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Meine Nachbarin machte keine große Sache daraus. Ich war an einem Dienstagmorgen kurz bei ihr vorbeigeschlendert, um mir eine Springform auszuleihen – meine hatte ich beim letzten Umzug irgendwo in einem Karton verstaut, der sich bis heute nicht gefunden hat. Und dann traf mich dieser Duft. Irgendetwas zwischen gebackener Vanille und frischer Sahne, das durch ihre offene Küchentür waberte wie eine Einladung, die man nicht ablehnen kann.
Sie stand da, ganz lässig im ausgeblichenen T-Shirt, und strich mit einem Spatel eine himmlisch luftige Creme auf einen Kuchen, der so leicht und zart aussah, als würde er gleich vom Teller schweben. Oben drauf türmten sich frische Beeren – Himbeeren, Blaubeeren, ein paar Erdbeeren – in einem chaotischen, wunderschönen Durcheinander. “Ach das?”, sagte sie, als ich fragend auf den Kuchen deutete. “Das ist nur ein Naked Cake. Total einfach, ehrlich.”
Ich stand da und starrte auf diesen Kuchen, der aussah wie aus einer französischen Patisserie, während sie mir erklärte, dass sie den Teig noch schnell zwischen zwei Terminen zusammengerührt hatte. Kein Schnickschnack, keine aufwendige Dekoration. Einfach nur lockerer Biskuit, eine Vanille-Mascarpone-Creme, die nicht zu süß war, und Beeren, die sie noch vom Wochenmarkt übrig hatte. Und genau das war es, was mich so umgehauen hat. Dieser leichte Naked Cake mit frischen Beeren und Vanille-Mascarpone-Creme war nicht perfekt inszeniert – er war einfach nur perfekt.
Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn dich ein Rezept sofort packt, noch bevor du die erste Zutat abgewogen hast. Mir ging es genau so. Ich habe mir das Rezept notiert – auf einem schmierigen Zettel, zwischen zwei Schlucken Kaffee – und seitdem ist dieser Kuchen mein absoluter Geheimtipp für alle Anlässe, bei denen es unkompliziert, aber trotzdem besonders sein soll. Ehrlich, ich habe ihn inzwischen so oft gebacken, dass ich die Mengen auswendig kann. Und jedes Mal denke ich an diesen Dienstagmorgen zurück.
Warum du diesen leichten Naked Cake lieben wirst
Lass uns ehrlich sein: Die meisten Kuchen, die toll aussehen, schmecken oft enttäuschend. Oder sie sind so aufwendig, dass man den Spaß am Backen verliert, bevor der Ofen überhaupt vorgeheizt ist. Dieser leichte Naked Cake mit frischen Beeren und Vanille-Mascarpone-Creme ist das absolute Gegenteil davon. Er vereint alles, was man sich von einem Kuchen wünscht – und das ohne Stress und stundenlange Arbeit in der Küche.
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt, und die Creme braucht nicht länger als 10 Minuten. Der Kuchen ist perfekt für spontane Besuche oder wenn die Lust auf etwas Süßes plötzlich zuschlägt.
- Leicht und locker: Anders als viele Sahnetorten ist dieser Kuchen federleicht. Die Mascarpone-Creme ist luftig aufgeschlagen und der Biskuit schmeckt wie eine kleine Wolke.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Du hast wahrscheinlich alles bis auf die frischen Beeren und die Mascarpone schon zu Hause.
- Perfekt für jeden Anlass: Ob Geburtstag, Hochzeitstag, Picknick im Park oder einfach nur ein sonniger Nachmittag auf dem Balkon – dieser Kuchen macht immer eine gute Figur.
- Absolut köstlich: Die Kombination aus der zarten Vanillecreme, den saftigen Beeren und dem fluffigen Biskuit ist einfach unschlagbar. Ich schwöre, nach dem ersten Bissen wirst du verstehen, warum ich so begeistert bin.
Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Leichtigkeit – sowohl geschmacklich als auch von der Zubereitung her. Die Creme ist nicht zu schwer, der Kuchen nicht zu süß. Es ist dieses perfekte Gleichgewicht, das nach einem Stück direkt Lust auf ein zweites macht. Und das Beste: Du musst kein Profi-Bäcker sein, um diesen Kuchen hinzubekommen. Ich habe ihn schon beim ersten Mal ohne Probleme gebacken – und glaub mir, meine Backkünste waren damals mehr als bescheiden.
Was du an Zutaten brauchst
Für diesen leichten Naked Cake mit frischen Beeren und Vanille-Mascarpone-Creme verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Die Mascarpone ist der Star der Creme – sie gibt ihr diese unglaublich samtige Konsistenz, während die frische Vanille das Ganze abrundet. Die Beeren sorgen für die fruchtige Frische und eine schöne Säure, die perfekt mit der Süße des Biskuits harmoniert.
Ich persönlich greife bei der Mascarpone am liebsten zur Marke Galbani oder zur Eigenmarke von Edeka – die sind beide schön cremig und nicht zu wässrig. Bei der Vanille nehme ich immer eine echte Vanilleschote, aber Vanilleextrakt oder Vanillezucker funktionieren auch, wenn es mal schnell gehen muss. Wichtig ist nur, dass du keine künstliche Vanillearomen verwendest – die schmeckt man einfach raus, und sie nimmt der Creme die Eleganz.
Für den Biskuitteig (2 Böden à 18 cm)
- 4 Eier (Größe M oder L, Zimmertemperatur)
- 120 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker (oder das Mark einer halben Vanilleschote)
- 120 g Mehl (Type 405)
- 50 g Speisestärke
- 1 TL Backpulver
- Eine Prise Salz
- 3 EL lauwarmes Wasser (macht den Teig besonders saftig)
Für die Vanille-Mascarpone-Creme
- 500 g Mascarpone (Zimmertemperatur)
- 200 ml Schlagsahne (mindestens 30 % Fett, sehr kalt)
- 80 g Puderzucker (gesiebt, für eine klumpenfreie Creme)
- 1 Vanilleschote (das Mark ausgekratzt)
- 1 Päckchen Sahnesteif (optional, für mehr Stabilität)
Für die Füllung und Dekoration
- 300 g frische Beeren (gemischt: Himbeeren, Blaubeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren – je nach Saison)
- 2 EL Himbeermarmelade (zum Bestreichen der Böden, optional)
- Ein paar Minzblätter für die Dekoration (optional)
- Puderzucker zum Bestäuben (optional)
Substitutions-Hinweise: Wenn du keinen Biskuit magst, kannst du auch einen Rührteig verwenden – der wird etwas kompakter, schmeckt aber auch lecker. Für eine glutenfreie Version ersetze das Mehl einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung. Die Speisestärke ist übrigens das Geheimnis für einen besonders lockeren Biskuit, also lass sie nicht weg, wenn es geht. Mascarpone lässt sich übrigens nicht gut durch Frischkäse ersetzen – die Creme wird dann zu fest und verliert ihre samtige Note. Wenn du eine leichtere Variante möchtest, kannst du die Hälfte der Mascarpone durch Quark ersetzen.
Welche Küchengeräte du brauchst
Für diesen leichten Naked Cake mit frischen Beeren und Vanille-Mascarpone-Creme brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Ich backe den Kuchen am liebsten in einer Springform mit 18 cm Durchmesser – die Böden werden dann schön hoch und lassen sich gut durchschneiden. Wenn du nur eine 20er oder 22er Form hast, kein Problem: Der Kuchen wird dann etwas flacher, aber genauso lecker. Passe dann nur die Backzeit etwas an (ca. 5 Minuten weniger).
Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine ist Gold wert, um die Eier schön schaumig zu schlagen. Ich hab früher immer mit dem Schneebesen geschlagen – das geht auch, aber deine Arme werden sich danach anfühlen, als hättest du ein Workout gemacht. Ein feines Sieb brauchst du zum Mehl einrieseln zu lassen und zum Puderzucker zu sieben. Ein Tortenring ist praktisch, um die Creme gleichmäßig zu verteilen, aber kein Muss. Ein langes Messer oder ein Tortenschneider hilft dir, die Böden gerade durchzuschneiden.
