Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Frisches Johannisbeer-Gelee mit Rosmarin einfach selber machen – 5 Schritte zum aromatischen Genuss

Fertig in 30 Minuten
Portionen 2 Gläser à 250 ml
Schwierigkeitsgrad Easy

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„Du musst das unbedingt probieren,“ hat mein Nachbar letzte Woche gesagt, während er mir ein kleines Glas seines selbstgemachten Johannisbeer-Gelees reichte. Ich war skeptisch, ehrlich gesagt. Johannisbeeren kannte ich zwar gut aus dem Sommer, aber die Kombination mit Rosmarin? Klingt erstmal ungewöhnlich, oder? Doch kaum hatte ich den ersten Löffel probiert, war ich völlig überrascht. Diese frische Säure der Johannisbeeren gepaart mit dem würzigen Aroma des Rosmarins war einfach anders – und viel besser, als ich erwartet hatte. Es fühlte sich an wie ein kleiner Spaziergang durch einen Kräutergarten an einem sonnigen Nachmittag, der plötzlich in eine süße Beerenernte übergeht.

Das Glas stand dann ein paar Tage auf meinem Küchentisch, und ich konnte nicht anders, als immer wieder ein bisschen zu naschen – bis ich mich schließlich entschied, das Rezept selbst auszuprobieren. Natürlich habe ich’s nicht beim ersten Mal perfekt hinbekommen. Einmal habe ich den Rosmarin zu lange ziehen lassen, und das Gelee schmeckte fast schon zu dominant, ein anderes Mal fehlte etwas an der Balance zwischen Süße und Säure. Aber hey, solche kleinen Pannen gehören dazu, und ich will ehrlich sein: Das Ergebnis ist jetzt mein absoluter Lieblingsaufstrich.

Vielleicht kennst du das ja auch: Du probierst etwas, das dich völlig überrascht und dann willst du es immer wieder machen. Dieses Johannisbeer-Gelee mit Rosmarin ist so ein Fall für mich. Es ist nicht nur ein Geschmackserlebnis, sondern auch ein kleines Abenteuer in der Küche. Und ich verspreche dir, wenn du mal die Kombination aus fruchtig und würzig probierst, willst du es nicht mehr missen.

Warum Du Dieses Frische Johannisbeer-Gelee mit Rosmarin Lieben Wirst

Ich habe dieses Rezept über mehrere Wochen verfeinert, getestet und auch Freunden zum Probieren gegeben. Die Rückmeldungen? Durchweg begeistert! Hier ein paar Gründe, warum dieses Gelee ein echter Hit ist:

  • Schnell & Einfach: In nur etwa 30 Minuten hast du dein eigenes Gelee fertig – ideal für spontane Frühstücksideen oder Last-Minute-Geschenke.
  • Einfache Zutaten: Keine exotischen oder schwer zu findenden Zutaten. Frische Johannisbeeren vom Markt, Rosmarinzweige aus dem Garten oder Supermarkt und Zucker – mehr braucht es nicht.
  • Perfekt für jede Gelegenheit: Ob zum Sonntagsbrunch, als Begleiter zu Käseplatten oder auf frischem Brot – dieses Gelee macht immer eine gute Figur.
  • Beliebt bei Groß und Klein: Die fruchtige Süße gepaart mit dem aromatischen Kick vom Rosmarin überzeugt wirklich alle.
  • Unvergleichlicher Geschmack: Die Kombination ist nicht einfach nur süß, sondern hat diese feine Kräuternote, die das Ganze besonders macht.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Ganz ehrlich, es ist die kleine, aber entscheidende Zutat: der Rosmarin. Ich habe ausprobiert, wie lange man ihn ziehen lassen sollte, damit er das Gelee aromatisiert, ohne zu übertönen. Das Ergebnis ist dieser perfekte Mittelweg, der das Fruchtige aufpeppt und einen edlen Touch gibt. Wer einmal eine selbstgemachte Marmelade oder Gelee probiert hat, weiß, dass es etwas ganz anderes ist als die gekaufte Variante – und dieses Rezept macht das wirklich spürbar.

Welche Zutaten Du Für Das Frische Johannisbeer-Gelee mit Rosmarin Brauchst

Dieses Rezept setzt auf frische, unkomplizierte Zutaten, die du vielleicht schon zuhause hast oder leicht besorgen kannst. Die Zutaten sind so gewählt, dass das Gelee eine klare, fruchtige Note mit einem Hauch Kräuteraroma bekommt – ganz ohne Schnickschnack.

