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Ich stand letzte Woche in der Schlange an der Bäckertheke, völlig in Gedanken, als mich dieser Duft traf. Es war nicht der von frischem Brot oder Croissants – nein, es war der süße, würzige Geruch von frisch gebackenem Zimt. Und plötzlich war ich wieder elf Jahre alt, stand in der winzigen Küche meiner Tante Ingrid und sah zu, wie sie mit bemehlten Händen einen Teig knetete. Sie hatte diese Art, den Teig zu behandeln, als wäre er etwas ganz Besonderes, etwas Zerbrechliches. Ich erinnere mich noch genau an den Riss in ihrer blauen Keramikschüssel. Ich habe damals nie verstanden, warum sie die nicht wegwarf. Heute weiß ich, dass manche Dinge einfach bleiben müssen, genau wie der Geschmack dieser fluffigen Zimtschnecken. Der Bäckerduft in der Schlange war gut, aber er war nicht richtig. Er hatte diese eine Nuance nicht – die leichte Säure von Frischkäse, die das Ganze erst perfekt macht. An dem Abend stand ich in meiner eigenen Küche, Mehl auf der Arbeitsplatte, und habe versucht, genau diesen Moment einzufangen. Keine Ahnung, ob es mir gelungen ist, aber der Versuch war es wert. Vielleicht kennst du das ja – wenn ein Rezept dich nicht loslässt, bis du es selbst gemacht hast.
Warum du diese fluffigen Zimtschnecken mit cremigem Frischkäse-Frosting lieben wirst
Ich habe wirklich viele Zimtschnecken-Rezepte ausprobiert. Manche waren trocken wie alte Brötchen, andere hatten einen Hefegeschmack, der zu dominant war. Dieses Rezept hier ist anders. Es ist das Ergebnis von etwa einem Dutzend Testdurchläufen und ein paar wirklich enttäuschenden Frühstücken. Aber jetzt habe ich es genau so, wie ich es haben will.
- Fluffig und luftig: Der Teig geht wunderbar auf und bleibt tagelang weich. Das liegt an der perfekten Kombination aus Milch, Butter und einem kleinen Trick mit der Gehzeit.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Sachen. Mehl, Milch, Butter, Zucker, Zimt – das hast du wahrscheinlich alles zu Hause. Sogar den Frischkäse für das Frosting bekommst du in jedem Supermarkt.
- Perfekt für gemütliche Sonntage: Diese Zimtschnecken sind der Inbegriff von Komfort. Sie schmecken zum Frühstück, zum Kaffee am Nachmittag oder als süßer Abschluss eines Abendessens.
- Ein echter Publikumsliebling: Jedes Mal, wenn ich sie mitbringe, sind sie im Nu weg. Kinder lieben sie, Erwachsene auch. Es gibt einfach nichts, woran man sich stören könnte.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus dem weichen, fluffigen Hefeteig und dem süßen, leicht säuerlichen Frischkäse-Frosting ist einfach himmlisch. Der Zimt-Zucker-Kern sorgt für die richtige Süße und Würze.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist nicht nur ein weiteres Rezept. Ich habe die Mengen so angepasst, dass der Teig perfekt aufgeht, ohne zu kleben. Und das Frosting – das ist der absolute Clou. Es ist cremig, aber nicht zu süß, und es harmoniert perfekt mit den fluffigen Zimtschnecken. Ehrlich, nach dem ersten Bissen wirst du verstehen, warum ich so begeistert bin.
Welche Zutaten du für fluffige Zimtschnecken mit cremigem Frischkäse-Frosting brauchst
Die Zutatenliste ist überschaubar und besteht hauptsächlich aus Grundzutaten, die du wahrscheinlich schon kennst. Die Qualität der einzelnen Komponenten macht hier aber den Unterschied. Für den Teig verwende ich am liebsten frische Hefe, aber Trockenhefe funktioniert auch.
