Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Herbstliches Quitten-Apfel-Kompott mit Vanille – einfaches Rezept

Fertig in 45 Minuten
Portionen 4-6 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Meine Nachbarin warf mir neulich fast ein Glas Honig an den Kopf. Nicht aus Wut, sondern aus Verzweiflung. Sie stand in meiner Küche, sah meine Berge von Äpfeln und Quitten und fragte: „Kann man die nicht einfach zusammen in einen Topf werfen, mit etwas Zucker und Vanille, und fertig?“ Ich wollte gerade eine Standpauke über unterschiedliche Garzeiten und Fruchtpektine halten. Aber dann hielt ich inne. Denn sie hatte ja irgendwie recht. Warum musste ich immer alles kompliziert machen? Genau in diesem Moment entstand die Idee zu diesem herbstlichen Quitten-Apfel-Kompott mit Vanille. Ich habe einfach Ja gesagt zu ihrer simplen Idee – und wurde eines Besseren belehrt. Es wurde nicht nur gut, es wurde perfekt. Der Duft, der durch die Küche zog, war so betörend, dass mein Mann vom Schreibtisch hochschreckte. Ich lernte an diesem Dienstag, dass die besten Rezepte oft aus den einfachsten Fragen entstehen. Und ehrlich, dieses Kompott ist seitdem mein absoluter Herbst-Favorit. Es schmeckt nach goldenen Tagen und gemütlichen Abenden. Vielleicht geht es dir ja ähnlich – manchmal braucht es nur einen kleinen Schubs, um alte Gewohnheiten loszulassen. Probier es aus, es lohnt sich!

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Dieses Quitten-Apfel-Kompott mit Vanille ist mehr als nur ein Dessert. Es ist ein Stück eingefangener Herbst, der dich mit jedem Löffel an sonnige Spaziergänge und kuschelige Abende erinnert. Lass mich dir sagen, warum es so besonders ist.

  • Schnell & einfach: In nur 45 Minuten hast du ein wunderbares Kompott auf dem Tisch. Kein stundenlanges Einkochen, keine komplizierten Schritte – perfekt für spontane Herbst-Nachmittage.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst nur fünf Grundzutaten, die du im Herbst wahrscheinlich ohnehin zu Hause hast. Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten.
  • Perfekt für den Herbst: Ob zum Frühstück, als Dessert oder als Beilage zu Wildgerichten – dieses Kompott passt einfach immer. Es ist der Geschmack der Saison in einem Glas.
  • Garantiert ein Erfolg: Jeder, der es probiert hat, war begeistert. Die Kombination aus der leicht herb-süßen Quitte und dem säuerlichen Apfel, verfeinert mit cremiger Vanille, ist einfach unwiderstehlich.
  • Gesund & natürlich: Quitten sind reich an Pektin und Vitaminen, Äpfel liefern wertvolle Ballaststoffe. Und du bestimmst selbst, wie viel Zucker du verwendest. So wird der Herbstgenuss zur Wohlfühloase.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die unerwartete Kombination. Die meisten Kompotte sind entweder rein aus Äpfeln oder aus Quitten. Aber die Mischung? Die ist ein Geniestreich. Die Äpfel geben die schnelle Süße und die flüssige Konsistenz, während die Quitten mit ihrer festen Struktur und ihrem unvergleichlichen Aroma für den besonderen Kick sorgen. Die Vanille rundet alles ab und verbindet die Aromen zu einem harmonischen Ganzen. Dieses Kompott ist nicht nur gut – es ist der Moment, in dem du die Augen schließt und den Herbst schmeckst. Es ist Seelenfutter, das glücklich macht, ohne viel Arbeit.

Welche Zutaten du brauchst

Für dieses herbstliche Quitten-Apfel-Kompott mit Vanille verwendest du nur wenige, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten. Jede von ihnen spielt eine wichtige Rolle für den unverwechselbaren Geschmack und die perfekte Konsistenz. Hier kommt die Liste – simpel und ehrlich, genau wie das Rezept selbst.

