Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Hausgemachte Pflaumenmarmelade ohne Gelierzucker – einfach und natürlich

Fertig in 90 Minuten
Portionen 4-6 Gläser (ca. 500 ml)
Schwierigkeitsgrad Medium

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Es war an einem Dienstag im September, als Oma Ernas kleiner Laden endgültig die Rollläden herunterließ. Dreißig Jahre lang hatte sie in unserem Dorf die beste selbstgemachte Marmelade verkauft – und ihre Pflaumenmarmelade ohne Gelierzucker war einfach Legende. Ich stand da, zwischen verblassenden Aushängen und dem Geruch von Vanille und Zwetschgen, und mir wurde klar: Wenn ich diese Marmelade je wieder schmecken wollte, musste ich sie wohl selbst kochen. Nach genau sieben Versuchen – der erste war viel zu flüssig, der dritte schmeckte verbrannt, und der fünfte hätte beinahe die Küche geflutet – habe ich es endlich hinbekommen.

Sie wissen ja, wie das ist. Man unterschätzt, wie viel Arbeit in so einem kleinen Glas steckt. Aber genau das macht den Reiz aus: die Ruhe, wenn die Pflaumen im Topf vor sich hin köcheln, das intensive Aroma, das durch die ganze Wohnung zieht, und dieses Gefühl, wenn man das erste Glas öffnet und der Duft einen an vergangene Zeiten erinnert. Ehrlich, ich habe noch nie eine gekaufte Marmelade gefunden, die auch nur annähernd so gut schmeckt wie diese hier.

Diese hausgemachte Pflaumenmarmelade ohne Gelierzucker ist mehr als nur ein Brotaufstrich. Sie ist ein Stück Erinnerung, ein Beweis dafür, dass die einfachsten Dinge oft die besten sind. Und das Beste daran? Sie brauchen keine künstlichen Geliermittel, keinen raffinierten Zucker und keine komplizierten Techniken. Nur gute Pflaumen, ein bisschen Geduld und die Bereitschaft, sich auf ein kleines Abenteuer in der eigenen Küche einzulassen. Vielleicht haben Sie ja auch so eine Oma Erna in Ihrem Leben – dann wird Ihnen dieses Rezept ganz besonders ans Herz wachsen.

Warum Sie Diese Pflaumenmarmelade Lieben Werden

Diese Marmelade ist nicht nur ein weiteres Rezept in Ihrer Sammlung. Sie ist die Art von Marmelade, die man verschenkt und hinterher gefragt wird, wo man sie gekauft hat. Und das ganz ohne Gelierzucker, ohne künstliche Zusätze und mit einem Geschmack, der einfach unvergleichlich ist.

Hier sind die Gründe, warum dieses Rezept bei Ihnen einziehen wird:

  • Natürlich und Gesund: Kein Gelierzucker, kein Industriezucker. Die Süße kommt ausschließlich von den Pflaumen und einer Prise Honig oder Ahornsirup – genau so, wie es die Natur vorgesehen hat.
  • Einfach und Unkompliziert: Sie brauchen keinen Thermomix, keinen Entsafter und keine speziellen Kochkurse. Nur einen Topf, ein Messer und ein bisschen Zeit.
  • Perfekt für die Vorratskammer: Diese Marmelade hält sich monatelang im Kühlschrank oder eingekocht im Vorratsschrank. Ein echter Segen für die Herbstzeit.
  • Ein echter Publikumsliebling: Ob auf frischem Brot, im Joghurt oder als Füllung für Krapfen – jeder liebt den intensiven, fruchtigen Geschmack.
  • Unverschämt Lecker: Die Konsistenz ist genau richtig: nicht zu fest, nicht zu flüssig. Und der Geschmack? Der schmeckt nach Sommer, nach Sonne und nach purer Frucht.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Geduld. Die meisten Rezepte mit Gelierzucker sind in 10 Minuten fertig. Hier dürfen die Pflaumen richtig einkochen, ihr Aroma entfalten und eine natürliche Süße entwickeln, die man einfach nicht künstlich nachahmen kann. Ich habe jahrelang mit verschiedenen Methoden experimentiert – Pürieren, Passieren, mit und ohne Schale – und diese Variante ist die, die am besten funktioniert. Sie schmeckt nicht nur fantastisch, sondern gibt einem auch das gute Gefühl, genau zu wissen, was im Glas ist.

