Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Leichter Quittengelee mit Vanille: Aromatisch & natürlich genießen

Fertig in 45 Minuten
Portionen 6-8 Portionen
Schwierigkeitsgrad Mittel

Love this? Save it for later!

Share the inspiration with your friends

Frau Schneider musterte mich mit einem amüsierten Lächeln, als ich an ihrem Gartentor stand und mich über die schweren, goldgelben Früchte in ihrem Vorgarten beugte. Ich hatte sie noch nie zuvor angesprochen – wir waren die Art von Nachbarn, die sich höflich zuwinkten, mehr nicht. Aber die Quitten an ihrem Baum waren einfach zu verlockend. „Die sind zum Essen da, nicht zum Anschauen”, sagte sie schließlich und reichte mir eine über den Zaun. Drei Tage später stand ich mit einem Topf voller Quittenschnitze in ihrer Küche, während sie mir zeigte, wie man aus diesen hartherzigen Früchten etwas so Zartes wie Quittengelee mit Vanille zaubert. Ehrlich gesagt, ich hatte Quitten vorher immer gemieden – zu viel Arbeit, dachte ich. Aber dieser Nachmittag hat alles verändert.

Das Faszinierende an diesem Rezept ist, wie wenig Zutaten man braucht, um so viel Aroma herauszuholen. Frau Schneider schwörte auf eine einzige Vanilleschote und genau die richtige Menge Gelierzucker – keine künstlichen Aromen, kein Schnickschnack. „Die Quitte macht die Arbeit”, sagte sie mit diesem typisch pragmatischen Ton, den ältere Damen in unserer Gegend oft haben. Und sie hatte recht. Der Duft, der sich in ihrer Küche ausbreitete, war so intensiv und blumig, dass ich vergaß, auf die Zeit zu achten. Fast hätte ich den Topf anbrennen lassen – aber sie warf mir nur einen Blick zu und schaltete die Herdplatte runter. „Pass auf, Kleine. Geduld ist beim Gelee das Wichtigste.”

Seit diesem Tag mache ich dieses Quittengelee mit Vanille jeden Herbst. Es ist nicht nur ein Aufstrich – es ist ein kleines Stück eingefangener Sonnenschein. Vielleicht kennen Sie das Gefühl, wenn man etwas zum ersten Mal selbst macht und denkt: „Warum habe ich das nicht schon früher probiert?” Genau so ging es mir. Die Kombination aus der leicht herben Quitte und der warmen Vanille ist einfach unschlagbar. Und das Beste: Es ist viel einfacher, als man denkt. Kein stundenlanges Einkochen, keine komplizierten Schritte. Nur ein bisschen Zeit, gute Zutaten und die Bereitschaft, sich überraschen zu lassen.

Warum Sie dieses Rezept lieben werden

Dieses Rezept für Quittengelee mit Vanille ist nicht einfach nur ein weiteres Gelee – es ist das Ergebnis von vielen Testdurchläufen und einigen gescheiterten Ansätzen. Ich habe gelernt, dass weniger oft mehr ist, besonders bei so aromatischen Früchten wie Quitten. Hier ist, warum es sich lohnt, dieses Rezept auszuprobieren:

  • Schnell & unkompliziert: In weniger als einer Stunde haben Sie ein fertiges Gelee im Glas. Kein stundenlanges Einkochen oder komplizierte Schritte – perfekt für einen gemütlichen Herbstnachmittag.
  • Wenige, natürliche Zutaten: Quitten, Vanille, Zucker und Zitrone – das ist alles. Keine künstlichen Geliermittel oder Aromen. Sie wissen genau, was in Ihrem Glas ist.
  • Perfekt für die Vorratskammer: Dieses Gelee ist ein wunderbares Geschenk aus der Küche oder einfach ein kleiner Luxus für den eigenen Frühstückstisch. Es hält sich monatelang.
  • Ein echter Hingucker: Die tiefgoldene Farbe und die zarten Vanillepünktchen machen dieses Gelee zu etwas Besonderem. Es sieht aus wie flüssiges Gold.
  • Unvergleichlicher Geschmack: Die Kombination aus der fruchtigen Quitte und der warmen Vanille ist einfach himmlisch. Es schmeckt nach Herbst, nach Geborgenheit und nach purem Genuss.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die Methode. Statt die Quitten stundenlang zu kochen, lasse ich den Saft über Nacht abtropfen. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch für ein besonders klares und reines Aroma. Die Vanille wird nicht einfach nur zugegeben, sondern mit dem heißen Saft aufgegossen, damit sie ihr volles Bukett entfalten kann. Ich habe viele Versionen ausprobiert, aber diese ist die beste – sie schmeckt nach dem, was eine Quitte wirklich sein kann.

