Geschrieben von

Ivy York

Veröffentlicht

Einfacher selbstgemachter Apfel-Birnen-Saft: Bestes Rezept ohne Entsafter

Fertig in 60 Minuten
Portionen 4-6 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Die Frau vom Gemüsestand auf dem Wochenmarkt beobachtete mich, wie ich etwas hilflos zwischen den Apfelkisten stand. Sie sagte erst gar nichts, kam dann einfach um den Stand herum, nahm einen Apfel in die Hand, drückte kurz dagegen und reichte ihn mir mit einem Nicken. „Den hier”, sagte sie, „und den da drüben, die gelbe Birne. Mehr brauchst du nicht für einen guten Saft.” Ich hatte nicht mal gefragt, aber sie hatte genau gesehen, was ich eigentlich wollte. Ich stand da mit drei Äpfeln und zwei Birnen, bezahlte und dachte: Na gut, dann mach ich jetzt wohl Saft. Zu Hause angekommen, wurde mir klar, dass ich gar keinen Entsafter besitze. Also stand ich da, mit Obst in der Hand und ohne Plan. Aber wisst ihr was? Manchmal sind die besten Rezepte die, die man aus der Not heraus erfindet. Dieser einfache selbstgemachte Apfel-Birnen-Saft ohne Entsafter ist genau so entstanden – aus einer spontanen Idee und einem vollen Obstkorb. Und jetzt, Monate später, mache ich ihn absichtlich so. Er ist einfach, er schmeckt nach purem Herbst und ich schwöre, ihr werdet keinen Entsafter vermissen.

Warum ihr diesen Apfel-Birnen-Saft lieben werdet

Ich hab diesen Saft inzwischen bestimmt zwanzig Mal gemacht. Für mich allein, für Gäste, für Kindergeburtstage. Und jedes Mal bin ich überrascht, wie einfach es geht und wie gut er schmeckt. Ehrlich, ich hab anfangs gedacht, das kann doch nicht funktionieren ohne teures Gerät. Aber es funktioniert. Und wie!

  • Kein Entsafter nötig: Ihr braucht nur einen Topf, ein Sieb und etwas Geduld. Das wars. Keine Spezialgeräte, die in der Ecke verstauben.
  • Einfache Zutaten: Äpfel und Birnen – mehr ist nicht im Spiel. Vielleicht ein Spritzer Zitrone, aber das ist optional. Alles Zutaten, die ihr wahrscheinlich schon im Haus habt.
  • Perfekt für den Herbst: Wenn die Obstbäume voll hängen und man nicht weiß, wohin mit all den Äpfeln und Birnen. Dieses Rezept rettet euch vor faulem Obst, versprochen!
  • Ein echtes Geschmackserlebnis: Der Saft schmeckt frisch, fruchtig und nach genau dem, was drin ist. Keine künstlichen Aromen, kein zugesetzter Zucker. Nur purer Obstgenuss.
  • Familienfreundlich: Meine Nichte, die sonst nur Limo trinkt, liebt diesen Saft. Und ich fühl mich gut dabei, ihr etwas Gesundes zu geben, das sie freiwillig trinkt.

Was diesen Saft von gekauften Säften unterscheidet? Es ist die Frische. Der Moment, wenn ihr die erste Tasse probiert und die Aromen noch lebendig sind. Er ist nicht pasteurisiert, nicht haltbar gemacht – er ist einfach nur Saft, so wie er sein sollte. Und das Beste: Ihr kontrolliert, welche Äpfel und Birnen reinkommen. Süß, säuerlich, ganz wie ihr es mögt.

Welche Zutaten ihr braucht

Für diesen einfachen selbstgemachten Apfel-Birnen-Saft ohne Entsafter braucht ihr wirklich nicht viel. Die Zutatenliste ist kurz, aber jede Komponente spielt ihre Rolle. Ich zeig euch, worauf es ankommt.