Welche Zutaten Sie Brauchen

Für diese hausgemachte Pflaumenmarmelade ohne Gelierzucker brauchen Sie nur wenige, aber entscheidende Zutaten. Ich habe lange getüftelt, bis die perfekte Mischung gefunden war. Lassen Sie mich Ihnen erklären, was jede Zutat bewirkt.

  • 1 kg reife Pflaumen oder Zwetschgen: Die Wahl der Frucht ist der wichtigste Schritt. Ich bevorzuge Zwetschgen, weil sie fester sind und weniger Wasser enthalten. Achten Sie darauf, dass die Früchte wirklich reif sind – sie sollten weich sein und fast von selbst vom Stein fallen. Unreife Pflaumen enthalten zu viel Pektin, aber auch zu wenig natürliche Süße. (Ich kaufe meine am liebsten auf dem Wochenmarkt von Bauer Klaus – die sind immer perfekt.)
  • 200 ml Wasser oder Apfelsaft: Nur so viel Flüssigkeit, dass die Früchte nicht anbrennen. Apfelsaft gibt eine zusätzliche, dezente Süße ohne aufdringlich zu sein. (Verwenden Sie lieber weniger als mehr – zu viel Flüssigkeit verlängert die Kochzeit enorm.)
  • 1-2 EL Zitronensaft: Das ist der heimliche Held. Zitronensäure hilft nicht nur, die Farbe der Marmelade zu bewahren, sondern aktiviert auch das natürliche Pektin in den Pflaumen. So wird die Marmelade fest, ohne dass Sie Gelierzucker brauchen. (Frisch gepresst schmeckt er einfach besser.)
  • 2-4 EL Honig oder Ahornsirup: Je nach Süße der Pflaumen. Im Hochsommer, wenn die Früchte direkt von der Sonne geküsst sind, reichen oft 2 EL. Im Spätherbst, wenn die Pflaumen etwas säuerlicher sind, gebe ich 4 EL dazu. (Wichtig: Honig erst nach dem Kochen unterrühren, sonst verliert er seine guten Inhaltsstoffe.)
  • 1 Vanilleschote oder 1 TL Vanilleextrakt: Vanille und Pflaume – das ist eine himmlische Kombination. Die Vanille rundet die Säure der Früchte ab und verleiht der Marmelade eine unglaubliche Tiefe. (Ich ritze die Schote immer an und koche sie mit – das Mark verteilt sich dann perfekt.)
  • 1 Prise Salz: Klingt komisch, oder? Aber Salz ist ein Geschmacksverstärker. Es unterdrückt Bitterkeit und hebt die natürliche Süße der Pflaumen hervor. (Nicht weglassen – Sie werden den Unterschied schmecken!)
  • Optional: 1 TL Zimt oder 1 Sternanis: Für eine winterliche Note. Besonders schön, wenn Sie die Marmelade als Geschenk zu Weihnachten planen. (Ich gebe den Zimt immer erst in den letzten 10 Minuten dazu, damit er nicht bitter wird.)

Ein kleiner Tipp von mir: Wenn Sie die Marmelade besonders stückig mögen, lassen Sie die Hälfte der Pflaumen einfach grob gehackt. Wenn Sie sie lieber streichzart haben, pürieren Sie alles fein. Beides ist köstlich – es ist einfach eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Benötigte Küchengeräte

Sie brauchen keine teure Spezialausrüstung für diese hausgemachte Pflaumenmarmelade ohne Gelierzucker. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in der Küche.

