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Es gab einmal einen kleinen, versteckten Laden in der Münchner Altstadt, direkt neben einem Antiquariat, der „Hexenhaus“ hieß. Er hatte nur im Oktober geöffnet und verkaufte die skurrilsten Backwaren, die ich je gesehen hatte. Ihre Leichten Hexenfinger-Kekse mit Mandelnägeln – gruselig lecker und gleichzeitig so zart, dass sie auf der Zunge zergingen – waren der absolute Renner. Als der Laden vor drei Jahren nach einer saisonalen Pause einfach nicht mehr aufmachte, war ich am Boden zerstört. Ich meine, ich hatte mich schon das ganze Jahr auf diesen speziellen Gruselgenuss gefreut!
Der Geschmack dieser Kekse verfolgte mich. Es war nicht nur die gruselige Optik, die auf jeder Halloween-Party für Begeisterung sorgte. Es war dieser perfekte, buttrige Mürbeteig, der so leicht war, dass man ihn fast nicht spürte, kombiniert mit dem nussigen Crunch der Mandel „Nägel“. Nach etwa 15 misslungenen Versuchen – einige waren zu bröselig, andere sahen aus wie missratene Würmer – habe ich es endlich geknackt. Ehrlich, ich habe meiner Mitbewohnerin fast eine ganze Charge an den Kopf geworfen, weil der Teig wieder nicht zusammenhalten wollte.
Das Geheimnis lag in der richtigen Kühlung und einem speziellen Trick mit dem Mehl, den ich euch heute verrate. Diese Leichten Hexenfinger-Kekse mit Mandelnägeln sind nicht nur gruselig lecker, sondern auch so einfach, dass ihr sie an einem Nachmittag mit den Kindern backen könnt. Vielleicht kennt ihr das ja: Man sucht das perfekte Rezept für die Halloween-Party, das Eindruck macht, aber nicht zu kompliziert ist. Genau hier kommt dieses Rezept ins Spiel. Es ist die erfolgreiche Nachbildung eines kulinarischen Schatzes, und ich bin so froh, dass ich ihn jetzt mit euch teilen kann. Seit ich das Rezept perfektioniert habe, backe ich diese Finger jedes Jahr – sie sind einfach der Star auf jeder gruseligen Feier.
Warum ihr diese Leichten Hexenfinger-Kekse lieben werdet
Dieses Rezept ist nicht nur ein weiteres Halloween-Gebäck – es ist das Ergebnis von stundenlangem Tüfteln in meiner Küche, bis die perfekte Balance zwischen Gruselfaktor und Geschmack gefunden war. Ich habe es so oft getestet, dass ich die Zutaten inzwischen im Schlaf abwiegen könnte.
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt und nach einer kurzen Kühlzeit seid ihr bereit zum Formen. Perfekt für last-minute Halloween-Vorbereitungen!
- Einfache Zutaten: Ihr braucht keine ausgefallenen Lebensmittelfarben oder Spezialequipment. Alles, was ihr benötigt, habt ihr wahrscheinlich schon im Vorratsschrank.
- Perfekt für Halloween: Ob für die Gruselparty, als Mitbringsel fürs Büro oder zum Dekorieren des Buffets – diese Finger sind ein absoluter Hingucker.
- Garantierter Publikumsliebling: Kinder lieben den Gruselfaktor, Erwachsene den Geschmack. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand an diesen Keksen vorbeigehen konnte.
- Unverschämt lecker: Der Mürbeteig ist so buttrig und zart, dass man vergisst, dass man eigentlich etwas „Gruseliges“ isst. Die Kombination aus süßem Teig und salzigen Mandeln ist einfach genial.
Was dieses Rezept von anderen abhebt? Es ist die spezielle Technik, das Mehl zweimal zu sieben, die den Teig so luftig macht. Und der kleine Trick mit dem Eigelb, der den Fingern diese perfekte, leicht glänzende Oberfläche verleiht. Das ist kein standardisiertes Internet-Rezept – das ist meine persönliche, perfektionierte Version, die den Geist des Originals aus dem „Hexenhaus“ einfängt. Ich verspreche euch, das wird das beste Halloween-Rezept, das ihr je gebacken habt.
