten solltest, damit die perfekte Entenbrust aus dem Backofen mit Orangensauce gelingt.
Für die Entenbrust
- 2 Entenbrustfilets (à ca. 250-300 g): Achte auf eine schöne, gleichmäßige Fettschicht. Ich kaufe meine am liebsten beim Metzger meines Vertrauens – die Qualität macht den Unterschied. Die Haut sollte keine Risse haben, damit die Kruste später perfekt wird.
- 1 TL Salz (z. B. Fleur de Sel): Verwende ein grobes Meersalz – es löst sich langsamer auf und würzt gleichmäßiger. Normales Tafelsalz geht aber auch, wenn du nichts anderes da hast.
- ½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer: Bitte nimm die ganze Pfefferkörner und mahle sie frisch. Der Unterschied zu gemahlenem Pfeffer aus der Tüte ist enorm – glaub mir.
- 1 Zweig Rosmarin (frisch): Der Rosmarin gibt der Ente eine wunderbare, erdige Note. Wenn du keinen frischen bekommst, nimm 1 TL getrockneten – aber frisch ist hier wirklich besser.
- 2 Knoblauchzehen (angedrückt): Sie werden nur angedrückt und mitgebraten – das gibt ein ganz mildes, süßliches Aroma ohne zu beißen.
Für die Orangensauce
- 2 Orangen (unbehandelt): Das ist entscheidend! Du brauchst sowohl den Saft als auch die Schale. Unbehandelte Orangen haben keine chemische Beschichtung – perfekt zum Abreiben. Ich nehme am liebsten Blutorangen, wenn es sie gibt, weil die Sauce dann eine wunderschöne Farbe bekommt.
- 200 ml Geflügelfond (oder Hühnerbrühe): Wenn du Zeit hast, mach den Fond selbst – aber ein guter gekaufter aus dem Glas tut es auch. Achte auf einen ohne Geschmacksverstärker.
- 2 EL Honig (flüssig): Der Honig rundet die Säure der Orange ab und gibt der Sauce einen leichten Glanz. Akazienhonig ist mild, Waldhonig kräftiger – probier aus, was dir schmeckt.
- 1 Sternanis: Klingt ungewöhnlich, oder? Aber glaub mir, diese eine kleine Note von Lakritz und Süßholz macht die Sauce unvergesslich. Du bekommst Sternanis im gut sortierten Supermarkt oder im Asia-Laden.
- 1 EL Butter (kalt): Die kalte Butter am Ende macht die Sauce schön sämig und gibt ihr diesen glänzenden Schimmer. Verwende echte Butter, keine Margarine.
- 1 Schuss Orangensaft (frisch gepresst): Für die letzte Frische – presse einfach eine halbe Orange mehr aus, als du für die Sauce brauchst.
Zum Garnieren
- 1 Orange (in dünne Scheiben geschnitten): Sieht nicht nur hübsch aus, sondern kann auch mitgegessen werden – einfach kurz in der Pfanne karamellisieren.
- Ein paar Rosmarinzweige: Für das Auge und die Nase. Einfach auf das fertige Gericht legen.
Ich weiß, was du denkst: „Sternanis? Ist das nicht kompliziert?” Nein, ist es nicht. Du wirfst ihn einfach in die Sauce und siehst zu, wie er seine Magie entfaltet. Und falls du keinen findest – lass ihn weg. Die Sauce schmeckt auch ohne fantastisch, nur eben einen Tick weniger besonders.
Welche Küchengeräte du brauchst
Keine Sorge – du brauchst keine ausgefallene Profi-Ausstattung für dieses Rezept. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche.
- Eine ofenfeste Pfanne (oder Bräter): Ich schwöre auf meine gusseiserne Pfanne. Sie verteilt die Hitze gleichmäßig und hält sie ewig. Wenn du keine hast, nimm eine beschichtete Pfanne, die ofenfest ist. Achte auf den Herstellerhinweis!
- Ein scharfes Messer: Zum Anritzen der Haut und später zum Aufschneiden der fertigen Ente. Ein stumpfes Messer ist hier der Feind – es zerquetscht das Fleisch eher, als es zu schneiden.
- Ein Küchenthermometer: Das ist mein bester Freund in der Küche. Für perfekte Entenbrust solltest du eine Kerntemperatur von 54-56°C (medium) anstreben. Ein einfaches Digitalthermometer bekommst du für unter 10 Euro – eine lohnende Investition.
