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Diese California Rolls sollten eigentlich ganz anders aussehen. Ich hatte mir vorgenommen, endlich mal richtige Maki-Rollen hinzubekommen – diese perfekten kleinen Kreise mit dem Nori außen, wie im Restaurant. Aber dann war ich zu gierig. Statt die noriblätter erst richtig zu rösten, habe ich sie einfach draufgeklebt. Und statt den Reis schön abkühlen zu lassen, war ich zu ungeduldig. Das Ergebnis war eine klebrige Katastrophe. Das Nori hat sich geweilt, der Reis ist überall hin gekleckert und ich stand da mit einer Rolle, die aussah, als hätte ein Kleinkind sie gebaut. Ich war kurz davor, alles wegzuwerfen.
Dann fiel mir ein: California Rolls machen die Japaner ja genau andersherum! Reis außen, Nori innen. Vielleicht war mein anfängliches Desaster gar kein Fehler, sondern eine ungeplante Fügung. Ich drehte also die Blätter um, wickelte den Reis drum herum – und siehe da: Es funktionierte auf Anhieb. Die Rollen waren zwar noch nicht schön, aber sie hielten. Seit diesem Tag habe ich nie wieder Nori-außen-Rollen gemacht. Die California Roll ist nicht nur einfacher für Anfänger – sie schmeckt mir inzwischen sogar besser. Vielleicht geht es dir ja genauso, wenn du das erste Mal Sushi selber machst. Lass dich nicht von perfekten Bildern abschrecken. Manchmal führt der größte Fehler zur besten Lösung.
Warum du diese California Rolls lieben wirst
Diese California Rolls sind der perfekte Einstieg in die Sushi-Welt. Sie schmecken nicht nur fantastisch, sondern sind auch unglaublich einfach zuzubereiten. Ich habe sie inzwischen Dutzende Male gemacht und sie werden jedes Mal besser.
- Schnell & Einfach: In unter 30 Minuten hast du frische, hausgemachte Sushi-Rollen auf dem Tisch. Perfekt für einen spontanen Sushi-Abend unter der Woche.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Lebensmittel nötig. Die meisten Zutaten bekommst du im Supermarkt – sogar den Sushi-Reis und das Nori.
- Perfekt für Anfänger: Die California Roll ist die Anfänger-freundlichste Sushi-Variante überhaupt. Reis außen bedeutet weniger Kleberei und mehr Kontrolle.
- Immer ein Hit: Ob für die Familie, Freunde oder einen besonderen Anlass – California Rolls kommen bei jedem gut an. Selbst Sushi-Muffel lieben sie.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus cremiger Avocado, frischer Gurke und zartem Krabbenfleisch ist einfach himmlisch. Dazu der würzige Reis und das salzige Nori – perfekt.
Was diese California Rolls von anderen unterscheidet? Es ist die spezielle Technik, den Reis außen zu haben. Das macht sie nicht nur einfacher zu rollen, sondern sorgt auch für eine angenehm weiche Textur, die im Mund zergeht. Und ehrlich gesagt: Nori von innen schmeckt viel besser, weil es durch den Reis weich wird und nicht so dominant ist.
Dieses Rezept habe ich nach vielen Fehlversuchen perfektioniert. Ich habe gelernt, wie man den Reis genau richtig würzt, die Avocado schneidet und die Rollen sauber verschließt. Jetzt gebe ich dieses Wissen an dich weiter. Du wirst sehen: Mit dieser Anleitung gelingen dir California Rolls garantiert beim ersten Mal.
Welche Zutaten du brauchst
Dieses Rezept verwendet einfache, frische Zutaten, um den authentischen California-Roll-Geschmack zu liefern. Die meisten davon hast du vielleicht sogar schon zu Hause oder bekommst sie im nächsten Supermarkt.
Für den Sushi-Reis
- 200 g Sushi-Reis (Rundkornreis, z.B. Koshihikari oder Milchreis als Alternative)
- 250 ml Wasser
- 3 EL Reisessig (oder Apfelessig mit etwas Zucker)
- 1 EL Zucker
- 1/2 TL Salz
Tipp: Ich verwende am liebsten den Sushi-Reis von Yutaka oder Tamanishiki. Der Reis wird schön klebrig, ohne zu matschig zu sein.
