Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Fluffige Kürbis-Pfannkuchen mit Zimt-Zucker – einfaches Herbstrezept

Fertig in 25 Minuten
Portionen 8-10 Pfannkuchen
Schwierigkeitsgrad Easy

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Es gab mal ein kleines Café in der Seitenstraße hinter dem Marktplatz in Heidelberg, das hieß „Herbstgold“. Ein winziger Laden mit nur vier Tischen und einer Kreidetafel, auf die täglich neue Spezialitäten geschrieben wurden. Im Oktober 2019 – ich schwöre, ich merke mir solche Daten – stand dort: „Fluffige Kürbis-Pfannkuchen mit Zimt-Zucker“. Ich bestellte sie, und was dann auf dem Teller landete, war so luftig, so goldbraun, so perfekt gewürzt, dass ich zwei Portionen hintereinander aß. Dann kam Corona, das Café machte zu, und ich war am Boden zerstört. Nach etwa zwölf Versuchen – einige davon waren eher Kürbis-Fladen als Pfannkuchen – habe ich es endlich geknackt. Dieses Rezept ist mein kleiner Sieg über die Vergänglichkeit, und ich kann dir sagen: Der Duft allein macht den ganzen Herbst wert.

Vielleicht kennst du das ja – dieses eine Gericht, das man einfach nicht vergisst. Man liegt nachts wach und denkt an den ersten Bissen. Ich habe monatelang experimentiert, bis die Konsistenz genau richtig war. Nicht zu schwer, nicht zu süß, mit dieser leichten Würze, die nach kühlen Morgen und bunten Blättern schmeckt. Und weißt du was? Der Moment, als ich das erste Mal wieder diesen Duft in meiner Küche hatte – da hab ich kurz die Augen zu gemacht. Ehrlich. Diese Pfannkuchen sind der Grund, warum ich morgens im Herbst freiwillig aufstehe. Sie machen einfach glücklich.

Warum du diese fluffigen Kürbis-Pfannkuchen lieben wirst

Ich habe dieses Rezept so lange getestet, bis es perfekt war – und das will bei Kürbis-Pfannkuchen etwas heißen. Denn Kürbis enthält viel Wasser, und das kann schnell zu matschigen, schweren Pfannkuchen führen. Aber nicht bei dieser Version. Hier kommt ein kleiner Trick zum Einsatz, den ich von einer befreundeten Köchin gelernt habe: Man reibt den Butternusskürbis fein und drückt die Flüssigkeit vorher aus. Das Ergebnis? Pfannkuchen, die so fluffig sind, dass sie fast vom Teller schweben.

  • Schnell & einfach: In unter 30 Minuten hast du ein herbstliches Frühstück auf dem Tisch, das nach mehr aussieht, als es Arbeit macht.
  • Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Supermarkt-Gänge – die meisten Sachen hast du bestimmt schon zu Hause.
  • Perfekt für den Herbst: Ob an einem kühlen Sonntagmorgen oder als süße Überraschung für Gäste – diese Pfannkuchen passen einfach zur Jahreszeit.
  • Familienliebling: Selbst Kinder, die sonst „Bäääh, Kürbis!“ rufen, essen hier nach. Der Zimt-Zucker macht den Unterschied.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus fluffigem Teig, sanfter Kürbissüße und der knusprigen Zimt-Zucker-Kruste – das ist pures Herbstglück.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist nicht einfach nur „irgendein“ Kürbis-Pfannkuchen. Es ist der, der dich an das Café erinnert, das es nicht mehr gibt. Der, bei dem die Textur stimmt – innen weich, außen leicht knusprig von der Zimt-Zucker-Mischung. Ich habe stundenlang an der Balance gearbeitet: genug Kürbis für den Geschmack, aber nicht zu viel für die Konsistenz. Und der Zimt-Zucker? Der wird nicht in den Teig gegeben, sondern die fertigen Pfannkuchen werden darin gewendet. So bleibt er schön knusprig und klebt nicht am Pfannenboden. Glaub mir, das ist der Game-Changer.

