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Die Grillparty bei meinem Nachbarn Tom war in drei Stunden und ich hatte komplett vergessen, dass ich etwas mitbringen sollte. Ich stand in meiner Küche, starrte auf drei überreife Bananen, die schon mehr braun als gelb waren, und fühlte dieses bekannte Ziehen im Magen. Alle anderen würden mit aufwendigen Grillspießen und selbstgemachten Dips ankommen – ich hatte nichts. Null. Nada.
Dann fiel mein Blick auf die Walnüsse, die noch von Weihnachten im Schrank lagen. Bananenbrot, dachte ich. Aber nicht irgendeins. Es musste etwas Besonderes sein, etwas, das die Leute vergessen ließ, dass ich eigentlich vergessen hatte, etwas vorzubereiten. Ich griff nach der Pfanne und beschloss, die Bananen zu karamellisieren. Ein kleiner Geniestreich aus der Not heraus, ehrlich gesagt. Ich meine, wer karamellisiert schon Bananen für ein Bananenbrot?
Das Resultat? Tom hat mich drei Mal nach dem Rezept gefragt. Seine Schwester, die sonst nie Süßes isst, hat sich zwei Stücke geholt. Und ich stand da, leicht verschwitzt von der Hektik, mit meinem verbeulten Kuchenblech, und dachte: „Das war’s – das ist mein neues Geheimrezept.“ Vielleicht kennt ihr dieses Gefühl, wenn etwas, das im Chaos entstanden ist, einfach perfekt wird. Genau darum geht es hier. Ein Bananenbrot, das nicht nur gut ist, sondern richtig Eindruck macht – ohne dass man stundenlang in der Küche stehen muss.
Warum ihr dieses Rezept lieben werdet
Ich habe dieses Rezept in den letzten Jahren bestimmt zwanzig Mal gemacht. Bei jeder Gelegenheit. Und es funktioniert einfach immer. Hier ist der Grund, warum es sich von all den anderen Bananenbrot-Rezepten abhebt:
- Schnell & einfach: In unter einer Stunde habt ihr ein fertiges, beeindruckendes Gebäck. Perfekt für Last-Minute-Einladungen oder wenn ihr spontan Gäste bekommt.
- Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Supermarkt-Besuche. Bananen, Walnüsse, Mehl, Butter – Sachen, die ihr wahrscheinlich schon daheim habt.
- Perfekt für Feiern: Ob Grillparty, Geburtstag oder gemütlicher Kaffeeklatsch – dieses Brot ist immer der Star. Es sieht aus wie aufwendig gemacht, ist aber in Wahrheit super unkompliziert.
- Garantierter Publikumsliebling: Die Kombination aus karamellisierten Bananen und knackigen Walnüssen kommt bei jedem an. Von Kindern bis zu den anspruchsvollsten Erwachsenen.
- Unwiderstehlich lecker: Die karamellisierte Kruste gibt dem Brot eine Tiefe, die normales Bananenbrot einfach nicht hat. Es ist saftig, aromatisch und hat diesen besonderen Crunch.
Was dieses Rezept wirklich anders macht, ist die Karamellisierung. Viele Rezepte werfen einfach zerdrückte Bananen in den Teig. Ich nehme mir die Zeit, sie in Butter und braunem Zucker zu karamellisieren. Das bringt eine fast schon buttrige, nussige Süße hervor, die man sonst nicht bekommt. Es ist kein Extra-Schritt, den man überspringen sollte – es ist der Schlüssel zu diesem besonderen Geschmack.
Und wisst ihr was? Dieses Bananenbrot ist nicht nur lecker. Es ist diese Art von Gebäck, bei dem man nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt. Einfach, weil es so gut ist. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne selbst gestresst zu sein. Oder um einen gewöhnlichen Nachmittag in etwas Besonderes zu verwandeln.