Ich hab mir vor ein paar Jahren einen drehbaren Kuchenständer gekauft – so einen aus Plastik für 15 Euro – und der macht das Bestreichen und Dekorieren unendlich viel einfacher. Wenn du öfter Kuchen backst, lohnt sich die Investition. Ansonsten reicht auch ein einfacher Teller. Ach ja, und ein Spritzbeutel ist schön, aber nicht nötig. Ich streiche die Creme einfach mit einem Spatel auf – der rustikale Look eines Naked Cakes verzeiht kleine Unebenheiten.
Die Schritt-für-Schritt-Anleitung
Jetzt wird es ernst! Ich zeige dir genau, wie dieser leichte Naked Cake mit frischen Beeren und Vanille-Mascarpone-Creme gelingt. Keine Panik – es ist einfacher, als es klingt. Versprochen.
Schritt 1: Den Biskuit vorbereiten
Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege den Boden deiner Springform mit Backpapier aus – ich schneide mir immer einen Kreis zurecht und fette den Rand leicht ein. Für einen besonders lockeren Biskuit solltest du die Form nicht einfetten, damit der Teig am Rand hochklettern kann. Klingt komisch, funktioniert aber.
Trenne die Eier. Das Eigelb kommt in eine große Schüssel, das Eiweiß in eine zweite, fettfreie Schüssel – wenn auch nur ein Tropfen Fett oder Eigelb ins Eiweiß gelangt, wird es nicht steif. Ich hab das schon mehrfach vergeigt und jedes Mal geflucht wie ein Rohrspatz. Schlage das Eiweiß mit einer Prise Salz steif, bis es glänzt und Spitzen bildet. Dann gibst du nach und nach 60 g Zucker und den Vanillezucker hinzu und schlägst weiter, bis die Masse schnittfest ist.
Schritt 2: Die Eigelbmasse
Schlage die Eigelbe mit den restlichen 60 g Zucker und den 3 EL lauwarmem Wasser schaumig – mindestens 3-4 Minuten, bis eine helle, dickliche Creme entsteht. Das Wasser macht den Biskuit später unglaublich saftig, also nicht weglassen! Ich hab das Rezept früher ohne Wasser gemacht und der Kuchen war immer etwas trocken. Seit ich diesen Trick von meiner Nachbarin kenne, wird der Biskuit jedes Mal perfekt.
Schritt 3: Mehl unterheben
Vermische das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver in einer kleinen Schüssel. Siebe die Mischung dann über die Eigelbmasse – das verhindert Klumpen und macht den Teig luftiger. Hebe das Mehl vorsichtig mit einem Teigschaber unter, bis alles gerade so vermischt ist. Nicht rühren, sonst wird der Teig zäh! Jetzt hebst du den Eischnee in zwei Portionen unter – auch hier gilt: vorsichtig, aber gründlich arbeiten. Es dürfen keine weißen Schlieren mehr zu sehen sein.
Schritt 4: Backen
Fülle den Teig in die vorbereitete Springform und streiche ihn glatt. Backe den Biskuit für 25-30 Minuten auf der mittleren Schiene. Mach nach 25 Minuten die Stäbchenprobe: Wenn kein Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig. Der Biskuit sollte goldgelb sein und sich leicht vom Rand lösen. Lass ihn 10 Minuten in der Form auskühlen, dann löse den Rand und stürze ihn auf ein Kuchengitter. Wickle ihn in Frischhaltefolie, sobald er komplett abgekühlt ist – das hält ihn schön saftig.