  • 1 kg Äpfel (gemischt, etwa 5-6 mittelgroße): Ich nehme am liebsten eine Mischung aus süßen und säuerlichen Sorten. Elstar, Jonagold oder Boskoop sind perfekt. Die säuerlichen Äpfel geben dem Saft eine frische Note, die süßen sorgen für die natürliche Süße. Probiert verschiedene Sorten aus – jeder Apfel verändert den Geschmack ein bisschen.
  • 500 g Birnen (etwa 3-4 Stück, reif aber nicht matschig): Birnen bringen eine wunderbare Milde und Süße in den Saft. Ich bevorzuge Williams-Christ-Birnen oder Conference-Birnen. Achtet darauf, dass sie reif sind, aber noch fest – zu weiche Birnen machen den Saft matschig. (Meine Oma hat immer gesagt: „Die Birne muss nachgeben, wenn man sie drückt, aber nicht zerfließen.”)
  • 1 Zitrone (optional, Saft): Der Zitronensaft verhindert, dass der Apfel-Birnen-Saft braun wird. Er bewahrt die helle, frische Farbe und gibt dem Saft eine dezente Säure, die die Süße der Birnen ausgleicht. Ich empfehle ihn, aber wenn ihr es pur mögt, lasst ihn weg.
  • 1-2 EL Zucker (optional): Ehrlich, ich brauche keinen Zucker. Die Äpfel und Birnen sind süß genug. Aber wenn ihr es besonders süß mögt oder die Früchte sehr säuerlich sind, könnt ihr etwas Zucker oder Honig hinzufügen. Ich hab das noch nie gemacht, aber jeder, wie er mag.
  • 500 ml Wasser: Das Wasser brauchen wir zum Kochen. Es hilft, die Aromen aus den Früchten zu lösen, und verdunstet zum Teil während des Kochvorgangs. Am Ende bleibt ein konzentrierter, fruchtiger Saft.

Ein Tipp zur Auswahl der Äpfel: Ich kaufe meine Äpfel immer auf dem Markt oder direkt vom Bauern. Die sind oft nicht so perfekt poliert wie aus dem Supermarkt, aber sie schmecken tausendmal besser. Und für Saft ist es egal, ob sie kleine Druckstellen haben – einfach großzügig wegschneiden. Auch Birnen aus dem eigenen Garten sind ideal, wenn ihr das Glück habt, einen Birnbaum zu kennen.

Für die Zubereitung: Wascht das Obst gründlich. Entfernt die Stiele und Blütenansätze. Ihr müsst die Schale nicht schälen! Die Schale enthält viele Vitamine und Aromen. Aber ihr solltet die Früchte vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Kerne würden den Saft bitter machen. (Glaubt mir, ich hab das einmal vergessen und der Saft schmeckte echt seltsam.)

Welche Küchengeräte ihr benötigt

Das Schöne an diesem Rezept: Ihr braucht wirklich keine Spezialausrüstung. Ich hab alles in meiner ganz normalen Küche gefunden. Hier ist, was ihr braucht:

  • Großer Topf (mindestens 3 Liter Fassungsvermögen): Ich verwende meinen alten Suppentopf. Er muss groß genug sein, damit das Obst und das Wasser hineinpassen und noch etwas Platz zum Kochen bleibt.
  • Scharfes Messer und Schneidebrett: Zum Vierteln der Äpfel und Birnen und Entfernen der Kerngehäuse. Ein gutes Messer macht die Arbeit leichter – und sicherer!
  • Kartoffelstampfer oder Gabel: Nach dem Kochen müsst ihr das Obst etwas zerdrücken, um den Saft freizusetzen. Ein Kartoffelstampfer ist ideal, aber eine Gabel tut es auch. Ich hab mal einen Holzlöffel benutzt – auch okay, aber etwas mühsam.
  • Feines Sieb oder Passiertuch: Zum Abseihen des Saftes. Ein feines Sieb reicht aus, aber wenn ihr einen ganz klaren Saft wollt, nehmt ein Passiertuch (ein sauberes Geschirrtuch oder ein Mulltuch). Ich persönlich mag den Saft mit etwas Fruchtfleisch – das gibt mehr Geschmack.
  • Große Schüssel oder Kanne: Zum Auffangen des abgeseihten Saftes. Sie sollte hitzebeständig sein, denn der Saft ist noch heiß.
  • Einmachgläser oder Flaschen: Zum Abfüllen des fertigen Saftes. Ich recycle alte Saftflaschen oder verwende Einmachgläser mit Schraubdeckel. Sie müssen sauber und trocken sein.