Was du an Zutaten brauchst

Für diese fluffigen Kürbis-Pfannkuchen verwendest du einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten. Der Kürbis ist der Star, aber jedes Element hat seine Aufgabe – vom Mehl für die Struktur bis zum Zimt für die Wärme. Hier kommt die vollständige Liste:

  • Butternusskürbis (250 g, fein gerieben): Ich schwöre auf Butternuss, weil er weniger wässrig ist als Hokkaido und ein süßeres, nussigeres Aroma hat. Reibe ihn fein – die grobe Reibe macht den Teig später zu schwer. Tipp: Drücke die geriebenen Kürbisstücke mit den Händen aus oder wickle sie in ein sauberes Küchentuch und presse die Flüssigkeit heraus. Das ist der wichtigste Schritt für fluffige Pfannkuchen!
  • Mehl (200 g, Type 405 oder 550): Normales Weizenmehl funktioniert am besten. Für eine vollere Note kannst du 50 g durch Dinkelmehl ersetzen, aber dann werden die Pfannkuchen etwas kompakter.
  • Backpulver (2 TL): Unverzichtbar für die Fluffigkeit. Achte darauf, dass es frisch ist – altes Backpulver hebt den Teig nicht mehr richtig.
  • Zucker (50 g, fein): Ich nehme normalen Haushaltszucker. Er sorgt für eine leichte Süße und hilft bei der Bräunung.
  • Ei (1, groß): Das Ei bindet den Teig und gibt ihm Struktur. Raumtemperatur ist ideal – also leg es 15 Minuten vorher aus dem Kühlschrank.
  • Milch (150 ml, Vollmilch oder pflanzlich): Vollmilch macht die Pfannkuchen besonders zart. Hafermilch funktioniert auch gut, aber Mandelmilch kann den Geschmack etwas verändern. Ich habe beides getestet, und Vollmilch bleibt mein Favorit.
  • Butter (30 g, geschmolzen + etwas zum Ausbacken): Die geschmolzene Butter im Teig sorgt für Geschmeidigkeit. Zum Ausbacken verwende ich zusätzlich etwas Butter in der Pfanne – das gibt eine schöne goldene Kruste.
  • Vanilleextrakt (1 TL): Ein kleiner Schuss, der den Kürbisgeschmack wunderbar abrundet. Kein Vanillezucker – der Extrakt ist intensiver.
  • Zimt (1 TL, gemahlen): Für den Teig. Ich empfehle Ceylon-Zimt, der ist milder und feiner als Cassia-Zimt.
  • Salz (1 Prise): Klingt komisch in süßen Pfannkuchen, aber Salz hebt alle Aromen hervor. Nicht weglassen!

Für die Zimt-Zucker-Mischung:

  • Zucker (3 EL): Am besten feiner Zucker, damit er gut haftet.
  • Zimt (1,5 TL): Hier kannst du ruhig etwas großzügiger sein – die Mischung soll richtig zimtig schmecken.

Substitutionen, die ich getestet habe:

  • Glutenfrei: Ersetze das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung mit Xanthan. Die Pfannkuchen werden etwas weniger fluffig, aber immer noch lecker.
  • Vegan: Verwende einen Esslöffel Leinsamen mit 3 EL Wasser (quellen lassen) statt Ei und pflanzliche Milch. Die Butter im Teig durch Kokosöl ersetzen.
  • Kürbisvariante: Hokkaido geht auch, aber schäle ihn unbedingt – die Schale wird im Teig zu hart. Und drücke noch mehr Flüssigkeit aus, weil Hokkaido wässriger ist.

Welche Küchengeräte du brauchst

Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für diese Pfannkuchen. Eine gute beschichtete Pfanne ist das A und O – ich verwende eine mit 24 cm Durchmesser, da passen zwei Pfannkuchen gleichzeitig rein. Eine feine Reibe (wie eine Zestenreibe oder die kleine Seite einer Kastenreibe) ist Gold wert für den Kürbis. Eine große Schüssel für den Teig, ein Schneebesen (geht schneller als ein Löffel) und ein Pfannenwender aus Silikon, der die zarten Pfannkuchen nicht zerkratzt.

