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Es gab einmal eine kleine, verwinkelte Konditorei in der Wiener Neustadt, direkt gegenüber dem alten Stadttor – die „Zuckerbäckerei zum goldenen Löwen”. Sie roch immer nach gerösteten Mandeln, warmer Butter und einem Hauch von Staubzucker, der wie feiner Schnee auf den Holztischen lag. Wenn man die Tür öffnete, schlug einem eine Welle aus Wärme und Süße entgegen. Die Besitzerin, eine ältere Dame namens Frau Gruber, backte ihre Vanillekipferl nach einem Rezept, das sie von ihrer Großmutter hatte. Und diese Kipferl – ich schwöre Ihnen – waren das Zarteste, was ich je gegessen habe. Sie zerbrachen fast auf der Zunge, und der nussige Geschmack blieb noch Minuten später im Mund.
Dann, vor ungefähr fünf Jahren, schloss die Konditorei. Frau Gruber ging in Rente, und das „Zum goldenen Löwen” wurde zu einem Handyladen. Ich war am Boden zerstört – ehrlich. Ich habe Jahre damit verbracht, diese Kipferl zu vergessen, aber jedes Mal, wenn ich in der Vorweihnachtszeit einen vanilligen Duft roch, war ich wieder zurück in dieser kleinen Bäckerei. Also beschloss ich, sie selbst zu backen. Nach 17 Versuchen – 17! – und einigen ziemlich misslungenen, bröseligen Katastrophen, habe ich es endlich geschafft.
Der größte Durchbruch? Ich habe herausgefunden, wie man sie ohne die lästige Kühlzeit hinbekommt. Denn mal ehrlich, wer hat schon Zeit, den Teig stundenlang kaltzustellen, wenn die Lust auf ein warmes, vanilliges Kipferl einfach jetzt da ist? Dieses Rezept hier, meine gemütlichen Vanillekipferl ohne Kühlzeit, sind das Ergebnis dieser hartnäckigen Suche. Sie sind genauso zart, genauso nussig und genauso seelenwärmend wie die von Frau Gruber. Vielleicht haben Sie ja auch so eine Erinnerung an ein Gebäck, das Sie einfach wiederhaben müssen. Dann sind Sie hier genau richtig.
Warum Sie diese Vanillekipferl lieben werden
Lassen Sie mich Ihnen sagen, warum dieses Rezept anders ist. Ich habe es so oft getestet, dass ich den Teig mittlerweile im Schlaf zusammenkneten könnte. Und jedes Mal, wenn ich sie meiner Familie oder Freunden gebe, gibt es dieses eine Geräusch – ein leises, zufriedenes „Mhmmm”. Das ist das beste Kompliment, oder?
- Schnell & einfach: Keine Kühlzeit! Der Teig ist sofort verarbeitbar. Von der Idee bis zum fertigen Kipferl vergehen keine 45 Minuten.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keinen exotischen Supermarktbesuch. Mehl, Butter, Zucker, Nüsse und Vanille – das haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause.
- Perfekt für gemütliche Abende: Ob bei Regenwetter, einer Tasse Tee auf dem Sofa oder wenn Sie einfach nur einen schlechten Tag vergessen wollen – diese Kipferl sind die beste Medizin.
- Garantierter Publikumsliebling: Kinder lieben sie, Erwachsene werden sentimental, und auf jedem Weihnachtsteller sind sie als erstes weg. Ich übertreibe nicht.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus gerösteten Haselnüssen, zarter Butter und der schwerelosen Süße von Vanillezucker ist einfach unwiderstehlich. Es ist kein schwerer, süßer Keks, sondern ein zartes, fast luftiges Erlebnis.