Schritt 5: Die Vanille-Mascarpone-Creme zubereiten
Während der Biskuit abkühlt, kümmerst du dich um die Creme. Gib die Mascarpone in eine große Schüssel und rühre sie kurz glatt – nicht zu lange, sonst wird sie zu weich. Das Mark der Vanilleschote und den gesiebten Puderzucker unterrühren. In einer separaten Schüssel schlägst du die Sahne mit dem Sahnesteif steif, bis sie Spitzen bildet. Hebe die Sahne dann vorsichtig unter die Mascarpone-Creme. Fertig! Die Creme sollte schön luftig und cremig sein. Wenn sie zu fest ist, hast du vielleicht zu lange gerührt – passiert mir auch manchmal. Einfach einen Schuss Milch unterrühren, dann wird sie wieder geschmeidiger.
Schritt 6: Die Böden vorbereiten
Schneide den abgekühlten Biskuit mit einem langen Messer oder einem Tortenschneider waagerecht in zwei gleich hohe Böden. Ich lege mir dafür immer drei Holzstäbchen oder Zahnstocher als Höhenmarkierung an den Rand – das hilft ungemein, gerade zu schneiden. Bestreiche die untere Hälfte des ersten Bodens dünn mit der Himbeermarmelade (wenn du magst). Das gibt dem Kuchen eine zusätzliche fruchtige Note und verhindert, dass die Creme zu sehr in den Biskuit einzieht.
Schritt 7: Den Kuchen schichten
Setze den ersten Boden auf eine Tortenplatte oder einen Kuchenständer. Verteile etwa die Hälfte der Vanille-Mascarpone-Creme gleichmäßig darauf. Ich lasse dabei einen kleinen Rand von etwa 1 cm frei, damit die Creme beim Aufsetzen des zweiten Bodens nicht seitlich herausquillt. Streue die Hälfte der frischen Beeren auf die Creme und drücke sie leicht an. Setze den zweiten Boden vorsichtig darauf und drücke ihn sanft an. Jetzt verteilst du die restliche Creme auf der oberen Schicht und an den Seiten – aber nur ganz dünn, denn wir wollen ja den typischen Naked-Cake-Look, bei dem der Biskuit durchschimmert.
Schritt 8: Dekorieren und kühlen
Jetzt kommt der schönste Teil: die Dekoration! Türm die restlichen frischen Beeren auf der oberen Creme-Schicht auf – ruhig etwas chaotisch, das sieht am natürlichsten aus. Ich lege immer ein paar Minzblätter dazwischen, das gibt einen schönen Farbkontrast. Zum Schluss kannst du noch etwas Puderzucker durch ein Sieb darüber stäuben – aber erst kurz vor dem Servieren, sonst zieht er ein. Stelle den leichten Naked Cake mit frischen Beeren und Vanille-Mascarpone-Creme für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank. Das ist der wichtigste Schritt! Die Creme muss fest werden, sonst fällt der Kuchen beim Anschneiden auseinander. Ich weiß, das Warten ist schwer, aber glaub mir – es lohnt sich.
Tipps & Tricks für den perfekten Naked Cake
Nachdem ich diesen Kuchen bestimmt schon ein Dutzend Mal gebacken habe, habe ich ein paar Tricks auf Lager, die dir das Leben leichter machen. Hier sind meine besten Tipps:
Der Biskuit geht nicht auf? Das passiert meistens, wenn der Eischnee nicht steif genug war oder wenn du zu grob gerührt hast. Achte darauf, dass das Eiweiß wirklich schnittfest ist – wenn du die Schüssel umdrehen könntest, ohne dass etwas herausfällt, ist es perfekt. Und beim Unterheben: Lieber ein paar Mal mehr falten als zu wenig, aber immer vorsichtig.
Die Creme wird zu flüssig? Das kenne ich! Meistens liegt es daran, dass die Mascarpone zu kalt war oder die Sahne nicht steif genug geschlagen wurde. Lass die Mascarpone wirklich Zimmertemperatur annehmen – das dauert etwa 30 Minuten. Und die Sahne schlägst du am besten mit gekühlten Rührbesen und einer gekühlten Schüssel. Wenn die Creme trotzdem zu weich ist, stelle sie für 15 Minuten in den Kühlschrank, bevor du sie auf den Kuchen streichst.