Welche Zutaten ihr braucht
Dieses Rezept lebt von einfachen, aber hochwertigen Zutaten. Jede Komponente spielt ihre Rolle, um dieses perfekte, karamellisierte Bananenbrot zu kreieren. Keine Sorge, ihr müsst nicht in den Feinkostladen rennen – alles gibt es im normalen Supermarkt.
Für die karamellisierten Bananen
- 3 große, sehr reife Bananen: Je brauner, desto besser. Die Flecken sind ein Zeichen für viel Süße. Wenn sie schon fast matschig sind, perfekt. (Ich kaufe manchmal extra welche, die im Angebot sind, und lasse sie reifen.)
- 2 Esslöffel Butter (ungesalzen): Ich nehme am liebsten die von Kerrygold, weil sie einen höheren Fettgehalt hat und besser schäumt. Die Butter ist die Basis für die Karamellisierung.
- 3 Esslöffel brauner Zucker: Nicht durch weißen Zucker ersetzen! Der braune Zucker hat Melasse, die für das tiefe Karamellaroma sorgt. Ich verwende immer dunklen braunen Zucker.
- 1 Prise Meersalz: Klingt komisch, aber das Salz hebt die Süße hervor und verhindert, dass es zu süß wird. Ein kleiner Trick, den ich von einer Bäckerin gelernt habe.
Für den Teig

- 1 ¾ Tassen (220g) Weizenmehl (Type 405): Für ein luftigeres Ergebnis könnt ihr auch 1 Tasse Mehl und ¾ Tasse Dinkelmehl mischen. Das gibt eine leichte, nussige Note.
- 1 Teelöffel Backpulver: Für die Lockerheit. Achtet darauf, dass es noch frisch ist – sonst geht das Brot nicht richtig auf.
- ½ Teelöffel Natron: Das Natron reagiert mit der Säure der Bananen und macht das Brot besonders zart. Kein Ersatz, wenn ihr das Original wollt.
- ½ Teelöffel Zimt: Ein Muss für mich. Er passt perfekt zu den Walnüssen und der Karamellnote. Wer mag, kann auch etwas Muskatnuss dazugeben.
- ¼ Teelöffel Salz: Zum Ausbalancieren der Aromen.
- ½ Tasse (115g) ungesalzene Butter, weich: Sie muss Zimmertemperatur haben, sonst wird der Teig klumpig. Legt sie eine Stunde vorher raus.
- ¾ Tasse (150g) Kristallzucker: Ich verwende feinen Backzucker, weil er sich besser auflöst. Aber normaler Haushaltszucker geht auch.
- 2 große Eier, Zimmertemperatur: Kalte Eier lassen den Teig gerinnen. Ein kurzes Bad in warmem Wasser hilft, wenn ihr sie vergessen habt.
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt: Am besten die echte Vanille, nicht das Aroma. Der Unterschied ist riesig.
- ½ Tasse (120ml) Buttermilch: Macht das Brot extrem saftig. Wenn ihr keine habt, gebt einen Esslöffel Zitronensaft in 120ml Milch und lasst es 5 Minuten stehen.
- 1 Tasse (100g) Walnüsse, grob gehackt: Ich röste sie vorher kurz in der Pfanne an – das bringt das Aroma richtig raus. Für eine Variante ohne Nüsse könnt ihr sie weglassen oder durch Pekannüsse ersetzen.
Benötigte Küchengeräte
Ihr braucht keine Profi-Ausstattung, aber ein paar gute Helfer machen die Sache leichter. Hier ist, was ich verwende:
- Eine Kastenform (25x11cm): Meine Lieblingsform ist eine beschichtete von Kaiser. Sie sorgt für eine gleichmäßige Bräunung. Wenn ihr eine Keramikform habt, verlängert sich die Backzeit um etwa 10 Minuten.
- Eine große beschichtete Pfanne: Für die Karamellisierung. Eine Antihaft-Pfanne ist ideal, damit nichts anbrennt.
