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Meine Nachbarin Frau Klein machte überhaupt keine große Sache daraus. Ich war an einem Dienstagabend kurz vorbeigekommen, um mir ihre Heckenschere auszuleihen, und der Duft von gerösteten Haselnüssen und zartschmelzendem Nougat traf mich, bevor ich überhaupt die Türschwelle überquert hatte. Sie stand in ihrer gemütlichen Küche, die Hände voller Mehl, und schob ein Blech mit den goldbraunsten Plätzchen, die ich je gesehen hatte, beiseite. „Ach, nur ein schnelles Rezept“, winkte sie ab, als ich völlig sprachlos auf ihre kleinen Kunstwerke starrte. Ich meine, sie hatte wirklich nicht versucht, jemanden zu beeindrucken. Der Fernseher lief leise im Hintergrund, und auf dem Tisch stapelten sich noch die Unterlagen von der Steuererklärung. Aber diese Plätzchen – sie waren etwas ganz Besonderes. Der erste Biss war eine Offenbarung: ein mürber, nussiger Teig, der auf der Zunge zerging, gefolgt von einer cremigen, fast flüssigen Nougatfüllung, die sich wie ein Geheimnis darin verbarg. Ich stand da, mit der Heckenschere in der Hand, und dachte: Das muss ich können. Vielleicht kennen Sie das ja – wenn man etwas so Gutes isst, dass man sofort das Rezept haben muss, egal, ob die Hecke geschnitten wird oder nicht. Frau Klein zuckte nur mit den Schultern und meinte, sie habe einfach ein bisschen experimentiert. „Haselnüsse und Nougat, das passt doch immer“, sagte sie. Und genau diese lässige Selbstverständlichkeit war es, die mich umgehauen hat. Seitdem backe ich diese leichten Haselnuss-Plätzchen mit cremiger Nougatfüllung jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit, und sie sind immer das Erste, was vom Teller verschwindet. Ehrlich, ich habe noch nie erlebt, dass jemand nur eines isst.
Warum Sie diese Haselnuss-Plätzchen lieben werden
Dieses Rezept für leichte Haselnuss-Plätzchen mit cremiger Nougatfüllung ist nicht einfach nur ein weiteres Plätzchenrezept. Es ist das Ergebnis unzähliger Backversuche in meiner eigenen Küche, bei denen ich die perfekte Balance zwischen einem butterzarten Teig und einer nicht zu süßen, aber unglaublich aromatischen Füllung gefunden habe. Ich habe den Teig so entwickelt, dass er auch für Backanfänger absolut gelingsicher ist – kein Ausrollen, kein Ausstechen, einfach nur formen und genießen.
- Schnell & einfach: Der Teig ist in unter 15 Minuten zusammengerührt und muss nur 30 Minuten kühlen. Perfekt für spontane Backnachmittage oder wenn die Lust auf etwas Süßes überkommt.
- Zutaten aus dem Vorratsschrank: Keine exotischen Zutaten. Haselnüsse, Mehl, Butter und Nougat – das haben die meisten von uns sowieso zu Hause, oder? Kein stressiger Einkauf nötig.
- Perfekt für die Weihnachtsbäckerei: Diese Plätzchen sehen auf jedem Plätzchenteller fantastisch aus, schmecken aber auch einfach so zum Kaffee am Wochenende. Sie sind echte Hingucker ohne viel Aufwand.
- Garantierter Publikumsliebling: Die Kombination aus nussigem Teig und cremigem Nougat ist einfach unwiderstehlich. Kinder lieben sie, und Erwachsene werden nostalgisch – erinnern sie doch an die besten Nougatherzen aus der Kindheit.
- Unvergleichlich lecker: Der Clou ist die Textur. Der Teig ist bewusst leicht und mürbe gehalten, damit er auf der Zunge zergeht, während die Füllung schön cremig bleibt. Keine schweren, pappigen Plätzchen mehr!