Ehrlich, dieses Gelee ist der Grund, warum ich den Herbst so sehr liebe. Es ist dieses warme, beruhigende Gefühl, wenn man ein Glas öffnet und den Duft von Quitten und Vanille riecht. Es macht ein einfaches Butterbrot zu etwas Besonderem. Und es ist genau das richtige Rezept, um jemanden zu beeindrucken, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Versprochen.

Zutaten, die Sie benötigen

Dieses Rezept für Quittengelee mit Vanille lebt von der Qualität seiner wenigen Zutaten. Jede Komponente spielt eine wichtige Rolle, und ich möchte Ihnen zeigen, worauf Sie achten sollten, damit das Ergebnis perfekt wird.

Die Hauptzutaten

  • 2 kg reife Quitten: Das Herzstück des Gelees. Achten Sie darauf, dass die Früchte vollreif und duftend sind. Unreife Quitten haben weniger Aroma und können das Gelee trüb machen. Reife Quitten geben einen wunderbar blumigen Duft ab. Ich kaufe meine am liebsten auf dem Wochenmarkt, wo ich sie vor dem Kauf riechen kann.
  • 1 frische Vanilleschote: Verwenden Sie eine saftige, fleischige Schote. Das Mark und die Schote selbst kommen in den Saft. Vanillepulver oder -extrakt sind kein gleichwertiger Ersatz – die Schote verleiht dem Gelee eine besondere Tiefe. Ich schwöre auf Bourbon-Vanille aus Madagaskar.
  • 1,5 kg Gelierzucker 2:1: Dieses Verhältnis sorgt für eine perfekte Gelierung, ohne dass das Gelee zu süß wird. Sie können auch Gelierzucker 3:1 verwenden, dann wird das Gelee etwas weicher. Für eine natürlichere Variante können Sie auch Apfeldicksaft verwenden, aber dann müssen Sie die Gelierprobe besonders sorgfältig machen.
  • 1 Bio-Zitrone: Der Saft und die Schale einer Zitrone heben das Quittenaroma hervor und verhindern, dass das Gelee zu süß schmeckt. Die Säure ist auch wichtig für die Gelierung.

Tipps zur Zutatenauswahl

Quittengelee mit Vanille preparation steps

Ich habe gelernt, dass die Quittensorte einen großen Unterschied macht. ‚Riesenquitte von Leskovac’ oder ‚Portugiesische Birnenquitte’ sind meine Favoriten – sie haben ein intensives Aroma und viel Pektin. Wenn Sie die Quitten auf dem Markt kaufen, fragen Sie den Händler einfach nach einer aromatischen Sorte. Die Früchte sollten sich schwer anfühlen und einen starken, süßen Duft verströmen. Keine Sorge, wenn sie außen etwas pelzig sind – das ist normal.

Für die Vanille rate ich Ihnen, nicht am falschen Ende zu sparen. Eine gute Vanilleschote ist ihr Geld wert. Ich habe schon mit günstigeren Schoten experimentiert, aber das Aroma war einfach nicht dasselbe. Die Schote sollte biegsam und ölig sein. Wenn sie trocken und spröde ist, lassen Sie sie besser liegen.

