Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Die besten Linzer Sterne mit Sanddornfüllung – einfaches Familienrezept

Fertig in 90 Minuten
Portionen 30 Stück
Schwierigkeitsgrad Medium

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„Mama, warum kannst du nicht einfach die Marmelade durch diese orangenen Beeren ersetzen?“, fragte meine Tochter und deutete auf das Glas Sanddornmark, das ich aus dem Urlaub mitgebracht hatte. Ich begann, ihr zu erklären, warum das keine gute Idee wäre – zu sauer, zu flüssig, zu experimentell für unsere traditionellen Linzer Plätzchen. Dann hielt ich inne. Vielleicht lag sie ja richtig. Also drückte ich ihr den Rührlöffel in die Hand und ließ sie machen. Drei Stunden später, als die ersten Bleche aus dem Ofen kamen und der Duft von gerösteten Mandeln und einer völlig neuen, herb-süßen Note durch die Küche zog, wusste ich: Ich hatte mich geirrt. Und zwar so richtig. Diese Linzer Sterne mit Sanddornfüllung sind seitdem nicht mehr wegzudenken aus unserer Weihnachtsbäckerei. Ehrlich, manchmal muss man einfach loslassen und den Kindern das Rezept überlassen – sie haben oft die besten Ideen. Vielleicht geht es Ihnen ja auch manchmal so, wenn Sie glauben, genau zu wissen, wie ein Teig sein muss, und dann kommt alles ganz anders. Genau dieses Gefühl steckt in diesen Plätzchen: eine vertraute Form, aber mit einer überraschenden, leuchtenden Füllung, die alles verändert.

Warum Sie diese Linzer Sterne lieben werden

Ich habe dieses Rezept unzählige Male getestet, und es ist wirklich das Beste, was ich je ausprobiert habe. Es vereint alles, was ein Familienrezept braucht: einfache Zutaten, unkomplizierte Zubereitung und einen Wow-Effekt auf dem Teller.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt und muss nur kurz kühlen. Perfekt für das hektische Vorweihnachtstreiben.
  • Einfache Zutaten: Sie haben wahrscheinlich alles im Haus. Keine exotischen Gewürze oder teuren Nüsse – nur gute, ehrliche Grundzutaten.
  • Perfekt für Familien: Diese Plätzchen sind wie gemacht für gemütliche Backnachmittage mit Kindern. Sie können ausstechen, verzieren und naschen – und am Ende haben alle etwas Schönes geschaffen.
  • Garantierter Publikumsliebling: Die Kombination aus buttrigem Mürbteig und der fruchtig-herben Sanddornfüllung begeistert Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand nur eines isst.
  • Unwiderstehlich lecker: Der Sanddorn bringt eine ganz besondere Note mit – nicht zu süß, nicht zu sauer, sondern genau richtig. Es ist dieses kleine bisschen Besondere, das aus einem guten Plätzchen ein unvergessliches macht.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Der Teig ist stabil genug, um filigrane Sterne auszustechen, aber zart und mürbe im Mund. Die Füllung ist nicht zu flüssig, läuft nicht aus und bleibt schön kompakt. Es ist einfach die beste Version, die ich kenne. Und wissen Sie was? Wenn Sie diese Sterne backen, werden Sie nach dem ersten Bissen die Augen schließen. Es ist dieses Gefühl von Weihnachten, von Geborgenheit, von einem Moment, der einfach perfekt ist – ohne Stress, ohne Aufwand, aber mit so viel Seele.

Was Sie an Zutaten brauchen

Dieses Rezept lebt von einfachen, aber hochwertigen Zutaten. Keine Sorge, Sie müssen nicht stundenlang suchen – alles bekommen Sie im gut sortierten Supermarkt oder sogar online. Lassen Sie mich Ihnen genau erklären, worauf es ankommt.