Für die Zimt-Zucker-Mischung brauchst du einen flachen Teller – da wendest du die fertigen Pfannkuchen drin. Ein Küchentuch oder Küchenpapier hilft, den geriebenen Kürbis auszudrücken. Wenn du eine Küchenwaage hast, nimm sie – Mehl abwiegen ist genauer als Tassen. Aber ehrlich, in meiner ersten Testphase habe ich alles nur geschätzt, und es hat auch geklappt. Nur nicht so perfekt.

So bereitest du die fluffigen Kürbis-Pfannkuchen zu

fluffige Kürbis-Pfannkuchen preparation steps

Mach dich bereit – in 25 Minuten hast du einen Stapel goldener, duftender Pfannkuchen vor dir. Folge diesen Schritten, und du wirst sehen, wie einfach es ist:

  1. Kürbis vorbereiten (5 Minuten): Schäle den Butternusskürbis, schneide ihn in der Mitte durch und entferne die Kerne. Reibe die Hälfte fein (250 g). Gib die geriebenen Kürbisstücke in ein sauberes Küchentuch oder ein feines Sieb und drücke kräftig – es sollte möglichst wenig Flüssigkeit übrig bleiben. Ich hab am Anfang diesen Schritt übersprungen, und die Pfannkuchen wurden matschig. Nie wieder!
  2. Trockene Zutaten mischen (2 Minuten): In einer großen Schüssel das Mehl, Backpulver, Zucker, Zimt und Salz vermischen. Verquirle alles kurz mit dem Schneebesen, damit sich das Backpulver gleichmäßig verteilt. Keine Klümpchen – das ist später schwer zu korrigieren.
  3. Nasse Zutaten verrühren (3 Minuten): In einer zweiten Schüssel das Ei mit der Milch, der geschmolzenen Butter und dem Vanilleextrakt verquirlen. Dann den ausgedrückten Kürbis unterrühren. Siehst du? Die Masse ist schon schön dickflüssig und orangefarben.
  4. Teig herstellen (2 Minuten): Die nassen Zutaten zu den trockenen geben und nur so lange rühren, bis alles gerade so vermischt ist. Ein paar kleine Klümpchen sind okay – wenn du zu lange rührst, werden die Pfannkuchen zäh. Das ist einer der häufigsten Fehler, den ich am Anfang gemacht habe. Der Teig sollte dickflüssig sein, aber noch vom Löffel fallen.
  5. Pfanne vorheizen (2 Minuten): Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Einen halben Esslöffel Butter hineingeben und schmelzen lassen. Die Pfanne ist heiß genug, wenn ein Wassertropfen auf der Oberfläche tanzt. Nicht zu heiß – sonst verbrennt die Butter und die Pfannkuchen werden außen schwarz, aber innen bleiben sie roh. Bei zu niedriger Hitze hingegen werden sie flach und saugen sich mit Fett voll. Mittelmaß ist der Schlüssel.
  6. Pfannkuchen ausbacken (10-12 Minuten): Pro Pfannkuchen etwa 2-3 Esslöffel Teig in die Pfanne geben und mit der Rückseite eines Löffels etwas verstreichen. Bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten backen, bis sich Bläschen auf der Oberfläche bilden und die Ränder fest aussehen. Dann vorsichtig wenden – ich benutze einen dünnen Silikonwender – und die andere Seite 1-2 Minuten goldbraun backen. In meine Pfanne passen zwei Pfannkuchen gleichzeitig, aber wenn deine kleiner ist, mach lieber einen nach dem anderen.
  7. Zimt-Zucker zubereiten (1 Minute): Während die ersten Pfannkuchen backen, mischst du auf einem flachen Teller den Zucker mit dem Zimt. Die Mischung sollte gleichmäßig sein – kein weißer Zucker mehr zu sehen.
  8. Pfannkuchen wenden (1 Minute pro Stück): Sobald ein Pfannkuchen fertig ist, nimm ihn aus der Pfanne und lege ihn direkt auf den Teller mit der Zimt-Zucker-Mischung. Wende ihn einmal, sodass beide Seiten bedeckt sind. Dann auf einen Teller legen. Mach das sofort – wenn die Pfannkuchen abkühlen, haftet der Zucker nicht mehr so gut.
  9. Wiederholen: Die nächste Portion Butter in die Pfanne geben und den Vorgang wiederholen. Insgesamt bekommst du etwa 8-10 Pfannkuchen, je nach Größe. Lege die fertigen Pfannkuchen auf einen Teller und decke sie locker mit Alufolie ab, damit sie warm bleiben, während du den Rest backst.
  10. Servieren (sofort): Die Pfannkuchen schmecken am besten frisch und warm. Staple sie auf einem großen Teller, streue vielleicht noch etwas extra Zimt-Zucker darüber und genieße sie pur oder mit einem Klecks Schlagsahne.