Für die Füllung

- 1 reife Avocado (fest, aber mit etwas Nachgiebigkeit – sie sollte nicht zu weich sein)
- 1/2 Gurke (klein, ohne Kerne)
- 100 g Krabbenfleisch (Surimi-Sticks gehen auch, aber echte Krabben schmecken besser)
- 2 EL Mayonnaise (japanische Mayo wie Kewpie ist ideal, aber normale geht auch)
- 1 TL Sesamöl (optional, für extra Aroma)
Für das Rollen
- 4 Nori-Blätter (getoastet oder ungetoastet – für California Rolls nimm ungetoastet)
- 2 EL geröstete Sesamsamen (weiß oder schwarz – ich mische beide)
- Reiswein oder Wasser zum Anfeuchten der Hände
Zum Servieren
- Sojasauce (zum Dippen)
- Eingelegter Ingwer (Gari – zum Geschmacksausgleich zwischen den Rollen)
- Wasabi (nach Geschmack – aber Vorsicht, das Zeug ist scharf!)
Substitutionshinweise: Für eine glutenfreie Variante achte darauf, dass die Sojasauce glutenfrei ist (Tamari). Statt Krabbenfleisch kannst du auch Räucherlachs oder gebratenen Tofu nehmen. Die Avocado lässt sich durch Mango ersetzen – das gibt eine süße Note, die überraschend gut passt.
Ausrüstung, die du brauchst
Du brauchst kein teures Sushi-Equipment. Mit diesen einfachen Werkzeugen klappt es trotzdem.
- Bambusmatte (Makisu): Das absolute Muss. Sie hilft dir, die Rollen gleichmäßig und fest zu wickeln. Gibt es für ein paar Euro im Asia-Laden oder online.
- Scharfes Messer: Ein großes, scharfes Messer ist entscheidend. Ich verwende ein Santoku-Messer. Stumpfe Messer zerquetschen die Rollen nur.
- Reiskocher oder Topf: Ein Reiskocher macht den Reis perfekt, aber ein normaler Topf mit Deckel tut es auch.
- Schüssel mit Wasser: Zum Anfeuchten der Hände – der Reis klebt sonst überall.
- Schneidebrett: Am besten aus Holz oder Kunststoff, groß genug zum Arbeiten.
Budget-Tipp: Wenn du keine Bambusmatte hast, geht es auch mit einem sauberen Küchenhandtuch und Frischhaltefolie. Einfach das Handtuch zusammenrollen – nicht perfekt, aber es funktioniert.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Jetzt wird es konkret. Folge diesen Schritten und deine California Rolls werden perfekt.
- Reis kochen (20 Minuten): Spüle den Sushi-Reis in einem feinen Sieb unter kaltem Wasser, bis das Wasser klar abläuft. Das entfernt überschüssige Stärke. Gib den Reis mit 250 ml Wasser in einen Topf, bringe ihn zum Kochen, decke ihn ab und lass ihn bei niedriger Hitze 15 Minuten köcheln. Schalte dann die Hitze aus und lass ihn 5 Minuten ruhen – nicht den Deckel öffnen!
- Reis würzen (5 Minuten): Während der Reis kocht, vermische Reisessig, Zucker und Salz in einer kleinen Schüssel. Erhitze die Mischung kurz in der Mikrowelle oder im Topf, bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben. Gib die Mischung über den heißen Reis und mische sie vorsichtig mit einem Holzlöffel oder einer Reisschaufel unter. Fächere den Reis dabei mit einem Fächer oder einem Stück Pappe an – das kühlt ihn ab und macht ihn glänzend.
- Füllung vorbereiten (10 Minuten): Halbiere die Avocado, entferne den Kern und schäle sie. Schneide sie in dünne Streifen (ca. 1 cm breit). Halbiere die Gurke der Länge nach, entferne die Kerne mit einem Löffel und schneide sie ebenfalls in Streifen. Zerbrösele das Krabbenfleisch und mische es mit Mayonnaise und Sesamöl – das ist deine “Crab Mix” Füllung.
- Arbeitsplatz vorbereiten (2 Minuten): Lege die Bambusmatte auf das Schneidebrett. Lege ein Nori-Blatt mit der glänzenden Seite nach unten auf die Matte. Halte eine Schüssel mit Wasser und etwas Reiswein (oder nur Wasser) bereit – das verhindert, dass der Reis an deinen Fingern klebt.
