Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Bester Bratapfel mit cremiger Marzipanfüllung

Fertig in 45 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Mittel

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Ich habe Bratäpfel jahrelang gemieden. Jahrelang! Für mich waren sie immer diese traurigen, matschigen Dinger, die auf Weihnachtsmärkten in Aluschalen vor sich hin dampften – zu süß, zu weich, irgendwie lieblos. „Das ist kein Dessert”, habe ich immer gesagt, „das ist eine Enttäuschung auf einem Löffel.” Dann letzte Woche, an einem dieser nebligen Oktobernachmittage, wo man einfach nur drinnen bleiben und den Ofen anwerfen will, habe ich beschlossen, dem Ganzen eine letzte Chance zu geben. Ich habe Äpfel ausgehöhlt, Marzipan glatt gerührt, Sahne und Eigelb untergehoben – einfach so, für mich, ohne große Erwartungen. Zehn Minuten später stand meine Schwester in der Küche, die eigentlich „keinen Hunger” hatte, und hat sich wortlos den zweiten Apfel geschnappt. „Moment mal”, sagte ich, „du hasst doch Bratäpfel.” Sie zuckte nur mit den Schultern, den Mund noch voll. Und da wusste ich: Dieses Rezept hier ist anders. Es ist cremig, nicht matschig. Es schmeckt nach Mandeln und Butter und genau dem richtigen Hauch von Zimt.

Warum Sie diesen Bratapfel lieben werden

Dieser Bratapfel ist kein durchweichter Albtraum. Er ist die Rettung des Herbstes auf dem Teller. Nach unzähligen Testdurchläufen – manche Äpfel waren zu sauer, manche Füllungen zu trocken – habe ich endlich die perfekte Balance gefunden. Und ich kann Ihnen sagen: Die Mühe hat sich gelohnt.

  • Schnell & einfach: In unter 45 Minuten steht ein Dessert auf dem Tisch, das aussieht, als hätten Sie stundenlang gearbeitet. Perfekt für überraschenden Besuch oder einen gemütlichen Abend auf der Couch.
  • Einfache Zutaten: Sie brauchen keine exotischen Gewürze oder Spezialitäten aus dem Feinkostladen. Alles, was Sie brauchen, finden Sie im Supermarkt – oder vielleicht sogar schon in Ihrem Vorratsschrank.
  • Perfekt für den Herbst: Wenn die Blätter fallen und die Abende länger werden, gibt es nichts Besseres als den Duft von gebackenen Äpfeln mit Zimt, der durch die Wohnung zieht. Das ist der Geruch von Gemütlichkeit.
  • Garantiert ein Publikumsliebling: Ich habe diesen Bratapfel schon Kindern serviert, die normalerweise kein Obst anrühren, und skeptischen Erwachsenen – alle waren begeistert. Die cremige Füllung macht den Unterschied.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus der leicht säuerlichen Note des Apfels und der süßen, buttrigen Marzipanfüllung ist einfach himmlisch. Ehrlich, das müssen Sie probieren.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die cremige Konsistenz der Füllung. Keine trockenen Krümel, kein pampiges Marzipan. Durch die Zugabe von Eigelb und Sahne wird die Füllung fast wie eine feine Creme – sie schmilzt auf der Zunge und harmoniert perfekt mit dem weichen Apfelfruchtfleisch. Es ist kein gewöhnlicher Bratapfel. Es ist der Bratapfel, den Sie Ihren Gästen mit Stolz servieren werden.

Welche Zutaten Sie brauchen

Dieses Rezept lebt von einfachen, aber hochwertigen Zutaten. Die meisten davon haben Sie bestimmt zu Hause – und genau das macht es so unkompliziert. Lassen Sie mich Ihnen erklären, worauf es bei jeder einzelnen Zutat ankommt.

