Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Gesunde Dattel-Mandel-Plätzchen: Das beste zuckerfreie Weihnachtsrezept

Fertig in 30 Minuten
Portionen 20 Stück
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Das sollte eigentlich ein ganz anderer Keks werden. Ich hatte mir fest vorgenommen, endlich mal diese schicken, schokoladigen Spitzbuben zu backen, die meine Schwägerin letztes Jahr mitgebracht hatte. Die mit der doppelten Füllung und dem Puderzucker-Schneegestöber obendrauf. Nur dass ich, ehrlich gesagt, in der Hektik des Nachmittags – die Kinder kamen gleich aus der Schule, und ich hatte noch keine Geschenke verpackt – statt der teuren Zartbitterschokolade eine Dose entsteinte Datteln aus dem Schrank gefischt habe. Keine Ahnung, wie die da reingeraten sind. Vielleicht vom letzten Smoothie-Versuch.

Ich stand also da, mit einer Schüssel voller weicher Datteln, die ich eigentlich gar nicht brauchte, und einem Rezept, das jetzt sinnlos war. Der Ofen war schon an, die Küche roch nach Vanille, und ich hatte diesen Moment, den ihr sicher kennt: Soll ich jetzt alles hinschmeißen und doch noch schnell zum Supermarkt rennen? Oder mache ich einfach weiter und sehe, was passiert? Ich habe mich für Letzteres entschieden. Ein bisschen aus Trotz, ein bisschen aus Neugier.

Also habe ich die Datteln mit Mandeln und einem Schuss Wasser in den Mixer geworfen – und heraus kam ein Teig, der so gut roch, dass ich kurz davor war, ihn pur zu essen. Kein Zucker, kein Mehl, keine Butter. Nur diese drei Zutaten. Die Plätzchen, die daraus entstanden, waren nichts, was ich geplant hatte. Sie waren nicht knusprig wie Spitzbuben. Sie waren weich, ein bisschen klebrig, mit dieser natürlichen Süße, die man einfach nicht hinbekommt, wenn man raffinierten Zucker verwendet. Und wisst ihr was? Sie waren besser. Seitdem backe ich keine anderen Weihnachtsplätzchen mehr. Diese Dattel-Mandel-Plätzchen sind mein kleiner, glücklicher Unfall geworden.

Warum ihr dieses Rezept lieben werdet

Ich bin kein Mensch, der gerne komplizierte Backrezepte macht. Gerade in der Adventszeit, wenn die Zeit ohnehin knapp ist, will ich etwas, das funktioniert. Ohne Drama. Ohne drei verschiedene Schüsseln, die hinterher gespült werden müssen. Und genau deshalb sind diese Dattel-Mandel-Plätzchen mein absoluter Favorit geworden.

  • Blitzschnell & einfach: Der Teig ist in fünf Minuten fertig. Kein Kühlen, kein Ausrollen, keine Ausstechformen, die im Schrank verstauben. Ihr rollt einfach kleine Kugeln und drückt sie platt. Fertig.
  • Zuckerfrei & trotzdem süß: Die Süße kommt einzig und allein von den Datteln. Das ist perfekt für alle, die auf raffinierten Zucker verzichten wollen oder müssen, aber trotzdem nicht auf ein weihnachtliches Plätzchengefühl verzichten möchten.
  • Gesunde Zutaten, die jeder zu Hause hat: Ihr braucht nur Datteln, Mandeln und ein bisschen Geduld. Keine ausgefallenen Superfoods, keine teuren Mehlsorten. Das Zeug habt ihr wahrscheinlich schon im Vorratsschrank.
  • Ein Hit bei Klein und Groß: Ich habe diese Plätzchen schon auf dem Adventskaffee meiner Schwiegermutter serviert – und keiner hat gemerkt, dass sie „gesund” sind. Sie wurden einfach weggenascht. Die Kinder lieben sie, weil sie nach Marzipan schmecken, und die Erwachsenen, weil sie nicht so schwer im Magen liegen.
  • Perfekt zum Vorbereiten und Verschenken: Der Teig lässt sich gut einfrieren, und die fertigen Plätzchen halten sich in der Dose locker zwei Wochen. Sie sind auch ein tolles Mitbringsel, wenn ihr mal schnell etwas Selbstgebackenes braucht.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Konsistenz. Viele zuckerfreie Plätzchen werden entweder zu trocken oder zu matschig. Diese hier haben genau die richtige Balance: außen leicht fest, innen weich und fast ein bisschen wie ein Energieriegel. Und der Geschmack – das ist wie eine Umarmung für die Seele. Ehrlich. Probiert es aus, und ihr werdet verstehen, warum ich seit diesem verpatzten Spitzbuben-Versuch nie wieder zurückgeschaut habe.

