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Diese Suppe sollte eigentlich eine ganz andere werden. Ich hatte mir fest vorgenommen, eine klassische, klare Kartoffelsuppe mit feinen Gemüsestreifen zu kochen – so, wie meine Oma sie früher gemacht hat. Aber dann kam der Dienstag dazwischen. Sie wissen schon, einer dieser Tage, an dem die Kinder nachmittags schon quengelig waren, der Kühlschrank nur noch halbvoll war und ich beim Reden mit meiner Schwester am Telefon völlig die Orientierung verlor. Ich griff zum Lauch, obwohl ich eigentlich Porree für etwas anderes eingeplant hatte, und schüttete aus Versehen die gesamte Sahne in den Topf, noch bevor die Brühe richtig kochte. Ich stand da, den Deckel in der Hand, und dachte nur: “Na klasse, das wird eine Pampe.”
Doch dann passierte etwas Merkwürdiges. Der Duft, der aus dem Topf stieg, war einfach unwiderstehlich. So cremig, so buttrig und irgendwie tröstlich. Und als ich dann – genervt von mir selbst – den Pürierstab hineinhielt, um das “Desaster” zu retten, wurde aus dem Chaos die beste Kartoffel-Lauch-Suppe, die ich je gegessen hatte. Ich habe sie dann trotzig meiner Familie serviert, und mein Mann, der sonst nichts isst, was grün ist, hat sich den Teller zweimal nachgeholt. Seitdem ist diese cremige One-Pot Kartoffel-Lauch-Suppe mein absoluter Geheimtipp für Tage, an denen alles schiefgeht. Vielleicht kennen Sie das ja: Wenn etwas im Kochtopf schiefgeht, es aber am Ende besser schmeckt als geplant. Genau so fühlt sich dieses Rezept an. Und das Beste? Sie brauchen nur einen Topf und 30 Minuten. Versprochen.
Warum Sie Diese Cremige One-Pot Kartoffel-Lauch-Suppe Lieben Werden
Ich habe dieses Rezept in den letzten Jahren unzählige Male gekocht. Nicht, weil ich es perfektionieren musste, sondern weil es einfach jedes Mal gelingt. Und ich bin ehrlich: Ich habe schon viele Kartoffelsuppen probiert – mit und ohne Sahne, grob püriert oder stückig. Aber diese Version hier schlägt sie alle. Sie ist nicht nur unglaublich cremig, sondern auch noch so einfach, dass man sie fast mit geschlossenen Augen kochen kann.
- Schnell & Einfach: In unter 30 Minuten steht ein wärmendes, sättigendes Gericht auf dem Tisch. Perfekt für hektische Abende oder wenn der Magen knurrt.
- Nur ein Topf: Das ist der wahre Game-Changer. Kein stundenlanges Gemüseputzen, kein separates Anbraten, kein Abgießen. Alles kommt in einen Topf, und am Ende spülen Sie nur ein Teil.
- Einfache Zutaten: Kartoffeln, Lauch, Zwiebeln, Brühe und Sahne – das sind Lebensmittel, die Sie wahrscheinlich sowieso im Haus haben. Kein exotischer Supermarktbesuch nötig.
- Perfekt für kalte Tage: Diese Suppe wärmt von innen. An grauen Novembertagen oder wenn der Schnee vor dem Fenster liegt, gibt es nichts Besseres.
- Ein echter Familienliebling: Selbst Kinder, die sonst kein Gemüse anrühren, lieben diese Suppe. Die Cremigkeit und der milde Geschmack des Lauchs machen sie unwiderstehlich.
Was diese Suppe aber wirklich von anderen Rezepten unterscheidet, ist die Textur. Durch die Kombination von mehligen Kartoffeln und einem Schuss Sahne entsteht eine so seidige Konsistenz, dass man kaum glaubt, dass sie so schnell zubereitet ist. Ich habe schon viele “One-Pot”-Rezepte ausprobiert, die am Ende entweder zu wässrig oder zu pampig waren. Diese hier nicht. Sie ist genau richtig – cremig, aber nicht schwer, sättigend, aber nicht mächtig. Es ist das Gefühl, wenn man den Löffel in die Schale taucht und die Suppe sich wie Samt anfühlt. Genau das ist es.