  • 500 g frische rote Johannisbeeren (am besten vom Markt, da sie so am aromatischsten sind)
  • 300 g Gelierzucker 2:1 (ich bevorzuge Marken wie Diamant für beste Gelierung)
  • 1 Zweig frischer Rosmarin (achte darauf, dass die Nadeln frisch und grün sind, nicht vertrocknet)
  • Saft einer halben Zitrone (für die perfekte Balance zwischen Süße und Säure)
  • Optional: 1 Prise gemahlene Vanille oder ein kleines Stück Vanilleschote, wenn du es etwas süßer und runder magst

Für den Rosmarin kannst du auch getrocknete Nadeln nehmen, aber frisch ist wirklich besser, da das Aroma viel intensiver und frischer bleibt. Falls du keinen Gelierzucker 2:1 findest, geht auch 3:1, aber dann wird das Gelee etwas weniger süß und braucht eventuell längere Kochzeit.

Benötigte Küchenausstattung Für Das Gelee

  • Topf – ein mittelgroßer, am besten mit dickem Boden, damit nichts anbrennt
  • Sieb oder Passiertuch – um die Johannisbeeren nach dem Kochen abzuseihen
  • Einmachgläser – sterilisiert und sauber, ca. 2 kleine Gläser à 250 ml
  • Holzlöffel oder Kochlöffel – zum Rühren während des Kochens
  • Messbecher – für genaue Flüssigkeitsmessung
  • Thermometer (optional) – wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dass das Gelee die richtige Temperatur erreicht

Falls du keine Einmachgläser hast, kannst du auch kleine Schraubgläser für Marmelade verwenden. Ich habe früher immer normale Marmeladengläser genommen und sie vorab mit kochendem Wasser ausgewaschen – das funktioniert auch prima.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So Machst Du Das Frische Johannisbeer-Gelee mit Rosmarin

Johannisbeer-Gelee mit Rosmarin preparation steps

  1. Johannisbeeren waschen und vorbereiten: 500 g frische Johannisbeeren vorsichtig unter kaltem Wasser abspülen und von Stielen befreien. Das dauert meist etwa 5 Minuten.
  2. Beeren mit Gelierzucker vermengen: Gib die Beeren zusammen mit 300 g Gelierzucker 2:1 in einen großen Topf. Gut umrühren und etwa 15 Minuten ziehen lassen, damit Saft austritt.
  3. Zitronensaft und Rosmarin zugeben: Den Saft einer halben Zitrone hinzufügen. Den frischen Rosmarinzweig waschen, trocken tupfen und in den Topf legen. Vorsichtig unterrühren.
  4. Gelee kochen: Bei mittlerer bis hoher Hitze die Mischung zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren etwa 4-5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Die Rosmarinnadeln geben jetzt ihr Aroma ab. Achtung: Nicht zu lange kochen, sonst wird das Gelee zu fest.
  5. Rosmarin entfernen und Gelee passieren: Den Rosmarinzweig herausnehmen. Die heiße Masse durch ein feines Sieb oder Passiertuch in eine große Schüssel abseihen, um Kerne und Fruchtfleisch zu entfernen. So bleibt das Gelee schön klar.
  6. Gelee erneut aufkochen und in Gläser füllen: Die klare Flüssigkeit zurück in den Topf geben und nochmal kurz aufkochen lassen, ca. 1-2 Minuten. Dann heiß in die vorbereiteten Gläser füllen, sofort verschließen und auf den Kopf stellen, bis sie abgekühlt sind (ca. 15 Minuten).

Tipp: Wenn dein Gelee nach dem Abkühlen noch zu flüssig ist, kannst du es einfach nochmal kurz aufkochen und erneut in die Gläser füllen.