  • Quitten (500 g, etwa 2 mittelgroße): Die Königin des Herbstes. Quitten haben ein unvergleichlich blumiges, leicht herb-süßes Aroma. Sie sind fest und brauchen etwas länger zum Garen. Wichtig: Quitten sind roh nicht genießbar und müssen immer gekocht werden. Ich kaufe sie am liebsten auf dem Wochenmarkt, wo sie oft noch den Flaum auf der Schale haben. Reibe den Flaum vor der Verarbeitung mit einem Küchentuch ab.
  • Äpfel (500 g, etwa 3 mittelgroße, säuerliche Sorte wie Boskoop oder Elstar): Die Äpfel bringen die nötige Säure und eine schnellere Garzeit mit. Sie sorgen dafür, dass das Kompott nicht zu süß wird und eine schöne, leicht stückige Konsistenz behält. Boskoop ist mein Favorit, weil er beim Kochen wunderbar zerfällt und ein intensives Aroma abgibt.
  • Zucker (100-150 g, je nach Süße der Früchte): Der Zucker karamellisiert leicht und hebt die Fruchtaromen hervor. Ich verwende gerne braunen Zucker für eine leicht karamellige Note, aber weißer Haushaltszucker funktioniert genauso gut. Du kannst die Menge nach deinem Geschmack anpassen – bei sehr süßen Äpfeln reichen 100 g völlig aus.
  • Eine Vanilleschote (oder 2 TL Vanilleextrakt): Das i-Tüpfelchen! Das Mark einer echten Vanilleschote verleiht dem Kompott eine unvergleichliche Tiefe und Cremigkeit. Die kleinen schwarzen Punkte sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch ein Zeichen für höchste Qualität. Wenn du keine Schote hast, nimm guten Vanilleextrakt – aber bitte keinen Vanillezucker, der verfälscht den Geschmack.
  • Saft einer halben Zitrone (frisch gepresst): Der Zitronensaft hat zwei wichtige Aufgaben: Er verhindert, dass die Früchte braun werden, und er bringt eine feine Säure, die den süßen Geschmack perfekt ausbalanciert. Außerdem hilft er dem Pektin aus den Quitten, das Kompott schön gelieren zu lassen.
  • Wasser (100 ml): Nur ein kleiner Schluck, um den Kochvorgang zu starten. Die Früchte geben selbst genug Saft ab, aber das Wasser verhindert ein Anbrennen in den ersten Minuten.

Meine persönliche Empfehlung: Investiere in eine gute Vanilleschote. Der Unterschied zu künstlichem Aroma ist enorm. Ich kaufe meine Vanille immer in einem kleinen Feinkostladen um die Ecke – die Qualität ist einfach unschlagbar und der Duft, wenn du die Schote aufschneidest, ist pure Glückseligkeit. Und falls du Quitten noch nie verarbeitet hast: Keine Sorge, sie sind robuster als sie aussehen. Ein scharfes Messer und etwas Geduld – dann klappt es mit dem Schälen und Entkernen.

Benötigte Küchenausstattung

Für dieses Rezept brauchst du keine spezielle Ausrüstung. Alles, was du brauchst, hast du wahrscheinlich schon in deiner Küche. Hier ist eine kurze Liste, damit du nichts vergisst.

  • Ein großer Topf (mindestens 3 Liter Fassungsvermögen): Am besten ein schwerer Edelstahltopf oder ein Schmortopf. Der Topf sollte breit genug sein, damit die Früchte nicht zu hoch gestapelt sind und gleichmäßig garen.
  • Ein scharfes Gemüsemesser: Zum Schälen und Schneiden der harten Quitten. Ein stumpfes Messer ist hier eine echte Gefahr, also nimm dein bestes.
  • Ein Sparschäler: Für die Äpfel. Ein Y-Schäler liegt gut in der Hand und macht die Arbeit schnell und sauber.
  • Ein Schneidebrett: Am besten eines mit einer Saftrille, um die austretenden Fruchtsäfte aufzufangen.
  • Ein Holzlöffel oder eine Silikonspatel: Zum Umrühren. Holz ist sanft zum Topfboden und kratzt nicht.
  • Ein Messbecher: Für das Wasser und den Zitronensaft.
  • Optional: Ein Pürierstab oder eine Gabel: Wenn du ein feineres Kompott bevorzugst. Ich persönlich mag es lieber stückig, aber die Wahl liegt ganz bei dir.

Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Wenn du keinen schweren Topf hast, rühre das Kompott häufiger um, damit nichts anbrennt. Ich habe früher einen dünnen Emailletopf benutzt und musste ständig aufpassen. Seit ich einen guten Edelstahltopf habe, ist das Kochen von Kompott viel entspannter.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Herbstliches Quitten-Apfel-Kompott preparation steps

Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst mit einem herrlichen Kompott belohnt, das nach Herbst duftet.