Wichtiger Hinweis: Der Teig sollte nicht zu lange stehen – das Backpulver verliert sonst seine Wirkung. Backe die Pfannkuchen also direkt nach dem Anrühren aus. Wenn du Gäste hast, bereite lieber den Kürbis vor und mische den Teig erst kurz vor dem Servieren.

Meine besten Tipps für perfekte Kürbis-Pfannkuchen

Ich habe bei diesem Rezept wirklich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann – und daraus gelernt. Hier sind meine wertvollsten Erkenntnisse:

Der Kürbis muss trocken sein. Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Wenn du den geriebenen Kürbis nicht ausdrückst, wird der Teig wässrig und die Pfannkuchen werden flach und pappig. Ich drücke den Kürbis in einem Küchentuch aus, bis wirklich nichts mehr tropft. Das dauert keine Minute, macht aber den entscheidenden Unterschied.

Die richtige Hitze finden. Bei meinem ersten Versuch hatte ich die Pfanne auf höchster Stufe – die Pfannkuchen waren außen schwarz, innen aber noch roh. Katastrophe. Mittlere Hitze ist ideal. Wenn du unsicher bist, mach einen Testpfannkuchen. Der erste ist sowieso nie perfekt, also iss ihn gleich und justiere die Hitze nach.

Nicht zu viel rühren. Ich weiß, es ist verlockend, den Teig glatt zu rühren – aber widerstehe! Sobald das Mehl gerade so eingearbeitet ist, hör auf. Die kleinen Klümpchen lösen sich beim Backen von selbst. Überrührter Teig entwickelt zu viel Gluten, und die Pfannkuchen werden zäh wie Gummi. Glaub mir, das hab ich schmerzhaft gelernt.

Butter in der Pfanne erneuern. Nach jeder zweiten Portion frische Butter in die Pfanne geben. Die alten Butterreste werden sonst braun und verbrennen, was den Pfannkuchen einen bitteren Geschmack gibt. Ich wische die Pfanne zwischendurch mit Küchenpapier aus, wenn es zu dunkel wird.

Zimt-Zucker sofort auftragen. Die Pfannkuchen müssen noch heiß sein, wenn du sie in der Zimt-Zucker-Mischung wendest. Der Zucker schmilzt dann leicht an und bildet eine feine, knusprige Kruste. Wenn die Pfannkuchen erst mal abgekühlt sind, bleibt der Zucker einfach nur drauf liegen und rieselt runter.

Variationen für jeden Geschmack

Dieses Grundrezept ist super vielseitig. Ich habe im Laufe der Zeit ein paar Varianten ausprobiert, die ich dir nicht vorenthalten möchte:

Veganer Kürbis-Pfannkuchen: Ersetze das Ei durch einen Esslöffel Leinsamen mit 3 EL Wasser (10 Minuten quellen lassen). Verwende Hafermilch statt Kuhmilch und Kokosöl statt Butter. Die Pfannkuchen werden etwas weniger fluffig, aber der Geschmack ist immer noch fantastisch. Mein veganer Freund war begeistert – und das will was heißen.