Zutaten, die Sie Benötigen
Für diese cremige One-Pot Kartoffel-Lauch-Suppe brauchen Sie wirklich keine Zutatenliste, die aussieht wie ein Chemiebaukasten. Alles, was Sie brauchen, sind frische, bodenständige Lebensmittel, die in jeder gut sortierten Küche zu finden sind. Ich koche diese Suppe oft spontan, wenn ich keine Lust habe, einkaufen zu gehen. Und das funktioniert, weil die Basis so einfach ist.
Hier ist, was Sie für etwa 4 Portionen bereithalten sollten:
Die Basis
- 800 g mehligkochende Kartoffeln (z.B. Linda oder Agria) – geschält und in ca. 2 cm große Würfel geschnitten. Mehligkochende Kartoffeln sind der Schlüssel zur Cremigkeit, da sie beim Kochen zerfallen und die Suppe natürlich binden.
- 2 Stangen Lauch (Porree) – nur das weiße und hellgrüne Ende, gründlich gewaschen und in feine Ringe geschnitten. Lauch kann manchmal Sand zwischen den Blättern haben – also nicht hetzen beim Waschen!
- 1 mittelgroße Zwiebel – fein gewürfelt. Sie gibt die erste Geschmacksbasis.
- 2 Knoblauchzehen – fein gehackt oder durch die Presse gedrückt. Ich verwende am liebsten frischen Knoblauch, aber in einer Notlage geht auch das Zeug aus dem Glas.
- 750 ml Gemüsebrühe – am besten selbst gekocht oder eine gute Bio-Brühe aus dem Glas. Ich mag die von “Alnatura” oder “Zwergenwiese” sehr gerne, weil sie nicht so künstlich schmeckt.
- 200 ml Sahne (oder Pflanzencreme für eine leichtere Variante) – sie macht die Suppe so schön samtig. Achten Sie darauf, dass die Sahne nicht zu heiß wird, sonst flockt sie aus.
- 2 EL Butter oder Butterschmalz – zum Anbraten von Zwiebeln und Lauch. Butter gibt mehr Geschmack, Butterschmalz verträgt höhere Hitze.
Für den letzten Schliff
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer – nach Geschmack. Ich nehme immer grobes Meersalz.
- Eine Prise Muskatnuss – frisch gerieben, das ist das Geheimnis vieler Kartoffelsuppen! Sie hebt den Geschmack ungemein.
- Optional: etwas Zitronensaft – ein Spritzer am Ende bringt Frische und rundet das Ganze ab. Klingt ungewöhnlich, aber probieren Sie es!
- Zum Servieren: frische Petersilie oder Schnittlauchröllchen – für die Farbe und eine leichte Würze.
Substitutions-Tipps
Falls Sie keine Sahne im Haus haben: Ein Schuss Milch oder ein Klecks Crème fraîche tun es auch. Für eine vegane Version können Sie die Sahne durch Hafer- oder Sojasahne ersetzen und die Butter durch Rapsöl. Der Geschmack wird etwas anders, aber immer noch sehr lecker! Und wenn Sie keinen Lauch mögen? Dann nehmen Sie einfach eine dicke Möhre und etwas Sellerie – das ergibt eine tolle, klassische Kartoffelsuppe.
Benötigte Küchenausrüstung
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es wirklich wenig Geschirr erfordert. Sie brauchen keinen Schnickschnack, nur ein paar solide Grundlagen. Mein absolutes Lieblingsstück für diese Suppe ist mein alter, schwerer Gusseisentopf. Der hält die Wärme so gleichmäßig, dass nichts anbrennt. Aber keine Sorge, ein normaler Suppentopf mit dickem Boden tut es genauso.