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die spezielle Methode, die gemahlenen Haselnüsse kurz in der Pfanne zu rösten, bevor sie in den Teig kommen. Das klingt nach einem kleinen Extra-Schritt, aber glauben Sie mir, dieser eine Moment entfaltet ein Aroma, das Sie so aus keiner Fertigmischung bekommen. Und ich verwende einen Trick mit etwas Vanilleextrakt im Nougat, der die Füllung unglaublich samtig macht. Das ist nicht einfach nur ein Plätzchen – das ist ein kleiner Glücksmoment, der garantiert ein Lächeln auf Ihr Gesicht zaubert. Perfekt, um sich selbst zu verwöhnen oder um Gäste zu beeindrucken, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
Welche Zutaten Sie brauchen
Für diese leichten Haselnuss-Plätzchen mit cremiger Nougatfüllung verwenden wir bewusst einfache, aber hochwertige Zutaten. Die Kombination ist der Schlüssel – jede Komponente hat ihre Aufgabe, um den perfekten Geschmack und die ideale Konsistenz zu erreichen. Keine Sorge, Sie müssen nicht in einen Spezialladen rennen; die meisten Dinge finden Sie im gut sortierten Supermarkt.
Für den Teig:
- 150 g gemahlene Haselnüsse: Achten Sie darauf, dass sie nicht zu alt sind, denn alte Nüsse schmecken schnell ranzig. Ich röste sie vor der Verwendung immer kurz in einer trockenen Pfanne an – das intensiviert das Aroma enorm. (Tipp: Wer mag, kann auch eine Mischung aus Hasel- und Mandeln verwenden.)
- 200 g weiche Butter: Die Butter sollte wirklich Zimmertemperatur haben, damit sie sich gut mit dem Zucker verbindet. Ich nehme am liebsten ungesalzene Butter, um die Süße selbst zu bestimmen. Für eine besonders feine Textur empfehle ich Markenbutter wie „Weihenstephan“ oder „Meggle“.
- 100 g Puderzucker: Puderzucker macht den Teig feiner und mürber als normaler Haushaltszucker. Sie können ihn auch selbst aus Kristallzucker mixen, falls gerade keiner im Haus ist.
- 1 Päckchen Vanillezucker: Selbstgemachter Vanillezucker ist natürlich am besten, aber gekaufter tut es auch. Wer echte Vanille mag, kann stattdessen das Mark einer halben Vanilleschote verwenden.
- 1 Prise Salz: Das Salz ist kein Fehler! Es hebt den Geschmack der Nüsse und der Butter hervor und balanciert die Süße perfekt aus.
- 250 g Mehl (Type 405): Für den mürben Teig ist normales Weizenmehl ideal. Wer eine glutenfreie Variante möchte, kann auf eine glutenfreie Mehlmischung umsteigen – dann wird der Teig allerdings etwas bröseliger.
Für die Füllung und Dekoration:
- 150 g Vollmilch-Nougat (z.B. von Milka oder Lindt): Hier gilt: Je besser die Qualität, desto cremiger die Füllung. Ich greife gerne zu einer Tafel mit hohem Kakaoanteil, das gibt einen intensiveren Geschmack. Für eine besondere Note können Sie auch Nuss-Nougat-Creme wie Nutella verwenden – aber Vorsicht, die wird beim Erhitzen etwas flüssiger.
- 50 g ganze Haselnüsse (optional): Zum Dekorieren. Einige Plätzchen bekommen oben eine halbe Haselnuss, das sieht nicht nur schön aus, sondern gibt auch noch einen extra Crunch.
- 1 EL Puderzucker (zum Bestäuben): Für den letzten Schliff – wie eine kleine Schneedecke auf den Plätzchen.
Substitutionshinweise: Sie haben keine Haselnüsse da? Kein Problem! Ersetzen Sie die gemahlenen Haselnüsse einfach durch gemahlene Mandeln. Der Geschmack wird etwas milder, aber genauso lecker. Für eine vegane Variante können Sie die Butter durch eine hochwertige Margarine (am besten auf Kokosbasis) ersetzen. Achten Sie bei der Nougatfüllung auf vegane Sorten – es gibt mittlerweile tolle Optionen auf dem Markt. Und wenn Sie auf Milchprodukte verzichten müssen, probieren Sie es mit dunkler Schokolade als Füllung – das passt hervorragend zu den Haselnüssen.