Falls ihr kein feines Sieb habt, kein Problem. Ein normaler Durchschlag, ausgelegt mit einem Küchentuch, funktioniert genauso gut. Oder ihr lasst den Saft einfach etwas länger stehen, damit sich die Schwebstoffe setzen, und gießt ihn dann vorsichtig ab. Ich hab schon alles Mögliche ausprobiert, und es hat immer funktioniert. Der Saft wird vielleicht nicht glasklar, aber das ist ja auch nicht nötig.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Einfacher selbstgemachter Apfel-Birnen-Saft ohne Entsafter preparation steps

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeig euch jeden Schritt, damit nichts schiefgehen kann.

  1. Obst vorbereiten (5 Minuten): Wascht die Äpfel und Birnen gründlich unter fließendem Wasser. Viertelt sie und entfernt die Kerngehäuse. Schneidet faule Stellen oder Druckstellen großzügig weg. Die Schale bleibt dran – sie gibt Farbe und Aroma.
  2. Obst kochen (20-30 Minuten): Gebt die vorbereiteten Früchte in den großen Topf. Gießt das Wasser dazu. Stellt den Topf auf den Herd und bringt alles bei mittlerer Hitze zum Kochen. Reduziert dann die Hitze und lasst das Obst etwa 20 Minuten köcheln, bis es weich ist und sich leicht zerdrücken lässt. Die Äpfel sollten auseinanderfallen, die Birnen ganz weich sein. Rührt ab und zu um, damit nichts anbrennt.
  3. Obst zerdrücken (2 Minuten): Nehmt den Topf vom Herd. Mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel zerdrückt ihr das gekochte Obst gründlich. Je mehr ihr zerdrückt, desto mehr Saft wird freigesetzt. Ich stampfe so lange, bis keine großen Stücke mehr zu sehen sind und eine Art Brei entsteht.
  4. Saft abseihen (10-15 Minuten): Stellt das feine Sieb über eine große Schüssel oder Kanne. Gießt den Obstbrei in das Sieb. Lasst den Saft durchlaufen. Drückt die festen Bestandteile mit einem Löffel aus, um den letzten Saft herauszuholen. Wenn ihr einen ganz klaren Saft wollt, gebt den Saft ein zweites Mal durch das Sieb oder verwendet ein Passiertuch. Ich drücke immer kräftig, denn ich will den ganzen Geschmack.
  5. Saft abschmecken (1 Minute): Probiert den Saft. Ist er süß genug? Wenn nicht, gebt etwas Zucker oder Honig hinzu und rührt um. Gebt den Zitronensaft hinzu, falls ihr ihn verwendet. Er verleiht dem Saft eine frische Note und bewahrt die helle Farbe. Ich mag den Saft am liebsten pur, ohne Zucker und mit einem Spritzer Zitrone.
  6. Saft abfüllen (5 Minuten): Füllt den heißen Saft vorsichtig in die vorbereiteten Flaschen oder Gläser. Verschließt sie sofort. Wenn ihr den Saft länger aufbewahren wollt, stellt die gefüllten Gläser für etwa 10 Minuten auf den Kopf – das erzeugt ein Vakuum und macht den Saft haltbarer. (Aber vorsichtig, die Gläser sind heiß! Ich heb sie immer mit einem Geschirrtuch an.)
  7. Saft kühlen (mindestens 1 Stunde): Lasst den Saft auf Raumtemperatur abkühlen, stellt ihn dann in den Kühlschrank. Gekühlt schmeckt er am besten. Ich warte immer ungeduldig, bis er kalt ist, und gönne mir dann ein großes Glas.

