Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Leichtes Schwarz-Weiß-Gebäck mit Spiralmuster: Einfaches Rezept für perfekte Kekse

Fertig in 90 Minuten
Portionen 30-35 Kekse
Schwierigkeitsgrad Medium

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Meine Schwester hatte Kekse mit Spiralmuster jahrelang verschmäht. Mindestens ein Jahrzehnt. Dann habe ich an einem verregneten Dienstag im November einfach eine Ladung gebacken – nur für mich, dachte ich. Ich fand sie eine halbe Stunde später in der Küche, wie sie heimlich den letzten Keks vom Blech stibitzte, noch warm, mit einer kleinen Krümelspur auf der Arbeitsplatte. „Die sind ja… gar nicht schlecht”, murmelte sie mit vollem Mund. Und genau das ist es, was dieses Rezept mit mir gemacht hat: Es hat mich zur stillen Siegerin erklärt, ohne dass ich auch nur ein Wort sagen musste. Vielleicht kennst du das ja – wenn ein Gebäck so gut ist, dass es sogar die größten Skeptiker eines Besseren belehrt.

Ich habe lange nach der perfekten Balance gesucht. Nicht zu süß, nicht zu trocken, mit einem Muster, das wirklich hält, ohne zu verschmieren. Ehrlich, meine ersten Versuche sahen aus wie von einem Kleinkind mit Knete modelliert. Aber irgendwann – nach viel Geduld und ein paar verbrannten Fingern – hatte ich den Dreh raus. Dieses Leichtes Schwarz-Weiß-Gebäck mit Spiralmuster ist das Ergebnis. Es ist der Keks, den ich jetzt immer backe, wenn ich zeigen will, dass ich auch was kann, ohne anzugeben. Es fühlt sich einfach richtig an: der Kontrast, der Biss, dieses kleine Erfolgserlebnis, wenn die Spirale perfekt wird.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Dieses Rezept habe ich unzählige Male getestet – mit Freunden, mit Kollegen, sogar mit meiner kritischen Tante, die bei jedem Bissen die Augenbraue hochzieht. Es hat jedes Mal funktioniert. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von stundenlangem Ausprobieren und ein paar klugen Tricks, die ich mit dir teile.

  • Einfach & schnell: In unter 30 Minuten hast du den Teig fertig, und nach einer kurzen Kühlzeit sind die Kekse im Handumdrehen gebacken. Perfekt für spontane Besuche oder wenn dich der Heißhunger auf etwas Süßes überkommt.
  • Alltägliche Zutaten: Du brauchst nichts Exotisches. Mehl, Butter, Zucker, Eier – das hast du wahrscheinlich sowieso im Schrank. Keine ausgefallenen Gewürze oder schwer zu findende Mehlsorten.
  • Ideal für besondere Momente: Ob zum Kaffee mit Freunden, als Mitbringsel zur Einladung oder einfach für dich am Sonntagnachmittag – diese Kekse passen immer.
  • Ein echter Publikumsliebling: Ich habe noch niemanden getroffen, der nicht nach dem Rezept gefragt hat. Kinder lieben das Muster, Erwachsene den Geschmack. Es ist einfach ein Gewinner.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus buttrigem Vanilleteig und feinem Kakao ist einfach himmlisch. Knackig, aber nicht zu hart, süß, aber nicht aufdringlich.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Technik. Viele Rezepte scheitern daran, dass die Spirale beim Backen verwischt oder der Teig zu bröselig ist. Ich zeige dir, wie du einen geschmeidigen Teig bekommst, der sich perfekt rollen lässt, ohne zu reißen, und wie das Muster auch nach dem Backen gestochen scharf bleibt. Das ist kein Hexenwerk, sondern einfach ein bisschen Know-how.

