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Ich stand an einem verregneten Dienstag in der Schlange beim Baumarkt, als der Mann vor mir sich umdrehte und sagte: „Sie sehen aus, als ob Sie heute Abend backen würden.” In meiner Hand hielt ich eine neue Springform – 18 Zentimeter, genau die kleine Größe, die ich für einen Testlauf brauchte. Der Mann, Mitte sechzig, mit verklebten Händen und einem Namensschild, auf dem „Klaus” stand, grinste. „Meine Frau backt den besten Apfelkuchen der Welt in so einer Form. Für uns zwei reicht die große nie.” Ich lachte, denn genau das war mein Problem: Die meisten Rezepte ergeben einen Kuchen für zwölf Leute, aber wir sind nur zu viert. Klaus zog einen zerknitterten Zettel aus der Tasche – das Rezept seiner Schwiegermutter, mit Fettflecken übersät. „Den machen wir seit 30 Jahren so”, sagte er. „Der Trick sind die Streusel. Nicht zu viel Zucker, dafür ordentlich Zimt.” Ich bedankte mich, stopfte den Zettel in meine Jackentasche und vergaß ihn fast. Drei Wochen später, an einem Sonntag, als der Duft von Äpfeln und Zimt durch die Küche zog, wusste ich: Das war das beste Rezept, das mir je ein Fremder geschenkt hat. Vielleicht kennen Sie das ja – wenn ein Rezept einfach richtig sein will, von der ersten Sekunde an. Genau so ist dieser familienfreundliche Apfelkuchen mit Zimtstreuseln. Er ist nicht zu süß, nicht zu trocken, und die Streusel werden genau so knusprig, wie man es sich wünscht. Ehrlich, ich habe ihn seitdem bestimmt zwanzig Mal gebacken, und jedes Mal denke ich an Klaus im Baumarkt. Manchmal kommen die besten Dinge wirklich von dort, wo man sie am wenigsten erwartet.
Warum Sie diesen Apfelkuchen lieben werden
Dieser Apfelkuchen mit Zimtstreuseln ist mehr als nur ein weiteres Rezept. Er ist die Lösung für ein ganz alltägliches Problem: Sie wollen etwas backen, aber nicht den ganzen Tag in der Küche stehen. Und Sie wollen, dass es der ganzen Familie schmeckt – ohne Diskussionen am Tisch.
- Schnell & einfach: In 15 Minuten haben Sie den Teig angerührt. Die Äpfel schälen, Streusel drauf, ab in den Ofen. Kein stundenlanges Rühren, keine komplizierten Techniken.
- Mit Zutaten, die Sie da haben: Mehl, Butter, Zucker, Eier, Äpfel – das haben Sie doch bestimmt zu Hause. Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Ich schwöre, ich habe diesen Kuchen schon gebacken, als der Kühlschrank fast leer war.
- Perfekt für den Familienalltag: Ob zum Kaffee am Nachmittag, als Mitbringsel zum Geburtstag oder einfach so am Wochenende – dieser Kuchen passt immer. Meine Kinder lieben ihn, und mein Mann nimmt sich heimlich ein zweites Stück, wenn er denkt, ich sehe es nicht.
- Unverschämt lecker: Die Kombination aus saftigen Äpfeln, buttrigen Streuseln und einer Prise Zimt ist einfach zeitlos. Der Duft allein macht glücklich, und der erste Biss bestätigt: Ja, das ist er – der perfekte Apfelkuchen.
Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die kleine Springform. Die meisten Rezepte sind für 26 Zentimeter ausgelegt – viel zu groß für eine kleine Familie. Dieser Kuchen ist genau richtig für vier Personen. Keine Reste, die alt werden, kein schlechtes Gewissen, weil Sie die Hälfte wegwerfen müssen. Und die Streusel? Die werden mit etwas mehr Zimt gemacht, als die meisten Rezepte vorsehen. Das gibt ihnen dieses besondere Aroma, das alle so lieben.
Welche Zutaten Sie brauchen
Für diesen Apfelkuchen mit Zimtstreuseln verwenden Sie ganz einfache Zutaten. Keine komplizierten Sachen, keine langen Einkaufslisten. Alles, was Sie brauchen, bekommen Sie im Supermarkt um die Ecke. Lassen Sie mich Ihnen erklären, warum jede Zutat wichtig ist und worauf Sie achten sollten.
