Geschrieben von

Mariah Lyons

Veröffentlicht

Knuspriges Kürbiskern-Brot ohne Kneten – Perfect für die Party

Fertig in 14 Stunden 30 Minuten
Portionen 12 Scheiben
Schwierigkeitsgrad Einfach

Love this? Save it for later!

Share the inspiration with your friends

Eigentlich sollte es ein ganz anderes Brot werden. Ich hatte mir fest vorgenommen, ein klassisches Sauerteigbrot zu backen – mit langer Teigführung, viel Geduld und diesem besonderen, leicht säuerlichen Aroma, das man nur stundenlangem Warten verdankt. Aber dann war der Sauerteig nicht richtig aktiv, die Küche war zu kalt, und ich stand da mit einem matschigen, lustlosen Vorteig. Ärgerlich. Richtig ärgerlich. Ich war schon spät dran, die Gäste kamen in ein paar Stunden, und mein Plan war gescheitert.

Also griff ich zum Nächstbesten: Trockenhefe. Und dann, in einer Mischung aus Trotz und Kreativität, kippte ich eine Handvoll Kürbiskerne in den Teig. Nicht, weil es geplant war, sondern weil die Tüte offen rumstand und ich irgendwie das Gefühl hatte, das Brot bräuchte jetzt etwas Knackiges. Was dann aus dem Ofen kam, war nichts wie geplant – und besser. Die Kruste war so knusprig, dass man sie beim Anschneiden förmlich brechen hörte, und die Kerne hatten sich goldbraun geröstet und dem ganzen Brot dieses unwiderstehliche, nussige Aroma verliehen. Die Gäste haben es verschlungen. Und ich? Ich habe nie wieder ein anderes Partybrot gebacken.

Warum du dieses knusprige Kürbiskern-Brot ohne Kneten lieben wirst

Dieses Brot ist der heimliche Star jeder Feier. Es ist nicht nur unglaublich einfach zuzubereiten, sondern auch genau das Richtige, wenn du Gäste beeindrucken willst, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Ich hab es schon zu Geburtstagen, Grillabenden und sogar zu einer Silvesterparty mitgebracht – es war immer als erstes leer. Ehrlich, ich hab noch nie erlebt, dass jemand nur eine Scheibe isst. Es ist dieses eine Brot, bei dem die Leute fragen: „Hast du das wirklich selbst gebacken?“

  • Kein Kneten: Keine schmutzigen Hände, keine schwere Arbeit. Einfach umrühren, warten und backen. Perfekt für vielbeschäftigte Gastgeber.
  • Knackige Kruste, fluffiges Inneres: Die Kombination aus knuspriger Außenschicht und weicher, luftiger Krume ist einfach himmlisch.
  • Kürbiskerne als Geheimwaffe: Sie geben dem Brot nicht nur Biss, sondern auch ein tolles, nussiges Aroma, das zu fast allem passt.
  • Der Party-Liebling schlechthin: Ob als Beilage zu Suppen, zu Aufstrichen oder einfach pur mit Butter – dieses Brot ist immer der Renner.
  • Einfache Zutaten: Du hast wahrscheinlich alles davon zu Hause. Keine ausgefallenen Mehle, kein Sauerteig-Anstellgut, nur Grundzutaten.

Ich hab dieses Brot inzwischen Dutzende Male gebacken, und es wird jedes Mal besser. Der Trick ist die lange Ruhezeit – die macht den Teig so geschmeidig und die Kruste so perfekt. Du wirst sehen, wie einfach es ist, und dich fragen, warum du nicht schon längst damit angefangen hast. Und das Beste? Du kannst den Teig schon am Vortag vorbereiten, dann musst du am Tag der Party nur noch backen. Das ist Entspannung pur.

Welche Zutaten du brauchst

Für dieses knusprige Kürbiskern-Brot ohne Kneten brauchst du nur ein paar einfache Zutaten, die meisten hast du bestimmt schon im Vorratsschrank. Die Qualität macht den Unterschied, also greif ruhig zu guten Produkten – deine Gäste werden es dir danken.