Ein wichtiger Hinweis: Der Saft ist nicht lange haltbar, wenn ihr ihn nicht sterilisiert habt. Im Kühlschrank hält er sich etwa 3-5 Tage. Zum Haltbarmachen könnt ihr die verschlossenen Gläser für 20 Minuten bei 80°C im Ofen oder im Wasserbad einkochen. Aber ich mach immer nur so viel, wie ich in ein paar Tagen trinken kann. Frisch schmeckt er einfach am besten!

Tipps und Tricks für den perfekten Saft

Ich hab in den letzten Monaten einiges gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit euer Apfel-Birnen-Saft perfekt wird.

  • Die richtige Obstmischung: Das Verhältnis von Äpfeln zu Birnen ist Geschmackssache. Ich mag 2:1 (Äpfel zu Birnen), weil die Birnen eine schöne Süße bringen, die Äpfel aber für die frische Säure sorgen. Probiert verschiedene Mischungen aus – vielleicht mögt ihr es lieber süßer (mehr Birnen) oder säuerlicher (mehr Äpfel).
  • Nicht zu lange kochen: Das Obst sollte weich sein, aber nicht zu Brei kochen. Wenn ihr es zu lange kocht, verliert der Saft an Frische und schmeckt eher nach Kompott. 20 Minuten sind meist perfekt.
  • Den Saft nicht zu stark auspressen: Wenn ihr die festen Bestandteile zu stark auspresst, kann der Saft trüb werden und etwas bitter schmecken. Drückt sie nur sanft aus. Ich mach das immer mit der Rückseite eines Löffels.
  • Kalt genießen: Der Saft schmeckt am besten, wenn er gut gekühlt ist. Stellt ihn für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank, bevor ihr ihn trinkt. Mit ein paar Eiswürfeln ist er im Sommer ein Traum.
  • Eigene Fehler sind erlaubt: Mein erster Saft war viel zu wässrig, weil ich zu viel Wasser genommen hatte. Der zweite war zu bitter, weil ich die Kerne nicht entfernt hatte. Aber beim dritten Mal war er perfekt. Lasst euch nicht entmutigen! Jeder Fehler ist eine Lektion.

Ein weiterer Tipp: Wenn ihr den Saft für Kinder macht, könnt ihr ihn mit etwas Mineralwasser aufspritzen. Das macht ihn zu einer leckeren, gesunden Limonade. Meine kleine Nichte liebt das. Und ich hab ein schlechtes Gewissen weniger, wenn sie Saft trinkt.

Variationen und Anpassungen

Dieses Rezept ist eine Basis, die ihr nach Lust und Laune verändern könnt. Ich hab schon einiges ausprobiert und hier sind meine Lieblingsvarianten.

