Geschrieben von

Riley Elliott

Veröffentlicht

Cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch – Einfaches Rezept in 30 Minuten

Fertig in 30 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Easy

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Ich habe Kürbissuppe jahrelang gemieden. Ehrlich. Da stand sie auf jeder Herbstkarte, in jedem Kochbuch, auf jedem Food-Blog – und ich bin einfach immer weiter gescrollt. Ich fand sie irgendwie… langweilig. Püriertes Gemüse, das nach nichts schmeckt, außer nach „gesund”. Nicht mein Ding.

Letzten Dienstag dann, mitten in dieser grauen Phase zwischen Oktober und November, stand ich im Supermarkt und ein Hokkaido-Kürbis ist mir fast in den Einkaufswagen gefallen. Kein Witz. Ich hab ihn aufgefangen, angeschaut und dachte: „Okay, geben wir dem Ganzen noch eine letzte Chance.” Zu Hause hatte ich noch eine Dose Kokosmilch und ein Stück Ingwer – und irgendwie hat mein Bauchgefühl gesagt, dass das zusammenpassen könnte. Also hab ich einfach losgelegt, ohne Rezept, ohne Plan. Nur mit dem Gedanken: Wenn die Suppe nicht schmeckt, gibt’s halt Toast.

Der erste Löffel war eine Offenbarung. Die Kokosmilch macht sie so samtig, dass man kaum glaubt, dass da keine Sahne drin ist. Und der Ingwer gibt genau diesen Kick, der einen wachrüttelt. Ich stand in der Küche, Löffel in der Hand, und hab mich gefragt, warum ich so lange gebraucht habe, um das zu checken. Vielleicht geht es dir ja ähnlich? Vielleicht hast du auch schon tausend Kürbissuppen probiert und warst enttäuscht. Dann lass mich dir sagen: Diese hier ist anders.

Ich mache sie jetzt ständig. Nicht nur, weil sie schnell geht, sondern weil sie sich anfühlt wie eine warme Decke an einem kalten Tag. Und weil ich jedes Mal daran denke, wie dieser Kürbis mir fast auf den Fuß gefallen ist.

Warum du diese cremige Kürbissuppe lieben wirst

Ich habe diese Suppe in den letzten Wochen bestimmt fünfmal gekocht. Für mich allein, für meine Nachbarin, für meine Familie. Und jedes Mal gab es die gleiche Reaktion: Stille am Tisch, gefolgt von „Kann ich noch etwas haben?”. Das ist für mich das größte Kompliment.

  • Schnell & einfach: In unter 30 Minuten steht sie auf dem Tisch. Perfekt für Abende, an denen du keine Lust hast, stundenlang zu kochen.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keinen exotischen Supermarkt. Kürbis, Kokosmilch, Ingwer – das hast du vielleicht sogar schon zu Hause.
  • Perfekt für kühle Tage: Ob als wärmendes Mittagessen oder als Vorspeise für ein Herbst-Dinner – sie passt einfach immer.
  • Garantiert ein Hit: Selbst Leute, die „eigentlich” keine Kürbissuppe mögen, schlecken den Teller aus. Ich spreche aus Erfahrung.
  • Unfassbar lecker: Die Kombination aus cremiger Kokosmilch und scharfem Ingwer ist einfach genial. Sie schmeckt nach mehr.

Was diese Suppe von den anderen unterscheidet? Es ist die Art, wie die Kokosmilch den Kürbis umschmeichelt, ohne ihn zu erschlagen. Und der Ingwer, der nicht nur eine leichte Schärfe bringt, sondern auch eine Frische, die man sonst oft vermisst. Ich habe lange experimentiert, bis das Verhältnis gestimmt hat. Und ich bin überzeugt, dass das hier die beste Version ist.

Diese Suppe ist nicht einfach nur gut. Sie ist die Art von Essen, bei dem du nach dem ersten Löffel kurz die Augen schließt. Sie ist Seelenfutter – nur eben gesünder, schneller und mit einem Hauch von Exotik.

Was du an Zutaten brauchst

Für diese cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer brauchst du keine ausgefallenen Dinge. Die meisten Zutaten hast du bestimmt schon im Vorratsschrank. Ich zeige dir, worauf es ankommt.