Für den Teig:

  • 500 g Weizenmehl Type 550 (oder Dinkelmehl Type 630) – Das ist die Basis. Ich verwende am liebsten das Mehl von der lokalen Mühle, es hat einfach mehr Geschmack. Für eine kräftigere Note kannst du auch 100 g durch Vollkornmehl ersetzen.
  • 10 g Salz – Nicht sparen! Salz ist essenziell für den Geschmack und die Teigstruktur. Ich nehme Meersalz oder Fleur de Sel.
  • 7 g Trockenhefe (ein Päckchen) – Oder 20 g frische Hefe. Die Trockenhefe ist praktischer, weil du sie einfach mit dem Mehl vermischen kannst.
  • 400 ml lauwarmes Wasser – Es sollte nicht heiß sein, sonst stirbt die Hefe. Handwarm ist perfekt.
  • 2 EL Olivenöl – Das macht den Teig geschmeidiger und die Kruste noch knuspriger. Ein gutes, fruchtiges Olivenöl gibt dem Brot eine leichte, mediterrane Note.
  • 100 g Kürbiskerne – Die Hauptdarsteller! Ich verwende ungesalzene, grüne Kürbiskerne. Sie rösten beim Backen wunderbar und werden schön knackig. Du kannst sie auch vorher kurz in der Pfanne anrösten, dann wird das Aroma noch intensiver.

Für die Dekoration (optional):

  • 1 EL Kürbiskerne zum Bestreuen – Einfach vor dem Backen auf den Teig streuen, das sieht hübsch aus und gibt extra Crunch.
  • 1 EL Mehl zum Bestäuben – Für die schöne, rustikale Optik.

Eine kleine Anmerkung zu den Kürbiskernen: Ich kaufe sie immer in größeren Mengen im Bioladen oder online, weil ich sie auch für Müsli und Salate verwende. Achte darauf, dass sie frisch sind – alte Kerne schmecken schnell ranzig. Und falls du keine Kürbiskerne magst, kannst du sie durch Sonnenblumenkerne, Leinsamen oder gehackte Walnüsse ersetzen. Das Brot wird dann anders, aber auch sehr lecker.

Welche Ausrüstung du brauchst

Für dieses Brot brauchst du keine teure Bäckereiausrüstung. Das meiste hast du bestimmt schon in der Küche. Ich backe es am liebsten in einem gusseisernen Topf (ein Dutch Oven), weil der die Hitze so perfekt speichert und die Kruste richtig knusprig wird. Aber auch eine einfache Kastenform oder ein Backblech tun es.

  • Eine große Rührschüssel – Der Teig geht auf, also nimm eine, die groß genug ist.
  • Ein Holzlöffel oder eine Teigspatel – Zum Vermengen der Zutaten. Kein Mixer nötig!
  • Ein gusseiserner Topf (Dutch Oven) mit Deckel (ca. 5-6 Liter) – Das ist meine erste Wahl. Er sorgt für die perfekte Kruste. Wenn du keinen hast, nimm eine ofenfeste Schüssel oder einen Bräter.
  • Backpapier – Damit nichts kleben bleibt. Ich lege den Teig direkt auf ein Stück Backpapier und hebe es dann in den Topf.
  • Ein scharfes Messer oder eine Rasierklinge – Zum Einschneiden des Teigs vor dem Backen. Das sieht nicht nur schön aus, sondern hilft dem Brot auch, beim Backen aufzureißen.
  • Ein Küchentuch – Zum Abdecken des Teigs während der Ruhezeit.
  • Ein Backblech oder ein Gitter – Zum Abkühlen des fertigen Brots. Auf einem Gitter wird die Kruste knuspriger, weil die Luft zirkulieren kann.

Ich hab anfangs mit einer einfachen Kastenform gebacken, und das hat auch gut funktioniert. Die Kruste wird dann etwas weicher, aber das Brot ist trotzdem lecker. Wenn du öfter Brot backst, lohnt sich die Investition in einen Dutch Oven – ich hab meinen auf dem Flohmarkt gefunden und benutze ihn ständig.

Zubereitung: Schritt für Schritt

Knuspriges Kürbiskern-Brot ohne Kneten preparation steps

Jetzt geht’s ans Eingemachte! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeig dir genau, wie du vorgehst, damit dein knuspriges Kürbiskern-Brot ohne Kneten garantiert gelingt.