Benötigte Küchengeräte
Sie brauchen keine ausgefallene Profiausrüstung für diese Haselnuss-Plätzchen. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in Ihrer Küche. Hier ist, was ich verwende:
- Eine große Rührschüssel und ein Handrührgerät (oder eine Küchenmaschine): Zum Cremigrühren von Butter und Zucker. Geht auch mit einem Schneebesen und viel Muskelkraft, aber das Rührgerät macht es einfacher.
- Eine beschichtete Pfanne: Zum kurzen Anrösten der Haselnüsse. Eine trockene Pfanne ohne Fett ist hier perfekt.
- Ein kleiner Topf oder eine Mikrowelle: Zum Schmelzen des Nougats für die Füllung. In der Mikrowelle geht es am schnellsten – einfach in 30-Sekunden-Intervallen schmelzen und zwischendurch umrühren.
- Ein Backblech mit Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt. Ich schwöre auf die beschichteten Backpapiere, die man mehrfach verwenden kann.
- Ein Kühlschrank: Zum Kühlen des Teigs und der gefüllten Kugeln. Das ist wichtig, damit die Plätzchen beim Backen nicht verlaufen.
- Ein feines Sieb: Zum Bestäuben mit Puderzucker – so wird die Schneeoptik gleichmäßig und fein.
Budget-Tipp: Eine Küchenmaschine ist schön, aber nicht nötig. Mein erstes Rezept habe ich mit einem einfachen Handrührgerät für 20 Euro gemacht. Und falls Sie keine Pfanne zum Rösten haben – die Haselnüsse können Sie auch kurz im Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze rösten. Achten Sie nur darauf, dass sie nicht verbrennen, das geht ganz schnell!
Schritt-für-Schritt-Zubereitung
Jetzt wird es praktisch. Keine Angst, diese leichten Haselnuss-Plätzchen mit cremiger Nougatfüllung sind wirklich einfach. Ich zeige Ihnen jeden Schritt genau, damit nichts schiefgehen kann. Versprochen!
- Haselnüsse rösten (5 Minuten): Geben Sie die gemahlenen Haselnüsse in eine trockene Pfanne und rösten Sie sie bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren für etwa 3-4 Minuten. Sie duften herrlich, sobald sie fertig sind. Achtung: Sie verbrennen schnell, also lassen Sie die Pfanne nicht unbeaufsichtigt! Schütten Sie die Nüsse sofort auf einen Teller, damit sie nicht nachgaren.
- Teig zubereiten (10 Minuten): Geben Sie die weiche Butter, den Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Schüssel. Verrühren Sie alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 2 Minuten, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Sie sollte schön luftig sein. Geben Sie dann die abgekühlten, gerösteten Haselnüsse und das Mehl hinzu. Verkneten Sie alles zunächst mit dem Rührgerät auf niedriger Stufe, dann mit den Händen zu einem glatten Teig. Der Teig wird anfangs etwas bröselig aussehen, aber keine Sorge – sobald er durchgeknetet ist, verbindet er sich zu einer schönen Kugel. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. (Persönlicher Tipp: Wenn Sie wenig Zeit haben, reichen auch 20 Minuten, aber der Teig lässt sich dann etwas schwieriger formen.)
- Nougat vorbereiten (während der Kühlzeit): Hacken Sie den Vollmilch-Nougat in kleine Stücke. Geben Sie die Stücke in eine kleine Schüssel und schmelzen Sie sie entweder im Wasserbad oder in der Mikrowelle. In der Mikrowelle: 30 Sekunden bei 600 Watt, dann umrühren, dann nochmal 20-30 Sekunden, bis alles geschmolzen ist. Rühren Sie die geschmolzene Masse glatt und lassen Sie sie etwas abkühlen, damit sie nicht mehr flüssig ist, aber noch streichfähig bleibt. (Mein erster Versuch war eine Katastrophe – der Nougat war zu heiß und hat den Teig durchweicht. Also: Geduld!)