Die Hauptdarsteller

  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g bis 1 kg): Mein absoluter Favorit für Suppen. Du musst ihn nicht schälen – die Schale wird beim Kochen schön weich und gibt eine tolle Farbe. Achte darauf, dass der Kürbis fest ist und keine Druckstellen hat. Ich kaufe meinen am liebsten auf dem Wochenmarkt, aber auch aus dem Supermarkt taugt er super.
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml): Hier lohnt sich der Griff zur guten Marke. Ich nehme meistens die von „Koko King” oder „Thai Kitchen”. Sie sind schön cremig und nicht zu wässrig. Schüttle die Dose gut, bevor du sie öffnest, damit sich das Fett mit dem Wasser vermischt.
  • Ein daumengroßes Stück Ingwer (ca. 20 g): Frischer Ingwer ist ein Muss. Der getrocknete aus der Tüte? Vergiss es. Der schmeckt einfach nicht. Schäle ihn mit einem Löffel – das geht viel einfacher als mit einem Sparschäler.

Die Basis

cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch preparation steps

  • 1 Zwiebel, mittelgroß: Sie gibt der Suppe Tiefe. Ich nehme eine normale gelbe Zwiebel, aber eine Schalotte geht auch.
  • 2 Knoblauchzehen: Für die leichte Würze. Drücke sie mit der flachen Seite des Messers, dann lässt sich die Schale ganz einfach lösen.
  • 1 EL Kokosöl oder neutrales Öl: Zum Anbraten. Kokosöl passt natürlich perfekt zum Thema, aber Rapsöl oder Sonnenblumenöl tun es auch.
  • 500 ml Gemüsebrühe: Am besten selbst gemacht, aber aus dem Glas ist auch okay. Achte auf eine gute Qualität – sie ist das Fundament der Suppe.

Die Würze

  • 1 TL Kurkuma, gemahlen: Gibt eine wunderschöne goldene Farbe und ist super gesund.
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen: Ein kleiner Trick von mir. Er bringt eine warme, erdige Note, die perfekt mit dem Kürbis harmoniert.
  • Salz und Pfeffer: Nach Geschmack. Ich nehme am Ende immer noch etwas frisch gemahlenen Pfeffer drauf.
  • Optional: 1 Prise Chili oder Cayennepfeffer: Wenn du es etwas schärfer magst. Ich gebe manchmal eine kleine Prise dazu, aber das ist Geschmackssache.

Zum Verfeinern und Servieren

  • 2 EL Kürbiskerne: Für den Crunch. Röste sie kurz in einer trockenen Pfanne an – das bringt ihr Aroma richtig zur Geltung.
  • Etwas Kürbiskernöl oder gutes Olivenöl: Ein paar Tropfen vor dem Servieren machen den Unterschied.
  • Frische Kräuter (optional): Ein paar Blättchen Petersilie oder Koriander sehen nicht nur hübsch aus, sondern schmecken auch dazu.

Welche Küchengeräte du benötigst

Du brauchst keine Profi-Küche für dieses Rezept. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon zu Hause.

  • Ein scharfes Messer und ein stabiles Schneidebrett: Der Hokkaido-Kürbis ist hart. Ein gutes Messer ist Gold wert.
  • Einen großen Topf (mindestens 3 Liter): Am besten mit dickem Boden, damit nichts anbrennt.
  • Einen Pürierstab (Zauberstab): Das ist mein liebstes Werkzeug für Suppen. Wenn du keinen hast, geht es auch mit einem Standmixer. Lass die Suppe dann aber erst etwas abkühlen, bevor du sie mixst – heiße Flüssigkeiten im Mixer können sonst eine riesige Sauerei geben. Glaub mir, ich hab’s einmal gemacht.
  • Einen Kochlöffel oder einen Schneebesen: Zum Umrühren.
  • Eine kleine Pfanne: Zum Rösten der Kürbiskerne.

Budget-Tipp: Ein guter Pürierstab muss nicht teuer sein. Ich habe meinen für unter 20 Euro gekauft und er läuft seit Jahren. Lieber ein günstiges Modell als gar keinen.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt geht’s ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige dir jeden Schritt, damit nichts schiefgehen kann.

