Love this? Save it for later!
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Ich war an einem regnerischen Dienstag in der kleinen Buchhandlung am Marktplatz, als die Besitzerin, eine ältere Dame namens Frau Weber, mir plötzlich ein zerfleddertes Notizbuch in die Hand drückte. „Das hier habe ich vor dreißig Jahren von meiner Tante bekommen”, sagte sie, „die Rezepte darin sind alle, aber dieses eine – das müssen Sie probieren.” Ich hatte eigentlich nur nach einem Kochbuch für die neue Saison gesucht, aber stattdessen hielt ich ein handgeschriebenes Rezept für einen Schoko-Lava-Cake in den Händen. Einen, der angeblich so leicht war, dass man ihn sogar nach einem großen Abendessen noch genießen konnte. Und ich muss zugeben, ich war skeptisch. Ich meine, ein Lava-Cake, der leicht ist? Das klang fast zu schön, um wahr zu sein.
Frau Weber lächelte, als sie mein Zögern bemerkte. „Probieren Sie es einfach”, sagte sie, „mein Mann isst normalerweise keine Süßspeisen, aber bei diesem hier macht er eine Ausnahme.” Also nahm ich das Rezept mit nach Hause, klebte es an meinen Kühlschrank und vergaß es fast wieder. Bis ich eines Abends Lust auf etwas Schokoladiges hatte, aber nicht stundenlang in der Küche stehen wollte. Und da lag es – das vergilbte Papier mit den krakeligen Buchstaben. Ich hatte alle Zutaten da, also wagte ich den Versuch. Und wissen Sie was? Es wurde der beste Schoko-Lava-Cake, den ich je gegessen habe. Flüssiger Kern, schokoladig, aber irgendwie federleicht. Seitdem mache ich ihn mindestens einmal die Woche. Vielleicht haben Sie ja auch schon nach genau so einem Rezept gesucht – einem, das nicht schwer im Magen liegt, aber trotzdem nach ultimativem Schokoladenglück schmeckt.
Warum Sie diesen leichten Schoko-Lava-Cake lieben werden
Dieser Schoko-Lava-Cake ist nicht einfach nur ein weiteres Dessertrezept. Er ist das Ergebnis unzähliger Testreihen in meiner eigenen Küche. Ich habe ihn für Freunde gemacht, für meine Familie und sogar für eine Kollegin, die sich eigentlich glutenfrei ernährt. Und jedes Mal gab es dasselbe Ergebnis: begeisterte Gesichter und die Frage nach dem Rezept. Was ihn so besonders macht, ist die perfekte Balance zwischen Genuss und Leichtigkeit.
- Schnell & einfach: In unter 20 Minuten ist dieser Lava-Cake fertig. Perfekt für spontane Gelüste oder ein romantisches Abendessen zu zweit. Keine langen Wartezeiten, keine komplizierten Schritte.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keinen aufwändigen Einkauf. Die meisten Zutaten haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause. Mehl, Zucker, Butter, Eier, Schokolade – das war’s im Grunde.
- Perfekt für besondere Anlässe: Ob Valentinstag, Jahrestag oder einfach ein gemütlicher Abend auf dem Sofa – dieser Lava-Cake macht jeden Moment ein bisschen festlicher. Er sieht aus wie aus einem Sternerestaurant, ist aber in Ihrer eigenen Küche machbar.
- Ein echter Publikumsliebling: Ich habe noch niemanden getroffen, der bei diesem Anblick nicht „Wow” gesagt hat. Der flüssige Kern, der beim Anschneiden herausläuft – das ist einfach Show-Stopper-Material. Kinder lieben ihn genauso wie Erwachsene.
- Unverschämt lecker: Die Textur ist der absolute Wahnsinn. Außen ein zarter, saftiger Kuchen, innen eine warme, schmelzende Schokoladensauce. Und das alles, ohne dass man sich danach schwer und aufgebläht fühlt.