  1. Mehl und Hefe vermischen: Gib das Mehl, das Salz und die Trockenhefe in eine große Schüssel. Vermische alles gut mit einem Löffel. Wenn du frische Hefe verwendest, löse sie vorher im lauwarmen Wasser auf.
  2. Wasser und Öl hinzufügen: Gieße das lauwarme Wasser und das Olivenöl dazu. Rühre alles mit einem Holzlöffel oder einer Teigspatel um, bis ein klebriger, grober Teig entsteht. Es ist okay, wenn er nicht perfekt glatt ist – das wird er während der Ruhezeit.
  3. Kürbiskerne unterheben: Gib die 100 g Kürbiskerne dazu und rühre sie gleichmäßig unter. Der Teig wird jetzt etwas fester, aber immer noch sehr feucht. Keine Sorge, das ist normal.
  4. Abdecken und ruhen lassen: Decke die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch oder Frischhaltefolie ab. Lass den Teig bei Raumtemperatur mindestens 12 Stunden ruhen – am besten über Nacht. Ja, das ist lange, aber genau das macht den Unterschied! Der Teig wird blasig und verdoppelt sein Volumen. Wenn du es eilig hast, reichen auch 8 Stunden, aber länger ist besser.
  5. Teig formen: Am nächsten Tag streust du etwas Mehl auf eine Arbeitsfläche. Kippe den Teig vorsichtig aus der Schüssel. Er ist sehr weich und klebrig, also bestäube deine Hände gut mit Mehl. Falte den Teig ein paar Mal von den Seiten zur Mitte hin, um Spannung aufzubauen. Forme ihn dann zu einer runden Kugel oder einem länglichen Laib. Drücke nicht zu fest, sonst geht die Luft raus.
  6. Vorbereiten zum Backen: Lege ein Stück Backpapier in eine Schüssel oder einen Korb, der etwa die Größe des Teigs hat. Setze den geformten Teig mit der Naht nach unten hinein. Bestäube die Oberseite mit etwas Mehl und decke ihn wieder mit dem Tuch ab. Lass ihn nochmal 30-60 Minuten gehen, während der Ofen vorheizt.
  7. Ofen vorheizen: Stelle deinen gusseisernen Topf (oder die ofenfeste Schüssel) mit dem Deckel in den kalten Ofen. Heize den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vor. Der Topf muss richtig heiß sein, damit die Kruste knusprig wird. Das dauert etwa 30 Minuten.
  8. Teig in den Topf geben: Nimm den heißen Topf vorsichtig aus dem Ofen (Topflappen nicht vergessen!). Zieh den Teig am Backpapier hoch und setze ihn in den Topf. Schneide die Oberseite mit einem scharfen Messer etwa 1 cm tief ein – ein Kreuz oder einen Längsschnitt. Das gibt dem Brot Platz zum Aufgehen. Streue die restlichen Kürbiskerne darüber.
  9. Backen mit Deckel: Setze den Deckel auf den Topf und backe das Brot für 30 Minuten bei 250°C. Der Deckel sorgt für Dampf, der die Kruste weich hält, damit das Brot schön aufgehen kann.
  10. Backen ohne Deckel: Nimm den Deckel ab und reduziere die Temperatur auf 220°C. Backe das Brot weitere 15-20 Minuten, bis es tief goldbraun ist und die Kruste knusprig aussieht. Wenn du es noch knuspriger magst, lass es noch 5 Minuten länger drin.
  11. Abkühlen lassen: Nimm das Brot vorsichtig aus dem Topf und lege es auf ein Gitter. Lass es mindestens 1 Stunde abkühlen, bevor du es anschneidest. Das ist wichtig, sonst ist die Krume noch zu feucht und matschig. Ich weiß, es riecht verführerisch, aber Geduld lohnt sich!

Ein Tipp von mir: Wenn der Teig nach der Ruhezeit sehr flach ist, mach dir keine Sorgen. Das ist normal bei einem so feuchten Teig. Er wird im Ofen noch schön aufgehen. Und falls du mal keine Zeit für die lange Ruhezeit hast, kannst du den Teig auch im Kühlschrank gehen lassen – dann dauert es 24 Stunden, aber der Geschmack wird noch intensiver.

Tipps und Tricks für das perfekte knusprige Kürbiskern-Brot

Ich hab in den Jahren einige Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine besten Tipps für ein garantiert perfektes Brot.