  • Großer Topf mit schwerem Boden: Ein Edelstahltopf oder ein emaillierter Gusseisentopf sind ideal. Sie verteilen die Hitze gleichmäßig und verhindern, dass die Marmelade anbrennt. (Mein erster Versuch endete in einem verbrannten Aluminiumtopf – seitdem schwöre ich auf Edelstahl.)
  • Holzlöffel oder hitzebeständiger Spatel: Zum Rühren. Metalllöffel können den Topf zerkratzen und die Marmelade verfärben.
  • Schaumkelle: Damit schöpfen Sie den Schaum ab, der sich beim Kochen bildet. Der Schaum ist übrigens nicht schädlich, er macht die Marmelade nur trüb.
  • Einmachgläser mit Schraubdeckel: Am besten mit Twist-off-Verschluss. Sie sollten sauber und sterilisiert sein. (Ich koche sie immer 10 Minuten im Backofen bei 120°C aus.)
  • Trichter: Ein kleiner Trichter erleichtert das Abfüllen ungemein und verhindert Kleckereien.
  • Küchenwaage und Messbecher: Für genaue Mengenangaben. Bei Marmelade kommt es auf das Verhältnis an.
  • Optional: Pürierstab oder Passiermühle: Wenn Sie die Marmelade fein haben möchten. Ich persönlich mag sie lieber stückig, aber das ist Geschmackssache.

Zubereitung Schritt für Schritt

hausgemachte pflaumenmarmelade ohne gelierzucker preparation steps

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Ich zeige Ihnen jeden Schritt, damit nichts schiefgehen kann.

  1. Pflaumen vorbereiten (ca. 15 Minuten): Waschen Sie die Pflaumen gründlich unter kaltem Wasser. Halbieren Sie sie dann und entfernen Sie die Steine. Je nach Größe können Sie die Hälften noch einmal vierteln. Für eine stückige Marmelade lassen Sie die Stücke ruhig etwas größer. (Ich habe mir angewöhnt, die Pflaumen über einer Schüssel zu entsteinen, damit der Saft nicht verloren geht.)
  2. Fruchtmasse ansetzen (5 Minuten): Geben Sie die vorbereiteten Pflaumen in den großen Topf. Gießen Sie das Wasser oder den Apfelsaft dazu. Fügen Sie den Zitronensaft und die Prise Salz hinzu. Wenn Sie Vanille verwenden, ritzen Sie die Schote an und geben Sie sie mit ins Wasser. (Der Duft, der jetzt schon aufsteigt, ist einfach himmlisch!)
  3. Erstes Aufkochen (ca. 10 Minuten): Bringen Sie die Mischung bei mittlerer Hitze zum Kochen. Rühren Sie dabei gelegentlich um, damit nichts anbrennt. Sobald die Flüssigkeit kocht, reduzieren Sie die Hitze auf niedrige Stufe. Die Pflaumen werden jetzt weich und geben ihren Saft ab. (Das ist der Moment, in dem die Küche nach Sommer duftet.)
  4. Das eigentliche Einkochen (30-45 Minuten): Jetzt kommt der wichtigste Teil. Lassen Sie die Marmelade bei niedriger Hitze ohne Deckel köcheln. Rühren Sie alle 5-7 Minuten um. Die Marmelade wird nach und nach eindicken. Sie werden sehen, wie die Farbe dunkler wird und die Konsistenz sich verändert. (Ich stelle mir dabei immer einen Timer, denn die Zeit vergeht wie im Flug.)
  5. Die Gelierprobe (nach 30 Minuten): Geben Sie einen kleinen Löffel Marmelade auf einen kalten Teller. Lassen Sie sie kurz abkühlen und ziehen Sie dann mit dem Finger eine Linie durch die Marmelade. Wenn die Linie sauber bleibt und sich die Marmelade nicht sofort wieder schließt, ist sie fertig. Wenn nicht, kochen Sie sie weitere 5-10 Minuten und wiederholen Sie die Probe. (Diese Methode ist tausendmal zuverlässiger als jede Thermometerangabe.)
  6. Süßen und Abschmecken (2 Minuten): Nehmen Sie den Topf vom Herd. Entfernen Sie die Vanilleschote, falls verwendet. Rühren Sie den Honig oder Ahornsirup ein. Schmecken Sie die Marmelade und justieren Sie die Süße nach. Wenn Sie Zimt oder Sternanis möchten, geben Sie ihn jetzt dazu. (Denken Sie daran: Die Marmelade schmeckt warm immer etwas süßer als kalt.)
  7. Marmelade pürieren (optional, 2 Minuten): Wenn Sie eine feine Marmelade bevorzugen, pürieren Sie die Masse jetzt mit dem Pürierstab. Für eine stückige Konsistenz lassen Sie sie einfach so, wie sie ist. (Ich püriere nur die Hälfte – so habe ich beides.)
  8. Abfüllen in Gläser (10 Minuten): Füllen Sie die heiße Marmelade sofort in die vorbereiteten, sterilen Gläser. Lassen Sie dabei etwa 1 cm Rand frei. Verschließen Sie die Gläser sofort mit den Deckeln. Drehen Sie die Gläser für 5 Minuten auf den Kopf – das erzeugt ein Vakuum und macht sie haltbar. Danach wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen. (Ein Tipp: Legen Sie ein Geschirrtuch unter die Gläser, falls etwas überläuft.)