Der Kuchen lässt sich schwer schneiden? Ein scharfes, langes Messer ist das A und O. Ich tauche das Messer vor jedem Schnitt kurz in heißes Wasser und wische es trocken – so schneidet es durch die Creme wie durch Butter. Und vergiss nicht: Der Kuchen muss wirklich gut durchgekühlt sein! Wenn du ihn direkt nach dem Zusammenbau anschneidest, wird es eine Sauerei. Vertrau mir, ich hab’s ausprobiert.
Multitasking-Tipp: Während der Biskuit backt, kannst du schon die Creme zubereiten und die Beeren waschen. So sparst du Zeit und der Kuchen ist schneller fertig. Ich stelle mir immer alles bereit, bevor ich anfange – das nennt man Mise en Place, und es macht das Backen unendlich entspannter.
Variationen & Abwandlungen
Das Schöne an diesem leichten Naked Cake mit frischen Beeren und Vanille-Mascarpone-Creme ist, dass du ihn ganz leicht an deine Vorlieben anpassen kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst schon ausprobiert habe:
1. Fruchtige Variante: Statt gemischten Beeren kannst du auch nur eine Beerensorte verwenden – Himbeeren passen besonders gut, weil sie eine schöne Säure mitbringen. Im Sommer nehme ich gerne frische Pfirsiche oder Nektarinen, in dünne Spalten geschnitten. Das schmeckt himmlisch!
2. Schokoladenträume: Für alle Schokoholics: Ersetze 20 g Mehl durch 20 g Backkakao. Dann hast du einen Schoko-Biskuit, der mit der Vanille-Mascarpone-Creme und den Beeren ein echtes Traum-Duo bildet. Ich habe das letzte Weihnachten ausprobiert und es war der Hit auf der Kaffeetafel.
3. Vegane Version: Ja, das geht! Verwende für den Biskuit eine vegane Butter-Margarine und ersetze die Eier durch Apfelmus (ca. 100 g pro Ei) oder eine Mischung aus Leinsamen und Wasser. Für die Creme nimmst du vegane Mascarpone (gibt es von Simply V) und schlägst sie mit veganer Sahne auf. Die Beeren bleiben natürlich gleich. Ich hab die vegane Variante für eine Freundin gebacken, die auf Milchprodukte verzichtet, und sie war begeistert.
4. Zitronig-frisch: Gib den Abrieb einer Bio-Zitrone in die Creme – das gibt eine herrliche Frische, die perfekt zu den Beeren passt. Im Sommer liebe ich diese Variante, weil sie so leicht und erfrischend ist.
5. Alkoholischer Kick: Träufle etwas Himbeergeist oder Amaretto über die Böden, bevor du die Creme aufstreichst. Das gibt dem Kuchen eine erwachsene Note und macht ihn zu etwas ganz Besonderem für festliche Anlässe.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Dieser leichte Naked Cake mit frischen Beeren und Vanille-Mascarpone-Creme schmeckt am besten gut gekühlt – direkt aus dem Kühlschrank, wenn die Creme noch schön fest ist. Ich serviere ihn immer auf einer schönen Kuchenplatte und dekoriere die Beeren erst kurz vor dem Servieren, damit sie frisch aussehen. Dazu passt ein Espresso oder ein Glas Sekt – je nach Anlass.
Aufbewahrung: Der Kuchen hält sich im Kühlschrank gut abgedeckt für 2-3 Tage. Ich decke ihn immer mit einer großen Kuchenglocke oder Frischhaltefolie ab, damit er keine Fremdgerüche annimmt. Die Beeren solltest du vor dem Servieren austauschen, wenn du den Kuchen länger aufbewahrst – sie werden sonst matschig und verlieren ihre Farbe.
Einfrieren: Du kannst den Kuchen auch einfrieren, aber ehrlich gesagt wird die Creme beim Auftauen etwas wässrig. Besser ist es, die Biskuitböden separat einzufrieren (gut in Folie verpackt) und die Creme frisch zuzubereiten, wenn du den Kuchen brauchst. Die Böden halten sich im Gefrierschrank etwa 3 Monate.