Was dieses Rezept so besonders macht, ist die Textur. Viele Rezepte werden entweder zu hart oder bröseln auseinander, bevor man sie überhaupt in den Mund bekommt. Meine Version – die gemütlichen Vanillekipferl ohne Kühlzeit – hat genau die richtige Balance. Sie sind fest genug, um sie in der Hand zu halten, aber sie schmelzen auf der Zunge wie ein kleiner Glücksmoment. Es ist kein anderes Rezept, das Sie schon hundertmal gesehen haben. Es ist mein Rezept, das ich nach vielen Fehlversuchen perfektioniert habe.
Und wissen Sie was? Dieses Gebäck ist mehr als nur ein Keks. Es ist eine Umarmung in essbarer Form. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne dabei selbst im Stress zu sein. Sie backen sie, bestäuben sie mit einer dicken Schicht Puderzucker, und alle denken, Sie hätten den ganzen Tag in der Küche gestanden. Dabei haben Sie den Teig in zehn Minuten zusammengerührt.
Welche Zutaten Sie brauchen
Für diese gemütlichen Vanillekipferl ohne Kühlzeit verwenden wir nur wenige, aber feine Zutaten. Die Qualität macht hier den Unterschied, vor allem bei der Vanille und den Nüssen. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um die richtigen Sachen auszuwählen – es lohnt sich.
Für den Teig
- 250 g Weizenmehl (Type 405): Das normale Haushaltsmehl ist perfekt. Es gibt dem Kipferl die nötige Struktur, ohne es schwer zu machen.
- 200 g kalte Butter, in kleinen Würfeln: Butter ist der Star. Sie muss kalt sein, aber nicht eiskalt – etwa 15 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen. Ich verwende am liebsten deutsche Butter mit 82 % Fettgehalt, wie die von Weihenstephan oder Meggle. Das macht sie besonders zart.
- 100 g Puderzucker (plus extra zum Wälzen): Puderzucker löst sich besser im Teig als normaler Zucker und sorgt für die feine, sandige Textur. Keinen normalen Kristallzucker verwenden, sonst werden die Kipferl körnig.
- 2 Eigelb (Größe M): Die Eigelbe binden den Teig und geben ihm eine schöne, gelbe Farbe. Das Eiweiß können Sie für andere Rezepte aufheben, zum Beispiel für Baiser.
- 1 Päckchen Vanillezucker (oder das Mark einer echten Vanilleschote): Hier sollten Sie nicht sparen. Nehmen Sie echten Vanillezucker oder, noch besser, eine frische Vanilleschote. Das Aroma ist unvergleichlich. Ich ritze die Schote aus und knete das Mark direkt in den Teig – himmlisch!
- 100 g gemahlene Haselnüsse (oder Mandeln): Die Nüsse sind das Herzstück des nussigen Geschmacks. Ich nehme am liebsten Haselnüsse, weil sie ein wärmeres, erdigeres Aroma haben als Mandeln. Sie können sie auch selbst mahlen – das gibt ein noch intensiveres Aroma. Achten Sie darauf, dass die Nüsse nicht zu fein sind, sonst wird der Teig zu ölig.
- Eine Prise Salz: Klingt komisch bei süßem Gebäck, aber Salz ist der geheime Geschmacksverstärker. Es balanciert die Süße aus und bringt die Vanille und die Nüsse richtig zur Geltung.
Für die Vanille-Zucker-Mischung zum Wälzen

- 50 g Puderzucker: Für die erste Schicht, die sofort auf die heißen Kipferl kommt.
- 1 Päckchen Vanillezucker: Für den extra Vanille-Kick.
- Eine Prise Zimt (optional): Ich gebe manchmal eine winzige Prise Zimt in die Zucker-Mischung. Das gibt eine weihnachtliche Note, die wunderbar mit den Nüssen harmoniert. Aber Vorsicht – nur eine Prise, der Vanillegeschmack soll dominieren.