- Ein großer Suppentopf (ca. 3-4 Liter Fassungsvermögen) – mit Deckel. Ein Topf mit dickem Boden verhindert, dass die Milchprodukte anbrennen.
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett – zum Schneiden von Kartoffeln und Lauch. Ein stumpfes Messer ist hier der Feind jeder guten Suppe, weil es die Zutaten mehr quetscht als schneidet.
- Ein Pürierstab (Stabmixer) – das ist der wichtigste Helfer! Wenn Sie keinen haben, können Sie die Suppe auch portionsweise in einem Standmixer pürieren. Aber Vorsicht: Heiße Flüssigkeit im Mixer kann spritzen! Am besten den Deckel nur leicht auflegen und ein Küchentuch darüber legen.
- Ein Holzlöffel oder ein Silikonspatel – zum Umrühren.
- Eine feine Reibe – für die Muskatnuss. Die fertig gemahlene aus der Tüte ist auch okay, aber frisch gerieben ist es einfach ein anderes Level.
Ein Tipp von mir: Wenn Sie oft Suppen kochen, investieren Sie in einen guten Pürierstab. Ich hatte jahrelang einen billigen, der beim Pürieren immer heiß wurde und komisch roch. Seit ich einen von “Braun” habe, ist das Pürieren eine Freude. Muss aber nicht teuer sein – ein Mittelklasse-Modell reicht völlig.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Und jetzt kommt der Teil, auf den Sie gewartet haben. Keine Angst, es ist wirklich einfach. Ich verspreche Ihnen, dass Sie nach dem ersten Mal denken werden: “Warum habe ich das nicht schon früher gemacht?”
Schritt 1: Das Gemüse vorbereiten (5 Minuten)
Schälen Sie die Kartoffeln und schneiden Sie sie in etwa 2 cm große Würfel. Je gleichmäßiger die Stücke sind, desto gleichmäßiger garen sie. Halbieren Sie den Lauch der Länge nach, waschen Sie ihn gründlich unter fließendem Wasser, um alle Sandreste zu entfernen, und schneiden Sie ihn dann in feine Ringe. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Legen Sie alles bereit – das Kochen geht dann nämlich sehr schnell.
Schritt 2: Das Aroma anbraten (5 Minuten)
Stellen Sie den großen Suppentopf auf den Herd und erhitzen Sie die Butter bei mittlerer Hitze. Geben Sie die Zwiebelwürfel und die Lauchringe dazu und braten Sie sie unter gelegentlichem Rühren für etwa 3-4 Minuten an, bis sie weich und glasig sind. Der Duft, der jetzt entsteht, ist schon der reinste Genuss! Geben Sie dann den gehackten Knoblauch dazu und braten Sie ihn nur etwa 30 Sekunden mit, bis er duftet. Achtung: Knoblauch verbrennt schnell und wird dann bitter – also nicht zu lange braten.
Schritt 3: Alles zusammen kochen (15 Minuten)
Geben Sie die Kartoffelwürfel zu dem angeschwitzten Gemüse in den Topf und gießen Sie die Gemüsebrühe an. Rühren Sie alles einmal gut um und bringen Sie die Suppe zum Kochen. Reduzieren Sie dann die Hitze, decken Sie den Topf ab und lassen Sie die Suppe etwa 15 Minuten sanft köcheln. Die Kartoffeln sollten nach dieser Zeit weich sein – testen Sie das einfach mit einer Gabel. Wenn die Gabel leicht durch die Kartoffel gleitet, sind sie fertig. Wenn nicht, lassen Sie sie noch 2-3 Minuten länger köcheln.
Schritt 4: Cremig pürieren (2 Minuten)
Nehmen Sie den Topf vom Herd. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Gießen Sie die Sahne ein. Rühren Sie einmal um. Dann nehmen Sie den Pürierstab und pürieren die Suppe direkt im Topf, bis sie schön cremig und glatt ist. Wie fein Sie pürieren, ist Geschmackssache. Ich persönlich mag es, wenn noch ein paar kleine Kartoffelstückchen übrig sind – das gibt der Suppe etwas Biss. Wenn Sie eine ganz seidige Konsistenz möchten, pürieren Sie einfach etwas länger.