Nährwerte & gesundheitliche Aspekte
Ich will nicht so tun, als wäre dieser Kuchen ein Diät-Wunder – aber im Vergleich zu vielen anderen Sahnetorten ist er tatsächlich etwas leichter. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):
- Kalorien: ca. 320 kcal
- Fett: ca. 22 g
- Kohlenhydrate: ca. 28 g
- Eiweiß: ca. 6 g
- Zucker: ca. 18 g
Die Beeren sind die heimlichen Stars – sie stecken voller Antioxidantien, Vitamin C und Ballaststoffe. Himbeeren und Blaubeeren sind besonders gesund und unterstützen das Immunsystem. Die Mascarpone liefert zwar Fett, aber auch wertvolles Eiweiß und Calcium. Und der Biskuit ist, na ja, ein Biskuit – aber in Maßen genossen, ist alles in Ordnung. Ich persönlich finde, dass ein Stück von diesem Kuchen am Sonntagnachmittag einfach dazugehört. Es ist ein Genussmoment, der die Seele baumeln lässt.
Fazit: Warum du diesen Kuchen backen solltest
Ich könnte dir noch stundenlang von diesem leichten Naked Cake mit frischen Beeren und Vanille-Mascarpone-Creme erzählen, aber am Ende zählt nur eins: Du musst ihn selbst probieren. Er ist der Kuchen, den ich backe, wenn ich jemanden beeindrucken will, ohne mich zu verausgaben. Er ist der Kuchen, der bei jedem Picknick als erstes weg ist. Und er ist der Kuchen, der mich an einen ganz normalen Dienstagmorgen erinnert, an dem ich eine Springform ausleihen wollte und stattdessen ein Rezept fürs Leben geschenkt bekam.
Probier ihn aus, spiel mit den Variationen, mach ihn zu deinem Kuchen. Ich bin mir sicher, dass auch du ihn lieben wirst. Und wenn du ihn gebacken hast, schreib mir doch in den Kommentaren, wie er gelungen ist! Welche Beeren hast du verwendet? Hast du eine eigene Variante ausprobiert? Ich bin wahnsinnig gespannt auf deine Erfahrungen.
Also, ran an die Schüsseln – dein neuer Lieblingskuchen wartet auf dich!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Kuchen auch am Vortag zubereiten?
Ja, unbedingt! Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, weil die Aromen dann richtig durchziehen können. Bereite ihn einfach am Vortag zu und lasse ihn über Nacht im Kühlschrank durchkühlen. Decke ihn gut ab, damit er keine Gerüche annimmt.
Kann ich gefrorene Beeren verwenden?
Grundsätzlich ja, aber tau die Beeren vorher auf und tupfe sie trocken, sonst färbt die Flüssigkeit die Creme ein. Ich persönlich bevorzuge frische Beeren, weil sie fester sind und besser aussehen. Im Winter, wenn es keine frischen Beeren gibt, nehme ich aber auch gefrorene – das funktioniert gut.
Mein Biskuit ist zu trocken – woran liegt das?
Das passiert oft, wenn der Biskuit zu lange gebacken wurde oder wenn die Eier nicht schaumig genug geschlagen waren. Achte auf die Backzeit und mach rechtzeitig die Stäbchenprobe. Ein weiterer Tipp: Die 3 EL lauwarmes Wasser im Teig machen den Biskuit besonders saftig – also nicht weglassen!
Wie bekomme ich die Creme schön luftig?
Der Trick ist, die Mascarpone nicht zu lange zu rühren – sie wird sonst zu weich. Rühre sie nur kurz glatt und hebe dann die steif geschlagene Sahne vorsichtig unter. Die Sahne sollte wirklich sehr kalt sein, dann wird sie besser steif. Und vergiss nicht das Sahnesteif – das gibt extra Stabilität.
Kann ich den Kuchen auch ohne Mascarpone machen?
Ja, du kannst die Mascarpone durch eine Mischung aus Frischkäse und Quark ersetzen (je 250 g). Die Creme wird dann etwas säuerlicher und weniger cremig, schmeckt aber immer noch lecker. Für eine vegane Variante nimmst du vegane Mascarpone und vegane Sahne – das funktioniert überraschend gut.