Für den Teig
- 200 g Mehl (Type 405): Normales Weizenmehl ist hier perfekt. Es gibt dem Kuchen die richtige Konsistenz – nicht zu schwer, nicht zu luftig. Ich verwende am liebsten das Mehl von der Hausmarke, das funktioniert genauso gut wie die teuren Marken.
- 100 g kalte Butter: Die Butter muss kalt sein, das ist wichtig für die Streusel. Wenn sie zu weich ist, werden die Streusel matschig. Ich schneide die Butter in kleine Würfel und lege sie kurz ins Gefrierfach, während ich die Äpfel vorbereite. Das spart Zeit.
- 80 g Zucker: Normaler Haushaltszucker reicht völlig. Sie können auch braunen Zucker nehmen, dann wird der Kuchen etwas karamelliger. Aber ehrlich, mit weißem Zucker schmeckt er genauso gut.
- 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig. Wenn Sie kein Ei da haben, können Sie es durch 2 Esslöffel Milch ersetzen – der Kuchen wird dann etwas fester, aber immer noch lecker.
- 1 Prise Salz: Klingt komisch in einem süßen Kuchen, aber das Salz hebt den Geschmack der Äpfel und des Zimts hervor. Lassen Sie es nicht weg, auch wenn es nur eine kleine Menge ist.
Für die Füllung
- 3 mittelgroße Äpfel (ca. 400 g): Meine Lieblingsäpfel für diesen Kuchen sind Boskop oder Elstar. Boskop werden beim Backen schön weich und fast musig – perfekt für einen saftigen Kuchen. Elstar bleiben etwas fester, geben aber ein tolles Aroma. Im Herbst, wenn die Äpfel Saison haben, kaufe ich immer welche vom Bauernmarkt. Die schmecken einfach am besten.
- 1 Esslöffel Zitronensaft: Damit die Äpfel nicht braun werden. Klingt banal, aber es macht einen Unterschied. Und der Zitronensaft gibt dem Kuchen eine frische Note, die den Zimt schön ausbalanciert.
- 1 Teelöffel Zimt: Hier bin ich großzügig. Viele Rezepte nehmen nur eine Prise, aber ich finde, der Zimt sollte schon schmecken. Ich verwende Ceylon-Zimt, wenn ich welchen da habe – der ist milder und aromatischer als der normale Cassia-Zimt.
- 1 Esslöffel Zucker (optional): Wenn Ihre Äpfel sehr sauer sind, geben Sie noch etwas Zucker dazu. Bei süßen Äpfeln wie Gala können Sie den Zucker weglassen. Probieren Sie einfach – das ist der Vorteil, wenn man selbst kocht.
Für die Streusel
- 100 g Mehl: Wieder normales Weizenmehl. Für die Streusel können Sie auch Dinkelmehl nehmen, das gibt eine schönere, körnigere Textur.
- 60 g Butter: Auch hier: kalt und in Würfeln. Die Butter für die Streusel sollte nicht zu weich sein, sonst werden sie zu einer einzigen Masse.
- 50 g Zucker: Ich mische gern weißen und braunen Zucker – 30 g weiß, 20 g braun. Das gibt den Streuseln eine schöne Farbe und einen Hauch von Karamell.
- 1 Teelöffel Zimt: Ja, noch mehr Zimt! Die Streusel sind das Beste am Kuchen, und sie sollten ordentlich nach Zimt schmecken. Vertrauen Sie mir.
- 1 Prise Salz: Wieder das Salz – es macht die Streusel knuspriger und hebt den Geschmack.
Welche Küchengeräte Sie brauchen
Für diesen Apfelkuchen brauchen Sie nicht viel – das meiste haben Sie bestimmt schon in der Küche. Hier ist, was Sie bereitstellen sollten:
- Eine kleine Springform (18 cm Durchmesser): Das Herzstück des Rezepts. Ich habe meine vor Jahren im Angebot gekauft, und sie ist jeden Cent wert. Wenn Sie keine kleine Springform haben, können Sie auch eine Auflaufform nehmen – der Kuchen wird dann flacher, backt aber genauso gut.
- Eine Rührschüssel: Eine mittelgroße Schüssel reicht völlig. Ich benutze meine alte Keramikschüssel, die schon meine Oma hatte. Sie ist nicht perfekt, aber sie tut ihren Dienst.