  1. Die Früchte vorbereiten (10 Minuten): Wasche die Quitten und Äpfel gründlich. Reibe den Flaum von den Quitten mit einem Küchentuch ab. Schäle die Quitten mit dem Sparschäler – das kann etwas Kraft kosten, die Schale ist ziemlich fest. Halbiere sie dann und entferne das Kerngehäuse mit einem kleinen Messer. Schneide das Fruchtfleisch in etwa 2 cm große Würfel. Wiederhole den Vorgang mit den Äpfeln. Du musst die Äpfel nicht schälen, wenn du magst, aber ich finde, die Schale wird beim Kochen manchmal etwas zäh. Schneide auch die Äpfel in ähnlich große Stücke.
  2. Die Vanille vorbereiten (1 Minute): Schneide die Vanilleschote der Länge nach auf und kratze das Mark mit der Messerrückseite heraus. Bewahre die ausgekratzte Schote auf – sie gibt noch viel Aroma ab, wenn sie mitkocht.
  3. Alles in den Topf geben (2 Minuten): Gib die vorbereiteten Fruchtwürfel, den Zucker, das Vanillemark und die ausgekratzte Schote, den Zitronensaft und das Wasser in den großen Topf. Vermische alles vorsichtig mit dem Holzlöffel.
  4. Das Kompott kochen (30-35 Minuten): Setze den Topf auf den Herd und erhitze ihn bei mittlerer Hitze. Sobald die Flüssigkeit zu köcheln beginnt, reduziere die Hitze auf niedrige Stufe. Decke den Topf ab und lasse das Kompott 30 Minuten sanft vor sich hin köcheln. Rühre alle 5-7 Minuten vorsichtig um, damit nichts am Boden festklebt. Du wirst sehen, wie die Früchte nach und nach weich werden und eine wunderbare, goldene Farbe annehmen.
  5. Die Konsistenz prüfen (5 Minuten): Nach 30 Minuten nimmst du den Deckel ab. Die Früchte sollten jetzt weich sein, aber noch etwas Biss haben. Wenn du ein feineres Kompott möchtest, kannst du es jetzt mit dem Pürierstab ein paar Mal durchziehen. Ich mag es lieber stückig, also lasse ich es so. Koche es nun ohne Deckel für weitere 5 Minuten, damit überschüssige Flüssigkeit verdampft und das Kompott schön sämig wird.
  6. Die Vanilleschote entfernen (1 Minute): Nimm den Topf vom Herd. Fische die ausgekratzte Vanilleschote mit einer Gabel heraus. Du kannst sie abspülen, trocknen und für Vanillezucker wiederverwenden.
  7. Abschmecken und genießen (2 Minuten): Schmecke das Kompott ab. Ist es süß genug? Braucht es einen Spritzer mehr Zitrone? Jetzt hast du die letzte Chance, nachzujustieren. Lass es dann etwas abkühlen. Es schmeckt lauwarm am besten, aber auch kalt ist es ein Gedicht.

Mein persönlicher Tipp: Sei nicht zu pingelig mit den Fruchtgrößen. Ein paar größere Stücke geben dem Kompott eine schöne Textur. Und keine Panik, wenn es am Anfang sehr flüssig aussieht – die Früchte geben noch viel Saft ab, und durch das Pektin der Quitten wird es beim Abkühlen von selbst fester.

Kochtipps & Techniken

Im Laufe der Jahre habe ich ein paar Tricks gelernt, die dieses Quitten-Apfel-Kompott noch besser machen. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das Rezept garantiert gelingt.

  • Die richtige Hitze: Geduld ist hier der Schlüssel. Koche das Kompott bei niedriger Hitze. Wenn die Hitze zu hoch ist, karamellisiert der Zucker zu schnell und die Früchte werden außen weich, bleiben aber innen hart. Ein sanftes Köcheln ist ideal – du solltest die Bläschen an der Oberfläche sehen können, aber es sollte nicht wild sprudeln.
  • Nicht zu viel rühren: Ich weiß, es ist verlockend, ständig umzurühren. Aber die Früchte sollen ihre Form behalten. Rühre nur so oft um, dass nichts anbrennt. Ein gelegentliches Schwenken des Topfes reicht oft schon aus.
  • Der Zitronentrick: Wenn dein Kompott zu süß geraten ist, hilft ein zusätzlicher Spritzer Zitronensaft. Die Säure balanciert die Süße aus und bringt die Fruchtaromen wieder in den Vordergrund. Das gleiche gilt, wenn das Kompott zu flüssig ist – die Säure hilft dem Pektin beim Gelieren.
  • Ein kleiner Fehler, der mir passiert ist: Ich habe einmal vergessen, die Vanilleschote zu entfernen, und mein Gast hat beim Essen fast darauf gebissen. Seitdem lege ich sie immer gut sichtbar oben auf, bevor ich den Topf vom Herd nehme. Ein kleiner, aber wichtiger Schritt!
  • Multitasking leicht gemacht: Während das Kompott köchelt, kannst du wunderbar andere Dinge erledigen. Ich bereite in der Zeit oft den Frühstückstisch vor oder schneide Brot für den nächsten Tag. Die 35 Minuten Kochzeit sind wie geschenkte Zeit.