Welche Zutaten ihr braucht

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass ihr mit sehr wenigen, aber dafür hochwertigen Zutaten auskommt. Jede Zutat hat hier eine klare Aufgabe, und es lohnt sich, bei der Auswahl ein bisschen Sorgfalt walten zu lassen.

  • Medjool-Datteln, entsteint (200 g): Die sind der Star des Rezepts. Medjool-Datteln sind besonders groß, saftig und haben diese fast karamellige Süße, die man von keiner anderen Dattelsorte bekommt. Wenn ihr nur normale Datteln zur Hand habt, funktioniert das auch, aber weicht sie dann vorher 10 Minuten in heißem Wasser ein, damit sie schön weich werden. Ich kaufe meine Medjool-Datteln meist im Bioladen oder online, weil sie dort oft frischer sind. Achtet darauf, dass sie nicht zu trocken sind – das merkt ihr, wenn sie sich leicht zusammendrücken lassen.
  • Mandeln, gemahlen (150 g): Am besten nehmt ihr blanchiertes Mandelmehl, also die ganz fein gemahlenen, hellen Mandeln ohne Haut. Das gibt den Plätzchen diese zarte, fast buttrige Textur. Wenn ihr nur ganze Mandeln habt, könnt ihr sie auch selbst im Mixer mahlen – aber Vorsicht: Nicht zu lange mixen, sonst wird es Mandelbutter! Ich habe schon oft mit günstigen Supermarkt-Mandeln gearbeitet, und das Ergebnis war immer gut. Aber für den besonderen Feinschliff empfehle ich die Marke „Bio-Zentrale” – die sind wirklich fein gemahlen und riechen himmlisch.
  • Eine Prise Salz (ca. 1/4 TL): Klingt unscheinbar, aber Salz ist der geheime Geschmacksverstärker. Es hebt die Süße der Datteln hervor und sorgt dafür, dass die Plätzchen nicht eindimensional schmecken. Ich verwende immer feines Meersalz.
  • Optional: Vanilleextrakt (1 TL): Das ist kein Muss, aber ich gebe es fast immer dazu. Es rundet den Geschmack ab und verleiht den Plätzchen diese klassische „Weihnachtsbacken”-Note. Achtet darauf, dass ihr echten Vanilleextrakt nehmt und kein künstliches Aroma. Das schmeckt man sofort raus.
  • Optional: Zimt (1/2 TL): Für alle, die es weihnachtlich mögen. Ich gebe manchmal eine Prise Zimt dazu, wenn ich die Plätzchen für den Advent backe. Passt hervorragend zu Mandeln und Datteln.

Substitutionshinweise: Wer keine Mandeln verträgt, kann auch gemahlene Haselnüsse oder Cashewkerne verwenden. Das verändert den Geschmack natürlich, ist aber auch sehr lecker. Für eine glutenfreie Version müsst ihr nichts weiter beachten – das Rezept ist von Natur aus glutenfrei. Und wenn ihr die Plätzchen noch süßer haben wollt, könnt ihr einen Esslöffel Kokosblütenzucker unter die Mandeln mischen, aber ich finde, die Datteln süßen sie völlig ausreichend.

Benötigte Küchengeräte

Ihr braucht keine Spezialausrüstung für diese Plätzchen, und das liebe ich so daran. Ein guter Mixer oder eine Küchenmaschine ist hilfreich, aber nicht zwingend notwendig. Wenn ihr nur einen Pürierstab habt, funktioniert das auch – ihr müsst die Datteln dann nur sehr fein hacken, bevor ihr sie mit den Mandeln vermischt.