Schritt 5: Abschmecken und Servieren (3 Minuten)
Schmecken Sie die Suppe nun kräftig mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und einer ordentlichen Prise frisch geriebener Muskatnuss ab. Ein kleiner Spritzer Zitronensaft bringt jetzt die Frische ins Spiel – aber nur einen Hauch, sonst schmeckt man die Säure zu sehr. Rühren Sie noch einmal durch. Füllen Sie die Suppe in Schalen oder tiefe Teller und garnieren Sie sie mit frischer Petersilie oder Schnittlauchröllchen. Nach Belieben können Sie noch einen Klecks Sahne oder ein paar Croutons daraufgeben. Fertig!
Tipps & Tricks für die Perfekte Suppe
Ich habe bei diesem Rezept schon so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Aus diesen Erfahrungen habe ich ein paar Tipps gesammelt, die Ihnen helfen werden, die Suppe gleich beim ersten Mal perfekt hinzubekommen.
- Das Geheimnis der Cremigkeit: Verwenden Sie mehligkochende Kartoffeln. Sie zerfallen beim Kochen von selbst und machen die Suppe dick und cremig, ohne dass Sie viel Sahne oder Mehl brauchen. Festkochende Kartoffeln bleiben dagegen stückig und die Suppe wird nicht so schön sämig.
- Nicht zu viel Flüssigkeit: Gießen Sie nicht die gesamte Brühe auf einmal dazu. Ich gebe meist nur 500 ml anfangs und dann nach dem Pürieren noch etwas mehr, wenn die Suppe zu dick ist. So haben Sie die Kontrolle über die Konsistenz. Es ist leichter, Flüssigkeit nachzugeben, als sie wieder herauszubekommen!
- Das passiert, wenn die Suppe anbrennt: Ich habe es einmal eilig gehabt und die Hitze zu hoch gestellt. Das Ergebnis: Die Unterseite der Suppe hat leicht angebrannt, und der ganze Topf roch verbrannt. Seitdem schwitze ich das Gemüse nur bei mittlerer Hitze an und rühre regelmäßig um. Wenn es doch passiert: Nicht umrühren! Den Topf sofort von der Herdplatte nehmen und die Suppe vorsichtig in einen anderen Topf umfüllen, ohne den angebrannten Boden mitzunehmen.
- Der richtige Zeitpunkt für die Sahne: Geben Sie die Sahne erst nach dem Kochen dazu, wenn der Topf vom Herd ist. Wenn Sie die Sahne mitkochen, kann sie ausflocken und die Suppe bekommt eine körnige Textur. Das passiert vor allem bei Sahne mit niedrigerem Fettgehalt.
- Multitasking ist hier nicht nötig: Das ist der Vorteil einer One-Pot-Suppe. Sie müssen nicht nebenbei noch eine Beilage kochen oder einen Salat zubereiten. Konzentrieren Sie sich einfach auf den Topf. Wenn die Suppe köchelt, haben Sie 15 Minuten Zeit, um den Tisch zu decken oder die Kinder zu beschäftigen.
Variationen & Abwandlungen
Dieses Grundrezept ist so wandelbar, dass Sie es immer wieder neu erfinden können. Ich koche es fast jede Woche, aber selten auf die gleiche Weise. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten:
- Herbstliche Variante mit Kürbis: Ersetzen Sie die Hälfte der Kartoffeln durch 400 g Hokkaido-Kürbis (mit Schale, da die Schale essbar ist). Der Kürbis gibt der Suppe eine wunderbar süßliche Note und eine leuchtend orange Farbe. Einfach den Kürbis waschen, entkernen und würfeln – zusammen mit den Kartoffeln kochen.
- Würzig mit Ingwer und Curry: Braten Sie zusammen mit der Zwiebel ein daumengroßes Stück frischen Ingwer (fein gehackt) an. Geben Sie dann 1-2 Teelöffel Currypulver dazu und braten Sie es kurz mit, bevor Sie die Brühe angießen. Das verleiht der Suppe eine exotische, wärmende Schärfe. Ein Schuss Kokosmilch anstelle der Sahne passt perfekt dazu.