Was diesen Lava-Cake von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die spezielle Technik. Anstatt viel Butter zu verwenden, setze ich auf eine Kombination aus hochwertiger Zartbitterschokolade und einem Hauch Kakaopulver. Das spart Kalorien, ohne am Geschmack zu sparen. Außerdem verwende ich weniger Zucker als üblich – die natürliche Süße der Schokolade kommt so viel besser zur Geltung. Und das Geheimnis für den perfekt flüssigen Kern? Eine kurze, aber präzise Backzeit und die richtige Temperatur der Zutaten. Ich habe es so oft getestet, bis es jedes Mal auf Anhieb geklappt hat. Versprochen, das ist die beste Version, die Sie finden werden.
Welche Zutaten Sie benötigen
Dieses Rezept für den leichten Schoko-Lava-Cake kommt mit einer überschaubaren Liste an Zutaten aus. Das Schöne daran: Alles sind Dinge, die in einer gut sortierten Vorratskammer ohnehin vorhanden sind. Die Qualität der Schokolade spielt hier die Hauptrolle – nehmen Sie also eine, die Sie auch pur gerne essen würden. Das macht am Ende den entscheidenden Unterschied.
Für den Lava-Cake (2 Portionen)
- 60 g Zartbitterschokolade (70% Kakao) – Ich empfehle eine Marke wie Lindt oder Vivani. Je höher der Kakaoanteil, desto intensiver der Geschmack und desto weniger Zucker benötigen Sie. (Schokolade mit niedrigerem Kakaoanteil macht den Kuchen süßer, aber weniger „schokoladig”.)
- 40 g Butter (oder vegane Alternative) – Die Butter gibt dem Kuchen seine saftige Textur. Verwenden Sie ungesalzene Butter, um die Kontrolle über den Salzgehalt zu behalten. Für eine leichtere Version können Sie auch Kokosöl nehmen, das verändert aber den Geschmack leicht.
- 1 großes Ei (Zimmertemperatur) – Das Ei ist wichtig für die Struktur. Wenn das Ei zu kalt ist, verbindet es sich nicht gut mit der geschmolzenen Schokolade. Nehmen Sie es also rechtzeitig aus dem Kühlschrank. (Für eine vegane Version können Sie ein Leinsamen-Ei verwenden: 1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen.)
- 30 g Zucker (feiner Kristallzucker) – Ich verwende normalen weißen Zucker, weil er sich am besten auflöst. Brauner Zucker gibt einen karamelligen Geschmack, macht den Kuchen aber etwas dichter. Kokosblütenzucker funktioniert auch, färbt den Kuchen dann aber dunkler.
- 20 g Mehl (Type 405 oder glutenfreie Mehlmischung) – Das Mehl bindet den Teig und gibt ihm Halt. Für eine glutenfreie Variante nehmen Sie eine 1:1-Mehlmischung aus dem Handel. Achten Sie darauf, dass sie Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst wird der Kuchen bröselig.
- 1 EL ungesüßtes Kakaopulver – Verstärkt den Schokoladengeschmack und sorgt für eine schöne, dunkle Farbe. Ich nehme am liebsten Backkakao von Dr. Oetker oder RUF. (Kein Kaba oder Nesquik – die sind zu süß und enthalten Milchpulver.)
- 1 Prise Salz – Klingt komisch, ist aber ein Game-Changer. Das Salz hebt die Süße hervor und balanciert die Bitterkeit der Schokolade aus. Verwenden Sie feines Meersalz oder Fleur de Sel.
- Optional: 1/2 TL Vanilleextrakt – Runde den Geschmack ab. Echte Vanille ist besser als Vanillezucker, weil sie keine zusätzliche Süße einbringt. (Einen Schuss Espresso können Sie auch nehmen – das verstärkt den Schokoladengeschmack, ohne dass der Kuchen nach Kaffee schmeckt.)
Für die Förmchen

- Butter und Kakaopulver zum Einfetten – Fetten Sie die Förmchen großzügig ein und bestäuben Sie sie dann mit Kakaopulver statt mit Mehl. Das verhindert, dass der Kuchen kleben bleibt, und hinterlässt keine weißen Mehlflecken auf der dunklen Oberfläche. Sehr elegant!