Substitutionstipp: Wenn Sie eine glutenfreie Variante möchten, können Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Achten Sie darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst bröseln die Kipferl zu sehr. Für eine vegane Version habe ich es mit Margarine und einem Leinsamen-Ei (1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser) versucht – es funktioniert, aber die Textur wird etwas fester. Der klassische Geschmack ist aber einfach der beste.
Benötigte Küchengeräte
Sie brauchen keine ausgefallene Ausrüstung für diese gemütlichen Vanillekipferl ohne Kühlzeit. Ein paar einfache Dinge reichen völlig aus. Ich backe sie oft sogar nur mit den Händen und einer Gabel – das ist das Schöne an diesem Rezept.
- Eine große Rührschüssel: Nichts Besonderes, eine normale Schüssel reicht.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Ich knete den Teig am liebsten mit den Knethaken meiner Küchenmaschine. Aber mit der Hand geht es genauso gut – dann wird der Teig sogar noch geschmeidiger, weil er die Wärme Ihrer Hände bekommt.
- Ein Backblech mit Backpapier: Backpapier ist ein Muss. Es verhindert, dass die Kipferl ankleben, und das Blech bleibt sauber.
- Ein scharfes Messer oder ein Teigschaber: Zum Portionieren des Teigs. Ein Teigschaber ist perfekt, um den Teig von der Arbeitsfläche zu lösen.
- Ein Küchentuch oder eine saubere, trockene Oberfläche: Zum Ausrollen der Teigrollen. Ich arbeite am liebsten direkt auf einer bemehlten Arbeitsplatte.
- Ein Sieb: Zum Bestäuben der fertigen Kipferl mit Puderzucker. Ein feines Sieb gibt den schönsten, gleichmäßigen Schnee-Effekt.
- Ein Kuchengitter: Zum Abkühlen der Kipferl. Wenn sie auf dem Blech bleiben, werden sie durch die Restwärme zu dunkel.
Mein Tipp: Ich habe früher immer einen speziellen Kipferlformer verwendet, aber ehrlich, die Dinger sind überflüssig. Mit den Händen formt man die kleinen Hörnchen viel schneller und individueller. Das gibt ihnen diesen rustikalen, hausgemachten Charme, den kein Fabrikkeks hat.
Zubereitungsmethode – Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte. Folgen Sie mir genau, und Sie werden sehen, wie einfach diese gemütlichen Vanillekipferl ohne Kühlzeit sind. Kein stundenlanges Warten, kein kompliziertes Gefummel. Versprochen.
Schritt 1: Der Teig – schnell zusammengerührt
Geben Sie das Mehl, die kalten Butterwürfel, den Puderzucker, die Eigelbe, den Vanillezucker (oder das Vanillemark), die gemahlenen Haselnüsse und die Prise Salz in Ihre Rührschüssel. Vermengen Sie alles mit dem Handrührgerät auf niedrigster Stufe, bis sich die Zutaten zu einem krümeligen Teig verbinden. Das dauert etwa 1-2 Minuten. Nicht zu lange kneten! Der Teig soll gerade so zusammenhalten. Wenn er zu trocken aussieht, geben Sie einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Aber Vorsicht – zu viel Wasser macht ihn klebrig.
Schritt 2: Teig formen – ohne Kühlzeit
Jetzt kommt der Trick, der die Kühlzeit überflüssig macht. Kneten Sie den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz mit den Händen durch. Er wird etwas weich und geschmeidig sein, aber das ist ok. Teilen Sie den Teig in vier gleich große Portionen. Rollen Sie jede Portion zu einer etwa 2 cm dicken Rolle. Wenn der Teig klebt, bestäuben Sie Ihre Hände und die Rolle leicht mit Mehl. Wickeln Sie die Rollen nicht ein – wir arbeiten direkt weiter.