Für den Hefeteig
- 500 g Weizenmehl (Type 550): Das ist mein Favorit für diesen Teig. Es hat genug Klebereiweiß für eine schöne Struktur, aber der Teig bleibt trotzdem weich. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 nehmen, dann werden die Schnecken etwas kompakter.
- 250 ml Milch, lauwarm: Die Milch sollte nicht heiß sein, sonst tötet sie die Hefe ab. Ich erwärme sie immer kurz in der Mikrowelle, etwa 30 Sekunden auf niedriger Stufe. (Ich empfehle Vollmilch für den besten Geschmack.)
- 75 g Zucker: Ein Teil davon geht in den Teig, der Rest kommt in die Füllung. Du kannst auch Rohrzucker nehmen, das gibt eine leichte Karamellnote.
- 75 g weiche Butter: Die Butter sollte wirklich weich sein, damit sie sich gut unter den Teig mischen lässt. Am besten nimmst du sie eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank.
- 1 Päckchen Trockenhefe (oder 21 g frische Hefe): Trockenhefe ist praktisch und hält sich ewig. Bei frischer Hefe musst du sie erst in der lauwarmen Milch mit etwas Zucker auflösen und 10 Minuten stehen lassen, bis sie Blasen wirft.
- 1 Ei (Größe M): Das Ei sorgt für Bindung und macht den Teig geschmeidig. Nimm es am besten auch zimmerwarm.
- 1 Prise Salz: Klingt komisch in einem süßen Gebäck, aber Salz hebt den Geschmack und balanciert die Süße aus. Salz ist unverzichtbar.
Für die Zimtfüllung
- 100 g weiche Butter: Auch hier: weich, nicht geschmolzen. So lässt sie sich besser auf dem Teig verteilen.
- 150 g brauner Zucker: Brauner Zucker hat mehr Feuchtigkeit und einen leichten Karamellgeschmack. Du kannst auch normalen weißen Zucker nehmen, aber ich mag das Aroma vom braunen Zucker lieber.
- 2-3 EL Zimt: Hier kannst du ruhig großzügig sein. Ich nehme immer Ceylon-Zimt, der ist milder und aromatischer als Cassia-Zimt. (Ein Tipp: Cassia-Zimt enthält mehr Cumarin, also nicht übertreiben.)
- Optional: 1 Prise Muskatnuss: Das gebe ich manchmal dazu, es passt überraschend gut zum Zimt.
Für das cremige Frischkäse-Frosting
- 200 g Doppelrahm-Frischkäse: Der muss kalt sein, damit das Frosting nicht zu flüssig wird. Ich nehme Philadelphia, das ist einfach am besten für dieses Frosting.
- 80 g weiche Butter: Die Butter sollte wirklich weich sein, damit sie sich geschmeidig mit dem Frischkäse verbindet.
- 150 g Puderzucker: Puderzucker löst sich besser auf als normaler Zucker und macht das Frosting schön glatt. Siebe ihn vorher, um Klümpchen zu vermeiden.
- 1 TL Vanilleextrakt: Echter Vanilleextrakt, nicht Vanillezucker. Das Aroma ist viel intensiver und natürlicher.
- 1-2 EL Milch: Nur wenn das Frosting zu dick ist. Gib sie tropfenweise dazu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Welche Ausrüstung du brauchst
Du brauchst kein Profi-Equipment für dieses Rezept. Eine gute Schüssel, ein Nudelholz und eine Auflaufform reichen völlig aus. Ein paar Dinge machen die Arbeit aber leichter.
- Große Rührschüssel: Für den Teig. Eine mit hohem Rand ist gut, damit beim Kneten nichts herumfliegt.
- Handrührgerät mit Knethaken oder Küchenmaschine: Du kannst den Teig auch von Hand kneten, aber das dauert etwa 10-15 Minuten. Eine Maschine macht es einfacher. Ich benutze meine KitchenAid dafür.
- Nudelholz: Ein einfaches Holz-Nudelholz reicht. Wenn du keins hast, nimm eine saubere Flasche.