Glutenfreie Version: Tausche das Mehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus dem Supermarkt. Achte darauf, dass sie Xanthan oder Guarkernmehl enthält – das bindet den Teig. Die Konsistenz wird etwas krümeliger, aber mit der Zimt-Zucker-Kruste fällt das kaum auf.

Herbstlicher Gewürz-Mix: Füge dem Teig zusätzlich eine Prise Muskatnuss, Nelkenpulver und Ingwer hinzu. Das gibt den Pfannkuchen eine noch intensivere herbstliche Note. Ich nenne das meine „Pumpkin-Spieß-Variante“ – perfekt für einen gemütlichen Sonntag.

Schoko-Kürbis-Pfannkuchen: Hebe 50 g dunkle Schokoladenstückchen unter den Teig, kurz bevor du die Pfannkuchen backst. Die Schokolade schmilzt leicht und verteilt sich im Teig – das ist mein persönlicher Favorit für schlechte Laune.

Herzhafte Variante: Lass den Zucker und den Zimt im Teig weg, gib stattdessen eine Prise Salz, Pfeffer und etwas Thymian dazu. Die Pfannkuchen dann ohne Zimt-Zucker servieren, dafür mit einem Klecks Crème fraîche und gerösteten Kürbiskernen. Klingt verrückt, schmeckt aber großartig als herbstliches Abendessen.

Servieren und Aufbewahren

Diese Pfannkuchen schmecken am allerbesten frisch aus der Pfanne, noch warm und mit der knusprigen Zimt-Zucker-Schicht. Serviere sie auf einem großen Teller gestapelt – das sieht nicht nur schön aus, sondern hält sie auch warm. Ein Klecks Schlagsahne oder ein Löffel griechischer Joghurt passen wunderbar dazu. Für eine extra Portion Herbstgefühl: Mit ein paar gerösteten Kürbiskernen und einem Hauch Ahornsirup toppen.

Was dazu trinken? Ein heißer Apfelpunsch, ein Chai Latte oder einfach eine Tasse starken Kaffee – alles passt. An kühlen Morgen liebe ich einen Milchkaffee mit Zimt bestreut. Das ist wie eine Umarmung in der Tasse.

Aufbewahren: Falls doch mal Pfannkuchen übrig bleiben (was selten vorkommt), kannst du sie im Kühlschrank aufbewahren. Lege sie in einen luftdichten Behälter, getrennt durch Backpapier, damit sie nicht zusammenkleben. Im Kühlschrank halten sie sich 2-3 Tage.

Einfrieren: Die Pfannkuchen lassen sich auch super einfrieren. Lege sie einzeln auf ein Backblech und friere sie für eine Stunde vor. Dann kannst du sie in einen Gefrierbeutel umfüllen – so kleben sie nicht zusammen. Im Gefrierfach halten sie sich bis zu 3 Monate.

Aufwärmen: Der beste Weg, sie wieder aufzufrischen? In einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze von jeder Seite 1-2 Minuten erwärmen. Die Mikrowelle geht auch, aber dann werden sie weich und verlieren die knusprige Kruste. Aus dem Gefrierfach einfach direkt in die Pfanne geben – nicht vorher auftauen. So bleiben sie am fluffigsten.

Mein Tipp: Die Pfannkuchen schmecken am zweiten Tag fast noch besser, weil die Aromen durchziehen. Aber ehrlich, bei mir kommen sie selten über den ersten Tag hinaus.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Diese Pfannkuchen sind nicht nur lecker, sondern haben auch ein paar gesunde Überraschungen parat. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Pfannkuchen (bei 10 Stück):

  • Kalorien: ca. 120 kcal
  • Kohlenhydrate: 18 g
  • Eiweiß: 3 g
  • Fett: 4 g
  • Ballaststoffe: 1,5 g

Der Butternusskürbis ist reich an Vitamin A (aus Beta-Carotin), das gut für die Augen und das Immunsystem ist. Gerade im Herbst, wenn die Erkältungszeit beginnt, ist das ein schöner Bonus. Außerdem liefert Kürbis Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe, die lange satt machen. Der Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren – perfekt, wenn du nach dem Frühstück keine Energieeinbrüche haben willst.