- Plätzchen formen und füllen (20 Minuten): Nehmen Sie den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank. Formen Sie mit den Händen kleine Kugeln von etwa 2 cm Durchmesser. Drücken Sie mit dem Daumen oder dem Ende eines Holzlöffels eine kleine Mulde in die Mitte jeder Kugel. Geben Sie mit einem kleinen Teelöffel oder einem Spritzbeutel etwas von der geschmolzenen Nougatmasse in die Mulde. Formen Sie die Kugeln dann wieder vorsichtig zu, sodass die Füllung komplett umschlossen ist. Rollen Sie sie nochmal glatt. Das ist ein bisschen Fummelarbeit, aber es wird schnell zur Routine. Legen Sie die gefüllten Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Stellen Sie das Blech für weitere 15 Minuten kalt. (Ich lasse sie manchmal auch über Nacht im Kühlschrank, das macht sie beim Backen noch stabiler.)
- Backen (12-15 Minuten): Heizen Sie den Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze (150 Grad Umluft) vor. Backen Sie die Plätzchen auf der mittleren Schiene für etwa 12-15 Minuten. Sie sind fertig, wenn sie an den Unterseiten und am Rand ganz leicht goldbraun werden. Die Oberseite sollte noch hell sein. Wichtig: Die Plätzchen sehen nach dem Backen noch weich aus – das ist richtig so! Sie werden beim Abkühlen fester. Lassen Sie sie für 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann heben Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter, um vollständig auszukühlen.
- Dekorieren (5 Minuten): Sobald die Plätzchen vollständig abgekühlt sind, bestäuben Sie sie mit einem feinen Sieb mit Puderzucker. Drücken Sie auf einige Plätzchen eine ganze Haselnuss als Dekoration. Fertig!
Sensorische Hinweise: Der Teig sollte sich nach dem Kühlen fest, aber nicht hart anfühlen. Wenn er zu bröselig ist, geben Sie einen Esslöffel kalte Milch dazu. Die Plätzchen sollten beim Backen einen intensiven, süßen Duft nach Haselnüssen und Karamell verströmen – das ist das Zeichen, dass sie perfekt sind!
Backtipps & Techniken für perfekte Plätzchen
Im Laufe der Jahre habe ich so einige Fehler gemacht, damit Sie sie nicht wiederholen müssen. Hier sind meine besten Tipps für diese leichten Haselnuss-Plätzchen mit cremiger Nougatfüllung.
Der größte Fehler: Zu viel Nougat in die Mitte geben. Ich war am Anfang viel zu großzügig, und die Plätzchen sind beim Backen aufgeplatzt und die Füllung ist ausgelaufen. Ein halber Teelöffel reicht völlig! Die Füllung soll eine Überraschung sein, nicht die Hauptsache.
Timing ist alles: Planen Sie genug Zeit zum Kühlen ein. Der Teig muss mindestens 30 Minuten kaltstehen, sonst wird er beim Formen zu weich und klebt an den Fingern. Auch die gefüllten Kugeln sollten vor dem Backen nochmal kalt werden – das verhindert, dass sie im Ofen zu sehr verlaufen. Ich mache oft den Teig am Abend vorher und lasse ihn über Nacht im Kühlschrank. Das spart Zeit und der Teig lässt sich am nächsten Tag perfekt verarbeiten.
Der Nougat-Trick: Wenn der Nougat zu fest wird, während Sie die Plätzchen füllen, stellen Sie die Schüssel einfach für 10 Sekunden in die Mikrowelle oder in ein warmes Wasserbad. Aber Vorsicht: Er sollte nicht wieder kochen, sonst wird er zu dünnflüssig und läuft aus den Plätzchen.
Multitasking in der Küche: Während der Teig im Kühlschrank ruht, können Sie schon den Nougat schmelzen und das Backblech vorbereiten. So nutzen Sie die Zeit optimal. Und während die ersten Plätzchen im Ofen sind, formen Sie schon die nächsten Kugeln. Das spart richtig Zeit.