Schritt 3: Kipferl formen – die Hörnchen-Magie
Schneiden Sie von jeder Teigrolle etwa 2 cm breite Stücke ab. Rollen Sie jedes Stück zwischen Ihren Handflächen zu einer kleinen Kugel und dann zu einem etwa 5-6 cm langen, dünnen Zylinder. Formen Sie den Zylinder zu einem Halbmond – die Enden sollten spitz zulaufen. Das ist der klassische Kipferl-Look. Legen Sie die geformten Kipferl mit etwas Abstand auf das mit Backpapier belegte Blech. Sie müssen nicht perfekt sein – jeder Bäcker hat seinen eigenen Stil. Meine ersten sahen aus wie kleine Würmer, aber sie schmecken trotzdem fantastisch.
Schritt 4: Backen – goldgelb und duftend
Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Backen Sie die Kipferl auf der mittleren Schiene für etwa 10-12 Minuten. Achtung: Sie dürfen nur ganz leicht Farbe bekommen – am besten, wenn die Unterseite goldgelb ist, die Oberseite aber noch hell. Sie sind nach dem Backen noch weich, das ist normal. Sie härten beim Abkühlen nach. Meine erste Ladung habe ich mal zu lange drin gelassen – sie waren knusprig, aber leider auch etwas trocken. Lieber eine Minute zu früh rausnehmen!
Schritt 5: Die Verwandlung – im Vanillezucker wälzen
Während die Kipferl noch heiß sind, kommt der wichtigste Schritt. Mischen Sie in einer kleinen Schüssel den Puderzucker und den Vanillezucker (und optional die Prise Zimt). Nehmen Sie die heißen Kipferl vorsichtig vom Blech (sie sind noch zerbrechlich!) und wälzen Sie sie sofort in der Zucker-Mischung. Drücken Sie leicht, damit der Zucker haften bleibt. Legen Sie sie dann zum vollständigen Abkühlen auf ein Kuchengitter. Der Zucker bildet eine feine, süße Kruste, die die Kipferl unwiderstehlich macht.
Sinnes-Check: Wenn Sie die Kipferl aus dem Ofen holen, sollten sie duften wie eine Mischung aus gerösteten Nüssen, warmer Butter und Vanille. Die Farbe ist blassgolden, fast weißlich. Wenn sie braun sind, waren sie zu lange drin. Keine Sorge, auch braune schmecken gut, aber die zarte Textur ist dann weg.
Backtipps & Techniken für perfekte Kipferl
Nach all den Jahren des Backens habe ich einige Tricks gelernt, die Ihnen helfen werden, diese gemütlichen Vanillekipferl ohne Kühlzeit jedes Mal perfekt hinzubekommen. Ich habe auch einige Fehler gemacht, damit Sie es nicht tun müssen.
Der häufigste Fehler: Zu viel Mehl
Wenn der Teig zu trocken ist, bröseln die Kipferl auseinander. Das passiert oft, wenn man zu viel Mehl auf die Arbeitsfläche gibt. Verwenden Sie nur eine sehr dünne Staubschicht. Wenn der Teig klebt, ist es besser, die Hände leicht mit Mehl zu bestäuben, als die Arbeitsfläche.
Der zweite Fehler: Zu heiß backen
Ich habe einmal die Temperatur auf 200 °C erhöht, weil ich dachte, sie würden schneller gehen. Falsch gedacht! Die Außenseite war braun, aber die Mitte war noch roh. Halten Sie sich an die 180 °C. Und vergessen Sie nicht: Die Kipferl backen auf dem heißen Blech noch ein wenig nach, wenn Sie sie rausnehmen.
Der dritte Fehler: Zu spät wälzen
Wenn die Kipferl erst einmal kalt sind, haftet der Puderzucker nicht mehr richtig. Sie müssen sie direkt aus dem Ofen, noch dampfend, in die Zucker-Mischung geben. Das ist der Moment, in dem die Magie passiert – der Zucker schmilzt leicht an und bildet diese himmlische Kruste. Arbeiten Sie zügig, aber vorsichtig.
