Geschrieben von

Mariah Lyons

Veröffentlicht

Die leckersten karamellisierten Rosenkohl mit Balsamico und Honig

Fertig in 30 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

Love this? Save it for later!

Share the inspiration with your friends

Meine Schwägerin Lena machte gar nicht erst große Worte darum. Ich war an einem Dienstagabend bei ihr hereingeschneit, um mir eine Kiste Bücher zu leihen, und der Duft, der mir aus der Küche entgegenschlug, ließ mich mitten im Flur stehenbleiben. Es roch süß, nussig und irgendwie nach gebräunter Butter – aber nicht nach dem, was ich von Rosenkohl erwartete. Ehrlich gesagt, ich war kein Fan. Ich hatte jahrelang die matschigen, bitteren Röschen meiner Kindheit im Kopf, die wie kleine grüne Geschworene auf dem Teller lagen. Lena zuckte nur mit den Schultern und sagte: “Ach, das ist nur der Rosenkohl von gestern Abend. Ich hab ihn heute nochmal in der Pfanne geschwenkt.” Nur der Rosenkohl. Sie hatte mich mit einem Gemüse umgehauen, das ich jahrelang gemieden hatte, und sie tat so, als wäre es nichts. Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn dich ein Gericht so überrascht, dass du deine ganze bisherige Meinung über eine Zutat infrage stellst. Genau das ist mir passiert. Seitdem mache ich diesen karamellisierten Rosenkohl mit Balsamico und Honig mindestens einmal die Woche – und er ist so gut, dass er sogar auf meiner Weihnachtstafel landen darf.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Dieser karamellisierte Rosenkohl ist nicht nur eine Beilage, sondern der heimliche Star auf jedem Teller. Ich habe ihn mittlerweile Dutzende Male gekocht, für mich allein, für meine Familie und sogar für Gäste, die Rosenkohl eigentlich nicht mögen. Und weißt du was? Er hat jeden überzeugt. Das liegt an der perfekten Kombination aus süß, sauer und herzhaft, die selbst eingefleischte Gemüse-Muffel umstimmt.

  • Schnell & einfach: In weniger als 30 Minuten hast du ein Gericht auf dem Tisch, das aussieht, als hättest du stundenlang in der Küche gestanden. Perfekt für hektische Wochentage, wenn du etwas Besonderes willst, ohne viel Aufwand.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keinen ausgefallenen Einkaufszettel. Rosenkohl, Honig, Balsamico, Olivenöl und ein paar Gewürze – das hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Keine langen Gänge durch den Supermarkt nötig.
  • Der perfekte Allrounder: Ob als Beilage zu einem saftigen Sonntagsbraten, als Highlight auf dem Weihnachtsbuffet oder als Hauptgericht mit etwas Feta und Quinoa – dieser Rosenkohl macht sich überall gut.
  • Ein echter Publikumsliebling: Ich habe ihn schon auf Familienfeiern, bei Freunden und sogar auf einem Büro-Potluck serviert. Die Schüssel war jedes Mal als erste leer. Kinder und Erwachsene lieben ihn gleichermaßen.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus karamellisierten, fast knusprigen Außenseiten und einem zarten, süßlich-würzigen Kern ist einfach himmlisch. Der Balsamico gibt eine feine Säure, der Honig eine natürliche Süße – zusammen mit dem nussigen Röstaroma ist das der beste Rosenkohl, den du je gegessen hast.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die Technik: das scharfe Anbraten in der Pfanne, bevor der Rosenkohl in den Ofen wandert. Das sorgt für diese unwiderstehliche Karamellisierung, die ihn so besonders macht. Es ist nicht nur ein weiteres Rosenkohl-Rezept – es ist die Version, die du immer wieder kochen wirst. Versprochen!

Was du an Zutaten brauchst

Dieses Rezept lebt von seinen wenigen, aber feinen Zutaten. Jede einzelne spielt eine entscheidende Rolle, um den perfekten karamellisierten Rosenkohl zu zaubern. Keine Sorge, die Liste ist kurz und überschaubar.