  • Die Ruhezeit ist heilig: Unterschätze nicht, wie wichtig die lange Gehzeit ist. Sie entwickelt den Geschmack und macht den Teig leicht verdaulich. Wenn du den Teig nur 4 Stunden gehen lässt, wird das Brot flach und schwer. Glaub mir, ich hab’s ausprobiert.
  • Nicht zu viel Mehl beim Formen: Der Teig ist klebrig, das ist okay. Verwende nur so viel Mehl, dass er nicht an den Händen klebt. Zu viel Mehl macht das Brot trocken. Ich bestäube meine Hände leicht und arbeite schnell.
  • Der Dutch-Oven-Trick: Wenn du keinen gusseisernen Topf hast, kannst du auch eine ofenfeste Schüssel mit Deckel verwenden. Oder du stellst eine Schale mit Wasser auf den Ofenboden, um Dampf zu erzeugen. Das hilft auch, eine knusprige Kruste zu bekommen.
  • Einschneiden nicht vergessen: Das Einschneiden des Teigs vor dem Backen ist nicht nur Deko. Es gibt dem Brot eine Sollbruchstelle, damit es nicht wild aufreißt. Ein tiefer Schnitt (ca. 1 cm) reicht. Ich schneide immer ein Kreuz ein, das sieht besonders schön aus.
  • Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, es ist schwer, aber lass das Brot wirklich vollständig auskühlen. Wenn du es warm anschneidest, ist die Krume klebrig und das Brot verliert an Struktur. Meine Familie hat mich schon oft dabei erwischt, wie ich heimlich ein Stück abgebrochen habe – aber es lohnt sich zu warten.
  • Mehlvariationen: Du kannst bis zu 50 % des Weizenmehls durch Dinkelmehl ersetzen. Das Brot wird dann etwas kompakter, aber sehr aromatisch. Vollkornmehl macht es herzhafter, aber dann braucht der Teig etwas mehr Wasser.

Einmal hab ich vergessen, den Topf vorzuheizen, und das Brot ist total flach geblieben. Seitdem heize ich immer brav den Topf mit auf. Und noch ein Fail: Ich hab die Kürbiskerne nicht untergerührt, sondern nur oben drauf gestreut. Die sind dann beim Backen alle runtergefallen. Also, gut untermischen!

Variationen und Anpassungen für dein Partybrot

Dieses Grundrezept ist super vielseitig. Ich hab schon viele Varianten ausprobiert, und jede war auf ihre Art lecker. Hier sind ein paar Ideen, wie du das Brot anpassen kannst.

  • Herzhafte Kräutervariante: Gib 2 EL getrocknete Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Oregano mit ins Mehl. Das passt perfekt zu Antipasti oder einem mediterranen Buffet. Ich liebe diese Version zu einer Tomatensuppe.
  • Mit Käse überbacken: Streue 50 g geriebenen Parmesan oder Gouda über den Teig, bevor du ihn in den Ofen gibst. Der Käse schmilzt und wird knusprig – ein Traum! Aber Vorsicht, der Käse kann am Topfboden festkleben, also leg besser Backpapier unter.
  • Süße Variante mit Honig und Nüssen: Ersetze die Kürbiskerne durch gehackte Walnüsse und gib 2 EL Honig oder Ahornsirup mit ins Wasser. Das Brot wird leicht süßlich und passt wunderbar zu Käse oder Marmelade. Perfekt für ein Brunch-Buffet.
  • Glutenfreie Option: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. auf Basis von Reis- und Maisstärke) und füge 1 TL Flohsamenschalen hinzu, um die Bindung zu verbessern. Die Ruhezeit sollte dann nur 4-6 Stunden betragen, sonst wird der Teig zu flüssig. Das Brot wird etwas bröseliger, schmeckt aber trotzdem fantastisch.
  • Mit Sonnenblumenkernen und Leinsamen: Tausche die Hälfte der Kürbiskerne gegen Sonnenblumenkerne und 2 EL Leinsamen aus. Das gibt eine tolle Textur und viele Ballaststoffe. Ich mach das oft, wenn ich etwas Abwechslung will.

Eine meiner liebsten Variationen ist die mit getrockneten Tomaten und Oliven. Dazu hacke ich 50 g getrocknete Tomaten und 50 g schwarze Oliven klein und gebe sie zusammen mit den Kürbiskernen in den Teig. Das Brot wird richtig mediterran und ist ein Hit auf jeder Party. Probier es aus!

Servieren und Aufbewahren

Dieses Brot ist ein echter Allrounder. Hier sind meine besten Tipps, wie du es servierst und lagerst, damit es möglichst lange frisch bleibt.

Servieren: Am besten schmeckt das Brot lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Schneide es in dicke Scheiben und serviere es pur mit guter Butter und etwas Meersalz. Oder reiche es zu einem Dip wie Hummus, Baba Ghanoush oder einer Kräuterbutter. Es passt auch perfekt zu Suppen, Salaten oder als Beilage zu gegrilltem Fleisch. Wenn du Gäste hast, kannst du es auf einem Holzbrett anrichten und mit etwas Olivenöl beträufeln – das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch himmlisch.