  • Mit Ingwer und Zitrone: Für eine winterliche Variante gebt ihr ein daumengroßes Stück frischen Ingwer (geschält und in Scheiben) beim Kochen mit dazu. Der Ingwer gibt dem Saft eine angenehme Schärfe und wärmt von innen. Ein Spritzer Zitrone rundet das Ganze ab. Perfekt für kalte Tage!
  • Mit Karotten: Fügt 2-3 geschälte und in Stücke geschnittene Karotten hinzu. Der Saft wird etwas süßer und bekommt eine schöne orange Farbe. Die Karotten passen überraschend gut zu Äpfeln und Birnen. Das ist mein Geheimtipp für mehr Vitamine.
  • Mit Minze oder Zimt: Gebt beim Kochen ein paar frische Minzblätter oder eine Zimtstange hinzu. Die Minze verleiht dem Saft eine erfrischende Note, der Zimt macht ihn herbstlich-würzig. Ich liebe die Zimt-Variante im Oktober, wenn die Blätter fallen.
  • Für Allergiker: Dieser Saft ist von Natur aus glutenfrei, laktosefrei und vegan. Wenn ihr auf bestimmte Obstsorten allergisch reagiert, tauscht die Äpfel oder Birnen einfach gegen andere Früchte aus (z.B. Quitten oder Pfirsiche).
  • Zuckerfrei: Wie gesagt, ich brauche keinen Zucker. Die natürliche Süße der Früchte reicht völlig aus. Wenn ihr es besonders zuckerarm mögt, wählt säuerliche Apfelsorten wie Boskoop oder Granny Smith.

Ich hab neulich eine Variante mit einem Schuss Orangensaft probiert. Das war auch lecker, aber der reine Apfel-Birnen-Geschmack ist mir lieber. Experimentiert einfach selbst – ihr werdet eure Lieblingsvariante finden.

Servier- und Aufbewahrungstipps

Wie serviert man diesen Saft am besten? Und wie bewahrt man ihn auf, damit er lange frisch bleibt? Hier sind meine Erfahrungen.

Servieren: Der selbstgemachte Apfel-Birnen-Saft schmeckt am besten gut gekühlt. Serviert ihn in einem schönen Glas mit ein paar Eiswürfeln. Ein Minzblatt oder eine dünne Apfelscheibe am Glasrand machen optisch etwas her. Ich trinke ihn gerne zum Frühstück oder als Erfrischung am Nachmittag. Er passt auch hervorragend zu einem Brunch-Buffet oder als Aperitif zu herzhaften Gerichten.

Aufbewahrung: Im Kühlschrank hält sich der Saft in einer verschlossenen Flasche oder einem Glas etwa 3-5 Tage. Achtet darauf, dass die Behälter sauber und trocken sind. Schüttelt die Flasche vor dem Trinken kurz, da sich etwas Fruchtfleisch absetzen kann. Das ist völlig normal und kein Zeichen von Verderb.

Einfrieren: Ihr könnt den Saft auch einfrieren. Füllt ihn in Gefrierbeutel oder -flaschen (nicht ganz voll, da die Flüssigkeit gefriert und sich ausdehnt). Im Gefrierfach hält er sich mehrere Monate. Zum Auftauen stellt ihr die Flasche einfach über Nacht in den Kühlschrank. Oder ihr friert den Saft in Eiswürfelbehältern ein und verwendet die Würfel für Smoothies oder kalte Getränke.

Haltbarmachen: Wenn ihr den Saft länger haltbar machen wollt, kocht die verschlossenen Gläser für 20 Minuten bei 80°C im Wasserbad oder Ofen ein. So ist er mehrere Monate haltbar, ohne zu verderben. Ich mach das immer, wenn ich einen großen Obstvorrat verarbeiten will.

Ein Tipp: Die Aromen des Safts entfalten sich nach ein paar Stunden im Kühlschrank noch besser. Er schmeckt am nächsten Tag oft noch intensiver als direkt nach der Zubereitung. Also plant etwas Vorlaufzeit ein, wenn ihr ihn für Gäste servieren wollt.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Dieser Apfel-Birnen-Saft ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier sind die wichtigsten Nährwerte und Vorteile.