- Eine Küchenreibe (Microplane): Zum Abreiben der Orangenschale. Eine feine Reibe ist besser als eine grobe, weil die Schale dann nicht so dominant ist.
- Ein Schneebesen: Für die Sauce – damit wird sie schön glatt und klumpenfrei.
Ein Tipp von mir: Wenn du kein Thermometer hast, kannst du die Ente auch mit der „Daumenprobe” testen. Drück mit deinem Finger auf das Fleisch – fühlt es sich so fest an wie der Daumenballen, wenn du Daumen und Mittelfinger zusammenlegst, ist es medium. Aber ich rate dir trotzdem zum Thermometer – es nimmt einfach jede Unsicherheit.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Perfekte Entenbrust aus dem Backofen mit Orangensauce
Jetzt wird es ernst! Ich führe dich durch jeden Schritt, damit deine Entenbrust perfekt gelingt. Keine Sorge – es ist einfacher, als du denkst.
Schritt 1: Die Ente vorbereiten (10 Minuten)
Nimm die Entenbrustfilets etwa 30 Minuten vor dem Kochen aus dem Kühlschrank. Sie sollten Zimmertemperatur haben – das sorgt für gleichmäßiges Garen. In der Zwischenzeit kannst du die Haut mit einem scharfen Messer rautenförmig einritzen. Schneide nur in die Fettschicht, nicht ins Fleisch! Die Rauten sollten etwa 1 cm groß sein. Das macht die Haut später schön knusprig und lässt das Fett ausbraten.
Würze die Entenbrust dann großzügig mit Salz und Pfeffer – auch auf der Fleischseite. Drück die Gewürze leicht an. Leg die Rosmarinzweige und die angedrückten Knoblauchzehen bereit.
Schritt 2: Die Ente anbraten (15 Minuten)
Heiz deine ofenfeste Pfanne auf mittlerer bis hoher Stufe vor. Leg die Entenbrust mit der Hautseite nach unten in die kalte Pfanne! Ja, du hast richtig gelesen – kalt. Das ist der Trick: So kann das Fett langsam ausbraten und die Haut wird gleichmäßig knusprig, ohne zu verbrennen. Schalte die Hitze auf mittlere Stufe und lass die Ente 8-10 Minuten braten, bis die Haut goldbraun ist und sich eine dicke Kruste gebildet hat.
Gieß das ausgetretene Fett ab (heb es auf – es ist Gold wert für Kartoffeln oder Gemüse!). Dreh die Ente um und brat die Fleischseite 2 Minuten an. Gib dann die Rosmarinzweige und den Knoblauch mit in die Pfanne.
Schritt 3: Im Ofen garen (20-25 Minuten)
Heiz den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vor (Umluft 140°C). Schieb die Pfanne mit der Ente (Hautseite nach oben) in den Ofen. Die Garzeit hängt von der Dicke der Filets ab – rechne mit etwa 20 Minuten für medium. Die Kerntemperatur sollte 54-56°C betragen. Wenn du es durchgegart magst, lass sie bis 60°C im Ofen.
Tipp: Öffne die Ofentür nicht ständig – sonst entweicht die Hitze und die Ente gart ungleichmäßig. Vertrau auf dein Thermometer!
Schritt 4: Ruhen lassen (10 Minuten)
Nimm die Ente aus dem Ofen und wickel sie locker in Alufolie. Lass sie 10 Minuten ruhen. Das ist kein Luxus – das ist Notwendigkeit! Während der Ruhezeit entspannen sich die Fleischfasern und der Saft verteilt sich gleichmäßig. Wenn du die Ente sofort anschneidest, läuft dir der ganze Saft auf dem Brett davon – und das wäre doch schade, oder?
Schritt 5: Die Orangensauce zubereiten (15 Minuten)
Während die Ente ruht, mach dich an die Sauce. Gieß das überschüssige Fett aus der Pfanne (bis auf einen EL). Gib den Honig hinein und lass ihn bei mittlerer Hitze leicht karamellisieren – das dauert etwa 1 Minute. Lösche dann mit dem Orangensaft und dem Geflügelfond ab. Rühr gut, damit sich die Bratreste vom Pfannenboden lösen – das ist der ganze Geschmack!
Gib den Sternanis und die abgeriebene Orangenschale dazu. Lass die Sauce bei offenem Deckel 8-10 Minuten köcheln, bis sie um etwa ein Drittel reduziert ist. Nimm den Sternanis heraus. Schalte die Hitze aus und rühre die kalte Butter unter – die Sauce wird jetzt schön sämig. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Wenn sie dir zu sauer ist, gib noch einen halben TL Honig dazu. Zu süß? Ein Spritzer Zitrone hilft.