- Auflaufform (ca. 20×30 cm): Oder eine runde Springform. Wichtig ist, dass die Schnecken etwas Platz haben, damit sie aufgehen können.
- Schneidfaden oder scharfes Messer: Ein Faden ist besser, weil er den Teig nicht zusammendrückt. Ich nehme einfach einen langen Zahnseide-Faden (ungeschmackt!).
- Backpapier: Zum Auslegen der Form. Spart das Einfetten und die Schnecken kleben nicht fest.
Zubereitung: So gelingen dir perfekte fluffige Zimtschnecken
Die Zubereitung ist einfacher, als du vielleicht denkst. Nimm dir Zeit für den Teig – das ist der wichtigste Schritt. Ich habe hier alle Details notiert, damit nichts schiefgeht.
- Hefeteig zubereiten (ca. 15 Minuten): Erwärme die Milch lauwarm. In einer großen Schüssel das Mehl mit der Trockenhefe (oder der frischen Hefe, wenn du sie vorbereitet hast) und dem Zucker vermischen. Die weiche Butter, das Ei und die lauwarme Milch dazugeben. Alles mit dem Knethaken etwa 5-7 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen, aber noch leicht kleben. Wenn er zu trocken ist, einen Schluck Milch dazugeben. Ist er zu nass, etwas Mehl. Die Prise Salz erst zum Schluss unterkneten. (Salz hemmt die Hefe, wenn es zu früh dazukommt.)
- Teig gehen lassen (ca. 1 Stunde): Den Teig zu einer Kugel formen und in die leicht geölte Schüssel legen. Mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort (keine Zugluft!) etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Ich stelle die Schüssel oft in den ausgeschalteten Backofen mit einer Tasse heißem Wasser. Das schafft ein perfektes Klima.
- Füllung vorbereiten (ca. 5 Minuten): In der Zwischenzeit die weiche Butter für die Füllung in einer kleinen Schüssel mit dem braunen Zucker und dem Zimt verrühren. Die Masse sollte streichfähig sein. Wenn sie zu fest ist, kurz in die Mikrowelle stellen (10 Sekunden reichen).
- Teig ausrollen und füllen (ca. 15 Minuten): Den aufgegangenen Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 40×30 cm ausrollen. Die Zimt-Butter-Mischung gleichmäßig darauf verstreichen, dabei einen Rand von etwa 2 cm freilassen. Von der langen Seite her fest aufrollen. Die Rolle sollte gleichmäßig dick sein. Die Nahtstelle gut zusammendrücken.
- Schnecken schneiden (ca. 5 Minuten): Mit einem scharfen Messer oder einem Schneidfaden die Rolle in etwa 12 gleich dicke Scheiben schneiden. Ich schneide sie immer etwa 3-4 cm dick. Lege sie dann mit etwas Abstand in die mit Backpapier ausgelegte Auflaufform. (Ich mache immer 12 Stück, aber 10 größere gehen auch.)
- Zweite Gehzeit (ca. 30-40 Minuten): Die Schnecken noch einmal abdecken und weitere 30-40 Minuten gehen lassen. Sie sollten sich berühren und deutlich größer geworden sein. Das ist der Moment, in dem sie richtig fluffig werden.
- Backen (ca. 20-25 Minuten): Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Zimtschnecken auf der mittleren Schiene etwa 20-25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Ein Zahnstocher in der Mitte sollte sauber herauskommen. Achtung: Nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken. Sie sind fertig, wenn die Oberseite leicht gebräunt ist und sie sich fest anfühlen.
- Frosting zubereiten (ca. 5 Minuten): Während die Schnecken abkühlen, den kalten Frischkäse mit der weichen Butter und dem Puderzucker in einer Schüssel cremig rühren. Den Vanilleextrakt dazugeben. Wenn das Frosting zu fest ist, einen Esslöffel Milch unterrühren. Es sollte streichfähig, aber nicht flüssig sein.