Welche Zutaten ihr braucht
Dieses Rezept für Leichte Hexenfinger-Kekse mit Mandelnägeln kommt mit einer überschaubaren Liste an Grundzutaten aus. Das Schöne daran: Die meisten davon sind echte Küchenklassiker, die ihr wahrscheinlich immer zu Hause habt. Die Qualität der Butter spielt hier eine große Rolle, also greift ruhig zu einer guten Marke wie Kerrygold oder Weihenstephan – das merkt man im Geschmack.
Für den Teig:
- 250 g Mehl (Type 405): Das ist die Basis für unseren Mürbeteig. Ich verwende am liebsten das Mehl von der Marke „Rosenmehl“, weil es besonders fein ausgemahlen ist und den Teig geschmeidig macht. Für eine glutenfreie Variante könnt ihr eine 1:1-Mehlmischung für Kuchen verwenden.
- 125 g kalte Butter, in kleine Würfel geschnitten: Die Butter muss wirklich eiskalt sein, das ist das A und O für einen perfekten Mürbeteig. Ich schneide sie direkt aus dem Kühlschrank in Würfel und lege sie für 10 Minuten ins Gefrierfach, bevor ich sie verarbeite.
- 60 g Puderzucker: Puderzucker macht den Teig feiner und zarter als normaler Zucker. Wenn ihr keinen habt, könnt ihr auch feinen Haushaltszucker nehmen, aber der Teig wird dann etwas körniger.
- 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig. Achtet darauf, dass es Zimmertemperatur hat, damit es sich besser mit der Butter verbindet. Für eine vegane Version könnt ihr 2 Esslöffel kaltes Wasser mit 1 Esslöffel Leinsamenmehl verrühren und 5 Minuten quellen lassen.
- 1 Prise Salz: Das Salz ist wichtig, um die Süße auszubalancieren und den buttrigen Geschmack zu unterstreichen. Ich nehme hier gerne Fleur de Sel für eine feine, knusprige Note.
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt: Kein künstliches Vanillin-Aroma! Echter Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote gibt den Keksen eine wunderbar aromatische Tiefe.
Für die Dekoration:
- 50 g ganze, geschälte Mandeln (ca. 30 Stück): Diese werden die „Fingernägel“. Achtet darauf, dass die Mandeln nicht geröstet oder gesalzen sind, da sie sonst im Ofen verbrennen könnten. Ich kaufe sie immer in der Backabteilung, dort sind sie meist von besserer Qualität.
- 1 Eigelb (Größe M) zum Bestreichen: Das verleiht den Fingern diese leicht glänzende, „lebensechte“ Optik. Verquirlt es einfach mit einem Teelöffel Milch oder Sahne für einen noch schöneren Glanz.
- Rote Lebensmittelfarbe (Gel oder Paste, nicht flüssig): Für die „blutigen“ Fingerkuppen. Ich empfehle die Gel-Farbe von „Wilton“, da sie sehr ergiebig ist und den Teig nicht zu sehr verflüssigt. Flüssige Farbe kann den Teig aufweichen.
Benötigte Ausrüstung
Bevor wir loslegen, sammeln wir kurz alles, was wir brauchen. Keine Sorge, ihr müsst keine Profiküche besitzen – die meisten Dinge habt ihr sicher schon zu Hause.
- Große Rührschüssel: Ich schwöre auf eine Edelstahlschüssel, weil sie kühl bleibt und der Teig nicht so schnell warm wird.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Für den Mürbeteig geht beides. Mit der Maschine geht es schneller, aber mit dem Handrührer habt ihr mehr Kontrolle. Alternativ könnt ihr auch ein einfaches Pastetenmesser oder eure Hände verwenden – dann wird der Teig besonders gut gekühlt.
- Küchenwaage: Bitte, bitte nicht schätzen! Für Mürbeteig sind genaue Mengen entscheidend. Eine digitale Waage kostet nicht viel und ist eine der besten Investitionen für die Küche.
- Backblech mit Backpapier: Einfach und praktisch. Ich lege immer zwei Bleche mit Backpapier aus, damit ich die geformten Finger direkt darauflegen kann.
- Kleine Schüssel für das Eigelb: Zum Verquirlen der Glasur.
- Pinsel: Für das Bestreichen der Finger mit Eigelb. Ein Silikonpinsel ist am besten, da er keine Haare verliert.