Schritt 1: Kürbis vorbereiten (5 Minuten)

Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich. Du musst ihn nicht schälen, aber die Schale sollte sauber sein. Halbiere ihn dann mit einem großen Messer. Ein Tipp: Steche das Messer erst oben in den Kürbis und drücke es dann durch – das geht leichter als zu sägen. Kratze mit einem Löffel die Kerne und die weichen Fasern aus dem Inneren. Wirf die Kerne nicht weg! Du kannst sie später waschen, trocknen und im Ofen rösten – ein super Snack. Schneide den Kürbis dann in grobe Würfel von etwa 2 bis 3 Zentimetern. Je gleichmäßiger die Stücke sind, desto gleichmäßiger garen sie.

Schritt 2: Zwiebeln und Knoblauch vorbereiten (3 Minuten)

Schäle die Zwiebel und schneide sie in feine Würfel. Hacke den Knoblauch ebenfalls fein. Schäle den Ingwer – am besten mit einem Löffel, wie ich schon sagte – und schneide ihn in ganz dünne Scheiben oder feine Streifen. Je feiner du den Ingwer schneidest, desto besser verteilt sich sein Aroma.

Schritt 3: Die Basis anbraten (5 Minuten)

Erhitze das Kokosöl im großen Topf bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebelwürfel hinein und brate sie unter Rühren an, bis sie glasig sind. Das dauert etwa 2 bis 3 Minuten. Dann kommen der Knoblauch und der Ingwer dazu. Brate alles für eine weitere Minute an. Jetzt riecht es schon unglaublich gut in der Küche. Streue das Kurkuma und den Kreuzkümmel über das Gemüse und rühre gut um. Lass die Gewürze für etwa 30 Sekunden mitbraten – das bringt ihr Aroma richtig zur Geltung.

Schritt 4: Kürbis und Brühe hinzufügen (2 Minuten)

Gib die Kürbiswürfel in den Topf und rühre alles gut durch. Gieße dann die Gemüsebrühe dazu. Die Flüssigkeit sollte den Kürbis gerade so bedecken. Wenn nicht, füge noch etwas Wasser oder Brühe hinzu. Jetzt kommt die Kokosmilch dazu. Rühre alles einmal kräftig um.

Schritt 5: Kochen lassen (15 Minuten)

Bring die Suppe bei starker Hitze zum Kochen. Reduziere dann die Hitze auf mittlere Stufe, setze einen Deckel auf den Topf und lasse die Suppe für etwa 15 Minuten köcheln. Der Kürbis sollte dann so weich sein, dass du mit einer Gabel leicht hineinstechen kannst. Rühre zwischendurch einmal um, damit nichts am Boden ansetzt.

Schritt 6: Pürieren (2 Minuten)

Nimm den Topf vom Herd. Jetzt kommt der Pürierstab zum Einsatz. Tauche ihn komplett in die Suppe ein, bevor du ihn einschaltest – sonst spritzt es. Püriere die Suppe, bis sie ganz glatt und cremig ist. Wenn du keinen Pürierstab hast, lass die Suppe etwas abkühlen (ca. 10 Minuten) und fülle sie dann portionsweise in einen Standmixer. Achte darauf, den Deckel festzuhalten, während du mixst. Fülle die pürierte Suppe dann zurück in den Topf.

Schritt 7: Abschmecken und verfeinern (2 Minuten)

Schmecke die Suppe mit Salz und Pfeffer ab. Jetzt ist auch der Moment, eine Prise Chili dazuzugeben, wenn du magst. Rühre alles noch einmal gut durch. Wenn dir die Suppe zu dick ist, kannst du noch etwas Brühe oder Wasser unterrühren. Ist sie zu dünn, lass sie noch ein paar Minuten ohne Deckel köcheln, bis sie eindickt.

Schritt 8: Anrichten (2 Minuten)

Röste die Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze, bis sie anfangen zu duften und leicht zu springen. Das dauert nur etwa 1 bis 2 Minuten. Achtung, sie verbrennen schnell! Gib die Suppe in Schalen oder tiefe Teller. Träufle etwas Kürbiskernöl oder Olivenöl darüber. Streue die gerösteten Kürbiskerne und eventuell ein paar frische Kräuter darüber. Fertig!

Tipps & Tricks für die perfekte Kürbissuppe

Ich habe bei dieser Suppe so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Damit du es besser machst, hier meine gesammelten Erkenntnisse.