- Frosting auftragen und servieren: Die Zimtschnecken etwa 10-15 Minuten abkühlen lassen. Dann das Frosting großzügig darauf verstreichen. Am besten schmecken sie noch lauwarm! Dann ist der Frischkäse schön cremig und der Teig fluffig.
Tipps und Tricks für die besten fluffigen Zimtschnecken
Ich habe bei diesem Rezept einiges gelernt – auch durch Fehler. Hier sind meine besten Tipps, damit es dir gleich beim ersten Mal gelingt.
- Die richtige Temperatur ist alles: Hefe ist ein Lebewesen und mag es warm, aber nicht heiß. Die Milch sollte lauwarm sein (nicht über 40°C). Der Teig sollte an einem warmen Ort ohne Zugluft gehen. Ein kühler Raum verlängert die Gehzeit und die Schnecken werden weniger fluffig.
- Nicht zu viel Mehl: Wenn du den Teig ausrollst, bestäube die Arbeitsfläche nur leicht. Zu viel Mehl macht den Teig trocken. Ich gebe lieber etwas Öl auf die Hände, wenn er klebt.
- Das richtige Schneiden: Ein Messer drückt die Rolle oft zusammen. Ein Schneidfaden (oder ungeschmackter Zahnseide-Faden) ist viel besser. Lege den Faden unter die Rolle, kreuze die Enden oben und ziehe sie auseinander. So bleiben die Schnecken schön rund.
- Die Gehzeit nicht verkürzen: Ich weiß, es ist schwer zu warten. Aber die zweite Gehzeit ist entscheidend für die fluffige Textur. Wenn du sie zu früh backst, werden sie kompakt. Wenn du mehr Zeit hast, lass sie ruhig 45 Minuten gehen.
- Das Frosting richtig dosieren: Das Frosting sollte nicht zu dünn sein, sonst läuft es von den Schnecken. Wenn es zu flüssig ist, stelle es für 10 Minuten in den Kühlschrank. Trage es erst auf, wenn die Schnecken etwas abgekühlt sind – sonst schmilzt es und wird durchsichtig.
- Mein größter Fehler: Einmal habe ich die Butter für die Füllung geschmolzen statt sie nur weich werden zu lassen. Die Füllung ist dann einfach aus den Schnecken gelaufen und auf dem Backblech verbrannt. Seitdem nehme ich sie immer nur weich. Ein kleiner, aber wichtiger Unterschied.
Variationen und Anpassungen für deine Zimtschnecken
Dieses Grundrezept ist schon perfekt, aber du kannst es leicht an deinen Geschmack anpassen. Ich habe schon ein paar Varianten ausprobiert.
- Mit Nüssen und Rosinen: Streue vor dem Aufrollen eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Pekannüsse und ein paar Rosinen auf die Zimtfüllung. Das gibt einen tollen Biss und eine zusätzliche Süße. (Ich mag das besonders gerne im Herbst.)
- Schoko-Zimtschnecken: Für alle Schokoholics: Gib 50 g geschmolzene Zartbitterschokolade zur Zimtfüllung oder streue 50 g Schokotropfen auf die Füllung. Das passt überraschend gut.
- Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (für Teig und Füllung), die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch und das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl mit drei Esslöffeln Wasser (Quellzeit 5 Minuten). Für das Frosting nimmst du veganen Frischkäse. Ich habe es mit Hafermilch probiert und es funktioniert einwandfrei.
- Weniger süß: Reduziere den Zucker im Teig auf 50 g und in der Füllung auf 100 g. Das Frosting kannst du auch mit nur 100 g Puderzucker machen. Die Schnecken schmecken dann weniger süß, aber immer noch aromatisch.
- Mit Apfelstückchen: Schäle einen Apfel, schneide ihn in kleine Würfel und dünste ihn kurz in etwas Butter. Gib die Apfelstücke vor dem Aufrollen auf die Zimtfüllung. Das schmeckt wie Apfel-Zimt-Schnecken – ein Traum!