Ich liebe es, wie dieser Keks mich fühlen lässt. Er ist nicht nur lecker – er ist ein kleines Kunstwerk, das jeder hinbekommt. Er gibt dir das Gefühl, etwas Besonderes geschaffen zu haben, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Und das Beste? Er schmeckt genauso gut, wie er aussieht. Versprochen.

Welche Zutaten du brauchst

Die Magie dieses Leichtes Schwarz-Weiß-Gebäck mit Spiralmuster liegt in der Einfachheit der Zutaten. Du brauchst keine ausgefallenen Sachen, nur gute Basics, die perfekt zusammenarbeiten. Ich erkläre dir, warum jede Zutat wichtig ist und was du beachten solltest.

  • 250 g Weizenmehl (Type 405): Das ist die Basis. Ich empfehle Type 405, weil sie fein ist und den Teig zart macht. Für eine vollmundigere Note kannst du auch 50 g durch Dinkelmehl ersetzen, aber dann wird der Teig etwas fester.
  • 125 g kalte Butter, in Würfeln: Butter ist der Geschmacksträger. Sie muss kalt sein, damit der Teig nicht zu weich wird und sich gut verarbeiten lässt. Ich nehme am liebsten die von Kerrygold oder einer anderen Marke mit hohem Fettgehalt – das gibt einfach den besten Geschmack.
  • 100 g Zucker: Ich verwende feinen Haushaltszucker. Du kannst auch braunen Zucker nehmen, aber dann wird der helle Teig leicht karamellfarben, was den Kontrast etwas abschwächt. Für eine feinere Süße geht auch Puderzucker, aber dann wird der Teig etwas bröseliger.
  • 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig und gibt ihm Struktur. Es sollte Zimmertemperatur haben, damit es sich besser mit der Butter verbindet. Nimm es einfach eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Für das unverwechselbare Aroma. Ich nehme immer echten Bourbon-Vanillezucker – der Unterschied zu künstlichem ist riesig. Du kannst auch das Mark einer halben Vanilleschote verwenden, wenn du welche da hast.
  • 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber Salz hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor und verhindert, dass die Kekse zu süß schmecken. Ich verwende feines Meersalz.
  • 20 g Kakaopulver (ungesüßt): Für den dunklen Teil. Achte darauf, dass es kein Instant-Kakao ist, sondern reines Backkakao. Der von Dr. Oetker oder Alnatura funktioniert super. Er gibt dem Teig eine intensive, leicht herbe Note, die perfekt mit der Süße harmoniert.
  • 1-2 EL Milch (bei Bedarf): Falls der Teig zu trocken sein sollte. Das passiert manchmal, je nach Mehl oder Eiergröße. Gib sie einfach löffelweise dazu, bis der Teig geschmeidig ist.

Ein Tipp zur Kakaoauswahl: Ich habe schon mit verschiedenen Marken experimentiert, und der Unterschied ist wirklich spürbar. Ein hochwertigeres Kakaopulver gibt ein tieferes, fast schokoladigeres Aroma. Für den Alltag reicht aber das normale aus dem Supermarkt völlig aus. Und wenn du mal keinen Vanillezucker hast? Dann nimm einfach einen halben Teelöffel Vanilleextrakt – das funktioniert genauso gut.

Ausrüstung, die dir hilft

Du brauchst keine teure Spezialausrüstung für dieses Rezept. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche. Hier ist, was ich verwende und was du stattdessen nehmen kannst.