- Herzhafte Variante mit Speck: Für alle, die es deftig mögen: Braten Sie 100 g gewürfelten Frühstücksspeck oder Schinkenwürfel in einem separaten Pfännchen knusprig an. Streuen Sie den Speck vor dem Servieren über die Suppe. Das gibt einen herrlich salzigen Crunch, der wunderbar mit der Cremigkeit kontrastiert.
- Leichte Variante ohne Sahne: Lassen Sie die Sahne einfach weg und pürieren Sie die Suppe etwas länger, bis sie von selbst cremig wird. Oder ersetzen Sie die Sahne durch einen Schuss Milch (1,5% Fett) oder durch eine pflanzliche Alternative wie Hafermilch. Die Suppe wird dann etwas weniger reichhaltig, aber immer noch sehr lecker.
- Mit einer Extra-Portion Gemüse: Kochen Sie einfach eine handvoll TK-Erbsen oder fein gewürfelte Möhren zusammen mit den Kartoffeln mit. Das macht die Suppe bunter und nährstoffreicher. Oder geben Sie am Ende eine Handvoll frischen Spinat in den Topf und lassen Sie ihn zusammenfallen, bevor Sie pürieren – das gibt eine schöne grüne Farbe.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Diese Suppe schmeckt am besten, wenn sie frisch zubereitet ist. Aber seien wir ehrlich: Oft kocht man ja mehr, als man braucht. Und das ist auch gut so, denn die Aromen entwickeln sich über Nacht noch einmal wunderbar. Ich liebe es, am nächsten Tag den Rest der Suppe zu essen – sie schmeckt dann oft noch intensiver.
Servieren
Servieren Sie die Suppe heiß. Füllen Sie sie in vorgewärmte Schalen, damit sie nicht zu schnell auskühlt. Ein Klecks Sahne oder Crème fraîche auf der Oberfläche sieht nicht nur schön aus, sondern sorgt auch für einen zusätzlichen Geschmackskick. Dazu passt frisches Baguette, ein knuspriges Brötchen oder einfach ein Stück gutes Bauernbrot. An kalten Tagen liebe ich es, ein paar Croutons darüber zu streuen – die machen die Suppe noch sättigender.
Aufbewahrung
Die Suppe hält sich im Kühlschrank gut verschlossen für 3-4 Tage. Lassen Sie sie vor dem Einfüllen in ein luftdichtes Gefäß vollständig abkühlen. Wenn Sie die Suppe einfrieren möchten, ist das auch kein Problem. Füllen Sie sie in gefriergeeignete Behälter oder Gefrierbeutel. Wichtig: Lassen Sie etwas Platz, da die Flüssigkeit beim Gefrieren noch etwas ausdehnt. Im Gefrierschrank hält sie sich etwa 3 Monate.
Aufwärmen
Zum Aufwärmen geben Sie die Suppe einfach in einen Topf und erhitzen sie bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren. Wenn sie zu dick geworden ist (was beim Kühlen passieren kann), rühren Sie einfach einen Schuss Brühe oder Milch ein. Die Mikrowelle geht auch, aber im Topf wird sie gleichmäßiger warm. Tauen Sie gefrorene Suppe am besten über Nacht im Kühlschrank auf, bevor Sie sie erhitzen. Und noch ein Tipp: Die Suppe schmeckt am zweiten Tag oft noch besser, weil die Aromen richtig durchgezogen sind. Also keine Scheu vor Resten!