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Die fluffigen Zimtschnecken schmecken am besten, wenn sie noch lauwarm sind. Das Frosting ist dann schön cremig und der Teig weich. Aber auch kalt sind sie ein Genuss.
- Servieren: Serviere die Zimtschnecken auf einem großen Teller oder einer Platte. Du kannst sie mit etwas frischem Obst (Himbeeren oder Blaubeeren passen gut) oder einem Klecks Schlagsahne garnieren. Ein Glas kalte Milch oder eine Tasse Kaffee sind die perfekte Begleitung.
- Raumtemperatur: In einer luftdichten Dose halten sich die Zimtschnecken bei Raumtemperatur etwa 2-3 Tage. Lege ein Stück Küchenpapier mit in die Dose, das nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf. Aber ehrlich, bei uns sind sie meistens am ersten Tag weg.
- Kühlschrank: Im Kühlschrank werden sie etwas fester, aber sie halten sich bis zu 5 Tage. Wickel sie gut in Frischhaltefolie oder lege sie in eine Box. Vor dem Servieren kurz in der Mikrowelle erwärmen (10-15 Sekunden) oder im Ofen bei 150°C für 5 Minuten aufbacken.
- Einfrieren: Du kannst die ungebackenen Schnecken (vor der zweiten Gehzeit) oder die fertig gebackenen Schnecken einfrieren. Zum Einfrieren: Lege sie auf ein Blech und friere sie für eine Stunde vor. Dann in einen Gefrierbeutel umfüllen. So kleben sie nicht zusammen. Im Kühlschrank auftauen lassen. Die ungebackenen Schnecken nach dem Auftauen nochmal 30 Minuten gehen lassen, dann backen. Die gebackenen einfach kurz aufbacken.
- Geschmack mit der Zeit: Die Zimtschnecken schmecken am ersten Tag am besten. Der Teig ist dann am fluffigsten. Am zweiten Tag ist der Geschmack der Füllung etwas intensiver, aber der Teig wird etwas fester. Das Frosting bleibt aber cremig.
Nährwertangaben und gesundheitliche Aspekte
Zimtschnecken sind ein Genussmittel, keine Diätkost. Aber ein paar Dinge solltest du wissen. Die Werte sind geschätzt und beziehen sich auf eine Schnecke mit Frosting (bei 12 Stücken).
- Kalorien: ca. 380-420 kcal pro Stück. Ja, das ist nicht wenig, aber es ist ein besonderer Leckerbissen.
- Fett: ca. 20 g, davon etwa 12 g gesättigte Fettsäuren. Die Butter und der Frischkäse tragen dazu bei. Du kannst den Fettgehalt reduzieren, indem du fettreduzierten Frischkäse und etwas weniger Butter nimmst.
- Kohlenhydrate: ca. 45 g, davon etwa 20 g Zucker. Der Zucker kommt aus dem Teig, der Füllung und dem Frosting. Du kannst den Zucker reduzieren, wie in den Variationen beschrieben.
- Eiweiß: ca. 7 g. Das Mehl und die Milch liefern etwas Eiweiß.
- Zimt: Zimt hat antioxidative Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel leicht senken. Aber die Menge in den Schnecken ist dafür zu gering. Trotzdem ein schöner Nebeneffekt.
- Allergene: Enthält Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Butter, Milch, Frischkäse) und Ei. Für eine vegane Variante siehe die Anpassungen oben.
Ich sehe diese Schnecken nicht als tägliches Frühstück, sondern als etwas Besonderes. Ein Sonntagsgenuss, den man sich gönnen darf. Und ehrlich, ein Stück davon macht glücklicher als ein magerer Müsliriegel.