  • Eine große Rührschüssel: Nichts Besonderes, einfach eine, in der du gut kneten kannst. Ich habe eine alte Keramikschüssel von meiner Oma – die ist perfekt.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Ich knete den Teig am liebsten mit den Knethaken meiner Küchenmaschine. Aber ein Handrührgerät mit Knethaken tut es auch. Oder du knetest von Hand – das dauert etwas länger, aber es geht.
  • Frischhaltefolie: Unverzichtbar, um den Teig zu kühlen und zu lagern. Nimm einfach die, die du immer hast.
  • Ein scharfes Messer: Zum Schneiden der Kekse. Ein wellenförmiges Messer gibt ein schöneres Muster, aber ein normales Küchenmesser reicht völlig aus. Wichtig ist, dass es scharf ist, damit die Kekse nicht zerbröseln.
  • Backblech und Backpapier: Ein normales Blech und eine Rolle Backpapier – mehr brauchst du nicht. Ich lege immer ein neues Blatt Papier auf, wenn ich ein neues Blech backe, damit nichts anbrennt.
  • Ein Nudelholz (optional): Wenn du den Teig ausrollen willst, bevor du ihn rollst. Ich mache das nicht immer, aber es hilft, eine gleichmäßige Dicke zu bekommen.

Ein kleiner Geheimtipp: Wenn du kein scharfes Messer hast, kannst du auch einen langen Faden oder Zahnseide (ungeschmackt!) verwenden, um den Teig zu schneiden. Das klingt verrückt, aber es funktioniert wirklich gut und die Kekse brechen nicht so leicht. Ich habe das einmal ausprobiert, als mein Messer stumpf war, und war überrascht, wie sauber der Schnitt war.

So bereitest du das Leichtes Schwarz-Weiß-Gebäck mit Spiralmuster zu

Schwarz-Weiß-Gebäck mit Spiralmuster preparation steps

Jetzt kommt der spannende Teil. Keine Sorge, es ist einfacher, als es aussieht. Ich führe dich Schritt für Schritt durch den Prozess, und am Ende wirst du stolz auf deine Kunstwerke sein. Versprochen.

Schritt 1: Teig zubereiten (10 Minuten)

Gib das Mehl, die kalten Butterwürfel, den Zucker, den Vanillezucker, das Ei und die Prise Salz in eine große Schüssel. Verknete alles mit den Knethaken deines Rührgeräts oder mit den Händen zu einem glatten Teig. Es dauert etwa 3-4 Minuten, bis sich alles verbunden hat. Der Teig sollte nicht kleben – wenn er zu trocken ist, gib einen Esslöffel Milch dazu. Wenn er zu klebrig ist, füge etwas Mehl hinzu.

Schritt 2: Teig teilen und färben (5 Minuten)

Teile den Teig in zwei gleich große Hälften. Lass eine Hälfte so, wie sie ist – das wird der helle Teil. Zur anderen Hälfte gibst du das Kakaopulver. Knete es gründlich unter, bis der Teig eine gleichmäßig dunkle Farbe hat. Das kann ein paar Minuten dauern. Der dunkle Teig wird etwas trockener sein, aber das ist normal. Wenn er bröselt, gib noch einen Teelöffel Milch dazu.

Schritt 3: Teig kühlen (30 Minuten)

Wickle beide Teigportionen getrennt in Frischhaltefolie und lege sie für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist wichtig, damit der Teig fest wird und sich später besser rollen lässt. Du kannst ihn auch über Nacht kühlen – das macht ihn sogar noch geschmeidiger.

Schritt 4: Teig ausrollen und schichten (10 Minuten)

Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den hellen Teig zu einem Rechteck von etwa 20×30 cm aus. Er sollte etwa 5 mm dick sein. Rolle dann den dunklen Teig auf die gleiche Größe aus. Lege das dunkle Rechteck vorsichtig auf das helle. Drücke es leicht an, damit es haftet. Jetzt hast du einen zweifarbigen Teigblock.

Schritt 5: Die Spirale formen (5 Minuten)

Jetzt kommt der Trick: Rolle den Teigblock von der langen Seite her fest auf, wie eine Biskuitrolle. Drücke die Rolle dabei gleichmäßig an, damit keine Luftblasen entstehen. Wenn du sie lockerer rollst, wird die Spirale später größer und weniger definiert. Ich rolle sie immer relativ fest, für ein klares Muster. Wickle die Rolle in Frischhaltefolie und lege sie für weitere 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist wichtig, damit sie beim Schneiden nicht zusammenfällt.