  • 4 große Äpfel (z. B. Boskoop, Elstar oder Jonagold): Die Wahl des Apfels ist entscheidend. Boskoop ist mein persönlicher Favorit, weil er beim Backen schön weich wird, aber nicht zerfällt. Elstar und Jonagold sind ebenfalls hervorragend – sie haben eine gute Säure, die perfekt mit der Süße der Füllung kontrastiert. Achten Sie darauf, dass die Äpfel fest und unbeschädigt sind. (Tipp: Für eine besonders schöne Optik nehmen Sie Äpfel mit roter Schale – sie sehen im Ofen einfach hübscher aus.)
  • 200 g Marzipanrohmasse: Hier rate ich Ihnen: Nehmen Sie keine billige Marzipanalternative aus dem Discounter. Die Rohmasse von Niederegger oder Lübecker ist zwar etwas teurer, aber der Geschmack ist unvergleichlich. Die Füllung wird aromatischer und cremiger. Wenn Sie nur Marzipan mit Zucker haben, reduzieren Sie einfach den Zucker in der Füllung etwas.
  • 50 g weiche Butter: Die Butter macht die Füllung schön saftig und rundet den Geschmack ab. Sie sollte wirklich weich sein, damit sie sich gut mit dem Marzipan vermischen lässt. (Ich nehme immer ungesalzene Butter, dann kann ich die Süße selbst bestimmen.)
  • 1 Eigelb (Größe M): Das Eigelb ist das Geheimnis der Cremigkeit. Es bindet die Füllung und macht sie fast puddingartig. Lassen Sie das Eiweiß weg – das würde die Füllung zu fest machen.
  • 2 EL Sahne oder Schlagsahne: Ein kleiner Schuss Sahne macht die Füllung noch geschmeidiger. Wenn Sie keine Sahne im Haus haben, geht auch Milch – aber Sahne ist einfach besser.
  • 1 EL Zitronensaft: Der Saft einer halben Zitrone verhindert, dass die Äpfel braun werden, und gibt dem Ganzen eine frische Note. Außerdem hebt er die Aromen der anderen Zutaten hervor.
  • 1 EL Honig oder Ahornsirup: Ein kleiner Klecks Honig in der Füllung sorgt für eine zusätzliche, blumige Süße. Ahornsirup passt auch wunderbar und gibt eine leicht karamellige Note.
  • 1 TL Zimt (gemahlen): Zimt und Apfel – das ist einfach ein Dreamteam. Verwenden Sie Ceylon-Zimt, wenn Sie welchen haben, der ist feiner und weniger scharf als Cassia-Zimt.
  • 1 Prise Salz: Klingt komisch, ist aber so. Eine winzige Prise Salz in der Füllung bringt die Süße viel besser zur Geltung und verhindert, dass das Dessert zu süß schmeckt. Wirklich, probieren Sie es aus!
  • Optional: 30 g gehackte Mandeln oder Walnüsse: Für den Crunch. Ich gebe gerne eine Handvoll gehackte Nüsse über die Füllung, bevor die Äpfel in den Ofen kommen. Das gibt einen schönen Biss.
  • Zum Servieren: Puderzucker, Sahne oder Vanilleeis: Ein Klassiker aus gutem Grund. Die warmen Äpfel mit einer Kugel kaltem Vanilleeis – das ist der pure Luxus.

Welche Ausrüstung Sie benötigen

Sie brauchen keine ausgefallene Küchenmaschine für dieses Rezept. Ein paar grundlegende Utensilien reichen völlig aus. Ich koche und backe seit über zehn Jahren mit denselben einfachen Werkzeugen – und sie tun ihren Dienst.

  • Ein scharfes Messer und ein kleiner Löffel: Zum Aushöhlen der Äpfel. Ein Apfelausstecher ist praktisch, aber nicht zwingend nötig. Ein Teelöffel mit einer scharfen Kante tut es auch.
  • Eine Auflaufform: Eine ofenfeste Form, in der die Äpfel nebeneinander Platz haben. Ich benutze eine kleine Keramikform – sie speichert die Wärme gut und sieht auf dem Tisch hübsch aus.
  • Eine kleine Schüssel: Zum Vermischen der Füllung. Nichts Großes, eine einfache Rührschüssel reicht.
  • Backpapier oder etwas Butter für die Form: Damit nichts anklebt. Einfach die Form leicht einfetten oder mit Backpapier auslegen.

Zubereitungsmethode – Schritt für Schritt

Bester Bratapfel mit cremiger Marzipanfüllung preparation steps

Jetzt wird es ernst. Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und Sie werden im Handumdrehen ein Dessert zaubern, das nach mehr schmeckt.