- Zwei Rührschüsseln: Eine für die trockenen, eine für die feuchten Zutaten. Edelstahl oder Glas – egal, solange sie groß genug sind.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Ich benutze meine KitchenAid, aber ein einfaches Handrührgerät tut es auch. Per Hand ist anstrengend, aber möglich.
- Ein Spatel: Ein flexibler Silikonspatel ist Gold wert. Damit bekommt ihr jeden Rest Teig aus der Schüssel.
- Backpapier: Spart das Einfetten der Form und das Brot lässt sich leichter herausheben. Ich lege immer einen Streifen quer in die Form.
- Ein Zahnstocher oder Holzspieß: Zum Testen, ob das Brot durch ist. Einfach reinstechen – wenn nichts kleben bleibt, ist es fertig.
Ein Tipp am Rande: Wenn ihr eine neue Kastenform habt, heizt sie einmal leer im Ofen vor. Das verhindert, dass der Teig anklebt. Klingt verrückt, funktioniert aber.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Keine Angst vor der Karamellisierung – sie ist einfacher, als ihr denkt. Ich zeige euch jeden Schritt, damit nichts schiefgeht. Nehmt euch Zeit, aber beeilen müsst ihr euch nicht.
- Den Ofen vorheizen (180°C Ober-/Unterhitze): Stellt den Rost in die untere Mitte. Während der Ofen heiß wird, könnt ihr schon die Bananen vorbereiten. Das spart Zeit.
- Die Kastenform vorbereiten: Fettet sie mit etwas Butter ein oder legt sie mit Backpapier aus. Ich schneide das Papier so zu, dass es an zwei Seiten übersteht – wie Henkel. So lässt sich das Brot später leicht herausheben.
- Die Walnüsse rösten: Gebt die gehackten Walnüsse in eine trockene Pfanne und röstet sie bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten, bis sie duften. Achtung, sie verbrennen schnell! Schüttet sie sofort in eine Schüssel, damit sie nicht nachgaren.
- Die Bananen karamellisieren: Das ist der wichtigste Schritt. Schneidet die Bananen in dicke Scheiben (ca. 1 cm). Schmelzt die 2 EL Butter in der Pfanne bei mittlerer Hitze. Streut den braunen Zucker und die Prise Salz darüber. Rührt einmal um, bis der Zucker schmilzt. Gebt die Bananenscheiben hinein und lasst sie 2-3 Minuten pro Seite brutzeln, bis sie goldbraun und weich sind. Sie sollen nicht matschig werden, sondern eine schöne Karamellkruste bekommen. Nehmt die Pfanne vom Herd und lasst sie etwas abkühlen.
- Die trockenen Zutaten mischen: In einer Schüssel das Mehl, Backpulver, Natron, Zimt und Salz verquirlen. Einfach mit einem Schneebesen kurz durchrühren – nicht zu viel, sonst wird der Teig zäh.
- Butter und Zucker schaumig schlagen: In einer zweiten, großen Schüssel die weiche Butter mit dem Kristallzucker 3-4 Minuten lang schlagen, bis die Masse hell und luftig ist. Das ist wichtig für die Textur. Ich mache das auf mittlerer Stufe.
- Die Eier und Vanille einarbeiten: Gebt die Eier nacheinander dazu und schlagt jedes gut unter, bis die Masse glatt ist. Dann den Vanilleextrakt dazugeben. Keine Sorge, wenn die Masse jetzt etwas körnig aussieht – das gibt sich später.
- Die Buttermilch und die trockenen Zutaten abwechselnd zugeben: Gebt ein Drittel der Mehlmischung hinzu, rührt kurz um, dann die Hälfte der Buttermilch, dann wieder Mehl, dann Buttermilch, dann den Rest Mehl. Rührt nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Übermischen ist der Feind eines lockeren Bananenbrots.