Schritt 6: Kekse schneiden (5 Minuten)

Heize den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Nimm die Rolle aus dem Kühlschrank und schneide sie mit einem scharfen Messer in etwa 5-7 mm dicke Scheiben. Wenn die Scheiben etwas oval werden, drücke sie vorsichtig mit den Fingern in eine runde Form. Lege sie mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Aus dieser Menge bekommst du etwa 30-35 Kekse, je nachdem, wie dick du sie schneidest.

Schritt 7: Backen (10-12 Minuten)

Backe die Kekse im vorgeheizten Ofen für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. Nimm sie sofort aus dem Ofen und lass sie auf dem Blech für 2-3 Minuten abkühlen, bevor du sie auf ein Kuchengitter legst. Sie werden beim Abkühlen noch etwas fester. Wenn du sie zu lange backst, werden sie hart und verlieren ihr schönes Muster.

Ein persönlicher Tipp: Ich habe einmal vergessen, den Teig vor dem Schneiden zu kühlen, und die Kekse sind völlig auseinandergefallen. Die Spirale war kaum noch zu erkennen. Also – nicht überspringen! Und wenn dir beim Rollen der Teig reißt? Kein Problem. Drücke die Ränder einfach mit den Fingern zusammen. Das sieht später niemand mehr.

Tipps und Techniken für perfekte Kekse

Ich habe bei diesem Rezept so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Lass mich dir die größten Fallstricke ersparen. Hier sind meine besten Tipps, damit dein Leichtes Schwarz-Weiß-Gebäck mit Spiralmuster jedes Mal gelingt.

Die richtige Kühlung ist alles

Der Teig muss vor dem Rollen und vor dem Schneiden gut gekühlt sein. Ich weiß, es ist verlockend, ihn direkt zu verarbeiten, aber glaub mir: Die 30 Minuten im Kühlschrank sind Gold wert. Wenn der Teig zu weich ist, verschmiert die Spirale, und die Kekse verlieren ihre Form. Ich stelle die Rolle manchmal sogar für 10 Minuten ins Gefrierfach, wenn es schnell gehen muss. Das funktioniert auch, aber pass auf, dass sie nicht gefriert.

Das Messer macht den Unterschied

Ein stumpfes Messer ist der Feind der perfekten Spirale. Es drückt den Teig zusammen und verwischt das Muster. Ich habe einmal ein Brotmesser mit Wellenschliff benutzt – das war eine Katastrophe. Jetzt nehme ich immer ein scharfes, glattes Messer. Und ich reinige es nach jedem Schnitt mit einem feuchten Tuch, damit die Kakaoreste nicht auf den hellen Teig übertragen werden. Das klingt pingelig, aber es macht optisch einen riesigen Unterschied.

Nicht zu viel Mehl auf der Arbeitsfläche

Beim Ausrollen brauchst du nur ganz wenig Mehl. Zu viel Mehl macht den Teig trocken und bröselig. Ich bestäube die Fläche nur ganz leicht und wische überschüssiges Mehl vor dem Rollen ab. Wenn der Teig doch klebt, lege ihn kurz zurück in den Kühlschrank, statt mehr Mehl zu verwenden.

Gleichmäßige Dicke für gleichmäßiges Backen

Achte darauf, dass die Kekse alle etwa gleich dick sind. Sonst backen die dünneren schneller durch und verbrennen, während die dickeren noch weich sind. Ich schneide sie immer mit einem Lineal nach – das klingt übertrieben, aber es hilft. Oder du verwendest eine Keksform, die die Scheiben in die richtige Form drückt.

Ein kleiner Fail von mir: Ich habe einmal versucht, den Teig ohne Kühlung zu rollen, weil ich keine Geduld hatte. Das Ergebnis war eine einzige, matschige Masse, die nach nichts aussah. Die Kekse waren zwar essbar, aber das Muster war komplett verschwunden. Seitdem bin ich ein geduldigerer Bäcker. Lern aus meinen Fehlern, ja?