Praktische Tipps & Tricks Für Perfektes Johannisbeer-Gelee

  • Rosmarin vorsichtig dosieren: Ein zu langer Ziehvorgang macht das Gelee bitter. Ich lasse den Rosmarin maximal 5 Minuten mitkochen und nehme ihn dann raus.
  • Rühren nicht vergessen: Während des Kochens ist regelmäßiges Rühren wichtig, damit nichts anbrennt und die Konsistenz stimmt.
  • Gelierprobe machen: Kleiner Trick: Einen Löffel Gelee auf einen kalten Teller geben und kurz abkühlen lassen. Läuft es nicht mehr auseinander, ist es perfekt.
  • Gläser richtig vorbereiten: Sterilisiere die Gläser vorab in heißem Wasser, um die Haltbarkeit zu verlängern. So hält sich dein Gelee auch mehrere Monate.
  • Frische Johannisbeeren sind das A und O: Je frischer die Beeren, desto aromatischer das Gelee. Tiefkühlbeeren funktionieren auch, aber frisch schmeckt’s einfach besser.

Variationen und Anpassungen Für Dein Johannisbeer-Gelee

  • Rosmarin ersetzen: Probiere mal Thymian oder Lavendel als Kräuter-Alternative – das gibt eine ganz andere, aber ebenso spannende Note.
  • Für Veganer: Falls du Gelierzucker mit Gelatine vermeiden möchtest, kannst du pektinhaltige Gelierzucker ohne tierische Inhaltsstoffe wählen oder Agar-Agar als Geliermittel probieren.
  • Mit anderen Beeren mischen: Erdbeeren oder Himbeeren passen auch super dazu – einfach 250 g Johannisbeeren und 250 g der anderen Beeren nehmen.
  • Zucker reduzieren: Wer es weniger süß mag, kann die Zuckermenge um bis zu 20 % reduzieren, sollte dann aber auf Gelierzucker 1:1 umsteigen.
  • Mein persönlicher Twist: Manchmal füge ich noch einen kleinen Schuss Holunderblütensirup hinzu – das bringt eine zarte, blumige Süße rein, die wunderbar mit Rosmarin harmoniert.

Wie Servieren und Lagern – So Bleibt Das Gelee Frisch

Das Johannisbeer-Gelee mit Rosmarin schmeckt am besten leicht gekühlt, frisch auf knusprigem Brot oder Brötchen. Auch zu cremigem Frischkäse oder auf einem warmen Croissant ist es ein Traum. Für die perfekte Kombination probiere es mal mit einem milden Ziegenkäse oder knusprigem Knoblauchhähnchen – die fruchtig-krautige Note passt überraschend gut!

Bewahre das Gelee an einem kühlen, dunklen Ort auf. Nach dem Öffnen solltest du es im Kühlschrank lagern und innerhalb von 2-3 Wochen verbrauchen. Zum Aufwärmen kannst du es einfach bei Raumtemperatur stehen lassen oder ganz kurz in einem Wasserbad erwärmen, damit es streichfähiger wird.

Mit der Zeit entwickelt das Gelee noch mehr Tiefe im Geschmack – manchmal ist ein Glas nach ein paar Tagen fast noch besser als frisch!

Nährwertangaben & Vorteile des Johannisbeer-Gelees

Pro Portion (ca. 20 g) enthält dieses Johannisbeer-Gelee etwa:

Nährstoff Menge
Kalorien 30 kcal
Kohlenhydrate 7 g (davon Zucker 6 g)
Ballaststoffe 0,5 g
Vitamin C ca. 10 % des Tagesbedarfs

Johannisbeeren sind eine hervorragende Quelle für Vitamin C und Antioxidantien, die dein Immunsystem unterstützen. Der Rosmarin bringt zudem entzündungshemmende Eigenschaften mit, die seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde geschätzt werden. Für Menschen, die auf Gluten oder tierische Produkte verzichten, ist dieses Gelee perfekt geeignet, denn es enthält keine Allergene wie Gluten oder Gelatine.

Fazit – Warum Du Dieses Johannisbeer-Gelee Mit Rosmarin Probieren Solltest

Ich kann dir nur sagen: Dieses frische Johannisbeer-Gelee mit Rosmarin hat bei mir einen festen Platz in der Küche gefunden. Es ist einfach, schnell gemacht und schmeckt so viel besser als gekaufte Marmeladen. Ob als Geschenk oder für die eigene Frühstückstafel – dieses Rezept wird dich garantiert nicht enttäuschen.

Trau dich ruhig, mit der Menge des Rosmarins zu spielen und das Gelee an deinen Geschmack anzupassen. Und falls du Lust auf andere kreative Rezepte mit frischen Früchten hast, probier doch mal dieses Blaubeer-Cheesecake-Bars-Rezept, das ich neulich entdeckt habe – da steckt auch so viel Liebe drin!