- Zahnstocher oder kleines Messer: Damit ritzen wir die „Falten“ in die Fingerkuppen. Ein Zahnstocher ist perfekt, weil er feine Linien macht.
- Kühlschrank: Nicht vergessen – die Kühlzeiten sind essenziell für das Gelingen!
Zubereitung: Schritt für Schritt zu gruselig echten Hexenfingern
Jetzt wird es ernst! Folgt diesen Schritten genau, dann werden eure Leichten Hexenfinger-Kekse mit Mandelnägeln garantiert gruselig lecker. Ich habe die Zeiten und Temperaturen so oft getestet, dass sie perfekt aufeinander abgestimmt sind.
- Teig zubereiten (10 Minuten): Gebt das Mehl, den Puderzucker und die Prise Salz in eine große Rührschüssel. Vermischt alles kurz. Fügt die eiskalten Butterwürfel hinzu und verknetet alles mit dem Handrührgerät (auf niedrigster Stufe) oder mit der Küchenmaschine, bis eine krümelige Masse entsteht. Es sollen keine großen Butterstücke mehr zu sehen sein – die Mischung sollte aussehen wie feuchter Sand.
- Ei und Vanille einarbeiten (2 Minuten): Gebt das Ei und den Vanilleextrakt hinzu und knetet alles nur so lange, bis sich ein glatter Teig formt. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh! Wenn der Teig noch zu bröselig ist, gebt einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Wenn er zu klebrig ist, fügt einen Esslöffel Mehl hinzu.
- Teig kühlen (30 Minuten): Formt den Teig zu einer flachen Scheibe (das geht schneller als eine Kugel), wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Diese Pause ist wichtig, damit das Gluten entspannen kann und der Teig nicht beim Backen verläuft. Ich mache oft eine doppelte Portion und friere eine Scheibe für später ein.
- Backofen vorheizen (5 Minuten): Heizt den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) oder 160 °C (Umluft) vor. Umluft ist hier besser, weil die Kekse gleichmäßiger backen.
- Finger formen (15-20 Minuten): Holt den Teig aus dem Kühlschrank und teilt ihn in etwa 30 gleich große Stücke. Rollt jedes Stück zwischen euren Handflächen zu einer etwa 8-10 cm langen Rolle, die an einem Ende etwas dünner ist – das wird die Fingerspitze. Legt die Finger auf das vorbereitete Backblech. Drückt mit einem Zahnstocher oder einem kleinen Messer vorsichtig 2-3 Querfalten in die Mitte der Finger, um die „Gelenke“ zu markieren.
- Nägel anbringen (5 Minuten): Drückt nun an der Spitze jedes Fingers vorsichtig eine ganze Mandel hinein. Achtet darauf, dass die Mandel etwa zur Hälfte im Teig verschwindet, damit sie beim Backen hält. Das sieht dann aus wie ein echter, gruseliger Fingernagel!
- Glasur auftragen (3 Minuten): Verquirlt das Eigelb mit einem Teelöffel Milch oder Sahne. Bestreicht jeden Finger vorsichtig mit der Mischung – das gibt ihnen diese glänzende, „menschliche“ Haut. Nicht zu viel auftragen, sonst läuft die Farbe in die Falten.
- Backen (12-15 Minuten): Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen und backt die Finger, bis sie goldbraun sind. Die Backzeit hängt von der Größe der Finger ab – die ersten Male solltet ihr nach 12 Minuten nachschauen. Sie sollten fest aussehen, aber noch nicht zu dunkel sein. Die Mandeln dürfen nur leicht Farbe annehmen.
- Abkühlen lassen und dekorieren (10 Minuten): Lasst die Finger auf dem Blech 5 Minuten abkühlen, dann setzt ihr sie vorsichtig auf ein Kuchengitter. Sobald sie vollständig abgekühlt sind, könnt ihr mit einem Pinsel etwas rote Lebensmittelfarbe an der „Nagelspitze“ auftragen – das sieht aus wie Blut! Seid hier sparsam, weniger ist oft mehr.
Kochtipps & Techniken für perfekte Hexenfinger
Ich habe bei der Entwicklung dieses Rezepts für die Leichten Hexenfinger-Kekse mit Mandelnägeln so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit euch das nicht passiert.