- Die karamellisierten Bananen unterheben: Nehmt die Bananen vorsichtig aus der Pfanne (den Karamellsaft könnt ihr später noch über das Brot geben) und faltet sie mit einem Spatel unter den Teig. Die Walnüsse kommen jetzt auch dazu. Nur wenige Male umklappen – ein paar Streifen sind okay.
- Den Teig in die Form füllen: Streicht ihn glatt und klopft die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche, um Luftblasen zu lösen. Wenn noch Karamellsaft in der Pfanne ist, löffelt ihr ihn über den Teig. Das gibt eine extra süße Kruste.
- Backen: Schiebt die Form in den Ofen und backt das Brot 50-60 Minuten. Nach 40 Minuten könnt ihr es mit Alufolie abdecken, falls die Oberfläche zu dunkel wird.
- Den Garzustand prüfen: Macht die Stäbchenprobe. Ein Zahnstocher, der in die Mitte gesteckt wird, sollte sauber herauskommen oder nur ein paar feuchte Krümel haben. Wenn noch flüssiger Teig dran ist, braucht es noch 5-10 Minuten.
- Abkühlen lassen: Lasst das Brot 10 Minuten in der Form abkühlen, dann hebt ihr es mit dem Backpapier heraus und lasst es auf einem Gitter vollständig auskühlen. Das dauert etwa eine Stunde. Geduld – warm ist es sehr krümelig.
Mein erster Versuch war eine Katastrophe – ich habe die Bananen nicht karamellisiert, sondern einfach in den Teig geschmissen und die Walnüsse waren verbrannt. Das Brot war trocken und langweilig. Aus Fehlern lernt man, oder? Seitdem mache ich es genau so, wie hier beschrieben, und es wird jedes Mal besser.
Kochtipps & Techniken für das perfekte Ergebnis
Ich habe so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Hier sind meine besten Tipps, damit ihr es gleich richtig hinbekommt:
- Die Bananen müssen reif sein: Das ist nicht verhandelbar. Unreife Bananen haben zu wenig Zucker und werden nicht süß genug. Wenn sie schwarz sind, sind sie perfekt. Ich friere überreife Bananen sogar ein – einfach auftauen und abtropfen lassen, dann sind sie ideal.
- Nicht zu viel rühren: Das ist der häufigste Fehler. Sobald das Mehl im Teig ist, entwickelt sich Gluten. Rührt ihr zu lange, wird das Brot zäh und schwer. Nur so lange rühren, bis keine weißen Mehlstreifen mehr zu sehen sind. Ein paar Klümpchen sind okay.
- Die richtige Pfanne für die Karamellisierung: Eine gute beschichtete Pfanne ist Gold wert. Bei einer Edelstahlpfanne kann der Zucker leicht anbrennen. Wenn ihr nur Edelstahl habt, verwendet etwas mehr Butter und rührt ständig.
- Die Eier und Butter auf Zimmertemperatur: Kalte Zutaten lassen den Teig gerinnen. Das Brot wird dann nicht so locker. Einfach eine Stunde vorher alles aus dem Kühlschrank nehmen. Wenn ihr es eilig habt, legt die Eier in warmes Wasser für 5 Minuten.
- Die Stäbchenprobe nicht zu früh machen: Der Zahnstocher sollte in die Mitte gesteckt werden, wo der Teig am dicksten ist. Wenn ihr zu nah am Rand testet, könnte es sauber aussehen, obwohl die Mitte noch roh ist.
- Abkühlen ist Pflicht: Ich weiß, es riecht unglaublich. Aber warm ist das Brot extrem zerbrechlich. Wenn ihr es zu früh anschneidet, zerfällt es. Wartet mindestens eine Stunde. Am besten schmeckt es sogar am nächsten Tag – dann haben sich die Aromen richtig verbunden.
Einmal habe ich vergessen, das Backpulver in den Teig zu geben. Das Brot war flach wie ein Pfannkuchen. Seitdem checke ich meine Zutatenliste doppelt. Ein kleiner, aber wichtiger Schritt.
Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack
Dieses Grundrezept ist schon fantastisch, aber man kann es leicht abwandeln. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Schokoladen-Bananenbrot: Hebt 100g dunkle Schokoladentröpfchen (mindestens 70% Kakao) unter den Teig. Die Kombination aus Karamell und Schokolade ist einfach göttlich. Perfekt für Schokoladenfans.
- Vegane Variante: Ersetzt die Butter durch vegane Margarine, die Eier durch 2 Esslöffel Leinsamenmehl (mit 6 EL Wasser vermischt, 5 Minuten quellen lassen) und die Buttermilch durch Mandelmilch mit einem Schuss Zitronensaft. Funktioniert überraschend gut – ich habe es für eine Freundin gemacht und niemand hat den Unterschied bemerkt.
- Glutenfreie Version: Verwendet eine glutenfreie Mehlmischung (1:1 austauschbar) und gebt einen Teelöffel Xanthan dazu. Die Textur wird etwas dichter, aber das Aroma bleibt erhalten. Ich mag die Mischung von Schär.
- Würzige Variante: Fügt einen Teelöffel Ingwerpulver und eine halbe Teelöffel Kardamom zum Zimt hinzu. Das gibt eine orientalische Note, die besonders gut zu den Walnüssen passt. Ein Geheimtipp für Weihnachtsfeiern.
- Nussfreie Option: Ersetzt die Walnüsse durch getrocknete Cranberries oder gehackte Datteln. Oder lasst sie einfach weg. Das Brot wird dann etwas weicher, aber bleibt saftig.
Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit Schokolade und einer Prise Chiliflocken. Klingt verrückt, aber die Schärfe hebt die Süße der Karamellbananen hervor. Probiert es aus – aber nur, wenn ihr Mut habt!
Servier- und Aufbewahrungstipps
Dieses Bananenbrot ist ein echter Allrounder. Hier ist, wie ich es am liebsten serviere und aufbewahre:
- Serviertemperatur: Am besten schmeckt es bei Zimmertemperatur. Wenn ihr es kurz in der Mikrowelle (10 Sekunden) erwärmt, wird es wieder weich und die Aromen entfalten sich noch mehr. Aber Vorsicht – nicht zu heiß, sonst wird es trocken.
- Präsentation für Gäste: Schneidet es in dicke Scheiben (ca. 2 cm) und legt sie auf eine schöne Holzplatte oder einen Kuchenständer. Ein Klecks geschlagene Sahne oder eine Kugel Vanilleeis dazu – das macht Eindruck. Für eine herbstliche Note streut ihr etwas Puderzucker und ein paar frische Walnüsse darüber.
- Was dazu passt: Ein starker Kaffee oder ein Glas kalte Milch sind die Klassiker. Für Erwachsene passt ein Schluck Irish Coffee oder ein Glas Dessertwein wie ein süßer Riesling. Herzhaft? Ein frischer Kräutertee mit Minze ist eine tolle Ergänzung.
- Aufbewahrung im Kühlschrank: Wickelt das vollständig abgekühlte Brot in Frischhaltefolie und legt es in einen luftdichten Behälter. So hält es sich 4-5 Tage. Der Geschmack wird sogar noch besser – die Aromen ziehen durch.
- Einfrieren: Bananenbrot lässt sich hervorragend einfrieren. Wickelt es in zwei Lagen Frischhaltefolie und dann in Alufolie. So hält es sich 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank lassen oder bei Zimmertemperatur für ein paar Stunden.
- Reheating: Wenn ihr ein gefrorenes Stück aufwärmen wollt, packt es in Alufolie und gebt es bei 150°C für 10 Minuten in den Ofen. So wird es wieder fast wie frisch gebacken.