Natürlich sind die Pfannkuchen kein Diätgericht – der Zucker und die Butter machen sie zu einem Genussmittel. Aber im Vergleich zu vielen anderen Pfannkuchenrezepten sind sie durch den Kürbis etwas leichter und nährstoffreicher. Ich sehe sie als herbstliches Comfort Food, das man mit gutem Gewissen genießen kann. Alles in Maßen, oder?

Allergene: Enthält Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Butter, Milch) und Ei. Für laktosefreie Varianten laktosefreie Milch und Butter verwenden.

Warum du diese Pfannkuchen unbedingt probieren solltest

Ich hab dir jetzt wirklich alles verraten – meine Küchenunfälle, meine Tricks, meine Lieblingsvarianten. Und ich hoffe, du spürst, wie sehr ich dieses Rezept liebe. Diese Kürbis-Pfannkuchen sind für mich der Herbst auf einem Teller. Sie schmecken nach kühlen Morgen, nach bunten Blättern im Park, nach dem ersten Duft von Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. Sie sind einfach, schnell und machen glücklich.

Probier sie aus, und mach sie zu deinem eigenen Rezept. Vielleicht magst du mehr Zimt? Oder weniger Zucker? Vielleicht entdeckst du eine neue Lieblingsvariante? Das Schöne an Kochen ist, dass man immer experimentieren kann. Und wenn du einen Fehler machst – wie ich damals mit den matschigen Pfannkuchen – dann lachst du drüber und isst sie trotzdem. Oder backst einfach noch eine Portion.

Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie deine Pfannkuchen geworden sind. Welche Variante hast du ausprobiert? Hast du einen eigenen Trick entdeckt? Und vor allem: Hast du auch kurz die Augen zugemacht beim ersten Bissen? Schreib es mir – ich lese jede Nachricht. Und jetzt ab in die Küche! Der Herbst wartet.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch Hokkaido-Kürbis verwenden?

Ja, aber du musst ihn schälen, da die Schale im Teig zu hart bleibt. Hokkaido ist etwas wässriger als Butternuss – drücke die Flüssigkeit besonders gut aus. Der Geschmack ist etwas erdiger, aber immer noch lecker.

Warum werden meine Pfannkuchen nicht fluffig?

Das liegt meistens an zu viel Flüssigkeit im Teig. Entweder hast du den Kürbis nicht gut genug ausgedrückt oder zu viel Milch verwendet. Auch altes Backpulver kann die Ursache sein – überprüfe das Mindesthaltbarkeitsdatum. Ein weiterer Fehler ist zu langes Rühren, das die Pfannkuchen zäh macht.

Kann ich den Teig am Vortag zubereiten?

Ich rate davon ab, weil das Backpulver seine Wirkung verliert und die Pfannkuchen dann flach werden. Bereite lieber den Kürbis vor – reibe ihn und drücke die Flüssigkeit aus – und mische den Teig erst kurz vor dem Backen. Das dauert nur 5 Minuten und der Unterschied ist enorm.

Wie bekomme ich die Pfannkuchen schön goldbraun?

Die richtige Hitze ist entscheidend. Die Pfanne sollte bei mittlerer Hitze vorgeheizt sein – ein Wassertropfen sollte tanzen, nicht sofort verdampfen. Verwende frische Butter zum Ausbacken und wische die Pfanne zwischendurch aus, wenn die Butter zu dunkel wird. Die Pfannkuchen wendest du, wenn sich Bläschen auf der Oberfläche bilden und die Ränder fest aussehen.

Kann ich die Pfannkuchen auch ohne Ei machen?

Ja, für eine vegane Version ersetzt du das Ei durch einen Esslöffel Leinsamen mit 3 EL Wasser (10 Minuten quellen lassen). Die Pfannkuchen werden etwas weniger fluffig, aber mit der Zimt-Zucker-Kruste schmecken sie trotzdem fantastisch. Verwende dann auch pflanzliche Milch und Kokosöl statt Butter.

