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Meine Nachbarin Frau Lehmann sah mir dabei zu, wie ich an einem regnerischen Oktobernachmittag frustriert versuchte, einen veganen Mürbeteig zu retten, der einfach nicht zusammenhielt. Sie sagte nichts, drehte sich nur um und kam fünf Minuten später mit einer Schüssel zurück, in der bereits aromatische Apfelstücke mit Zimt vermischt waren. „Probier’s mal so“, meinte sie achselzuckend, als ob sie mir nur ein Glas Marmelade leihen würde. Drei Jahre ist das jetzt her, und ich backe diese Plätzchen inzwischen jedes Jahr, sobald die Blätter fallen. Ehrlich, ich habe noch nie ein Rezept gefunden, das so einfach und gleichzeitig so unwiderstehlich knusprig ist – und das ganz ohne Butter oder Ei.
Diese veganen Zimt-Apfel-Plätzchen sind genau das, was man an einem kühlen Herbsttag braucht. Der Duft von Äpfeln und Zimt zieht durch die ganze Wohnung, während der Teig im Ofen backt. Vielleicht kennst du das ja – dieses Gefühl, wenn man etwas Selbstgebackenes mit einer Tasse Tee genießt und die Welt für einen Moment stillsteht. Genau das habe ich an dem Tag erlebt, als Frau Lehmann mir ihr Rezept verriet. Und seitdem backe ich sie jedes Jahr, wenn der Herbst Einzug hält.
Warum du diese veganen Zimt-Apfel-Plätzchen lieben wirst
Ich habe dieses Rezept in den letzten Jahren unzählige Male gebacken – für Familienfeiern, als Mitbringsel zum Kaffeeklatsch und einfach, weil ich Lust auf etwas Süßes hatte. Jedes Mal wurde ich nach dem Rezept gefragt. Das liegt nicht nur am Geschmack, sondern auch daran, wie unkompliziert die Zubereitung ist. Lass mich dir sagen, was diese Plätzchen so besonders macht:
- Schnell & einfach: In nur 30 Minuten sind die Plätzchen fertig – perfekt für spontane Backaktionen an grauen Herbsttagen.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Zutaten oder speziellen veganen Ersatz. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon zu Hause.
- Perfekt für den Herbst: Mit Äpfeln und Zimt schmecken sie genau nach der Jahreszeit – ideal für Laternenfeste, Kaffeekränzchen oder gemütliche Abende.
- Pflanzenbasiert: Ohne tierische Produkte, aber so knusprig und lecker, dass niemand den Unterschied merkt.
- Ein wahrer Publikumsliebling: Selbst eingefleischte Plätzchen-Fans, die sonst auf Butter schwören, greifen bei diesen Keksen immer wieder zu.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist der Trick mit dem Apfelmark. Statt Ei sorgt das Apfelmark für die perfekte Bindung, während die Äpfel selbst für eine saftige Mitte sorgen. Die Kombination aus knusprigem Rand und weichem Kern ist einfach unschlagbar. Ich habe so viele vegane Plätzchen probiert, die entweder zu trocken oder zu bröselig waren – diese hier haben genau die richtige Konsistenz. Und ganz ehrlich? Sie schmecken sogar besser als die meisten klassischen Plätzchen mit Butter.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese knusprigen veganen Zimt-Apfel-Plätzchen verwendest du einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe, und zusammen ergeben sie diesen unwiderstehlichen Herbstgenuss.
Für den Teig
- 250 g Dinkelmehl (Type 630) – oder Weizenmehl Type 405. Dinkelmehl gibt den Plätzchen einen leicht nussigen Geschmack, der wunderbar mit Äpfeln harmoniert.
- 100 g Kokosöl, fest – ich empfehle Bio-Kokosöl von Rapunzel oder Alnatura. Es muss fest sein, nicht flüssig, damit der Teig schön mürbe wird.
- 80 g Rohrzucker – oder brauner Zucker für ein intensiveres Aroma. Der Rohrzucker sorgt für eine leichte Karamellnote.