Der häufigste Fehler: zu wenig würzen. Kürbis ist von Natur aus mild. Wenn du zu zögerlich mit Salz und Gewürzen bist, schmeckt die Suppe nach nichts. Trau dich! Besonders der Ingwer ist wichtig. Er sollte präsent sein, aber nicht dominieren. Fang mit der angegebenen Menge an und probiere dann.

Mein persönlicher Fail: Ich habe einmal vergessen, den Ingwer zu schälen. Die Suppe hatte dann so eine faserige, pelzige Textur – nicht lecker. Also: Ingwer immer schälen, auch wenn die Schale dünn ist.

Timing-Tipp: Du kannst den Kürbis schon am Vortag vorbereiten und in Würfel geschnitten im Kühlschrank lagern. Das spart am Kochtag richtig Zeit. Auch das Anbraten der Zwiebeln und Gewürze kannst du vorbereiten – einfach alles in einer Dose in den Kühlschrank stellen.

Die richtige Konsistenz: Ich mag meine Kürbissuppe schön cremig, aber nicht zu dick. Wenn du sie besonders samtig haben willst, kannst du nach dem Pürieren noch einen Schuss Sahne oder einen Klecks Crème fraîche unterrühren. Aber ehrlich, die Kokosmilch macht das schon super.

Mein Geheimtipp: Gib einen Spritzer Limettensaft oder einen Schuss Apfelessig ganz am Ende dazu. Die Säure hebt die Aromen und macht die Suppe noch frischer. Klingt komisch, ist aber so.

Variationen & Abwandlungen

Das Schöne an dieser Suppe ist, dass du sie ganz leicht an deine Vorlieben anpassen kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.

Vegan & noch gesünder

Das Rezept ist ja schon vegan. Aber du kannst den Anteil an Kokosmilch reduzieren und stattdessen mehr Brühe nehmen, wenn du Kalorien sparen willst. Oder du ersetzt die Hälfte der Kokosmilch durch ungesüßte Mandelmilch. Das macht die Suppe etwas leichter, aber immer noch cremig.

Schärfer für mutige Genießer

Ich liebe Schärfe. Wenn es dir auch so geht, gib eine frische, entkernte rote Chili zusammen mit dem Knoblauch in den Topf. Oder rühre einen halben Teelöffel Sambal Oelek unter. Aber Vorsicht: Weniger ist mehr. Du kannst immer noch nachwürzen, aber zu viel Schärfe ruinierst du die Suppe.

Mit Kürbisfleisch vom Vortag

Hast du noch Kürbis vom Ofen übrig? Super! Dann überspringe einfach Schritt 1 und 2 und gib das gegarte Kürbisfleisch direkt mit der Brühe und der Kokosmilch in den Topf. Erhitze alles und püriere es. Das spart noch mehr Zeit und der Kürbis hat durch das Rösten ein noch intensiveres Aroma.

Low-Carb-Version

Kürbis hat von Natur aus nicht viele Kohlenhydrate, aber wenn du streng Low-Carb isst, kannst du einen Teil des Kürbisses durch Blumenkohl ersetzen. Einfach den Blumenkohl in Röschen teilen und mitkochen. Das merkt man geschmacklich kaum, aber es reduziert die Kohlenhydrate noch weiter.

Asiatisch inspiriert

Gib einen Esslöffel rote Currypaste zusammen mit den Gewürzen in den Topf. Und ersetze einen Teil der Brühe durch etwas Kokoswasser. Das gibt der Suppe eine ganz andere, exotische Note. Dazu passt dann auch etwas Koriandergrün als Topping.

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Die Suppe schmeckt am besten, wenn sie frisch zubereitet ist. Aber sie ist auch ein fantastischer Meal-Prep-Kandidat.

Servieren: Ich mag die Suppe am liebsten heiß, aber nicht kochend. Sie sollte so warm sein, dass du sie ohne Pusten essen kannst. Dazu passt ein Stück knuspriges Brot oder ein einfacher grüner Salat. Für einen besonderen Anlass kannst du die Suppe in kleinen Vorspeisenschälchen servieren – das sieht elegant aus. Ein Klecks Kokosmilch oder ein Schuss Kürbiskernöl obendrauf macht optisch was her.