  • Mixer oder Küchenmaschine: Ich benutze meinen alten Standmixer von Krups, der schon bestimmt 15 Jahre alt ist. Er macht die Datteln in Sekundenschnelle zu einer glatten Paste. Wer einen Hochleistungsmixer wie einen Vitamix hat, spart noch mehr Zeit.
  • Eine große Rührschüssel: Zum Vermengen der Zutaten. Nichts Besonderes, eine normale Schüssel reicht völlig.
  • Ein Backblech mit Backpapier: Das Backpapier ist ein Muss, denn der Teig klebt ein bisschen. Ich hasse es, wenn die Plätzchen am Blech festkleben – das passiert hier nicht, wenn ihr Backpapier verwendet.
  • Ein kleiner Teigschaber oder ein Löffel: Zum Portionieren des Teigs. Ich nehme immer einen kleinen Eisportionierer, dann werden die Kugeln schön gleichmäßig.
  • Eine Gabel: Zum Andrücken der Kugeln. Das gibt ihnen das typische Plätzchen-Aussehen mit dem Rautenmuster.

Ein Tipp von mir: Wenn ihr keinen Mixer habt, hackt die Datteln einfach so fein wie möglich mit einem großen Messer. Dann knetet ihr sie mit den Händen unter die Mandeln. Es dauert ein bisschen länger, aber es funktioniert. Ich habe das schon gemacht, als mein Mixer kaputt war, und es hat geklappt. Versprochen!

Zubereitung – Schritt für Schritt

Gesunde Dattel-Mandel-Plätzchen preparation steps

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich kinderleicht. Ich zeige euch genau, wie ich vorgehe, damit bei euch auch alles klappt.

  1. Die Datteln vorbereiten: Zuerst die Datteln entsteinen, falls ihr das nicht schon gekauft habt. Ich drücke die Datteln mit dem Daumen auf, dann lässt sich der Kern leicht herausziehen. Gebt die entsteinten Datteln in euren Mixer. Wenn sie sehr trocken sind, fügt einen Esslöffel heißes Wasser hinzu – das hilft beim Mixen.
  2. Die Datteln pürieren: Schaltet den Mixer ein und lasst ihn laufen, bis die Datteln eine glatte, klebrige Paste bilden. Das dauert etwa 30–45 Sekunden. Ihr müsst vielleicht einmal mit einem Löffel nach unten schieben, damit alles gleichmäßig verarbeitet wird. Die Paste sollte weich sein und fast wie Karamell aussehen.
  3. Die trockenen Zutaten hinzufügen: Gebt die gemahlenen Mandeln, die Prise Salz und optional den Vanilleextrakt und Zimt zu der Dattelpaste in den Mixer. Püriert alles noch einmal kurz, bis ein gleichmäßiger, fester Teig entsteht. Er sollte nicht mehr an den Fingern kleben, sondern sich wie eine geschmeidige Kugel formen lassen. Wenn er zu trocken ist, gebt noch einen Teelöffel Wasser dazu. Ist er zu feucht, fügt einen Esslöffel mehr Mandelmehl hinzu.
  4. Den Teig ruhen lassen: Holt den Teig aus dem Mixer und formt ihn mit den Händen zu einer Kugel. Wickelt ihn in Frischhaltefolie und lasst ihn 10 Minuten bei Raumtemperatur ruhen. Das macht ihn geschmeidiger und die Plätzchen werden später nicht so bröselig. In dieser Zeit könnt ihr schon mal den Ofen vorheizen.
  5. Den Ofen vorheizen: Heizt den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vor. Legt ein Backblech mit Backpapier aus.
  6. Plätzchen formen: Nehmt den Teig aus der Folie. Mit den Händen kleine Kugeln formen – etwa so groß wie eine Walnuss. Ich rolle sie immer zwischen den Handflächen, bis sie schön rund sind. Legt die Kugeln mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech (sie laufen nicht auseinander, also reichen 2 cm Abstand).
  7. Die Kugeln andrücken: Jetzt kommt der schöne Teil. Nehmt eine Gabel und drückt jede Kugel vorsichtig platt, bis sie etwa 1 cm dick ist. Das gibt das klassische Rautenmuster. Taucht die Gabel zwischendurch in kaltes Wasser, wenn der Teig klebt. Ich mache das immer so – die Plätzchen sehen dann aus wie kleine, selbstgemachte Kokosmakronen.
  8. Backen: Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen und backt die Plätzchen 10–12 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht goldbraun werden, aber in der Mitte noch weich sein. Achtung: Sie härten beim Abkühlen noch etwas nach, also nehmt sie lieber zu früh als zu spät raus. Ich habe schon welche verbrannt, weil ich dachte, sie sind noch nicht durch – das war ärgerlich.
  9. Abkühlen lassen: Lasst die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter setzen. Sie sind anfangs noch sehr weich und zerbrechlich, also seid behutsam. Nach dem vollständigen Abkühlen werden sie fester.