Ungefähre Nährwerte pro Glas (200 ml):

  • Kalorien: ca. 90-110 kcal (je nach Süße der Früchte)
  • Kohlenhydrate: ca. 22-26 g (natürlicher Fruchtzucker)
  • Ballaststoffe: ca. 1-2 g (durch das Fruchtfleisch)
  • Vitamin C: ca. 10-15 mg (durch die Äpfel und optional die Zitrone)
  • Kalium: ca. 200-250 mg

Gesundheitliche Vorteile: Äpfel sind reich an Antioxidantien und Ballaststoffen, die die Verdauung fördern. Birnen enthalten viel Kalium, das gut für Herz und Kreislauf ist. Zusammen sind sie eine wahre Vitaminbombe. Der Saft ist von Natur aus zuckerarm (wenn ihr keinen Zucker hinzufügt) und enthält keine künstlichen Zusätze. Er ist eine tolle Alternative zu gesüßten Fruchtsäften aus dem Supermarkt.

Diätetische Hinweise: Der Saft ist vegan, glutenfrei und laktosefrei. Er eignet sich für eine ausgewogene Ernährung und kann auch in einer Diät genossen werden (in Maßen, wegen des Fruchtzuckers). Wenn ihr auf die Kalorien achtet, verdünnt den Saft mit etwas Wasser oder Mineralwasser.

Ich persönlich trinke den Saft gerne als Teil eines gesunden Frühstücks. Er gibt mir Energie für den Tag und ich hab das Gefühl, etwas Gutes für meinen Körper zu tun. Und das Beste: Er schmeckt einfach fantastisch!

Fazit

Dieser einfache selbstgemachte Apfel-Birnen-Saft ohne Entsafter ist ein echtes Herzensprojekt für mich. Er erinnert mich an den Herbst, an die Frau vom Markt, die mir gezeigt hat, dass es nicht immer die komplizierten Rezepte sind, die am besten schmecken. Manchmal reichen ein paar gute Zutaten, ein bisschen Zeit und die Bereitschaft, etwas Neues auszuprobieren.

Ich hoffe, ihr probiert dieses Rezept aus. Es ist so einfach, dass es fast schon peinlich ist, es ein Rezept zu nennen. Aber es schmeckt so gut, dass ihr es immer wieder machen werdet. Ihr könnt die Mengen anpassen, die Früchte variieren und eure ganz eigene Version kreieren. Das ist das Schöne an diesem Saft – er ist für jeden da und kann von jedem gemacht werden.

Habt ihr das Rezept ausprobiert? Oder habt ihr eigene Variationen? Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren erzählt, wie es euch gelungen ist. Oder teilt das Rezept mit euren Freunden, damit auch sie den Genuss erleben. Und wenn ihr Fragen habt, fragt einfach – ich antworte immer gern. Lasst es euch schmecken!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch andere Früchte verwenden?

Ja, absolut! Ihr könnt Äpfel und Birnen durch andere Früchte ersetzen oder ergänzen. Quitten, Pfirsiche, Aprikosen oder sogar Rhabarber (dann braucht ihr etwas mehr Zucker) sind tolle Alternativen. Achtet nur darauf, dass die Früchte reif sind und gut zusammenpassen.

Wie lange ist der selbstgemachte Saft haltbar?

Im Kühlschrank hält er sich etwa 3-5 Tage. Wenn ihr ihn sterilisiert (z.B. im Wasserbad), ist er mehrere Monate haltbar. Eingefroren überlebt er sogar bis zu einem Jahr. Aber ich empfehle, ihn frisch zu genießen – da schmeckt er am besten.

Muss ich die Schale entfernen?

Nein, das ist nicht nötig. Die Schale enthält viele Vitamine und Aromen. Wascht die Früchte nur gründlich, um eventuelle Rückstände zu entfernen. Wenn ihr aber einen ganz klaren Saft wollt, könnt ihr die Schale vor dem Kochen entfernen. Das ist aber eher eine Geschmacksfrage.

Kann ich den Saft auch für Kinder machen?

Ja, auf jeden Fall! Er ist eine gesunde Alternative zu gekauften Säften. Für Kleinkinder könnt ihr den Saft mit Wasser verdünnen, um den Zuckergehalt zu reduzieren. Meine Nichte liebt ihn mit etwas Mineralwasser als „Kinder-Limo”.