Und das war es schon! Die ganze Arbeit hat sich gelohnt, wenn Sie am Ende die fertigen Gläser in den Händen halten. Der Stolz ist einfach riesig.

Kochtipps und Techniken

Ich habe im Laufe der Jahre einige Fehler gemacht, damit Sie sie nicht wiederholen müssen. Hier sind meine besten Tipps für eine perfekte Pflaumenmarmelade ohne Gelierzucker.

  • Das richtige Pektin: Pflaumen enthalten von Natur aus viel Pektin, besonders in der Schale. Deshalb koche ich die Marmelade immer mit Schale. Wenn Sie die Schale nicht mögen, können Sie die Marmelade am Ende durch ein Passiersieb drehen – das ist zwar mehr Arbeit, aber das Ergebnis ist himmlisch.
  • Nicht zu viel rühren: In den ersten 20 Minuten reicht es, alle 5 Minuten umzurühren. Ständiges Rühren verhindert, dass die Marmelade richtig eindickt. (Ich habe das einmal gemacht und die Marmelade war nach einer Stunde immer noch flüssig.)
  • Die Schaumfalle: Wenn sich weißer Schaum auf der Marmelade bildet, schöpfen Sie ihn mit der Schaumkelle ab. Er enthält Luftbläschen und macht die Marmelade sonst trüb. (Der Schaum schmeckt übrigens köstlich auf einem Löffel – ein kleiner Lohn für die Mühe.)
  • Geduld, Geduld, Geduld: Das ist der schwierigste Teil. Anders als mit Gelierzucker, der in 4 Minuten fest wird, braucht diese Marmelade Zeit. Rechnen Sie mit mindestens 40 Minuten Kochzeit. Aber glauben Sie mir, das Warten lohnt sich. Der Geschmack ist so viel intensiver und natürlicher.
  • Die Kältetest-Methode: Stellen Sie vor dem Kochen einen Teller in den Kühlschrank. So haben Sie immer eine kalte Oberfläche für die Gelierprobe parat. (Ich habe mir angewöhnt, gleich zwei Teller kalt zu stellen – für den Fall, dass ich die Probe wiederholen muss.)
  • Nicht zu spät süßen: Wenn Sie den Honig zu früh dazugeben, karamellisiert er und die Marmelade bekommt einen leicht bitteren Geschmack. Warten Sie, bis die Marmelade fast fertig ist, und süßen Sie erst dann.

Variationen und Anpassungen

Dieses Grundrezept ist unglaublich vielseitig. Ich habe im Laufe der Jahre viele Varianten ausprobiert – hier sind meine liebsten.