- 1 TL Vanilleextrakt – selbst gemacht oder gekauft. Bitte kein Vanillezucker, der verfälscht das Aroma.
- 3 EL kaltes Wasser – je nach Mehl kann es etwas mehr oder weniger sein. Der Teig soll gerade so zusammenhalten.
- 1 Prise Salz – klingt unscheinbar, aber es hebt die Süße und den Zimtgeschmack hervor.
Für die Apfel-Zimt-Füllung

- 2 mittelgroße Äpfel – am besten säuerliche Sorten wie Boskoop oder Elstar. Süße Äpfel wie Gala machen die Plätzchen zu süß. Ich nehme immer Boskoop, weil sie beim Backen nicht zerfallen.
- 2 TL Zimt – Ceylon-Zimt ist milder und aromatischer als Cassia-Zimt. Ich schwöre auf gemahlenen Ceylon-Zimt von Sonnentor.
- 1 EL Ahornsirup – oder Agavendicksaft. Der Ahornsirup gibt eine feine, herbstliche Note.
- 1 EL Zitronensaft – verhindert, dass die Äpfel braun werden, und bringt eine frische Säure ins Spiel.
Zum Bestreuen (optional)
- 2 EL Puderzucker – zum Bestäuben der fertigen Plätzchen. Sieht hübsch aus und schmeckt dazu.
- Etwas extra Zimt – für alle, die es zimtig mögen. Ich mische manchmal eine Prise Zimt unter den Puderzucker.
Substitutionshinweise: Du kannst Dinkelmehl durch glutenfreie Mehlmischung ersetzen, aber dann wird der Teig etwas bröseliger. Für eine zuckerfreie Variante nimmst du Erythrit oder Kokosblütenzucker – der Geschmack ändert sich dann leicht, aber die Plätzchen werden trotzdem lecker. Kein Kokosöl zur Hand? Dann geht auch vegane Margarine, aber der Teig wird dann nicht ganz so knusprig.
Welche Küchengeräte du benötigst
Für diese veganen Zimt-Apfel-Plätzchen brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche. Hier ist, was ich verwende:
- Eine große Rührschüssel – aus Edelstahl oder Glas. Plastikschüsseln nehmen manchmal Gerüche an.
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett – für die Äpfel. Ein Gemüsehobel geht auch, aber ich mag es, wenn die Stücke nicht zu gleichmäßig sind.
- Ein Backblech mit Backpapier – am besten ein dunkles Blech, das leitet die Hitze besser.
- Eine Teigrolle – oder eine saubere Glasflasche, wenn du keine hast. Ich hab früher immer eine Weinflasche genommen.
- Ein Plätzchenausstecher – herbstliche Formen wie Blätter, Eicheln oder Sterne passen toll. Aber runde Plätzchen schmecken genauso gut.
- Eine Küchenwaage – für genaue Mengen. Ich hab meine von Soehnle, aber jede digitale Waage tut es.
Falls du keine Ausstechförmchen hast, kein Problem. Du kannst den Teig auch in kleine Quadrate schneiden oder zu Kugeln formen und flach drücken. Das sieht rustikal aus und schmeckt genauso gut. Ich hab das mal gemacht, als meine Ausstechförmchen in der Umzugskiste verschwunden waren – die Plätzchen waren trotzdem weg wie nichts.
Zubereitung der knusprigen veganen Zimt-Apfel-Plätzchen
Jetzt geht es ans Eingemachte! Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie diese herbstlichen Plätzchen gelingen. Keine Sorge, es ist wirklich einfach – versprochen.