  1. Backofen vorheizen: Heizen Sie den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Wenn Sie Umluft verwenden, reichen 160 °C. Das Vorheizen ist wichtig, damit die Äpfel gleichmäßig garen.
  2. Äpfel vorbereiten: Waschen Sie die Äpfel gründlich. Sie müssen sie nicht schälen – die Schale hält die Form und wird beim Backen schön weich. Schneiden Sie mit einem scharfen Messer einen Deckel (ca. 1 cm dick) von der Oberseite jedes Apfels ab. Heben Sie die Deckel auf! Dann höhlen Sie die Äpfel mit einem kleinen Löffel oder einem Apfelausstecher vorsichtig aus. Entfernen Sie das Kerngehäuse, aber lassen Sie etwa 1 cm Fruchtfleisch am Boden und an den Seiten stehen. Der Apfel sollte wie ein kleiner Topf aussehen. (Tipp: Wenn Sie den Boden zu dünn werden lassen, läuft die Füllung später aus – das ist mir schon passiert! Lieber etwas mehr Fruchtfleisch stehen lassen.)
  3. Zitronenbad: Beträufeln Sie die ausgehöhlten Äpfel sofort mit dem Zitronensaft. Das verhindert, dass sie braun werden, und gibt eine frische Note. Reiben Sie den Saft mit den Fingern in die Innenwände.
  4. Marzipanfüllung zubereiten: Geben Sie die Marzipanrohmasse in eine kleine Schüssel. Zerbröseln Sie sie mit den Fingern oder einer Gabel. Fügen Sie die weiche Butter, das Eigelb, die Sahne, den Honig und eine Prise Salz hinzu. Vermischen Sie alles mit einer Gabel oder einem Handrührgerät (auf niedriger Stufe) zu einer glatten, cremigen Paste. Die Füllung sollte nicht zu fest sein – sie soll später im Ofen schmelzen und sich mit dem Apfel verbinden. Wenn sie zu trocken erscheint, geben Sie noch einen Spritzer Sahne dazu. Schmecken Sie ab: Die Füllung sollte süß, aber nicht überwältigend sein. Der Zimt kommt erst später.
  5. Äpfel füllen: Setzen Sie die vorbereiteten Äpfel in die gefettete Auflaufform. Füllen Sie die Marzipancreme mit einem Teelöffel in die Aushöhlungen. Drücken Sie die Füllung leicht an, aber lassen Sie oben etwas Platz – sie läuft beim Backen etwas auseinander. Bestreuen Sie die Füllung mit dem gemahlenen Zimt und, wenn Sie mögen, mit den gehackten Nüssen. Setzen Sie die Apfeldeckel wieder auf.
  6. Backen: Geben Sie einen kleinen Schuss Wasser (ca. 2 EL) in die Auflaufform – das erzeugt Dampf und verhindert, dass die Äpfel austrocknen. Backen Sie die Äpfel auf der mittleren Schiene für 25–30 Minuten. Die genaue Zeit hängt von der Apfelsorte und der Größe ab. Die Äpfel sind fertig, wenn sie weich sind, aber noch ihre Form behalten. Sie können mit einem Messer einstechen – es sollte leicht durch das Fruchtfleisch gleiten. Die Füllung sollte leicht gebräunt und cremig sein. (Mein Tipp: Nach 20 Minuten einmal nachschauen. Jeder Ofen ist anders, und ich habe schon so manchen Apfel zu weich gebacken.)
  7. Servieren: Nehmen Sie die Äpfel vorsichtig aus dem Ofen – sie sind heiß! Lassen Sie sie 2–3 Minuten in der Form abkühlen. Dann heben Sie sie mit einem Pfannenwender auf einen Teller. Bestäuben Sie sie mit Puderzucker, wenn Sie mögen. Servieren Sie sie warm, am besten mit einem Klecks Sahne, einer Kugel Vanilleeis oder etwas Joghurt. Der Kontrast zwischen warmem Apfel und kaltem Eis ist einfach umwerfend.

Tipps & Techniken für das perfekte Ergebnis

Ich habe bei diesem Rezept einiges gelernt – oft durch Fehler. Lassen Sie mich Ihnen die größten Fallstricke ersparen, damit Ihr Bratapfel gleich beim ersten Mal gelingt.

Der richtige Apfel ist die halbe Miete. Ich habe es schon mit Gala-Äpfeln versucht – die wurden zu süß und matschig. Auch Pink Lady ist nicht ideal, sie bleiben zu fest. Boskoop, Elstar oder Jonagold sind die besten. Sie haben die perfekte Balance zwischen Säure und Süße und werden beim Backen herrlich weich, ohne zu zerfallen. Fragen Sie ruhig auf dem Wochenmarkt nach – die Obsthändler kennen sich aus.