Ein kleiner Tipp: Wenn Sie keinen Gelierzucker verwenden möchten, können Sie auch normalen Zucker mit einem Packung Gelierpulver mischen. Aber ich finde, der Gelierzucker macht das Leben einfacher und die Ergebnisse sind gleichmäßiger. Für eine besonders natürliche Variante habe ich schon mit Birnendicksaft experimentiert – das funktioniert, aber das Gelee wird dunkler und hat einen eigenen Geschmack. Für den ersten Versuch empfehle ich den klassischen Gelierzucker.

Benötigte Küchengeräte

Bevor wir loslegen, lassen Sie uns kurz über das Werkzeug sprechen. Sie brauchen keine teure Spezialausrüstung, aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit ungemein.

  • Großer Topf (mindestens 5 Liter): Ein schwerer Edelstahltopf ist ideal. Quitten enthalten viel Pektin und können leicht anbrennen. Ein Topf mit dickem Boden verhindert das. Ich habe mir vor Jahren einen guten Topf gekauft und bereue es keine Sekunde.
  • Passiertuch oder Mullwindel: Zum Abtropfen des Quittensafts. Ein feines Passiertuch ist perfekt, aber ein sauberes Geschirrtuch oder eine Mullwindel tun es auch. Drücken Sie nicht, sonst wird der Saft trüb – lassen Sie ihn einfach über Nacht durchlaufen.
  • Einmachgläser (ca. 6-8 Stück à 200 ml): Schraubgläser mit sauberen Deckeln sind am besten. Ich sammle das ganze Jahr über Gläser von gekauften Marmeladen – das spart Geld und ist nachhaltig. Sterilisieren Sie sie vor dem Befüllen.
  • Kochthermometer (optional): Hilfreich, um den perfekten Gelierpunkt zu treffen. Aber keine Sorge, die Gelierprobe funktioniert auch ohne.
  • Schaumkelle: Zum Abschäumen des Schaums, der beim Kochen entsteht. Ein sauberes Gelee sieht einfach schöner aus.

Ein Tipp aus meiner Küche: Ein Trichter mit weitem Hals erleichtert das Abfüllen des heißen Gelees in die Gläser ungemein. Und wenn Sie kein Passiertuch haben, können Sie auch ein feines Sieb verwenden – aber das dauert länger und der Saft ist nicht ganz so klar. Einfach mal ausprobieren, was für Sie funktioniert.

Zubereitungsmethode: Schritt für Schritt

Jetzt wird es praktisch. Ich habe die Methode von Frau Schneider über die Jahre verfeinert, und ich verspreche Ihnen, sie ist narrensicher. Nehmen Sie sich Zeit für die ersten Schritte – das Abtropfen über Nacht macht den entscheidenden Unterschied.

Schritt 1: Quitten vorbereiten (ca. 20 Minuten)

Waschen Sie die Quitten gründlich unter fließendem Wasser. Der Flaum auf der Schale lässt sich leicht abreiben – ich mache das mit einem sauberen Spültuch. Entfernen Sie die Blütenansätze und eventuelle Druckstellen. Wichtig: Die Quitten werden mit Schale und Kernen verarbeitet, denn dort steckt das meiste Pektin, das für die Gelierung sorgt. Schneiden Sie die Früchte in grobe Stücke – etwa 2-3 cm große Würfel. Keine Sorge, das muss nicht perfekt sein.

Schritt 2: Quitten kochen (ca. 45 Minuten)

Geben Sie die Quittenstücke in den großen Topf und bedecken Sie sie knapp mit Wasser (etwa 1,5 Liter). Die Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark herauskratzen und beides – Schote und Mark – zu den Quitten geben. Den Saft und die abgeriebene Schale der Bio-Zitrone hinzufügen. Alles aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und die Quitten bei schwachem Sieden etwa 30-40 Minuten weich kochen. Die Früchte sollten weich sein, aber nicht zerfallen. Sie erkennen den richtigen Zeitpunkt daran, dass sich die Schale leicht ablöst und die Früchte eine schöne, tiefrosa Farbe annehmen.