Für den Teig

  • 250 g weiche Butter: Die Basis für einen zarten Mürbteig. Achten Sie darauf, dass sie wirklich weich ist, aber nicht geschmolzen. Ich nehme am liebsten die von „Mega“ oder der Bio-Eigenmarke – sie haben einfach den besten Fettgehalt für Plätzchenteig.
  • 150 g Puderzucker: Er macht den Teig feiner und zarter als normaler Zucker. Wenn Sie keinen Puderzucker haben, können Sie auch feinen Haushaltszucker nehmen, aber der Teig wird dann etwas gröber.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Für das unverwechselbare Aroma. Selbst gemachter Vanillezucker ist natürlich noch besser – einfach eine ausgekratzte Vanilleschote in ein Glas mit Zucker geben und eine Woche ziehen lassen.
  • 1 Prise Salz: Klingt vielleicht unnötig, aber Salz hebt die Aromen unglaublich hervor. Lassen Sie es nicht weg.
  • 2 Eigelb (Größe M): Sie binden den Teig und geben ihm eine schöne goldene Farbe. Ich nehme immer Eigelb von glücklichen Hühnern – schmeckt man tatsächlich.
  • 350 g Mehl (Type 405): Das klassische Weizenmehl für Plätzchen. Es ergibt einen schönen, stabilen Teig. Für eine glutenfreie Variante können Sie eine glutenfreie Mehlmischung 1:1 ersetzen (dann aber unbedingt die Kühlzeit verlängern).
  • 100 g gemahlene Mandeln (ohne Haut): Sie machen den Teig unglaublich mürbe und geben ihm diesen typischen Linzer Geschmack. Ich mahle sie manchmal selbst, aber gekaufte sind völlig in Ordnung. Achten Sie darauf, dass sie nicht zu alt sind – ranzige Mandeln ruinieren den ganzen Teig.
  • 1 TL Zimt (gemahlen): Für die weihnachtliche Note. Wenn Sie es lieber dezent mögen, nehmen Sie einen halben Teelöffel. Ich persönlich liebe den intensiven Geschmack.

Für die Füllung und Dekoration

Linzer Sterne mit Sanddornfüllung preparation steps

  • 200 g Sanddornmark (oder Sanddornmarmelade): Das Herzstück dieses Rezepts. Sanddornmark bekommen Sie im Reformhaus, in gut sortierten Supermärkten oder online. Es ist herber als Marmelade, aber genau das macht den Reiz aus. Wenn Sie Sanddornmarmelade verwenden, achten Sie darauf, dass sie nicht zu flüssig ist – sonst läuft sie beim Backen aus. Ich empfehle die Marke „Seeberger“ oder „Bio-Zentrale“ für beste Qualität.
  • Puderzucker zum Bestäuben: Ein Muss für den optischen Kontrast. Der weiße Schnee auf den roten Sternen – einfach wunderschön.

Substitutionshinweise: Sie können Sanddorn auch durch Preiselbeeren oder Johannisbeergelee ersetzen, wenn Sie die herbe Note mögen. Für eine süßere Variante eignet sich Aprikosenmarmelade oder Himbeergelee. Aber probieren Sie unbedingt zuerst die Sanddornvariante – sie ist der Star dieses Rezepts.

Welche Ausrüstung Sie brauchen

Sie brauchen keine ausgefallene Profi-Ausrüstung für diese Linzer Sterne. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in der Küche.

  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Für den Teig. Geht auch mit der Hand, aber dann brauchen Sie etwas Geduld und Muskelkraft. Meine alte Küchenmaschine von „Kenwood“ hat schon hunderte Plätzchenteige geknetet – sie ist unverwüstlich.
  • Große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas. Plastikschüsseln nehmen manchmal Gerüche an.
  • Backpapier: Unverzichtbar. Die Plätzchen kleben sonst fest. Ich schwöre auf die beschichtete Variante – da brennt garantiert nichts an.
  • Ausstechformen in Sternform (groß und klein): Für die klassische Linzer Optik. Sie brauchen einen großen Stern für den Boden und einen kleinen Stern für das „Fenster“ oben. Wenn Sie keine kleinen Sterne haben, geht auch ein runder Plätzchenausstecher oder sogar ein Strohhalm – das sieht dann aus wie kleine Gucklöcher.
  • Nudelholz: Zum Ausrollen des Teigs. Ein gleichmäßig dickes Ausrollen ist wichtig, damit alle Plätzchen gleichmäßig backen.
  • Kuchengitter: Zum Abkühlen. Ohne Gitter werden die Plätzchen unten feucht – das wäre schade.
  • Spritzbeutel oder kleiner Löffel: Zum Füllen der Sanddornmarke. Ein Spritzbeutel ist sauberer, aber ein Teelöffel tut es auch.

Budget-Tipp: Wenn Sie keine Sternausstecher haben, können Sie auch runde Plätzchen backen und mit einem kleinen Glas oder einer Flasche runde „Fenster“ ausstechen. Oder Sie machen Herzen – die sehen auch wunderschön aus. Hauptsache, es schmeckt.

So werden die Linzer Sterne gemacht

Jetzt wird es konkret. Ich zeige Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie diese wunderschönen Sterne hinbekommen. Keine Sorge, es ist einfacher, als es aussieht.