Timing und Multitasking
Während die erste Ladung backt, forme ich schon die zweite. So geht es wie am Fließband. Und wenn die ersten Kipferl aus dem Ofen kommen, wälze ich sie sofort, während die nächsten hineingehen. Das spart Zeit und hält den Rhythmus.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept für gemütliche Vanillekipferl ohne Kühlzeit ist eine wunderbare Basis, um kreativ zu werden. Hier sind einige Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die fantastisch schmecken.
1. Die nussige Variante: Mandel vs. Haselnuss
Wie schon erwähnt, liebe ich Haselnüsse für ihren erdigen Geschmack. Aber Mandeln sind auch großartig! Wenn Sie gemahlene Mandeln verwenden, werden die Kipferl etwas heller und haben ein feineres, süßlicheres Aroma. Eine Mischung aus beiden – 50 g Haselnüsse und 50 g Mandeln – ist mein persönlicher Favorit. Probieren Sie es aus!
2. Die schokoladige Variante: Kipferl mit Kakao
Für alle Schokoladen-Fans: Ersetzen Sie 20 g des Mehls durch 20 g ungesüßtes Kakaopulver. Der Teig wird dunkel und schmeckt herrlich schokoladig. Wälzen Sie sie dann in einer Mischung aus Puderzucker und etwas Kakaopulver – das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch wie eine kleine Sünde.
3. Die vegane Variante: Pflanzlich genießen
Wie bereits erwähnt, habe ich eine vegane Version getestet. Verwenden Sie vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und ein Leinsamen-Ei (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen). Der Teig wird etwas fester, aber nach dem Backen und Wälzen schmecken sie fast wie das Original. Perfekt für Gäste mit Laktoseintoleranz oder veganer Ernährung.
4. Die weihnachtliche Variante: Mit Gewürzen
Geben Sie eine Prise gemahlenen Kardamom, eine Prise Nelkenpulver oder etwas abgeriebene Orangenschale in den Teig. Das verleiht den Kipferl eine festliche Note, die besonders in der Adventszeit wunderbar ist. Meine Tante liebt die Variante mit Orangenschale – sie sagt, es erinnert sie an englische Weihnachtskekse.
Servier- und Aufbewahrungsvorschläge
Diese gemütlichen Vanillekipferl ohne Kühlzeit sind ein Genuss zu jeder Tageszeit. Aber wie serviert man sie am besten? Und wie bewahrt man sie auf, damit sie nicht hart werden?
Servieren – die Kunst der Präsentation
Servieren Sie die Kipferl am besten lauwarm, direkt nach dem Wälzen. Dann sind sie am zartesten und der Vanillezucker schmilzt leicht auf der Zunge. Stellen Sie sie auf einer schönen Platte oder in einer Blechdose bereit. Dazu passt ein heißer Kakao, ein kräftiger Kaffee oder ein Glas kalte Milch. Im Winter liebe ich sie zu einer Tasse Glühwein oder Punsch – das ist pure Gemütlichkeit.
Aufbewahren – so bleiben sie frisch
Bewahren Sie die Kipferl in einer luftdichten Blechdose auf, getrennt von anderen Gebäcken, da sie sonst den Geruch annehmen. Sie halten sich bei Zimmertemperatur etwa 2-3 Wochen – wenn sie nicht vorher aufgegessen werden! Der Geschmack entwickelt sich sogar noch ein wenig, nach ein oder zwei Tagen sind sie am besten.
Einfrieren: Sie können die ungebackenen Teigrollen einfrieren. Wickeln Sie sie in Frischhaltefolie und legen Sie sie in einen Gefrierbeutel. Bei Bedarf auftauen lassen, in Kipferl formen und backen. Oder Sie frieren die fertig gebackenen und gewälzten Kipferl ein. Tauen Sie sie bei Raumtemperatur auf – sie schmecken dann fast wie frisch gebacken.