Schritt 3: Saft abtropfen lassen (über Nacht oder mindestens 6 Stunden)

Dies ist der wichtigste Schritt für ein klares Gelee. Legen Sie ein feines Passiertuch in ein Sieb und stellen Sie es über eine große Schüssel oder einen zweiten Topf. Gießen Sie die gekochten Quitten vorsichtig in das Tuch. Wichtig: Drücken Sie nicht an den Früchten! Lassen Sie den Saft einfach in Ruhe durchlaufen. Ich stelle das Ganze über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen haben Sie einen klaren, intensiv duftenden Quittensaft. Die ausgekochten Quittenreste können Sie übrigens wegwerfen – sie haben ihr ganzes Aroma abgegeben.

Schritt 4: Gelee kochen (ca. 10-15 Minuten)

Messen Sie die Menge des gewonnenen Safts. Sie sollten etwa 1,5 Liter haben. Geben Sie den Saft zurück in den Topf und fügen Sie den Gelierzucker im Verhältnis 2:1 hinzu (also auf 1 Liter Saft kommen 500 g Zucker). Rühren Sie alles gut um und bringen Sie es unter ständigem Rühren zum kräftigen Kochen. Lassen Sie das Gelee etwa 4-5 Minuten sprudelnd kochen. Achtung: Es kann leicht überkochen! Verwenden Sie einen großen Topf und rühren Sie regelmäßig.

Schritt 5: Gelierprobe machen

Um sicherzugehen, dass das Gelee fest wird, machen Sie die klassische Gelierprobe. Geben Sie einen kleinen Löffel heißen Saft auf einen kalten Teller. Warten Sie ein paar Sekunden und ziehen Sie dann mit dem Finger durch die Flüssigkeit. Wenn sich eine leichte Falte bildet und der Saft nicht mehr zusammenfließt, ist der Gelierpunkt erreicht. Wenn nicht, kochen Sie noch 1-2 Minuten weiter und wiederholen Sie die Probe. Geduld lohnt sich – ein zu weiches Gelee ist enttäuschend.

Schritt 6: Abfüllen (ca. 10 Minuten)

Entfernen Sie den Schaum mit der Schaumkelle von der Oberfläche. Heben Sie die ausgekratzte Vanilleschote aus dem Topf – sie kann noch für Vanillezucker verwendet werden. Füllen Sie das heiße Gelee sofort in die vorbereiteten, sterilisierten Gläser. Verschließen Sie sie sofort mit den Deckeln und stellen Sie sie für 5 Minuten auf den Kopf. Das erzeugt ein Vakuum und verlängert die Haltbarkeit. Dann wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen.

Kochtipps & Techniken

Im Laufe der Jahre habe ich einige Tricks gelernt, die das Gelee noch besser machen. Hier sind meine besten Tipps:

  • Die richtige Temperatur: Der Gelierpunkt liegt bei etwa 105°C. Ein Kochthermometer nimmt das Rätselraten aus der Gelierprobe. Ich vertraue aber mehr auf meine Nase und die Tellerprobe – das ist einfach gefühlvoller.
  • Nicht zu lange kochen: Wenn Sie das Gelee zu lange kochen, wird es zu fest und verliert sein feines Aroma. Lieber etwas früher die Probe machen. Einmal habe ich das Gelee vergessen und es war wie Gummibärchen – noch essbar, aber nicht mehr schön.
  • Schaum entfernen: Der Schaum ist nicht schädlich, aber er macht das Gelee trüb. Ich nehme ihn mit der Schaumkelle ab, sobald er sich bildet. Ein sauberes Gelee sieht einfach appetitlicher aus.
  • Gläser richtig sterilisieren: Ich wasche die Gläser in der Spülmaschine bei 70°C oder koche sie 10 Minuten in einem Topf aus. Die Deckel lege ich für 2 Minuten in kochendes Wasser. Saubere Gläser sind das A und O für eine lange Haltbarkeit.
  • Multitasking: Während der Saft über Nacht abtropft, können Sie die Gläser vorbereiten und die Zutaten abwiegen. Am nächsten Morgen geht dann alles ganz schnell.