Benötigte Küchengeräte
Für diesen leichten Schoko-Lava-Cake brauchen Sie keine ausgefallene Ausstattung. Ein paar Grundlagen reichen völlig aus. Ich verwende am liebsten zwei kleine Ofenförmchen aus Keramik oder Porzellan mit einem Fassungsvermögen von etwa 150-200 ml. Die hitzebeständigen Auflaufförmchen von Le Creuset oder die günstigeren von Römertopf funktionieren beide perfekt. Wichtig ist, dass sie nicht zu groß sind – sonst wird der Kern nicht flüssig, weil der Teig zu dünn ist.
Ein Schneebesen ist besser als ein Mixer, weil er den Teig nicht zu stark aufschlägt. Zu viel Luft im Teig führt dazu, dass der Kuchen zu stark aufgeht und der Kern fest wird. Wenn Sie keinen Schneebesen haben, geht auch eine Gabel, aber das dauert etwas länger. Eine kleine Küchenwaage ist unerlässlich – bitte nicht schätzen! Die Mengen sind aufeinander abgestimmt, und schon 5 Gramm mehr Mehl können den Unterschied zwischen einem flüssigen und einem festen Kern ausmachen. Ein Mikrowellenherd oder ein kleiner Topf zum Schmelzen der Schokolade sind auch praktisch. Wenn Sie die Schokolade im Wasserbad schmelzen, achten Sie darauf, dass kein Wasser in die Schokolade tropft – sonst wird sie klumpig.
Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Investieren Sie in gute Förmchen. Ich hatte einmal welche aus Aluminium – die Dinger haben nach dem dritten Gebrauch angefangen zu rosten. Keramik oder dickes Glas sind einfach zuverlässiger und sehen auf dem Teller auch viel schöner aus. Budget-Tipp: In jedem gut sortierten Haushaltswarenladen gibt es kleine Porzellanförmchen für ein paar Euro. Die halten ewig.
Zubereitung des leichten Schoko-Lava-Cakes
Die Zubereitung ist einfacher, als Sie vielleicht denken. Der Trick liegt im Timing und in der Reihenfolge der Schritte. Lesen Sie sich alles einmal durch, bevor Sie loslegen – das spart Zeit und verhindert Panik, wenn die Schokolade schon schmilzt, während Sie noch das Ei trennen müssen. Los geht’s!
- Vorbereiten (5 Minuten): Heizen Sie den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vor. Fetten Sie zwei ofenfeste Förmchen (ca. 150-200 ml Inhalt) großzügig mit Butter ein und bestäuben Sie sie mit Kakaopulver. Klopfen Sie das überschüssige Pulver aus. Stellen Sie die Förmchen bereit. (Tipp: Wenn Sie die Förmchen vorher einfetten und dann für 5 Minuten in den Kühlschrank stellen, haftet das Kakaopulver noch besser.)
- Schokolade schmelzen (3 Minuten): Hacken Sie die 60 g Zartbitterschokolade grob. Geben Sie sie zusammen mit 40 g Butter in eine mikrowellengeeignete Schüssel. Erhitzen Sie alles in 20-Sekunden-Intervallen bei mittlerer Leistung (ca. 600 Watt). Nehmen Sie die Schüssel nach jedem Intervall heraus und rühren Sie um. Sobald die Mischung glatt und glänzend ist, ist sie fertig. (Alternativ im Wasserbad: Schüssel über einen Topf mit köchelndem Wasser hängen, aber das Wasser darf die Schüssel nicht berühren.) Lassen Sie die Mischung etwas abkühlen – sie sollte lauwarm sein, nicht heiß. Sonst gerinnt später das Ei.
- Trockene Zutaten mischen (2 Minuten): In einer kleinen Schüssel 20 g Mehl, 1 EL Kakaopulver und eine Prise Salz vermischen. Stellen Sie die Schüssel beiseite.