- Ein Handrührgerät oder Schneebesen: Für den Teig reicht ein einfacher Schneebesen. Wenn Sie ein Handrührgerät haben, geht es schneller, aber es ist kein Muss.
- Ein Sparschäler: Zum Schälen der Äpfel. Mein Sparschäler ist schon etwas stumpf, aber er tut, was er soll. Ein scharfes Messer geht auch.
- Ein Backpapier: Für den Boden der Springform. Das erspart Ihnen das Einfetten und der Kuchen lässt sich leichter lösen.
- Ein Backofen: Natürlich. Heizen Sie ihn auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Umluft geht auch, dann reichen 160 Grad.
Zubereitung: So gelingt der Apfelkuchen Schritt für Schritt
Jetzt wird es ernst. Ich zeige Ihnen, wie Sie den Apfelkuchen mit Zimtstreuseln zubereiten. Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie den Prozess – backen soll ja schließlich Spaß machen.
Schritt 1: Die Äpfel vorbereiten (ca. 10 Minuten)
Schälen Sie die Äpfel mit dem Sparschäler. Ich mache das immer über der Spüle, damit die Schalen gleich im Abfall landen. Dann vierteln Sie die Äpfel, entfernen das Kerngehäuse und schneiden die Viertel in dünne Spalten – etwa einen halben Zentimeter dick. Je dünner die Spalten, desto saftiger wird der Kuchen. Geben Sie die Apfelspalten in eine Schüssel und beträufeln Sie sie mit dem Zitronensaft. Mischen Sie alles gut durch, damit die Äpfel nicht braun werden. Stellen Sie die Schüssel erstmal beiseite.
Schritt 2: Den Teig zubereiten (ca. 5 Minuten)
Nehmen Sie eine zweite Schüssel. Geben Sie das Mehl, den Zucker, das Ei und die Prise Salz hinein. Die kalte Butter schneiden Sie in kleine Würfel und geben sie dazu. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Mit den Fingerspitzen verreiben Sie die Butter mit dem Mehl, bis eine krümelige Masse entsteht. Das dauert etwa zwei Minuten. Keine Sorge, wenn es nicht perfekt aussieht – kleine Butterstückchen sind völlig in Ordnung. Sie schmelzen im Ofen und machen den Teig schön mürbe. Wenn die Maste zu trocken ist, geben Sie einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Dann formen Sie den Teig zu einer Kugel, wickeln ihn in Frischhaltefolie und legen ihn für 15 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn leichter zu verarbeiten.
Schritt 3: Die Streusel machen (ca. 5 Minuten)
In einer dritten Schüssel vermischen Sie Mehl, Zucker, Zimt und Salz. Die kalte Butter würfeln Sie und geben sie dazu. Jetzt wieder mit den Fingerspitzen verreiben – aber diesmal nicht zu lange. Die Streusel sollen krümelig bleiben, nicht zu einer Masse werden. Wenn Sie zu fest drücken, werden sie später hart. Lassen Sie ruhig einige größere Stücke übrig, das gibt später eine schöne Textur. Stellen Sie die Streusel in den Kühlschrank, bis Sie sie brauchen.
Schritt 4: Den Teig ausrollen und die Form vorbereiten (ca. 5 Minuten)
Heizen Sie den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Legen Sie den Boden der Springform mit Backpapier aus. Den Rand müssen Sie nicht einfetten – der Teig enthält genug Butter. Nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank und rollen Sie ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus – etwa einen halben Zentimeter dick. Das klappt am besten, wenn Sie den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie legen. Dann heben Sie den Teig vorsichtig in die Form und drücken ihn am Rand hoch – etwa zwei Zentimeter. Das gibt dem Kuchen einen schönen Rand, der die Äpfel und Streusel hält.
Schritt 5: Die Äpfel schichten (ca. 5 Minuten)
Jetzt kommen die Äpfel dran. Verteilen Sie die Apfelspalten gleichmäßig auf dem Teigboden. Drücken Sie sie leicht an, damit sie sich setzen. Wenn Sie möchten, können Sie die Äpfel in konzentrischen Kreisen anordnen – das sieht später hübsch aus. Aber ehrlich, ich schütte sie einfach drauf und verteile sie mit den Händen. Das geht schneller und schmeckt genauso gut. Streuen Sie den Zimt und den optionalen Zucker über die Äpfel.