  1. Teig vorbereiten: Geben Sie die weiche Butter, den Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Schüssel. Rühren Sie alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 2-3 Minuten, bis eine cremige, helle Masse entsteht. Das ist wichtig – die Butter muss richtig schaumig sein. Dann geben Sie die beiden Eigelbe dazu und rühren noch einmal kurz unter.
  2. Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel vermischen Sie das Mehl, die gemahlenen Mandeln und den Zimt. Geben Sie diese Mischung nach und nach zur Butter-Zucker-Masse. Rühren Sie nur so lange, bis sich alles zu einem glatten Teig verbindet. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh. Der Teig ist fertig, wenn er sich zu einer Kugel formen lässt und nicht mehr klebt.
  3. Teig kühlen: Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist ein Muss! Der Teig wird sonst beim Ausrollen kleben und die Sterne verlieren ihre Form. Ich lasse ihn oft auch über Nacht ruhen – dann wird er noch besser.
  4. Backofen vorheizen: Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus.
  5. Teig ausrollen: Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank und rollen Sie ihn etwa 3-4 mm dick aus. Nicht zu dünn, sonst brechen die Sterne. Wenn der Teig zu weich wird, legen Sie ihn kurz zurück in den Kühlschrank.
  6. Sterne ausstechen: Stechen Sie mit der großen Sternform so viele Sterne aus, wie auf das Blech passen. Heben Sie die ausgestochenen Teiglinge vorsichtig mit einem Teigschaber oder einem Messer an und legen Sie sie auf das Backblech. Lassen Sie etwas Abstand zwischen den Plätzchen, sie gehen noch etwas auf.
  7. Fenster ausstechen: Bei der Hälfte der Sterne stechen Sie mit der kleinen Sternform ein „Fenster“ in die Mitte. Das sind die Deckel. Die kleinen ausgestochenen Sterne können Sie sammeln und später noch einmal ausrollen – nichts wird verschwendet.
  8. Backen: Backen Sie die Plätzchen auf der mittleren Schiene für etwa 10-12 Minuten. Sie sollten nur ganz leicht goldbraun werden, nicht zu dunkel. Die Böden (ohne Fenster) und die Deckel (mit Fenster) können zusammen auf einem Blech backen, da sie die gleiche Backzeit haben.
  9. Abkühlen lassen: Lassen Sie die Plätzchen für 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen, dann heben Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Sie müssen vollständig auskühlen, bevor Sie sie füllen – sonst wird die Füllung flüssig.
  10. Füllen: Geben Sie das Sanddornmark in einen Spritzbeutel oder nehmen Sie einen kleinen Teelöffel. Geben Sie einen halben Teelöffel Füllung auf die Mitte der Bodenplätzchen (die ohne Fenster). Verteilen Sie die Füllung leicht, aber lassen Sie einen Rand von etwa 1 cm frei – sonst quillt sie beim Zusammensetzen heraus.
  11. Zusammensetzen: Legen Sie einen Deckel (mit Fenster) vorsichtig auf die Füllung. Drücken Sie leicht an, damit er hält. Die Füllung sollte durch das Fenster schön sichtbar sein. Wenn etwas Füllung an den Seiten herausquillt, wischen Sie es vorsichtig mit einem feuchten Finger ab.
  12. Bestäuben: Kurz vor dem Servieren bestäuben Sie die Sterne großzügig mit Puderzucker. Der Schnee-Effekt ist einfach wunderschön und macht die Plätzchen noch festlicher.

Mein persönlicher Tipp: Wenn Sie die Plätzchen für eine Feier vorbereiten, backen Sie die Böden und Deckel einen Tag vorher und setzen Sie sie erst kurz vor dem Servieren zusammen. Dann bleiben sie schön knusprig. Die Füllung zieht über Nacht ein und macht den Teig etwas weicher – das mag ich persönlich sehr, aber nicht jeder mag es.

Tipps und Techniken für perfekte Linzer Sterne

Ich habe in den letzten Jahren so viele Fehler gemacht, dass ich Ihnen jetzt genau sagen kann, worauf Sie achten müssen. Sparen Sie sich den Ärger und lesen Sie diese Tipps.