Tipps & Tricks für perfekte Plätzchen

Ich habe in den letzten Jahren so einige Fehler gemacht, damit ihr sie nicht wiederholen müsst. Hier sind meine besten Tipps:

  • Nicht zu lange backen: Das ist der häufigste Fehler. Die Plätzchen sehen nach 10 Minuten noch blass aus, aber sie sind fertig. Wenn ihr wartet, bis sie goldbraun sind, sind sie trocken und hart. Vertraut mir – nehmt sie raus, wenn die Unterseite anfängt, Farbe zu bekommen.
  • Den Teig nicht überkneten: Sobald er sich zu einer Kugel formen lässt, ist Schluss. Sonst werden die Mandeln zu ölig und die Plätzchen verlieren ihre zarte Textur.
  • Die richtige Konsistenz: Der Teig sollte sich anfühlen wie ein fester Mürbeteig. Wenn er auseinanderfällt, fehlt Feuchtigkeit – gebt einen Schluck Wasser dazu. Wenn er zu klebrig ist, gebt mehr Mandelmehl dazu. Das ist kein Drama, einfach anpassen.
  • Gleichmäßige Größe: Verwendet einen kleinen Löffel oder einen Eisportionierer, damit alle Plätzchen gleich groß sind. Dann backen sie auch gleichmäßig. Ich habe früher immer nach Augenmaß gemacht, und dann waren die kleinen schon verbrannt, während die großen noch roh waren.
  • Variation mit Schokolade: Wenn ihr wollt, könnt ihr nach dem Backen geschmolzene Zartbitterschokolade auf die Plätzchen träufeln. Das macht sie noch festlicher, und die Kombination aus Dattel und Schokolade ist einfach göttlich.

Abwandlungen & kreative Ideen

Dieses Grundrezept ist so vielseitig, dass ihr es immer wieder neu erfinden könnt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst schon ausprobiert habe:

  • Schoko-Dattel-Plätzchen: Gebt 2 Esslöffel Kakaopulver (ungesüßt) zusammen mit den Mandeln in den Mixer. Das gibt eine schokoladige Version, die bei Kindern immer gut ankommt. Ich habe das letzte Woche für den Nikolaus gebacken – weg waren sie in 10 Minuten.
  • Kokos-Mandel-Plätzchen: Ersetzt 50 Gramm der gemahlenen Mandeln durch Kokosraspeln. Das gibt eine tropische Note und die Plätzchen werden noch etwas saftiger. Perfekt, wenn ihr mal eine Abwechslung zu den klassischen Weihnachtskeksen wollt.
  • Gewürz-Plätzchen: Fügt zusätzlich zum Zimt noch eine Prise Kardamom, Nelkenpulver und Muskatnuss hinzu. Das riecht dann beim Backen so weihnachtlich, dass ihr sofort in Stimmung kommt. Ich mache das immer für den ersten Advent.
  • Für Veganer und Allergiker: Das Rezept ist ohnehin vegan, glutenfrei und ohne raffinierten Zucker. Wer keine Mandeln verträgt, kann gemahlene Sonnenblumenkerne oder Kürbiskernmehl verwenden – das schmeckt dann etwas herzhafter, aber immer noch lecker.
  • Andere Trockenfrüchte: Statt Datteln könnt ihr auch getrocknete Feigen oder Aprikosen verwenden. Weicht sie dann etwas länger ein, da sie oft trockener sind. Feigen geben eine sehr intensive Süße, die ich persönlich liebe.