Schritt 1: Den Teig vorbereiten (10 Minuten)
Gib das Dinkelmehl, den Rohrzucker und die Prise Salz in eine große Schüssel. Mische alles kurz mit einem Löffel. Jetzt kommt das feste Kokosöl dazu – schneide es in kleine Stücke und gib es zum Mehl. Mit den Fingerspitzen verreibst du das Öl jetzt mit dem Mehl, bis eine krümelige Masse entsteht. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Es erinnert an die Zubereitung von Mürbeteig – die Krümel sollen fein sein, aber nicht zu fein. Gib dann den Vanilleextrakt und das kalte Wasser dazu und knete alles kurz zu einem glatten Teig. Wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. Der Teig muss ruhen, sonst wird er beim Ausrollen klebrig. Ich hab das einmal weggelassen und bereut – die Plätzchen waren eher matschig als knusprig.
Schritt 2: Die Apfel-Zimt-Füllung zubereiten (5 Minuten)
Wasche die Äpfel, schäle sie und entferne das Kerngehäuse. Schneide sie in sehr kleine Würfel – etwa 5 mm groß. Je kleiner die Würfel, desto besser verteilt sich der Apfelgeschmack im Teig. Gib die Apfelwürfel in eine kleine Schüssel und mische sie mit dem Zimt, dem Ahornsirup und dem Zitronensaft. Rühre alles gut um, bis die Äpfel gleichmäßig bedeckt sind. Stell die Schüssel zur Seite – die Äpfel ziehen jetzt durch und geben später ihr Aroma ab. riecht schon jetzt himmlisch nach Herbst!
Schritt 3: Den Teig ausrollen und füllen (15 Minuten)
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Nimm den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank und rolle ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dick aus. Stich mit deinen Ausstechförmchen die gewünschten Formen aus – ich nehme immer eine Mischung aus Ahornblättern und Sternen. Lege die Hälfte der ausgestochenen Plätzchen auf das mit Backpapier belegte Blech. Gib jeweils einen halben Teelöffel der Apfel-Zimt-Mischung in die Mitte jedes Plättchens. Jetzt kommen die restlichen Plätzchen als Deckel oben drauf. Drücke die Ränder mit einer Gabel fest an, damit die Füllung beim Backen nicht ausläuft. Ich hab mal vergessen, die Ränder richtig zu verschließen – der Apfelsaft ist dann ausgelaufen und hat auf dem Blech eine klebrige Sauerei hinterlassen. Also lieber gut festdrücken!
Schritt 4: Backen und genießen (12-15 Minuten)
Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe die Plätzchen 12 bis 15 Minuten, bis sie goldbraun sind. Die Backzeit hängt von deinem Ofen ab – bei mir sind sie nach genau 13 Minuten perfekt. Lass sie auf dem Blech kurz abkühlen, dann sind sie noch weich. Nach etwa 5 Minuten werden sie beim Abkühlen auf einem Kuchengitter schön knusprig. Bestäube sie nach Belieben mit Puderzucker und einer Prise Zimt. Fertig! Der Duft in deiner Küche wird dich umhauen – das riecht nach gemütlichen Abenden, fallenden Blättern und der schönsten Zeit des Jahres.
Backtipps und Techniken für perfekte Ergebnisse
Nachdem ich diese veganen Zimt-Apfel-Plätzchen bestimmt 20 Mal gebacken habe, hab ich ein paar Tricks auf Lager, die dir helfen, jedes Mal perfekte Ergebnisse zu erzielen. Hier sind meine besten Tipps:
- Der Teig darf nicht zu warm werden: Wenn der Teig beim Ausrollen klebt, leg ihn einfach nochmal für 10 Minuten in den Kühlschrank. Warmes Kokosöl macht den Teig schnell klebrig – das hab ich schmerzhaft lernen müssen, als mein erster Teig an der Rolle festklebte wie Kaugummi.
- Die Äpfel richtig vorbereiten: Lass die Apfelwürfel nach dem Mischen mit Zimt und Ahornsirup etwa 5 Minuten ziehen. Dann gießt du überschüssige Flüssigkeit ab, sonst werden die Plätzchen innen zu feucht. Ich hab den Saft anfangs immer drin gelassen – das Ergebnis war eher Apfelmus im Teig als Plätzchen.