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fluffige Kürbis-Pfannkuchen recipe

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Fluffige Kürbis-Pfannkuchen mit Zimt-Zucker – einfaches Herbstrezept

Diese fluffigen Kürbis-Pfannkuchen mit knuspriger Zimt-Zucker-Kruste sind das perfekte herbstliche Frühstück. Ein einfaches Rezept, das in unter 30 Minuten zubereitet ist und nach kühlen Morgen und bunten Blättern schmeckt.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 15 Minuten
  • Total Time: 25 Minuten
  • Yield: 4 Portionen (ca. 8-10 Pfannkuchen) 1x
  • Category: Frühstück
  • Cuisine: Amerikanisch

Ingredients

Scale
  • 250 g Butternusskürbis, fein gerieben
  • 200 g Mehl (Type 405 oder 550)
  • 2 TL Backpulver
  • 50 g feiner Zucker
  • 1 großes Ei
  • 150 ml Vollmilch (oder pflanzliche Milch)
  • 30 g geschmolzene Butter + etwas zum Ausbacken
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL gemahlener Zimt (Ceylon-Zimt empfohlen)
  • 1 Prise Salz
  • Für die Zimt-Zucker-Mischung:
  • 3 EL feiner Zucker
  • 1,5 TL gemahlener Zimt

Instructions

  1. Kürbis vorbereiten: Butternusskürbis schälen, entkernen und 250 g fein reiben. Die geriebenen Kürbisstücke in ein sauberes Küchentuch geben und kräftig ausdrücken, bis möglichst wenig Flüssigkeit übrig bleibt.
  2. Trockene Zutaten mischen: In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Zucker, Zimt und Salz mit einem Schneebesen kurz verquirlen.
  3. Nasse Zutaten verrühren: In einer zweiten Schüssel Ei, Milch, geschmolzene Butter und Vanilleextrakt verquirlen. Den ausgedrückten Kürbis unterrühren.
  4. Teig herstellen: Die nassen Zutaten zu den trockenen geben und nur so lange rühren, bis alles gerade vermischt ist. Ein paar kleine Klümpchen sind okay. Nicht überrühren!
  5. Pfanne vorheizen: Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Einen halben Esslöffel Butter hineingeben und schmelzen lassen.
  6. Pfannkuchen ausbacken: Pro Pfannkuchen etwa 2-3 Esslöffel Teig in die Pfanne geben und mit der Rückseite eines Löffels etwas verstreichen. Bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten backen, bis sich Bläschen auf der Oberfläche bilden und die Ränder fest aussehen. Dann vorsichtig wenden und die andere Seite 1-2 Minuten goldbraun backen.
  7. Zimt-Zucker zubereiten: Während die ersten Pfannkuchen backen, auf einem flachen Teller Zucker mit Zimt vermischen.
  8. Pfannkuchen wenden: Sobald ein Pfannkuchen fertig ist, direkt aus der Pfanne auf den Teller mit der Zimt-Zucker-Mischung legen und einmal wenden, sodass beide Seiten bedeckt sind.
  9. Wiederholen: Die nächste Portion Butter in die Pfanne geben und den Vorgang wiederholen. Insgesamt erhält man etwa 8-10 Pfannkuchen. Fertige Pfannkuchen locker mit Alufolie abdecken, um sie warm zu halten.
  10. Servieren: Die Pfannkuchen sofort servieren, pur oder mit einem Klecks Schlagsahne.

Notes

Der Kürbis muss gut ausgedrückt werden, sonst werden die Pfannkuchen matschig. Den Teig nicht zu lange rühren und direkt nach dem Anrühren ausbacken. Die Pfannkuchen sofort nach dem Backen in der Zimt-Zucker-Mischung wenden, solange sie noch heiß sind.

Nutrition

  • Serving Size: 2 Pfannkuchen
  • Calories: 240
  • Sugar: 14
  • Sodium: 200
  • Fat: 8
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 36
  • Fiber: 3
  • Protein: 6

Keywords: Kürbis-Pfannkuchen, fluffige Pfannkuchen, Zimt-Zucker, Herbstrezept, Butternusskürbis, einfaches Frühstück, Pumpkin Pancakes

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