Schritt 6: Die Streusel drauf und ab in den Ofen (ca. 35 Minuten)
Nehmen Sie die Streusel aus dem Kühlschrank und verteilen Sie sie gleichmäßig über den Äpfeln. Drücken Sie sie nicht an – sie sollen locker bleiben. Jetzt kommt der Kuchen in den Ofen, auf die mittlere Schiene. Backen Sie ihn für 30 bis 35 Minuten. Nach 25 Minuten sollten Sie einen Blick hineinwerfen: Die Streusel sollten goldbraun sein, aber nicht zu dunkel. Wenn sie zu schnell bräunen, decken Sie den Kuchen locker mit Alufolie ab. Der Kuchen ist fertig, wenn die Streusel knusprig sind und der Teigrand sich leicht vom Formrand löst. Ein Zahnstocher-Test ist hier nicht nötig – die Äpfel machen den Kuchen saftig, auch wenn der Teig durch ist.
Schritt 7: Abkühlen lassen und genießen (ca. 20 Minuten)
Nehmen Sie den Kuchen aus dem Ofen und lassen Sie ihn in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen – etwa 20 Minuten. Dann lösen Sie vorsichtig den Rand der Springform. Der Kuchen ist noch warm und etwas weich, also heben Sie ihn mit einem Kuchenheber auf eine Platte. Servieren Sie ihn lauwarm oder ganz abgekühlt. Ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis passen wunderbar dazu. Aber ehrlich, pur ist er genauso lecker.
Tipps und Tricks für den perfekten Apfelkuchen
Ich habe diesen Kuchen oft gebacken – und dabei auch einiges falsch gemacht. Damit Ihnen das nicht passiert, hier meine besten Tipps:
- Die Äpfel nicht zu dick schneiden: Dicke Apfelstücke bleiben hart und geben wenig Saft ab. Dünne Spalten werden weich und aromatisch. Mein erster Versuch war mit dicken Stücken – der Kuchen war trocken und die Äpfel bissfest. Seitdem schneide ich sie hauchdünn.
- Butter kalt verwenden: Das ist der Schlüssel zu perfekten Streuseln. Wenn die Butter zu warm ist, werden die Streusel zu einer einzigen Masse. Ich lege die Butter sogar für 10 Minuten ins Gefrierfach, bevor ich die Streusel mache. Das funktioniert jedes Mal.
- Nicht zu lange kneten: Der Teig für den Boden sollte nur so lange geknetet werden, bis er zusammenhält. Zu langes Kneten macht ihn zäh. Einmal habe ich zu viel gearbeitet – der Boden wurde hart wie ein Keks. Seitdem bin ich vorsichtig.
- Den Kuchen nicht zu früh aus der Form nehmen: Er ist noch warm und zerfällt leicht. Warten Sie die 20 Minuten Abkühlzeit ab. Ich habe es einmal eilig gehabt und den Kuchen geviertelt – das war ein Chaos.
- Mit dem Zimt nicht sparen: Die Streusel sind das Herzstück dieses Kuchens. Ein Teelöffel Zimt klingt viel, aber es ist genau richtig. Meine Kinder lieben den Duft, der durch die ganze Küche zieht.
Variationen und Anpassungen
Dieser Apfelkuchen ist ein echtes Allroundtalent. Sie können ihn nach Lust und Laune verändern. Hier sind einige Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Mit Nüssen: Geben Sie 50 g gehackte Walnüsse oder Mandeln zu den Streuseln. Das gibt einen herrlichen Crunch. Ich habe das letzte Weihnachten gemacht, und es war ein voller Erfolg.
- Mit Rosinen: Weichen Sie 50 g Rosinen in etwas Rum oder Apfelsaft ein und geben Sie sie zu den Äpfeln. Das macht den Kuchen noch saftiger und süßer. Perfekt für gemütliche Sonntage.
- Vegan: Ersetzen Sie die Butter durch Margarine und das Ei durch 2 Esslöffel Apfelmus. Der Kuchen wird etwas fester, aber immer noch lecker. Meine Freundin, die vegan lebt, war begeistert.
- Glutenfrei: Verwenden Sie glutenfreies Mehl (eine 1:1-Mischung). Achten Sie darauf, dass die Streusel etwas mehr Butter brauchen, da glutenfreies Mehl mehr Flüssigkeit aufnimmt. Ich habe es mit einer glutenfreien Mehlmischung von Schär ausprobiert – es hat super geklappt.