  • Der Teig darf nicht zu warm werden: Das ist der häufigste Fehler. Wenn der Teig beim Ausrollen klebt, legen Sie ihn einfach für 10 Minuten zurück in den Kühlschrank. Kein zusätzliches Mehl verwenden – sonst werden die Plätzchen trocken. Ich habe einmal versucht, den Teig mit Gewalt auszurollen, und am Ende hatte ich eine klebrige Sauerei auf der Arbeitsplatte. Seitdem kühle ich konsequent.
  • Gleichmäßig ausrollen: Verwenden Sie am besten zwei gleich dicke Holzleisten (oder Kochbuchdeckel) als Führung für das Nudelholz. So wird der Teig überall gleich dick und die Plätzchen backen gleichmäßig. Das ist besonders wichtig, wenn Sie viele Plätzchen backen.
  • Nicht zu lange backen: Die Plätzchen sind fertig, wenn die Ränder ganz leicht goldbraun sind. Die Mitte sollte noch hell sein. Sie werden nach dem Abkühlen noch etwas fester. Ich habe sie einmal zu lange im Ofen gelassen, weil ich abgelenkt war – sie waren hart wie Kekse. Seitdem stelle ich einen Timer.
  • Die richtige Füllmenge: Weniger ist mehr. Ein halber Teelöffel reicht völlig. Wenn Sie zu viel Füllung nehmen, läuft sie beim Zusammensetzen heraus und die Plätzchen sehen unordentlich aus. Außerdem werden sie dann zu süß oder zu sauer, je nach Füllung.
  • Multitasking-Tipp: Während der Teig kühlt, können Sie schon das Backpapier zuschneiden und die Ausstechformen bereitlegen. Und während die ersten Bleche backen, rollen Sie den nächsten Teig aus. So sparen Sie richtig Zeit.
  • Konsistenz ist alles: Wenn Sie das Rezept einmal gemacht haben, werden Sie ein Gefühl für den Teig bekommen. Notieren Sie sich, wie der Teig sich anfühlen sollte – das ist wertvoller als jedes Rezept.

Variationen und Anpassungen

Das Schöne an diesem Rezept ist seine Vielseitigkeit. Sie können es nach Herzenslust abwandeln, ohne dass die Grundidee verloren geht.

  • Andere Füllungen: Statt Sanddorn können Sie auch Preiselbeermarmelade, Johannisbeergelee oder sogar eine dunkle Schokoladenfüllung verwenden. Für eine herbstliche Note passt Kürbismarmelade mit etwas Ingwer. Ich habe einmal eine Füllung aus Feigen und Walnüssen gemacht – das war der absolute Hammer.
  • Nüsse variieren: Die gemahlenen Mandeln können Sie durch Haselnüsse oder Walnüsse ersetzen. Jede Nuss gibt dem Teig eine andere Note. Haselnüsse sind etwas kräftiger, Walnüsse etwas bitterer. Mein persönlicher Favorit sind Mandeln, aber meine Schwester schwört auf Haselnüsse.
  • Glutenfreie Version: Ersetzen Sie das Mehl einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung (1:1). Achten Sie darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst wird der Teig bröselig. Die Kühlzeit sollte dann auf 1 Stunde verlängert werden.
  • Vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine und die Eigelbe durch 2 EL Apfelmus oder 1 EL gemahlene Leinsamen mit 3 EL Wasser. Der Teig wird etwas weicher, also kühlen Sie ihn länger. Die Plätzchen werden nicht ganz so mürbe, aber sie schmecken trotzdem fantastisch.
  • Gewürzvariationen: Fügen Sie dem Teig eine Prise Kardamom, Nelkenpulver oder Lebkuchengewürz hinzu. Das gibt den Plätzchen eine ganz besondere weihnachtliche Note. Ich liebe die Kombination aus Zimt und Kardamom – sie erinnert mich an schwedische Weihnachten.

Servier- und Aufbewahrungshinweise

Diese Linzer Sterne sind nicht nur ein Genuss, sondern auch ein echter Hingucker auf jedem Plätzchenteller. Hier erfahren Sie, wie Sie sie am besten servieren und aufbewahren.

Servieren: Die Sterne schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Nehmen Sie sie also etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus der Dose. Sie können sie pur genießen oder zu einer Tasse Glühwein, Punsch oder einem guten Kaffee reichen. Für Kinder schmeckt ein Glas Milch oder Kakao wunderbar dazu. Wenn Sie sie auf einer Platte anrichten, legen Sie sie am besten in einer Sternform an – das sieht einfach bezaubernd aus.