Die Hauptdarsteller

  • 500 g frischer Rosenkohl: Achte auf feste, geschlossene Röschen mit leuchtend grünen Blättern. Je frischer, desto besser das Aroma. (Tipp: Kaufe ihn am besten lose, damit du die schönsten Exemplare aussuchen kannst.)
  • 3 EL Olivenöl: Verwende ein gutes, natives Olivenöl extra für den besten Geschmack. Es hilft dem Rosenkohl, schön knusprig zu werden.
  • 2 EL Honig: Flüssiger, milder Honig eignet sich am besten. Er karamellisiert wunderbar und gibt eine dezente Süße. (Alternativ: Ahornsirup für eine vegane Variante.)
  • 2 EL Balsamico-Essig: Ein guter, gereifter Balsamico ist hier Gold wert. Seine fruchtig-säuerliche Note balanciert die Süße des Honigs perfekt aus. Ich empfehle einen mit der Herkunftsbezeichnung “Aceto Balsamico di Modena”.
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt: Knoblauch ist ein Muss! Er verleiht dem Rosenkohl eine würzige Tiefe, die hervorragend mit den anderen Aromen harmoniert.
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer: Zum Abschmecken. Grobes Meersalz oder Fleur de Sel sind ideal.

Die optionalen Helfer (für noch mehr Geschmack)

karamellisierter Rosenkohl mit Balsamico und Honig preparation steps

  • Eine Prise Chiliflocken: Wer es etwas scharf mag, gibt eine kleine Prise dazu. Die Schärfe passt überraschend gut zu der Süße.
  • 2 EL gehackte Walnüsse oder Pekannüsse: Für einen zusätzlichen Crunch und nussige Noten. Einfach in den letzten 5 Minuten über den Rosenkohl streuen.
  • Frisch geriebener Parmesan oder Pecorino: Ein Hauch Käse kurz vor dem Servieren macht das Gericht noch etwas gehaltvoller. (Für Veganer: Hefeflocken als Alternative.)
  • Ein Spritzer Zitronensaft: Ganz am Ende zugegeben, hebt er die Aromen und sorgt für eine frische Note.

Ich persönlich greife am liebsten zu einem Honig von einem Imker aus der Nachbarschaft – der Geschmack ist einfach unvergleichlich. Und beim Balsamico bin ich ein Fan der Marke “Mazzetti”, aber ein guter Supermarkt-Balsamico tut es auch. Wichtig ist, dass er nicht zu dünnflüssig ist und eine gewisse Süße mitbringt.

Welche Küchenhelfer du benötigst

Du brauchst keine ausgefallene Profiausrüstung für dieses Rezept. Ein paar grundlegende Küchenwerkzeuge reichen völlig aus, um den karamellisierten Rosenkohl perfekt hinzubekommen.

  • Große ofenfeste Pfanne oder Bräter: Eine gusseiserne Pfanne ist ideal, weil sie die Hitze gleichmäßig speichert und perfekt zum scharfen Anbraten geeignet ist. Eine beschichtete Pfanne funktioniert aber auch gut.
  • Scharfes Messer und ein stabiles Schneidebrett: Zum Halbieren der Rosenkohlröschen. Ein scharfes Messer ist wichtig, damit die Röschen nicht zerquetscht werden.
  • Küchenwaage oder Messbecher: Für die genauen Mengenangaben. Gerade bei Honig und Balsamico ist das hilfreich.
  • Rührschüssel: Zum Vermischen des Rosenkohls mit Öl und Gewürzen.
  • Holzlöffel oder Pfannenwender: Zum Wenden des Rosenkohls in der Pfanne.
  • Backpapier (optional): Wenn du kein Fan von starkem Anhaften in der Pfanne bist, kannst du den Rosenkohl auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech im Ofen rösten.

Wenn du keine ofenfeste Pfanne hast, kein Problem! Brate den Rosenkohl einfach in einer normalen Pfanne an und gib ihn dann auf ein Backblech für den Ofen. Das klappt genauso gut. Und falls du einen Bräter verwendest, achte darauf, dass er groß genug ist, damit die Röschen nicht zu eng liegen – sie brauchen Platz zum Karamellisieren.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingt der perfekte karamellisierte Rosenkohl

Jetzt wird es konkret! Folge diesen Schritten, und du wirst mit einem Rosenkohl belohnt, der süchtig macht. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst.

Schritt 1: Den Rosenkohl vorbereiten (5 Minuten)

Wasche den Rosenkohl gründlich unter kaltem Wasser und tupfe ihn trocken. Entferne welke oder beschädigte äußere Blätter. Schneide dann mit einem scharfen Messer das untere Ende (den Strunk) flach ab. Halbiere die Röschen anschließend längs. Bei besonders großen Exemplaren kannst du sie auch vierteln. Die Größe sollte möglichst gleichmäßig sein, damit sie alle gleichzeitig garen.