Variationen & Abwandlungen

Dieses Grundrezept ist perfekt, aber es lässt sich wunderbar an deine Vorlieben anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die fantastisch schmecken.

  • Mit Gewürzen: Gib eine Zimtstange, zwei Nelken oder ein Stück Sternanis in den Topf. Diese Gewürze harmonieren perfekt mit dem herbstlichen Aroma von Quitten und Äpfeln. Entferne sie vor dem Servieren. Ich liebe die Version mit Zimt – sie riecht wie Weihnachten und Herbst zugleich.
  • Weniger süß, mehr Frucht: Reduziere den Zucker auf 80 g und ersetze ihn durch einen Esslöffel Honig oder Ahornsirup. Das gibt eine ganz besondere, blumige Süße. Achte darauf, den Honig erst am Ende der Kochzeit zuzufügen, damit er seine Aromen nicht verliert.
  • Für die festliche Tafel: Schwenke einen Schuss Calvados (Apfelbrand) oder Quittenlikör unter das fertige Kompott. Der Alkohol verfliegt fast vollständig, aber das Aroma bleibt und macht das Kompott zu einem erwachsenen Genuss. Perfekt zu Wildgerichten oder als Dessert mit Sahne.
  • Die vegane Variante: Das Rezept ist ohnehin vegan, solange du auf Honig verzichtest und stattdessen Ahornsirup oder Agavendicksaft verwendest. Auch der Zucker sollte vegan sein – manche raffinierten Zucker werden mit Knochenkohle gebleicht, also achte auf Bio-Zucker oder Rohrzucker.
  • Meine persönliche Lieblingsvariation: Ich gebe manchmal eine Handvoll getrocknete, gehackte Datteln mit in den Topf. Sie schmelzen fast vollständig ein und verleihen dem Kompott eine unglaubliche, fast karamellige Süße und eine samtige Textur. Einfach himmlisch!

Servier- & Aufbewahrungstipps

Dieses Kompott ist unglaublich vielseitig. Ob warm oder kalt, als Dessert oder Beilage – es macht immer eine gute Figur. Hier sind meine besten Tipps, wie du es am besten genießt und aufbewahrst.

  • Serviertemperatur: Lauwarm ist mein Favorit. Die Aromen entfalten sich dann am besten. Aber auch kalt aus dem Kühlschrank ist es ein Hochgenuss, besonders an einem warmen Herbsttag.
  • So serviere ich es am liebsten: In einer schönen Glasschale mit einem Klecks griechischem Joghurt oder Sahnequark. Ein paar gehackte Walnüsse oder Mandelblättchen darüber gestreut geben einen herrlichen Crunch. Oder einfach pur als Topping auf deinem morgendlichen Porridge oder Joghurt – ein perfekter Start in den Tag.
  • Perfekte Begleiter: Es passt wunderbar zu Vanilleeis, Pfannkuchen, Waffeln oder einem einfachen Rührkuchen. Auch zu herzhaften Gerichten wie Wildragout, Braten oder Käseplatten ist es eine sensationelle Ergänzung. Die süß-säuerliche Note bricht die Fülle der Speisen perfekt.
  • Aufbewahrung im Kühlschrank: Fülle das abgekühlte Kompott in ein sauberes, verschließbares Glas. Im Kühlschrank hält es sich mindestens zwei Wochen. Achte darauf, dass das Glas gut verschlossen ist, damit es keine anderen Gerüche annimmt.
  • Einfrieren für den Winter: Dieses Kompott lässt sich hervorragend einfrieren. Fülle es in Gefrierbeutel oder -dosen und beschrifte sie mit Datum und Inhalt. So hast du auch im tiefsten Winter ein Stückchen goldenen Herbst im Vorrat. Es hält sich mindestens sechs Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen oder im Topf langsam erwärmen.