- Eier und Zucker schaumig schlagen (3 Minuten): In einer zweiten, etwas größeren Schüssel das Ei (Zimmertemperatur!) mit 30 g Zucker und optional 1/2 TL Vanilleextrakt geben. Schlagen Sie die Mischung mit einem Schneebesen oder einem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 2-3 Minuten lang, bis sie dick, hellgelb und cremig ist. (Schaumprobe: Wenn Sie den Schneebesen anheben, sollte die Masse ein dickes Band bilden, das sich langsam wieder in die Schüssel legt.)
- Schokoladenmischung unterheben (2 Minuten): Geben Sie die lauwarme Schokoladen-Butter-Mischung zur Ei-Zucker-Creme. Heben Sie alles vorsichtig mit einem Teigschaber oder Schneebesen unter, bis eine gleichmäßige, dunkle Masse entsteht. Rühren Sie nicht zu heftig – sonst verlieren Sie die Luft, die Sie gerade eingearbeitet haben.
- Mehlmischung einarbeiten (1 Minute): Sieben Sie die Mehl-Kakao-Mischung über den Teig. Heben Sie das Mehl mit einem Teigschaber vorsichtig unter, bis gerade kein Mehl mehr zu sehen ist. Es dürfen ruhig ein paar kleine Klümpchen bleiben – übermäßiges Rühren aktiviert das Gluten und macht den Kuchen zäh. (Der Teig ist jetzt ziemlich dickflüssig, das ist normal.)
- Förmchen befüllen (2 Minuten): Verteilen Sie den Teig gleichmäßig auf die beiden vorbereiteten Förmchen. Füllen Sie sie nicht ganz bis zum Rand – lassen Sie etwa 1 cm Platz, damit der Kuchen aufgehen kann. Klopfen Sie die Förmchen einmal leicht auf die Arbeitsfläche, um eventuelle Luftblasen zu lösen.
- Backen (10-12 Minuten): Stellen Sie die Förmchen auf ein Backblech (das erleichtert das Herausnehmen) und schieben Sie sie in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backen Sie den Lava-Cake für exakt 10-12 Minuten. Die Oberfläche sollte fest aussehen und kleine Risse zeigen, aber der Kuchen sollte in der Mitte noch leicht wackeln, wenn Sie das Förmchen vorsichtig schütteln. (Backen Sie ihn nicht länger – sonst ist der Kern fest! Im Zweifel lieber eine Minute früher rausnehmen.)
- Ruhen und Stürzen (2 Minuten): Nehmen Sie die Förmchen aus dem Ofen und lassen Sie sie genau 1 Minute auf einem Kuchengitter abkühlen. Dann fahren Sie vorsichtig mit einem Messer am Rand entlang, um den Kuchen zu lösen. Setzen Sie einen kleinen Teller auf das Förmchen und stürzen Sie den Kuchen vorsichtig darauf. (Wenn er nicht sofort herauskommt, klopfen Sie leicht auf den Boden des Förmchens.)
- Servieren (sofort!): Bestäuben Sie den gestürzten Lava-Cake mit etwas Puderzucker oder Kakaopulver. Nach Belieben mit frischen Beeren (Himbeeren oder Erdbeeren passen perfekt) oder einem Klecks Sahne servieren. Und dann – am besten sofort anschneiden, damit der flüssige Kern schön herauslaufen kann. Guten Appetit!
Tipps & Tricks für den perfekten flüssigen Kern
Ich habe bei diesem Rezept so viel gelernt – meistens durch meine eigenen Fehler. Der erste Lava-Cake, den ich je gemacht habe, war eine Katastrophe. Der Kern war komplett fest, weil ich ihn zu lange im Ofen gelassen hatte. Und beim zweiten Mal war der Teig zu dünn und der Kuchen ist in der Mitte zusammengefallen. Aber aus Fehlern wird man ja klüger. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse:
Der häufigste Fehler: Zu langes Backen. Ich kann es nicht oft genug sagen: Lieber eine Minute zu kurz als eine Minute zu lang im Ofen. Jeder Ofen ist anders – mein alter Ofen hat 11 Minuten gebraucht, mein neuer nur 10. Machen Sie die Probe: Wenn die Oberfläche fest ist und der Rand sich leicht vom Förmchen löst, ist er perfekt. Die Mitte muss noch wackeln. Vertrauen Sie Ihrem Gefühl!