- Reis verteilen (5 Minuten): Befeuchte deine Hände mit dem Wasser-Reiswein-Gemisch. Nimm eine Handvoll Reis (ca. 80-100 g) und verteile ihn gleichmäßig auf dem Nori-Blatt. Lass oben und unten einen kleinen Rand von ca. 2 cm frei. Der Reis sollte eine dünne, gleichmäßige Schicht bilden – nicht zu dick, sonst wird die Rolle zu groß. Bestreue den Reis mit den gerösteten Sesamsamen.
- Rolle wenden (1 Minute): Jetzt kommt der Trick: Drehe das Nori-Blatt vorsichtig um, sodass der Reis jetzt unten auf der Bambusmatte liegt. Das Nori zeigt nach oben. Das ist der Schlüssel zur California Roll – Reis außen!
- Füllen (3 Minuten): Lege in die Mitte des Nori-Blattes (auf der Nori-Seite) einen Streifen Avocado, einen Streifen Gurke und etwas von der Krabbenmischung. Übertreibe es nicht mit der Füllung – weniger ist mehr, sonst platzt die Rolle.
- Rollen (5 Minuten): Hebe die Bambusmatte mit dem Daumen an und rolle das Nori vorsichtig über die Füllung. Drücke die Rolle leicht an, aber nicht zu fest – sonst quillt die Füllung heraus. Rolle weiter, bis das Nori komplett eingewickelt ist. Die Matte hilft dir, die Rolle gleichmäßig zu formen. Ein letzter leichter Druck von oben sorgt für eine schöne runde Form.
- Rolle schneiden (5 Minuten): Befeuchte dein Messer mit Wasser (tauche es kurz in die Schüssel). Schneide die Rolle in der Mitte durch, dann jede Hälfte nochmal in zwei oder drei Stücke – insgesamt 6-8 Stücke pro Rolle. Wische das Messer nach jedem Schnitt mit einem feuchten Tuch ab, damit der Reis nicht klebt.
- Anrichten und servieren (2 Minuten): Lege die California Rolls auf einen Teller, garniere sie mit etwas Sesam und serviere sie mit Sojasauce, eingelegtem Ingwer und Wasabi. Fertig!
Sinnes-Check: Der Reis sollte nach dem Kochen weich, aber körnig sein – nicht matschig. Die Avocado sollte fest, aber mit etwas Nachgiebigkeit sein – wie ein reifer Pfirsich. Die Rolle sollte sich fest anfühlen, aber nicht gequetscht.
Tipps & Techniken für perfekte Rollen
Nach vielen gescheiterten Versuchen habe ich ein paar Tricks gelernt, die den Unterschied ausmachen.
- Nicht zu viel Reis: Der häufigste Fehler ist zu viel Reis. Eine dünne Schicht reicht völlig. Dicke Rollen sind schwer zu essen und fallen auseinander.
- Hände nass halten: Der Reis klebt wie verrückt. Tauche deine Hände immer wieder in das Wasser-Reiswein-Gemisch. Das macht den Unterschied zwischen einer sauberen Rolle und einer Klebe-Katastrophe.
- Messer nass halten: Genauso wichtig: Das Messer muss nach jedem Schnitt nass sein. Trockenes Messer = zerdrückte Rollen. Ich habe das einmal vergessen und die Rollen sahen aus wie Matsch.
- Nicht zu fest rollen: Ja, die Rolle soll fest sein, aber übertreibe es nicht. Zu fester Druck drückt die Füllung heraus. Ein sanfter, gleichmäßiger Druck ist besser.
- Reis richtig abkühlen lassen: Der Reis sollte lauwarm sein, nicht heiß. Heißer Reis macht das Nori weich und die Rollen fallen auseinander. Ich lasse den Reis nach dem Würzen immer 10-15 Minuten ruhen.
- Timing ist alles: Bereite die Füllung vor, während der Reis kocht. So sparst du Zeit und der Reis ist genau richtig temperiert, wenn du mit dem Rollen beginnst.
Mein größter Fail: Ich habe einmal vergessen, die Avocado zu würzen. Die Rollen waren so fad, dass ich sie fast weggeworfen habe. Seitdem gebe ich immer eine Prise Salz und etwas Zitronensaft auf die Avocado – das macht den Unterschied.
Variationen & Anpassungen
California Rolls sind unglaublich vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Vegetarische California Rolls: Ersetze das Krabbenfleisch durch gebratenen Tofu, eingelegte Rettichstreifen oder Paprika. Die Kombination aus Avocado und Gurke ist schon fantastisch.