Schritt 2: Den Ofen vorheizen (2 Minuten)

Heize deinen Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) oder 180 °C (Umluft) vor. Während der Ofen heiß wird, hast du genug Zeit für den nächsten Schritt.

Schritt 3: Den Rosenkohl würzen und anbraten (10 Minuten)

Gib die halbierten Rosenkohlröschen in eine große Schüssel. Füge 2 EL Olivenöl, eine ordentliche Prise Salz und etwas frisch gemahlenen Pfeffer hinzu. Vermische alles gut, sodass jedes Röschen mit Öl bedeckt ist. Erhitze nun die restliche 1 EL Olivenöl in deiner ofenfesten Pfanne bei mittelhoher bis hoher Hitze. Sobald das Öl heiß ist (es sollte leicht flimmern), gibst du den Rosenkohl mit der Schnittfläche nach unten in die Pfanne. Lass ihn für etwa 4-5 Minuten ungestört braten, bis die Unterseite schön goldbraun und karamellisiert ist. Rühre nicht zu früh um! Das ist der entscheidende Schritt für die perfekte Bräunung.

Mein Tipp: In diesem Moment passiert die Magie. Der Duft, der aufsteigt, ist einfach unglaublich. Wenn die Röschen anfangen zu brutzeln, breitet sich ein nussiges Aroma in der Küche aus – das ist der Moment, in dem ich immer weiß: Das wird heute wieder großartig.

Schritt 4: Den Knoblauch zugeben und ablöschen (2 Minuten)

Nachdem der Rosenkohl schön Farbe bekommen hat, reduziere die Hitze auf mittlere Stufe. Gib den fein gehackten Knoblauch hinzu und schwenke alles kurz für etwa 30 Sekunden, bis er duftet. Achte darauf, dass der Knoblauch nicht verbrennt, sonst wird er bitter. Lösche dann sofort mit dem Balsamico-Essig und dem Honig ab. Rühre alles gut um, sodass sich die Aromen verbinden. Die Flüssigkeit wird anfangen zu köcheln und eine sirupartige Glasur zu bilden. Das ist genau das, was wir wollen!

Schritt 5: Ab in den Ofen (15-20 Minuten)

Gib die Pfanne (ohne Deckel!) in den vorgeheizten Ofen. Röste den Rosenkohl für etwa 15-20 Minuten, bis er außen knusprig und innen zart ist. Nach der Hälfte der Zeit kannst du die Pfanne einmal kurz herausnehmen und den Rosenkohl wenden, damit er gleichmäßig gart. Er sollte eine tief goldbraune Farbe annehmen und an den Rändern leicht knusprig sein.

Wichtiger Hinweis: Jeder Ofen ist anders. Behalte den Rosenkohl im Auge, damit er nicht verbrennt. Wenn er nach 15 Minuten noch nicht die gewünschte Bräune hat, lass ihn einfach noch ein paar Minuten länger im Ofen. Die Röschen sollten sich weich anfühlen, wenn du mit einer Gabel hineinstichst.

Schritt 6: Abschmecken und servieren (3 Minuten)

Nimm die Pfanne aus dem Ofen. Schmecke den Rosenkohl mit Salz und Pfeffer ab. Falls du magst, gib jetzt die Chiliflocken, die gehackten Nüsse oder den geriebenen Käse darüber. Ein letzter Spritzer Zitronensaft sorgt für Frische. Serviere den karamellisierten Rosenkohl sofort, solange er noch heiß und knusprig ist. Glaub mir, er schmeckt am besten direkt aus der Pfanne!

Kochtipps & Techniken für den besten Rosenkohl

Im Laufe der Jahre habe ich ein paar Tricks gelernt, die den Unterschied zwischen gutem und perfektem karamellisierten Rosenkohl ausmachen. Hier sind meine besten Geheimnisse.

Die richtige Hitze ist entscheidend

Der häufigste Fehler ist, den Rosenkohl bei zu niedriger Hitze zu braten. Er wird dann eher gedämpft als gebräunt, was zu matschigen Röschen führt. Trau dich, die Hitze hochzudrehen! Die Schnittflächen müssen richtig Farbe bekommen, damit sich die Karamellisierung entwickelt. Ich habe selbst schon so manche Charge in den Sand gesetzt, weil ich zu ängstlich war. Seitdem ich mutiger bin, wird der Rosenkohl jedes Mal perfekt.