Ein Geheimtipp: Die Aromen entwickeln sich mit der Zeit. Am zweiten oder dritten Tag schmeckt das Kompott oft noch besser als am ersten. Also keine Sorge, wenn du nicht alles auf einmal isst – es wird nur noch besser!

Nährwertinformationen & gesundheitliche Vorteile

Dieses Kompott ist nicht nur ein Genuss, sondern auch richtig gesund. Hier erfährst du, was in einer Portion steckt und warum du es guten Gewissens genießen kannst.

Nährwerte pro Portion (ca. 100 g, ohne Toppings):

  • Kalorien: ca. 80-100 kcal (je nach Zuckermenge)
  • Kohlenhydrate: ca. 20-25 g (davon Zucker: 15-20 g)
  • Ballaststoffe: ca. 3-4 g
  • Fett: 0 g
  • Eiweiß: 0,5 g
  • Vitamin C: 10 mg (deckt ca. 10% des Tagesbedarfs)

Warum dieses Kompott so wertvoll ist: Quitten sind reich an Pektin, einem löslichen Ballaststoff, der die Verdauung fördert und den Cholesterinspiegel senken kann. Sie enthalten außerdem viele Antioxidantien, die deine Zellen schützen. Äpfel liefern ebenfalls wertvolle Ballaststoffe und Vitamin C. Zusammen sind sie ein echtes Power-Duo für dein Immunsystem, besonders in der kalten Jahreszeit. Und das Beste: Du bestimmst, wie viel Zucker hineinkommt. Mit weniger Zucker wird es zu einem kalorienarmen, aber dennoch süßen Genuss.

Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei, laktosefrei und vegan (wenn du auf Honig verzichtest). Es eignet sich perfekt für eine ausgewogene Ernährung und kann auch von Menschen mit Fructoseintoleranz in Maßen genossen werden, da die Früchte gekocht sind und der Fruchtzucker dadurch besser verträglich wird. Achte bei einer strengen Fructosearmen Ernährung auf die Zuckermenge und verwende Traubenzucker statt Haushaltszucker.

Fazit – warum du dieses Kompott sofort kochen solltest

Dieses herbstliche Quitten-Apfel-Kompott mit Vanille ist mehr als nur ein Rezept. Es ist eine Einladung, den Herbst mit allen Sinnen zu erleben. Es ist der Duft von reifen Früchten, die Wärme der Küche und das Gefühl von Geborgenheit an einem kühlen Tag. Ich liebe es, weil es so unkompliziert ist und trotzdem so besonders schmeckt. Es erinnert mich daran, dass die einfachsten Dinge im Leben oft die schönsten sind – und dass meine Nachbarin mit ihrer spontanen Idee völlig recht hatte.

Probier es aus! Sei mutig und passe es an deinen Geschmack an. Gib mehr Zimt, weniger Zucker oder ein paar Nüsse dazu. Mach es zu deinem ganz persönlichen Herbstkompott. Ich bin mir sicher, dass du es immer wieder kochen wirst, sobald die ersten Blätter fallen. Und wenn du es probiert hast, schreib mir doch einen Kommentar! Erzähl mir, wie es dir geschmeckt hat oder welche Variation du ausprobiert hast. Ich freue mich riesig auf deine Erfahrungen und bin gespannt, ob du auch von einem besonderen Moment in der Küche überrascht wurdest. Teile das Rezept gerne mit deinen Freunden – denn gutes Essen macht doch am meisten Spaß, wenn man es teilt. Also, ran an die Quitten und lass den Herbst in deiner Küche einziehen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich das Kompott auch mit gefrorenen Früchten zubereiten?

Ja, das ist möglich. Lass die gefrorenen Früchte vor dem Kochen etwas antauen oder gib sie direkt in den Topf. Die Kochzeit verlängert sich dann um etwa 5-10 Minuten, da die Früchte erst auftauen müssen. Der Geschmack ist fast so gut wie mit frischen Früchten.

Warum wird mein Kompott zu flüssig?

Das kann passieren, wenn die Früchte sehr saftig sind oder du zu viel Wasser verwendet hast. Lasse das Kompott dann einfach ohne Deckel etwas länger köcheln, damit die überschüssige Flüssigkeit verdampft. Ein zusätzlicher Spritzer Zitronensaft hilft dem Pektin beim Gelieren und macht die Konsistenz fester.