Reheating – der Frische-Kick
Wenn die Kipferl nach ein paar Tagen etwas an Zartheit verlieren, legen Sie sie für 2-3 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Aber Vorsicht: Nicht zu lange, sonst werden sie hart. Und dann noch einmal mit etwas Puderzucker bestäuben – wie neu!
Nährwertinformationen & gesundheitliche Vorteile
Ich will nicht so tun, als wären Vanillekipferl ein Gesundheitsfood. Aber sie haben durchaus ihre guten Seiten, wenn man sie in Maßen genießt.
Geschätzte Nährwerte pro Kipferl (bei ca. 30 Stück):
| Nährwert | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ca. 90 kcal |
| Fett | ca. 6 g |
| Kohlenhydrate | ca. 8 g |
| Eiweiß | ca. 1,5 g |
Gesundheitliche Aspekte: Die Haselnüsse liefern wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Magnesium. Sie sind gut für das Herz und die Haut. Die Butter enthält Vitamin A und D. Und Vanille hat eine beruhigende, stimmungsaufhellende Wirkung – kein Wunder, dass ein Kipferl uns glücklich macht!
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter), Nüsse (Haselnüsse) und Eier. Für Allergiker geeignete Alternativen habe ich in den Variationen erwähnt.
Meine Meinung: Ich finde, ein oder zwei Kipferl am Tag sind ein wunderbarer kleiner Genuss, der die Seele wärmt und den Alltag versüßt. Es geht nicht um Kalorienzählen, sondern um den Moment. Genießen Sie sie bewusst!
Fazit: Ein Stück Geborgenheit für jeden Tag
Diese gemütlichen Vanillekipferl ohne Kühlzeit sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine Erinnerung an eine kleine Konditorei, an den Duft von Weihnachten, an die Wärme eines gemütlichen Abends. Sie sind der Beweis, dass man mit einfachen Zutaten und einer Prise Geduld etwas wirklich Magisches erschaffen kann.
Ich lade Sie ein, dieses Rezept zu Ihrer eigenen kleinen Tradition zu machen. Backen Sie sie, wenn Sie Trost brauchen, wenn Sie Gäste beeindrucken wollen, oder einfach, weil Sie Lust auf etwas Zartes, Nussiges haben. Passen Sie die Zutaten an, experimentieren Sie mit den Variationen, und machen Sie sie zu Ihren eigenen. Denn das Schönste am Kochen und Backen ist doch, dass man seine eigene Geschichte hineinlegt.
Haben Sie das Rezept ausprobiert? Wie schmecken Ihre Kipferl? Hinterlassen Sie mir einen Kommentar unten – ich freue mich riesig über Ihre Erfahrungen! Und wenn Sie jemanden kennen, der auch ein bisschen Wärme in der Küche gebrauchen kann, teilen Sie diesen Beitrag. Denn gute Kekse sind zum Teilen da, genau wie gute Momente. Also, ran an die Schüsseln und los geht’s! Ich wünsche Ihnen ganz viel Freude beim Backen und Genießen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch einen Tag vorbereiten?
Ja, absolut! Wenn Sie den Teig lieber vorbereiten möchten, können Sie ihn nach dem Kneten in Frischhaltefolie wickeln und über Nacht in den Kühlschrank legen. Lassen Sie ihn dann vor dem Formen etwa 15 Minuten bei Raumtemperatur etwas weicher werden. Das ist praktisch, wenn Sie am nächsten Tag Zeit sparen wollen.
Warum sind meine Kipferl nach dem Backen so hart?
Das passiert oft, wenn der Teig zu lange geknetet wurde oder das Mehl einen zu hohen Klebergehalt hat. Achten Sie darauf, den Teig nur so lange zu kneten, bis er sich verbindet. Auch eine zu hohe Backtemperatur oder eine zu lange Backzeit kann die Kipferl hart machen. Backen Sie sie nur goldgelb und nehmen Sie sie rechtzeitig heraus.