Fazit: Warum du dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltest
Diese fluffigen Zimtschnecken mit cremigem Frischkäse-Frosting sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind ein kleines Stück Geborgenheit, ein Duft, der die Küche erfüllt, und ein Geschmack, der an die besten Momente erinnert. Der Teig ist weich und luftig, die Füllung süß und würzig, und das Frosting rundet alles perfekt ab. Es ist ein Rezept, das du immer wieder machen wirst, weil es einfach funktioniert und weil es jedes Mal gelingt. Ich liebe es, wie die Schnecken im Ofen aufgehen und wie die Küche nach Zimt riecht. Wenn du sie das erste Mal machst, wirst du verstehen, warum ich so davon schwärme. Trau dich, sie nach deinem Geschmack anzupassen – ob mit Nüssen, Schokolade oder weniger Zucker. Hauptsache, du genießt sie. Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie sie dir gelungen sind! Welche Variation hast du ausprobiert? Oder hast du einen eigenen Trick? Teile es mit mir und der Community. Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es mit deinen Freunden – gute Zimtschnecken sollte man nicht für sich behalten. Also, ran an den Teig!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen?
Ja, das geht sehr gut! Bereite den Teig wie beschrieben zu, wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für 8-12 Stunden in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen nimmst du ihn heraus, formst die Schnecken und lässt sie vor dem Backen nochmal 30-40 Minuten bei Raumtemperatur gehen. Das spart Zeit und die Schnecken werden besonders aromatisch.
Warum sind meine Zimtschnecken nach dem Backen hart geworden?
Das kann mehrere Gründe haben. Entweder war der Teig zu trocken (zu viel Mehl), oder die Backzeit war zu lang. Backe sie nur, bis sie goldbraun sind – etwa 20-22 Minuten. Ein weiterer Grund könnte sein, dass der Teig nicht lange genug gegangen ist. Gib ihm Zeit, sich zu entwickeln.
Kann ich das Frosting auch durch einen anderen Guss ersetzen?
Klar! Wenn du kein Frischkäse-Frosting magst, kannst du einen einfachen Puderzuckerguss machen: 150 g Puderzucker mit 2-3 EL Zitronensaft oder Milch verrühren. Oder du bestreichst die Schnecken direkt nach dem Backen mit geschmolzener Butter und bestäubst sie mit Zimt-Zucker. Das ist eine leichtere Variante.
Wie bekomme ich die Zimtschnecken besonders fluffig?
Der Schlüssel liegt in der Gehzeit und der richtigen Temperatur. Der Teig muss an einem warmen Ort ohne Zugluft gehen. Verwende frische Hefe, wenn möglich, und lass den Teig wirklich sein Volumen verdoppeln. Die zweite Gehzeit in der Form ist genauso wichtig. Ein Tipp: Gib einen Esslöffel Milchpulver in den Teig – das macht ihn noch weicher.
Kann ich die Zimtschnecken auch ohne Ei zubereiten?
Ja, das funktioniert. Ersetze das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl, das du mit drei Esslöffeln Wasser verrührst und 5 Minuten quellen lässt. Oder nimm einen Esslöffel Apfelmus. Der Teig wird dann etwas weniger luftig, aber immer noch sehr gut. Für eine vegane Variante siehe meine Tipps oben.