- Gleichmäßige Größe: Wenn du verschiedene Ausstechförmchen verwendest, achte darauf, dass die Deckel und Böden gleich groß sind. Sonst passen sie nicht richtig zusammen. Klingt logisch, aber ich hab schon mal einen großen Stern auf einen kleinen gesetzt – sah lustig aus, war aber unpraktisch.
- Die richtige Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Behalte die Plätzchen in den letzten 5 Minuten im Auge. Sie sollen goldbraun sein, nicht dunkelbraun. Wenn die Unterseite zu dunkel wird, backe sie auf der oberen Schiene weiter.
- Multitasking-Tipp: Während der Teig im Kühlschrank ruht, kannst du schon die Äpfel vorbereiten und den Ofen vorheizen. So sparst du Zeit und hast alles parat, wenn es ans Ausrollen geht.
Ein kleiner Fehler, den ich gemacht habe: Ich hab einmal zu viel Teig auf einmal ausgerollt und die Reste wieder zusammengeknetet. Der Teig wurde dann zäh und die Plätzchen waren nicht mehr so knusprig. Rolle lieber nur so viel aus, wie du auf einmal verarbeiten kannst. Die Reste kommen zurück in den Kühlschrank – so bleiben sie geschmeidig.
Variationen und Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es ganz leicht an deine Vorlieben anpassen kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Mit Birnen statt Äpfeln: Im Spätherbst, wenn Birnen Saison haben, ersetze ich die Äpfel einfach durch reife Birnen. Dazu passt etwas Ingwer statt Zimt – das gibt eine überraschende Schärfe. Meine Gäste waren begeistert!
- Glutenfreie Variante: Ersetze das Dinkelmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung und gib 1 TL Guarkernmehl dazu, damit der Teig besser bindet. Die Plätzchen werden etwas bröseliger, aber genauso lecker. Perfekt für Freunde mit Glutenunverträglichkeit.
- Weniger süß: Reduziere den Zucker auf 50 g und lass den Ahornsirup weg. Die Süße der Äpfel reicht dann völlig aus. Ich mach das oft, wenn ich die Plätzchen zum Frühstück esse – ja, ich esse manchmal Plätzchen zum Frühstück, keine Scham.
- Mit Nüssen: Gib 50 g gehackte Walnüsse oder Mandeln zur Apfelfüllung. Das gibt einen tollen Crunch und passt wunderbar zum herbstlichen Thema. Besonders lecker mit Pekannüssen!
- Schokoladig: Für alle Schokoholics: Streue ein paar vegane Schokotropfen auf die Apfelfüllung, bevor du den Deckel auflegst. Die Kombination aus Apfel, Zimt und Schokolade ist einfach himmlisch. Ich hab das mal für eine Geburtstagsfeier gemacht – die Plätzchen waren innerhalb von 10 Minuten weg.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Diese knusprigen veganen Zimt-Apfel-Plätzchen schmecken am besten am Tag des Backens, aber sie halten sich auch einige Tage. Hier sind meine Empfehlungen:
Servieren: Die Plätzchen schmecken lauwarm am besten – dann sind sie außen knusprig und innen noch weich. Serviere sie auf einer schönen Platte mit einer Tasse heißem Apfelpunsch oder einem Chai Latte. Für eine herbstliche Tischdeko streue ich gern ein paar bunte Blätter und kleine Zimtstangen dazu. Sieht nicht nur hübsch aus, sondern duftet auch noch toll.
Aufbewahren: Bewahre die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf. Zwischen die Lagen legst du am besten etwas Backpapier, damit sie nicht zusammenkleben. Im Kühlschrank halten sie sich etwa 5 Tage – aber ganz ehrlich, bei mir sind sie meistens nach zwei Tagen weg. Du kannst sie auch einfrieren: Lege die gebackenen und abgekühlten Plätzchen in einen Gefrierbeutel und friere sie bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen legst du sie einfach bei Zimmertemperatur für 30 Minuten auf ein Kuchengitter – dann sind sie wieder fast wie frisch gebacken.