Ein Fehler, den ich oft gemacht habe: Ich habe den Saft zu schnell durch das Tuch gedrückt. Das Ergebnis war ein trübes Gelee, das zwar gut schmeckte, aber nicht so schön aussah. Lassen Sie die Natur einfach machen – sie braucht ihre Zeit.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist wunderbar vielseitig. Hier sind einige Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die jedes Mal gut ankamen:

  • Mit Sternanis und Zimt: Geben Sie beim Kochen der Quitten 2 Sternanis und eine Zimtstange mit. Das verleiht dem Gelee eine weihnachtliche Note. Ich mache diese Variante gerne für den Advent.
  • Schärfere Note mit Ingwer: Ein daumengroßes Stück frischer Ingwer, in Scheiben geschnitten, kommt mit in den Kochtopf. Der Ingwer gibt dem Gelee eine leichte Schärfe, die überraschend gut zur Quitte passt.
  • Low-Carb-Variante: Ersetzen Sie den Gelierzucker durch Xylit oder Erythrit in Kombination mit einem flüssigen Geliermittel. Das Gelee wird dann etwas weicher, aber der Geschmack bleibt. Testen Sie die Gelierprobe besonders sorgfältig.
  • Mit Rosmarin: Ein Zweig frischer Rosmarin, der beim Kochen mitzieht, verleiht dem Gelee eine mediterrane Note. Klingt ungewöhnlich, schmeckt aber fantastisch zu Käse.
  • Als herzhafte Begleitung: Reduzieren Sie den Zucker auf 1:3 und fügen Sie einen Esslöffel Balsamico-Essig hinzu. Das ergibt eine wunderbare Sauce zu Wildgerichten oder Braten. Ein echtes Geheimtipp!

Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit Sternanis. Sie erinnert mich an die Weihnachtsmärkte meiner Kindheit. Probieren Sie einfach aus, was Ihnen schmeckt – Quitten verzeihen viel.

Servier- & Aufbewahrungshinweise

Das Schöne an diesem Quittengelee mit Vanille ist, dass es so vielseitig einsetzbar ist. Hier sind meine liebsten Arten, es zu genießen:

  • Zum Frühstück: Einfach auf ein frisches Brötchen oder Toast gestrichen. Die Kombination mit Butter ist klassisch und unschlagbar. Ich liebe es auch auf einem warmen Croissant.
  • Zu Käse: Ein Klecks Gelee auf einem Stück würzigem Bergkäse oder Ziegenkäse ist eine Offenbarung. Die Süße der Quitte harmoniert perfekt mit dem salzigen Käse.
  • Zu Wildgerichten: Als Beilage zu Wildbraten oder Rehfilet – das Gelee wird in einer kleinen Schale separat serviert. Ein Hauch von Luxus auf dem Teller.
  • In Desserts: Verwenden Sie das Gelee als Füllung für Kekse oder als Topping für Joghurt oder Eiscreme. Ein Löffel davon veredelt jedes einfache Dessert.
  • Als Geschenk: Ein hübsch verpacktes Glas mit einem Schleifchen und einem selbst gestalteten Etikett ist ein persönliches Geschenk aus der Küche. Ich verschenke es gerne zu Weihnachten.

Aufbewahrung

Das Gelee hält sich an einem kühlen, dunklen Ort mindestens 6 Monate bis zu einem Jahr. Einmal geöffnet, bewahren Sie es im Kühlschrank auf und verbrauchen es innerhalb von 4-6 Wochen. Achten Sie darauf, immer einen sauberen Löffel zu verwenden, um Schimmelbildung zu vermeiden. Der Geschmack entwickelt sich übrigens mit der Zeit – nach ein paar Wochen ist das Gelee am aromatischsten. Also haben Sie Geduld, es lohnt sich!