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Fluffige Zimtschnecken mit cremigem Frischkäse-Frosting: Bestes Rezept
Diese fluffigen Zimtschnecken mit cremigem Frischkäse-Frosting sind der Inbegriff von Komfort. Der weiche, luftige Hefeteig, die süße Zimtfüllung und das cremige Frosting ergeben ein unwiderstehliches Gebäck, das an die besten Momente erinnert.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 2 Stunden 10 Minuten (inkl. Gehzeiten)
- Yield: 12 Stück 1x
- Category: Frühstück, Dessert
- Cuisine: Skandinavisch, Amerikanisch
Ingredients
- 500 g Weizenmehl (Type 550) (ca. 4 Tassen)
- 250 ml Milch, lauwarm (ca. 1 Tasse)
- 75 g Zucker (ca. 6 EL)
- 75 g weiche Butter (ca. 5 1/3 EL)
- 1 Päckchen Trockenhefe (oder 21 g frische Hefe) (ca. 2 1/4 TL)
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 100 g weiche Butter (für die Füllung) (ca. 7 EL)
- 150 g brauner Zucker (für die Füllung) (ca. 3/4 Tasse)
- 2–3 EL Zimt (für die Füllung)
- Optional: 1 Prise Muskatnuss (für die Füllung)
- 200 g Doppelrahm-Frischkäse (für das Frosting) (ca. 7 oz)
- 80 g weiche Butter (für das Frosting) (ca. 5 1/2 EL)
- 150 g Puderzucker (für das Frosting) (ca. 1 1/4 Tassen)
- 1 TL Vanilleextrakt (für das Frosting)
- 1–2 EL Milch (für das Frosting, optional)
Instructions
- Hefeteig zubereiten: Erwärme die Milch lauwarm. In einer großen Schüssel das Mehl mit der Trockenhefe (oder der vorbereiteten frischen Hefe) und dem Zucker vermischen. Die weiche Butter, das Ei und die lauwarme Milch dazugeben. Alles mit dem Knethaken etwa 5-7 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen, aber noch leicht kleben. Wenn er zu trocken ist, einen Schluck Milch dazugeben. Ist er zu nass, etwas Mehl. Die Prise Salz erst zum Schluss …
- Teig gehen lassen: Den Teig zu einer Kugel formen und in die leicht geölte Schüssel legen. Mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort (keine Zugluft!) etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
- Füllung vorbereiten: In der Zwischenzeit die weiche Butter für die Füllung in einer kleinen Schüssel mit dem braunen Zucker und dem Zimt verrühren. Die Masse sollte streichfähig sein. Wenn sie zu fest ist, kurz in die Mikrowelle stellen (10 Sekunden reichen).
- Teig ausrollen und füllen: Den aufgegangenen Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 40×30 cm ausrollen. Die Zimt-Butter-Mischung gleichmäßig darauf verstreichen, dabei einen Rand von etwa 2 cm freilassen. Von der langen Seite her fest aufrollen. Die Rolle sollte gleichmäßig dick sein. Die Nahtstelle gut zusammendrücken.
- Schnecken schneiden: Mit einem scharfen Messer oder einem Schneidfaden die Rolle in etwa 12 gleich dicke Scheiben schneiden (ca. 3-4 cm dick). Lege sie dann mit etwas Abstand in die mit Backpapier ausgelegte Auflaufform.
- Zweite Gehzeit: Die Schnecken noch einmal abdecken und weitere 30-40 Minuten gehen lassen. Sie sollten sich berühren und deutlich größer geworden sein.
- Backen: Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Zimtschnecken auf der mittleren Schiene etwa 20-25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Ein Zahnstocher in der Mitte sollte sauber herauskommen.
- Frosting zubereiten: Während die Schnecken abkühlen, den kalten Frischkäse mit der weichen Butter und dem Puderzucker in einer Schüssel cremig rühren. Den Vanilleextrakt dazugeben. Wenn das Frosting zu fest ist, einen Esslöffel Milch unterrühren. Es sollte streichfähig, aber nicht flüssig sein.
- Frosting auftragen und servieren: Die Zimtschnecken etwa 10-15 Minuten abkühlen lassen. Dann das Frosting großzügig darauf verstreichen. Am besten schmecken sie noch lauwarm!
Notes
Die richtige Temperatur ist entscheidend: Milch lauwarm (nicht über 40°C), Teig an warmem Ort ohne Zugluft gehen lassen. Nicht zu viel Mehl beim Ausrollen verwenden. Die zweite Gehzeit nicht verkürzen – sie ist entscheidend für die fluffige Textur. Das Frosting erst auftragen, wenn die Schnecken etwas abgekühlt sind, sonst schmilzt es.
Nutrition
- Serving Size: 1 Zimtschnecke
- Calories: 400
- Sugar: 20
- Sodium: 200
- Fat: 20
- Saturated Fat: 12
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 2
- Protein: 7
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