Timing ist alles: Planen Sie den Lava-Cake so, dass er genau dann fertig ist, wenn Sie ihn essen wollen. Sie können den Teig auch vorbereiten: Füllen Sie ihn in die Förmchen und stellen Sie ihn bis zu 24 Stunden in den Kühlschrank. Dann verlängert sich die Backzeit um etwa 2-3 Minuten. Das ist perfekt, wenn Sie Gäste haben – Sie müssen nur noch backen und servieren.
Multitasking leicht gemacht: Während der Lava-Cake backt, können Sie in aller Ruhe den Tisch decken, eine Kugel Vanilleeis aus dem Gefrierfach nehmen oder die Beeren waschen. Die 10 Minuten Backzeit sind genau richtig, um alles für den Service vorzubereiten. Und wenn der Kuchen im Ofen ist, haben Sie die Hände frei.
Die richtige Förmchen-Größe: Wie gesagt, 150-200 ml sind ideal. Zu große Förmchen führen dazu, dass der Teig zu flach ist und der Kern nicht flüssig wird. Zu kleine Förmchen – naja, dann haben Sie eher einen Schoko-Muffin als einen Lava-Cake. Messen Sie im Zweifel mit einem Messbecher nach.
Ein letzter Profi-Tipp: Wenn Sie Angst haben, dass der Kuchen kleben bleibt, legen Sie einen kleinen Kreis aus Backpapier auf den Boden des Förmchens, bevor Sie ihn einfetten. Dann rutscht er garantiert heraus. Ich mache das immer so – es ist die Versicherung für den perfekten Sturz.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber manchmal hat man ja Lust auf Abwechslung. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten, die ich im Laufe der Zeit ausprobiert habe. Jede davon hat ihren eigenen Charme.
Vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch 40 g Kokosöl (fest, nicht flüssig) und das Ei durch ein Leinsamen-Ei (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen). Die Backzeit bleibt gleich. Der Kuchen wird etwas fester in der Konsistenz, aber der Kern bleibt wunderbar flüssig. Ich habe diese Version für eine vegane Freundin gemacht – sie war begeistert!
Glutenfreie Variante: Tauschen Sie das Weizenmehl einfach gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Achten Sie darauf, dass die Mischung Bindemittel enthält (Xanthan oder Guarkernmehl), sonst wird der Kuchen zu bröselig. Ich habe gute Erfahrungen mit der Schär Mix B gemacht. Geschmacklich merkt man kaum einen Unterschied.
Orangen-Schoko-Variante: Geben Sie zur Schokoladen-Butter-Mischung den Abrieb einer halben Bio-Orange. Das Aroma der Orange passt fantastisch zur dunklen Schokolade und macht den Kuchen noch frischer. Ein kleiner Hauch von Zimt (eine Messerspitze) rundet das Ganze ab. Diese Version ist mein absoluter Favorit im Winter.
Mokka-Variante: Lösen Sie einen halben Teelöffel löslichen Espresso (Pulver, nicht Granulat) in einem Teelöffel heißem Wasser auf und geben Sie ihn zur Schokoladenmischung. Der Kaffee unterstreicht den Schokoladengeschmack, ohne dass der Kuchen nach Kaffee schmeckt. Klingt verrückt, ist aber so. Probieren Sie es aus!
Weiße-Schokolade-Variante: Ersetzen Sie die Zartbitterschokolade durch 60 g weiße Schokolade. Der Kuchen wird dann viel süßer und cremiger. Reduzieren Sie den Zucker auf 20 g, sonst wird es zu süß. Und fügen Sie ein paar Himbeeren hinzu – die Säure der Beeren bricht die Süße der weißen Schokolade perfekt.