Schritt 6: Anrichten und servieren (5 Minuten)
Schneide die Entenbrust in dünne Scheiben – schräg zur Faser, das macht sie optisch schöner und zarter im Biss. Arrangiere die Scheiben auf einer vorgewärmten Platte, gieß die Sauce darüber oder serviere sie separat (ich empfehle separat, damit die Kruste knusprig bleibt). Garniere mit den Orangenscheiben und frischen Rosmarinzweigen.
Und jetzt – Augen zu und genießen. Du hast es verdient!
Kochtipps & Techniken für die perfekte Entenbrust
Im Laufe der Jahre habe ich einige Lektionen auf die harte Tour gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dir keine Missgeschicke passieren.
Das Geheimnis der knusprigen Haut
Der häufigste Fehler? Zu hohe Hitze von Anfang an. Ich habe es selbst erlebt: Die Haut wird schwarz, aber das Fett darunter ist noch nicht ausgelassen. Starte immer mit der kalten Pfanne und mittlerer Hitze. Geduld ist hier der Schlüssel. Wenn du hörst, wie das Fett gleichmäßig brutzelt, bist du auf dem richtigen Weg. Ein weiterer Tipp: Tupfe die Haut vor dem Braten trocken – Feuchtigkeit ist der Feind der Knusprigkeit.
Die Qual der Wahl: Temperatur
Ich bevorzuge medium (54-56°C), weil das Fleisch dann am saftigsten ist. Aber ich weiß, dass nicht jeder das mag. Meine Mutter zum Beispiel will ihre Ente durchgebraten – also lass ich sie einfach 5 Minuten länger im Ofen. Wichtig ist nur: Überschreite nicht 65°C, sonst wird das Fleisch trocken und faserig. Vertrau mir – das habe ich einmal erlebt, und es war eine herbe Enttäuschung für ein Festessen.
Multitasking wie ein Profi
Hier ist mein Zeitplan für eine stressfreie Party: Bereite die Ente am Vortag vor (würzen, einritzen, abgedeckt im Kühlschrank). Am Tag des Festes: 1 Stunde vor den Gästen die Ente anbraten und in den Ofen schieben. Während sie gart, bereitest du die Beilagen vor. Wenn die Ente ruht, machst du die Sauce. So hast du alles im Griff und kannst die ersten Gläser Sekt mit deinen Gästen genießen.
Variationen & Anpassungen für deine perfekte Entenbrust
Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber manchmal will man etwas Neues ausprobieren. Hier sind meine liebsten Abwandlungen.
Orangensauce mit einem Twist
Ersetze einen Teil des Orangensafts durch 50 ml Grand Marnier oder Cointreau. Der Orangenlikör gibt der Sauce eine edle, alkoholische Note, die besonders zu festlichen Anlässen passt. Lass den Alkohol 2 Minuten mitköcheln, damit der scharfe Geschmack verfliegt. Einmal habe ich versehentlich zu viel erwischt – die Gäste haben trotzdem alles aufgegessen!
Asiatische Entenbrust
Für eine orientalische Note würze die Ente mit 1 TL Fünf-Gewürze-Pulver und 1 EL Sojasauce. Ersetze die Orangensauce durch eine Mischung aus 100 ml Orangensaft, 2 EL Sojasauce, 1 EL Honig und 1 TL Ingwer. Das ist mein Geheimrezept für Silvester – es kommt immer gut an.
Entenbrust für Allergiker
Das Rezept ist von Natur aus glutenfrei (achte bei der Sojasauce in der asiatischen Variante auf glutenfreie Sojasauce). Für laktosefreie Ernährung ersetze die Butter durch geklärte Butter oder ein hochwertiges Pflanzenöl. Honig kann durch Ahornsirup ersetzt werden – das gibt eine leicht andere Süße, aber es funktioniert.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Jetzt, wo deine perfekte Entenbrust aus dem Backofen mit Orangensauce fertig ist, zeige ich dir, wie du sie am besten servierst und lagerst.
So wird serviert
Serviere die Entenbrust am besten lauwarm – nicht zu heiß, nicht kalt. Die ideale Temperatur ist etwa 40-45°C, dann ist das Fleisch am aromatischsten. Dazu passen hervorragend:
- Kartoffelgratin: Die Cremigkeit des Gratins ist der perfekte Gegenpol zur knusprigen Ente.