Der Teig darf nicht warm werden. Das ist die goldene Regel. Wenn der Teig beim Formen zu weich wird, legt ihn einfach für 10 Minuten zurück in den Kühlschrank. Ich arbeite im Sommer manchmal sogar auf einem kalten Marmorbrett. Einmal habe ich versucht, die Finger zu formen, während der Teig noch zu warm war – das Ergebnis war eine einzige, gruselige Masse, die im Ofen zu flachen Keksen zerflossen ist. Nicht schön.
Die richtige Größe der Mandeln. Achtet darauf, dass die Mandeln nicht zu groß oder zu klein sind. Sie sollten etwa die Größe eines echten Fingernagels haben. Wenn sie zu groß sind, sehen sie unproportioniert aus. Wenn sie zu klein sind, gehen sie im Teig unter. Ich kaufe immer die Sorte „Nonpareil“ – sie sind gleichmäßig geformt und perfekt für dieses Rezept.
Nicht zu viel backen. Die Finger sind fertig, wenn sie an den Rändern leicht goldbraun sind. Sie werden nach dem Abkühlen noch etwas fester. Wenn ihr sie zu lange backt, werden sie trocken und hart – und dann schmecken sie nicht mehr so schön buttrig. Mein Tipp: Stellt eine Tasse Wasser mit in den Ofen, das sorgt für eine leichte Feuchtigkeit und die Kekse bleiben zart.
Timing und Multitasking. Während der Teig im Kühlschrank kühlt, könnt ihr schon die Mandeln sortieren und das Backblech vorbereiten. Das spart Zeit. Ich bereite auch gerne die rote Lebensmittelfarbe vor, während die Finger backen. So ist alles fertig, wenn sie aus dem Ofen kommen.
Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack
Das Schöne an diesem Grundrezept ist, dass es sich wunderbar anpassen lässt. Hier sind ein paar Ideen, wie ihr die Leichten Hexenfinger-Kekse mit Mandelnägeln variieren könnt.
- Schokoladen-Hexenfinger: Ersetzt 30 g Mehl durch 30 g ungesüßtes Kakaopulver. Das gibt den Fingern eine düstere, schokoladige Farbe und schmeckt fantastisch. Ich habe diese Version letztes Jahr für eine Geburtstagsparty gemacht – sie kamen noch besser an als das Original!
- Vegane Hexenfinger: Wie schon erwähnt, könnt ihr das Ei durch einen Leinsamen-„Ei“-Ersatz ersetzen. Für die Butter nehmt ihr eine hochwertige vegane Backmargarine (wie die von „Alsan“). Der Teig wird etwas bröseliger, also arbeitet ihn vorsichtig und kühlt ihn gut. Die vegane Version ist überraschend lecker und festlich.
- Gewürz-Hexenfinger: Gebt einen Teelöffel Pumpkin-Spiece-Gewürz oder eine Prise Zimt und Nelkenpulver in den Teig. Das passt perfekt zur herbstlichen Halloween-Stimmung. Ich habe das einmal ausprobiert, als ich keine Vanille mehr hatte – es war ein Volltreffer.
- Glutenfreie Variante: Verwendet eine glutenfreie Mehlmischung, die für Kuchen geeignet ist. Achtet darauf, dass sie Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst wird der Teig zu krümelig. Ich habe die Marke „Schaer“ getestet und war begeistert.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Diese Leichten Hexenfinger-Kekse mit Mandelnägeln sind nicht nur ein optisches Highlight, sondern auch praktisch für jede Halloween-Feier. Hier erfahrt ihr, wie ihr sie am besten serviert und lagert.
Servieren: Am besten schmecken die Finger lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Sie sind der perfekte Snack für eine Gruselparty, ein Buffet oder einfach zum Knabbern bei einem Horrorfilm. Ich serviere sie gerne auf einem schwarzen Teller oder einer dunklen Holzplatte – das lässt die „blutigen“ Nägel noch besser zur Geltung kommen. Ein kleiner Tipp: Stellt sie nicht direkt neben heiße Speisen, sonst werden sie weich.
Passende Begleiter: Ein Glas kalte Milch, ein heißer Pumpkin-Spice-Latte oder ein Grusel-Cocktail (wie ein „Blutiger Vampir“) passen hervorragend dazu. Für Kinder ist ein selbstgemachter Fruchtpunsch mit roter Lebensmittelfarbe ein toller Begleiter. Die Finger sind auch eine witzige Ergänzung zu einem Halloween-Eisbecher.