Die Füllung nicht überladen. Ich war am Anfang zu großzügig mit der Marzipanfüllung. Die Äpfel sind dann im Ofen übergelaufen und haben eine klebrige Pfütze in der Form hinterlassen. Füllen Sie die Äpfel nur zu etwa drei Vierteln – die Füllung läuft beim Backen etwas auseinander, und der Apfeldeckel sollte noch gut schließen.

Das Wasser in der Form nicht vergessen. Dieser Schritt ist entscheidend. Ohne das Wasser trocknen die Äpfel aus und werden ledrig. Das Wasser erzeugt Dampf, der die Äpfel sanft gart. Sie können auch Apfelsaft oder Calvados nehmen – das gibt noch mehr Geschmack.

Timing ist alles. Bereiten Sie die Äpfel vor, während der Ofen vorheizt. So kommen sie direkt ins heiße Rohr. Wenn die Äpfel zu lange warten, werden sie braun und verlieren Saft. Und planen Sie genug Zeit ein – 30 Minuten Backzeit sind schnell vergessen, aber die Äpfel sollten wirklich schön weich sein.

Nicht zu früh aus dem Ofen nehmen. Ein häufiger Fehler. Die Äpfel sehen vielleicht schon nach 20 Minuten fertig aus, aber das Fruchtfleisch in der Mitte ist oft noch zu fest. Stechen Sie mit einem Messer in die dickste Stelle – es sollte ohne Widerstand hineingleiten. Lieber eine Minute länger im Ofen lassen als zu früh herausnehmen.

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist wunderbar wandelbar. Ich habe im Laufe der Jahre viele Versionen ausprobiert – hier sind meine liebsten Abwandlungen.

  • Veganer Bratapfel: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine, das Eigelb durch 1 EL gemahlene Leinsamen (mit 3 EL Wasser verrührt) und die Sahne durch Hafer- oder Sojasahne. Die Füllung wird etwas weniger cremig, aber immer noch lecker. Ich habe diese Version für meine vegane Freundin getestet – sie war begeistert.
  • Glutenfreie Variante: Dieses Rezept ist bereits glutenfrei, solange Sie darauf achten, dass das Marzipan keine glutenhaltigen Zusätze enthält. Die meisten Marken sind glutenfrei, aber ein Blick auf die Zutatenliste schadet nicht.
  • Weihnachtliche Note: Geben Sie einen Schuss Lebkuchengewürz oder etwas gemahlene Nelken und Kardamom zur Füllung. Das passt wunderbar in die Adventszeit. Ich serviere diese Version gerne mit einem Klecks Glühwein-Sahne.
  • Mit Früchten füllen: Geben Sie eine Handvoll Preiselbeeren, frische Cranberries oder gehackte Datteln mit in die Füllung. Die Früchte geben eine fruchtige Säure und machen das Dessert noch saftiger. Besonders Cranberries sind ein Traum – sie platzen im Ofen auf und geben eine herrlich säuerliche Note.
  • Low-Carb-Version: Ersetzen Sie den Honig durch ein flüssiges Süßungsmittel wie Erythrit-Sirup und lassen Sie die Nüsse weg. Das Marzipan können Sie durch eine Mischung aus gemahlenen Mandeln, etwas Mandelaroma und Süßungsmittel ersetzen. Der Geschmack ist etwas anders, aber für eine kohlenhydratarme Ernährung perfekt geeignet.

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Der Bratapfel schmeckt am besten warm, direkt aus dem Ofen. Aber auch lauwarm ist er ein Genuss. Hier sind meine besten Tipps für das Servieren und Aufbewahren.

Servieren: Setzen Sie den Bratapfel auf einen kleinen Teller und geben Sie einen großzügigen Klecks Sahne daneben. Ein Vanilleeis ist auch eine hervorragende Wahl – die Kombination aus warm und kalt ist einfach himmlisch. Für eine besondere Note können Sie die Äpfel mit etwas Ahornsirup oder einem Schuss Calvados beträufeln. Ich persönlich liebe es, die Äpfel mit gehackten Pistazien zu bestreuen – das gibt eine schöne Farbe und einen nussigen Crunch.

Aufbewahren: Übrig gebliebene Bratäpfel können Sie im Kühlschrank aufbewahren. Lassen Sie sie zunächst vollständig abkühlen und geben Sie sie dann in einen luftdichten Behälter. Sie halten sich 2–3 Tage. Die Füllung wird im Kühlschrank etwas fester, aber das ist völlig in Ordnung.

