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Herr Müller, der Gemüsehändler um die Ecke, sah mich an einem Dienstagabend mit einem einzigen Bund Frühlingszwiebeln in der Hand an der Kasse stehen. Er schob seine Brille hoch und sagte: „Sie kochen heute nicht richtig, oder?” Ich lachte verlegen. Er hatte recht. Nach einem langen Tag hatte ich keine Energie mehr für ein aufwendiges Rezept. Er griff unter die Theke und reichte mir eine Dose Kokosmilch. „Nehmen Sie die. Und machen Sie was Asiatisches draus. Das rettet jeden Abend.” Ich bedankte mich und dachte – was soll ich bloß damit machen?
Zu Hause stand ich dann in der Küche und starrte auf die Kokosmilch. Nudeln hatte ich, Erdnussbutter auch, und irgendwo im Schrank schlummerte noch ein halbes Glas Currypaste. Also, warum nicht? Ich habe einfach angefangen, alles zusammenzuschmeißen – und ehrlich gesagt, ich habe dabei ein bisschen gekleckert. Die Küche sah aus wie ein Schlachtfeld, aber der Duft, der sich ausbreitete, war einfach unglaublich. Mein Mitbewohner steckte den Kopf zur Tür rein und fragte, ob ich ein Restaurant eröffne.
Das Gericht, das dabei entstanden ist, war so gut, dass ich es am nächsten Tag gleich noch einmal gemacht habe – diesmal mit Maß und Ziel. Seitdem ist diese cremige vegane Erdnuss-Curry-Pasta mein absoluter Geheimtipp für Tage, an denen ich etwas Wärmendes, Schnelles und gleichzeitig unglaublich Aromatisches brauche. Vielleicht kennst du das ja – wenn der Kühlschrank fast leer ist, aber die Seele nach Komfort schreit. Genau dafür ist dieses Rezept gemacht. Es ist nicht nur einfach, es ist einfach unwiderstehlich.
Warum du diese cremige vegane Erdnuss-Curry-Pasta lieben wirst
Dieses Rezept ist mein absoluter Favorit, wenn es schnell gehen muss, aber trotzdem nach einem echten Genusserlebnis schmecken soll. Ich habe es in den letzten Jahren unzählige Male gekocht, für mich allein, für Freunde und sogar für meine skeptische Schwester, die sonst nichts mit veganem Essen anfangen kann. Sie hat sich nach dem ersten Bissen die Schale noch einmal nachgefüllt – das sagt wohl alles, oder?
- Ruckzuck fertig: In unter 30 Minuten steht das Abendessen auf dem Tisch. Perfekt für hektische Wochentage, wenn die Zeit knapp ist, der Hunger aber groß.
- Zutaten aus dem Vorrat: Du brauchst keine exotischen Spezialitäten. Die meisten Zutaten hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Kein Stress mit langen Einkaufslisten.
- Ein echtes Wohlfühlessen: Die Kombination aus cremiger Kokosmilch, würziger Currypaste und nussiger Erdnussbutter ist einfach himmlisch. Sie wärmt von innen und macht glücklich.
- Kommt bei jedem an: Egal ob Veganer, Vegetarier oder Fleischliebhaber – dieses Gericht begeistert alle. Es ist ein echter Publikumsliebling.
- Einfach unwiderstehlich: Die Sauce ist so samtig und geschmacksintensiv, dass du am liebsten den Teller auslecken möchtest. Glaub mir, das ist normal.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen der Schärfe der Currypaste, der Süße der Kokosmilch und dem herzhaften Kick der Erdnussbutter. Keine Zutat dominiert, sie ergänzen sich perfekt. Und das Beste: Du kannst die Schärfe ganz einfach anpassen. Ich verwende gerne eine milde Currypaste für ein sanftes Aroma, aber wenn du es feuriger magst, nimm einfach eine scharfe Variante. Dieses Gericht ist nicht nur gut – es ist das Abendessen, bei dem du nach dem ersten Bissen die Augen schließt und einfach nur genießt.
Was du für die cremige vegane Erdnuss-Curry-Pasta brauchst
Die Magie dieses Gerichts liegt in seiner Einfachheit. Du brauchst nur eine Handvoll Zutaten, die zusammen ein Geschmackserlebnis der Extraklasse zaubern. Ich zeige dir, worauf es ankommt.