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Leichter Naked Cake mit Beeren: Bestes Rezept Vanille
Ein lockerer Biskuit mit einer luftigen Vanille-Mascarpone-Creme und frischen Beeren – einfach zuzubereiten und perfekt für jeden Anlass.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 4 Eier (Größe M oder L, Zimmertemperatur)
- 120 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker (oder das Mark einer halben Vanilleschote)
- 120 g Mehl (Type 405)
- 50 g Speisestärke
- 1 TL Backpulver
- Eine Prise Salz
- 3 EL lauwarmes Wasser
- 500 g Mascarpone (Zimmertemperatur)
- 200 ml Schlagsahne (mindestens 30 % Fett, sehr kalt)
- 80 g Puderzucker (gesiebt)
- 1 Vanilleschote (das Mark ausgekratzt)
- 1 Päckchen Sahnesteif (optional)
- 300 g frische Beeren (gemischt: Himbeeren, Blaubeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren – je nach Saison)
- 2 EL Himbeermarmelade (optional)
- Ein paar Minzblätter für die Dekoration (optional)
- Puderzucker zum Bestäuben (optional)
Instructions
- Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege den Boden einer Springform (18 cm Durchmesser) mit Backpapier aus und fette den Rand leicht ein.
- Trenne die Eier. Schlage das Eiweiß mit einer Prise Salz steif, bis es glänzt und Spitzen bildet. Gib nach und nach 60 g Zucker und den Vanillezucker hinzu und schlage weiter, bis die Masse schnittfest ist.
- Schlage die Eigelbe mit den restlichen 60 g Zucker und den 3 EL lauwarmem Wasser schaumig – mindestens 3-4 Minuten, bis eine helle, dickliche Creme entsteht.
- Vermische Mehl, Speisestärke und Backpulver in einer kleinen Schüssel. Siebe die Mischung über die Eigelbmasse und hebe sie vorsichtig mit einem Teigschaber unter. Hebe dann den Eischnee in zwei Portionen unter, bis keine weißen Schlieren mehr zu sehen sind.
- Fülle den Teig in die vorbereitete Springform und streiche ihn glatt. Backe den Biskuit für 25-30 Minuten auf der mittleren Schiene. Mach nach 25 Minuten die Stäbchenprobe. Lass ihn 10 Minuten in der Form auskühlen, dann löse den Rand und stürze ihn auf ein Kuchengitter. Wickle ihn in Frischhaltefolie, sobald er komplett abgekühlt ist.
- Für die Creme: Gib die Mascarpone in eine große Schüssel und rühre sie kurz glatt. Rühre das Mark der Vanilleschote und den gesiebten Puderzucker unter. In einer separaten Schüssel schlägst du die Sahne mit dem Sahnesteif steif. Hebe die Sahne dann vorsichtig unter die Mascarpone-Creme.
- Schneide den abgekühlten Biskuit waagerecht in zwei gleich hohe Böden. Bestreiche die untere Hälfte des ersten Bodens dünn mit der Himbeermarmelade (optional).
- Setze den ersten Boden auf eine Tortenplatte. Verteile etwa die Hälfte der Creme gleichmäßig darauf. Streue die Hälfte der frischen Beeren auf die Creme und drücke sie leicht an. Setze den zweiten Boden vorsichtig darauf und drücke ihn sanft an. Verteile die restliche Creme auf der oberen Schicht und an den Seiten – aber nur ganz dünn.
- Dekoriere den Kuchen mit den restlichen Beeren und Minzblättern. Bestäube kurz vor dem Servieren mit Puderzucker. Stelle den Kuchen für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank.
Notes
Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag noch besser. Für eine glutenfreie Version Mehl durch glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Mascarpone nicht durch Frischkäse ersetzen, sonst wird die Creme zu fest.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 320
- Sugar: 18
- Sodium: 0.1
- Fat: 22
- Saturated Fat: 14
- Carbohydrates: 28
- Fiber: 2
- Protein: 6
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