Variationen und Anpassungen

Dieses Rezept ist eine tolle Basis, die du nach Herzenslust abwandeln kannst. Ich habe selbst ein paar Versionen ausprobiert, und jede hatte ihren eigenen Charme. Hier sind meine liebsten Ideen.

Schokoladen-Zitrus-Variante

Gib den Abrieb einer halben Bio-Orange zum hellen Teig. Die Zitrusnote passt überraschend gut zum Kakao und gibt den Keksen eine frische, fast sommerliche Note. Ich habe das für einen Geburtstag gemacht, und alle waren begeistert. Einfach den Abrieb mit dem Zucker vermischen, bevor du ihn zum Teig gibst, damit sich das Aroma besser verteilt.

Vegane Version

Ersetze die Butter durch 125 g vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und das Ei durch einen Esslöffel gemahlene Leinsamen, die du mit 3 Esslöffeln Wasser verrührst und 5 Minuten quellen lässt. Der Teig wird etwas bröseliger, aber mit genug Kühlung funktioniert es super. Ich habe es schon mehrmals gemacht, und die Kekse schmecken fast wie das Original.

Glutenfreie Option

Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (1:1-Austausch). Achte darauf, dass sie Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst wird der Teig zu brüchig. Ich habe eine Mischung von Schär verwendet, und es hat gut geklappt. Der Teig ist etwas empfindlicher, also kühle ihn unbedingt gut.

Gewürz-Variante für den Herbst

Füge dem hellen Teig einen Teelöffel Zimt und eine Prise Muskat hinzu. Das gibt den Keksen eine wärmende, weihnachtliche Note. Ich backe diese Version oft im November, wenn es draußen kalt ist. Sie passen perfekt zu einer Tasse heißen Tee.

Mit Nüssen oder Schokostückchen

Hacke 50 g Mandeln oder Haselnüsse fein und knete sie in den hellen Teig, bevor du ihn ausrollst. Oder streue ein paar dunkle Schokotropfen auf den Teig, bevor du ihn rollst. Das gibt extra Crunch und Geschmack. Aber sei vorsichtig: Zu große Stücke können das Muster zerstören, also hacke sie wirklich klein.

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Diese Kekse schmecken am besten, wenn sie frisch sind, aber sie lassen sich auch wunderbar aufbewahren. Hier ist, was ich dazu gelernt habe.

Servieren

Ich serviere die Kekse am liebsten bei Zimmertemperatur, einfach auf einem schönen Teller angerichtet. Sie passen perfekt zu einer Tasse Kaffee, Milch oder einem Glas kaltem Milchkaffee. Für eine besondere Note kannst du sie mit etwas Puderzucker bestäuben – aber nur ganz leicht, sonst verdeckt das Muster. Ich habe sie auch schon zu einer Kugel Vanilleeis gereicht – das war ein Hit.

Aufbewahren

In einer luftdichten Dose halten sich die Kekse bei Zimmertemperatur etwa 5-7 Tage. Lege ein Stück Küchenpapier mit in die Dose, das überschüssige Feuchtigkeit aufnimmt und die Kekse knusprig hält. Nicht in den Kühlschrank legen – da werden sie weich und verlieren ihren Biss.

Einfrieren

Du kannst die Kekse super einfrieren. Lege sie in einer Lage auf ein Blech und friere sie für eine Stunde vor. Dann packst du sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose. So kleben sie nicht zusammen. Im Gefrierfach halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur für 15-20 Minuten stehen lassen.

Reheizen

Wenn die Kekse nach ein paar Tagen etwas weich geworden sind, kannst du sie für 3-4 Minuten bei 150°C im Ofen aufbacken. Das macht sie wieder knusprig. Aber pass auf, dass sie nicht braun werden. In der Mikrowelle würde ich sie nicht aufwärmen – da werden sie nur gummiartig.

Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Die Kekse schmecken am zweiten Tag oft noch besser, weil sich die Aromen etwas setzen. Aber ehrlich gesagt, bei mir sind sie selten länger als einen Tag haltbar. Sie sind einfach zu lecker.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Ich will nicht so tun, als ob Kekse ein Gesundheitsessen wären, aber mit ein paar bewussten Entscheidungen kannst du sie etwas ausgewogener gestalten. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Keks (bei 30 Keksen):

Nährwert Pro Keks
Kalorien ca. 85 kcal
Fett 5 g
davon gesättigte Fettsäuren 3 g
Kohlenhydrate 9 g
davon Zucker 4 g
Eiweiß 1,5 g

Die Kekse enthalten durch die Butter etwas gesättigtes Fett, aber auch wertvolles Eiweiß aus dem Ei. Der Kakao ist übrigens reich an Antioxidantien, die sogenannten Flavonoide, die gut für das Herz-Kreislauf-System sein können. Natürlich in Maßen – ein Keks am Tag ist ein Genuss, eine ganze Dose eher nicht.

Für eine bewusstere Ernährung kannst du den Zucker um 20 g reduzieren, ohne dass der Teig leidet. Ich habe es getestet, und die Kekse schmecken dann etwas weniger süß, aber das Muster wird nicht beeinträchtigt. Oder du verwendest Kokosblütenzucker, der einen niedrigeren glykämischen Index hat. Aber Achtung: Der Teig wird dann etwas dunkler, was den Kontrast abschwächt.

Allergiker sollten beachten: Das Rezept enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Für eine vegane Variante siehe oben. Die Kekse sind von Natur aus nussfrei, wenn du keine Nüsse hinzufügst.

Fazit

Dieses Leichtes Schwarz-Weiß-Gebäck mit Spiralmuster ist mehr als nur ein Keks. Es ist ein kleines Projekt, das dich belohnt mit einem Gefühl von Stolz und einer Dose voller Leckereien. Es beweist, dass man mit einfachen Mitteln und ein bisschen Geduld etwas wirklich Schönes schaffen kann – und das ohne stundenlang in der Küche zu stehen.

Ich liebe es, wie dieses Rezept Menschen zusammenbringt. Wenn ich diese Kekse mitbringe, sind sie immer das Erste, was weg ist. Und jedes Mal werde ich gefragt: „Wie hast du das Muster denn hingekriegt?” Dann lächle ich nur und denke an meine Schwester, die jetzt auch heimlich welche backt.

Probier es aus! Hab keine Angst vor Fehlern – selbst wenn die erste Spirale nicht perfekt ist, schmecken sie trotzdem fantastisch. Und wenn du eine besondere Variante entdeckst oder einen Tipp hast, den ich nicht erwähnt habe, lass es mich wissen. Ich bin gespannt auf deine Kreationen. Teile deine Fotos auf Pinterest oder Instagram – ich würde mich riesig freuen, deine Kunstwerke zu sehen. Bis dahin: Viel Spaß beim Backen und genieße jeden Bissen!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum ist mein Teig zu bröselig?

Das passiert oft, wenn der Teig zu trocken ist oder zu wenig Fett enthält. Gib einfach einen Esslöffel Milch oder etwas weiche Butter dazu und knete ihn kurz durch. Auch eine längere Kühlzeit kann helfen, den Teig geschmeidiger zu machen.

Kann ich den Teig auch ohne Kühlung verarbeiten?

Ich rate davon ab. Der Teig muss gekühlt sein, damit er sich sauber rollen und schneiden lässt. Ohne Kühlung wird er zu weich, die Spirale verschmiert, und die Kekse verlieren ihre Form. Die 30 Minuten sind wirklich wichtig.

Wie bekomme ich die Spirale noch deutlicher?