Kombinationsvorschläge: Diese Plätzchen passen hervorragend zu anderen klassischen Weihnachtsplätzchen wie Vanillekipferl, Zimtsternen oder Spritzgebäck. Sie sind auch eine tolle Ergänzung zu einem selbstgemachten Geschenkkorb. Verpacken Sie sie in einer hübschen Dose mit etwas Seidenpapier – das kommt immer gut an.

Aufbewahrung: Bewahren Sie die fertigen Linzer Sterne in einer gut verschließbaren Dose auf. Zwischen die Schichten legen Sie am besten Backpapier, damit sie nicht aneinanderkleben. An einem kühlen, trockenen Ort (nicht im Kühlschrank!) halten sie sich etwa 2-3 Wochen. Allerdings: Die Füllung zieht mit der Zeit in den Teig ein, wodurch die Plätzchen weicher werden. Das mögen viele Leute sogar besonders gern. Wenn Sie sie knusprig mögen, füllen Sie sie erst kurz vor dem Servieren.

Einfrieren: Sie können die ungefüllten Böden und Deckel problemlos einfrieren. Legen Sie sie dazu nebeneinander auf ein Tablett und frieren Sie sie vor. Dann packen Sie sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich 3 Monate. Zum Auftauen legen Sie sie einfach bei Zimmertemperatur auf ein Kuchengitter. Füllen Sie sie erst nach dem Auftauen.

Reheating: Eigentlich müssen diese Plätzchen nicht aufgewärmt werden. Aber wenn Sie sie aus dem Gefrierfach holen, können Sie sie für 5 Minuten bei 150 °C im Ofen aufbacken – dann schmecken sie fast wie frisch gebacken.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich achte schon darauf, was in unseren Plätzchen steckt. Hier eine ungefähre Einschätzung pro Stück (bei etwa 30 Stück).

Nährwert Pro Stück (ca.)
Kalorien 120 kcal
Fett 7 g
Kohlenhydrate 12 g
davon Zucker 5 g
Eiweiß 2 g

Gesundheitliche Vorteile: Sanddorn ist ein echtes Superfood. Die kleinen Beeren stecken voller Vitamin C, Vitamin E und Omega-7-Fettsäuren. Sie stärken das Immunsystem und sind gut für die Haut. Die Mandeln liefern gesunde Fette und Vitamin E. Natürlich sind Plätzchen kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung, aber ein oder zwei Stück am Tag tun sicherlich niemandem weh. Und sie machen glücklich – das ist doch auch ein gesundheitlicher Vorteil, oder?

Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter), Eier und Nüsse (Mandeln). Für Allergiker gibt es die oben genannten veganen und glutenfreien Varianten.

Fazit

Diese Linzer Sterne mit Sanddornfüllung sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine kleine Geschichte – eine Geschichte davon, wie ich gelernt habe, meiner Tochter zu vertrauen und Neues auszuprobieren. Sie sind der Beweis, dass die besten Ideen oft dann entstehen, wenn man loslässt und einfach macht. Und sie sind vor allem eins: unglaublich lecker.

Ich liebe dieses Rezept, weil es so vielseitig ist. Sie können es an Ihre Familie anpassen, mit verschiedenen Füllungen experimentieren und jedes Jahr eine neue Variante kreieren. Vielleicht wird es ja auch Ihr neues Lieblingsrezept für die Weihnachtszeit? Probieren Sie es aus – ich bin mir sicher, Sie werden begeistert sein.

Haben Sie das Rezept ausprobiert? Dann schreiben Sie mir doch einen Kommentar! Ich bin gespannt, wie Ihre Sterne geworden sind und ob Sie vielleicht eine eigene Variation entdeckt haben. Teilen Sie Ihre Fotos auf Pinterest und markieren Sie mich – ich freue mich riesig über jede Rückmeldung. Und wenn Sie Fragen haben, fragen Sie einfach. In diesem Sinne: Frohes Backen und eine wundervolle Weihnachtszeit!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, unbedingt! Der Teig kann problemlos über Nacht im Kühlschrank ruhen. Wickeln Sie ihn gut in Frischhaltefolie ein. Er wird dann sogar noch geschmeidiger und lässt sich leichter ausrollen. Lassen Sie ihn vor dem Ausrollen etwa 10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen, damit er nicht zu hart ist.

2. Meine Plätzchen sind beim Backen auseinandergefallen. Was habe ich falsch gemacht?
Das passiert meistens, wenn der Teig zu weich war oder zu wenig Mehl enthält. Achten Sie darauf, dass der Teig gut gekühlt ist, bevor Sie ihn ausrollen. Auch zu dünnes Ausrollen kann dazu führen. Rollen Sie den Teig mindestens 3-4 mm dick aus. Und verwenden Sie ein scharfes Ausstechförmchen – stumpfe Formen drücken den Teig nur zusammen.