Aufbewahren im Kühlschrank: Die Suppe hält sich im geschlossenen Behälter im Kühlschrank problemlos 3 bis 4 Tage. Sie wird beim Abkühlen etwas dicker – das ist normal. Beim Wiederaufwärmen einfach etwas Wasser oder Brühe unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Einfrieren: Diese Suppe lässt sich super einfrieren. Fülle sie in Gefrierbeutel oder -dosen und lass etwas Platz zum Ausdehnen. Sie hält sich im Gefrierfach etwa 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder direkt im Topf bei niedriger Hitze erwärmen. Die Konsistenz bleibt auch nach dem Einfrieren cremig – ein großer Vorteil gegenüber Sahnesuppen.

Aufwärmen: Am besten erwärmst du die Suppe im Topf bei mittlerer Hitze. Rühre gelegentlich um. In der Mikrowelle geht es auch, aber die Suppe wird dann manchmal etwas wässrig. Wenn du sie in der Mikrowelle erwärmst, decke die Schale ab, damit es nicht spritzt.

Mein Tipp für den nächsten Tag: Die Suppe schmeckt am zweiten Tag oft noch besser, weil die Aromen Zeit hatten, sich zu verbinden. Der Ingwer wird etwas milder und die Kokosnote tritt mehr in den Vordergrund. Ein echtes Comfort-Food-Erlebnis.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich achte schon darauf, was ich esse. Diese Suppe ist nicht nur lecker, sondern hat auch einiges zu bieten.

Geschätzte Nährwerte pro Portion (bei 4 Portionen):

  • Kalorien: ca. 280 kcal
  • Fett: ca. 18 g (davon hauptsächlich gesunde Fette aus der Kokosmilch)
  • Kohlenhydrate: ca. 22 g
  • Ballaststoffe: ca. 5 g
  • Eiweiß: ca. 5 g

Warum diese Suppe gut für dich ist:

  • Kürbis ist reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt. Gut für die Augen und das Immunsystem.
  • Ingwer wirkt entzündungshemmend und kann bei Verdauungsbeschwerden helfen. Er wärmt von innen.
  • Kokosmilch enthält mittelkettige Triglyceride (MCTs), die schnell Energie liefern und den Stoffwechsel ankurbeln können.
  • Kurkuma ist ein starkes Antioxidans. Zusammen mit schwarzem Pfeffer wird die Aufnahme von Curcumin verbessert – deshalb kommt der Pfeffer auch mit in die Suppe.

Allergene: Dieses Rezept ist vegan, glutenfrei, nussfrei und sojafrei. Es enthält keine Milchprodukte, Eier oder Gluten. Perfekt für viele Ernährungsweisen.

Für mich ist diese Suppe der perfekte Kompromiss zwischen Genuss und Gesundheit. Sie fühlt sich nicht nach Diät an, aber sie tut dir trotzdem gut. Und das ist doch die beste Kombination.

Fazit

Diese cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer ist mehr als nur ein Rezept. Sie ist der Beweis, dass einfache Zutaten etwas Großartiges ergeben können. Sie ist schnell, sie ist gesund, und sie schmeckt einfach fantastisch. Ob für ein schnelles Abendessen unter der Woche, für Gäste, die du beeindrucken willst, oder einfach als wärmende Umarmung an einem regnerischen Tag – diese Suppe macht immer eine gute Figur.

Ich liebe es, wie der Ingwer durch die Süße des Kürbisses schneidet und die Kokosmilch alles zu einem samtigen Ganzen verbindet. Und ich liebe es, dass ich nicht stundenlang in der Küche stehen muss, um dieses Gefühl zu bekommen. Wenn du sie einmal gemacht hast, wirst du verstehen, warum ich sie immer wieder koche.

Probier es aus! Und wenn du deine eigene Version findest – vielleicht mit mehr Chili, weniger Ingwer oder einem anderen Topping – dann erzähl mir davon. Ich bin gespannt, was dir einfällt. Hinterlasse gerne einen Kommentar oder teile das Rezept mit deinen Freunden. Denn gutes Essen ist dazu da, geteilt zu werden.

Also, ran an den Kürbis! Dein Bauch wird es dir danken.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch einen anderen Kürbis verwenden?

Ja, auf jeden Fall. Butternuss-Kürbis oder Muskatkürbis eignen sich auch super. Du musst sie dann aber vor dem Kochen schälen, da ihre Schale nicht essbar ist. Der Hokkaido ist einfach am praktischsten, weil man ihn nicht schälen muss.

Die Suppe ist zu dick geworden. Was kann ich tun?