Nicht überladen

Gib nicht zu viel Rosenkohl auf einmal in die Pfanne. Wenn die Röschen zu eng liegen, sinkt die Temperatur des Öls, und sie garen, anstatt zu braten. Brate lieber in zwei Durchgängen, wenn nötig. Das dauert zwar etwas länger, aber das Ergebnis ist es wert.

Die richtige Balance von Süße und Säure

Das Verhältnis von Honig zu Balsamico ist entscheidend. Ich verwende ein Verhältnis von 1:1, aber du kannst es nach deinem Geschmack anpassen. Magst du es süßer, nimm etwas mehr Honig. Bevorzugst du eine kräftigere Säure, gib einen zusätzlichen Spritzer Balsamico dazu. Probiere dich aus!

Timing und Multitasking

Dieses Rezept lässt sich wunderbar in den Ablauf eines Abendessens integrieren. Während der Rosenkohl im Ofen röstet, kannst du das Hauptgericht zubereiten oder den Tisch decken. Die 20 Minuten im Ofen sind Gold wert für die restliche Küchenarbeit.

Meine größte Lehre aus einem Fehler

Ich erinnere mich noch gut an das erste Mal, als ich dieses Rezept für Gäste machte. Ich war so aufgeregt, dass ich den Knoblauch zu früh in die Pfanne gab – er verbrannte, bevor ich den Balsamico dazugießen konnte. Das ganze Gericht schmeckte bitter und war eine Enttäuschung. Seitdem warte ich immer, bis der Rosenkohl schön gebräunt ist, bevor ich den Knoblauch hinzufüge. Manchmal lernt man eben aus den eigenen Fehlern!

Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack

Dieses Grundrezept ist eine wunderbare Basis, die du nach Lust und Laune abwandeln kannst. Hier sind meine liebsten Variationen, die ich im Laufe der Zeit ausprobiert habe.

Vegane Variante

Ersetze den Honig einfach durch Ahornsirup oder Agavendicksaft. Der Ahornsirup gibt eine leicht rauchige Note, die hervorragend zum Rosenkohl passt. Lasse den Parmesan weg oder verwende Hefeflocken für einen käseähnlichen Geschmack.

Scharfe Asiatische Version

Ersetze den Balsamico durch Sojasauce und den Honig durch braunen Zucker. Gib einen Teelöffel Sesamöl und eine Prise Chiliöl hinzu. Bestreue den fertigen Rosenkohl mit gerösteten Sesamsamen und etwas frischem Koriander. Das ist eine meiner Lieblingsvarianten für einen lässigen Abend.

Mediterrane Variante

Füge nach dem Anbraten eine Handvoll halbierte Kirschtomaten und ein paar schwarze Oliven hinzu. Streue vor dem Servieren zerbröckelten Feta-Käse und gehackte frische Minze darüber. Das schmeckt nach Sommer und Urlaub!

Mit Speck oder Pancetta

Brate zunächst 100 g gewürfelten Speck oder Pancetta in der Pfanne aus, bis er knusprig ist. Nimm ihn heraus und brate den Rosenkohl im ausgelassenen Fett an. Gib den Speck kurz vor dem Servieren wieder dazu. Eine herzhafte Variante, die besonders Fleischliebhaber überzeugt.

Low-Carb und Keto-freundlich

Dieses Rezept ist bereits kohlenhydratarm, wenn du den Honig weglässt oder durch einen keto-freundlichen Süßstoff wie Erythrit ersetzt. Der Balsamico-Essig hat nur minimale Kohlenhydrate und ist in der Regel keto-konform. Genieße ihn ohne Reue!

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Der karamellisierte Rosenkohl schmeckt am besten frisch aus dem Ofen, aber auch aufgewärmt ist er noch ein Genuss. Hier sind meine besten Tipps für Servieren und Aufbewahren.

Serviertemperatur und Anrichten

Serviere den Rosenkohl heiß, direkt aus der Pfanne oder auf einer vorgewärmten Platte. Er verliert mit der Zeit etwas von seiner Knusprigkeit, also genieße ihn am besten sofort. Für ein besonderes Auge forme ich die Röschen manchmal zu einem kleinen Hügel auf einem flachen Teller und garniere sie mit ein paar Nüssen und einem Hauch von frischen Kräutern wie Thymian oder Rosmarin.

Was passt dazu?