Für die Pasta
- 250 g Pasta (z.B. Spaghetti, Fettuccine oder Reisnudeln – ich nehme am liebsten Vollkornspaghetti, sie haben mehr Biss)
- Salz für das Kochwasser
Für die cremige Erdnuss-Curry-Sauce
- 1 EL Kokosöl (oder ein anderes geschmacksneutrales Öl zum Anbraten)
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt (frischer Knoblauch ist hier ein Muss, das Pulver schmeckt einfach nicht so gut)
- 1 EL frischer Ingwer, gerieben (gibt eine wunderbare Frische und Schärfe)
- 2 EL rote Currypaste (ich schwöre auf die Marke „Thai Taste”, sie hat das beste Aroma und ist nicht zu scharf)
- 400 ml Kokosmilch (eine Dose, nimm die cremige Sorte aus der Dose für die beste Konsistenz. Die aus der Packung ist oft zu dünnflüssig)
- 3 EL cremige Erdnussbutter (ohne Zuckerzusatz, nur 100% Erdnüsse – das macht den Unterschied)
- 2 EL Sojasauce (oder Tamari für eine glutenfreie Variante)
- 1 EL Ahornsirup (oder Agavendicksaft, um die Schärfe etwas abzumildern)
- Saft einer halben Limette (frisch gepresst, für die säuerliche Note, die alles abrundet)
- Optional: 1 TL geröstetes Sesamöl (für ein noch nussigeres Aroma – ein kleiner Geheimtipp von mir)
Zum Garnieren
- Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
- Erdnüsse, grob gehackt (geröstet und gesalzen für den Crunch)
- Frischer Koriander (falls du dazu stehst – ich liebe ihn, aber meine Freundin mag ihn nicht, dann nehme ich Thai-Basilikum)
- Optional: Chiliflocken für die Extra-Portion Schärfe
Ein kleiner Tipp zur Erdnussbutter: Ich habe schon viele ausprobiert, aber die von „Alnatura” oder „Rapunzel” finde ich am besten. Sie sind schön cremig und haben ein intensives Erdnussaroma. Achte darauf, dass sie nicht geölt ist, sonst wird die Sauce vielleicht nicht so schön samtig.
Welche Küchengeräte du benötigst
Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Ein paar grundlegende Küchenhelfer reichen völlig aus. Ich koche es sogar oft in meiner kleinen Studentenwohnung ohne Probleme.
- Großer Topf zum Kochen der Pasta
- Pfanne oder Wok (eine beschichtete Pfanne ist ideal, damit nichts anbrennt)
- Küchenmesser und ein stabiles Schneidebrett
- Knoblauchpresse (nicht zwingend nötig, aber praktisch – ich hab mir mal mit dem Messer in den Finger geschnitten, seitdem nehme ich lieber die Presse)
- Küchenreibe für den Ingwer
- Holzlöffel oder Kochlöffel zum Umrühren
- Zitruspresse für den Limettensaft
Wenn du keinen Wok hast, ist das überhaupt kein Problem. Eine ganz normale Pfanne tut es genauso. Ich benutze manchmal sogar eine tiefe Bratpfanne, das klappt wunderbar. Und falls du keine Knoblauchpresse besitzt, hacke den Knoblauch einfach fein – dauert etwas länger, schmeckt aber genauso gut.
So bereitest du die cremige vegane Erdnuss-Curry-Pasta zu
Jetzt wird es spannend! Ich führe dich Schritt für Schritt durch die Zubereitung. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Und glaub mir, wenn ich das nach einem 10-Stunden-Arbeitstag schaffe, schaffst du es auch.
- Pasta kochen: Bringe in einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen. Gib die Pasta hinein und koche sie nach Packungsanweisung al dente. Das dauert meist 8-10 Minuten. Bevor du die Nudeln abgießt, schöpfe dir eine Tasse des Nudelwassers ab und hebe es auf. Das ist flüssiges Gold für die Sauce! Die Pasta selbst gießt du dann ab und stellst sie erstmal beiseite.