- Mit anderen Früchten: Im Sommer ersetze ich die Äpfel durch Birnen oder Pfirsiche. Birnen werden etwas weicher, Pfirsiche geben ein fruchtiges Aroma. Beides ist köstlich.
Serviervorschläge und Aufbewahrung
Dieser Kuchen schmeckt am besten lauwarm – aber auch kalt ist er ein Genuss. Hier sind meine Tipps, wie Sie ihn servieren und aufbewahren:
Servieren
Servieren Sie den Kuchen auf einem schönen Teller oder einer Kuchenplatte. Ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis machen ihn noch besser. Für besondere Anlässe bestäube ich den Kuchen mit etwas Puderzucker – das sieht festlich aus. Dazu passt eine Tasse Kaffee oder ein Glas Milch. Meine Kinder lieben ihn zum Nachmittagstee.
Aufbewahrung
Den Kuchen können Sie gut aufbewahren. Wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie oder legen Sie ihn in eine Kuchenbox. Im Kühlschrank hält er sich bis zu 4 Tage. Aber ehrlich, bei uns ist er meistens am nächsten Tag weg. Wenn Sie ihn länger aufbewahren möchten, können Sie ihn einfrieren. Wickeln Sie den Kuchen dazu fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. Im Gefrierfach hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen legen Sie ihn einfach bei Zimmertemperatur auf die Arbeitsplatte – nach etwa 2 Stunden ist er wieder wie frisch gebacken.
Reheating
Wenn Sie den Kuchen warm genießen möchten, heizen Sie den Ofen auf 150 Grad vor und backen Sie ihn für 5 bis 10 Minuten. Oder Sie legen ein Stück für 20 Sekunden in die Mikrowelle – das geht schneller, aber die Streusel werden nicht mehr knusprig. Ich bevorzuge den Ofen, auch wenn es länger dauert.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Dieser Apfelkuchen ist ein Genuss – und mit Maß genossen auch Teil einer ausgewogenen Ernährung. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 8 Stücken):
| Nährwert | Pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 280 kcal |
| Fett | 14 g |
| Kohlenhydrate | 36 g |
| davon Zucker | 18 g |
| Eiweiß | 4 g |
| Ballaststoffe | 2 g |
Die Äpfel liefern Vitamin C und Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind. Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel regulieren – ein Grund mehr, nicht zu sparen. Natürlich ist dieser Kuchen kein Diät-Rezept, aber ein Stück am Wochenende schadet niemandem. Ich sehe ihn als kleine Auszeit vom Alltag, die man sich ruhig gönnen darf.
Fazit: Warum dieser Kuchen in Ihre Rezeptsammlung gehört
Dieser familienfreundliche Apfelkuchen mit Zimtstreuseln ist mehr als nur ein Rezept. Er ist ein Stück Heimat, ein Duft, der Kindheitserinnerungen weckt, und eine Möglichkeit, der Familie eine Freude zu machen. Mit einfachen Zutaten, wenig Aufwand und einer kleinen Springform zaubern Sie einen Kuchen, der alle begeistert. Ob zum Kaffee, als Dessert oder einfach so – er passt immer. Probieren Sie ihn aus, und Sie werden sehen, warum ich ihn immer wieder backe. Und wenn Sie eigene Ideen haben – ob mit Nüssen, anderen Früchten oder einer anderen Gewürzmischung – teilen Sie sie in den Kommentaren. Ich bin gespannt, wie er bei Ihnen schmeckt. Backen Sie los, und genießen Sie jeden Bissen!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Kuchen auch ohne Springform backen?
Ja, das geht. Verwenden Sie eine kleine Auflaufform oder eine Kastenform. Der Kuchen wird dann etwas flacher, backt aber genauso gut. Passen Sie die Backzeit an – nach 25 Minuten prüfen, ob die Streusel goldbraun sind.
Kann ich gefrorene Äpfel verwenden?
Ja, aber lassen Sie sie vorher auftauen und tupfen Sie sie trocken. Gefrorene Äpfel geben mehr Flüssigkeit ab, was den Teig durchweichen kann. Am besten verwenden Sie frische Äpfel – das schmeckt einfach am besten.
Warum werden meine Streusel nicht knusprig?