Ich freue mich riesig, wenn du mir in den Kommentaren schreibst, wie dein Gelee geworden ist oder welche Varianten du ausprobiert hast. Lass uns zusammen noch mehr aromatische Momente in die Küche holen!

Häufig gestellte Fragen zum Johannisbeer-Gelee mit Rosmarin

1. Wie lange hält sich das selbstgemachte Johannisbeer-Gelee?

Ungeöffnet und richtig sterilisiert hält es sich mehrere Monate kühl und dunkel gelagert. Nach dem Öffnen solltest du es innerhalb von 2-3 Wochen verbrauchen und im Kühlschrank aufbewahren.

2. Kann ich das Gelee auch ohne Rosmarin machen?

Klar, das Gelee schmeckt auch pur lecker. Der Rosmarin gibt nur eine besondere Note, die du weglassen oder durch andere Kräuter wie Thymian ersetzen kannst.

3. Was tun, wenn das Gelee zu flüssig bleibt?

Dann einfach nochmal aufkochen und für ein paar Minuten sprudelnd kochen lassen. Die Gelierprobe hilft dir abzuschätzen, wann die Konsistenz stimmt.

4. Kann ich das Gelee auch aus tiefgekühlten Johannisbeeren herstellen?

Ja, das geht, allerdings ist das Aroma oft etwas milder als bei frischen Beeren. Auftauen und gut abtropfen lassen vor der Verarbeitung.

5. Gibt es eine vegane Alternative zum Gelierzucker mit Gelatine?

Ja, viele Gelierzucker sind mittlerweile vegan. Achte beim Kauf auf die Zutatenliste oder verwende Pektin oder Agar-Agar als pflanzliche Geliermittel.

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Johannisbeer-Gelee mit Rosmarin recipe

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Frisches Johannisbeer-Gelee mit Rosmarin einfach selber machen

Ein aromatisches Johannisbeer-Gelee mit frischem Rosmarin, das fruchtige Säure und würzige Kräuternoten perfekt kombiniert. Schnell und einfach in ca. 30 Minuten zubereitet.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 10 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: ca. 2 Gläser à 250 ml (ca. 4 Portionen)
  • Category: Aufstrich
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500 g frische rote Johannisbeeren (ca. 1,1 lbs)
  • 300 g Gelierzucker 2:1 (ca. 1,5 cups)
  • 1 Zweig frischer Rosmarin
  • Saft einer halben Zitrone
  • Optional: 1 Prise gemahlene Vanille oder ein kleines Stück Vanilleschote

Instructions

  1. Johannisbeeren waschen und von Stielen befreien (ca. 5 Minuten).
  2. Beeren mit Gelierzucker in einen großen Topf geben, gut umrühren und 15 Minuten ziehen lassen.
  3. Zitronensaft hinzufügen, Rosmarinzweig waschen, trocken tupfen und in den Topf legen, vorsichtig unterrühren.
  4. Mischung bei mittlerer bis hoher Hitze zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren 4-5 Minuten sprudelnd kochen lassen.
  5. Rosmarinzweig entfernen, Gelee durch ein feines Sieb oder Passiertuch in eine Schüssel abseihen.
  6. Klare Flüssigkeit zurück in den Topf geben, 1-2 Minuten aufkochen, heiß in sterilisierte Gläser füllen, sofort verschließen und auf den Kopf stellen, ca. 15 Minuten abkühlen lassen.

Notes

[‘Rosmarin nicht länger als 5 Minuten mitkochen, sonst wird das Gelee bitter.’, ‘Regelmäßig rühren, damit nichts anbrennt.’, ‘Gelierprobe auf einem kalten Teller machen, um die Konsistenz zu prüfen.’, ‘Gläser vorab in heißem Wasser sterilisieren für längere Haltbarkeit.’, ‘Frische Johannisbeeren sind aromatischer als tiefgekühlte.’, ‘Bei zu flüssigem Gelee nochmal kurz aufkochen und erneut abfüllen.’]

Nutrition

  • Serving Size: ca. 20 g pro Portion
  • Calories: 30
  • Sugar: 6
  • Carbohydrates: 7
  • Fiber: 0.5

Keywords: Johannisbeer-Gelee, Rosmarin, Marmelade, Aufstrich, selbstgemacht, einfach, schnell, Frühstück, Geschenk

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