Rolle den Teig fester und kühle ihn länger – am besten eine Stunde. Verwende ein sehr scharfes Messer und reinige es nach jedem Schnitt. Wenn die Kekse beim Backen etwas aufgehen, ist das normal, aber die Spirale bleibt sichtbar, wenn der Teig gut gekühlt war.

Kann ich die Kekse auch mit Vollkornmehl backen?

Ja, aber der Teig wird etwas fester und trockener. Ersetze maximal die Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl, sonst wird die Spirale schwerer zu erkennen. Du musst dann vielleicht etwas mehr Milch hinzufügen, um den Teig geschmeidig zu halten.

Wie lange sind die Kekse haltbar?

In einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur etwa 5-7 Tage. Im Gefrierfach halten sie sich bis zu 3 Monate. Achte darauf, sie nach dem Auftauen nicht zu lange offen liegen zu lassen, sonst werden sie weich.

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Schwarz-Weiß-Gebäck mit Spiralmuster recipe

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Leichtes Schwarz-Weiß-Gebäck mit Spiralmuster

Ein einfaches Rezept für perfekte Kekse mit Spiralmuster, die mit buttrigem Vanilleteig und feinem Kakao begeistern. Ideal für Kaffee, als Mitbringsel oder einfach für den Sonntagnachmittag.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 32 Minuten (inkl. Kühlzeiten)
  • Yield: 30-35 Kekse 1x
  • Category: Kekse / Gebäck
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 125 g kalte Butter, in Würfeln
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 20 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • 1–2 EL Milch (bei Bedarf)

Instructions

  1. Mehl, kalte Butterwürfel, Zucker, Vanillezucker, Ei und Salz in eine große Schüssel geben. Mit den Knethaken eines Rührgeräts oder von Hand zu einem glatten Teig verkneten (ca. 3-4 Minuten). Falls der Teig zu trocken ist, 1 EL Milch hinzufügen; falls zu klebrig, etwas Mehl.
  2. Teig in zwei gleich große Hälften teilen. Eine Hälfte unverändert lassen (heller Teig). Zur anderen Hälfte das Kakaopulver geben und gründlich unterkneten, bis eine gleichmäßig dunkle Farbe entsteht. Falls der dunkle Teig bröselt, 1 TL Milch hinzufügen.
  3. Beide Teigportionen getrennt in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  4. Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben. Hellen Teig zu einem Rechteck von ca. 20×30 cm und 5 mm Dicke ausrollen. Dunklen Teig auf die gleiche Größe ausrollen. Dunkles Rechteck vorsichtig auf das helle legen und leicht andrücken.
  5. Teigblock von der langen Seite her fest aufrollen (wie eine Biskuitrolle), dabei gleichmäßig andrücken, um Luftblasen zu vermeiden. Rolle in Frischhaltefolie wickeln und für weitere 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  6. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Rolle aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem scharfen Messer in ca. 5-7 mm dicke Scheiben schneiden. Falls die Scheiben oval werden, vorsichtig in runde Form drücken. Mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  7. Kekse im vorgeheizten Ofen 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind, die Mitte aber noch hell ist. Sofort aus dem Ofen nehmen, 2-3 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter legen.

Notes

Der Teig muss vor dem Rollen und vor dem Schneiden gut gekühlt sein, damit die Spirale sauber bleibt. Ein scharfes Messer verhindert das Verwischen des Musters. Nach jedem Schnitt das Messer mit einem feuchten Tuch reinigen. Die Kekse schmecken am zweiten Tag oft noch besser, da sich die Aromen setzen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Keks
  • Calories: 85
  • Sugar: 4
  • Sodium: 30
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 9
  • Fiber: 0.5
  • Protein: 1.5

Keywords: Schwarz-Weiß-Gebäck, Spiralmuster, Kekse, einfaches Rezept, Vanille, Kakao, Buttergebäck

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