- Spicy California Rolls: Mische etwas Sriracha oder Chili-Öl unter die Mayonnaise-Krabben-Mischung. Das gibt den Rollen eine angenehme Schärfe.
- Lachs-Cali-Rolls: Statt Krabbenfleisch nimmst du Räucherlachs oder frischen Lachs (in dünne Streifen geschnitten). Das ist meine absolute Lieblingsvariante.
- Mango-Cali-Rolls: Für eine süße Note ersetzt du die Gurke durch Mango. Klingt ungewöhnlich, schmeckt aber himmlisch – besonders im Sommer.
- Low-Carb-Variante: Ersetze den Sushi-Reis durch Blumenkohlreis. Das ist nicht ganz authentisch, aber für eine kohlenhydratarme Mahlzeit eine tolle Alternative.
Meine persönliche Kreation: Ich habe einmal eine “Frühlingsrolle” gemacht – mit Avocado, Gurke, Mango und gebratenem Hähnchen. Klingt verrückt, war aber ein voller Erfolg beim letzten Grillabend.
Servier- und Aufbewahrungstipps
California Rolls schmecken am besten frisch, aber mit den richtigen Tricks halten sie sich auch einen Tag.
- Servieren: Serviere die Rollen bei Raumtemperatur – nicht kalt aus dem Kühlschrank. Der Reis wird sonst hart und geschmacklos. Lege sie auf einen flachen Teller und garniere sie mit etwas Sesam und Frühlingszwiebeln.
- Dazu passen: Eine Schüssel Miso-Suppe, ein kleiner Salat mit Soja-Dressing oder einfach nur Sojasauce und Wasabi. Ich liebe es, die Rollen mit eingelegtem Ingwer zu essen – er reinigt den Gaumen zwischen den Bissen.
- Aufbewahrung: Wickle die Rollen einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in den Kühlschrank. So halten sie sich bis zu 24 Stunden. Aber Vorsicht: Der Reis wird mit der Zeit hart. Am besten isst du sie am selben Tag.
- Einfrieren: California Rolls einfrieren? Nicht empfehlenswert. Der Reis wird matschig und die Avocado bitter. Wenn du Reste hast, iss sie am nächsten Tag kalt – sie schmecken wie Sushi aus dem Supermarkt.
- Reheating: California Rolls werden nicht aufgewärmt. Sie sind ein Kaltgericht. Wenn du sie unbedingt warm essen willst, lege sie für 10 Sekunden in die Mikrowelle – aber das ist fast eine Sünde.
Geschmacksentwicklung: Interessanterweise schmecken California Rolls nach ein paar Stunden im Kühlschrank oft besser, weil die Aromen durchziehen. Aber die Textur leidet – ein klassischer Kompromiss.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
California Rolls sind nicht nur lecker, sondern auch überraschend gesund. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (6-8 Stücke):
- Kalorien: ca. 350-400 kcal
- Protein: ca. 12-15 g (dank Krabbenfleisch)
- Fett: ca. 15-20 g (gesunde Fette aus Avocado)
- Kohlenhydrate: ca. 45-50 g (hauptsächlich aus Reis)
- Ballaststoffe: ca. 5-7 g (durch Avocado und Gurke)
Gesundheitliche Vorteile: Die Avocado liefert gesunde einfach ungesättigte Fettsäuren, die gut für das Herz sind. Die Gurke ist reich an Vitamin K und Wasser – perfekt für die Hydration. Das Nori enthält Jod, das für die Schilddrüse wichtig ist. Und der Reis liefert langanhaltende Energie – ideal für einen aktiven Tag.
Allergene: Dieses Rezept enthält Fisch (Krabbenfleisch) und Sesam. Für eine allergenfreie Variante ersetze das Krabbenfleisch durch Tofu und lasse den Sesam weg. Die Sojasauce enthält Gluten – verwende Tamari für eine glutenfreie Option.
Meine Perspektive: Ich sehe California Rolls nicht als “Diät-Essen”, sondern als eine ausgewogene Mahlzeit, die satt macht und gut tut. Sie sind eine tolle Möglichkeit, mehr Gemüse in den Alltag zu integrieren – ohne dass es sich anfühlt wie Arbeit.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch anderen Reis verwenden?
Nein, normaler Langkornreis wird nicht klebrig genug. Sushi-Reis oder Rundkornreis (wie Milchreis) sind die einzigen Optionen. Ich habe es einmal mit Basmati probiert – Katastrophe. Die Rollen sind komplett auseinandergefallen.