Reheating: Wenn die Plätzchen nach ein paar Tagen etwas weich geworden sind, backe sie einfach für 5 Minuten bei 150 °C im Ofen auf. Dann werden sie wieder schön knusprig. Die Mikrowelle ist dafür nicht geeignet – da werden sie nur matschig. Glaub mir, ich hab’s probiert.
Ein Tipp zur Geschmacksentwicklung: Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag noch aromatischer, weil die Aromen von Apfel und Zimt dann richtig durchgezogen sind. Also keine Sorge, wenn du sie einen Tag vor dem Genuss backst – sie werden nur besser.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Diese veganen Zimt-Apfel-Plätzchen sind nicht nur lecker, sondern haben auch einige gesundheitliche Vorteile. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Plätzchen (bei 20 Stück):
- Kalorien: ca. 95 kcal
- Kohlenhydrate: 14 g
- Fett: 4 g (davon gesättigt: 3 g)
- Eiweiß: 2 g
- Ballaststoffe: 1 g
- Zucker: 6 g
Die gesundheitlichen Vorteile liegen in den Zutaten: Äpfel liefern Pektin, das die Verdauung fördert, und Zimt kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Dinkelmehl ist reich an Ballaststoffen und Mineralstoffen wie Magnesium und Eisen. Kokosöl enthält mittelkettige Triglyceride, die vom Körper schnell in Energie umgewandelt werden. Natürlich sind Plätzchen immer noch ein Genussmittel – aber im Vergleich zu vielen anderen Weihnachtsplätzchen sind diese hier eine leichtere Alternative.
Für Menschen mit Allergien: Dieses Rezept ist von Natur aus laktosefrei, eifrei und milchfrei. Es enthält aber Gluten (es sei denn, du verwendest glutenfreies Mehl). Die Plätzchen sind außerdem sojafrei und nussfrei, wenn du die Nuss-Variante weglässt. Perfekt für viele Ernährungsweisen!
Fazit – Warum du diese Plätzchen sofort backen solltest
Ich hab in den letzten Jahren viele vegane Plätzchenrezepte ausprobiert, aber dieses hier ist mein absoluter Favorit. Es ist einfach, schnell und die Zutaten hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Die Kombination aus knusprigem Teig und saftiger Apfel-Zimt-Füllung ist einfach unwiderstehlich – und der Duft, der beim Backen durch die Küche zieht, ist pure Herbstmagie. Dieses Rezept ist nicht nur etwas für Veganer, sondern für alle, die gute Plätzchen lieben. Meine Nachbarin Frau Lehmann, die mir das Rezept damals gezeigt hat, backt es heute noch – und sie ist nicht mal vegan.
Probier es aus und mach die Plätzchen zu deinem eigenen Rezept. Füge mehr Zimt hinzu, wenn du es würzig magst, oder weniger Zucker, wenn du es lieber dezent süß hast. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es dir Raum für Kreativität lässt. Und wenn du eine besondere Variante entdeckst, lass es mich wissen – ich bin immer neugierig auf neue Ideen!
Hast du die Plätzchen schon gebacken? Erzähl mir in den Kommentaren, wie sie dir gelungen sind und ob du etwas verändert hast. Ich freue mich riesig auf deine Rückmeldung. Und wenn du Fotos machst, teile sie gerne – ich liebe es zu sehen, wie andere meine Rezepte interpretieren. Also los, schnapp dir die Äpfel und den Zimt, und mach deine Küche zum gemütlichsten Ort des Herbstes!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, absolut! Du kannst den Teig abgedeckt im Kühlschrank über Nacht ruhen lassen. Nimm ihn dann etwa 10 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank, damit er etwas weicher wird. Der Teig wird sogar noch geschmeidiger, wenn er länger ruht.
Warum werden meine Plätzchen nicht knusprig?