- Rosenkohl mit Speck: Ein Klassiker, der nie langweilt. Die bittere Note des Rosenkohls harmoniert wunderbar mit der süßen Orangensauce.
- Brotknödel: Für alle, die es deftig mögen. Sie saugen die Sauce auf wie ein Schwamm.
Ein Tipp für die Präsentation: Serviere die Sauce in einer kleinen Kanne separat, damit jeder selbst dosieren kann. So bleibt die Haut knusprig, bis der letzte Bissen gegessen ist.
Aufbewahrung & Reste verwerten
Wenn du Reste hast (was selten vorkommt, aber möglich ist), bewahre sie getrennt auf: Die Ente im Kühlschrank, die Sauce in einem verschlossenen Glas. So bleibt die Ente 2-3 Tage frisch. Zum Aufwärmen: Schneide die Ente in Scheiben und erwärme sie in einer Pfanne bei niedriger Hitze – nicht in der Mikrowelle! Die Sauce erwärmst du einfach im Topf. Die Ente schmeckt übrigens am nächsten Tag kalt auf einem Salat – probier es mal!
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich finde es hilfreich zu wissen, was in meinem Essen steckt. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (eine Entenbrusthälfte mit Sauce):
- Kalorien: ca. 450 kcal
- Eiweiß: 35 g
- Fett: 28 g (davon 9 g gesättigt)
- Kohlenhydrate: 18 g (davon 15 g Zucker)
Entenbrust ist reich an Eisen und B-Vitaminen, besonders B12 – gut für die Blutbildung und das Nervensystem. Die Orangensauce liefert Vitamin C, das die Eisenaufnahme fördert. Ein echtes Dream-Team! Wenn du auf die Kalorien achtest, kannst du die Haut entfernen (aber wo bleibt dann der Spaß?). Ich sage immer: Für ein Festessen darf es auch mal etwas reichhaltiger sein.
Fazit: Warum du dieses Rezept sofort ausprobieren solltest
Diese perfekte Entenbrust aus dem Backofen mit Orangensauce ist mehr als nur ein Rezept – sie ist eine Einladung, es dir selbst und deinen Gästen richtig schön zu machen. Sie ist der Beweis, dass ein Festessen nicht kompliziert sein muss, um unvergesslich zu sein. Seitdem ich Lenas Tipp befolgt habe, mache ich die Ente nur noch so – und jedes Mal, wenn der Duft von Orange und gebratener Haut durch die Küche zieht, muss ich an diesen Abend denken, an dem ich gelernt habe, loszulassen.
Ich lade dich ein: Probier es aus. Lass dich von der einfachen Methode überraschen und genieße die Komplimente deiner Gäste. Und wenn du eine eigene Variation entdeckst – vielleicht mit einem Schuss Ingwer oder einer Prise Chili – dann erzähl mir davon! Schreib einen Kommentar unter den Beitrag oder tagge mich in deinen Fotos. Ich bin schon gespannt, was du daraus machst. Denn das Schönste am Kochen ist doch, dass wir voneinander lernen können – selbst wenn wir denken, wir wüssten schon alles.
Guten Appetit und bis zum nächsten Mal!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Entenbrust auch ohne Haut zubereiten?
Ja, das ist möglich, aber dann verlierst du die knusprige Kruste, die dieses Gericht so besonders macht. Wenn du die Haut entfernst, brate das Fleisch in etwas Öl an und gare es wie gewohnt im Ofen. Die Sauce wird dann zum wichtigsten Element, also würze sie ruhig etwas kräftiger.
Wie bekomme ich die Orangensauce besonders sämig?
Der Trick ist die kalte Butter am Ende. Rühre sie erst unter, wenn die Sauce nicht mehr kocht, sonst trennt sie sich. Du kannst auch 1 TL Speisestärke mit 2 EL kaltem Wasser anrühren und in die kochende Sauce geben – aber die Buttermethode ist geschmacklich überlegen.
Kann ich die Ente einfrieren?
Ja, aber ich empfehle, die fertig gegarte Ente einzufrieren, nicht die rohe. Wickle sie gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. Sie hält sich 2-3 Monate. Zum Auftauen: Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und dann kurz in der Pfanne erwärmen. Die Sauce friere ich separat ein – sie wird beim Auftauen manchmal etwas wässrig, aber ein kurzes Aufkochen behebt das.