- Gemüse vorbereiten: Während die Pasta kocht, hast du genug Zeit, um das Gemüse vorzubereiten. Schäle die Zwiebel und schneide sie in feine Würfel. Hacke den Knoblauch und reibe den Ingwer. Je feiner du alles schneidest, desto besser verteilt sich das Aroma später in der Sauce.
- Die Basis anbraten: Erhitze das Kokosöl in einer großen Pfanne oder einem Wok bei mittlerer Hitze. Gib die gewürfelte Zwiebel hinein und brate sie für etwa 3 Minuten glasig an. Sie soll Farbe bekommen, aber nicht verbrennen. Dann kommen der Knoblauch und der Ingwer dazu. Rühre alles gut um und brate es für eine weitere Minute, bis es herrlich duftet. Pass auf, dass der Knoblauch nicht schwarz wird, sonst wird er bitter.
- Currypaste einrühren: Jetzt kommt die rote Currypaste ins Spiel. Gib sie in die Pfanne und rühre sie kräftig unter das Zwiebel-Knoblauch-Gemisch. Lass sie für etwa 30 Sekunden mitbraten, damit sich die Aromen richtig entfalten können. Der Duft, der jetzt aufsteigt, ist einfach unglaublich – so riecht Feierabend!
- Die cremige Sauce zubereiten: Gieße die Kokosmilch in die Pfanne und rühre alles gut um, damit sich die Currypaste vollständig auflöst. Dann gibst du die Erdnussbutter, die Sojasauce und den Ahornsirup dazu. Rühre so lange, bis eine gleichmäßige, cremige Sauce entsteht. Lass die Sauce bei niedriger Hitze etwa 5 Minuten köcheln, damit sie schön eindickt und die Aromen sich verbinden. Sie sollte jetzt samtig und glänzend aussehen.
- Abschmecken und verfeinern: Jetzt kommt der wichtigste Schritt: das Abschmecken! Presse den Saft einer halben Limette aus und gib ihn in die Sauce. Rühre um und probiere. Schmeckt es dir zu scharf? Dann gib noch etwas Ahornsirup dazu. Zu mild? Ein Klecks mehr Currypaste hilft. Zu dick? Dann schütte etwas von dem aufgehobenen Nudelwasser hinein, bis die Sauce die perfekte Konsistenz hat. Sie sollte schön cremig sein und die Nudeln umhüllen, aber nicht zu flüssig.
- Pasta untermischen: Gib die abgegossenen Nudeln direkt in die Pfanne mit der Sauce. Vermische alles gut, sodass jede Nudel von der cremigen Erdnuss-Curry-Sauce ummantelt ist. Falls die Sauce zu fest wird, gib noch einen Schuss Nudelwasser dazu. Lass die Pasta noch eine Minute in der Sauce ziehen, damit sie die Aromen aufnehmen kann.
- Anrichten und genießen: Verteile die Pasta auf zwei tiefe Teller. Bestreue sie mit den Frühlingszwiebelringen, den gehackten Erdnüssen und frischem Koriander. Wer es scharf mag, gibt noch ein paar Chiliflocken darüber. Und dann – ganz wichtig – sofort servieren und genießen! Der erste Bissen ist einfach der Hammer. Die cremige Sauce, der Crunch der Erdnüsse, die Frische des Korianders – ein Gedicht!
Meine besten Tipps & Tricks für die perfekte Erdnuss-Curry-Pasta
Ich habe dieses Gericht jetzt bestimmt schon zwanzig Mal gekocht und dabei so einige Erfahrungen gesammelt. Hier sind meine besten Tipps, damit dir die Pasta garantiert gelingt. Manche Dinge musste ich erst durch Misserfolge lernen – aber davon profitiert jetzt du.
Das Nudelwasser nicht wegschütten! Das ist der häufigste Fehler, den ich am Anfang gemacht habe. Die Stärke im Nudelwasser ist ein natürliches Bindemittel und hilft, die Sauce schön cremig zu machen. Wenn die Sauce zu dick wird oder du sie strecken musst, ist Nudelwasser die beste Lösung. Es verdünnt nicht nur, sondern verbessert auch die Konsistenz. Einmal habe ich es vergessen und musste mit normalem Wasser nachhelfen – die Sauce war danach einfach nicht mehr so schön sämig.