3. Kann ich statt Sanddornmark auch andere Marmelade verwenden?
Auf jeden Fall! Preiselbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren oder Aprikosen eignen sich hervorragend. Achten Sie nur darauf, dass die Marmelade nicht zu flüssig ist. Wenn sie zu dünn ist, können Sie sie mit etwas Speisestärke eindicken oder kurz aufkochen, bis sie eindickt. Lassen Sie sie dann abkühlen, bevor Sie die Plätzchen füllen.

4. Wie lange sind die Linzer Sterne haltbar?
In einer gut verschlossenen Dose halten sie sich an einem kühlen, trockenen Ort etwa 2-3 Wochen. Allerdings werden sie mit der Zeit weicher, da die Füllung in den Teig zieht. Wenn Sie sie knusprig mögen, füllen Sie sie erst kurz vor dem Servieren. Eingefroren (ungefüllt) halten sie sich bis zu 3 Monate.

5. Ich habe keine Sternausstecher. Kann ich auch andere Formen verwenden?
Aber natürlich! Runde Plätzchen, Herzen, Tannenbäume oder sogar Quadrate sehen auch wunderschön aus. Hauptsache, Sie haben eine große und eine kleine Form, um das Fenster auszustechen. Wenn Sie keine kleine Form haben, können Sie auch einen Strohhalm oder eine Spritztülle verwenden, um kleine Löcher zu machen. Das sieht dann aus wie Schneeflocken – sehr hübsch!

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Linzer Sterne mit Sanddornfüllung recipe

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Die besten Linzer Sterne mit Sanddornfüllung – einfaches Familienrezept

Diese Linzer Sterne mit Sanddornfüllung sind ein einfaches Familienrezept, das mit buttrigem Mürbteig und einer fruchtig-herben Füllung begeistert. Perfekt für die Weihnachtsbäckerei und ein garantierter Publikumsliebling.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 57 Minuten
  • Yield: 30 Stück 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter
  • 150 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eigelb (Größe M)
  • 350 g Mehl (Type 405)
  • 100 g gemahlene Mandeln (ohne Haut)
  • 1 TL Zimt (gemahlen)
  • 200 g Sanddornmark (oder Sanddornmarmelade)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Instructions

  1. Teig vorbereiten: Butter, Puderzucker, Vanillezucker und Salz in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 2-3 Minuten cremig rühren. Eigelbe zugeben und kurz unterrühren.
  2. Trockene Zutaten mischen: Mehl, gemahlene Mandeln und Zimt in einer separaten Schüssel vermischen. Nach und nach zur Butter-Zucker-Masse geben und nur so lange rühren, bis ein glatter Teig entsteht.
  3. Teig kühlen: Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.
  4. Backofen vorheizen: Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  5. Teig ausrollen: Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben. Teig etwa 3-4 mm dick ausrollen.
  6. Sterne ausstechen: Mit der großen Sternform Sterne ausstechen und auf die Backbleche legen.
  7. Fenster ausstechen: Bei der Hälfte der Sterne mit der kleinen Sternform ein Fenster in die Mitte stechen.
  8. Backen: Plätzchen auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind.
  9. Abkühlen lassen: Plätzchen 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen.
  10. Füllen: Sanddornmark in einen Spritzbeutel geben oder mit einem Teelöffel auf die Mitte der Bodenplätzchen (ohne Fenster) geben. Einen Rand von etwa 1 cm frei lassen.
  11. Zusammensetzen: Deckel (mit Fenster) vorsichtig auf die Füllung legen und leicht andrücken.
  12. Bestäuben: Kurz vor dem Servieren großzügig mit Puderzucker bestäuben.

Notes

Der Teig darf nicht zu warm werden; bei Klebrigkeit kurz zurück in den Kühlschrank legen. Nicht zu lange backen, die Plätzchen sind fertig, wenn die Ränder leicht goldbraun sind. Die Füllmenge sollte sparsam sein (ein halber Teelöffel reicht). Für eine knusprige Konsistenz die Plätzchen erst kurz vor dem Servieren füllen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 120
  • Sugar: 5
  • Fat: 7
  • Carbohydrates: 12
  • Protein: 2

Keywords: Linzer Sterne, Sanddorn, Weihnachtsplätzchen, Mürbteig, Familienrezept, einfach, Weihnachtsbäckerei

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