Kann ich statt Haselnüssen auch andere Nüsse verwenden?
Unbedingt! Mandeln, Walnüsse oder sogar Pekannüsse eignen sich hervorragend. Walnüsse geben einen leicht bitteren, erdigen Geschmack, der sehr interessant ist. Mandeln sind die klassische Alternative. Wenn Sie eine nussfreie Version möchten, können Sie die Nüsse durch fein geriebene Kokosflocken ersetzen – das gibt einen exotischen Touch.
Wie bekomme ich die Kipferl besonders zart?
Das Geheimnis liegt in der Butter und der richtigen Verarbeitung. Verwenden Sie kalte, aber nicht eiskalte Butter, und kneten Sie den Teig nur so viel wie nötig. Die Zugabe von Eigelb macht den Teig reichhaltig und zart. Und das sofortige Wälzen in der Zucker-Mischung, solange sie noch heiß sind, sorgt für die feine, schmelzende Kruste.
Kann ich die Kipferl auch ohne Ei backen?
Ja, für eine eifreie Version können Sie die Eigelbe durch 2 Esslöffel kaltes Wasser oder Milch ersetzen. Der Teig wird dann etwas fester und die Kipferl werden nicht ganz so mürbe, aber sie schmecken immer noch sehr gut. Für eine vegane Variante empfehle ich das Leinsamen-Ei, wie in den Variationen beschrieben.
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Gemütliche Vanillekipferl ohne Kühlzeit: Zart und nussig
Diese zarten, nussigen Vanillekipferl werden ohne lästige Kühlzeit zubereitet und schmelzen auf der Zunge. Perfekt für gemütliche Abende oder als Weihnachtsgebäck.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 27 Minuten
- Yield: 30 Stück 1x
- Category: Kekse / Plätzchen
- Cuisine: Österreichisch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 200 g kalte Butter, in kleinen Würfeln
- 100 g Puderzucker (plus extra zum Wälzen)
- 2 Eigelb (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker (oder das Mark einer echten Vanilleschote)
- 100 g gemahlene Haselnüsse (oder Mandeln)
- Eine Prise Salz
- 50 g Puderzucker (für die Vanille-Zucker-Mischung)
- 1 Päckchen Vanillezucker (für die Vanille-Zucker-Mischung)
- Eine Prise Zimt (optional)
Instructions
- Mehl, kalte Butterwürfel, Puderzucker, Eigelb, Vanillezucker (oder Vanillemark), gemahlene Haselnüsse und Salz in eine Rührschüssel geben. Mit dem Handrührgerät auf niedrigster Stufe vermengen, bis ein krümeliger Teig entsteht (ca. 1-2 Minuten). Nicht zu lange kneten.
- Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz mit den Händen durchkneten. In vier gleich große Portionen teilen und jede zu einer etwa 2 cm dicken Rolle formen.
- Von jeder Teigrolle etwa 2 cm breite Stücke abschneiden. Jedes Stück zwischen den Handflächen zu einer Kugel und dann zu einem 5-6 cm langen, dünnen Zylinder rollen. Zu einem Halbmond formen, die Enden spitz zulaufend.
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Kipferl mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
- Auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis sie goldgelb sind (die Oberseite sollte noch hell sein).
- Puderzucker und Vanillezucker (und optional Zimt) in einer kleinen Schüssel mischen. Die heißen Kipferl vorsichtig vom Blech nehmen und sofort in der Zucker-Mischung wälzen. Auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
Notes
Die Kipferl müssen direkt nach dem Backen, noch heiß, in der Zucker-Mischung gewälzt werden, damit der Zucker haftet. Nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken. Der Teig kann auch über Nacht im Kühlschrank vorbereitet werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Kipferl
- Calories: 90
- Sugar: 4
- Sodium: 30
- Fat: 6
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 8
- Fiber: 0.5
- Protein: 1.5
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