Die richtige Hitze wählen. Currypaste und Knoblauch mögen keine zu hohe Hitze. Sie brennen schnell an und werden dann bitter. Brate die Paste daher immer nur kurz bei mittlerer Hitze an. Ich habe es einmal eilig gehabt und die Flamme hochgedreht – das Ergebnis war eine schwarze, bittere Pampe. Seitdem nehme ich mir die Zeit und lasse die Aromen bei sanfter Hitze entfalten. Geduld zahlt sich hier aus.
Multitasking ist alles. Dieses Gericht ist perfekt, um das Timing zu üben. Während die Pasta kocht, bereitest du die Sauce zu. So ist beides gleichzeitig fertig und du hast keinen Stress. Ich stelle mir immer einen Timer, damit ich die Nudeln nicht vergesse. Schon passiert – einmal waren sie total verkocht, weil ich zu sehr mit der Sauce beschäftigt war. Seitdem tickt der Timer treu vor sich hin.
Konsistenz-Check: Die Sauce sollte am Ende schön cremig sein, aber nicht zu dick. Wenn du sie mit dem Löffel umrührst, sollte sie langsam vom Löffel fließen. Ist sie zu dick, gib einfach etwas Nudelwasser oder Kokosmilch dazu. Ist sie zu dünn, lass sie noch ein paar Minuten ohne Deckel einkochen. Vertrau deinem Gefühl – du wirst schnell ein Gespür dafür bekommen.
Vorbereiten für später: Du kannst die Sauce auch am Vortag zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Die Aromen ziehen dann noch besser durch und schmecken am nächsten Tag oft sogar noch intensiver. Einfach die Pasta frisch kochen und die Sauce kurz aufwärmen. Das ist mein Geheimnis für ein schnelles Abendessen nach einem langen Arbeitstag.
Variationen & kreative Abwandlungen
Das Schöne an diesem Rezept ist seine Vielseitigkeit. Du kannst es immer wieder neu erfinden und an deine Vorlieben anpassen. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten, die ich im Laufe der Zeit ausprobiert habe.
Protein-Boost: Für eine extra Portion Protein kannst du gebratenen Tofu, Hähnchenalternativen aus Soja oder einfach ein paar Kichererbsen hinzufügen. Ich gebe gerne gewürfelten Räuchertofu dazu, den ich vorher in etwas Sojasauce und Currypulver mariniere und knusprig brate. Das passt perfekt zur cremigen Sauce und macht das Gericht richtig sättigend.
Gemüse-Variante: Du kannst jede Menge Gemüse in die Sauce schmuggeln. Paprika, Zucchini, Brokkoli oder Babyspinat sind ideal. Einfach das Gemüse in kleine Stücke schneiden und nach dem Anbraten der Zwiebeln mit in die Pfanne geben. Besonders Brokkoli liebe ich – er wird in der Sauce schön weich und nimmt das Aroma perfekt auf. Im Sommer nehme ich gerne frische Zuckerschoten aus dem Garten, die geben einen tollen Biss.
Schärfe anpassen: Die Schärfe der Currypaste variiert von Marke zu Marke. Wenn du es lieber mild magst, nimm eine milde rote Currypaste oder reduziere die Menge auf 1 EL. Für Schärfe-Fans empfehle ich, zusätzlich eine frische, fein gehackte rote Chilischote mit anzubraten. Oder du gibst am Ende etwas Sriracha oder Chili-Öl über die fertige Pasta. Ich persönlich mag es gerne mittelscharf – genau richtig, um die Nase etwas zu putzen, aber nicht zu brennen.
Low-Carb-Option: Für eine kohlenhydratarme Variante ersetze die Pasta einfach durch Zucchini-Nudeln (Zoodles) oder Keto-freundliche Nudeln aus Konjakmehl. Die Sauce passt hervorragend dazu. Ich habe es letzte Woche mit Zoodles ausprobiert – einfach die Zucchini mit einem Spiralschneider in Nudelform bringen und nur kurz in der Pfanne mit der Sauce erwärmen. Fertig ist ein leichtes, aber unglaublich leckeres Gericht.