Konsistenz-Check: Wenn Sie den Teig formen, achten Sie darauf, dass alle Kugeln ungefähr gleich groß sind. Sonst backen die kleinen schneller durch als die großen. Ich verwende manchmal einen kleinen Eisportionierer – das ist nicht nur praktisch, sondern sorgt auch für gleichmäßige Größen.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept für Haselnuss-Plätzchen ist unglaublich wandelbar. Hier sind einige Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die fantastisch schmecken:
- Vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch eine vegane Margarine (z.B. Alsan oder Bio-Kokosfett). Für die Füllung verwenden Sie eine vegane Nougat-Creme oder schmelzen Sie vegane dunkle Schokolade mit etwas Kokosöl. Der Teig wird etwas fester, aber das Ergebnis ist genauso lecker.
- Schoko-Haselnuss-Traum: Geben Sie 2 Esslöffel Kakaopulver in den Teig. Das gibt eine schöne, schokoladige Note, die perfekt mit den Haselnüssen harmoniert. Die Füllung bleibt klassisch mit Nougat – oder Sie verwenden weiße Schokolade für einen Kontrast.
- Zitronige Frische: Reiben Sie die Schale einer halben, unbehandelten Zitrone in den Teig. Das klingt ungewöhnlich, aber die frische Zitrusnote bricht die Süße des Nougats wunderbar. Dazu passt eine Füllung aus weißer Schokolade mit etwas Zitronensaft.
- Glutenfreie Option: Tauschen Sie das Weizenmehl 1:1 gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Der Teig wird etwas bröseliger, also geben Sie notfalls einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Die Plätzchen schmecken trotzdem fantastisch.
- Gewürzvariante: Geben Sie einen halben Teelöffel Zimt und eine Prise Kardamom in den Teig. Das gibt den Plätzchen eine weihnachtliche Note, die besonders gut zu den gerösteten Haselnüssen passt. Einfach himmlisch!
Tipps zum Servieren & Aufbewahren
Diese leichten Haselnuss-Plätzchen mit cremiger Nougatfüllung schmecken am besten, wenn sie vollständig ausgekühlt sind – dann hat sich der Nougat gesetzt und die Textur ist perfekt. Aber ehrlich, warm sind sie auch eine Wucht!
Servieren: Ich serviere sie gerne auf einer schönen Platte, leicht mit Puderzucker bestäubt. Dazu passt ein starker Espresso oder ein Glas kalte Milch. Sie sind der perfekte Begleiter zum Nachmittagskaffee und machen sich auch auf dem Weihnachtsplätzchenteller hervorragend. Für eine besondere Note können Sie die Plätzchen auf einem Bett aus gehackten Haselnüssen anrichten.
Aufbewahrung: Bewahren Sie die Plätzchen in einer gut verschließbaren Keksdose auf. Zwischen die Lagen lege ich ein Stück Backpapier, damit sie nicht aneinanderkleben. An einem kühlen, trockenen Ort halten sie sich so mindestens 2-3 Wochen – falls sie so lange überleben! Im Kühlschrank sollten Sie sie nicht aufbewahren, da sie dort Feuchtigkeit ziehen und weich werden.
Einfrieren: Sie können die ungebackenen Teigkugeln (ohne Füllung!) hervorragend einfrieren. Formen Sie die Kugeln, legen Sie sie auf ein Blech und frieren Sie sie für 2 Stunden vor. Dann können Sie sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. Zum Backen einfach auftauen lassen und wie gewohnt füllen und backen. Auch die fertig gebackenen Plätzchen lassen sich einfrieren – am besten in einer Dose, damit sie nicht brechen. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen.
Reheating: Wenn Sie die Plätzchen nach ein paar Tagen wieder etwas frischer machen möchten, legen Sie sie für 2-3 Minuten bei 150 Grad in den Ofen. Aber Vorsicht: Der Nougat wird dann wieder weich – das ist ja auch lecker!