Nährwertinformationen & gesundheitliche Vorteile

Quitten sind nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier ein Überblick über die Nährwerte pro Esslöffel (ca. 20 g) des fertigen Gelees:

  • Kalorien: ca. 50 kcal
  • Kohlenhydrate: ca. 13 g (davon Zucker: 12 g)
  • Fett: 0 g
  • Eiweiß: 0 g
  • Ballaststoffe: 0,5 g

Die gesundheitlichen Vorteile der Quitte sind beeindruckend. Quitten sind reich an Vitamin C, Ballaststoffen und Antioxidantien. Sie unterstützen die Verdauung und stärken das Immunsystem. Die enthaltenen Gerbstoffe wirken entzündungshemmend und können bei Magen-Darm-Beschwerden helfen. Die Vanille wiederum hat eine beruhigende Wirkung – kein Wunder, dass ein Löffel dieses Gelees einfach glücklich macht.

Für Menschen mit einer Allergie gegen Äpfel oder Birnen kann Quitte eine gute Alternative sein, da sie botanisch zur Familie der Rosengewächse gehört und oft besser vertragen wird. Das Gelee ist von Natur aus glutenfrei und enthält keine Milchprodukte. Wenn Sie auf eine zuckerreduzierte Ernährung achten, probieren Sie die Low-Carb-Variante. Aber ehrlich: Ein bisschen Süße darf ab und zu sein, oder?

Fazit: Warum Sie dieses Quittengelee unbedingt machen sollten

Dieses Quittengelee mit Vanille ist mehr als nur ein Rezept – es ist eine Einladung, den Herbst mit allen Sinnen zu erleben. Die Zubereitung ist einfach, die Zutaten sind natürlich, und das Ergebnis ist ein kleiner Schatz in Ihrem Vorratsschrank. Ich liebe es, wie sich der Duft von Quitten und Vanille in der Küche ausbreitet, wenn ich ein Glas öffne. Es ist wie ein Moment der Ruhe in einer hektischen Welt.

Probieren Sie es aus, und machen Sie es zu Ihrem eigenen. Vielleicht fügen Sie eine Prise Ihres Lieblingsgewürzes hinzu oder servieren es auf eine ganz neue Art. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es Raum für Kreativität lässt. Ich bin gespannt, was daraus wird!

Haben Sie das Rezept ausprobiert? Erzählen Sie mir in den Kommentaren, wie es gelungen ist und welche Variationen Sie ausprobiert haben. Teilen Sie das Rezept mit Ihren Freunden – vielleicht wird es ja auch ihr neues Lieblingsgelee. Und wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie mir einfach. Ich freue mich auf Ihre Geschichten!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich das Quittengelee auch ohne Gelierzucker machen?

Ja, das ist möglich. Verwenden Sie normalen Zucker und fügen Sie ein Packung Gelierpulver hinzu. Beachten Sie die Anleitung auf der Packung. Das Gelee wird dann etwas weicher, schmeckt aber genauso gut. Die Gelierprobe ist hier besonders wichtig.

Warum wird mein Gelee nicht fest?

Das kann mehrere Gründe haben: Der Saft wurde zu kurz gekocht, das Verhältnis von Zucker zu Saft stimmt nicht, oder die Quitten waren nicht reif genug. Machen Sie immer die Gelierprobe, bevor Sie das Gelee abfüllen. Wenn es nicht fest wird, können Sie es noch einmal mit etwas Zitronensaft aufkochen.

Kann ich das Gelee auch einfrieren?

Ja, das Gelee lässt sich gut einfrieren. Füllen Sie es in gefriergeeignete Behälter und lassen Sie etwas Platz zum Ausdehnen. Nach dem Auftauen kann die Konsistenz etwas weicher sein. Einmal aufgetaut, sollte es im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 2 Wochen verbraucht werden.

Wie erkenne ich, ob die Quitten reif sind?

Reife Quitten verströmen einen intensiven, blumigen Duft. Die Schale ist je nach Sorte goldgelb bis hellgrün. Die Frucht sollte sich fest anfühlen, aber nicht hart sein. Wenn sie leichte Druckstellen hat, ist das in Ordnung. Unreife Quitten haben kaum Aroma und sollten noch ein paar Tage bei Zimmertemperatur nachreifen.

Kann ich auch andere Früchte mit diesem Rezept verarbeiten?