Dieser Rosenkohl ist ein echter Allrounder. Er passt hervorragend zu:

  • Fleisch: Gebratenes Hähnchen, Schweinefilet, Rindersteak oder einem saftigen Braten.
  • Fisch: Lachsfilet oder gebratener Forelle.
  • Vegetarisch: Zu einem cremigen Risotto, Kartoffelpüree oder einer Quinoa-Bowl.
  • Als Hauptgericht: Mit etwas Feta, gerösteten Kichererbsen und einem Klecks Joghurt-Dip.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Übrig gebliebenen Rosenkohl kannst du in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank für 3-4 Tage aufbewahren. Die Röschen werden dabei etwas weicher, aber der Geschmack bleibt intensiv. Ich finde, sie schmecken am nächsten Tag fast noch besser, weil die Aromen durchgezogen sind.

Richtig aufwärmen

Der beste Weg, den Rosenkohl wieder knusprig zu bekommen, ist die Pfanne. Erhitze etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze und brate die Röschen für 3-5 Minuten, bis sie wieder heiß und knusprig sind. Du kannst sie auch im Ofen bei 180 °C für etwa 10 Minuten aufwärmen. Die Mikrowelle ist nicht zu empfehlen, da sie den Rosenkohl matschig macht.

Einfrieren

Du kannst den Rosenkohl auch einfrieren. Lasse ihn dazu vollständig abkühlen und gib ihn in einen gefriergeeigneten Behälter oder Beutel. Im Gefrierschrank hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen lässt du ihn am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen und wärmst ihn dann in der Pfanne auf.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Dieser karamellisierte Rosenkohl ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch richtig gesund. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (basierend auf 4 Portionen):

  • Kalorien: ca. 180 kcal
  • Fett: 11 g
  • Kohlenhydrate: 18 g
  • Ballaststoffe: 5 g
  • Eiweiß: 5 g
  • Zucker: 12 g (davon 8 g aus Honig)

Rosenkohl ist ein echtes Superfood! Er steckt voller Vitamine (besonders Vitamin C und K), Mineralstoffe wie Kalium und Folsäure und sekundärer Pflanzenstoffe, die entzündungshemmend wirken. Die Ballaststoffe fördern eine gesunde Verdauung und halten lange satt. Honig und Balsamico liefern zwar etwas Zucker, aber in Maßen genossen, ist das völlig in Ordnung. Ich sehe dieses Gericht als eine wunderbare Möglichkeit, mehr Grünzeug in meine Ernährung einzubauen, ohne auf Genuss zu verzichten. Es ist ein perfektes Beispiel dafür, dass gesundes Essen alles andere als langweilig ist.

Hinweis für Allergiker: Dieses Rezept ist glutenfrei, laktosefrei (wenn du den Parmesan weglässt) und kann vegan zubereitet werden. Achte bei gekauftem Honig auf mögliche Verunreinigungen, falls du eine schwere Allergie hast.

Fazit: Warum du diesen Rosenkohl unbedingt probieren solltest

Ich könnte dir noch stundenlang von diesem Rezept vorschwärmen, aber probiere es am besten einfach selbst aus. Dieser karamellisierte Rosenkohl mit Balsamico und Honig hat meine Einstellung zu diesem Gemüse für immer verändert. Er ist einfach, schnell und so unglaublich lecker, dass er selbst bei hartgesottenen Rosenkohl-Skeptikern für Begeisterung sorgt. Ich liebe es, wie die Aromen miteinander tanzen – die Süße des Honigs, die Säure des Balsamicos, die herzhafte Note des Knoblauchs und der nussige Geschmack des gerösteten Rosenkohls. Es ist ein Gericht, das ich immer wieder koche, und es wird nie langweilig.

Also, trau dich! Probiere das Rezept aus und passe es ruhig an deinen Geschmack an. Vielleicht magst du es mit mehr Chili, oder du entdeckst eine ganz neue Lieblingsvariante. Das ist das Schöne am Kochen – es gibt immer Raum für Kreativität. Wenn du das Rezept ausprobierst, würde ich mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie es dir geschmeckt hat! Welche Variation hast du gewählt? Oder hast du einen ganz eigenen Twist gefunden? Teile deine Erfahrungen mit mir und der Community – ich bin schon gespannt!

Und jetzt: Ab in die Küche, hol dir den Rosenkohl und zaubere dir ein Gericht, das dich umhauen wird. Du wirst es nicht bereuen, versprochen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch gefrorenen Rosenkohl verwenden?