Nährwertinformationen & gesundheitliche Vorteile
Ja, es sind Plätzchen, aber diese kleinen Köstlichkeiten haben auch ihre guten Seiten! Hier ein Überblick pro Plätzchen (bei 30 Stück):
- Kalorien: ca. 110 kcal
- Fett: ca. 8 g (davon gesättigte Fettsäuren: 3,5 g)
- Kohlenhydrate: ca. 9 g
- Eiweiß: ca. 2 g
- Ballaststoffe: ca. 1 g
Warum sie nicht nur lecker, sondern auch wertvoll sind: Haselnüsse sind echte Powerpakete. Sie enthalten viel Vitamin E, das als Antioxidans wirkt und unsere Zellen schützt. Außerdem liefern sie wertvolle ungesättigte Fettsäuren, die gut für das Herz-Kreislauf-System sind. Der Nougat enthält zwar Zucker, aber auch Kakao, der reich an Magnesium und Eisen ist. In Maßen genossen, sind diese Plätzchen also durchaus ein kleiner Genuss mit Mehrwert.
Allergenhinweise: Dieses Rezept enthält Gluten (aus dem Mehl), Milchprodukte (Butter, Nougat) und Schalenfrüchte (Haselnüsse). Für Menschen mit einer Nussallergie ist dieses Rezept leider nicht geeignet. Die vegane Variante ist milchfrei, aber bitte auf die Nougat-Qualität achten.
Ich persönlich finde, dass diese Plätzchen perfekt in eine ausgewogene Ernährung passen. Sie sind ein bewusster Genuss – kein schlechtes Gewissen, sondern ein kleines Stück Freude, das man sich ruhig gönnen darf. Gerade in der stressigen Vorweihnachtszeit ist das doch genau das, was wir brauchen, oder?
Fazit
Diese leichten Haselnuss-Plätzchen mit cremiger Nougatfüllung sind für mich der Inbegriff von perfekten Weihnachtsplätzchen. Sie sind einfach zuzubereiten, sehen wunderschön aus und schmecken einfach himmlisch. Die Kombination aus dem nussigen, mürben Teig und der zarten Nougatfüllung ist ein Gedicht – und das ganz ohne großen Aufwand. Ich liebe es, wie der Duft von gerösteten Haselnüssen durch die Küche zieht und alle in Weihnachtsstimmung versetzt.
Probieren Sie es aus! Passen Sie das Rezept ruhig an Ihre Vorlieben an – ob mit Zitrone, Schokolade oder vegan. Ich bin mir sicher, dass diese Plätzchen auch bei Ihnen schnell zur neuen Lieblingsspezialität werden. Sie sind einfach zu gut, um sie nur einmal zu backen.
Haben Sie das Rezept ausprobiert? Dann schreiben Sie mir doch einen Kommentar! Ich bin gespannt, wie Ihre Haselnuss-Plätzchen gelungen sind und ob Sie vielleicht eine eigene Variante entdeckt haben. Teilen Sie Ihre Kreationen auch gerne auf Pinterest – nichts macht mich glücklicher, als wenn andere meine Rezepte nachbacken und genießen. Bis zum nächsten Mal und frohes Backen!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch ohne Kühlung verarbeiten?
Ich würde es nicht empfehlen. Der Teig ist direkt nach dem Kneten sehr weich und klebrig. Die Kühlzeit von 30 Minuten ist wichtig, damit er fest wird und sich gut formen lässt. Wenn Sie ihn länger kühlen, wird er sogar noch fester und lässt sich leichter verarbeiten.
Meine Plätzchen sind beim Backen aufgeplatzt. Was habe ich falsch gemacht?
Das passiert meistens, wenn die Füllung zu flüssig oder zu viel ist. Lassen Sie den Nougat nach dem Schmelzen etwas abkühlen, bis er streichfähig ist. Und geben Sie wirklich nur einen halben Teelöffel in die Mitte – weniger ist hier mehr! Auch die zweite Kühlzeit vor dem Backen ist entscheidend.
Kann ich statt gemahlener Haselnüsse auch ganze Nüsse verwenden?
Für den Teig brauchen Sie gemahlene Haselnüsse, da ganze Nüsse die Textur zerstören würden. Sie könnten die Haselnüsse aber selbst mahlen, indem Sie sie in einem Mixer oder einer Nussmühle fein zerkleinern. Achten Sie darauf, sie nicht zu lange zu mixen, sonst wird daraus Haselnussbutter.