Servier- und Aufbewahrungsvorschläge
Die Präsentation ist bei diesem Dessert fast so wichtig wie der Geschmack. Schließlich isst das Auge ja mit. Und das Schöne ist: Sie müssen kein Profi-Pâtissier sein, um einen Lava-Cake schön anzurichten.
Servieren: Der Lava-Cake schmeckt am besten warm, direkt nach dem Stürzen. Die ideale Serviertemperatur ist etwa 40-50 °C – der Kuchen ist noch warm, aber nicht mehr heiß. Ein Klecks Schlagsahne (oder vegane Sahne) ist ein klassischer Begleiter. Die Kühle der Sahne harmoniert wunderbar mit der warmen, flüssigen Schokolade. Noch besser: eine Kugel Vanilleeis! Der Temperaturkontrast ist einfach himmlisch. Dazu passen frische Beeren (Himbeeren, Erdbeeren, Blaubeeren) oder ein paar Minzblätter für einen frischen Akzent. Für einen besonderen Anlass können Sie den Teller vorher mit einem Klecks Fruchtpüree oder einem Schokoladenspiegel verzieren.
Aufbewahren: Im Gegensatz zu vielen anderen Kuchen lässt sich der Lava-Cake nicht gut aufbewahren, weil der flüssige Kern nach dem Abkühlen fest wird. Aber es gibt einen Trick: Backen Sie die Lava-Cakes wie beschrieben, lassen Sie sie aber nur 8 Minuten im Ofen, sodass sie innen noch sehr flüssig sind. Lassen Sie sie dann in den Förmchen vollständig abkühlen und stellen Sie sie abgedeckt in den Kühlschrank. Am nächsten Tag können Sie sie dann bei 180 °C für etwa 5-6 Minuten wieder aufbacken – der Kern wird dann wieder flüssig! (Getestet und für gut befunden.) Einfrieren funktioniert übrigens auch: Wickeln Sie die abgekühlten, ungestürzten Lava-Cakes in Frischhaltefolie und legen Sie sie in einen Gefrierbeutel. Sie halten sich so bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann wie beschrieben aufbacken.
Geschmacksentwicklung: Ehrlich gesagt schmeckt der Lava-Cake direkt aus dem Ofen am besten. Die Aromen sind frisch, die Schokolade ist noch warm und der Kern ist perfekt flüssig. Wenn Sie ihn wieder aufbacken, verliert er ein klein wenig von seiner ursprünglichen Leichtigkeit, ist aber immer noch um Längen besser als jeder gekaufte Kuchen.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ich möchte hier nicht mit der Gesundheitskeule kommen – schließlich ist ein Lava-Cake ein Dessert und soll vor allem Spaß machen. Aber ich finde es trotzdem gut zu wissen, was drin ist. Und dieser Kuchen hat tatsächlich ein paar überraschende Vorteile.
Nährwerte pro Portion (1 Lava-Cake, ohne Sahne oder Eis):
- Kalorien: ca. 320 kcal
- Fett: 18 g (davon gesättigt: 10 g)
- Kohlenhydrate: 34 g (davon Zucker: 22 g)
- Eiweiß: 7 g
- Ballaststoffe: 3 g
Warum dieser Kuchen „leichter” ist: Im Vergleich zu klassischen Lava-Cake-Rezepten (die oft 80-100 g Butter und 60-70 g Zucker pro Portion enthalten) spart diese Version etwa 40 % der Kalorien. Das liegt vor allem an der reduzierten Butter- und Zuckermenge. Die Verwendung von Zartbitterschokolade mit hohem Kakaoanteil sorgt für ein intensives Aroma, sodass weniger Zucker nötig ist.
Gesundheitliche Vorteile der Zutaten: Zartbitterschokolade ist reich an Antioxidantien (Flavonoide), die gut für das Herz-Kreislauf-System sein können. Sie enthält auch Eisen, Magnesium und Zink. Das Ei liefert hochwertiges Eiweiß und wichtige Vitamine. Und das Kakaopulver ist eine gute Quelle für Ballaststoffe. Also ja, es ist immer noch ein Dessert, aber eines, das Sie mit gutem Gewissen genießen können. Für eine zuckerfreie Variante können Sie den Zucker durch Erythrit oder Xylit ersetzen – das funktioniert überraschend gut, auch wenn der Kuchen dann etwas weniger feucht wird.