Aufbewahrung: Die Finger halten sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bis zu 5 Tage. Wichtig: Legt sie nicht in den Kühlschrank, da sie dort Feuchtigkeit ziehen und matschig werden können. Ich bewahre sie immer in einer Keksdose mit einem Stück Küchenpapier auf dem Boden auf – das saugt überschüssige Feuchtigkeit auf.
Einfrieren: Ihr könnt die ungebackenen Finger auch hervorragend einfrieren. Formt sie einfach wie beschrieben, legt sie auf ein Blech und friert sie für 2 Stunden ein. Dann gebt ihr sie in einen Gefrierbeutel. Zum Backen müsst ihr sie nicht auftauen – einfach direkt aus dem Gefrierfach in den Ofen, die Backzeit verlängert sich dann um etwa 3-5 Minuten. Ich mache das immer, wenn ich Gäste erwarte – so habe ich im Nu frische Hexenfinger!
Geschmacksentwicklung: Überraschenderweise schmecken die Finger am zweiten oder dritten Tag noch besser. Die Aromen haben dann Zeit, sich zu verbinden, und der Teig wird noch etwas weicher. Also keine Sorge, wenn ihr sie einen Tag vor der Party backt – das ist sogar ideal!
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ich weiß, dass Nährwertangaben bei Halloween-Leckereien nicht unbedingt im Vordergrund stehen, aber ich möchte trotzdem einen kurzen Überblick geben. Diese Leichten Hexenfinger-Kekse mit Mandelnägeln sind im Vergleich zu vielen anderen Keksen überraschend leicht und enthalten wertvolle Zutaten.
Geschätzte Nährwerte pro Finger (ca. 20 g):
- Kalorien: 95 kcal
- Fett: 6 g (davon gesättigt: 3,5 g)
- Kohlenhydrate: 8 g (davon Zucker: 3 g)
- Eiweiß: 2 g
- Ballaststoffe: 0,5 g
Gesundheitliche Vorteile: Die Mandeln liefern gesunde Fette, Vitamin E und Magnesium. Sie sind gut für Haut und Haare – passt also perfekt zum Thema „Hexenfinger“! Die Butter enthält fettlösliche Vitamine wie A, D, E und K. Natürlich sind die Kekse ein Genussmittel, aber mit Maß genossen, sind sie eine tolle Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung. Ich persönlich finde, dass ein selbstgebackener Keks mit hochwertigen Zutaten immer besser ist als industriell gefertigte Snacks.
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter), Eier und Nüsse (Mandeln). Für Allergiker gibt es aber die oben genannten Anpassungen.
Fazit: Warum ihr diese Finger unbedingt backen solltet
Wenn ihr auf der Suche nach dem absoluten Highlight für eure nächste Halloween-Party seid, dann sind diese Leichten Hexenfinger-Kekse mit Mandelnägeln genau das Richtige. Sie sind nicht nur ein optischer Knaller, sondern schmecken auch noch so buttrig-zart, dass jeder davon begeistert sein wird. Ich habe so viele Versionen getestet und diese hier ist einfach die beste – sie ist die perfekte Mischung aus Grusel und Genuss.
Ich liebe es, wie vielseitig dieses Rezept ist. Ihr könnt es vegan, glutenfrei oder mit Schokolade machen – und es funktioniert jedes Mal. Es ist ein Rezept, das man immer wieder backen kann, ohne dass es langweilig wird. Und das Beste: Es macht einfach Spaß! Die Kinder lieben es, die Finger zu formen und die „Nägel“ anzubringen. Es ist eine tolle Aktivität für einen verregneten Oktobernachmittag.
Also, ran an die Schüsseln und losgebacken! Probiert es aus und lasst mich wissen, wie sie geworden sind. Hinterlasst gerne einen Kommentar mit euren eigenen Kreationen oder teilt eure Bilder auf Pinterest – ich bin schon gespannt! Und wenn ihr noch ein anderes gruseliges Rezept sucht, schaut euch doch mal meine Kürbis-Geister-Muffins an, die sind genauso einfach und lecker. Oder probiert meine Spinnenweben-Brownies für den ultimativen Schokoladenkick. Habt eine gruselig schöne Zeit und denkt dran: Backen verbindet – auch mit der dunklen Seite!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, absolut! Das ist sogar eine gute Idee. Wickelt den Teig gut in Frischhaltefolie und lagert ihn im Kühlschrank. Holt ihn etwa 10 Minuten vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank, damit er etwas weicher wird.