Kein Problem! Rühre einfach etwas mehr Gemüsebrühe oder Wasser unter, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mach es langsam – du kannst immer noch mehr Flüssigkeit hinzufügen, aber nicht mehr wegnehmen.

Kann ich die Kokosmilch durch Sahne ersetzen?

Klar, das geht. Dann wird die Suppe noch reichhaltiger und cremiger. Aber sie ist dann nicht mehr vegan und auch nicht mehr laktosefrei. Ich persönlich finde die Kokosmilch aber geschmacklich passender, weil sie eine leichte Süße mitbringt, die toll mit dem Kürbis harmoniert.

Wie bekomme ich die Suppe besonders cremig, ohne einen Pürierstab zu haben?

Wenn du keinen Pürierstab hast, kannst du einen Standmixer verwenden. Lass die Suppe aber vorher etwas abkühlen (ca. 10 Minuten), fülle sie dann portionsweise in den Mixer und mixe sie auf niedriger Stufe. Achte darauf, den Deckel festzuhalten. Oder du pürierst die Suppe mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer – das wird dann aber eher stückig.

Kann ich die Suppe auch kalt essen?

Ja, sie schmeckt auch kalt überraschend gut! Als erfrischende Kürbis-Kokos-Kaltschale im Sommer oder als schneller Snack aus dem Kühlschrank. Dann vielleicht noch einen Spritzer Limettensaft und etwas frische Minze drauf. Ein ganz anderes, aber auch leckeres Erlebnis.

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cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch recipe

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Cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch – Einfaches Rezept in 30 Minuten

Eine samtige Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer, die in unter 30 Minuten zubereitet ist. Perfekt für kühle Tage als wärmendes Mittagessen oder Vorspeise.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Suppe
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g bis 1 kg)
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer (ca. 20 g)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Kokosöl oder neutrales Öl
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Kurkuma, gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Optional: 1 Prise Chili oder Cayennepfeffer
  • 2 EL Kürbiskerne
  • Etwas Kürbiskernöl oder gutes Olivenöl
  • Frische Kräuter (optional)

Instructions

  1. Kürbis vorbereiten: Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren, Kerne und Fasern entfernen, in grobe Würfel von 2-3 cm schneiden.
  2. Zwiebeln und Knoblauch vorbereiten: Zwiebel fein würfeln, Knoblauch fein hacken, Ingwer schälen und in dünne Scheiben oder feine Streifen schneiden.
  3. Die Basis anbraten: Kokosöl im großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebelwürfel glasig braten (2-3 Minuten). Knoblauch und Ingwer zugeben und 1 Minute mitbraten. Kurkuma und Kreuzkümmel einstreuen und 30 Sekunden mitbraten.
  4. Kürbis und Brühe hinzufügen: Kürbiswürfel in den Topf geben, gut umrühren. Gemüsebrühe und Kokosmilch angießen, alles umrühren.
  5. Kochen lassen: Suppe bei starker Hitze zum Kochen bringen, dann Hitze reduzieren, Deckel aufsetzen und 15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
  6. Pürieren: Topf vom Herd nehmen. Mit einem Pürierstab die Suppe glatt und cremig pürieren. (Alternativ etwas abkühlen lassen und portionsweise im Standmixer mixen.)
  7. Abschmecken und verfeinern: Mit Salz, Pfeffer und optional Chili abschmecken. Bei Bedarf mit Brühe oder Wasser verdünnen oder ohne Deckel einkochen lassen.
  8. Anrichten: Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne rösten (1-2 Minuten). Suppe in Schalen geben, mit Kürbiskernöl oder Olivenöl beträufeln, geröstete Kürbiskerne und frische Kräuter darüber streuen.

Notes

Ingwer immer schälen, um eine faserige Textur zu vermeiden. Die Suppe schmeckt am zweiten Tag oft noch besser. Für extra Frische einen Spritzer Limettensaft oder Apfelessig zugeben. Kürbis kann am Vortag vorbereitet werden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (von 4)
  • Calories: 280
  • Sugar: 8
  • Sodium: 600
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 12
  • Carbohydrates: 22
  • Fiber: 5
  • Protein: 5

Keywords: Kürbissuppe, Kokosmilch, Ingwer, cremig, einfach, schnell, vegan, glutenfrei, Herbst, Suppe

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