Ja, das ist möglich, aber das Ergebnis wird nicht ganz so knusprig. Lasse den gefrorenen Rosenkohl vor der Zubereitung vollständig auftauen und tupfe ihn gründlich trocken, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen. Die Garzeit im Ofen kann sich dadurch etwas verlängern.

Wie verhindere ich, dass der Rosenkohl bitter schmeckt?

Die Bitterkeit wird durch die richtige Zubereitung gemildert. Das scharfe Anbraten und die Kombination mit Honig und Balsamico neutralisieren die Bitterstoffe. Achte auch darauf, frische, junge Rosenkohlröschen zu kaufen, da ältere Exemplare oft bitterer sind.

Kann ich den Honig durch Zucker ersetzen?

Ja, du kannst den Honig durch braunen Zucker oder Kokosblütenzucker ersetzen. Der Zucker karamellisiert ebenfalls schön, aber der Honig verleiht dem Gericht eine besondere blumige Note, die ich persönlich bevorzuge. Für eine vegane Variante eignet sich Ahornsirup am besten.

Warum wird mein Rosenkohl matschig und nicht knusprig?

Das liegt meistens daran, dass die Pfanne überfüllt ist oder die Hitze nicht hoch genug war. Die Röschen brauchen Platz und hohe Hitze, um zu bräunen, nicht zu dämpfen. Brate sie in kleineren Portionen an und warte geduldig, bis sie richtig Farbe bekommen haben, bevor du sie umrührst.

Kann ich dieses Rezept im Voraus zubereiten?

Ja, du kannst den Rosenkohl vorbereiten, indem du ihn wäschst, putzt und halbierst. Bewahre ihn dann im Kühlschrank auf. Das Anbraten und Rösten solltest du jedoch erst kurz vor dem Servieren machen, damit er schön knusprig bleibt. Du kannst ihn aber auch komplett zubereiten und später in der Pfanne wieder aufwärmen – er schmeckt dann immer noch großartig.

Pin This Recipe!

karamellisierter Rosenkohl mit Balsamico und Honig recipe

Print

Die leckersten karamellisierten Rosenkohl mit Balsamico und Honig

Dieser karamellisierte Rosenkohl mit Balsamico und Honig ist eine unwiderstehliche Beilage, die selbst Gemüse-Muffel überzeugt. In weniger als 30 Minuten zauberst du ein Gericht, das süß, sauer und herzhaft zugleich ist.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Beilage
  • Cuisine: International

Ingredients

Scale
  • 500 g frischer Rosenkohl
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Honig
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Optional: eine Prise Chiliflocken
  • Optional: 2 EL gehackte Walnüsse oder Pekannüsse
  • Optional: frisch geriebener Parmesan oder Pecorino
  • Optional: ein Spritzer Zitronensaft

Instructions

  1. Den Rosenkohl waschen, trocken tupfen, welke Blätter entfernen, den Strunk flach abschneiden und die Röschen längs halbieren.
  2. Den Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) oder 180 °C (Umluft) vorheizen.
  3. Die Rosenkohlröschen in einer Schüssel mit 2 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischen.
  4. Das restliche Olivenöl in einer ofenfesten Pfanne bei mittelhoher bis hoher Hitze erhitzen. Den Rosenkohl mit der Schnittfläche nach unten hineingeben und 4-5 Minuten ungestört braten, bis die Unterseite goldbraun ist.
  5. Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren, den gehackten Knoblauch zugeben und 30 Sekunden mitbraten, bis er duftet. Mit Balsamico-Essig und Honig ablöschen und gut umrühren.
  6. Die Pfanne in den vorgeheizten Ofen geben und den Rosenkohl 15-20 Minuten rösten, bis er außen knusprig und innen zart ist. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
  7. Den Rosenkohl aus dem Ofen nehmen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben mit Chiliflocken, Nüssen, Käse oder Zitronensaft garnieren und sofort servieren.

Notes

Für eine vegane Variante den Honig durch Ahornsirup ersetzen. Den Rosenkohl nicht zu früh umrühren, damit er schön karamellisiert. Bei Bedarf in zwei Durchgängen braten, um die Pfanne nicht zu überladen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 180
  • Sugar: 12
  • Sodium: 150
  • Fat: 11
  • Saturated Fat: 1.5
  • Carbohydrates: 18
  • Fiber: 5
  • Protein: 5

Keywords: Rosenkohl, karamellisiert, Balsamico, Honig, Beilage, einfach, schnell, vegetarisch, glutenfrei

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

Diese Rezepte könntest du auch lieben

Leave a Comment

Recipe rating