Warum werden meine Finger beim Backen so breit?
Das liegt meistens daran, dass der Teig nicht kalt genug war. Achtet darauf, dass die geformten Finger vor dem Backen noch einmal für 15 Minuten in den Kühlschrank kommen. Das verhindert, dass sie im Ofen verlaufen.
Kann ich statt Mandeln auch andere Nüsse nehmen?
Klar! Ganze Cashewkerne oder Macadamianüsse eignen sich auch gut. Sie haben eine ähnliche Größe und Form. Achtet nur darauf, dass sie nicht zu weich sind, sonst brechen sie beim Eindrücken in den Teig.
Die rote Farbe sieht nicht echt aus. Was mache ich falsch?
Verwendet eine Gel- oder Paste-Farbe, keine flüssige. Flüssige Farbe verläuft zu sehr. Tupft die Farbe mit einem kleinen Pinsel nur auf die Spitze des Fingers, direkt unter dem Mandel-Nagel. Weniger ist hier mehr – ein kleiner, roter Punkt reicht oft schon aus.
Kann ich die Finger auch ohne Eigelb bestreichen?
Ja, ihr könnt sie auch mit etwas Milch oder Sahne bestreichen. Das gibt aber nicht so einen schönen Glanz. Für eine vegane Variante funktioniert ein Pinsel mit etwas Ahornsirup – das gibt auch eine schöne, leicht klebrige Oberfläche.
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Leichte Hexenfinger-Kekse mit Mandelnägeln: Gruselig leckeres Halloween-Rezept
Diese buttrigen Mürbeteig-Kekse in Fingerform mit Mandel-Nägeln sind der absolute Hingucker auf jeder Halloween-Party. Sie sind schnell zubereitet, schmecken zart und nussig und lassen sich wunderbar mit Kindern backen.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 5 Minuten
- Yield: 30 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405)
- 125 g kalte Butter, in kleine Würfel geschnitten
- 60 g Puderzucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- 50 g ganze, geschälte Mandeln (ca. 30 Stück)
- 1 Eigelb (Größe M) zum Bestreichen
- Rote Lebensmittelfarbe (Gel oder Paste)
Instructions
- Teig zubereiten: Mehl, Puderzucker und Salz in einer großen Rührschüssel vermischen. Die eiskalten Butterwürfel hinzufügen und mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine zu einer krümeligen Masse verarbeiten.
- Ei und Vanille einarbeiten: Ei und Vanilleextrakt hinzufügen und nur so lange kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu lange kneten.
- Teig kühlen: Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.
- Backofen vorheizen: Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) oder 160 °C (Umluft) vorheizen.
- Finger formen: Den Teig in etwa 30 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer 8-10 cm langen Rolle formen, die an einem Ende etwas dünner ist. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit einem Zahnstocher 2-3 Querfalten für die Gelenke eindrücken.
- Nägel anbringen: An der Spitze jedes Fingers vorsichtig eine ganze Mandel hineindrücken, sodass sie etwa zur Hälfte im Teig verschwindet.
- Glasur auftragen: Das Eigelb mit einem Teelöffel Milch oder Sahne verquirlen und jeden Finger damit bestreichen.
- Backen: Die Finger im vorgeheizten Ofen 12-15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
- Abkühlen lassen und dekorieren: Die Finger 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen. Nach vollständigem Abkühlen mit einem Pinsel etwas rote Lebensmittelfarbe an der Nagelspitze auftragen.
Notes
Der Teig darf nicht warm werden – bei Bedarf zwischendurch kühlen. Die Mandeln sollten nicht geröstet oder gesalzen sein. Die Finger schmecken am zweiten Tag noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Finger
- Calories: 95
- Sugar: 3
- Sodium: 0.1
- Fat: 6
- Saturated Fat: 3.5
- Carbohydrates: 8
- Fiber: 0.5
- Protein: 2
Keywords: Halloween, Kekse, Hexenfinger, Mandeln, gruselig, einfach, Mürbeteig