Absolut! Dieses Grundrezept funktioniert auch mit Äpfeln, Birnen oder einer Mischung aus beiden. Die Kochzeit variiert je nach Frucht. Äpfel und Birnen brauchen weniger Zeit. Passen Sie die Zuckermenge an den Pektingehalt der Früchte an – bei säurearmen Früchten etwas mehr Zitronensaft zugeben. Experimentieren Sie ruhig!

Pin This Recipe!

Quittengelee mit Vanille recipe

Print

Leichter Quittengelee mit Vanille: Aromatisch & natürlich genießen

Ein aromatisches Quittengelee mit Vanille, das mit wenigen natürlichen Zutaten auskommt und sich perfekt für die Vorratskammer eignet. Es ist schnell zubereitet und schmeckt nach Herbst und Geborgenheit.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 45 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 5 Minuten (plus 6-12 Stunden Abtropfzeit)
  • Yield: 6-8 Portionen (à 200 ml) 1x
  • Category: Aufstrich
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 2 kg reife Quitten
  • 1 frische Vanilleschote
  • 1,5 kg Gelierzucker 2:1
  • 1 Bio-Zitrone (Saft und abgeriebene Schale)
  • Wasser (ca. 1,5 Liter zum Bedecken der Quitten)

Instructions

  1. Quitten gründlich waschen, den Flaum abreiben, Blütenansätze und Druckstellen entfernen. Die Quitten mit Schale und Kernen in grobe Stücke (ca. 2-3 cm) schneiden.
  2. Quittenstücke in einen großen Topf geben und knapp mit Wasser bedecken (ca. 1,5 Liter). Vanilleschote längs aufschneiden, Mark herauskratzen und beides (Schote und Mark) zu den Quitten geben. Saft und abgeriebene Schale der Zitrone hinzufügen. Alles aufkochen, dann Hitze reduzieren und bei schwachem Sieden 30-40 Minuten weich kochen, bis die Schale sich leicht ablöst und die Früchte eine tiefrosa Farbe annehmen.
  3. Ein feines Passiertuch in ein Sieb legen und über eine große Schüssel oder einen zweiten Topf stellen. Die gekochten Quitten vorsichtig in das Tuch gießen. Nicht drücken! Den Saft über Nacht (mindestens 6 Stunden) im Kühlschrank abtropfen lassen.
  4. Die Menge des gewonnenen Safts messen (ca. 1,5 Liter). Den Saft zurück in den Topf geben und den Gelierzucker im Verhältnis 2:1 hinzufügen (auf 1 Liter Saft 500 g Zucker). Unter ständigem Rühren zum kräftigen Kochen bringen und 4-5 Minuten sprudelnd kochen lassen.
  5. Gelierprobe machen: Einen kleinen Löffel heißen Saft auf einen kalten Teller geben. Nach ein paar Sekunden mit dem Finger durch die Flüssigkeit ziehen. Wenn sich eine leichte Falte bildet und der Saft nicht mehr zusammenfließt, ist der Gelierpunkt erreicht. Sonst 1-2 Minuten weiterkochen und wiederholen.
  6. Schaum mit einer Schaumkelle von der Oberfläche entfernen. Die ausgekratzte Vanilleschote herausnehmen (kann für Vanillezucker verwendet werden). Das heiße Gelee sofort in sterilisierte Einmachgläser füllen, sofort verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Dann wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen.

Notes

Die Quitten werden mit Schale und Kernen verarbeitet, da dort das meiste Pektin steckt. Den Saft nicht durch das Tuch drücken, sonst wird das Gelee trüb. Die Gelierprobe ist entscheidend für die richtige Konsistenz. Das Gelee hält sich an einem kühlen, dunklen Ort mindestens 6 Monate bis zu einem Jahr.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Esslöffel (ca. 20
  • Calories: 50
  • Sugar: 12
  • Carbohydrates: 13
  • Fiber: 5

Keywords: Quittengelee, Vanille, selbstgemacht, Herbst, einfach, natürlich, Gelierzucker, Quitten

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

Diese Rezepte könntest du auch lieben

Leave a Comment

Recipe rating