Asiatische Fusion: Wenn du es noch authentischer asiatisch magst, ersetze die Hälfte der Kokosmilch durch Gemüsebrühe und gib einen Spritzer Fischsauce (oder vegane Alternativ) dazu. Auch ein Teelöffel geröstetes Sesamöl am Ende verleiht dem Gericht eine wunderbar nussige Tiefe. Ich habe diese Variante einmal für einen asiatischen Kochabend gemacht und alle waren begeistert.
So servierst und lagerst du die Erdnuss-Curry-Pasta richtig
Die Pasta schmeckt am besten direkt nach der Zubereitung, wenn sie noch warm und die Sauce schön cremig ist. Aber auch auf Vorrat zubereitet ist sie ein echter Gewinn. Hier sind meine Tipps für das perfekte Servieren und Lagern.
Servieren: Ich serviere die Pasta am liebsten in tiefen Schüsseln, damit die Sauce nicht überläuft. Ein großzügiger Belag mit gehackten Erdnüssen, Frühlingszwiebeln und frischem Koriander macht optisch und geschmacklich einiges her. Dazu passt ein einfacher grüner Salat mit einem leichten Dressing – das rundet das Gericht perfekt ab. Als Getränk empfehle ich einen kühlen Grüntee oder ein leichtes Bier, um die Schärfe zu begleiten.
Im Kühlschrank aufbewahren: Die übrig gebliebene Pasta hält sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter für 2-3 Tage. Die Sauce kann dabei etwas eindicken, das ist ganz normal. Vor dem erneuten Servieren einfach etwas Wasser oder Kokosmilch unterrühren und in der Pfanne oder Mikrowelle erwärmen. Die Aromen werden über Nacht sogar noch intensiver – manchmal schmeckt sie mir am nächsten Tag noch besser!
Einfrieren: Du kannst die Sauce auch hervorragend einfrieren. Fülle sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose und friere sie für bis zu 3 Monate ein. Die Pasta selbst solltest du nicht einfrieren, sie wird sonst matschig. Zum Auftauen die Sauce einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und dann langsam in einem Topf erwärmen. Frische Pasta dazu kochen – und schon hast du ein Blitzgericht aus dem Tiefkühler.
Reheating-Tipp: Wenn du die Pasta in der Mikrowelle aufwärmst, decke sie mit einem feuchten Küchentuch ab. Das verhindert, dass die Nudeln austrocknen. In der Pfanne erwärme ich sie gerne bei niedriger Hitze und gebe einen Schuss Wasser oder Kokosmilch dazu, damit die Sauce wieder schön cremig wird. Nicht zu lange erhitzen, sonst werden die Nudeln weich.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Dieses Gericht ist nicht nur unglaublich lecker, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorteile zu bieten. Hier ein Überblick über die ungefähren Nährwerte pro Portion (basierend auf der Rezeptur für zwei Personen):
| Nährwert | Pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 580 kcal |
| Fett | ca. 32 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | ca. 18 g |
| Kohlenhydrate | ca. 55 g |
| davon Zucker | ca. 12 g |
| Ballaststoffe | ca. 6 g |
| Eiweiß | ca. 16 g |
Die cremige vegane Erdnuss-Curry-Pasta ist eine großartige Quelle für pflanzliches Eiweiß aus der Erdnussbutter und gesunde Fette aus der Kokosmilch. Die Currypaste enthält Curcumin, das entzündungshemmend wirken kann. Ingwer und Knoblauch unterstützen das Immunsystem – besonders in der kalten Jahreszeit ein willkommener Bonus. Die Erdnüsse liefern zudem wertvolles Vitamin E und Magnesium. Wenn du Vollkornpasta verwendest, erhöhst du den Ballaststoffgehalt und hältst länger satt. Dieses Gericht ist von Natur aus glutenfrei, wenn du glutenfreie Nudeln und Tamari statt Sojasauce verwendest. Achte bei der Erdnussbutter auf eine Sorte ohne Zuckerzusatz, um den Zuckergehalt niedrig zu halten.