Wie bekomme ich die Rollen schön rund?
Übe leichten, gleichmäßigen Druck mit der Bambusmatte aus. Rolle die Matte nach dem Wickeln noch einmal über die fertige Rolle – das formt sie perfekt. Und nicht zu viel Füllung verwenden, das ist der häufigste Fehler.
Kann ich die Rollen vorbereiten?
Ja, du kannst sie bis zu 24 Stunden im Voraus zubereiten. Wickle sie in Frischhaltefolie und lagere sie im Kühlschrank. Aber Vorsicht: Die Avocado kann braun werden – beträufele sie vor dem Rollen mit Zitronensaft.
Warum klebt der Reis so sehr?
Das ist normal! Sushi-Reis ist extra klebrig. Tauche deine Hände regelmäßig in eine Schüssel mit Wasser und etwas Reiswein. Das verhindert das Kleben. Und wasche den Reis vor dem Kochen gründlich – das entfernt überschüssige Stärke.
Kann ich die California Rolls auch ohne Nori machen?
Technisch ja, aber dann sind es keine California Rolls mehr. Du könntest den Reis zu kleinen Bällchen formen und die Füllung darauflegen – das wäre dann ein Nigiri-ähnliches Gericht. Schmeckt auch gut, ist aber nicht dasselbe.
Fazit
California Rolls sind der perfekte Einstieg in die Sushi-Welt. Sie sind einfacher zuzubereiten, als du denkst, und schmecken unglaublich frisch und lecker. Mit dieser Anleitung gelingen sie dir garantiert beim ersten Mal – versprochen.
Ich liebe dieses Rezept, weil es so anpassbar ist. Du kannst es immer wieder neu erfinden, je nachdem, was im Kühlschrank liegt. Und ehrlich gesagt: Es macht einfach Spaß, die Rollen zu wickeln und sie dann stolz auf dem Teller zu sehen. Das Gefühl, wenn die erste perfekte Rolle gelingt – unbezahlbar.
Jetzt bist du dran! Probiere das Rezept aus und lass mich wissen, wie es gelaufen ist. Welche Füllung hast du gewählt? Welche Variation hast du ausprobiert? Hinterlasse einen Kommentar – ich freue mich auf deine Erfahrungen. Und wenn du ein Foto von deinen California Rolls machst, teile es unbedingt in den sozialen Medien. Ich bin gespannt, was du daraus machst.
Viel Spaß beim Rollen und guten Appetit!
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Einfache California Rolls für Anfänger: Schnell selbst gemacht
Diese California Rolls sind der perfekte Einstieg in die Sushi-Welt. Sie schmecken nicht nur fantastisch, sondern sind auch unglaublich einfach zuzubereiten.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 35 Minuten
- Yield: 4 Portionen (ca. 24-32 Stücke) 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Japanisch
Ingredients
- 200 g Sushi-Reis (Rundkornreis, z.B. Koshihikari oder Milchreis als Alternative)
- 250 ml Wasser
- 3 EL Reisessig (oder Apfelessig mit etwas Zucker)
- 1 EL Zucker
- 1/2 TL Salz
- 1 reife Avocado (fest, aber mit etwas Nachgiebigkeit)
- 1/2 Gurke (klein, ohne Kerne)
- 100 g Krabbenfleisch (Surimi-Sticks gehen auch, aber echte Krabben schmecken besser)
- 2 EL Mayonnaise (japanische Mayo wie Kewpie ist ideal, aber normale geht auch)
- 1 TL Sesamöl (optional, für extra Aroma)
- 4 Nori-Blätter (getoastet oder ungetoastet – für California Rolls nimm ungetoastet)
- 2 EL geröstete Sesamsamen (weiß oder schwarz – ich mische beide)
- Reiswein oder Wasser zum Anfeuchten der Hände
- Sojasauce (zum Dippen)
- Eingelegter Ingwer (Gari – zum Geschmacksausgleich zwischen den Rollen)
- Wasabi (nach Geschmack – aber Vorsicht, das Zeug ist scharf!)
Instructions
- Reis kochen (20 Minuten): Spüle den Sushi-Reis in einem feinen Sieb unter kaltem Wasser, bis das Wasser klar abläuft. Gib den Reis mit 250 ml Wasser in einen Topf, bringe ihn zum Kochen, decke ihn ab und lass ihn bei niedriger Hitze 15 Minuten köcheln. Schalte dann die Hitze aus und lass ihn 5 Minuten ruhen – nicht den Deckel öffnen!