Welche Beilagen passen am besten zu Entenbrust mit Orangensauce?
Meine Favoriten sind Kartoffelgratin, Rosenkohl mit Speck und Brotknödel. Aber auch ein frischer Feldsalat mit Orangenfilets und Walnüssen ist eine tolle, leichtere Alternative. Im Sommer serviere ich die Ente gern mit einem grünen Spargel und jungen Kartoffeln – das ist dann weniger festlich, aber genauso lecker.
Warum wird meine Ente manchmal trocken?
Das passiert meistens, wenn die Kerntemperatur zu hoch ist oder die Ente zu lange im Ofen bleibt. Investiere in ein Küchenthermometer – das ist die sicherste Methode. Auch das Ruhenlassen ist entscheidend: Wenn du die Ente sofort anschneidest, läuft der Saft aus und das Fleisch wird trocken. Also: Geduld, mein Freund, Geduld!
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Perfekte Entenbrust aus dem Backofen mit Orangensauce – einfaches Festrezept
Ein einfaches, aber beeindruckendes Festrezept für knusprige Entenbrust mit samtiger Orangensauce, das dank einer cleveren Methode wenig Arbeit macht und viel Zeit für die Gäste lässt.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 2 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 2 Entenbrustfilets (à ca. 250-300 g)
- 1 TL Salz (z. B. Fleur de Sel)
- ½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 1 Zweig Rosmarin (frisch)
- 2 Knoblauchzehen (angedrückt)
- 2 Orangen (unbehandelt)
- 200 ml Geflügelfond (oder Hühnerbrühe)
- 2 EL Honig (flüssig)
- 1 Sternanis
- 1 EL Butter (kalt)
- 1 Schuss Orangensaft (frisch gepresst)
- 1 Orange (in dünne Scheiben geschnitten)
- Ein paar Rosmarinzweige
Instructions
- Die Entenbrustfilets etwa 30 Minuten vor dem Kochen aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur erreichen. Die Haut mit einem scharfen Messer rautenförmig einritzen (nur in die Fettschicht, nicht ins Fleisch). Großzügig mit Salz und Pfeffer würzen, auch auf der Fleischseite. Rosmarinzweige und angedrückte Knoblauchzehen bereitlegen.
- Eine ofenfeste Pfanne auf mittlerer bis hoher Stufe vorheizen. Die Entenbrust mit der Hautseite nach unten in die kalte Pfanne legen. Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und die Ente 8-10 Minuten braten, bis die Haut goldbraun und knusprig ist. Das ausgetretene Fett abgießen (aufbewahren). Die Ente wenden und die Fleischseite 2 Minuten anbraten. Rosmarin und Knoblauch in die Pfanne geben.
- Den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze (Umluft 140°C) vorheizen. Die Pfanne mit der Ente (Hautseite nach oben) in den Ofen schieben und 20-25 Minuten garen, bis die Kerntemperatur 54-56°C (medium) beträgt.
- Die Ente aus dem Ofen nehmen, locker in Alufolie wickeln und 10 Minuten ruhen lassen.
- Während die Ente ruht, die Sauce zubereiten: Das überschüssige Fett aus der Pfanne gießen (bis auf 1 EL). Den Honig hineingeben und bei mittlerer Hitze 1 Minute leicht karamellisieren lassen. Mit Orangensaft und Geflügelfond ablöschen, die Bratreste vom Pfannenboden lösen. Sternanis und abgeriebene Orangenschale zugeben. Die Sauce bei offenem Deckel 8-10 Minuten köcheln lassen, bis sie um etwa ein Drittel reduziert ist. Den Sternanis entfernen. Die Hitze ausschalten und die kalte Butter unterrüh…
- Die Entenbrust in dünne Scheiben schneiden (schräg zur Faser). Auf einer vorgewärmten Platte anrichten, die Sauce separat servieren oder darüber geben. Mit Orangenscheiben und Rosmarinzweigen garnieren.
Notes
Die Ente vor dem Braten trocken tupfen für extra Knusprigkeit. Die kalte Butter am Ende macht die Sauce sämig – nicht mehr kochen lassen. Die Ente unbedingt ruhen lassen, damit der Saft sich verteilt.
Nutrition
- Serving Size: 1 Entenbrusthälfte m
- Calories: 450
- Sugar: 15
- Sodium: 800
- Fat: 28
- Saturated Fat: 9
- Carbohydrates: 18
- Fiber: 1
- Protein: 35
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