Aufbewahren: Wickle das Brot in ein sauberes Geschirrtuch oder in ein Brottuch aus Leinen. So bleibt die Kruste knusprig, und das Innere bleibt weich. Bewahre es an einem kühlen, trockenen Ort auf – nicht im Kühlschrank, da wird es schnell trocken. So hält es sich 2-3 Tage. Wenn es doch mal hart wird, kannst du es kurz im Ofen aufbacken (5 Minuten bei 150°C) – dann wird es wieder fast wie frisch gebacken.

Einfrieren: Dieses Brot lässt sich super einfrieren! Wickle es komplett ausgekühlt in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält es sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen nimmst du es einfach aus dem Gefrierfach und lässt es bei Zimmertemperatur auftauen. Dann kurz im Ofen aufbacken, und es schmeckt wie frisch gebacken. Ich friere immer gleich zwei Brote ein – eins für die Party und eins für später.

Reheating: Der beste Weg, das Brot aufzuwärmen, ist im Ofen. Heize den Ofen auf 180°C vor, wickle das Brot in Alufolie und backe es 10 Minuten. Dann die Folie entfernen und noch 5 Minuten ohne backen, damit die Kruste wieder knusprig wird. In der Mikrowelle wird es leider matschig, also besser den Ofen nehmen.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Dieses Brot ist nicht nur lecker, sondern auch überraschend nährstoffreich. Die Kürbiskerne sind echte Powerpakete – sie stecken voller Magnesium, Zink und gesunder Fette. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Scheibe (bei 12 Scheiben pro Brot):

Nährwert Pro Scheibe
Kalorien 180 kcal
Fett 7 g
davon gesättigte Fettsäuren 1 g
Kohlenhydrate 24 g
davon Zucker 1 g
Ballaststoffe 3 g
Eiweiß 6 g
Salz 0,8 g

Die Kürbiskerne liefern wertvolles Magnesium, das gut für Muskeln und Nerven ist, und Zink, das das Immunsystem stärkt. Das Brot ist außerdem eine gute Quelle für Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Wenn du auf eine ausgewogene Ernährung achtest, ist dieses Brot eine tolle Wahl – es macht satt, ohne zu beschweren. Und weil es ohne Zucker auskommt, ist es auch für eine zuckerreduzierte Ernährung geeignet. Allerdings enthält es Gluten, also ist es nichts für Menschen mit Zöliakie.

Fazit

Dieses knusprige Kürbiskern-Brot ohne Kneten ist mehr als nur ein Rezept – es ist mein Rettungsanker für jede Party. Es ist einfach, zuverlässig und schmeckt immer. Egal, ob du es pur isst, zu einem Dip reichst oder als Beilage zu einem Festmahl servierst – es wird garantiert alle begeistern. Ich liebe es, wie die Kürbiskerne beim Backen so schön knackig werden und dem Brot diese besondere Note verleihen.

Probier es aus und mach es zu deinem eigenen! Ändere die Kräuter, tausche die Kerne aus oder füge Käse hinzu – der Teig verzeiht fast alles. Und wenn du es einmal gebacken hast, wirst du verstehen, warum ich nie wieder ein anderes Partybrot mache. Es ist einfach perfekt. Also, ran an die Schüssel und los geht’s! Ich bin gespannt, wie es dir schmeckt. Schreib mir doch in den Kommentaren, welche Variante du ausprobiert hast. Und teile das Rezept mit deinen Freunden – sie werden es dir danken!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Teig auch im Kühlschrank gehen lassen?

Ja, absolut! Das ist sogar eine tolle Methode, wenn du den Teig am Vortag vorbereiten willst. Lass ihn dann 24 Stunden im Kühlschrank gehen. Der Geschmack wird dadurch noch intensiver, und du kannst das Brot am nächsten Tag einfach backen.

Warum ist mein Brot nicht aufgegangen?

Das kann mehrere Gründe haben. Entweder war die Hefe zu alt oder das Wasser zu heiß (über 40°C tötet die Hefe). Auch wenn die Ruhezeit zu kurz war, geht das Brot nicht richtig auf. Achte darauf, dass der Teig mindestens 12 Stunden bei Raumtemperatur ruht.

Kann ich auch frische Hefe verwenden?