Ein Tipp: Wenn ihr das Brot für eine Party vorbereitet, backt es am Tag davor. Es wird saftiger und lässt sich besser schneiden. Ich mache das immer so – am Feiertag selbst habe ich dann Zeit für die Dekoration.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ja, es ist ein sündiges Vergnügen, aber es hat auch seine guten Seiten. Hier die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):
- Kalorien: ca. 280 kcal
- Fett: 14g (davon 6g gesättigt)
- Kohlenhydrate: 35g (davon 18g Zucker)
- Ballaststoffe: 3g
- Eiweiß: 5g
- Natrium: 180mg
Die Bananen liefern Kalium, das gut für die Muskeln ist. Die Walnüsse sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken. Und der Zimt hilft, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Also ja, es ist kein Diätessen, aber ein Stück davon ist vollkommen in Ordnung. Ich sehe es als eine Art „Glücksnahrung” – es nährt die Seele.
Für alle mit Allergien: Dieses Rezept enthält Gluten (Weizenmehl), Nüsse (Walnüsse), Milchprodukte (Butter, Buttermilch) und Eier. Die vegane und glutenfreie Variante oben sind gute Alternativen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch normale Bananen statt überreifer verwenden?
Technisch ja, aber das Ergebnis wird weniger süß und aromatisch. Die überreifen Bananen sind der Schlüssel zu einem saftigen, intensiv schmeckenden Brot. Wenn ihr nur gelbe Bananen habt, backt sie bei 180°C für 10 Minuten im Ofen – das karamellisiert den Zucker und macht sie weicher.
Warum ist mein Bananenbrot in der Mitte nicht durchgebacken?
Das passiert oft, wenn der Ofen zu heiß ist oder die Form zu voll ist. Stellt sicher, dass euer Ofen die richtige Temperatur hat (ein Ofenthermometer hilft) und füllt die Form nicht mehr als zu ¾. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, deckt sie mit Alufolie ab und backt länger bei niedrigerer Hitze (170°C).
Kann ich den braunen Zucker durch weißen ersetzen?
Ich rate davon ab. Der braune Zucker enthält Melasse, die für das Karamellaroma und die Feuchtigkeit sorgt. Weißer Zucker macht das Brot trockener und weniger aromatisch. Wenn es sein muss, könnt ihr 2 EL Honig oder Ahornsirup dazugeben, aber reduziert dann die Buttermilch um 2 EL.
Wie verhindere ich, dass die Walnüsse im Teig versinken?
Ein häufiges Problem! Die Lösung: Wendet die gehackten Walnüsse vor dem Unterheben in einem Esslöffel Mehl. Das Mehl haftet an den Nüssen und verhindert, dass sie im Teig nach unten sinken. Und hebt sie erst ganz zum Schluss unter – nicht zu viel rühren.
Kann ich das Bananenbrot auch in Muffinformen backen?
Ja, das geht wunderbar! Füllt den Teig in gefettete Muffinförmchen (ca. ¾ voll) und backt sie bei 180°C für 18-22 Minuten. Die Garprobe mit dem Zahnstocher gilt auch hier. Perfekt für Partys, weil jeder sein eigenes Stück hat. Die Backzeit verkürzt sich deutlich.
Fazit – Warum ihr dieses Rezept sofort ausprobieren solltet
Dieses karamellisierte Bananenbrot mit Walnüssen ist mehr als nur ein Rezept. Es ist eine Rettung in der Not, ein Party-Held und ein Stück Kindheitserinnerung in einem. Es beweist, dass man mit einfachen Mitteln etwas Großartiges zaubern kann – selbst wenn die Zeit knapp ist und die Bananen schon fast schwarz sind.
Ich liebe es, weil es so unkompliziert ist und trotzdem jedes Mal für staunende Gesichter sorgt. Es ist das Gebäck, das ich immer parat habe, wenn ich spontan Gäste bekomme oder etwas für eine Feier brauche. Und wisst ihr was? Es schmeckt sogar noch besser, wenn man es mit Freunden teilt.