Kann ich das Kompott auch ohne Zucker zubereiten?

Ja, du kannst den Zucker durch Erythrit, Xylit oder andere Zuckeralkohole ersetzen. Beachte aber, dass diese Ersatzstoffe nicht karamellisieren und das Kompott etwas weniger süß wird. Du kannst auch mit Datteln oder Bananen süßen – das gibt eine natürliche Süße und eine besondere Note.

Wie lange ist das Kompott haltbar?

Im Kühlschrank in einem sauberen, verschlossenen Glas hält es sich mindestens zwei Wochen. Eingefroren ist es bis zu sechs Monate haltbar. Achte darauf, dass du es immer mit einem sauberen Löffel entnimmst, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Kann ich das Kompott auch heiß in Gläser abfüllen und einkochen?

Ja, absolut! Fülle das heiße Kompott in sterilisierte Gläser, verschließe sie sofort und stelle sie für 10 Minuten auf den Kopf. So entsteht ein Vakuum, und das Kompott ist ungekühlt monatelang haltbar. Das ist perfekt, um einen Vorrat für den Winter anzulegen oder das Kompott als Geschenk zu verpacken.

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Herbstliches Quitten-Apfel-Kompott recipe

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Herbstliches Quitten-Apfel-Kompott mit Vanille – einfaches Rezept

Ein einfaches und schnelles Kompott aus Quitten und Äpfeln, verfeinert mit Vanille. Perfekt für den Herbst als Dessert, Beilage oder Frühstücks-Topping.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 35 Minuten
  • Total Time: 50 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500 g Quitten (etwa 2 mittelgroße)
  • 500 g Äpfel (etwa 3 mittelgroße, säuerliche Sorte wie Boskoop oder Elstar)
  • 100150 g Zucker (je nach Süße der Früchte)
  • 1 Vanilleschote (oder 2 TL Vanilleextrakt)
  • Saft einer halben Zitrone (frisch gepresst)
  • 100 ml Wasser

Instructions

  1. Die Früchte vorbereiten (10 Minuten): Wasche die Quitten und Äpfel gründlich. Reibe den Flaum von den Quitten mit einem Küchentuch ab. Schäle die Quitten mit dem Sparschäler. Halbiere sie und entferne das Kerngehäuse. Schneide das Fruchtfleisch in etwa 2 cm große Würfel. Wiederhole den Vorgang mit den Äpfeln (Schälen optional).
  2. Die Vanille vorbereiten (1 Minute): Schneide die Vanilleschote der Länge nach auf und kratze das Mark mit der Messerrückseite heraus. Bewahre die ausgekratzte Schote auf.
  3. Alles in den Topf geben (2 Minuten): Gib die vorbereiteten Fruchtwürfel, den Zucker, das Vanillemark und die ausgekratzte Schote, den Zitronensaft und das Wasser in den großen Topf. Vermische alles vorsichtig.
  4. Das Kompott kochen (30-35 Minuten): Erhitze den Topf bei mittlerer Hitze. Sobald es köchelt, reduziere die Hitze auf niedrige Stufe. Decke den Topf ab und lasse das Kompott 30 Minuten sanft köcheln. Rühre alle 5-7 Minuten um.
  5. Die Konsistenz prüfen (5 Minuten): Nach 30 Minuten nimm den Deckel ab. Die Früchte sollten weich sein, aber noch etwas Biss haben. Für ein feineres Kompott mit dem Pürierstab durchziehen. Koche es ohne Deckel für weitere 5 Minuten, bis es sämig ist.
  6. Die Vanilleschote entfernen (1 Minute): Nimm den Topf vom Herd. Fische die ausgekratzte Vanilleschote mit einer Gabel heraus.
  7. Abschmecken und genießen (2 Minuten): Schmecke das Kompott ab. Lass es etwas abkühlen. Es schmeckt lauwarm am besten.

Notes

Die Aromen entwickeln sich mit der Zeit – am zweiten oder dritten Tag schmeckt das Kompott oft noch besser. Für eine festere Konsistenz bei zu flüssigem Kompott ohne Deckel länger köcheln lassen oder einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen.

Nutrition

  • Serving Size: 100 g
  • Calories: 80100
  • Sugar: 1520
  • Carbohydrates: 2025
  • Fiber: 34
  • Protein: 0.5

Keywords: Quitten-Apfel-Kompott, Vanille, Herbst, einfach, schnell, vegan, glutenfrei

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