Wieder aufwärmen: Der beste Weg, die Äpfel wieder aufzuwärmen, ist im Ofen. Legen Sie sie bei 150 °C für etwa 10 Minuten in den Ofen. Sie werden wieder schön weich und die Füllung wird cremig. In der Mikrowelle werden sie schnell matschig – das würde ich vermeiden. Wenn es schnell gehen muss, geht es aber auch so: 1–2 Minuten bei mittlerer Stufe, aber die Konsistenz leidet.

Einfrieren: Ja, das geht! Die fertig gebackenen und abgekühlten Bratäpfel können Sie in einem Gefrierbeutel einfrieren. Sie halten sich so bis zu 3 Monate. Zum Auftauen lassen Sie sie einfach über Nacht im Kühlschrank und wärmen sie dann im Ofen auf. Die Füllung bleibt erstaunlich gut – ich habe das selbst getestet.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ein Bratapfel ist nicht nur ein Dessert – er ist auch überraschend gesund. Hier eine Übersicht der ungefähren Nährwerte pro Portion (ohne Sahne oder Eis).

Nährwert Menge pro Portion
Kalorien ca. 280 kcal
Fett 14 g
Kohlenhydrate 32 g
davon Zucker 24 g
Eiweiß 5 g
Ballaststoffe 4 g

Äpfel sind reich an Pektin, einem löslichen Ballaststoff, der die Verdauung fördert und den Cholesterinspiegel senken kann. Sie enthalten außerdem viele Antioxidantien, die das Immunsystem stärken – besonders wichtig im Herbst. Marzipan liefert wertvolle Mandeln, die reich an Vitamin E und ungesättigten Fettsäuren sind. Die Butter und Sahne sollte man in Maßen genießen, aber sie machen das Dessert zu einem besonderen Genuss. Wenn Sie auf Ihre Kalorien achten, ersetzen Sie die Sahne durch fettarmen Joghurt oder servieren Sie die Äpfel ohne zusätzliche Beilage.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch andere Apfelsorten verwenden?
Ja, aber nicht alle eignen sich gleich gut. Meiden Sie zu süße Sorten wie Gala oder Pink Lady – sie werden matschig. Boskoop, Elstar, Jonagold oder auch Cox Orange sind ideal. Sie haben die richtige Säure und bleiben beim Backen formstabil.

Warum ist meine Füllung zu flüssig?
Das kann passieren, wenn die Butter zu weich war oder Sie zu viel Sahne verwendet haben. Auch wenn die Äpfel sehr saftig sind, kann die Füllung verwässern. Geben Sie einfach etwas mehr gemahlene Mandeln oder ein wenig Speisestärke in die Füllung, um sie zu binden.

Kann ich die Äpfel auch in der Mikrowelle zubereiten?
Theoretisch ja, aber das Ergebnis ist nicht dasselbe. In der Mikrowelle werden die Äpfel schnell weich, aber die Füllung wird nicht schön cremig und der Apfel bekommt keine Röstaromen. Der Ofen ist die bessere Wahl – auch wenn es ein paar Minuten länger dauert.

Wie verhindere ich, dass die Äpfel platzen?
Das passiert, wenn Sie das Kerngehäuse zu großzügig entfernen oder die Äpfel zu lange backen. Lassen Sie etwa 1 cm Fruchtfleisch am Rand stehen. Ritzen Sie die Schale mit einem Messer leicht ein – das verhindert, dass der Apfel durch den Dampfdruck platzt. Ein kleiner Tipp von mir: Ein kreisförmiger Schnitt um den Apfel herum reicht völlig aus.

Kann ich die Füllung vorbereiten?
Ja, auf jeden Fall! Die Marzipanfüllung können Sie einen Tag im Voraus zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Lassen Sie sie vor dem Füllen kurz auf Zimmertemperatur kommen, dann lässt sie sich besser verarbeiten. Die Äpfel selbst sollten Sie aber erst kurz vor dem Backen aushöhlen, da sie sonst braun werden.

Fazit – Warum Sie diesen Bratapfel sofort ausprobieren sollten

Dieser Bratapfel mit cremiger Marzipanfüllung ist mehr als nur ein Dessert. Er ist eine warme Umarmung an einem kalten Herbsttag. Er ist der Duft, der Ihre Küche in eine Wohlfühloase verwandelt. Und er ist der Beweis, dass einfache Zutaten etwas ganz Besonderes ergeben können – wenn man ihnen die richtige Aufmerksamkeit schenkt.