Warum wird mein Saft braun?

Das liegt an der Oxidation der Früchte. Ein Spritzer Zitronensaft verhindert das Braunwerden und bewahrt die helle Farbe. Auch das schnelle Abkühlen und Kühlen des Safts hilft. Wenn der Saft bereits braun ist, ist das kein Grund zur Sorge – er schmeckt trotzdem gut, sieht nur nicht mehr so hübsch aus.

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Einfacher selbstgemachter Apfel-Birnen-Saft ohne Entsafter recipe

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Einfacher selbstgemachter Apfel-Birnen-Saft: Bestes Rezept ohne Entsafter

Dieser einfache selbstgemachte Apfel-Birnen-Saft wird ohne Entsafter zubereitet und schmeckt frisch, fruchtig und nach purem Herbst. Perfekt, wenn der Obstkorb überquillt und Sie keine Spezialgeräte besitzen.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Getränk
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 kg Äpfel (gemischt, etwa 56 mittelgroße, z. B. Elstar, Jonagold oder Boskoop)
  • 500 g Birnen (etwa 34 Stück, reif aber nicht matschig, z. B. Williams-Christ oder Conference)
  • 1 Zitrone (optional, Saft)
  • 12 EL Zucker (optional)
  • 500 ml Wasser

Instructions

  1. Obst vorbereiten (5 Minuten): Wascht die Äpfel und Birnen gründlich unter fließendem Wasser. Viertelt sie und entfernt die Kerngehäuse. Schneidet faule Stellen oder Druckstellen großzügig weg. Die Schale bleibt dran.
  2. Obst kochen (20-30 Minuten): Gebt die vorbereiteten Früchte in den großen Topf. Gießt das Wasser dazu. Stellt den Topf auf den Herd und bringt alles bei mittlerer Hitze zum Kochen. Reduziert dann die Hitze und lasst das Obst etwa 20 Minuten köcheln, bis es weich ist und sich leicht zerdrücken lässt. Rührt ab und zu um.
  3. Obst zerdrücken (2 Minuten): Nehmt den Topf vom Herd. Mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel zerdrückt ihr das gekochte Obst gründlich, bis keine großen Stücke mehr zu sehen sind.
  4. Saft abseihen (10-15 Minuten): Stellt das feine Sieb über eine große Schüssel oder Kanne. Gießt den Obstbrei in das Sieb. Lasst den Saft durchlaufen. Drückt die festen Bestandteile mit einem Löffel aus, um den letzten Saft herauszuholen.
  5. Saft abschmecken (1 Minute): Probiert den Saft. Gebt bei Bedarf Zucker oder Honig hinzu. Fügt den Zitronensaft hinzu, falls verwendet.
  6. Saft abfüllen (5 Minuten): Füllt den heißen Saft vorsichtig in die vorbereiteten Flaschen oder Gläser. Verschließt sie sofort.
  7. Saft kühlen (mindestens 1 Stunde): Lasst den Saft auf Raumtemperatur abkühlen, stellt ihn dann in den Kühlschrank. Gekühlt schmeckt er am besten.

Notes

Der Saft ist im Kühlschrank etwa 3-5 Tage haltbar. Zum Haltbarmachen die verschlossenen Gläser 20 Minuten bei 80°C im Wasserbad oder Ofen einkochen. Für eine klare Saftvariante ein Passiertuch verwenden. Die Aromen entfalten sich nach einigen Stunden im Kühlschrank besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Glas (200 ml)
  • Calories: 100
  • Sugar: 20
  • Sodium: 5
  • Carbohydrates: 24
  • Fiber: 1.5
  • Protein: 1

Keywords: Apfel-Birnen-Saft, selbstgemachter Saft, ohne Entsafter, Herbstrezept, Fruchtsaft, einfach, vegan, glutenfrei

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