Wie lange halten sich die Plätzchen?
In einer gut verschlossenen Keksdose an einem kühlen, trockenen Ort halten sie sich problemlos 2-3 Wochen. Sie werden mit der Zeit sogar noch etwas mürber und aromatischer. Allerdings sind sie bei mir meistens schon nach ein paar Tagen aufgegessen!
Kann ich die Plätzchen auch ohne Nougatfüllung backen?
Ja, absolut! Dann haben Sie einfach leckere Haselnuss-Plätzchen. Sie können sie nach dem Backen mit Puderzucker bestäuben oder in geschmolzene Schokolade tauchen. Auch mit einem Klecks Marmelade in der Mitte sind sie eine tolle Variante. Aber die Nougatfüllung macht sie eben zu etwas ganz Besonderem.
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Haselnuss-Plätzchen mit Nougatfüllung: Bestes einfaches Rezept
Diese leichten Haselnuss-Plätzchen mit cremiger Nougatfüllung sind einfach zuzubereiten, sehen wunderschön aus und schmecken himmlisch. Die Kombination aus nussigem, mürbem Teig und zarter Nougatfüllung ist ein Gedicht – perfekt für die Weihnachtsbäckerei oder zum Kaffee am Wochenende.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12-15 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 30 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 150 g gemahlene Haselnüsse
- 200 g weiche Butter (ungesalzen)
- 100 g Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 250 g Mehl (Type 405)
- 150 g Vollmilch-Nougat (z.B. Milka oder Lindt)
- 50 g ganze Haselnüsse (optional, zum Dekorieren)
- 1 EL Puderzucker (zum Bestäuben)
Instructions
- Haselnüsse rösten: Die gemahlenen Haselnüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren 3-4 Minuten rösten, bis sie duften. Sofort auf einen Teller schütten und abkühlen lassen.
- Teig zubereiten: Weiche Butter, Puderzucker, Vanillezucker und Salz in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 2 Minuten cremig rühren. Die abgekühlten Haselnüsse und das Mehl hinzufügen, erst mit dem Rührgerät auf niedriger Stufe, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühl stellen.
- Nougat vorbereiten: Den Nougat in kleine Stücke hacken und in einer Schüssel im Wasserbad oder in der Mikrowelle (30 Sekunden bei 600 Watt, umrühren, dann noch 20-30 Sekunden) schmelzen. Glatt rühren und etwas abkühlen lassen, bis er streichfähig ist.
- Plätzchen formen und füllen: Den gekühlten Teig zu kleinen Kugeln (ca. 2 cm Durchmesser) formen. Mit dem Daumen oder einem Holzlöffelende eine Mulde in jede Kugel drücken. Je einen halben Teelöffel geschmolzenen Nougat in die Mulde geben. Die Kugeln wieder vorsichtig verschließen, sodass die Füllung umschlossen ist, und glatt rollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und weitere 15 Minuten kalt stellen.
- Backen: Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze (150 °C Umluft) vorheizen. Die Plätzchen auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen, bis sie an den Unterseiten und am Rand leicht goldbraun sind. Die Oberseite sollte noch hell sein. 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen.
- Dekorieren: Die vollständig abgekühlten Plätzchen mit einem feinen Sieb mit Puderzucker bestäuben. Nach Wunsch auf einige Plätzchen eine ganze Haselnuss drücken.
Notes
Der Teig muss mindestens 30 Minuten kühlen, sonst wird er zu weich. Die gefüllten Kugeln vor dem Backen nochmal kalt stellen, damit sie nicht verlaufen. Nicht zu viel Nougat verwenden – ein halber Teelöffel reicht. Die Plätzchen nach dem Backen noch weich aussehen lassen; sie werden beim Abkühlen fester.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 110
- Sugar: 5
- Sodium: 0.1
- Fat: 8
- Saturated Fat: 3.5
- Carbohydrates: 9
- Fiber: 1
- Protein: 2
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