Nährwertinformationen & Gesundheitliche Vorteile
Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich achte schon darauf, was wir essen. Diese Suppe ist ein echter Wohlfühlklassiker, der aber gar nicht so ungesund ist, wie man meinen möchte. Sie steckt voller guter Inhaltsstoffe.
| Pro Portion (ca. 400 ml) | Ca. Angabe |
|---|---|
| Kalorien | 350-400 kcal |
| Protein | 8 g |
| Fett | 20 g |
| Kohlenhydrate | 35 g |
| Ballaststoffe | 6 g |
Kartoffeln sind nicht nur Sattmacher, sondern auch reich an Kalium, Vitamin C und Ballaststoffen – vor allem, wenn man die Schale dran lässt (was ich hier aber nicht empfehle, da die Suppe dann nicht so cremig wird). Lauch gehört zur Familie der Zwiebelgewächse und enthält viele schwefelhaltige Verbindungen, die entzündungshemmend wirken können. Außerdem ist er reich an Vitamin K und Folsäure. Die Sahne liefert zwar etwas Fett, aber auch fettlösliche Vitamine. Wer auf die Kalorien achten möchte, kann einfach die leichtere Variante mit Milch oder Hafermilch wählen. Für eine glutenfreie Variante achten Sie einfach darauf, dass die Brühe glutenfrei ist. Diese Suppe ist also nicht nur ein Seelenwärmer, sondern auch ein kleiner Gesundheitsbooster.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Suppe auch ohne Pürierstab zubereiten?
Ja, das geht! Wenn Sie keinen Pürierstab haben, können Sie die Suppe auch mit einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken. Das ergibt dann eine rustikalere, stückige Suppe, die aber auch sehr lecker ist. Oder Sie lassen die Kartoffeln einfach ganz und essen die Suppe als Eintopf.
Die Suppe ist zu dünn geworden. Was kann ich tun?
Kein Problem! Kochen Sie die Suppe einfach ohne Deckel für ein paar Minuten weiter, damit etwas Flüssigkeit verdampft. Oder Sie pürieren noch ein paar extra Kartoffelstücke und rühren sie unter. Ein Esslöffel Kartoffelstärke, in etwas kaltem Wasser angerührt, kann auch helfen – aber dann muss die Suppe noch einmal kurz aufkochen.
Kann ich auch TK-Lauch verwenden?
Prinzipiell ja, aber ich empfehle frischen Lauch. TK-Lauch ist oft wässriger und hat weniger Eigengeschmack. Wenn Sie TK-Lauch nehmen, lassen Sie ihn vor der Zugabe etwas antauen und braten Sie ihn etwas länger an, damit die überschüssige Flüssigkeit verdampft.
Wie bekomme ich die Suppe besonders cremig, ohne Sahne?
Das Geheimnis sind mehligkochende Kartoffeln und gründliches Pürieren. Sie können auch einen Schuss Milch oder pflanzliche Milch verwenden. Ein weiterer Trick: Kochen Sie eine kleine, mehligkochende Kartoffel extra, zerdrücken Sie sie mit einer Gabel und rühren Sie sie unter die pürierte Suppe.
Kann ich die Suppe auch im Voraus für ein Abendessen zubereiten?
Absolut! Die Suppe lässt sich wunderbar vorbereiten. Kochen Sie sie einfach am Vortag, lassen Sie sie abkühlen und stellen Sie sie in den Kühlschrank. Am nächsten Tag erwärmen Sie sie einfach langsam. Oft schmeckt sie dann sogar noch besser, weil die Aromen Zeit hatten, sich zu verbinden.
Fazit: Warum Sie Diese Suppe Noch Heute Kochen Sollten
Sehen Sie, manchmal sind die besten Rezepte die, die aus einem kleinen Chaos entstehen. Diese cremige One-Pot Kartoffel-Lauch-Suppe ist für mich der Beweis, dass Perfektion oft überschätzt wird. Sie ist einfach, schnell und trotzdem so unglaublich befriedigend. Ich liebe es, wie sie den Raum mit ihrem Duft erfüllt und wie sie an einem grauen Tag alles ein bisschen heller macht.