  • Pflaumen-Rosmarin-Marmelade: Geben Sie in den letzten 10 Minuten einen Zweig frischen Rosmarin mit. Der erdige Geschmack des Rosmarins harmoniert wunderbar mit der Süße der Pflaumen. (Diese Variante ist mein Geheimtipp zu Käse und Crackern.)
  • Pflaumen-Ingwer-Marmelade: Schälen Sie ein 2 cm großes Stück Ingwer und schneiden Sie es in feine Scheiben. Kochen Sie es von Anfang an mit. Der Ingwer gibt eine angenehme Schärfe, die perfekt zu herbstlichen Gerichten passt.
  • Zuckerfreie Variante: Ersetzen Sie den Honig komplett durch 2 zusätzliche Esslöffel Apfelsaft oder etwas Birkenzucker (Xylit). Die Marmelade wird dann weniger süß, aber immer noch köstlich. (Für Diabetiker eine tolle Option.)
  • Pflaumen-Apfel-Marmelade: Ersetzen Sie 200 g der Pflaumen durch einen fein geriebenen Apfel. Der Apfel enthält viel Pektin und macht die Marmelade besonders fest und süß. (Ich verwende dafür Boskop-Äpfel – sie sind säuerlich und geben eine schöne Struktur.)
  • Pflaumen-Chili-Marmelade: Für alle, die es etwas schärfer mögen. Geben Sie eine halbe, fein gehackte Chilischote in den letzten 5 Minuten dazu. (Diese Marmelade ist der Hammer zu gegrilltem Fleisch oder auf einem Burger.)
  • Marmelade im Backofen: Ja, das funktioniert! Geben Sie die vorbereiteten Pflaumen in eine ofenfeste Form und lassen Sie sie bei 180°C für etwa 60 Minuten im Ofen schmoren. Die Marmelade wird besonders aromatisch, weil der Saft langsam karamellisiert. (Diese Methode ist perfekt, wenn Sie den Herd für andere Gerichte brauchen.)

Servier- und Aufbewahrungshinweise

Die Marmelade schmeckt am besten, wenn sie richtig serviert und gelagert wird. Hier meine Erfahrungen.

Servieren: Lassen Sie die Marmelade vor dem Servieren auf Zimmertemperatur kommen. Kalt aus dem Kühlschrank schmeckt sie weniger intensiv. Ein Klecks Marmelade auf einem warmen, butterbestrichenen Toast – das ist der pure Genuss. Oder verwenden Sie sie als Füllung für Krapfen, als Topping für Joghurt oder Quark, oder als Glasur für einen Käsekuchen. (Ich habe sie sogar schon zu Wildgerichten gereicht – der süß-saure Kontrast ist fantastisch.)

Aufbewahrung: Ungeöffnete Gläser halten sich an einem kühlen, dunklen Ort mindestens 6 Monate. Einmal geöffnet, sollten Sie die Marmelade im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 4 Wochen verbrauchen. (Bei uns ist sie meistens schon nach einer Woche leer – sie ist einfach zu lecker.)

Einfrieren: Sie können die Marmelade auch in Gefrierbeuteln oder -dosen einfrieren. So haben Sie auch im Winter noch ein Stück Sommer im Haus. (Ich friere immer kleine Portionen ein – perfekt für spontane Gelüste.)

Reheating: Wenn die Marmelade im Kühlschrank zu fest wird, stellen Sie das Glas einfach für 30 Sekunden in ein warmes Wasserbad. Oder geben Sie sie kurz in die Mikrowelle. (Aber Vorsicht: Nicht zu heiß werden lassen, sonst verliert sie an Aroma.)

Die Marmelade entwickelt übrigens ihren vollen Geschmack erst nach ein paar Tagen. Die Aromen müssen sich setzen und verbinden. Also keine Sorge, wenn sie am ersten Tag noch nicht perfekt schmeckt – geben Sie ihr Zeit.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Diese hausgemachte Pflaumenmarmelade ohne Gelierzucker ist nicht nur lecker, sondern auch überraschend gesund. Hier ein Überblick.

Nährwerte pro 100 g (ungefähr):

  • Kalorien: 120-140 kcal
  • Kohlenhydrate: 28 g (davon Zucker: 22 g natürlicher Fruchtzucker)
  • Ballaststoffe: 2 g
  • Vitamin C: 8 mg (10% des Tagesbedarfs)
  • Kalium: 180 mg

Gesundheitliche Vorteile: Pflaumen sind reich an Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen und das Immunsystem stärken. Sie enthalten viel Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Und der Verzicht auf Gelierzucker bedeutet, dass Sie keine künstlichen Zusatzstoffe oder raffinierten Zucker zu sich nehmen. (Ich esse diese Marmelade ohne schlechtes Gewissen – sie ist einfach ein reines Naturprodukt.)