Ich liebe dieses Rezept, weil es mich jedes Mal aufs Neue überrascht. Die Kombination aus dem süßen Marzipan, der buttrigen Cremigkeit und der fruchtigen Säure des Apfels ist einfach perfekt. Und es macht mich jedes Mal ein bisschen stolz, wenn meine Gäste nach dem zweiten Apfel fragen – so wie meine Schwester neulich.

Also, worauf warten Sie? Holen Sie sich die Äpfel, kneten Sie das Marzipan, heizen Sie den Ofen an. Lassen Sie sich von diesem Rezept verzaubern. Und wenn Sie es ausprobiert haben, schreiben Sie mir unbedingt einen Kommentar! Ich bin gespannt, wie es Ihnen geschmeckt hat. Vielleicht haben Sie ja auch eine eigene Variation entdeckt? Teilen Sie sie mit mir – ich freue mich auf Ihre Geschichten.

Bis zum nächsten Mal, und lassen Sie es sich schmecken!

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Bester Bratapfel mit cremiger Marzipanfüllung recipe

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Bester Bratapfel mit cremiger Marzipanfüllung

Dieser Bratapfel ist kein durchweichter Albtraum, sondern die Rettung des Herbstes auf dem Teller. Mit einer cremigen Marzipanfüllung, die auf der Zunge zergeht, wird er garantiert zum Publikumsliebling.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 4 große Äpfel (z. B. Boskoop, Elstar oder Jonagold)
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 50 g weiche Butter (ungesalzen)
  • 1 Eigelb (Größe M)
  • 2 EL Sahne oder Schlagsahne
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Honig oder Ahornsirup
  • 1 TL Zimt (gemahlen)
  • 1 Prise Salz
  • 30 g gehackte Mandeln oder Walnüsse (optional)
  • Puderzucker, Sahne oder Vanilleeis zum Servieren

Instructions

  1. Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) oder 160 °C (Umluft) vorheizen.
  2. Äpfel waschen. Mit einem scharfen Messer einen Deckel (ca. 1 cm dick) von der Oberseite jedes Apfels abschneiden und beiseitelegen. Die Äpfel mit einem kleinen Löffel oder Apfelausstecher vorsichtig aushöhlen, dabei etwa 1 cm Fruchtfleisch am Boden und an den Seiten stehen lassen.
  3. Die ausgehöhlten Äpfel sofort mit Zitronensaft beträufeln, um Braunfärbung zu verhindern.
  4. Marzipanrohmasse in einer kleinen Schüssel zerbröseln. Weiche Butter, Eigelb, Sahne, Honig und eine Prise Salz hinzufügen. Mit einer Gabel oder einem Handrührgerät zu einer glatten, cremigen Paste vermischen. Bei Bedarf noch einen Spritzer Sahne hinzufügen, falls die Füllung zu trocken ist.
  5. Die vorbereiteten Äpfel in eine gefettete Auflaufform setzen. Die Marzipancreme mit einem Teelöffel in die Aushöhlungen füllen, dabei etwas Platz lassen. Die Füllung mit gemahlenem Zimt und optional mit gehackten Nüssen bestreuen. Die Apfeldeckel wieder aufsetzen.
  6. Ca. 2 EL Wasser in die Auflaufform geben (für Dampf). Die Äpfel auf der mittleren Schiene 25–30 Minuten backen, bis sie weich sind, aber noch ihre Form behalten. Nach 20 Minuten den Garzustand prüfen.
  7. Die Äpfel aus dem Ofen nehmen und 2–3 Minuten abkühlen lassen. Mit einem Pfannenwender auf Teller heben. Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben und warm mit Sahne, Vanilleeis oder Joghurt servieren.

Notes

Die Wahl des Apfels ist entscheidend: Boskoop, Elstar oder Jonagold sind ideal. Die Füllung nicht überladen – nur zu etwa drei Vierteln füllen. Das Wasser in der Form nicht vergessen, sonst trocknen die Äpfel aus. Nach 20 Minuten Backzeit den Garzustand prüfen, da jeder Ofen anders ist.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Bratapfel
  • Calories: 280
  • Sugar: 24
  • Sodium: 0.1
  • Fat: 14
  • Saturated Fat: 7
  • Carbohydrates: 32
  • Fiber: 4
  • Protein: 5

Keywords: Bratapfel, Marzipan, Herbst, Dessert, einfach, schnell, Weihnachten, Apfel, cremig

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