Mein Fazit: Warum du diese Pasta unbedingt probieren solltest
Ich könnte dir stundenlang von dieser cremigen veganen Erdnuss-Curry-Pasta vorschwärmen. Sie ist für mich der Beweis, dass veganes Essen weder kompliziert noch langweilig sein muss. Mit nur wenigen Zutaten und in weniger als einer halben Stunde zauberst du ein Gericht, das nach einem Restaurantbesuch schmeckt, aber ganz nebenbei von deinem Herd kommt. Die Kombination aus cremiger Kokosmilch, würziger Currypaste und nussiger Erdnussbutter ist einfach genial – sie ist herzhaft, süß, scharf und säuerlich zugleich. Jeder Bissen ist ein kleines Geschmacksfeuerwerk.
Was ich an diesem Rezept am meisten liebe, ist seine Flexibilität. Du kannst es immer wieder neu erfinden, je nachdem, was der Kühlschrank hergibt oder wonach dir gerade der Sinn steht. Es wird nie langweilig. Und das Beste: Es schmeckt einfach jedem. Ich habe es schon für Freunde gekocht, die sonst eher skeptisch gegenüber veganer Küche sind, und jedes Mal war die Begeisterung groß. Also trau dich und probier es aus! Ich bin mir sicher, dass auch du dieses Rezept in dein Herz schließen wirst.
Hast du das Rezept ausprobiert? Dann lass es mich wissen! Schreib mir in die Kommentare, wie es dir geschmeckt hat oder ob du eine eigene Variante entwickelt hast. Ich bin total gespannt auf deine Kreationen. Und wenn dir der Beitrag gefallen hat, teile ihn gerne mit deinen Freunden – vielleicht rettest du damit ja auch jemandem den Feierabend. Bis zum nächsten Mal und lass es dir schmecken!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Erdnussbutter durch ein anderes Nussmus ersetzen?
Ja, absolut! Du kannst die Erdnussbutter durch Mandelmus, Cashewmus oder Tahini (Sesammus) ersetzen. Jede Variante verleiht der Sauce ein etwas anderes Aroma. Cashewmus macht sie besonders cremig und mild, während Tahini eine leicht erdige Note beisteuert. Probiere einfach aus, was dir am besten schmeckt.
Ist dieses Gericht auch für Kinder geeignet?
Ja, mit einer kleinen Anpassung. Verwende eine milde rote Currypaste oder reduziere die Menge auf 1 EL, damit es nicht zu scharf wird. Die meisten Kinder lieben die cremige, süßliche Sauce. Du kannst auch etwas mehr Ahornsirup hinzufügen, um die Schärfe abzumildern. Meine Nichte ist ein großer Fan davon!
Kann ich die Pasta auch kalt essen?
Klar, das geht! Die Pasta schmeckt auch kalt als Nudelsalat. Die Sauce wird dann etwas fester, aber das ist völlig in Ordnung. Du kannst sie vor dem Servieren mit etwas Limettensaft oder Kokosmilch auflockern. Ein erfrischender Snack für heiße Tage oder ein schnelles Mittagessen für unterwegs.
Wie mache ich die Sauce dicker oder dünner?
Um die Sauce dicker zu machen, lass sie einfach ohne Deckel bei niedriger Hitze ein paar Minuten länger einkochen. Für eine dünnere Sauce gib einfach etwas Nudelwasser, Gemüsebrühe oder zusätzliche Kokosmilch hinzu. Rühre gut um, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Stärke im Nudelwasser hilft, die Sauce geschmeidig zu halten.
Kann ich die Currypaste durch Currypulver ersetzen?
Ja, das ist möglich, aber der Geschmack wird anders sein. Currypaste hat eine viel intensivere und komplexere Aromatik als Currypulver, da sie frische Zutaten wie Zitronengras, Galgant und Chili enthält. Wenn du Currypulver verwendest, nimm etwa 1-2 TL und brate es kurz mit den Zwiebeln an. Der Geschmack wird dann eher an ein indisches Curry erinnern – auch lecker, aber anders.