Allergene: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei, laktosefrei und vegan (wenn Sie Ahornsirup statt Honig verwenden). Achten Sie bei gekauften Zutaten auf mögliche Verunreinigungen, besonders bei Vanilleextrakt.

Besondere Ernährungsformen: Die Marmelade eignet sich hervorragend für eine zuckerreduzierte oder paleo-orientierte Ernährung. Sie ist auch für Kinder geeignet, da sie keine künstlichen Farb- oder Konservierungsstoffe enthält. (Meine Nichte liebt sie auf ihrem morgendlichen Porridge.)

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

1. Kann ich auch gefrorene Pflaumen verwenden?
Ja, absolut! Tauen Sie die Pflaumen vorher auf und lassen Sie den überschüssigen Saft abtropfen. Die Kochzeit verlängert sich dann um etwa 10 Minuten, da die Früchte mehr Wasser enthalten.

2. Warum wird meine Marmelade nicht fest?
Das kann mehrere Gründe haben: Die Pflaumen waren zu unreif (zu wenig Pektin), Sie haben zu viel Wasser verwendet, oder die Kochzeit war zu kurz. Mein Tipp: Kochen Sie die Marmelade einfach 10 Minuten länger und wiederholen Sie die Gelierprobe. Wenn es gar nicht klappt, können Sie einen Teelöffel Apfelpektin (aus dem Reformhaus) nachträglich einrühren.

3. Muss ich die Gläser wirklich sterilisieren?
Ja, das ist sehr wichtig! Sonst können sich Schimmelpilze oder Bakterien in der Marmelade bilden. Ich koche die Gläser und Deckel immer 10 Minuten in kochendem Wasser aus oder backe sie im Ofen bei 120°C. (Das ist eine kleine Mühe, die sich lohnt.)

4. Kann ich die Marmelade auch ohne Honig süßen?
Selbstverständlich! Sie können den Honig durch Ahornsirup, Agavendicksaft, Birkenzucker oder einfach durch mehr reife Bananen ersetzen. Die Marmelade wird dann weniger süß, aber immer noch lecker. (Ich habe schon eine Version mit Datteln gemacht – die war fantastisch!)

5. Wie lange ist die Marmelade haltbar?
Ungeöffnet und kühl gelagert mindestens 6 Monate, oft sogar bis zu einem Jahr. Einmal geöffnet, sollten Sie sie im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 4 Wochen verbrauchen. Achten Sie immer auf Schimmelbildung – wenn sich Schimmel zeigt, weg damit!

Fazit

Diese hausgemachte Pflaumenmarmelade ohne Gelierzucker ist mehr als nur ein Rezept. Sie ist eine Einladung, langsamer zu machen, die Hände in die Früchte zu tauchen und etwas wirklich Echtes zu schaffen. Sie ist der Beweis, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind – und dass man keinen raffinierten Zucker oder künstliche Geliermittel braucht, um etwas Wunderbares zu zaubern.

Ich liebe diese Marmelade, weil sie mich an Oma Erna erinnert, an den Duft ihrer Küche und an die Ruhe, die sie beim Kochen ausstrahlte. Jedes Glas, das ich öffne, ist wie eine kleine Zeitreise. Und ich hoffe, dass auch Sie diese Erfahrung machen werden. Probieren Sie es aus! Nehmen Sie sich die Zeit, kochen Sie mit Liebe und Geduld. Und wenn Sie Ihr erstes Glas öffnen und der Duft von Sommer, Vanille und Pflaumen durch Ihre Küche zieht, dann wissen Sie: Es hat sich gelohnt.

Haben Sie Fragen oder eigene Variationen ausprobiert? Schreiben Sie es mir in die Kommentare! Ich bin schon gespannt, welche kreativen Ideen Sie haben. Und teilen Sie dieses Rezept gerne mit Ihren Freunden – je mehr Menschen diese natürliche Art des Marmeladekochens entdecken, desto besser. Bis zum nächsten Mal, und denken Sie daran: Kochen ist Liebe, die man schmecken kann.