Fazit
Dieser leichte Schoko-Lava-Cake hat sich in meiner Küche zu einem echten Klassiker entwickelt. Er ist einfach, schnell und trotzdem so besonders, dass man ihn bei jedem Anlass servieren kann. Ob für einen gemütlichen Abend zu zweit, als Überraschung für die Familie oder als krönender Abschluss eines Festtagsessens – er enttäuscht nie. Und das Beste: Er schmeckt nicht nur unglaublich lecker, sondern fühlt sich auch nicht schwer an. Man kann ihn genießen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.
Ich lade Sie ein, dieses Rezept zu Ihrer eigenen Version zu machen. Probieren Sie die verschiedenen Variationen aus, passen Sie die Zutaten an Ihre Vorlieben an und machen Sie es zu Ihrem persönlichen Lieblingsdessert. Vielleicht entdecken Sie ja eine neue Geschmacksrichtung, die ich noch nicht ausprobiert habe. Wenn Sie den Lava-Cake nachbacken, würde ich mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie er gelungen ist. Welche Variation haben Sie gewählt? Gab es Probleme beim Stürzen? Oder haben Sie einen ganz neuen Trick entdeckt? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit mir und der Community – gemeinsam machen wir die Küche zu einem noch schöneren Ort. Und jetzt: Ran an die Schokolade und viel Spaß beim Backen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Lava-Cake auch in der Mikrowelle zubereiten?
Ja, das geht! Füllen Sie den Teig in eine mikrowellengeeignete Tasse (ca. 200 ml) und erhitzen Sie sie bei 800 Watt für etwa 45-60 Sekunden. Der Kuchen geht auf und der Kern bleibt flüssig. Aber Vorsicht: Jede Mikrowelle ist anders. Am besten nach 45 Sekunden kontrollieren und in 10-Sekunden-Schritten weitermachen, bis die Oberfläche fest aussieht. Der Kuchen schmeckt dann etwas anders – weniger saftig, aber immer noch lecker.
Warum ist mein Lava-Cake nicht flüssig geworden?
Der häufigste Grund ist eine zu lange Backzeit. Nehmen Sie den Kuchen heraus, sobald die Oberfläche fest ist und die Mitte noch wackelt. Ein weiterer Grund könnte sein, dass die Förmchen zu groß waren – dann verteilt sich die Hitze anders. Oder der Teig war zu kalt, als er in den Ofen kam. Achten Sie darauf, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben.
Kann ich den Teig auch für mehr als 2 Portionen machen?
Absolut! Verdoppeln oder verdreifachen Sie einfach die Zutaten. Die Backzeit bleibt gleich, solange Sie die Förmchen nicht überfüllen. Achten Sie darauf, dass Sie genügend Förmchen haben und diese nicht zu voll sind. Bei größeren Mengen kann es sein, dass die Backzeit um 1-2 Minuten länger ist, weil der Ofen mehr Arbeit hat.
Kann ich statt Zartbitterschokolade auch Vollmilchschokolade nehmen?
Ja, aber dann wird der Kuchen süßer und weniger intensiv im Schokoladengeschmack. Reduzieren Sie den Zucker auf 20 g, sonst wird es zu süß. Außerdem enthält Vollmilchschokolade mehr Milchfett, was den Kuchen etwas weicher macht. Der Kern wird dann eher cremig als richtig flüssig. Es schmeckt trotzdem gut – nur anders.
Wie verhindere ich, dass der Lava-Cake am Förmchen kleben bleibt?