Ja, klar! Ersetze die 7 g Trockenhefe durch 20 g frische Hefe. Löse die frische Hefe vorher im lauwarmen Wasser auf, bevor du sie zum Mehl gibst. Die Ruhezeit bleibt gleich.

Wie bekomme ich eine besonders knusprige Kruste?

Der Schlüssel ist der gusseiserne Topf und die hohe Anfangstemperatur. Heize den Topf unbedingt mit vor, und backe die ersten 30 Minuten mit Deckel. Der Dampf, der sich im Topf bildet, sorgt für die perfekte Kruste. Und lass das Brot nach dem Backen auf einem Gitter auskühlen, damit die Luft zirkulieren kann.

Kann ich das Brot auch ohne Dutch Oven backen?

Ja, das geht auch. Backe das Brot auf einem Backblech oder in einer Kastenform. Stelle eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Ofenboden, um Dampf zu erzeugen. Die Kruste wird dann etwas weicher, aber das Brot schmeckt trotzdem lecker.

Pin This Recipe!

Knuspriges Kürbiskern-Brot ohne Kneten recipe

Print

Knuspriges Kürbiskern-Brot ohne Kneten – Perfect für die Party

Dieses knusprige Kürbiskern-Brot ohne Kneten ist der heimliche Star jeder Feier. Es ist unglaublich einfach zuzubereiten und begeistert mit einer knackigen Kruste und fluffigem Inneren.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 45 Minuten
  • Total Time: 13 Stunden (inkl. Ruhezeit)
  • Yield: 12 Scheiben 1x
  • Category: Brot
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500 g Weizenmehl Type 550 (oder Dinkelmehl Type 630)
  • 10 g Salz
  • 7 g Trockenhefe (1 Päckchen)
  • 400 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 100 g Kürbiskerne (ungesalzen, grün)
  • 1 EL Kürbiskerne zum Bestreuen (optional)
  • 1 EL Mehl zum Bestäuben (optional)

Instructions

  1. Mehl, Salz und Trockenhefe in einer großen Schüssel vermischen.
  2. Lauwarmes Wasser und Olivenöl hinzufügen und mit einem Holzlöffel zu einem klebrigen Teig verrühren.
  3. 100 g Kürbiskerne unterheben.
  4. Schüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken und bei Raumtemperatur mindestens 12 Stunden (am besten über Nacht) ruhen lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.
  5. Am nächsten Tag Arbeitsfläche leicht bemehlen, Teig vorsichtig darauf stürzen, Hände bemehlen und Teig einige Male von den Seiten zur Mitte falten, dann zu einer Kugel oder einem Laib formen.
  6. Ein Stück Backpapier in eine Schüssel oder einen Korb legen, Teig mit der Naht nach unten hineinsetzen, Oberseite mit Mehl bestäuben und mit einem Tuch abdecken. 30-60 Minuten gehen lassen.
  7. Gusseisernen Topf (Dutch Oven) mit Deckel in den kalten Ofen stellen und auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen (ca. 30 Minuten).
  8. Heißen Topf vorsichtig aus dem Ofen nehmen, Teig am Backpapier anheben und in den Topf setzen. Oberseite mit einem scharfen Messer etwa 1 cm tief einschneiden (Kreuz oder Längsschnitt). Restliche Kürbiskerne darüberstreuen.
  9. Deckel aufsetzen und Brot 30 Minuten bei 250°C backen.
  10. Deckel abnehmen, Temperatur auf 220°C reduzieren und weitere 15-20 Minuten backen, bis das Brot tief goldbraun und knusprig ist.
  11. Brot aus dem Topf nehmen und auf einem Gitter mindestens 1 Stunde abkühlen lassen, bevor es angeschnitten wird.

Notes

Die lange Ruhezeit ist entscheidend für Geschmack und Textur. Der Teig kann auch im Kühlschrank 24 Stunden gehen. Für eine besonders knusprige Kruste den Dutch Oven unbedingt vorheizen. Das Brot lässt sich gut einfrieren.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Scheibe
  • Calories: 180
  • Sugar: 1
  • Sodium: 8
  • Fat: 7
  • Saturated Fat: 1
  • Carbohydrates: 24
  • Fiber: 3
  • Protein: 6

Keywords: Kürbiskern-Brot, Brot ohne Kneten, Partybrot, knuspriges Brot, einfaches Brot, selbstgebackenes Brot

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

Diese Rezepte könntest du auch lieben

Leave a Comment

Recipe rating