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hausgemachte pflaumenmarmelade ohne gelierzucker recipe

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Hausgemachte Pflaumenmarmelade ohne Gelierzucker – einfach und natürlich

Diese hausgemachte Pflaumenmarmelade ohne Gelierzucker ist mehr als nur ein Brotaufstrich. Sie ist ein Stück Erinnerung, ein Beweis dafür, dass die einfachsten Dinge oft die besten sind, und das ganz ohne künstliche Geliermittel oder raffinierten Zucker.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 40 Minuten
  • Total Time: 55 Minuten
  • Yield: 4-5 Gläser à 200 ml 1x
  • Category: Marmelade / Konfitüre
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 kg reife Pflaumen oder Zwetschgen (etwa 2,2 Pfund)
  • 200 ml Wasser oder Apfelsaft (etwa 3/4 Tasse)
  • 12 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
  • 24 EL Honig oder Ahornsirup (nach Geschmack)
  • 1 Vanilleschote oder 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • Optional: 1 TL Zimt oder 1 Sternanis

Instructions

  1. Pflaumen vorbereiten (ca. 15 Minuten): Waschen Sie die Pflaumen gründlich unter kaltem Wasser. Halbieren Sie sie und entfernen Sie die Steine. Für eine stückige Marmelade lassen Sie die Stücke etwas größer.
  2. Fruchtmasse ansetzen (5 Minuten): Geben Sie die vorbereiteten Pflaumen in einen großen Topf. Gießen Sie das Wasser oder den Apfelsaft dazu. Fügen Sie den Zitronensaft und die Prise Salz hinzu. Wenn Sie Vanille verwenden, ritzen Sie die Schote an und geben Sie sie mit ins Wasser.
  3. Erstes Aufkochen (ca. 10 Minuten): Bringen Sie die Mischung bei mittlerer Hitze zum Kochen. Rühren Sie gelegentlich um. Sobald die Flüssigkeit kocht, reduzieren Sie die Hitze auf niedrige Stufe.
  4. Das eigentliche Einkochen (30-45 Minuten): Lassen Sie die Marmelade bei niedriger Hitze ohne Deckel köcheln. Rühren Sie alle 5-7 Minuten um, bis die Marmelade eindickt und die Farbe dunkler wird.
  5. Die Gelierprobe (nach 30 Minuten): Geben Sie einen kleinen Löffel Marmelade auf einen kalten Teller. Lassen Sie sie kurz abkühlen und ziehen Sie mit dem Finger eine Linie durch die Marmelade. Wenn die Linie sauber bleibt, ist sie fertig. Wenn nicht, kochen Sie sie weitere 5-10 Minuten und wiederholen Sie die Probe.
  6. Süßen und Abschmecken (2 Minuten): Nehmen Sie den Topf vom Herd. Entfernen Sie die Vanilleschote. Rühren Sie den Honig oder Ahornsirup ein. Schmecken Sie die Marmelade ab und justieren Sie die Süße. Wenn Sie Zimt oder Sternanis möchten, geben Sie ihn jetzt dazu.
  7. Marmelade pürieren (optional, 2 Minuten): Wenn Sie eine feine Marmelade bevorzugen, pürieren Sie die Masse jetzt mit dem Pürierstab. Für eine stückige Konsistenz lassen Sie sie einfach so.
  8. Abfüllen in Gläser (10 Minuten): Füllen Sie die heiße Marmelade sofort in sterilisierte Gläser. Lassen Sie etwa 1 cm Rand frei. Verschließen Sie die Gläser sofort mit den Deckeln. Drehen Sie die Gläser für 5 Minuten auf den Kopf, dann wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen.

Notes

Die Marmelade entwickelt ihren vollen Geschmack erst nach ein paar Tagen. Für eine besonders aromatische Variante können Sie die Pflaumen im Backofen bei 180°C für etwa 60 Minuten schmoren lassen. Honig erst nach dem Kochen unterrühren, damit er seine guten Inhaltsstoffe behält.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Esslöffel (ca. 20
  • Calories: 2528
  • Sugar: 4.4
  • Sodium: 1
  • Carbohydrates: 5.6
  • Fiber: 0.4
  • Protein: 0.2

Keywords: Pflaumenmarmelade, ohne Gelierzucker, selbstgemacht, natürlich, vegan, glutenfrei, Herbstrezept, Vorratshaltung

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