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Cremige vegane Erdnuss-Curry-Pasta
Eine cremige, vegane Pasta mit Erdnuss-Curry-Sauce, die in unter 30 Minuten zubereitet ist. Perfekt für hektische Wochentage, wenn die Zeit knapp ist, der Hunger aber groß.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 2 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Asiatisch
Ingredients
- 250 g Pasta (z.B. Spaghetti, Fettuccine oder Reisnudeln)
- Salz für das Kochwasser
- 1 EL Kokosöl
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 1 EL frischer Ingwer, gerieben
- 2 EL rote Currypaste
- 400 ml Kokosmilch (aus der Dose)
- 3 EL cremige Erdnussbutter (ohne Zuckerzusatz)
- 2 EL Sojasauce (oder Tamari für glutenfrei)
- 1 EL Ahornsirup (oder Agavendicksaft)
- Saft einer halben Limette
- Optional: 1 TL geröstetes Sesamöl
- Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten (zum Garnieren)
- Erdnüsse, grob gehackt (zum Garnieren)
- Frischer Koriander (optional, zum Garnieren)
- Optional: Chiliflocken (zum Garnieren)
Instructions
- Pasta kochen: Bringe in einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen. Gib die Pasta hinein und koche sie nach Packungsanweisung al dente. Bevor du die Nudeln abgießt, schöpfe dir eine Tasse des Nudelwassers ab und hebe es auf. Die Pasta selbst gießt du dann ab und stellst sie erstmal beiseite.
- Gemüse vorbereiten: Während die Pasta kocht, schäle die Zwiebel und schneide sie in feine Würfel. Hacke den Knoblauch und reibe den Ingwer.
- Die Basis anbraten: Erhitze das Kokosöl in einer großen Pfanne oder einem Wok bei mittlerer Hitze. Gib die gewürfelte Zwiebel hinein und brate sie für etwa 3 Minuten glasig an. Dann kommen der Knoblauch und der Ingwer dazu. Rühre alles gut um und brate es für eine weitere Minute, bis es duftet.
- Currypaste einrühren: Gib die rote Currypaste in die Pfanne und rühre sie kräftig unter das Zwiebel-Knoblauch-Gemisch. Lass sie für etwa 30 Sekunden mitbraten.
- Die cremige Sauce zubereiten: Gieße die Kokosmilch in die Pfanne und rühre alles gut um. Dann gibst du die Erdnussbutter, die Sojasauce und den Ahornsirup dazu. Rühre so lange, bis eine gleichmäßige, cremige Sauce entsteht. Lass die Sauce bei niedriger Hitze etwa 5 Minuten köcheln.
- Abschmecken und verfeinern: Presse den Saft einer halben Limette aus und gib ihn in die Sauce. Rühre um und probiere. Schmeckt es dir zu scharf? Dann gib noch etwas Ahornsirup dazu. Zu mild? Ein Klecks mehr Currypaste hilft. Zu dick? Dann schütte etwas von dem aufgehobenen Nudelwasser hinein, bis die Sauce die perfekte Konsistenz hat.
- Pasta untermischen: Gib die abgegossenen Nudeln direkt in die Pfanne mit der Sauce. Vermische alles gut. Falls die Sauce zu fest wird, gib noch einen Schuss Nudelwasser dazu. Lass die Pasta noch eine Minute in der Sauce ziehen.
- Anrichten und genießen: Verteile die Pasta auf zwei tiefe Teller. Bestreue sie mit den Frühlingszwiebelringen, den gehackten Erdnüssen und frischem Koriander. Wer es scharf mag, gibt noch ein paar Chiliflocken darüber. Sofort servieren und genießen!
Notes
Das Nudelwasser nicht wegschütten! Es ist ein natürliches Bindemittel und hilft, die Sauce schön cremig zu machen. Currypaste und Knoblauch mögen keine zu hohe Hitze – sie brennen schnell an und werden dann bitter. Die Sauce kann am Vortag zubereitet werden; die Aromen ziehen dann noch besser durch.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 580
- Sugar: 12
- Sodium: 0.8
- Fat: 32
- Saturated Fat: 18
- Carbohydrates: 55
- Fiber: 6
- Protein: 16
Keywords: vegane Pasta, Erdnuss-Curry-Pasta, schnelles Abendessen, veganes Rezept, Kokosmilch, Erdnussbutter, Currypaste