- Reis würzen (5 Minuten): Während der Reis kocht, vermische Reisessig, Zucker und Salz in einer kleinen Schüssel. Erhitze die Mischung kurz in der Mikrowelle oder im Topf, bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben. Gib die Mischung über den heißen Reis und mische sie vorsichtig mit einem Holzlöffel oder einer Reisschaufel unter. Fächere den Reis dabei mit einem Fächer oder einem Stück Pappe an – das kühlt ihn ab und macht ihn glänzend.
- Füllung vorbereiten (10 Minuten): Halbiere die Avocado, entferne den Kern und schäle sie. Schneide sie in dünne Streifen (ca. 1 cm breit). Halbiere die Gurke der Länge nach, entferne die Kerne mit einem Löffel und schneide sie ebenfalls in Streifen. Zerbrösele das Krabbenfleisch und mische es mit Mayonnaise und Sesamöl – das ist deine ‘Crab Mix’ Füllung.
- Arbeitsplatz vorbereiten (2 Minuten): Lege die Bambusmatte auf das Schneidebrett. Lege ein Nori-Blatt mit der glänzenden Seite nach unten auf die Matte. Halte eine Schüssel mit Wasser und etwas Reiswein (oder nur Wasser) bereit – das verhindert, dass der Reis an deinen Fingern klebt.
- Reis verteilen (5 Minuten): Befeuchte deine Hände mit dem Wasser-Reiswein-Gemisch. Nimm eine Handvoll Reis (ca. 80-100 g) und verteile ihn gleichmäßig auf dem Nori-Blatt. Lass oben und unten einen kleinen Rand von ca. 2 cm frei. Der Reis sollte eine dünne, gleichmäßige Schicht bilden – nicht zu dick, sonst wird die Rolle zu groß. Bestreue den Reis mit den gerösteten Sesamsamen.
- Rolle wenden (1 Minute): Jetzt kommt der Trick: Drehe das Nori-Blatt vorsichtig um, sodass der Reis jetzt unten auf der Bambusmatte liegt. Das Nori zeigt nach oben. Das ist der Schlüssel zur California Roll – Reis außen!
- Füllen (3 Minuten): Lege in die Mitte des Nori-Blattes (auf der Nori-Seite) einen Streifen Avocado, einen Streifen Gurke und etwas von der Krabbenmischung. Übertreibe es nicht mit der Füllung – weniger ist mehr, sonst platzt die Rolle.
- Rollen (5 Minuten): Hebe die Bambusmatte mit dem Daumen an und rolle das Nori vorsichtig über die Füllung. Drücke die Rolle leicht an, aber nicht zu fest – sonst quillt die Füllung heraus. Rolle weiter, bis das Nori komplett eingewickelt ist. Die Matte hilft dir, die Rolle gleichmäßig zu formen. Ein letzter leichter Druck von oben sorgt für eine schöne runde Form.
- Rolle schneiden (5 Minuten): Befeuchte dein Messer mit Wasser (tauche es kurz in die Schüssel). Schneide die Rolle in der Mitte durch, dann jede Hälfte nochmal in zwei oder drei Stücke – insgesamt 6-8 Stücke pro Rolle. Wische das Messer nach jedem Schnitt mit einem feuchten Tuch ab, damit der Reis nicht klebt.
- Anrichten und servieren (2 Minuten): Lege die California Rolls auf einen Teller, garniere sie mit etwas Sesam und serviere sie mit Sojasauce, eingelegtem Ingwer und Wasabi. Fertig!
Notes
Der Reis sollte lauwarm sein, nicht heiß. Heißer Reis macht das Nori weich und die Rollen fallen auseinander. Tauche deine Hände regelmäßig in Wasser mit etwas Reiswein, damit der Reis nicht klebt. Für eine glutenfreie Variante achte darauf, dass die Sojasauce glutenfrei ist (Tamari).
Nutrition
- Serving Size: 6-8 Stücke pro Porti
- Calories: 375
- Sugar: 4
- Sodium: 600
- Fat: 17.5
- Saturated Fat: 2.5
- Carbohydrates: 47.5
- Fiber: 6
- Protein: 13.5
Keywords: California Rolls, Sushi, Anfänger, einfach, selbst gemacht, Avocado, Gurke, Krabbenfleisch