Das kann mehrere Ursachen haben. Erstens: Der Teig war vielleicht zu warm, als du ihn ausgerollt hast. Zweitens: Die Backzeit war zu kurz oder die Temperatur zu niedrig. Drittens: Die Äpfel waren zu saftig und haben den Teig durchweicht. Tipp: Lass die Apfelwürfel nach dem Mischen gut abtropfen und backe die Plätzchen auf der mittleren Schiene bei 180 °C.
Kann ich die Plätzchen auch ohne Ausstechförmchen machen?
Klar! Rolle den Teig zu einer Rolle (wie bei Keksen) und schneide ihn in Scheiben. Oder forme kleine Kugeln und drücke sie flach. Die Füllung gibst du dann einfach zwischen zwei Scheiben oder Kugeln. Sieht rustikal aus, schmeckt aber genauso gut.
Sind die Plätzchen auch für Kinder geeignet?
Ja, sehr gut! Die Plätzchen sind nicht zu süß und enthalten keine künstlichen Zusätze. Kinder lieben es, beim Ausstechen zu helfen – das macht richtig Spaß. Achte nur darauf, dass die Plätzchen vollständig abgekühlt sind, bevor du sie kleinen Kindern gibst, wegen der Konsistenz.
Kann ich die Plätzchen auch mit anderen Früchten machen?
Unbedingt! Probiere es mit Birnen, Quitten oder sogar mit geriebenen Möhren (dann passen etwas Ingwer und Kardamom dazu). Im Sommer gehen auch frische Beeren, aber die sind saftiger – dann etwas weniger Füllung nehmen. Meine liebste Wintervariante ist mit geriebenem Apfel und einer Prise Lebkuchengewürz.
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Knusprige vegane Zimt-Apfel-Plätzchen – einfaches Herbstrezept
Diese veganen Zimt-Apfel-Plätzchen sind knusprig, saftig und perfekt für den Herbst. Mit einfachen Zutaten und ohne tierische Produkte gelingen sie im Handumdrehen.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 12-15 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 20 Plätzchen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Dinkelmehl (Type 630) oder Weizenmehl Type 405
- 100 g festes Kokosöl
- 80 g Rohrzucker oder brauner Zucker
- 1 TL Vanilleextrakt
- 3 EL kaltes Wasser
- 1 Prise Salz
- 2 mittelgroße Äpfel (z. B. Boskoop oder Elstar)
- 2 TL Ceylon-Zimt
- 1 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
- 1 EL Zitronensaft
- 2 EL Puderzucker (optional)
- Etwas extra Zimt (optional)
Instructions
- Mehl, Rohrzucker und Salz in einer großen Schüssel mischen. Das feste Kokosöl in kleinen Stücken dazugeben und mit den Fingerspitzen zu einer krümeligen Masse verreiben (ca. 3-4 Minuten).
- Vanilleextrakt und kaltes Wasser hinzufügen und kurz zu einem glatten Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Äpfel waschen, schälen, Kerngehäuse entfernen und in sehr kleine Würfel (ca. 5 mm) schneiden. Mit Zimt, Ahornsirup und Zitronensaft vermischen und 5 Minuten ziehen lassen. Überschüssige Flüssigkeit abgießen.
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 mm dick ausrollen.
- Mit Ausstechförmchen Formen ausstechen. Die Hälfte der Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Jeweils einen halben Teelöffel Apfel-Zimt-Mischung in die Mitte geben.
- Die restlichen Plätzchen als Deckel darauflegen und die Ränder mit einer Gabel festdrücken.
- Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
- Auf dem Blech kurz abkühlen lassen, dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Nach Belieben mit Puderzucker und einer Prise Zimt bestäuben.
Notes
Der Teig darf nicht zu warm werden; bei Klebrigkeit nochmal 10 Minuten kühlen. Apfelwürfel nach dem Mischen gut abtropfen lassen. Plätzchen am besten am Tag des Backens genießen, halten sich aber 5 Tage in einer luftdichten Dose. Zum Aufbacken bei 150 °C für 5 Minuten im Ofen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 95
- Sugar: 6
- Fat: 4
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 14
- Fiber: 1
- Protein: 2
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