Servieren & Aufbewahren

Diese Plätzchen schmecken am besten, wenn sie ganz abgekühlt sind – dann haben sie die perfekte Konsistenz. Ich serviere sie gerne auf einer schönen Platte, bestäubt mit etwas Puderzucker (optional, fürs Auge). Dazu passt ein Glas kalte Milch oder eine Tasse ungesüßter Tee.

Zur Aufbewahrung: Die Plätzchen gehören in eine luftdichte Keksdose. Bei Raumtemperatur halten sie sich problemlos zwei Wochen – wenn sie so lange überleben. Ich habe schon welche nach drei Wochen gegessen, und sie waren immer noch gut. Nur etwas weicher, aber das macht nichts.

Einfrieren geht auch wunderbar. Entweder den Teig zu einer Rolle formen, in Frischhaltefolie wickeln und einfrieren. Dann bei Bedarf auftauen, in Scheiben schneiden und backen. Oder die fertig gebackenen Plätzchen einfrieren – einfach zwischen Lagen Backpapier in eine Gefrierdose legen. Zum Auftauen bei Raumtemperatur etwa 30 Minuten stehen lassen.

Ein Tipp: Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag oft noch besser, weil die Aromen durchziehen. Also nicht wundern, wenn sie am nächsten Morgen noch leckerer sind als direkt nach dem Backen.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich weiß, dass diese Plätzchen eine der gesünderen Optionen in der Weihnachtsbäckerei sind. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Plätzchen (bei 20 Stück):

  • Kalorien: ca. 85 kcal
  • Kohlenhydrate: 10 g (davon Zucker: 8 g, natürlicher Fruchtzucker)
  • Fett: 4 g (davon gesättigt: 0,5 g)
  • Eiweiß: 2 g
  • Ballaststoffe: 2 g

Die Datteln liefern jede Menge Ballaststoffe, die die Verdauung fördern, sowie Kalium und Magnesium. Mandeln sind reich an Vitamin E, gesunden Fetten und Proteinen – sie halten lange satt und geben Energie. Zusammen sind diese Plätzchen also ein kleiner, gesunder Snack, der perfekt in die Adventszeit passt, ohne dass ihr ein schlechtes Gewissen haben müsst.

Sie sind von Natur aus glutenfrei, vegan und ohne raffinierten Zucker – also ideal für Menschen mit entsprechenden Unverträglichkeiten oder Ernährungsweisen. Einzige Allergenquelle sind die Mandeln (Schalenfrüchte). Wer darauf verzichten muss, sollte zu den Alternativen greifen, die ich oben genannt habe.

Fazit

Ich weiß, es klingt übertrieben, aber diese Dattel-Mandel-Plätzchen haben meine Einstellung zum Weihnachtsbacken verändert. Sie sind so einfach, so ehrlich und so befriedigend – ohne viel Aufwand, ohne komplizierte Zutaten, ohne diesen Druck, perfekt sein zu müssen. Sie sind der Beweis, dass aus einem anfänglichen Missgeschick etwas Wunderbares entstehen kann.

Probiert sie aus. Ändert sie nach eurem Geschmack. Macht sie mit euren Kindern, verschenkt sie an Freunde oder genießt sie einfach still und heimlich auf der Couch. Sie sind für jeden Anlass gemacht und für jeden, der mal etwas anderes als die klassischen Butterplätzchen backen möchte.

Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren erzählt, wie sie bei euch gelungen sind oder welche Variationen ihr ausprobiert habt. Habt ihr auch schon mal einen „Backunfall” gehabt, der sich als Glücksgriff herausgestellt hat? Ich bin gespannt auf eure Geschichten! Also, ran an die Datteln und frohes Backen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich die Plätzchen auch ohne Mixer zubereiten?

Ja, absolut! Wenn ihr keinen Mixer habt, hackt die Datteln einfach so fein wie möglich mit einem großen Messer. Dann knetet ihr sie mit den Händen unter die gemahlenen Mandeln. Es dauert etwas länger, aber das Ergebnis ist genauso gut. Ich habe das selbst schon gemacht, als mein Mixer kaputt war.

Meine Plätzchen sind zu trocken geworden – woran liegt das?

Das kann zwei Gründe haben: Entweder waren die Datteln zu trocken oder ihr habt sie zu lange gebacken. Achtet beim Kauf auf frische, weiche Datteln. Wenn sie schon etwas älter sind, weicht sie vorher 10 Minuten in heißem Wasser ein. Und beim Backen gilt: Lieber eine Minute zu früh rausnehmen, sie härten beim Abkühlen nach.