Das liegt meist an zu warmer Butter. Die Butter muss kalt sein, und Sie sollten die Streusel nicht zu lange kneten. Legen Sie die Streusel vor dem Backen für 10 Minuten in den Kühlschrank – das hilft.
Kann ich den Zucker reduzieren?
Ja, Sie können den Zucker um etwa 20 Prozent reduzieren. Der Kuchen wird dann weniger süß, aber die Äpfel geben genug natürliche Süße. Probieren Sie es einfach aus – backen ist ja keine Wissenschaft.
Wie lange hält sich der Kuchen?
Im Kühlschrank bis zu 4 Tage, eingefroren bis zu 3 Monate. Wickeln Sie ihn gut ein, damit er nicht austrocknet. Am besten schmeckt er am ersten Tag – aber bei uns ist er meistens schneller weg.
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Familienfreundlicher Apfelkuchen mit Zimtstreuseln
Dieser einfache Apfelkuchen mit buttrigen Zimtstreuseln ist perfekt für die kleine Springform (18 cm) und ideal für vier Personen. Mit wenigen Zutaten und in nur 15 Minuten Vorbereitung zaubern Sie einen saftigen Kuchen, der nach Heimat schmeckt.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 35 Minuten
- Total Time: 50 Minuten
- Yield: 4 Portionen (8 Stücke) 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g Mehl (Type 405) (ca. 1 1/2 Tassen)
- 100 g kalte Butter (ca. 7 EL)
- 80 g Zucker (ca. 6 EL)
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 3 mittelgroße Äpfel (ca. 400 g, z. B. Boskop oder Elstar)
- 1 EL Zitronensaft
- 1 TL Zimt
- 1 EL Zucker (optional, falls Äpfel sehr sauer sind)
- 100 g Mehl (für Streusel) (ca. 3/4 Tasse)
- 60 g Butter (für Streusel) (ca. 4 EL)
- 50 g Zucker (für Streusel, gemischt aus 30 g weißem und 20 g braunem Zucker) (ca. 4 EL)
- 1 TL Zimt (für Streusel)
- 1 Prise Salz (für Streusel)
Instructions
- Äpfel vorbereiten: Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten (ca. 0,5 cm dick) schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und vermischen. Beiseitestellen.
- Teig zubereiten: Mehl, Zucker, Ei und Salz in einer Schüssel vermischen. Kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben und mit den Fingerspitzen zu einer krümeligen Masse verreiben. Bei Bedarf 1 EL kaltes Wasser hinzufügen. Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 15 Minuten kühl stellen.
- Streusel machen: Mehl, Zucker, Zimt und Salz in einer Schüssel vermischen. Kalte Butter in Würfeln dazugeben und mit den Fingerspitzen zu krümeligen Streuseln verreiben (nicht zu lange). Kühl stellen.
- Ofen vorheizen und Form vorbereiten: Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Boden der Springform (18 cm) mit Backpapier auslegen. Teig auf bemehlter Fläche ca. 0,5 cm dick ausrollen, in die Form legen und einen ca. 2 cm hohen Rand formen.
- Äpfel schichten: Apfelspalten gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen und leicht andrücken. Mit Zimt und optionalem Zucker bestreuen.
- Streusel daraufgeben und backen: Streusel gleichmäßig über den Äpfeln verteilen (nicht andrücken). Kuchen auf mittlerer Schiene 30–35 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind. Falls nötig, nach 25 Minuten mit Alufolie abdecken.
- Abkühlen lassen und servieren: Kuchen in der Form auf einem Gitter ca. 20 Minuten abkühlen lassen. Dann vorsichtig den Springformrand lösen und den Kuchen auf eine Platte heben. Lauwarm oder ganz abgekühlt servieren.
Notes
Butter für Teig und Streusel muss kalt sein – am besten 10 Minuten ins Gefrierfach legen. Äpfel nicht zu dick schneiden, damit der Kuchen saftig wird. Streusel nicht zu lange kneten, sonst werden sie hart. Kuchen vor dem Anschneiden 20 Minuten abkühlen lassen, sonst zerfällt er.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (bei 8 Stück
- Calories: 280
- Sugar: 18
- Sodium: 0.2
- Fat: 14
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 36
- Fiber: 2
- Protein: 4
Keywords: Apfelkuchen, Zimtstreusel, Familienrezept, einfacher Kuchen, kleine Springform, saftiger Apfelkuchen