Also, traut euch! Probiert es aus, passt es an euren Geschmack an und macht es zu eurem eigenen. Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren erzählt, wie es gelaufen ist. Habt ihr eine eigene Variante ausprobiert? Oder habt ihr einen Tipp, den ich noch nicht kenne? Teilt es mit mir – und mit der Community! Denn gutes Essen verbindet, und das ist doch das Schönste, oder?
Jetzt ran an die Bananen und losgebacken! Ich drücke euch die Daumen, dass es euch genauso gut gelingt wie mir. Versprochen, ihr werdet es nicht bereuen.
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Perfektes karamellisiertes Bananenbrot mit Walnüssen: einfaches Feierrezept
Ein saftiges, karamellisiertes Bananenbrot mit knackigen Walnüssen, das in unter einer Stunde zubereitet ist und auf jeder Feier Eindruck macht.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 50-60 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 15 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 3 große, sehr reife Bananen
- 2 Esslöffel ungesalzene Butter (für die Karamellisierung)
- 3 Esslöffel brauner Zucker
- 1 Prise Meersalz
- 1 ¾ Tassen (220 g) Weizenmehl (Type 405)
- 1 Teelöffel Backpulver
- ½ Teelöffel Natron
- ½ Teelöffel Zimt
- ¼ Teelöffel Salz
- ½ Tasse (115 g) ungesalzene Butter, weich
- ¾ Tasse (150 g) Kristallzucker
- 2 große Eier, Zimmertemperatur
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- ½ Tasse (120 ml) Buttermilch
- 1 Tasse (100 g) Walnüsse, grob gehackt
Instructions
- Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Rost in die untere Mitte stellen.
- Die Kastenform (25×11 cm) mit Butter einfetten oder mit Backpapier auslegen, das an zwei Seiten übersteht.
- Die gehackten Walnüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten rösten, bis sie duften. In eine Schüssel umfüllen.
- Die Bananen in dicke Scheiben (ca. 1 cm) schneiden. 2 EL Butter in der Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Braunen Zucker und eine Prise Salz darüberstreuen und umrühren, bis der Zucker schmilzt. Die Bananenscheiben dazugeben und 2-3 Minuten pro Seite goldbraun brutzeln. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
- In einer Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Zimt und Salz verquirlen.
- In einer zweiten großen Schüssel die weiche Butter mit dem Kristallzucker 3-4 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse hell und luftig ist.
- Die Eier nacheinander dazugeben und gut unterrühren. Dann den Vanilleextrakt dazugeben.
- Abwechselnd ein Drittel der Mehlmischung und die Hälfte der Buttermilch dazugeben, dabei nur so lange rühren, bis alles gerade vermischt ist.
- Die karamellisierten Bananen vorsichtig aus der Pfanne nehmen und mit einem Spatel unter den Teig heben. Die gerösteten Walnüsse ebenfalls unterheben. Nur wenige Male umklappen.
- Den Teig in die vorbereitete Form füllen, glattstreichen und die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche klopfen. Falls noch Karamellsaft in der Pfanne ist, über den Teig löffeln.
- Das Brot 50-60 Minuten backen. Nach 40 Minuten bei Bedarf mit Alufolie abdecken, falls die Oberfläche zu dunkel wird.
- Die Stäbchenprobe machen: Ein Zahnstocher in die Mitte gesteckt sollte sauber herauskommen oder nur ein paar feuchte Krümel haben.
- Das Brot 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann mit dem Backpapier herausheben und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen (ca. 1 Stunde).
Notes
Die Bananen müssen sehr reif sein (braun bis schwarz). Nicht zu viel rühren, sonst wird das Brot zäh. Vor dem Anschneiden vollständig auskühlen lassen. Am besten schmeckt es am nächsten Tag.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 280
- Sugar: 18
- Sodium: 180
- Fat: 14
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 3
- Protein: 5
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