Probieren Sie es aus! Nehmen Sie sich die 30 Minuten Zeit, die Sie brauchen, und lassen Sie sich von der Cremigkeit überraschen. Und wenn Sie sie nach Ihrem Geschmack anpassen – mit mehr Gemüse, einem anderen Gewürz oder einer veganen Variante – dann teilen Sie es mir doch in den Kommentaren mit. Ich bin immer gespannt auf neue Ideen und Abwandlungen. Denn das ist das Schöne am Kochen: Es gibt kein Richtig oder Falsch, nur das, was einem selbst schmeckt. Also, ran an den Topf!
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Cremige One-Pot Kartoffel-Lauch-Suppe: Einfaches Rezept in 30 Minuten
Diese cremige One-Pot Kartoffel-Lauch-Suppe ist ein einfaches und schnelles Rezept, das in nur 30 Minuten zubereitet ist. Sie ist der perfekte Seelenwärmer für kalte Tage und ein echter Familienliebling.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Suppe
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 800 g mehligkochende Kartoffeln (z.B. Linda oder Agria), geschält und in ca. 2 cm große Würfel geschnitten
- 2 Stangen Lauch (Porree), nur das weiße und hellgrüne Ende, gründlich gewaschen und in feine Ringe geschnitten
- 1 mittelgroße Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt oder durch die Presse gedrückt
- 750 ml Gemüsebrühe
- 200 ml Sahne (oder Pflanzencreme für eine leichtere Variante)
- 2 EL Butter oder Butterschmalz
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack
- Eine Prise Muskatnuss, frisch gerieben
- Optional: etwas Zitronensaft
- Zum Servieren: frische Petersilie oder Schnittlauchröllchen
Instructions
- Schritt 1: Das Gemüse vorbereiten (5 Minuten): Schälen Sie die Kartoffeln und schneiden Sie sie in etwa 2 cm große Würfel. Halbieren Sie den Lauch der Länge nach, waschen Sie ihn gründlich unter fließendem Wasser und schneiden Sie ihn in feine Ringe. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln.
- Schritt 2: Das Aroma anbraten (5 Minuten): Erhitzen Sie die Butter in einem großen Suppentopf bei mittlerer Hitze. Geben Sie die Zwiebelwürfel und die Lauchringe dazu und braten Sie sie unter gelegentlichem Rühren für etwa 3-4 Minuten an, bis sie weich und glasig sind. Geben Sie dann den gehackten Knoblauch dazu und braten Sie ihn nur etwa 30 Sekunden mit, bis er duftet.
- Schritt 3: Alles zusammen kochen (15 Minuten): Geben Sie die Kartoffelwürfel zu dem angeschwitzten Gemüse in den Topf und gießen Sie die Gemüsebrühe an. Rühren Sie alles einmal gut um und bringen Sie die Suppe zum Kochen. Reduzieren Sie dann die Hitze, decken Sie den Topf ab und lassen Sie die Suppe etwa 15 Minuten sanft köcheln, bis die Kartoffeln weich sind.
- Schritt 4: Cremig pürieren (2 Minuten): Nehmen Sie den Topf vom Herd. Gießen Sie die Sahne ein und rühren Sie um. Pürieren Sie die Suppe direkt im Topf mit einem Pürierstab, bis sie schön cremig und glatt ist.
- Schritt 5: Abschmecken und Servieren (3 Minuten): Schmecken Sie die Suppe mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss ab. Ein kleiner Spritzer Zitronensaft bringt Frische. Füllen Sie die Suppe in Schalen und garnieren Sie sie mit frischer Petersilie oder Schnittlauchröllchen.
Notes
Verwenden Sie mehligkochende Kartoffeln für die beste Cremigkeit. Geben Sie die Sahne erst nach dem Kochen dazu, um ein Ausflocken zu vermeiden. Wenn die Suppe zu dünn ist, kochen Sie sie ohne Deckel weiter oder pürieren Sie zusätzliche Kartoffelstücke unter. Die Suppe hält sich im Kühlschrank 3-4 Tage und kann eingefroren werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ca. 400 m
- Calories: 375
- Sugar: 5
- Sodium: 800
- Fat: 20
- Saturated Fat: 12
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 6
- Protein: 8
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