Das Einfetten mit Butter und das Bestäuben mit Kakaopulver ist der Schlüssel. Fetten Sie die Förmchen wirklich großzügig ein – sparen Sie nicht an der Butter! Und lassen Sie den Kuchen nach dem Backen genau 1 Minute im Förmchen ruhen, bevor Sie ihn stürzen. Wenn er nach dem Stürzen trotzdem kleben bleibt, klopfen Sie vorsichtig auf den Boden des Förmchens oder fahren Sie mit einem dünnen Messer am Rand entlang. Ein kleines Stück Backpapier auf dem Boden ist auch eine gute Versicherung.
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Leichter Schoko-Lava-Cake mit flüssigem Kern für 2
Ein unglaublich leichter und dennoch intensiv schokoladiger Lava-Cake mit flüssigem Kern. Perfekt für ein romantisches Abendessen oder spontane Schokoladengelüste – in unter 20 Minuten fertig.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 10-12 Minuten
- Total Time: 20-22 Minuten
- Yield: 2 Portionen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: International
Ingredients
- 60 g Zartbitterschokolade (70% Kakao)
- 40 g Butter (oder vegane Alternative)
- 1 großes Ei (Zimmertemperatur)
- 30 g Zucker (feiner Kristallzucker)
- 20 g Mehl (Type 405 oder glutenfreie Mehlmischung)
- 1 EL ungesüßtes Kakaopulver
- 1 Prise Salz
- Optional: 1/2 TL Vanilleextrakt
- Butter und Kakaopulver zum Einfetten der Förmchen
Instructions
- Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Zwei ofenfeste Förmchen (ca. 150-200 ml) großzügig mit Butter einfetten und mit Kakaopulver bestäuben. Überschüssiges Pulver ausklopfen.
- Schokolade grob hacken und zusammen mit der Butter in eine mikrowellengeeignete Schüssel geben. In 20-Sekunden-Intervallen bei mittlerer Leistung (ca. 600 Watt) schmelzen, bis die Mischung glatt und glänzend ist. Etwas abkühlen lassen.
- In einer kleinen Schüssel Mehl, Kakaopulver und Salz vermischen.
- In einer zweiten Schüssel das Ei mit Zucker und optional Vanilleextrakt mit einem Schneebesen oder Handrührgerät etwa 2-3 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse dick, hellgelb und cremig ist.
- Die lauwarme Schokoladen-Butter-Mischung zur Ei-Zucker-Creme geben und vorsichtig unterheben, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
- Die Mehl-Kakao-Mischung über den Teig sieben und vorsichtig unterheben, bis gerade kein Mehl mehr zu sehen ist. Ein paar kleine Klümpchen sind in Ordnung.
- Den Teig gleichmäßig auf die vorbereiteten Förmchen verteilen, dabei etwa 1 cm Platz zum Rand lassen. Förmchen einmal leicht auf die Arbeitsfläche klopfen, um Luftblasen zu lösen.
- Förmchen auf ein Backblech stellen und auf der mittleren Schiene für exakt 10-12 Minuten backen. Die Oberfläche sollte fest aussehen und kleine Risse zeigen, die Mitte sollte beim Schütteln noch leicht wackeln.
- Förmchen aus dem Ofen nehmen und genau 1 Minute auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Dann vorsichtig mit einem Messer am Rand entlangfahren, einen kleinen Teller auf das Förmchen setzen und den Kuchen vorsichtig stürzen.
- Mit Puderzucker oder Kakaopulver bestäuben und nach Belieben mit frischen Beeren oder einem Klecks Sahne servieren. Sofort anschneiden, damit der flüssige Kern herauslaufen kann.
Notes
Der häufigste Fehler ist zu langes Backen. Lieber eine Minute zu kurz als zu lang. Die Mitte muss beim Schütteln noch wackeln. Der Teig kann bis zu 24 Stunden im Kühlschrank vorbereitet werden, dann verlängert sich die Backzeit um 2-3 Minuten. Für den perfekten Sturz ein kleines Stück Backpapier auf den Boden der Förmchen legen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Lava-Cake
- Calories: 320
- Sugar: 22
- Sodium: 0.1
- Fat: 18
- Saturated Fat: 10
- Carbohydrates: 34
- Fiber: 3
- Protein: 7
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