Kann ich auch andere Nüsse verwenden?

Unbedingt! Haselnüsse, Cashewkerne oder Walnüsse eignen sich hervorragend. Jede Nusssorte gibt den Plätzchen eine eigene Note. Haselnüsse schmecken besonders weihnachtlich, Cashewkerne machen sie besonders cremig. Einfach die gemahlenen Mandeln 1:1 ersetzen.

Sind die Plätzchen wirklich zuckerfrei?

Ja, sie enthalten keinen raffinierten Zucker. Die Süße kommt ausschließlich von den Datteln, die natürlichen Fruchtzucker (Fruktose) enthalten. Das ist für die meisten Menschen gesünder, da der Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigt. Aber natürlich haben sie immer noch Kalorien – also genießt sie in Maßen.

Wie lange halten sich die Plätzchen in der Keksdose?

In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bleiben sie etwa zwei Wochen frisch. Sie werden mit der Zeit etwas weicher, aber das finde ich persönlich sogar angenehm. Wenn ihr sie länger aufbewahren wollt, könnt ihr sie auch einfrieren – dann halten sie sich mehrere Monate.

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Gesunde Dattel-Mandel-Plätzchen recipe

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Gesunde Dattel-Mandel-Plätzchen: Das beste zuckerfreie Weihnachtsrezept

Diese zuckerfreien Dattel-Mandel-Plätzchen sind ein glücklicher Backunfall: weich, natürlich süß und im Handumdrehen zubereitet. Perfekt für die Adventszeit, vegan und glutenfrei.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 27 Minuten
  • Yield: 20 Plätzchen 1x
  • Category: Weihnachtsgebäck
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 200 g Medjool-Datteln, entsteint (ca. 1 1/4 Tassen)
  • 150 g gemahlene Mandeln (blanchiert, fein) (ca. 1 1/2 Tassen)
  • 1/4 TL feines Meersalz
  • 1 TL Vanilleextrakt (optional)
  • 1/2 TL Zimt (optional)

Instructions

  1. Die Datteln entsteinen (falls nicht bereits entsteint) und in den Mixer geben. Bei trockenen Datteln 1 EL heißes Wasser hinzufügen.
  2. Die Datteln 30–45 Sekunden pürieren, bis eine glatte, klebrige Paste entsteht. Gegebenenfalls mit einem Löffel nach unten schieben.
  3. Gemahlene Mandeln, Salz und optional Vanilleextrakt und Zimt zur Dattelpaste geben. Kurz pürieren, bis ein gleichmäßiger, fester Teig entsteht. Der Teig sollte nicht mehr an den Fingern kleben. Bei Bedarf 1 TL Wasser (zu trocken) oder 1 EL mehr Mandelmehl (zu feucht) hinzufügen.
  4. Den Teig aus dem Mixer nehmen, zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 10 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  5. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  6. Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen (ca. 20 Stück) und mit etwas Abstand auf das Blech setzen.
  7. Jede Kugel mit einer Gabel vorsichtig platt drücken (ca. 1 cm dick), dabei das klassische Rautenmuster erzeugen. Bei Klebrigkeit die Gabel in kaltes Wasser tauchen.
  8. Im vorgeheizten Ofen 10–12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Die Plätzchen in der Mitte noch weich lassen – sie härten beim Abkühlen nach.
  9. 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig abkühlen lassen.

Notes

Die Plätzchen nicht zu lange backen – sie sind fertig, wenn die Unterseite Farbe bekommt. Der Teig sollte nicht überknetet werden. Für eine schokoladige Variante 2 EL ungesüßtes Kakaopulver zu den Mandeln geben. Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag oft noch besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 85
  • Sugar: 8
  • Sodium: 30
  • Fat: 4
  • Saturated Fat: 0.5
  • Carbohydrates: 10
  • Fiber: 2
  • Protein: 2

Keywords: zuckerfreie Plätzchen, Dattel-Mandel-Plätzchen, vegane Weihnachtsplätzchen, glutenfreie Kekse, gesunde Weihnachtsbäckerei, ohne raffinierten Zucker

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